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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Vonovia: Übernahmepläne nützen Mietern nicht!
    übernommen hatte würde im Ergebnis über 500 000 Wohnungen besitzen und weitere zehntausende Verwalten Positive Veränderungen für die Mieter und die Wohnungsmärkte sind aus Sicht des Mietervereins Dortmund dadurch jedoch nicht zu erwarten Wenn sich heute der nächste Schritt auf dem rasanten Wachstumskurs der Vonovia ankündigt dann ist das kein Grund zum Jubeln stellt Dr Tobias Scholz wohnungspolitischer Sprecher des Mietervereins Dortmund klar und erklärt durch die angestrebte Übernahme der Deutschen Wohnen durch die Vonovia wird keine einzige Wohnung geschaffen Angesichts des Transaktionsvolumens von rund 14 Mrd Euro einschließlich der Aufnahme neuer Kredite erscheint es fraglich ob der Wohnungsgigant seine kürzlich erfolgte Ankündigung erstmalig auch in größerem Umfang neu bauen zu wollen tatsächlich einhalten kann Mit Sorge zu betrachten ist weiterhin dass durch den Zusammenschluss der beiden größten Wohnungsunternehmen die Vonovia eine zunehmend dominante Rolle in der Branche spielen würde Alle Augen sind auf den Marktführer gerichtet Wenn dort bestimmte Geschäftspraktiken eingeführt werden wirkt sich das auf die ganze Branche aus Auch der Einfluss auf die Politik wird immer größer schätzt Dr Tobias Scholz ein Ein negatives Vorbild ist die Vonovia auch in der Frage der Umgehung der Grunderwerbs teuer Ganz offen erklärt der Vorstand in der Einladung zur Hauptversammlung

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Neuer Heizspiegel 2015 kostenfrei erhältlich!
    mit Heizöl beheizt werden profitierten zudem von den im Schnitt deutlich niedrigeren Heizölpreisen minus 8 5 Prozent im Vergleich zu 2013 Erdgas und Fernwärmepreise hingegen blieben nahezu konstant beide minus 0 5 Prozent Bei erheblichen Guthaben aus den Abrechnungen für 2014 bzw 2015 haben Mieter einen Rechtsanspruch auf angemessene Herabsetzung der monatlichen Vorauszahlungen erklärte Rainer Stücker Geschäftsführer des Mietervereins Dortmund und Umgebung e V Das sind die aktuellen Ergebnisse des neuen Bundesweiten Heizspiegels 2015 der am 8 10 2015 in Berlin von co2online und dem Deutschen Mieterbund Dachverband der Mietervereine veröffentlicht wurde und auf www mvdo de betriebskosten html zu finden ist Prognose für 2015 Heizkosten bleiben voraussichtlich stabil Für das Abrechnungsjahr 2015 rechnen wir mit weitgehend stabilen Heizkosten sagte Rainer Stücker Zwar ist der Heizenergieverbrauch in den ersten Monaten dieses Jahres aufgrund der kälteren Witterung im Vergleich zu 2014 um mehr als 10 Prozent gestiegen das wird aber durch sinkende Heizenergiepreise weitestgehend ausgeglichen Insbesondere die Kosten für Heizöl waren im 1 Halbjahr 2015 weiter auf Sturzflug sie gingen um rund 20 Prozent zurück Dagegen wurden Erdgas minus 1 3 Prozent oder Fernwärme minus 3 6 Prozent nur geringfügig preiswerter Abzuwarten seien jetzt die Wintermonate Oktober bis Dezember 2015 sagt Stücker Bei einem milden Witterungsverlauf müssen sich Mieter 2015 nicht auf höhere Heizkosten einstellen Mieter in ölbeheizten Häusern dürfen sogar mit niedrigeren Heizkosten rechnen Heizspiegel kostenfrei beim Mieterverein Dortmund erhältlich Der Bundesweite Heizspiegel 2015 steht unter www mvdo de betriebskosten html als PDF Datei zum Download bereit Dort ist auch der kostenfreie HeizCheck des Mieterverein Dortmund und Umgebung e V und der co2online GmbH abrufbar Er ermöglicht einen interaktiven Vergleich der eigenen Verbrauchsdaten Der bundesweite Heizspiegel kann auch kostenfrei in der Geschäftsstelle des Mietervereins Dortmund an der Kampstraße 4 abgeholt werden Eine Anforderung per Post ist ebenfalls möglich Interessierte schicken

