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  • Wohnen darf kein Luxus werden
    weiter an Zwischen 2002 und 2010 stieg die Zahle von 38 7 Millionen auf 40 3 Millionen Haushalte Nach Zahlen des Bauministeriums werden im Jahr 2025 rund 41 1 Millionen Haushalte eine Wohnung benötigen Mit dieser erhöhten Wohnungsnachfrage hält das Wohnungsangebot nicht Schritt Die Zahl der Fertigstellungen bewegt sich nach wie vor auf niedrigstem Niveau zurzeit werden nur etwa 65 000 bis 70 000 Mietwohnungen pro Jahr gebaut Gleichzeitig schrumpft der Bestand an preiswerten Sozialwohnungen um ca 100 000 Einheiten jährlich auf jetzt noch etwa 1 5 Millionen Sozialmietwohnungen Wohnkosten und Mieten auf Rekordniveau Mieterinnen und Mieter müssen im Durchschnitt 34 1 Prozent ihrer Konsumausgaben für Miete und Energie zahlen Bei einkommensschwächeren Haushalten bis zu einem Einkommen von etwa 1 300 Euro monatlich liegt die Wohnkostenbelastung sogar bei etwa 45 Prozent In Großstädten Ballungsgebieten und Universitätsstädten steigen die Mieten in bestehenden Mietverhältnissen aktuell um 3 bis 5 Prozent im Jahr Die so genannte Wiedervermietungsmiete das heißt die Miete die nach einem Umzug bzw einem Wohnungswechsel gezahlt werden muss liegt hier im Durchschnitt 20 bis 30 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete Hinzu kommen die Preissteigerungen für Strom Heizöl Gas und Fernwärme sowie die drastischen Mietsteigerungen nach energetischen Modernisierungen Mieterbund fordert Wohnungsneubau stärken Wir steuern geradewegs auf eine neue Wohnungsnot zu schlussfolgerte Mieterbund Präsident Rips Schon heute fehlen mehr als 250 000 Mietwohnungen in Deutschland insbesondere in den Groß und Universitätsstädten Die Folgen lassen sich deutlich absehen rasant steigende Mieten Verlust preiswerten Wohnraums in den Stadtzentren Verdrängung alteingesessener Bewohner aus ihren Quartieren keine Chance für Normalverdiener Wohnungen in Innenstadtlagen anzumieten Diese Entwicklung muss gestoppt werden Wir benötigen mindestens 150 000 neue Mietwohnungen pro Jahr davon 40 000 Sozialmietwohnungen forderte Rips Um den Wohnungsbau neu zu beleben schlägt der Deutsche Mieterbund vor Steuerliche Verbesserungen z B eine Anhebung der linearen AfA von 2 auf 4 Prozent Steuerliche Anreize schaffen damit Firmen und Unternehmen wieder in Betriebs und Werkswohnungen investieren Öffentliche Förderungen für energetische Sanierungen ausbauen und für altersgerechtes Umbauen schaffen Fortsetzung bzw Anhebung der Kompensationszahlungen des Bundes von derzeit 518 Mio Euro an die Länder für die soziale Wohnraumförderung Die Bundeszahlungen müssen von den Ländern zweckgebunden vor allem für den Neubau von Sozialmietwohnungen eingesetzt werden Gleichzeitig müssen die Länder für den Sozialwohnungsbau entsprechende eigene Finanzmittel zur Verfügung stellen Der Verkauf öffentlicher Wohnungsbestände gleichgültig ob bundeseigene landeseigene Wohnungen oder kommunale Bestände muss verhindert werden Mieterbund fordert Wohngeld erhöhen Die Bundesregierung muss die zum 1 Januar 2011 in Kraft getretenen Verschlechterungen für Wohngeldempfänger wieder rückgängig machen und die Energiekosten bei der Berechnung des Wohngeldes berücksichtigen forderte Mieterbund Präsident Rips Es kann nicht sein dass für einkommensschwächere Haushalte mit einem Haushaltnettoeinkommen bis 1 300 Euro die Wohnkostenbelastung mittlerweile auf über 45 Prozent geklettert ist gleichzeitig aber die Zahl der Wohngeldempfänger zurückgeht und die Wohngeldansprüche sinken Verantwortlich hierfür ist die Bundesregierung Sie hat die erst 2009 eingeführte Heizkostenkomponente zum 1 Januar 2011 ersatzlos aus dem Wohngeldgesetz gestrichen Die Begründung sinkende Energiepreise war offensichtlich falsch Die Kosten für Strom und Heizung gehören zu den Wohnkosten müssen im Wohngeldgesetz

