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  • Neuer Mietspiegel für den Altkreis Siegen erschienen
    löst ab 01 November 2013 die Vergleichsmietentabelle vom 01 April 2009 ab Um die aktuellen Gegebenheiten detaillierter in einem Mietspiegel erfassen zu können war eine völlige Neukonzeption der bisherigen Vergleichsmietentabelle erforderlich In einigen Nachbarkommunen wurden vergleichbare Neugestaltungen bereits vorgenommen so Rolf Weyer vom Haus und Grundbesitzerverein für Siegen und Umgebung In den letzten Jahren hat sich gezeigt dass bei der Bewertung einer Wohnung zahlreiche Kriterien eine Rolle spielen die in einer einzigen Tabelle mit wenigen Möglichkeiten zur Einstufung nur unzureichend berücksichtigt werden können Hinzu kommt dass ein großer Teil der Wohnungen des Altbaubestandes zumindest teilmodernisiert wurde Es gibt heute kaum noch Wohnungen die den unveränderten Ausstattungsstand der 1950er und 1960er Jahre aufweisen In der Bewertung einzelner Merkmale gibt es ebenfalls Veränderungen So galten etwa deckenhoch geflieste Bäder oder Bodenbeläge aus Keramik und Laminat früher als besondere Ausstattung einer Wohnung zählen seit vielen Jahren aber zum Standard Maßnahmen zu Wärmeschutz und Energieeinsparung sind bei Neubauten und modernisierten Gebäuden heute die Regel wurden früher aber kaum erfasst Auch bei den Lagemerkmalen wie Innenstadtnähe Rand und Ortsteillagen Infrastruktur ÖPNV usw waren Aktualisierungen erforderlich Der neue Mietspiegel hat einen völlig anderen Aufbau und ist als 14 seitige Broschüre wesentlich umfangreicher Zuerst wird nun nach einem Punktesystem die Wohnqualität einer Wohnung ermittelt Nach der Zuordnung des Baujahrs unter Berücksichtigung eventuell vorgenommener Modernisierungen kann der Mietpreis anhand einer Tabelle ermittelt werden Dann folgt eine Anpassung entsprechend der Wohnungsgröße und der Ortslage Dies war nicht mehr wie bislang auf nur zwei Seiten möglich Der neue Mietspiegel weist eine Bandbreite zwischen 3 20 m² für Altbauwohnungen bis 1948 mit einfacher Ausstattung und 8 50 m² bei Neubauwohnungen nach 2006 und gehobener Ausstattung als Vergleichsmiete aus Dies gilt für die Stadtlagen von Siegen Weidenau und Geisweid In den anderen Städten des Altkreises Siegen den Ortsteillagen und den Randgebieten sind

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/367-neuer-mietspiegel-fuer-den-altkreis-siegen-erschienen (2016-02-11)
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  • Bundesbank bestätigt Immobilienpreisboom
    slide infos slogan infos 02 jpg slogan infos 03 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 03 jpg slogan infos 04 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Bundesbank bestätigt Immobilienpreisboom Veröffentlicht am Dienstag 22 Oktober 2013 Mieterbund gegen Wohnungsspekulation und steigende Mieten Die Bundesbank interessiert sich offensichtlich mehr für Immobilienkäufer und Investoren als für die Mieter in Deutschland kommentierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes DMB Dr Franz Georg Rips den jetzt veröffentlichten Monatsbericht Oktober 2013 der Deutschen Bundesbank Solange die Mieten hoch sind und weiter steigen bleiben die Immobilienmärkte nach der Logik der Banker im Gleichgewicht Dass Mieter den Immobilienpreisboom mit hohen Mieten bezahlen sollen ist unakzeptabel Wenn in diesem Zusammenhang die Deutsche Bundesbank die Begrenzung von Mietsteigerungen ohne Begründung für kontraproduktiv hält muss das in den Ohren der Mieterinnen und Mieter zynisch klingen In ihrem Oktober Monatsbericht stellt die Deutsche Bundesbank fest Der Befund dass sich beispielsweise Geschosswohnungen im Durchschnitt sieben deutscher Großstädte seit 2010 insgesamt um mehr als ein Viertel verteuert haben lässt Befürchtungen hinsichtlich eines breit angelegten Immobilienpreisbooms aufkommen Aber auch Preise und Mieten tragen dazu bei dass sich auf den Immobilien und Mietmärkten Gleichgewichte einstellen Wenn in diesem Umfeld aber auch die Mieten deutlich anziehen bleibt das Preis Miet Verhältnis möglicherweise weitgehend unverändert Rips Mieter brauchen Schutz vor überzogenen Wiedervermietungsmieten die oft 20 30 oder gar 40 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen Keinen Schutz benötigen dagegen Immobilienkäufer oder spekulanten die hohe Preise gezahlt haben und dabei auf ständig steigende Mieten setzen Wir fordern dass die Politik ihre Versprechen vor der Bundestagswahl einlöst Alle im Bundestag vertretenen Parteien haben angekündigt