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Dreiste Mahnwelle verunsichert und schockiert frühere Promontoria-Mieter
    Wolken und sind verunsichert Uns erreichten in den vergangenen Tagen reihenweise Inkasso Schreiben der Delpro Die Forderungen waren unberechtigt oder nicht begründet So sind unbearbeitete und damit ungeklärte Widersprüche zu Betriebskosten und damit verbundene Nachzahlungsbeträge darin enthalten berichtet Rainer Stücker Geschäftsführer des Mietervereins Dortmund und Umgebung e V Dem Mieterverein liegt der Kauf und Abtretungsvertrag zwischen der Promontoria Holding und der Lenbor GmbH vor Demnach handele es sich um keine Forderungen aus laufender Vermietung sondern um Forderungen welche seit mehreren Monaten nicht bearbeitet wurden Eine geordnete und lückenlose Aktenführung betreffend dieser Forderungen ist deshalb nicht gegeben Dem Käufer ist diese Tatsache bekannt Die Lenbor GmbH konnte Unterlagen ca 90 Umzugskartons mit Mieterakten erhalten und der Vertrag enthält auch den Hinweis dass die Unterlagen möglicherweise nicht vollständig sind Selten ist in einem Kaufvertrag so deutlich beschriebenen worden wie wenig solide und abgesichert die verkauften Forderungen sind Die Dreistigkeit von Lenbor besteht nun darin dass offensichtlich ohne qualifizierte Prüfung und ohne ein einfaches Informations oder Mahnschreiben an die Mieter sofort ein Inkassounternehmen beauftragt wird dass dann seinerseits wiederum erhebliche Kosten für seine Tätigkeit berechnet siehe Anlage 2 Um maximalen Druck auszuüben wird als nächster Schritt mit gerichtlichen Schritten gedroht Die Vorgehensweise der Lenbor GmbH und der DelPro GmbH sind skandalös Hier soll mit der Angst von Mietern Kasse gemacht werden Wir haben die Lenbor GmbH und die DelPro GmbH aufgefordert ihre Mahnungen umgehend zu stoppen und zurückzuziehen erklärt Rechtsanwalt Martin Grebe Rechtsberater des Mietervereins Dortmund Betroffenen Mietern rät der Mieterverein Dortmund dringend unseriöse und nicht erklärbare Forderungsbeträge nicht zu zahlen Auch Ratenzahlungen sollten nicht vereinbart werden da dies zu Anerkenntnissen der Forderungen führen kann Wer verunsichert ist sollte sich rechtlich beraten und vertreten lassen Weitere Hinweise Betroffen sind Mieter in Siedlungen in Bodelschwingh Bövinghausen Brünninghausen und Kirchlinde Bei den betroffenen Beständen handelt

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: BGH: Vorgetäuschter Eigenbedarf, Kaution und Rauchmelder
    besonderen Umständen abgeleitet werden Das ist dann der Fall wenn sich der Vermieter zu gewichtigen Gegenleistungen verpflichtet hat Beispiele dafür sind etwa eine größere Abstandszahlung für den Auszug des Mieters oder ein Verzicht des Vermieters auf auf Schönheitsreparaturen durch den Mieter Dass im entschiedenen Fall der Mieter in seinem Vergleich noch eine sechsmonatige Räumungsfrist eingeräumt bekommen hatte reichte nach Ansicht des BGH für die Annahme eines derartigen Umstands nicht aus Fazit Mit dem Urteil hat der BGH seine Rechtsprechung verschärft und konkretisiert Grundsätzlich führt ein Räumungsvergleich nicht dazu dass ein Mieter auf Schadensersatzansprüche verzichtet Das kann allenfalls bei erheblichen substantiellen Gegenleistungen des Vermieters gesehen werden Ansonsten kann der Mieter erhebliche Schadensersatzpositionen geltend machen etwa für die Umzugskosten oder für Mietdifferenzen bei einer höheren neuen Miete BGH Urteil vom 10 6 2015 VIII ZR 99 14 Anlage einer Mietkaution