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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Corestate verkauft frühere Griffin-Wohnungen an die börsennotierte GAGFAH
    Boom bei den börsennotierten Wohnungskonzernen die auch in NRW zahlreiche Zukäufe vermelden erläuterte der wohnungspolitische Sprecher des Mietervereins Dortmund und Umgebung e V Dr Tobias Scholz Gespräch mit der GAGFAH Was der Ankauf für die Mieter bedeutet hängt maßgeblich von den Plänen und Inves titionen der GAGFAH in die Wohnungen und Siedlungsbestände ab Hierzu haben der Mieterverein Dortmund und Umgebung e V und die GAGFAH für Mitte November einen Gesprächstermin vereinbart Dabei werden wir besonders die Probleme in Siedlungen etwas Westerfilde und Deininghausen ansprechen aber auch übergreifende Themen wie fehlerhafte Betriebskostenabrechnungen und Mieterhöhungen in Verantwortung von Corestate bzw den Voreigentümern ansprechen sagte Dr Tobias Scholz Dortmund Westerfilde Vorkaufsrecht greift nicht Ankäufe trotzdem möglich Im Dortmunder Stadtteil Westerfilde liegt mit rund 650 Wohnungen nicht nur der größte Griffin Bestand sondern auch einer mit immensem Investitionsbedarf Auch gibt es vor Ort ein städtisches Vorkaufsrecht Bei einem Verkauf von Unternehmensanteilen greift dieses jedoch nicht Die Stadt Dortmund könnte jedoch über die Dortmunder Stadtentwicklungsgesellschaft oder die DOGEWO21 zumindest Teilbestände direkt von der GAGFAH ankaufen Die Erfahrungen mit Corestate zeigen dass Verbesserungen wie in Westerfilde dringend erforderlich mit solchen Unternehmen nicht zu erzielen sind sagte Rainer Stücker Geschäftsführer des Mieterverein Dortmund und Umgebung e V Hintergrund Hintergrund GAGFAH Die an der Luxemburger Börse notierte GAGFAH S A mit Deutschland Sitz in Mülheim hat 143 196 Stand 2013 Wohnungen Der Konzern entstand aus dem Verkauf der GAGFAH von der Deutschen Rentenversicherung im Jahr 2004 an den Finanzinvestor Fortress der das Unternehmen an die Börse brachte Zudem erwarb die GAGFAH insbesondere im Jahr 2006 den kommunalen Wohnungsbestand der Stadt Dresden Im Juni 2014 hat Fortress den Ausstieg bei GAGFAH vollzogen Die größten Aktionäre sind Lansdowne Partners 8 5 Sun Life Financial 7 2 und die DWS Investments 5 6 In Dortmund hat das Unternehmen derzeit 1221 Wohnungen

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: (Weitere) Gebührenerhöhungen in Dortmund und Auswirkungen für Mieterhaushalte
    Erhöhungen stellt der Mieterverein Dortmund fest Strassenreinigung 2 57 Tragbar da nur gering oberhalb der Inflationsrate Abwasser Schmutzwasser 2 8 Niederschlagswasser befestigte Fläche 15 38 Eine sehr deutliche Erhöhung für die sogenannten Regenentwässerung zu gleich eine geringe Senkung der Schmutzwasserkosten Da die Kosten des Schmutzwassers in der Regel höher sind fällt die Kostensteigerung nicht so hoch aus wie es die reinen Prozentzahlen vermuten lassen Die berechnete Erhöhung von ca 11 bei einem Reihenhaus ist auch nach unserer Übersicht zutreffend Hier ist auch die Kostenbelastung für Eigentümer und Mieter identisch Bei mehrgeschossigen Mietshäusern fällt die Erhöhung geringer aus da sich die Kosten der Regenentwässerung auf eine größere Zahl von Nutzern verteilt im Einfamilienhaus trägt ein Nutzer die Kosten der Dachfläche im Mehrfamilienhaus verteilt sich eine etwas größere Dachfläche auf sehr viel mehr Nutzer Eine Testberechnung ergab dass sich die Kosten der Erhöhung bei einem Mehrfamilienhaus mit 10 12 Wohnungen auf 5 6 verringern Faktisch belohnt werden im Übrigen alle die in den letzten Jahren Flächen entsiegelt haben oder Regenwasser für Grünbereiche nutzen Müllgebühren Diese steigen um ca 3 7 Diese Steigerung liegt oberhalb der Inflationsrate und ist nach mehreren Jahren erstmals