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  • Mieterbund-Forderungen an CDU/CSU und SPD
    Begrenzung der Wiedervermietungsmieten auf 10 Prozent oberhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete ist angemessen und erforderlich Die Politik darf der aktuellen Mietpreisentwicklung nicht länger tatenlos zusehen Außerdem gehören die Mitte des Jahres in Kraft getretenen Mietrechtsverschlechterungen auf den Prüfstand Wohngeld Steigende Mieten und Heizkosten sowie die 2011 mit Hinweis auf sinkende Energiepreise aus dem Wohngeldgesetz gestrichen Heizkostenkomponente machen eine Reform des Wohngeldrechts zwingend notwendig CDU CSU und SPD haben Wohngelderhöhungen angekündigt Dr Franz Georg Rips Wir halten eine Erhöhung des Wohngeldes um 10 Prozent für notwendig außerdem die Aktualisierung der Einkommensgrenzen und der Höchstbeträge Künftig sollen Wohngelderhöhungen in regelmäßigen Abständen an die gestiegenen Lebenshaltungs und Wohnkosten angepasst werden Außerdem erwarten wir dass eine Energiekostenkomponente eingeführt wird die neben den Heizkosten auch die immer schneller steigenden Stromkosten berücksichtigt Wohnungsneubau In Großstädten Ballungszentren und Universitätsstädten fehlen hunderttausende von Mietwohnungen CDU CSU und SPD sind sich dahingehend einig dass für den Bau von Sozialmietwohnungen weiterhin jährlich 518 Millionen Euro an die Länder gezahlt werden müssen Zusätzlich sind aber weitere Anreize und konkrete Maßnahmen zur Ankurbelung des Wohnungsneubaus erforderlich Dr Franz Georg Rips Wir brauchen pro Jahr 140 000 neue Mietwohnungen davon 60 000 Sozialmietwohnungen Das sind doppelt so viele wie bisher gebaut werden Die Mittel für die soziale Wohnraumförderung müssen einer Zweckbindung unterliegen damit ihre Verwendung für die Wohnungsbauförderung sichergestellt ist Außerdem müssen die Abschreibungsbedingungen für den Wohnungsbau verbessert werden Altengerechte Wohnungen In Deutschland gibt es derzeit 550 000 altengerechte Wohnungen Aufgrund der demografischen Entwicklung werden bis zum Jahr 2020 zusätzlich etwa 2 5 Millionen barrierearme Wohnungen benötigt CDU CSU und SPD kennen diese Ausgangssituation Bisher ist aber unklar wie das Problem gelöst werden soll Dr Franz Georg Rips Wohnungsneubau und vor allem der altengerechte Umbau der Wohnungen müssen ein Schwerpunktthema der Koalition werden Wir fordern dass das KfW Programm Altersgerecht umbauen deutlich auf 500

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  • Aktuelles
    infos slogan infos 05 jpg Der Deutsche Mieterbund ist ständig auf gesellschaftlicher und politischer Ebene für Sie aktiv Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus den Dachverbänden und Neuigkeiten zum Deutschen Mieterbund Siegerland und Umgebung e V Energetische Gebäudesanierung neu denken Veröffentlicht am Mittwoch 05 Februar 2014 Fragen der Wirtschaftlichkeit und der mietrechtlichen Rahmenbedingungen auf den Prüfstand Die energetische Gebäudemodernisierung die Steigerung der Energieeffizienz und damit ein wichtiger Baustein für die energetische Gebäudesanierung steht und fällt mit der Akzeptanz der Betroffenen das heißt von Mietern und Eigentümern erklärte der Präsident des Deutschen Mieterbundes DMB Dr Franz Georg Rips in einem gemeinsamen Pressegespräch des Deutschen Mieterbundes und Haus Grund Deutschland in Berlin Deshalb ist es jetzt dringend notwendig die energetische Gebäudesanierung neu zu denken Wir brauchen ausgewogene klare verständliche Streit verhindernde Rahmenbedingungen