Ein Vermieter hatte die Mietkaution auf einem Sparbuch angelegt Dieses war allerdings nicht ausdrücklich als Mietkautionskonto angelegt Der Mieter befürchte den Verlust der Kaution und hielt die Miete bis zur Höhe der Kautionssumme zurück Der Vermieter verklagte ihn auf Zahlung der zurückbehaltenen Miete Die Entscheidung des BGH Der BGH stellt in seiner aktuellen Entscheidung vom 9 Juni 2015 zunächst auf die gesetzliche Regelung ab Nach dem Wortlaut des 551 Absatz 3 BGB muss ein Vermieter die überlassene Kaution nicht nur von seinem Vermögen getrennt sondern auch nach außen erkennbar als verwaltetes Vermögen auf einem entsprechend gekennzeichneten Konto anlegen Der BGH betont nochmals Sinn und Zweck dieser gesetzlichen Regelung Es soll sichergestellt werden dass die Kaution vor dem Zugriff eines Gläubigers des Vermieters geschützt ist Ausgeschlossen ist das Pfandrecht von Banken an dem Sparguthaben nur dann wenn von Anfang an vom Vermieter offen gelegt wird dass das Kautionskonto treuhänderisch geführt wird Auch im Falle einer Insolvenz des Vermieters droht ansonsten der Verlust der Kaution wenn das Konto nur auf seinen Namen lautet Deswegen so der BGH sind strenge Anforderungen an die Kautionsanlage zu stellen Um das Pfandrecht der Banken oder einen Verlust des Geldes im Falle der Insolvenz des Vermieters zu verhindern ist es erforderlich dass das Kautionskonto als Sonderkonto des Vermieters geführt wird Nur dann ist für jeden Gläubiger des Vermieters erkennbar dass es sich hier nicht um dessen Vermögen handelt Deswegen muss das Konto zumindest als Mietkautionskonto angelegt oder gekennzeichnet werden Anderenfalls so der BGH erfüllt der Vermieter nicht seine gesetzliche Pflicht zur Trennung der Kaution von seinem sonstigen Vermögen Da der Vermieter lediglich ein Sparbuch auf seinem Namen angelegt hatte war der Mieter berechtigt die Mieten bis zur Höhe der Kaution zurückzubehalten Die Klage des Vermieters wurde daher abgewiesen BGH Urteil vom 10 6 2015 VIII ZR 99 14 Einbau von Rauchmeldern durch den Vermieter trotz vorhandener Mietergeräte Ein Mieter in einem Mehrfamilienhaus hatte seine Wohnung bereits mit Rauchwarnmeldern ausgestattet Seine Vermieterin eine Wohnungsbaugesellschaft kündigte allerdings an alle Wohnungen im Haus einheitlich mit Rauchwarnmeldern auszustatten und anschließend auch für die Geräte die jährliche Wartung durchführen zu lassen Der betroffene Mieter lehnte das mit dem Hinweis ab selbst schon eigene Rauchwarnmelder

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Deutsche Wohnen AG will LEG NRW AG übernehmen
    und zeigen einmal mehr wie Wohnungen und Wohnungsunternehmen zur Handelsware geworden sind Die konkreten Sorgen und Nöte der Mieter spielen bei diesen Deals überhaupt keine Rolle bewertet Dr Tobias Scholz wohnungspolitischer Sprecher des Mietervereins Dortmund und Umgebung e V die aktuelle Entwicklung Verschlechterungen für Mieter befürchtet Kurzfristig werden Mieterinnen und Mieter keine Veränderungen bemerken Alle Mietverträge bleiben selbstverständlich gültig In Folge der Zusammenführung beider Unternehmen könnte es Service Verschlechterungen geben Es kann der Druck Mieterhöhungen durchzusetzen steigen um die Aktiendeals zu finanzieren Besonders beunruhigend ist die ausdrückliche Ankündigung von ca 1 500 Privatisierungen je Jahr Pressemitteilung von gestern im LEG Bestand was Verkäufe oder die Umwandlung in Eigentumswohnung bedeuten kann Die LEG NRW hatte zuletzt weder verkauft noch umgewandelt Stärkere Probleme sind mittel oder längerfristig zu befürchten wenn das Zinsniveau wieder steigt und Immobilienanlagen nicht mehr so attraktiv sind Dann