eine reale aber noch geringe Erhöhung Problematischer ist unverändert die stark unterschiedliche Belastung je Haushalt nach Wohnsituation da es in Hochhausbereichen wesentlich schwieriger ist dass Müllvolumen zu optimieren Insoweit wird sich die Erhöhung dort stärker aus Die Kostenbelastung je Mieterhaushalt schwanken zwischen 100 und 300 in Aussreisserfällen sogar noch höher ursächlich ist die unterschiedliche Personenzahl und die Frage ob das sog Abfallmanagement besser oder schlechter funktioniert z B Müllkosten für 2012 in Höhe von ca 370 für eine 75 m² Wohnung in der Annington Siedlung Butzstr in DO Nette Grundsteuererhöhung Steigerung um ca 20 Die Gebührenerhöhung für Straßenreinigung und Abwasser sind für die meisten Mieterhaushalte tragbar Die Müllgebühren steigen mit

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Bundesweiter Heizspiegel 2014 erschienen - Mieterverein überprüft Abrechnungen
    13 10 2014 in Berlin von co2online und dem Deutschen Mieterbund Dachverband der Mietervereine veröffentlicht wurde und hier heruntergeladen werden kann pdf zu finden ist 2013 ist es insgesamt etwas kühler gewesen als 2012 so dass ein geringer Anstieg des Heizenergieverbrauchs festzustellen war Im Gegenzug ist der Heizölpreis um durchschnittlich sechs Prozent gesunken die Erdgaspreise stiegen um 1 3 Prozent die Fernwärmepreise um 2 8 Prozent sagte Rainer Stücker Geschäftsführer des Mietervereins Dortmund und Umgebung e V Prognose für 2014 Für das Abrechnungsjahr 2014 wird es für die meisten Haushalte Geld zurück heißen Die Preise für Heizöl sind von Januar bis Juli 2014 erneut um 5 4 Prozent gesunken Auch Fernwärme wurde um gut ein Prozent preiswerter und der Gaspreis lag stabil auf Vorjahresniveau Gleichzeitig ist der Energieverbrauch im 1 Halbjahr 2014 gesunken Die Wintermonate waren zu Beginn des Jahres deutlich weniger kalt als noch 2013 Somit wird die Heizkostenabrechnung für das aktuelle Jahr 2014 aus heutiger Sicht deutlich niedriger ausfallen prognostiziert der der wohnungspolitische Sprecher des Mietervereins Dortmund Dr Tobias Scholz Heizspiegel kostenfrei beim Mieterverein Dortmund erhältlich Der Bundesweite Heizspiegel 2014 steht als PDF Datei zum Download bereit Dort ist auch der kostenfreie HeizCheck des Mieterverein Dortmund und Umgebung

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Mieterverein Dortmund zum Sparplan des Kämmerers: Geplante Grundsteuer-Erhöhung um 18,5 % wäre sozial unausgewogen und ungerecht!
    dass die Grundsteuer sozial blind ist kritisiert Rainer Stücker Geschäftsführer des Mieterverein Dortmund Grundsteuerbelastungen für Mieterhaushalte Die Grundsteuern sind umlagefähige Betriebskosten Vermieter geben diese Kosten in vollem Umfang an ihre Mieter weiter Die Grundsteuerbelastung von Mietern und Eigentümern unterscheidet sich nur geringfügig maßgeblich sind das Alter des Gebäudes ggf der Modernisierungsstand und insbesondere die Wohnfläche Dies wird durch die Beispiele des Mietervereins Dortmund deutlich Dabei gibt es eine erhebliche Bandbreite bei der tatsächlichen Kostenhöhe Die finanzielle Leistungsfähigkeit des Nutzers spielt im System der Grundsteuer keine Rolle Letztlich sind Mieterhaushalte sehr unterschiedlich betroffen erklärt der wohnungspolitische Sprecher des Mietervereins Dr Tobias Scholz Benachteiligt sind Mieterinnen und Mieter mit eigenem durchschnittlichen oder geringen Einkommen insbesondere Familien mit Kindern die auf größere Wohnungen angewiesen sind und höhere Grundsteuern zu tragen haben siehe Beispielsfälle Benachteiligt sind insbesondere alle Wohngeldempfänger Denn diese müssen die Erhöhungen selbst tragen da das Wohngeld steigende Kosten nicht berücksichtigt und Anfang 2011 bereits der sog Heizkostenzuschuss beim Wohngeld