und Vorgaben für die energetische Gebäudemodernisierung ergänzte Haus Grund Präsident Dr Rolf Kornemann Weiterlesen Aktuelle wohnungspolitische Herausforderungen Veröffentlicht am Dienstag 04 Februar 2014 Deutscher Mieterbund im Gespräch mit Ministerin Dr Hendricks Die Spitze des Deutschen Mieterbundes DMB Präsident Dr Franz Georg Rips und Bundesdirektor Lukas Siebenkotten traf sich heute zu einem Gespräch mit der neuen Bundesministerin für Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit Frau Dr Barbara Hendricks und deren Parlamentarischem Staatssekretär Florian Pronold In den meisten Fragen wurde eine große Übereinstimmung zwischen dem Programm der großen Koalition und dem Mieterbund festgestellt Weiterlesen Justizminister Heiko Maas kündigt Referentenentwurf zur Mietpreisbremse an Veröffentlicht am Mittwoch 29 Januar 2014 Mieterbund Präsident Rips Begrenzung der Wiedervermietungsmieten unverzichtbar kein Einfluss auf Wohnungsneubau Wir begrüßen die Ankündigung von Bundesjustizminister Heiko Maas einen Referentenentwurf zur Mietpreisbremse in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit auf den Weg zu bringen kommentierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes DMB Dr Franz Georg Rips die Aussagen des Ministers heute Morgen im ARD Morgenmagazin Die Begrenzung der Wiedervermietungsmieten die in Großstädten Ballungsgebieten und Universitätsstädten

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles?start=90 (2016-02-11)
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  • Aktuelles
    05 jpg Der Deutsche Mieterbund ist ständig auf gesellschaftlicher und politischer Ebene für Sie aktiv Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus den Dachverbänden und Neuigkeiten zum Deutschen Mieterbund Siegerland und Umgebung e V Neue Förderbedingungen für den sozialen Wohnungsbau Veröffentlicht am Dienstag 21 Januar 2014 Deutscher Mieterbund NRW begrüßt neues Wohnraumförderprogramm des Landes Der Deutsche Mieterbund NRW sieht im neuen Wohnraumförderprogramm des Landes NRW einen wichtigen Schritt zur Ankurbelung des öffentlich geförderten Wohnungsbaus Hierzu Bernhard von Grünberg Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW Wir begrüßen die Erweiterung des Tilgungsverzichts auf 10 Prozent für Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt Dies ist ein wichtiger Anreiz für Investoren um wieder verstärkt öffentlich gefördert zu bauen Gleiches gilt für die Dauer des Förderprogramms das in diesem Jahr zum ersten Mal für drei Jahre aufgelegt wurde und somit mehr Planungssicherheit für Investoren gewährleistet Weiterlesen Bundesminister kündigen Mietrechtsänderungen an Veröffentlicht am Montag 20 Januar 2014 Mieterbund begrüßt Aussagen zu Mietpreisbremse und Maklerrecht Wir begrüßen die eindeutigen Aussagen von Bundesbauministerin Barbara Hendricks und Bundesjustizminister Heiko Maas Mietrechtsänderungen insbesondere die so genannte Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip im Maklerrecht kurzfristig auf den Weg zu bringen kommentierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten Aussagen der Bundesminister vom Wochenende Diese Änderungen sind überfällig und dringend notwendig Es ist gut dass die Bundesregierung das Mietrechtsthema schon zu Beginn der Legislaturperiode anpackt und den Mietrechtsfragen hohe Priorität einräumt Weiterlesen Landesregierung senkt Kappungsgrenze Veröffentlicht am Freitag 17 Januar 2014 Mieterbund NRW begrüßt Begrenzung von Mieten für bestehende Mietverhältnisse und fordert entsprechende Regelung für die Wiedervermietung von Wohnraum Insbesondere in den großen Städten der Rheinschiene hat aufgrund steigender Mietpreise in den letzten Jahren bereits eine Verdrängung der Menschen in unteren und auch mittleren Einkommensgruppen stattgefunden Deshalb begrüßen wir die Entscheidung der Landesregierung in 59 Städten die sogenannte Kappungsgrenze umzusetzen wonach in angespannten Wohnungsmärkten bei bestehenden

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles?start=93 (2016-02-11)