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  • Aktuelles
    joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Der Deutsche Mieterbund ist ständig auf gesellschaftlicher und politischer Ebene für Sie aktiv Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus den Dachverbänden und Neuigkeiten zum Deutschen Mieterbund Siegerland und Umgebung e V 65 Deutscher Mietertag 2013 in München Veröffentlicht am Freitag 10 Mai 2013 Wohnen muss bezahlbar sein Vom 23 bis 25 Mai 2013 findet in München der 65 Deutsche Mietertag statt Auf der Mitgliederversammlung der 320 örtlichen Mietervereine werden ca 90 mietrechtliche und wohnungspolitische Anträge diskutiert Einer der Höhepunkte wird die öffentliche Kundgebung am 24 Mai u a mit Peer Steinbrück sein Weiterlesen 1 Mai 2013 Mietrechtsänderungen treten in Kraft Veröffentlicht am Montag 29 April 2013 Kompliziert streitträchtig ungerecht und überflüssig Die neuen mietrechtlichen Vorschriften sind kompliziert streitträchtig ungerecht und teilweise überflüssig kommentierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten die Neuregelungen des Mietrechtsänderungsgesetzes die ab 1 Mai gelten werden Wir haben zwar auch positive Regelungen durchgesetzt zum Beispiel beim Contracting Wärmelieferungsverträge oder bei der Senkung der Kappungsgrenze im Mieterhöhungsrecht Trotz weiterer Nachbesserungen im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens bleibt es aber dabei Wir lehnen das Mietrechtsänderungsgesetz ab Insbesondere die Abschaffung des Mietminderungsrechts für drei Monate wenn der Vermieter energetisch saniert die Einführung eines neuen Kündigungstatbestandes wenn der Mieter die Kaution nicht zahlt oder Regelungen die eine Wohnungsräumung per einstweiliger Verfügung ermöglichen sind für uns unakzeptabel sagte Siebenkotten Weiterlesen Wohnungsverkäufe an Patrizia kurzsichtig und falsch Veröffentlicht am Donnerstag 18 April 2013 Preiswerte Wohnungsbestände sichern nicht verkaufen Als kurzsichtig und falsch bezeichnete der Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten die Entscheidung des Freistaates Bayern bzw der Bayerischen Landesbank 32 000 Wohnungen an den Augsburger Immobilienkonzern Patrizia zu verkaufen Angesichts der aktuellen Wohnungsnöte und rasant steigenden Mieten in Großstädten und Ballungsgebieten brauchen wir deutlich mehr bezahlbare und sozialgebundene Wohnungen und nicht weniger

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles?start=123 (2016-02-11)
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  • BDA, DMB und NABU: Energetische Gebäudesanierung voranbringen
    der NABU haben am Dienstag in Berlin einen Handlungskatalog vorgestellt wie die wirksame Sanierung des Gebäudebestandes in Deutschland erfolgreich vorankommen kann In einer gemeinsamen Allianz mit weiteren Partnern aus der Industrie Verbraucherschützern Gewerkschaften und Umweltverbänden setzen sich die Verbände dafür ein die Umsetzung neuer Maßnahmenbündel voranzutreiben Nur so kann ein Betrag geleistet werden um politische Blockaden und die abwartende Haltung von Investoren zu überwinden Reiner Wild Vorstandsmitglied des Deutschen Mieterbundes DMB Die Kosten der energetischen Gebäudesanierung müssen im vermieteten Wohnungsbestand künftig zu gleichen Teilen vom Staat den Vermietern und den Mietern getragen werden Dabei sind die von den Mietern erzielten Energiekostenersparnisse in die Rechnung einzubeziehen Heute müssen jedoch die Mieter im Ergebnis alle Sanierungskosten tragen die nicht