durch die Bundesregierung gestrichen wurde Empfänger von ALG II und Sozialgeld sind hier in der Regel nicht betroffen da ihnen die tatsächlichen bzw angemessenen Wohnkosten durch das Jobcenter bzw die Stadt Dortmund ersetzt werden Für diese Gruppe trägt die Stadt Dortmund die Erhöhungen überwiegend selbst Die behaupteten Mehreinnahmen von 19 Mio Euro würden vermutlich nur ca 17 Mio Euro betragen Die Grundsteuerbelastung für Mieter in Beispielen auf Basis realer Abrechnungen pdf ab 2010 Beispiel Hebesatz Stadt Dortmund A Hannibal Dorstfeld Süd 92 m² 1970er Jahre B Dortmund Nette 1970er Jahre Butzstraße 76 m² C Teilmodernisierte Altbau Wohnung in DO Mengede 75 m² D Neubau 2011 südwestliche Innenstadt Kuithanstraße 42 87 5 m² Grundsteuer 2010 2011 480 Punkte 201 64 Jahr 161 87 Jahr 116 85 Jahr durchgeführte Erhöhung 2012 12 5 25 21 Jahr 20 23 Jahr 14 60 Jahr Grundsteuer aktuell

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Neubauprojekt auf ehemaligem DSW21-Straßenbahndepot Westfalendamm/ Klever Straße Mieterverein erwartet 25 % geförderten Mietwohnungsbau
    den Bau von 72 Mietwohnungen auf der Fläche des ehemaligen Stadtwerke Straßenbahn Depots am Westfalendamm B1 Klever Straße Der Investor NCC Deutschland GmbH aus Fürstenwalde habe das Grundstück vom Eigentümer DSW21 erworben Die NCC Deutschland GmbH ist eine Tochter der NCC AB Dies ist ein international tätiger börsen notierter Bau und Immobilienkonzern mit Sitz in Solna bei Stockholm Schweden Gegenüber den Ruhr Nachrichten erklärte die NCC Unternehmenssprecherin auf Nachfrage dass über die Mietpreise noch keine Angaben gemacht werden könnten Wir gehen davon aus dass NCC von Seiten der Stadt Dortmund bzw der Stadttochter DSW21 vertraglich verpflichtet wurde mindestens 25 der Wohnungen nach den Vorgaben der sozialen Wohnraumförderung des Landes NRW zu errichten Die Nettokalt Miete würde dann für eine Neubauwohnung nur 5 25 m² betragen Die Veräußerung eines mittelbar städtischen Grundstücks bietet die besten Voraussetzungen um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen Wir erwarten daher eine Klarstellung von Investor und Stadt Dortmund sagte Dr Tobias Scholz wohnungspolitischer Sprecher des Mietervereins Dortmund und Umgebung e V Der Mieterverein Dortmund verweist hierzu auf den Mehrheits Beschluss des Rates der Stadt Dortmund vom 10 04 2014 über die Schaffung neuer öffentlich geförderter Mietwohnungen 25 Quote und den Ratsbeschluss vom 01 09 1994 zur Berücksichtigung städtischer

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Mieterverein berichtet über Gespräch mit Wohnungsbaugesellschaft Lanstrop
    offene Sprechstunde angeboten Auch die Buchhaltung der Hausverwaltung sei mittlerweile vor Ort so dass zukünftig auch die Betriebskostenabrechnungen in Lanstrop erstellt werden können In den vergangenen Monaten und Wochen hätten sehr viele Mieter mit Mängeln das Service Büro aufgesucht die behoben bzw beauftragt seien Leerstehende Wohnungen würden nach einer umfassenden Bestandsaufnahme zum Instandsetzungsbedarf nach und nach renoviert und für die Vermietung vorbereitet Mittlerweile würden die Neuvermietungen die Zahl der Kündigungen überwiegen Die Trendwende sei damit geschafft Die Neuvermietung sei in der Hand der Firma Nowarre Immobilien aus Dortmund Im Sommer sei es teilweise zu Problemen bei der rechtzeitigen Fertigstellung der neuvermieteten Wohnungen gekommen vgl Bericht der WDR Lokalzeit Dortmund Mitte August 2014 da notwendige Renovierungen nicht schnell genug durchgeführt worden seien Diese Probleme in den Abläufen seien behoben Renovierungen der Eingangsbereiche seien für Ende 2014 2015 geplant u a Vordächer Briefkastenanlage Anstrich 57 Vordächer seien bereits renoviert worden An einem Farbkonzept für