müssen Kursverluste abgefangen werden was dann Unsicherheit und Nachteile für Mieter mit sich bringen kann erläutert Rainer Stücker Geschäftsführer des Mietervereins Dortmund e V Schlüsselimmobilien in Dortmund betroffen Dortmund ist ein starker LEG Standort da es hier zahlreiche Ruhr Lippe und LEG Ex Neue Heimat Bestände gibt Die Stabilität und Weiterentwicklung der LEG Bestände hat für zahlreiche Stadtteile und Quartiere in Dortmund in Dortmund eine Schlüsselrolle Beispiele zur LEG NRW gehören u a 4 500 von ca 5 000 Wohnungen in Scharnhorst Ost der sog Hannibal I an der Bornstrasse sowie weitere Nordstadt Bestände u a CEAG Gelände und Borsigstr zahlreiche Wohnungen in Dortmund Bövinghausen Durch die Übernahme der sog Promontoria Bestände vor ca einem Jahr ist die LEG NRW auch in Westerfilde Bodelschwingh wichtiger Eigentümer geworden der Clarenberg in Hörde mit allein ca 1 000 Wohnungen ist ebenfalls im Bestand der LEG NRW ebenso ca 1 400 Wohnungen in Wickede Deshalb sind in Dortmund von den Folgen der Fusion

    Original URL path: https://www.mieterverein-dortmund.de/news-archiv-detail.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=267&cHash=4c59dd6d28526b8d8e7abf0801e43595 (2016-02-11)
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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Big Brother im Zählerkasten
    ein transparenterer Stromverbrauch auch zu Verhaltensänderungen führen kann richtig doch da Stromzähler nicht selten in Kellern oder Sicherungskästen montiert sind verfehlt das Argument die Lebenswirklichkeit der Verbraucher Nur die wenigsten werden aus Interesse am aktuellen Stromverbrauch täglich vielfach in den Keller gehen und die aktuellen Werte ablesen Angekündigte Apps für Mobiltelefone die solche Werte auf das Display des Smartphones bringen sind keinesfalls bei jedem Stromversorger Standard Außerdem setzen sie in der Regel ein bestimmtes Betriebssystem voraus Verbraucher mit Nischenprodukten wie Windows Phone Blackberry OS oder gar solche die gar kein Smartphone nutzen gucken vielleicht in die Röhre nicht aber auf ihre Stromverbrauchswerte Ein weiterer Kritikpunt Die smarten Stromzähler sind durch ihren Datentransfer durch die Darstellung am Display und das Messen an sich natürlich selbst Stromverbraucher Der Ferraris Zähler eben jene klassische schwarze Kiste mit Rädchen hat einen Eigenverbrauch von nur etwa 1 5 bis 3 Watt Aufs Jahr hochgerechnet sind das mehr als 20 Kw h Ein smarter Stromzähler hat einen deutlich höheren Eigenverbrauch Die benötigte Verbindung ins Internet um die Daten an den Versorger zu übermitteln benötigt ebenfalls Strom Das Einsparpotenzial verringert sich dadurch erheblich Gläserne Verbraucher Der kontinuierliche Datentransfer ist dann auch der nächste Kritikpunkt Selbst wenn man Szenarien von Hackern die bewusst ein System manipulieren als Hollywood Filmstoff betrachtet Es ist eine Tatsache dass der Verbraucher durch die intelligenten Zähler zum gläsernen Kunden für seinen Energieanbieter wird Der weiß durch die Smart Meter nämlich sehr genau wann im einzelnen Haushalt wieviel Strom verbraucht wird Dadurch kann ein Unternehmen Rückschlüsse auf das Verhalten seines Kunden ziehen Wann geht er zur Arbeit Wann kommt er zurück Wann geht er ins Bett Ist er am Wochenende oft unterwegs Das alles lässt sich anhand des Stromverbrauchs ablesen Die Anbieter argumentieren zwar dass dadurch individuelle Tarifangebote erstellt werden könnten doch im Umkehrschluss

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Auf dem Trockenen
