archive-de.com » DE » M » MIETERSCHUTZ-BGH.DE

Total: 408

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".

  • Betriebskostenspiegel Heizkostenspiegel Heizenergiecheck Impressum Impressum Disclaimer Ihr Weg zu uns Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Trocknungsgeräte Überblick Mietrecht A Z Trocknungsgeräte dmb Müssen zur Entfeuchtung von Wasserschäden wochenlang Trocknungsgeräte in der Wohnung aufgestellt werden ist die Wohnungsnutzung für den Mieter unzumutbar Die Miete ist um 100 Prozent gemindert entschied das Amtsgericht Schöneberg 109 C 256 07 Nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes DMB waren aufgrund von jahrelangen Undichtigkeiten im Bereich der Wasseruhren große Wasser Feuchtigkeits und Schimmelschäden in der Mieterwohnung aufgetreten Im Zuge der Sanierungsarbeiten mussten für knapp 3 Wochen auch zwei Trocknungsgeräte in der Wohnung aufgestellt werden die täglich von 6 00 bis 22 00 Uhr liefen Dabei entstand ein Geräuschpegel von 50 dB A Unter diesen Voraussetzungen sei ein Leben in der Wohnung für den Mieter schon aufgrund des Lärmpegels unzumutbar entschied das Amtsgericht Zumal der Mieter sich ganztägig in der Wohnung aufhielt tagsüber ausschlafen musste weil er nachts Taxi fuhr Bei einem Geräuschpegel von 50 dB A könne weder in der Wohnung geschlafen noch konzentriert gearbeitet werden Das Amtsgericht Schöneberg wies darauf hin dass nach der TA Lärm die Immissionsrichtwerte bei Geräuschübertragung innerhalb von Gebäuden tagsüber bei 35 dB A und nachts bei 25 dB A liegen Wegen der fehlenden Nutzbarkeit der Wohnung war der Mieter von der Zahlung der Miete befreit konnte letztlich um 100 Prozent die Miete kürzen Nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes muss der Vermieter noch zusätzlich an den Mieter 107 92 Euro zahlen für die durch den Betrieb der Trocknungsgeräte entstandenen Stromkosten in der Mieterwohnung Außerdem erhielt der Mieter noch Kosten für ein Ausweichquartier in Höhe einer Monatsmiete von 325 Euro gezahlt weil er aus der unbewohnbaren Wohnung ausgezogen war und kurzfristig eine Ausweichwohnung angemietet hatte zurück Ihr Mieterverein vor Ort Einer

    Original URL path: http://www.mieterschutz-bgh.de/index.php?id=545&MP=14-3219 (2016-02-10)
    Open archived version from archive



  • dmb Mieter die in ihrer Wohnung Zwischendecken oder wände einziehen wollen eine zusätzliche Dusche im Bad planen Parkett verlegen oder die Wohnung behindertengerecht ausstatten wollen müssen in aller Regel die Zustimmung des Vermieters einholen Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes DMB sind nur solche Mieterumbauten und Investitionen ohne weiteres erlaubt die vom vertragsgemäßen Gebrauch gedeckt sind keinen erheblichen Eingriff in die Bausubstanz des Gebäudes mit sich bringen und am Ende des Mietverhältnisses leicht wieder beseitigt werden können Größere bauliche Veränderungen verbunden mit Stemm und Maurerarbeiten sind ohne Einverständnis des Vermieters verboten zum Beispiel Wanddurchbrüche Einziehen neuer Wände oder Zwischendecken Einbau einer Etagenheizung eines Bades oder neuer Fenster Größeren Baumaßnahmen muss der Vermieter ausnahmsweise immer dann zustimmen wenn es um die behindertengerechte oder barrierefreie Ausgestaltung der Wohnung oder des Hauses geht Will der Mieter einen Treppenlift einbauen lassen Türdurchgänge verbreitern ein behindertengerechtes Bad oder Rollstuhlrampen usw installieren dann muss der Vermieter in der Regel das erlauben Auch ohne Vermietererlaubnis kann der Mieter ein neues Türschloss einbauen ein Hochbett oder eine Einbauküche aufstellen Waschbecken oder Toilette austauschen bzw eine zusätzliche Steckdose oder einen Türspion einbauen Gleichgültig ob der Mieter mit oder ohne Zustimmung seines Vermieters investiert er muss damit rechnen beim Auszug seine

