archive-de.com » DE » M » MIETERVEREIN-DORTMUND.DE

Total: 439

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: LEG NRW versucht Bewohnern Mieterhöhungen unterzujubeln – Mieterverein Dortmund warnt vor überteuertem Angebot
    GmbH ist absolut überteuert In den uns bisher bekannten Fällen liegt die Ausgangsmiete am Oberwert des Mietspiegels oder gar darüber Eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete nach 558 BGB wäre damit gar nicht möglich Der Hinweis auf allgemein steigende Mietpreise soll die Mieter gezielt verunsichern um höhere Mieten zu akzeptieren Zudem bleibt das Risiko dass Modernisierungskosten als Mieterhöhung noch obendrauf gerechnet werden Planungssicherheit ist das nicht Wir empfehlen daher die Vereinbarung nicht anzunehmen erläutert Rechtsanwalt Holger Gautzsch Rechtsberater beim Mieterverein Dortmund und Umgebung e V Bereits Mitte diesen Jahres hatte der Mieterverein Dortmund und Umgebung e V über die Mieterhöhungspraxis der LEG NRW und auch der Deutsche Annington berichtet Beide Unternehmen verlangen derzeit bei Mietspiegel Mieterhöhungen Mieten die an der Obergrenze der Preisspannen des Mietspiegels liegen Sich wehrende Mieter werden durch die Unternehmen verklagt Bis auf wenige Ausnahmen haben fast alle Mieter die sich bislang vor Gericht gewehrt und Ihre Mieterschutzrechte in Anspruch genommen haben nach unserer Kenntnis einen solchen Prozess auch gewonnen Auch das Landgericht Dortmund hat nach Berufung durch die Vermieter zugunsten der Mieter entschieden erklärte Mieterschutz Experte Holger Gautzsch vom Mieterverein Dortmund die Vorgänge siehe unsere Pressemitteilung vom 12 07 2012 LEG NRW Rendite und Börsengang Die den Dortmunder Mietern angebotenen freiwilligen Mieteerhöhungen sind dabei kein Einzelfall sondern ein Baustein der LEG Unternehmensstrategie Zeitgleich haben auch LEG Mieter in Münster vergleichbare Schreiben erhalten Wir gehen daher davon aus dass LEG Mieterinnen und Mieter in zahlreichen Städten Nordrhein Westfalen betroffen sind sagte Dr Tobias Scholz wohnungspolitischer Sprecher des Mieterverein Dortmund und Umgebung e V Der Finanzinvestor Whitehall will seine Immobilientochter LEG NRW schnell an die Börse bringen Die Versuche der vergangenen Monate Mieteinnahmen mit überteuerten Angeboten und Tricks zu steigern passen ins Bild Die Heuschrecke zeigt ihr Gesicht Die Mieter sollen für die Rendite der Investoren um die

    Original URL path: https://www.mieterverein-dortmund.de/news-archiv-detail.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=133&cHash=cb7b3489933c69115b5b805b46ccb38c (2016-02-11)
    Open archived version from archive


  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Unruhe in der MSA-Siedlung: Mieter fühlen sich mit Anfragen zu Wohnungsbesichtigungen überrumpelt
    Mieterbeiratssprecher Hannelore Tritt Berechtigtes Interesse des Vermieters Mietrechtlich muss der Vermieter ein berechtigtes Interesse nachweisen um eine Wohnung betreten zu dürfen Beispielsweise zur Beseitigung eines angezeigten Mangels oder im Falle eines Verkaufes Die Firma CIC Immobilien Kontor ist jedoch nach unserem Kenntnisstand weder Vertragspartner der Mieter noch die beauftragte Hausverwaltung Dass die Firma CIC Immobilien Kontor ebenfalls eine Gesellschaft im Besitz der Eigentümerfamilie Bouchner ist können die Mieter nicht wissen Für eine Wohnungsbesichtigung müsste sich Firma CIC Immobilien Kontor gegenüber den Mietern zunächst legitimieren sagte Dr Tobias Scholz wohnungspolitischer Sprecher des Mieterverein Dortmund und Umgebung e V Mieterschutzrechte Ankündigungsfristen Alternativtermine Die Ankündigungsfrist von nur zwei Tagen genügt zudem nicht den vorhandenen Mieterschutzrechten Wir halten in einem solchen Fall eine Ankündigungsfrist von ca 8 Tagen für angemessen Zudem haben die Mieter das Recht einen Alternativtermin vorzuschlagen Am Donnerstag muss also keiner der Betroffenen einer Besichtigung der eigenen Wohnung zustimmen so Dr Tobias Scholz weiter Einschätzung Forderungen Ulrike Matzanke für die SPD im Dortmunder Rat übt scharfe Kritik am Vorgehen Bouchners Mieter Anlieger und Politik werden über die Zukunft der Siedlung vollkommen im Unklaren gelassen Stattdessen werden die Mieter am Telefon überrumpelt und weiter verunsichert Die geplanten Wohnungsbesichtigungen deuten auf einen Verkauf