    Hausflur in der Küche und im Bad gibt es seit Jahren Feuchtigkeitsschäden die einfach nicht repariert werden Eine Flurreinigung habe es nie gegeben berechnet worden sei sie trotzdem Solche Mängel sind unangenehm lassen sich aber eine gewisse Zeit lang aushalten Wasser hingegen ist für jeden Menschen unverzichtbar und die Mietparteien von der CFE AG abhängig denn etwas mitzureden haben sie dabei nicht Vertragspartner des Wasserversorgers sind aus haftungsrechtlichen Gründen nicht die Bewohner sondern die Eigentümer ihnen gehört auch die im Haus installierte Versorgungsanlage Generell sind Sperrungen für DEW21 die letzte Möglichkeit und haben immer eine lange Vorgeschichte sagt Gabi Dobovisek Pressesprecherin des Dortmunder Energieversorgers DEW21 Zum Fall CFE kann sie sich aus vertragsrechtlichen Gründen nicht äußern teilt aber mit Bevor DEW21 Wohnungen nicht mehr mit Wasser beliefert müssten sich Zahlungsrückstände über Monate anhäufen Auch wird nicht einfach die Zufuhr gekappt erst nach zwei schriftlichen Mahnungen wird die Sperrung vier Wochen im Voraus angekündigt CFE schiebt Verantwortung ab Unvollständige Akten vom Vorverwalter Preiserhöhungen die noch dazu nicht an die Mieter weitergeleitet worden seien darin sieht das Unternehmen die Gründe für Probleme mit diversen notleidenden Immobilien Die Häuser befänden sich außerdem in sozialen Brennpunkten die die Stadt Dortmund nicht in den Griff bekomme Das will Tobias Scholz vom Mieterverein Dortmund nicht stehen lassen Wer wie CFE ein nach eigener Aussage notleidendes Immobilienportfolio kauft muss sich möglicher Risiken bewusst sein Hier wird auf dem Rücken der Mieter mit Wohnungen spekuliert Auch der Einwand zu sozialen Brennpunkten hinkt laut Scholz CFE Portfolio vernachlässigt nicht nur Häuser in der stigmatisierten Nordstadt sondern auch im aufstrebenden Union oder im Saarlandstraßenviertel DEW21 will nachhaltige Lösungspakete für Rückstände bieten betont Gabi Dobovisek Wenn eine Wassersperrung droht werden darum nicht nur die betroffenen Mietparteien und Vermieter kontaktiert sondern auch der Mieterverein und Behörden wie das Amt für Wohnungswesen oder

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  • Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: Antworten zum Thema Versorgungsperre
    Daran ändert auch die Tatsache nichts dass mit den Mietern diejenigen betroffen sind die an den Zahlungsrückständen überhaupt kein Verschulden trifft Mieter können gerichtlich nur gegen ihren Vermieter vorgehen nicht aber gegen den Versorger Stefan S fragt Wie erfahre ich im Vorfeld überhaupt davon dass eine Sperrung geplant ist Bei Strom und Gas gibt es keine gesetzlichen Regelungen die Mieter schützen Die Versorger entscheiden selbst ob und wie sie Mieter informieren Die DEW21 in Dortmund gibt an eine Woche vor der Strom oder Gassperrung Aushänge im Haus anzubringen Bei der Wasserversorgung ist die Kommune nach ordnungsrechtlichen Vorschriften verpflichtet eine Wasserversorgung zu ermöglichen In Dortmund hat die Stadt mit DEW21 vereinbart dass sie betroffene Bewohner vier Wochen vor dem geplanten Sperrtermin schriftlich informiert Dann besteht Zeit um Lösungen zu suchen Benjamin K fragt Wie kann ich als Mieter die Versorgungssperre verhindern Sie können sich dem Versorger gegenüber verpflichten für die aufgelaufenen Zahlungsrückstände in Höhe der Miete aufzukommen Dies bedeutet dass Sie Ihre Mietzahlungen dann bis zum Ausgleich der Rückstände nicht mehr an den Vermieter sondern zu Händen des Energieversorgers leisten Wichtig ist dass sich möglichst viele Mieter dieser Vorgehensweise anschließen damit aus Sicht des Energieversorgers die Chance besteht dass keine neuen

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