    Original URL path: http://www.mieterschutz-bgh.de/index.php?id=544&MP=14-3219 (2016-02-10)
    Open archived version from archive


  • Z Umwandlung in Eigentumswohnungen Mietshäuser können in Eigentumswohnungen aufgeteilt werden Folge so der Deutsche Mieterbund DMB ist dann dass der Eigentümer oder Vermieter nicht mehr Eigentümer des ganzen Hauses ist Es wird separates Eigentum für jede Wohnung gebildet jede Wohnung kann einen anderen Eigentümer und damit Vermieter haben Durch diese Konstruktion erhöht sich für den Mieter einer Eigentumswohnung das Kündigungsrisiko Deshalb genießen Mieter deren Wohnungen umgewandelt werden nach dem Gesetz einen besonderen Kündigungsschutz Der Käufer der Wohnung und neue Vermieter tritt in das bestehende Mietverhältnis ein Er kann zwar kündigen wenn er einen Kündigungsgrund wie zum Beispiel Eigenbedarf hat er muss aber neben den normalen gesetzlichen Kündigungsfristen eine so genannte Kündigungssperrfrist einhalten Die beträgt nach dem Gesetz mindestens drei Jahre In dieser Zeit darf der neue Eigentümer keine Kündigung aussprechen In Gebieten mit erhöhter Wohnungsnot können die Bundesländer per Verordnung Kündigungssperrfristen bis zu 10 Jahre erlassen Wird die Wohnung in eine Eigentumswohnung umgewandelt hat der dort wohnende Mieter ein gesetzliches Vorkaufsrecht Das bedeutet der Mieter kann in den Kaufvertrag den der Vermieter und ein Käufer ausgehandelt haben einsteigen und die Wohnung anstelle des vorgesehenen Käufers erwerben und zwar zu unveränderten Bedingungen und zum selben Preis Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes

    Original URL path: http://www.mieterschutz-bgh.de/index.php?id=543&MP=14-3219 (2016-02-10)
    Open archived version from archive


  • befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Umzug Überblick Mietrecht A Z Umzug Teurer Wohnungswechsel dmb Nicht nur die reinen Umzugskosten schlagen bei einem Wohnungswechsel zu Buche Häufig kommen für Mieter noch Einmalkosten dazu Der Deutsche Mieterbund DMB hat die wichtigsten Positionen an die gedacht werden muss zusammengestellt Mietzahlungen Die Beendigung des alten und der Beginn des neuen Mietverhältnisses sind oft nicht deckungsgleich Dann muss für ein oder sogar zwei Monate Miete für die alte und für die neue Wohnung gezahlt werden Maklerprovision Wird die Wohnung über einen Makler angeboten muss die Maklerprovision mit einkalkuliert werden Zwei Monatsmieten netto kalt plus Mehrwertsteuer sind zulässig Mietkaution Drei Monatsmieten netto kalt darf der Vermieter fordern Gezahlt werden muss die Kaution in der Regel bei Beginn des Mietverhältnisses Mieter können allerdings darauf bestehen die Mietsicherheit in drei Monatsraten zu erbringen Allerdings der alte Vermieter kann sich mit der Rückzahlung der Kaution für die frühere Wohnung deutlich mehr Zeit lassen Er hat nach der Rechtsprechung eine Überlegungszeit von bis zu 6 Monaten im Einzelfall sogar noch länger Schönheitsreparaturen Geklärt werden muss ob in der alten Wohnung Schönheitsreparaturen durchzuführen sind oder bezahlt werden müssen Eine Prüfung des Vertrages durch den Mieterverein lohnt hier auf jeden Fall Bei der neuen Wohnung muss geprüft werden ob Renovierungsarbeiten notwendig sind wie viel Geld hier erst einmal investiert werden muss Neuanschaffungen Wenn die alten Gardinen in der neuen Wohnung nicht passen wenn Einbauschränke nicht mitgenommen werden können usw muss neu möbliert werden Abstand Ablöse Geklärt werden muss mit dem Vermieter ob evtl Einrichtungsgegenstände in der neuen Wohnung übernommen werden können oder gekauft werden müssen Wer kein Interesse an den Gardinen des Vormieters hat muss ihm diese auch nicht abkaufen Weitere Informationen zu diesem Thema in der Mieterbund Broschüre Geld sparen beim Umzug zum Preis von 5 Euro zu