die Fassaden werde derzeit gearbeitet erste Testanstriche seien erfolgt Eine umfassende Fassadensanierung beispielsweise Wärmedämmung und ein allgemeiner Fensteraustausch sein jedoch nicht geplant Im Bestand in Scharnhorst Ost seien die Dächer alle Häuser entweder repariert oder vollständig erneuert worden Die defekten Dächer seinen Ursache für zahlreiche Feuchtigkeits und Schimmelschäden gewesen Die leerstehenden Wohnungen seien umfassend renoviert worden Zum Jahresende wird mit einer Vollvermietung der Wohnungen gerechnet Während Hanseatic die Beseitigung von Mängeln und die Vermietung quasi eingestellt hatte scheinen die neuen Eigentümer der WBG Lanstrop Finanzmittel mitzubringen die eine Behebung der Mängel und die Renovierung von leerstehenden Wohnungen ermöglichen Nur auf diesem Wege lassen sich Bestands Mieter in den Wohnungen halten und neue Bewohner für die Groß Siedlung gewinnen Diese Strategie ist zum aktuellen Zeitpunkt nachvollziehbar Wir sehen jedoch darüber hinaus ein weitreichenderes langfristiges Modernisierungs und Standortkonzept als notwendig an dass z B Sanierungsbedarfe an der Gebäudehülle und auch

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Rauchmelder: Streit um Austausch und Wartungskosten
    von Mietern betreibt seit Jahren mehrere Rauchwarnmelder in ihren Wohnungen kontrolliert Ihre Funktionstüchtigkeit und tauscht wenn nötig die Batterien aus Die LEG Wohnen NRW GmbH will jedoch in den Wohnungen neue Rauchwarnmelder anbringen und bestehende von den Mietern gewartete Geräte ersetzen Die Kosten für die jährliche Wartung von 18 24 sollen die Mieter über die Betriebskosten zahlen Dies trägt Mieterbeirat nicht mit Unsere Rauchmelder funktionieren Wir sehen nicht ein hierfür Geld an die LEG zu bezahlen Hierzu liegt uns ein Schreiben von NRW Bau und Wohnungsminister Michael Groschek vor Das bestätigt unsere Auffassung schildert Mieterbeiratssprecher Ulrich Braun Braun wandte sich an die SPD Landtagsabgeordnet Nadja Lüders die Minister Groschek um Auskunft bat Im Antwortschreiben erklärte der Minister dass eine einheitliche Vorgehensweise nicht gesetzeskonform sei und die Übernahme durch den Vermieter nur möglich sei wenn der Mieter ausdrücklich zustimme z B durch schriftliche Ergänzung zum Mietvertrag Eine Ausnahme gelte nur dann wenn der Vermieter die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft bereits vor dem 01 04 2013 übernommen hat LEG besteht auf Austausch Ulrich Braun und weitere Mieter widersprachen daher im Juni 2014 schriftlich dem geplanten Einbau Ende Juli kam die ablehnende Antwort der LEG Hierzu Mieterbeirat Ullrich Braun Das Unternehmen schrieb uns dass aus der Bauordnung kein Bestandsschutz für Rauchwarnmelder von Mietern hervorginge Das Schreiben kam dabei nicht mal aus der Rechtsabteilung des Unternehmens sondern aus dem Bereich Einkauf und Technik Das hat uns sehr verwundert Aktuelles Urteil zu Gunsten der Mieter Der Mieterverein Dortmund verweist für diese Auseinandersetzung auf ein Urteil des Amtsgerichtes Dortmund aus dem Juli 2014 AG Dortmund 420 C 29 46 14 vom 02 07 2014 Der Vermieter wollte neue Rauchwarnmelder anbringen der Mieter jedoch seine Rauchmelder behalten und verweigerte deshalb den Handwerkern den Zutritt zur Wohnung Der Vermieter verklagte daraufhin den Mieter auf Duldung zur Anbringung der neuen

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Weichenstellung für Westerfilde: Anforderungen des Mietervereins an das Stadterneuerungskonzept