vom Staat übernommen werden selbst dann wenn die Energiekostenersparnis nur minimal ausfällt Das ist ungerecht und muss durch ein System ersetzt werden bei dem der Grad der Effizienzsteigerung und die Energiekostenersparnisse zu entscheidenden Kriterien für die Höhe einer Mieterhöhung werden Mittelfristig muss die sogenannte ortsübliche Vergleichsmiete den energetischen Zustand der Wohnung abbilden Dr Thomas Welter Geschäftsführer Bund Deutscher Architekten Statt nur in einer einseitig und kurzfristig orientierten Sicht das einzelne Bauwerk energetisch zu optimieren mussein besonderer Förderschwerpunkt auf quartiersbezogende Strategien gelegt werden um die Modernisierung des Gebäudebestands effizient qualitätsgesichert und sozialverträglich sowie mit einem baukulturellen Anspruch umzusetzen Diese Sanierungsmaßnahmen sollten auf quartiersbezogenen Energiekonzepten basieren die Bestandteil integrierter Stadtentwicklungskonzepte der Kommunen sind Dazu kann auf das bewährte Instrumentarium der Städtebauförderung zurückgegriffen werden Jörg Andreas Krüger Stellv NABU Bundesgeschäftsführer Für Hauseigentümer und Mieter muss mehr Transparenz bei der Bewertung von Gebäuden geschaffen werden Leider wissen Investoren und Hauseigentümer oftmals nicht was die klima und energiepolitischen Ziele der Bundesregierung für ihr Haus bedeuten Es braucht daher eine bundesweite Beratungsoffensive die es Investoren und Hauseigentümer ermöglicht ein verlässliches Sanierungskonzept als Planungsgrundlage zur Sanierung ihres individuellen Gebäudes zu

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/320-bda-dmb-und-nabu-energetische-gebaeudesanierung-voranbringen (2016-02-11)
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  • Versprochene Wohngelderhöhung abgesagt
    infos 03 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 03 jpg slogan infos 04 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Versprochene Wohngelderhöhung abgesagt Veröffentlicht am Mittwoch 13 März 2013 Kein Geld für höheres Wohngeld im Haushalt 2014 eingeplant Bundesbauminister Peter Ramsauer kann sein Versprechen das Wohngeld zu erhöhen nicht halten Der heutige Eckwertebeschluss der Bundesregierung zum Haushalt 2014 sieht keine Wohngelderhöhung vor erklärte der Direktor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten Vor knapp zwei Wochen am 28 Februar hatte der Bauminister im Bundestag und auf dem 5 Fachforum Wohnungsbau das unter anderem vom Deutschen Mieterbund ausgerichtet wird noch erklärt das Wohngeld werde erhöht werden Einen Tag später am 1 März 2013 brachte das Land Bayern einen Antrag auf Wohngelderhöhung im Bundesrat ein Ich verlange dass die Bundesregierung jetzt mit offenen Karten spielt und klipp und klar erklärt ob und wann sie das Wohngeld erhöhen will Das gilt erst recht für den CSU Bauminister Wer vollmundig Wohngeldverbesserungen ankündigt muss auch Taten folgen lassen und kann

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  • Stärker durch Vernetzung
    Veröffentlicht am Donnerstag 07 März 2013 Der Mieterbund Nordrhein Westfalen unterstützt das Aktionsbündnis von Mietern und Nachbarn der Deutschen Annington das sich heute öffentlich vorstellte Die NRW weite Vernetzung zwischen Mieterbund Mietervereinen und Mieterinitiativen soll bei der Durchsetzung von Forderungen gegenüber dem Immobilienriesen Deutsche Annington zu mehr Schlagkraft führen Mietervereine und Mieter kämpfen seit Jahren gegen die Missstände in den Wohnanlagen der Deutschen Annington In zahlreichen Einzelfällen wurden Erfolge erzielt doch der Weg dahin ist für die Betroffenen oft langwierig und mühsam Deshalb freue ich mich über die Gründung des