    Original URL path: http://www.mieterschutz-bgh.de/index.php?id=542&MP=14-3219 (2016-02-10)
    Open archived version from archive


  • Z Unterlagen aufbewahren Überblick Mietrecht A Z Unterlagen aufbewahren dmb Auch nach dem Auszug aus der Wohnung sollten der alte Mietvertrag die Betriebs und Heizkostenabrechnungen oder Zahlungsbelege zum Beispiel für die Mietkaution nicht einfach weggeworfen werden Zwar gibt es nach Informationen des Deutschen Mieterbundes DMB keine gesetzlichen Bestimmungen oder Gerichtsentscheidungen nach denen Mieter die Unterlagen zu ihrem Mietverhältnis über Monate oder Jahre aufbewahren müssen sinnvoll ist dies aber auf jeden Fall Ansprüche aus dem Mietverhältnis zum Beispiel auf Mietzahlungen oder Betriebskostennachzahlungen verjähren nach drei Jahren Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres zu laufen in dem der Anspruch entstanden ist Das bedeutet wer Mitte 2010 auszieht kann theoretisch bis Ende 2013 mit Vermieterforderungen konfrontiert werden Da ist es wichtig Mietvertrag Betriebskostenabrechnungen Mieterhöhungsschreiben oder den Briefwechsel zur Hand zu haben Auch Zahlungsbelege bzw Kontoauszüge sollten vier Jahre lang aufbewahrt werden Bei einem Streit beispielsweise ob überhaupt bzw in welcher Höhe die Mietkaution bei Beginn des Mietverhältnisses gezahlt wurde ist der Mieter beweispflichtig Dagegen dürfen Wohnungsübergabeprotokolle Rechnungen über Malerarbeiten Tapeten Farben usw eigentlich schon nach einem halben Jahr weggeworfen werden Vermieteransprüche wegen unterlassener Renovierungsarbeiten oder Reparaturen verjähren nach 6 Monaten Allerdings sollte man so der Deutsche Mieterbund sicherheitshalber abwarten bis der

    Original URL path: http://www.mieterschutz-bgh.de/index.php?id=541&MP=14-3219 (2016-02-10)
    Open archived version from archive


  • Z Untermiete dmb Ohne Erlaubnis des Vermieters darf ein Mieter seine Wohnung oder einzelne Zimmer der Wohnung nicht an Dritte untervermieten Stimmt der Vermieter nicht zu hat der Mieter nach Angaben des Deutschen Mieterbundes DMB im Gegenzug das Recht das Mietverhältnis mit einer Frist von drei Monaten zu kündigen Das gilt auch dann wenn Mieter und Vermieter einen Zeitmietvertrag abgeschlossen oder das Kündigungsrecht des Mieters zeitlich befristet ausgeschlossen haben Geht es um die Wohnung insgesamt ist der Vermieter in seiner Entscheidung frei ob er der Untervermietung zustimmt oder nicht Seine Erlaubnis ist auch notwendig wenn der Mieter auszieht und der Sohn oder die Tochter die Wohnung übernehmen wollen Will der Mieter nur einen Teil der Wohnung untervermieten das heißt einzelne Zimmer hat er Anspruch auf die Vermietererlaubnis wenn er ein berechtigtes Interesse an der Untervermietung hat also persönliche oder wirtschaftliche Gründe Typische Fälle hierfür sind so der Deutsche Mieterbund wenn die Wohnung für den Mieter zu teuer wird oder er nicht länger allein in der Wohnung leben möchte Selbst wenn der Mieter Geschwister aufnehmen will muss er entsprechende Gründe vorweisen können Anders wenn der Mieter Eltern oder Kinder in seiner Wohnung aufnehmen will Hier muss er den Vermieter nicht um