    Original URL path: https://www.mieterverein-dortmund.de/news-archiv-detail.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=132&cHash=8c0956d1bf4e3b8d3f99d752105e03be (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Mieterverein Dortmund begrüßt Stadterneuerungskonzept für Westerfilde –Handlungsbedarf für kommunale Ankäufe
    Baugesetzbuch sind dringend notwendige und zugleich sinnvolle Maßnahmen Insbesondere für die Bestände der Griffin Rhein Ruhr GmbH sowie der Deutschen Haus und Grundbesitz 24 GmbH vormals Janssen Helbing GmbH bzw DOGEWO21 wird ein vor Ort präsenter Kümmerer dringend benötigt so Dr Tobias Scholz wohnungspolitischer Sprecher des Mieterverein Dortmund und Umgebung e V Nach der Verwaltungsvorlage sollen nicht nur die in der kleinräumigen Quartiersanalyse untersuchten Gebiete einbezogen werden sondern richtigerweise der gesamte Stadtteil Westerfilde Auf diesem Wege können auch die Bestände weiterer Finanzinvestoren und Vermietergesellschaften mit einbezogen werden u a Valbonne Immobilien GmbH van der Horst Gruppe Wohnpark Westhusen GbR Promontoria und der Deutschen Annington Westerfilde hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Wohnungsverkäufen und den damit verbundenen negativen Folgen für die Bewohner erlebt Die Wohnungsbestände der Heuschrecken grenzen dabei direkt aneinander Die Wechselwirkungen gilt es zu berücksichtigen Zudem stehen Weiterverkäufe der Wohnungen von Griffin Rhein Ruhr vor der Tür und die Lippstädter Deutschen Haus und Grundbesitz 24 GmbH bietet ihre Wohnungen an der Speckestr als Renditeobjekt an so Dr Tobias Scholz weiter Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen jedoch auch dass Finanzinvestoren und Immobilienspekulanten in der Regel als Partner für eine soziale Stadtentwicklung und Stadtumbauprozesse nicht in Frage kommen

    Original URL path: https://www.mieterverein-dortmund.de/news-archiv-detail.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=130&cHash=f167dced19424f4a5032042dafd6f826 (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Immer mehr Wohnungsverkäufe! - Mieterrechte bei Wechsel des Eigentümers; Hausverkäufen und bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen
    Wohnungsverkäufe in großem Stil neue Eigentümer ausländische Finanzunternehmen ständig wechselnde Verwalter beunruhigen Mieterinnen und Mieter Wohnungsbestände die von der DOGEWO der LEG und der Viterra verkauft worden waren haben zwischenzeitlich z T wiederholt den Eigentümer und den Verwalter gewechselt Die Hintergründe dieser Entwicklung werden in der Veranstaltung dargestellt Ebenso werden die Mieterrechte bei Hausverkäufen erläutert Vielfach setzen die Käufer auf die Umwandlung der Wohnhäuser in Eigentumswohnungen Denn dies ist eines