Aktionsbündnisses von Mietern und Nachbarn der Deutschen Annington und hoffe dass wir gemeinsam schneller vorankommen wenn wir uns für bessere Wohnbedingungen in den Annington Quartieren einsetzen erklärt NRW Mieterbunds Vorsitzender Bernhard von Grünberg STOP Deutsche Annington Die Teilnehmer des Aktionsbündnisses kommen bisher aus Aachen Bonn Bochum Dortmund Essen Gelsenkirchen und Witten Die betroffene Mieter innen und Nachbar innen der Deutschen Annington sowie Mieterorganisationen und Initiativen wollen nicht mehr tatenlos zusehen wie ihre Wohnungen und Wohnviertel von der Deutschen Annington vernachlässigt und in manchen Fällen zu sozialen Brennpunkten heruntergewirtschaftet werden Die Mieter beklagen immer wieder lange Zeiten in den Warteschleifen des zentralen Annington Call Centers zu verbringen nur um am Ende Außendienstmitarbeiter ohne Entscheidungskompetenz in die Wohnungen geschickt zu bekommen Ein weiteres Problem sind Mängelanzeigen auf die durch die Deutsche Annington niemals reagiert wird Auch ungerechtfertigte Mieterhöhungen und die Verdrängung von Mieterinnen und Mietern durch hohe Modernisierungskosten sind für Annington Mieter vielerorts ein Problem Wilfried Seidel vom Mieternetzwerk Essen Nord bringt es auf den Punkt Wir wollen nicht mehr tatenlos zusehen wie unsere Wohnungen und Wohnviertel von der Deutschen Annington vernachlässigt und in manchen Fällen zu sozialen Brennpunkten heruntergewirtschaftet werden Die Deutsche Annington hat ihren Börsengang in diesem Jahr bereits angekündigt Das wird die Situation für Mieter und Nachbarn eher verschärfen

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/317-staerker-durch-vernetzung (2016-02-11)
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  • Energiewende ist mehr als eine Preisdebatte – Gemeinschaftswerk sozial gestalten
    mahnt Töpfer Direktor des Institute for Advanced Sustainability Studies IASS in Potsdam Eine soziale Ausgestaltung des Generationen projekts Energiewende sei nach seiner festen Überzeugung möglich Die ökologische und die soziale Dimension stünden nicht im Widerspruch zueinander Notwendig seien jetzt eine klare Programmatik und Gestaltungswillen der politischen Parteien Beides sei in den aufgeheizten Debatten der zurückliegenden Wochen kaum mehr erkennbar gewesen Töpfer Wir verstehen die Energiewende als eine gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe Im politischen Dialog wollen wir über die Vorstellungen und Konzepte der Parteien ins Gespräch kommen wie der Atomausstieg und der parallele Umbau des Energiesystems hin zu Erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz zielstrebig und sozial gerecht weitergetrieben werden kann Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e V DUH Michael Spielmann nennt die bisherige Debatte über die soziale Dimension der Energiewende eindimensional und von wahltaktischen Motiven geprägt Eindimensional sei sie weil die Umweltfolgekosten der Kohleverbrennung und des Einsatzes der Atomenergie ebenso ausgeblendet würden wie die steigenden und in absoluten Zahlen viel höheren Energiekosten der Haushalte für Heizen und Mobilität Aufgabe der Politik ist es Konzepte und Lösungen vorzulegen und nicht in einen unseriösen Wettstreit darüber einzutreten wem wie schnell die höchsten Energiewende Kosten einfallen Wer mit Angstmache Politik und Wahlkampf macht verursacht Kollateralschäden an der Energiewende und fährt sie schlimmstenfalls vor die Wand Das wachsende Armutsproblem in Deutschland sei weder durch die Energiewende verursacht noch durch ihre Verlangsamung oder Beendigung zu lösen sagte Spielmann Dazu bedürfe es einer wirksamen Sozialpolitik weshalb auch Umweltverbände