    Original URL path: http://www.mieterschutz-bgh.de/index.php?id=540&MP=14-3219 (2016-02-10)
    Open archived version from archive


  • Mietrecht A Z Urlaub und Ferienzeit dmb Auch in diesem Sommer werden wieder Millionen von Bundesbürgern in den Urlaub gen Süden in die Berge oder ans Meer aufbrechen Damit es während der schönsten Wochen des Jahres oder kurz danach nicht noch Ärger und Streit gibt hier einige Urlaubstipps des Deutschen Mieterbundes DMB Der Mieter muss sicherstellen dass auch während der Ferien Zahlungstermine für Miete und Nebenkosten Strom Telefon Gas Versicherungen usw eingehalten werden Wer laut Mietvertrag das Treppenhaus reinigen oder den Rasen mähen muss muss während seines Urlaubs für Ersatz sorgen Am besten mit dem Nachbarn sprechen oder tauschen Vermieter Hausmeister oder Hausverwaltung haben keinen Anspruch auf einen Wohnungsschlüssel Es reicht aus wenn ein Zweitschlüssel bei Nachbarn oder einem Bekannten deponiert wird Vermieter oder Hausverwaltung müssen lediglich informiert werden wer für Notfälle zum Beispiel bei einem Wasserrohrbruch einen Schlüssel für die Wohnung hat Urlaubsadresse oder Telefonnummer Handy können beim Vermieter oder der Verwaltung hinterlegt werden natürlich aber auch bei der Notfall Adresse das heißt bei Nachbarn oder Bekannten Bitten Sie Nachbarn oder Bekannte nicht nur die Blumen zu gießen oder den Briefkasten zu leeren Sie können auch in unregelmäßigen Abständen die Jalousien auf und zuziehen oder das Licht ein und

    Original URL path: http://www.mieterschutz-bgh.de/index.php?id=539&MP=14-3219 (2016-02-10)
    Open archived version from archive


  • dmb Stützt der Vermieter seine Mieterhöhung auf Vergleichswohnungen dann muss er diese Wohnungen im Mieterhöhungsschreiben so genau bezeichnen dass der Mieter sie ohne nennenswerte Schwierigkeiten auffinden kann Bleibt für den Mieter offen welche von zwei Wohnungen in einem Stockwerk als Vergleichswohnung gemeint ist ist das Mieterhöhungsverlangen unwirksam BGH VIII ZR 141 02 Will der Vermieter die Miete erhöhen muss er dem Mieter nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes DMB konkrete Hinweise auf die sachliche Berechtigung seines Erhöhungsverlangens geben Der kann während seiner Überlegungsfrist die Berechtigung der Mieterhöhung überprüfen und sich darüber schlüssig werden ob er der Erhöhung zustimmt oder nicht Begründet der Vermieter seine Mieterhöhung mit Vergleichswohnungen so muss der Mieter durch die Nennung der Vergleichsobjekte die Möglichkeit haben sich über die Vergleichswohnungen zu informieren und die behauptete Vergleichbarkeit nachzuprüfen Die Vergleichswohnungen müssen deshalb so genau bezeichnet werden dass der Mieter sie ohne nennenswerte Schwierigkeiten auffinden kann Wenn sich in einem Mehrfamilienhaus mit mehreren Geschossen auf der selben Ebene mehr als eine Wohnung befindet sind für die Auffindbarkeit der Wohnung zusätzliche Angaben erforderlich Solchen Angaben können nach Darstellung des Bundesgerichtshofes die Beschreibung der genauen Lage der Wohnung im Geschoss sein die Bezeichnung einer nach außen erkennbaren Wohnungsnummer oder der Name des

    Original URL path: http://www.mieterschutz-bgh.de/index.php?id=612&MP=14-3219 (2016-02-10)
    Open archived version from archive



  •