    erworben Die Stadt Dortmund muss daher ihre Verhandlungsmacht gegenüber den Eigentümern stärken Hierfür bieten sich insbesondere hoheitliche Instrumente aus dem besonderen Städtebaurecht an Ohne den Schatten der Hierarchie werden keine langfristig wirksamen Verhandlungslösungen zu erzielen sein so die Einschätzung von Dr Tobias Scholz Ankäufe ermöglichen Doch auch das Thema der Ankäufe von Wohnungen und das Drehen von Eigentümerstrukturen muss auf die Agenda des integrierten Handlungskonzeptes DOGEWO 21 bzw die Dortmunder Gesellschaft für Stadterneuerung müssen auch in der Lage sein Wohnungsbestände zu angemessenen Preisen ankaufen zu können Die städtischen Planungen der Stadt Dortmund zu Gewinnabführungen und Gewinnsteigerungen der DOGEWO21 zeigen hierfür erhebliche finanzielle Spielräume ergänzte Mietervereins Geschäftsführer Rainer Stücker Unterstützung durch das Land NRW Auch das Land NRW muss nach Auffassung des Mietervereins Dortmund diese Prozesse unterstützen Wir haben den Eindruck dass das Ministerium von Minister Groschek die Fördermittel bevorzugt in Quartiere mit kooperativen Eigentümern lenken will Finanzinvestoren sollen nicht mit der Aufwertung des öffentlichen Raumes oder mit Zuschüssen für Investitionen die ohnehin getätigt würden in die Hände gespielt werden Dies ist verständlich und richtig In Stadtteilen mit Problemimmobilien und vernachlässigten Wohnungsbeständen werden jedoch Mittel der Wohnungs und Städtebauförderung für Ankäufe Sanierungsmaßnahmen sogenannte nicht rentierliche Kosten und die sehr aufwändige Prozesskoordination sowie Strategieentwicklung benötigt Hinzu kommt notwendige Sozialarbeit und offene Mieterberatung in den Nachbarschaften vor Ort Diese Notwendigkeit haben wir NRW Wohnungsminister Michael Groschek in einem Brief mitgeteilt und um Unterstützung gebeten erklärt Rainer Stücker Forderungen des Mietervereins Die Forderungen für das Stadterneuerungskonzept Westerfilde hat der Mieterverein Dortmund in einem Instrumentenkatalog ausgearbeitet Die Instrumente und ihre Wirkungen sind nachfolgend aufgeführt und auf Plänen dargestellt pdf 7 MB Die Instrumente stehen untereinander in Beziehung und müssen im Rahmen des Stadterneuerungskonzeptes konkret ausgearbeitet und aufeinander abgestimmt werden Instrument Wirkungen Erläuterungen Einfaches Stadtumbaugebiet nach 171b BauGB in den gesamten Stadtteilen Westerfilde Bodelschwingh Gebiet A In beiden Stadtteilen können Maßnahmen im öffentlichen Raum soziale Infrastruktur und kooperative Wohnungseigentümer aus der Städtebauförderung finanziell gefördert werden Zuschussförderung Stadtumbaugebiet mit Satzung nach 171d BauGB für den Kernbereich Westerfildes Gebiet C Für ein Stadtumbaugebiet oder einen Teil kann eine Satzung zur Sicherung der Durchführungsmaßnahmen erlassen werden Sie setzt eine Veränderungssperre in Kraft Bau Abriss oder Änderung von baulichen Anlagen bedarf einer Genehmigung 14 BauGB Die Genehmigung wird erteilt solange das Vorhaben einer sozialverträglichen Durchführung der Stadtumbaumaßnahmen nicht im Wege steht Möglichkeit der Enteignung zum Erhalt oder Beseitigung nach 85 Abs 1 Nr 7 BauGB im Gegensatz zum Sanierungsgebiet muss hierfür kein Bebauungsplan aufgestellt werden Übereinstimmung mit dem mit dem ISEK der Gemeinde muss durch Enteignung gegeben sein Drohpotenzial für nicht mitwirkungsbereite Eigentümer Auskunftspflich t nach 138 BauGB mit Zwangsgeldoption nach 208 BauGB Vorkaufsrecht nach 24Abs 1 Nr 4 BauGB ist durch Satzung gegeben kein eigener Bebauungsplan notwendig Ersatz der bisherigen Vorkaufsrechtsatzung Förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet nach 142ff BauGB im Kernbereich Westerfildes Gebiet C Änderungen an den Gebäuden sowie deren Verkauf werden Genehmigungspflichtig Die Eigentümer können entstandene Kosten vergünstigt von der Steuer abschreiben lassen Voraussetzung hierfür ist ein Vertrag mit der Gemeinde oder städtebauliche Gebote Dies ermöglicht neue Einflussmöglichkeit für die

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