die auf einem anderen Feld tätig seien in diesem Fall ein Papier unterzeichnet hätten in dem die Forderung nach angemessenen Einkommen als Grundlage für ein menschen würdiges Leben ohne Armut und ohne Energiearmut erhoben werde Generalsuperintendent Martin Herche von der Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg schlesische Oberlausitz betonte dass die Energiewende nur als ein solidarisches Gemeinschaftsprojekt gelingen könne Dies gelte sogar weit über die deutschen Landesgrenzen hinaus weil die Umgestaltung unseres Energiesystems Deutschlands wichtigster Beitrag zum Klimaschutz und damit zu mehr globaler Gerechtigkeit sei Herche erklärt Steigende Energiepreise sind nicht allein der Energiewende anzulasten Die Bedürftigen in diesem Land sind nicht durch die Energiewende bedürftig sondern weil die Kluft zwischen arm und reich insgesamt zu groß geworden ist Deshalb muss ihre Situation ganz unabhängig vom Stand der Energiewende dringend verbessert werden So fordern wir die Einführung von flächendeckenden Mindestlöhnen von mindestens 8 50 pro Stunde Diese Forderung wird von allen unterzeichnenden Organisationen geteilt Wir appellieren an den Bundestag die entsprechende Bundesratsinitiative zustimmend aufzunehmen Nötig ist auch die pauschalierte Anhebung der Sozialtransfers um die gestiegenen Energiekosten so Herche Der Direktor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten ist überzeugt dass die Akzeptanz der Energiewende mit der sozial gerechten Verteilung von Kosten und Belastungen steht und fällt Die Energiewende darf nicht zum Synonym für einseitige Kostenbelastungen für höhere Verbraucherpreise und steigende Mieten werden Dass es Energiewende und ambitionierten Klimaschutz nicht zum Nulltarif gibt versteht jeder Dass die einen profitieren sollen und die anderen finanzieren versteht niemand Siebenkotten forderte eine sozialverträgliche Lösung für das so genannte Mieter Vermieter Dilemma bei Maßnahmen zur energetischen Sanierung im Wohnungsbestand

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/316-energiewende-ist-mehr-als-eine-preisdebatte-gemeinschaftswerk-sozial-gestalten (2016-02-11)
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  • Wohngelderhöhung vertagt
    03 jpg slogan infos 04 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Wohngelderhöhung vertagt Veröffentlicht am Freitag 01 März 2013 Mieterbund Chance vertan Die Möglichkeit jetzt und möglichst schnell für eine Wohngelderhöhung zu sorgen ist zunächst einmal vertan kritisierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten die heutige Entscheidung des Bundesrates den Antrag Bayerns auf Erhöhung des Wohngeldes zur weiteren Beratung in die Ausschüsse zu verweisen Siebenkotten wies daraufhin dass im Bundesrat und Bundestag die politischen Mehrheiten für eine Wohngeldverbesserung vorhanden seien CSU SPD Grüne und Linke hätten sich wiederholt für Wohngelderhöhungen ausgesprochen Mit einem positiven Beschluss hätte der Bundesrat offene Türen bei der Bundesregierung eingerannt Gestern noch sprach sich Bundesbauminister Ramsauer für Wohngelderhöhungen aus Mit der Vertagung bzw Verweisung in die Ausschüsse wird die Chance vertan betroffenen Mietern kurzfristig mit einem höheren Zuschuss zum Wohnen zu helfen sagte Siebenkotten Der Antrag Bayerns sah vor die Bundesregierung aufzufordern umgehend einen Gesetzesentwurf vorzulegen mit dem das Wohngeld angemessen mindestens um 10 Prozent erhöht die Höchstbeträge aktualisiert werden und die Heizkostenkomponente wieder eingeführt

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  • Neubau von Wohnungen für mittlere Einkommen fördern