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  • Mietpreisbremse und Bestellerprinzip im Bundestag
    slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Mietpreisbremse und Bestellerprinzip im Bundestag Veröffentlicht am Donnerstag 13 November 2014 Mieterbund Wichtigstes mietrechtliches Koalitionsvorhaben zügig beschließen Kritik von Verbänden ungerechtfertigt unsachlich und polemisch Wir erwarten dass das wichtigste mietrechtliche Vorhaben der Bundesregierung und der großen Koalition jetzt zügig beschlossen wird Die Begrenzung der Wiedervermietungsmieten die so genannte Mietpreisbremse und die Realisierung des Bestellerprinzips im Maklerrecht bei der Wohnungsvermittlung sind wichtig und überfällig erklärte der Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten im Vorfeld der Gesetzesberatung im Deutschen Bundestag Die Kritik von Makler und Eigentümerverbänden ist ungerechtfertigt und polemisch Der Schutz Wohnungssuchender vor überzogenen wucherischen Mieten ist nicht verfassungswidrig und ein Grundrecht im Grundgesetz dass immer Mieter die Maklerprovision zahlen müssen gibt es nicht Im Vorfeld der Bundestagswahl kündigten alle Parteien an den Mietenanstieg begrenzen zu wollen Im Koalitionsvertrag wurden die Mietpreisbremse und die Umsetzung des Bestellerprinzips festgeschrieben Jetzt ein Jahr später kommt der Gesetzentwurf der Bundesregierung in den Bundestag Der Bundesrat hat in der letzten Wochen einige Nachbesserungen im Sinne der Mieter gefordert ist im Übrigen aber ebenfalls einverstanden mit den Vorhaben der Bundesregierung

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/432-mietpreisbremse-und-bestellerprinzip-im-bundestag (2016-02-11)
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  • DMB-Beratungs- und Prozess-Statistik 2013
    Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichsmiete als Hintergrund Das sind 30 Prozent mehr Beratungen als im Vorjahr Rund die Hälfte aller Rechtsberatungen der örtlichen Mietervereinen entfielen auf die Beratungsklassiker Betriebskosten und Wohnungsmängel Auch wenn die Beratungszahlen bei Betriebskosten zurückgegangen sind mit 32 6 Prozent aller Rechtsberatungen ist das Thema Heizkosten und Nebenkosten nach wie vor das dominierende Rechtsberatungsthema in den Mietervereinen Unter Allgemeine Vertragsangelegenheiten Platz 3 der häufigsten Beratungsthemen fallen alle Rechtsberatungen die Rechte und Pflichten aus dem Mietverhältnis als Hintergrund haben und Beratungen im Vorfeld bzw beim Abschluss des Mietvertrages Fragen beispielsweise ob die geforderte Miethöhe rechtmäßig ist die Vereinbarung einer Staffel oder Indexmiete anzuraten ist ob und wenn ja welche Auskünfte und Informationen der Vermieter bei der Wohnungsbesichtigung abfragen darf welche Regeln zu beachten sind wenn eine WG einen Mietvertrag abschließen will bis hin zu Fragen ob Tierhaltung erlaubt ist die Haustür abends abgeschlossen werden muss oder wie laut gefeiert werden darf sind 2013 stark angestiegen auf 13 2 Prozent aller Rechtsberatungen Das vierthäufigste Beratungsthema sind jetzt schon die Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichsmiete 9 2 Gegenüber dem Vorjahr ist hier der Beratungsbedarf um rund 30 Prozent gestiegen Hier spiegeln sich die Entwicklungen auf den Wohnungsmärkten mit zuletzt stark steigenden Mieten wieder Vermieter haben offensichtlich 2013 häufiger und wohl auch stärker die Mieten erhöht Die Gesetzesänderung 2013 wonach in Städten mit angespannten Wohnungsmärkten die Miete innerhalb von 3 Jahren nur noch um 15 Prozent statt um 20 Prozent steigen darf wenn die Bundesländer eine entsprechende Verordnung beschlossen haben hat möglicherweise auch für eine zusätzliche Sensibilisierung in Mieterhöhungsfragen geführt Die so genannte Mietpreisbremse über die jetzt aktuell diskutiert wird hat für die Beratungen 2013 noch keine Rolle gespielt Rechtsberatungen zum Thema Mietkaution 5 6 und Schönheitsreparaturen 5 2 wurden etwas weniger stark abgerufen als im