    Original URL path: https://www.mieterverein-dortmund.de/news-archiv-detail.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=129&cHash=1892e4dcea22c0fc7424c56b860ec0c9 (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Hilfe für Studierende bei Mietproblemen – Mietrechtsreader in zweiter Auflage erschienen – Infoveranstaltung am 24. Oktober
    ist es häufig die erste eigene Wohnung die gesucht und angemietet wird Hier besteht ein großer Informations und Beratungsbedarf Durch die steigenden Studierendenzahlen wird auch in Dortmund die Wohnungssuche für Studierende schwieriger so Ingo Manfraß Finanzreferent des AStA der TU Dortmund Orientierungshilfe Der 60seitige Reader soll Studierenden helfen sich auf dem Dortmunder Wohnungsmarkt und sich hierbei ergebenden mietrechtlichen Problemen zurechtzufinden und Fehler zu vermeiden Mit dem Mietrechtsreader bieten wir Studierenden in Dortmund Orientierung in dem komplexen Feld des Mietrechts Der Reader enthält Informationen zu den wichtigsten Themen wie der Anmietung Kündigung und Rückgabe einer Wohnung oder Ansprüchen auf Wohngeld AlG II und Rechte bei Wohngemeinschaften so Holger Gautzsch Rechtsberater beim Mieterverein Dortmund und Umgebung e V In dem Reader werden zudem Themen erläutert die besonders für Studierende interessant sind So sind bei Abschluss eines Mietvertrages für Wohngemeinschaften bei Untervermietung von Wohnraum und bei Studentenwohnheimen besondere mietrechtliche Regelungen zu beachten Durch die Rechtssprechung ändert sich das Mietrecht schnell und jeder Einzelfall kann anders zu beurteilen sein Der Mietrechtsreader ist eine gute Orientierungshilfe Im Zweifel sollte jedoch eine fachlich kompetente Beratung bei mietrechtlichen Fragen eingeholt werden so Holger Gautzsch vom Mieterverein Dortmund und Umgebung e V Beratungsangebote für Studierende Der AStA der TU Dortmund bietet hierfür in Zusammenarbeit mit dem AStA der FH Dortmund eine kostenfreie Mietrechtsberatung am Campus Nord an Studierende der TU Dortmund können zudem vergünstigt dem Mieterverein Dortmund beitreten Für sie entfällt die Aufnahmegebühr von 20 Euro da eine Kooperationsvereinbarung besteht Je Haushalt ist zudem nur eine Mitgliedschaft im Mieterverein notwendig Auch Wohngemeinschaften können so die Rechtsberatung des Mietervereins Dortmund in Anspruch nehmen Für 1 75 Euro monatlich ist zudem preisgünstig eine Mietrechtschutzversicherung ergänzend zur Mitgliedschaft bei uns erhältlich so Dr Tobias Scholz wohnungspolitischer Sprecher beim Mieterverein Dortmund und Umgebung e V Wo ist der neue Mietrechtsreader erhältlich Die

    Original URL path: https://www.mieterverein-dortmund.de/news-archiv-detail.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=128&cHash=b488ac9da0bdd4b45280320a517b3dc1 (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Bundesregierung plant Verschlechterungen des Mieterschutzes - Mietrechts-Änderungsgesetz 2012/2013 wird im Bundestag beraten
    erklärten Ziele wie Erhöhung der energetischen Modernisierungsquote im Gebäudebestand und wirksame Bekämpfung von Wohnungsbetrügern zu erreichen so die Kritik des Mietervereins Dortmund udn Umgebung e V den von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzesentwurf der am 27 09 2012 im Bundestag erstmals beraten wurde Der Mieterverein Dortmund lehnt dieses überflüssige und sozial unausgewogene Gesetz strikt ab Das Mietrechtsänderungsgesetz sieht unter anderem vor das Mietminderungsrecht bei Baumaßnahmen zur energetischen Modernisierung für die Dauer von drei Monaten abzuschaffen Mieter müssten dann trotz Baulärms Dreck Einrüstung des Gebäudes und Verdunkelung der Wohnung unter Umständen trotz Ausfalls der Heizung und der Warmwasserversorgung weiter die volle Miete zahlen Der Mieterverein Dortmund befürchtet dass mit den geplanten Mietrechtsänderungen eine Flut von Streitigkeiten und Mietrechtsprozessen ausgelöst wird Gleichzeitig befürchtet der Mieterverein Dortmund das bewährte und ausgewogene soziale Mietrecht durch einen neuen Kündigungstatbestand aufzuweichen Mieter die einerseits regelmäßig die Miete zahlen aber die Mietkaution nicht rechtzeitig eingezahlt haben sind keine Mietnomaden und keine Wohnungsbetrüger Unakzeptabel ist es außerdem wenn Mietern die Räumung der Wohnung künftig per einstweiliger Verfügung droht Damit wird der Rechtsweg für den Mieter in unangemessener Weise verkürzt Welche Verschlechterungen Mieter zu erwarten haben und welche aus Mietersicht dringenden Probleme durch die Bundesregierung nicht berücksichtigt werden finden Sie