    der Studie Strategien für bezahlbares Wohnen in der Stadt vom Berliner Forschungsinstitut RegioKontext die heute in Berlin vorgestellt wurde Nur so könne es insbesondere in Großstädten Ballungsräumen und Universitätsstädten gelingen mehr Wohnungen zu schaffen die sich auch Haushalte mit mittleren Einkommen leisten könnten Angesichts drastisch steigender Mieten hätten Normalverdiener dort heute kaum die Chance eine Wohnung zu vernünftigen Konditionen zu bekommen In jedem Fall müsse auch der soziale Wohnungsbau in den kommenden Jahren weiter gefördert werden und das mindestens auf dem bisherigen Niveau Die dazu vom Bund derzeit bereitgestellten 518 Millionen Euro pro Jahr müssten von den Ländern in gleicher Höhe kofinanziert und eins zu eins in die soziale Wohnraumförderung fließen Darüber hinaus unterstreicht die Studie dass es notwendig ist vorhandenen preiswerten Wohnraum zu erhalten und zusätzlich zu aktivieren Außerdem kommt die Studie zu dem Ergebnis dass ein Zuwachs an bezahlbaren Wohnungen in Deutschland nur mit einem Bündel von Maßnahmen zu erreichen ist Dabei müssen Bund Länder und Kommunen ihre wohnungsbaupolitischen Hausaufgaben machen so die Studie Dazu gehöre eine Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für den Neubau durch den Bund Ebenso sei eine Vereinfachung und stärkere Regionalisierung der Länder Förderprogramme notwendig Auf kommunaler Ebene müsse es schnellere Genehmigungs und Planungsverfahren geben Bei ihrer Studie stützen sich die Wissenschaftler vom Institut RegioKontext auf qualitative Aussagen von Wohnungsbau Experten u a von Mietervereinen Wohnungsunternehmen Bauverantwortlichen von Kommunen und Ländern Wohnungsgenossenschaften und Investoren Durch zahlreiche Interviews die in den vergangenen Monaten bundesweit geführt wurden ist die Studie zu einem Wohnungsbau Seismografen für Deutschland geworden ein To Do von denen die in Deutschland als Praktiker im Wohnungsbau und auf dem Wohnungsmarkt aktiv sind Darüber hinaus fordert die Studie auch neue Wege und unkonventionelle Strategien um mehr Wohnungsbau zu erreichen Dazu zählt u a eine zeitgemäße Rückkehr zur Idee der Betriebswohnungen also ein stärkeres Engagement von Unternehmen Wohnraum für ihre Beschäftigten zu bauen Kommunen legt die Studie nahe städtische Flächen verstärkt nach Konzeptqualität und nicht allein nach Höchstpreisen zu vergeben Zudem müssten auch höhere Baudichten in Betracht kommen Auftraggeber der Studie sind Hauptakteure des Wohnungsbaus in Deutschland die sich zum Verbändebündnis Wohnungsbau zusammengeschlossen haben Die Untersuchung untermauert deren Forderung dass der Wohnungsbau in Deutschland politisch zur Chefsache gemacht werden muss und zwar im Bund genauso wie in den Ländern und in den Kommunen Die Priorität des Wohnungsbaus müsse politischer Konsens werden Nur mit wirksamen Maßnahmen könne die Wohnqualität verbessert der Wohnungsbau aktiviert und die Wohnungskrise nachhaltig beseitigt werden so das Verbändebündnis Wohnungsbau Dazu zählen neben der neu zu schaffenden Wohnbauförderung für die Mitte aus Sicht der Verbände Verlässliche Förderung des sozialen Wohnungsbaus 518 Millionen Euro pro Jahr vom Bund für die Länder als Minimum Plus jährlicher Aufstockung Und die klare Pflicht für die Länder zur Kofinanzierung ausschließlich für die soziale Wohnraumförderung Neuer AfA Anreiz für mehr Wohnungsbau Steuerliche Erleichterungen sind geeignet den Wohnungsbau kräftig zu beleben Beispielsweise könnte die lineare AfA beim Neubau von derzeit 2 auf künftig 4 Prozent verdoppelt werden Schub für die energetische Gebäudesanierung Eine steuerliche Förderung und die Aufstockung der KfW Programme

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