Vorjahr Ein Anstieg wenn auch auf relativ niedrigem Niveau gab es bei Modernisierungs und Umwandlungsberatungen Auch dies korrespondiert mit den Entwicklungen der Wohnungsmärkte bzw gesetzlichen Neuregelungen Die Mietrechtsverschlechterungen 2013 wirken sich in erster Linie bei Modernisierungen aus und rufen demzufolge hier einen höheren Beratungsbedarf hervor Die Zahl der Umwandlungen von Miet in Eigentumswohnungen zieht in den Städten wieder an und damit wächst auch hier die Nachfrage nach Beratungen Eine Auswertung der häufigsten Beratungsthemen in Großstädten führt nicht zu grundlegenden Abweichungen gegenüber der Gesamtberatungsstatistik Auch hier sind die Betriebskosten mit knapp 30 Prozent das Beratungsthema Nr 1 gefolgt von Rechtsberatungen zu Wohnungsmängeln Mietminderung und Reparaturen mit 19 4 Prozent Auffallend ist auch für den Bereich der Großstädte dass der Beratungsbedarf bei den Allgemeinen Vertragsangelegenheiten sehr stark angestiegen ist In Großstädten spiegeln sich Entwicklungen auf den Wohnungsmärkten häufig schneller und stärker auch bei den Beratungszahlen nieder So sind die Rechtsberatungen zu Mieterhöhungen hier von 7 9 Prozent im Vorjahr auf 11 8 Prozent im Jahr 2013 angestiegen Im Ergebnis wurden 2013 damit 37 Prozent mehr Mieterhöhungsberatungen abgefragt als 2012 Fragen zu Modernisierungen Umwandlung und Eigentümerwechsel spielen in Großstädten naturgemäß eine größere Rolle Rechtsberatungen zu Umwandlung und Eigentümerwechsel wurden sogar häufiger durchgeführt als Beratungen zu Vermieterkündigungen Hier ging

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/431-dmb-beratungs-und-prozess-statistik-2013 (2016-02-11)
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  • Mietpreisbremse: Bundesrat beschließt Nachbesserungen
    joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Mietpreisbremse Bundesrat beschließt Nachbesserungen Veröffentlicht am Freitag 07 November 2014 Mieterbund begrüßt Beschlüsse der Länderkammer Wir begrüßen die heute vom Bundesrat beschlossenen Nachbesserungen für das Mietpreisbremsen Gesetz kommentierte der Bundesdirektor des Deutschen Mieterbund DMB Lukas Siebenkotten die Beschlüsse des Bundesrats Die Länderkammer greift Kritikpunkte des Deutschen Mieterbundes gegenüber dem ursprünglichen Regierungsentwurf auf Wichtig sind vor allem die Regelungen dass Vermieter überhöhte Mieten von Beginn des Mietverhältnisses an zurückzahlen müssen dass Neubau von der Mietpreisbremse höchstens 5 Jahre lang ausgeschlossen und dass Paragraf 5 Wirtschaftsstrafgesetz reformiert wird Mieterbund Direktor Lukas Siebenkotten bewertete es als positiv dass der Bundesrat dem von der Bundesregierung beschlossen Mietrechtsnovellierungsgesetz mit Mietpreisbremse und Bestellerprinzip im Maklerrecht heute grundsätzlich zugestimmt hat Das ist ein Meilenstein bei der Realisierung der Mietpreisbremse für Wiedervermietungen und für die Verwirklichung des Bestellerprinzips Nach den Beschlüssen des Bundesrats muss jetzt nur noch über Nachbesserungen diskutiert werden die aus unserer Sicht alle sinnvoll und erforderlich sind Der Bundesrat hält die von der Bundesregierung genannten Kriterien zur Festlegung angespannter Wohnungsmärkte in denen die Mietpreisbremse gelten soll für nicht erforderlich und nicht zielführend Die von der Bundesregierung zusätzlich geforderten Maßnahmenpläne für die diese Gebiete werden ebenfalls abgelehnt sie seien ungeeignet Die Ausnahme dass für Wohnungsneubau das heißt für neue Wohnungen die nach dem 1 Oktober 2014 vermietet werden die Mietpreisbremse nicht gelten soll wird auf 5 Jahre begrenzt Verlangt der Vermieter eine überhöhte Miete und hat der Mieter dies erfolgreich gerügt muss der Vermieter den überhöhten Anteil der Miete seit Vertragsabschluss an den Mieter zurückzahlen Paragraf 5 Wirtschaftsstrafgesetz soll neu gefasst und so wieder handhabbar gemacht werden Die Regelung bestimmt dass unangemessen hohe Mieten als Ordnungswidrigkeit geahndet

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