    Original URL path: https://www.mieterverein-dortmund.de/news-archiv-detail.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=127&cHash=976d2e375f5c2cb9972b2528fd222ef9 (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Zwangs-Gebühren für Annington-Mieter beim Kabel TV – Mieterverein Dortmund fordert Wahl- und Kündigungsmöglichkeiten
    die Zwangsgebühr für die Deutsche Multimedia Service GmbH DMSG nicht akzeptieren Wir empfehlen der Umlage auf die Betriebskosten zu widersprechen so Rainer Stücker Geschäftsführer des Mieterverein Dortmund und Umgebung e V Die zu beobachtende Umstellung ist auf dem Wohnungsmarkt nicht unbekannt mit der Zahl der betroffenen Wohnungen jedoch eine Besonderheit Einige Großvermieter versuchen über Kooperationen mit Kabelanbietern oder Telekommunikationsunternehmen die Breitbandversorgung Ihrer Wohnungen zu verbessern um die Wohnungen besser vermieten zu können Auf der anderen Seite haben Kabel und Telekommunikationsfirmen ein sehr großes Interesse an einer solchen Zusammenarbeit Sie können auf diesem Wege entweder ihr Quasi Monopol als Kabel TV Anbieter sichern oder als konkurrierender Anbieter dieses aufbrechen Letzteres trifft auch hier zu So verschafft sich die Deutsche Telekom durch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Annington den Zugang zu 171 000 Wohnungen die zuvor dem Kabelbetreiber Unitymedia vorbehalten waren so der wohnungspolitische Sprecher des Mieterverein Dortmund und Umgebung e V Dr Tobias Scholz Mieterverein fordert Kündigungsmöglichkeit Manche Mieter werden das neue Kabel Angebot zum Zeitpunkt der Einführung vom Preis Leistungsverhältnis interessant finden oder es zu mindestens testen wollen Eine Kündigungsmöglichkeit gibt es jedoch nicht Wir fordern daher die Deutsche Annington auf ihren Mietern jederzeit ein Kündigungsrecht für den Kabelvertrag einzuräumen so Dr Tobias Scholz vom Mieterverein Dortmund Gründe für eine Kündigung kann es viele geben Beispielsweise eine zukünftige Preissteigerung der Annington Tochter Unzufriedenheit mit dem Programmangebot veränderte Fernsehgewohnheiten oder ein Umstieg auf anschlusskostenfreies DVB T so die Begründung von Dr Tobias Scholz weiter Probleme für SAT Antennen Nutzer und von Unitymedia Telefon und Internet Kunden Probleme sollen nach Behauptung der Deutschen Annington Tochter auch auf Mieter zukommen die bisher eine SAT Anlage für den Fernsehempfang nutzen Vorhandene Satteliten Schüsseln müssten dann entfernt werden Auch für den Fall dass die Parabolspiegel früher und unter veränderten Voraussetzungen genehmigt worden sein sollten so

    Original URL path: https://www.mieterverein-dortmund.de/news-archiv-detail.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=126&cHash=12ad98284af6e17f4adc6fcd0ae9fa7d (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Deutsche (Annington) Wohninkasso GmbH: Mieter einschüchtern und Geld verdienen.
    Amtsgericht Dortmund beruft sich dabei auf mehrere Entscheidungen des Bundesgerichtshofs BGH von denen eine bereits gegenüber der Deutschen Annington ergangen war In diesem Urteil war der BGH der Auffassung dass ein Großvermieter auch keine Rechtsanwaltkosten für eine Kündigung verlangen kann wenn sich diese Kündigung ganz simpel mit zwei grundlos nicht gezahlten Mieten begründen lässt Eine solche Kündigung kann jedes Wohnungsunternehmen selbst fertigen dazu bedarf es noch nicht einmal eines Juristen Erst recht gilt das für eine simple Anmahnung aus einer Abrechnung Gesetzlich sind Mieter berechtigt ein Jahr lang Einwendungen gegen eine Abrechnung zu erheben Diese muss ein Vermieter sowieso bearbeiten Dann ist ihm erst recht zuzumuten eine simple Mahnung zu schreiben Amtsgericht Dortmund Inkasso überflüssig dient nur dem Geld verdienen Das Amtsgericht ist der Auffassung dass durch die Geltendmachung von Mahngebühren die Deutsche Annington ihre Schadensminderungspflicht verletzt Die Klägerin hat durch jahrelange Übung gezeigt dass die Tätigkeit von ihr ausgeübt werden kann Erst die Bemühungen Kosten zu reduzieren und Einnahmen zu produzieren haben zu der jetzt gewählten Konstruktion geführt Das Gericht verkennt nicht dass die Rückstände in der Woh nungswirtschaft von mehreren 100 Mio Euro durchaus ein gewichtiges Problem darstellen aber so wohl der Klägerin wie auch anderen Großvermietern ist es in den letzten Jahren gelungen diese Rückstände immer weiter zurückzufahren ohne dass es der Ausgliederung der Inkassoabteilung bedurfte Die Klägerin weist in Ihrer Kundenzeitung ja auch nur daraufhin dass es sich um eine neue Serviceleistung handelt aber nicht dass hierdurch den Mietern neue bisher nicht anfallende Kosten entstehen Da die Klägerin gerichtsbekanntermaßen generell versucht Kosten bei Personal und Instandsetzungen so niedrig wie möglich zu halten und äußerst kostenbewusst ist spricht die Tatsache dass die Klägerin das Inkasso nicht an einen Dritten sondern an ein neu gegründetes Inkassounternehmen übertragen hat wohl auch eher dafür dass es hier auch darum geht Einnahmen zu generieren Die Kosten hätten allein durch die Auslagerung reduziert werden können Nur dadurch dass die Auslagerung im Konzern bleiben konnten auch Einnahmen erzielt werden Diese Entscheidung wird vom Mieterverein Dortmund begrüßt Es handelt sich hier um Dauerschuldverhältnisse die oftmals bereits seit Jahrzehnten bestehen Wenn ein Mieter eine einzelne Zahlung einmal verspätet zahlt berechtigt dieses den Vermieter nicht sich mit unverhältnismäßig hohen Kosten zu bedienen so Holger Gautzsch Rechtsanwalt beim Mieterverein Dortmund Mieter werden eingeschüchtert Aus unserer Sicht haben sich durch die Installation der Deutschen Wohn Inkasso noch ganz andere Probleme ergeben ergänzt Holger Gautzsch Mieter werden bei weitem nicht nur gemahnt sondern regelrecht eingeschüchtert Mahnungen kommen in leuchtend blauen Briefen Regelmäßig erfolgen Telefonanrufe oder auch Hausbesuche Nach unserer Erfahrung betrifft dieses auch Mieter die vollkommen berechtigt Mietanteile nicht zahlen Die Konzerntochter Deutsche Wohninkasso stellt sich dabei regelmäßig doof und weiß angeblich nicht dass eine Abrechnung unberechtigt nicht fällig oder die Miete wegen Mängeln gemindert ist so Gautzsch weiter Deutsche Wohninkasso droht mit Vollstreckung von längst bezahlten Urteilen Hart an der Grenze der Strafbarkeit agierte die Deutsche Wohninkasso gegenüber ihren Mieter den Eheleuten R Die Eheleute R sind seit 30 Jahren Mieter der jetzt der Deutschen Annington gehörenden Wohnung

    Original URL path: https://www.mieterverein-dortmund.de/news-archiv-detail.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=125&cHash=77680fc940640d96acc090538a688c8f (2016-02-11)
    Open archived version from archive



  •