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  • Mietrechtsänderungsgesetz beschlossen – Bundesrat stoppt Verschlechterungen nicht
    joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Mietrechtsänderungsgesetz beschlossen Bundesrat stoppt Verschlechterungen nicht Veröffentlicht am Freitag 01 Februar 2013 Keine Mehrheit für Begrenzung der Wiedervermietungsmieten oder andere Verbesserungen Ein schlechter Tag für Mieter Ohne den Vermittlungsausschuss anzurufen oder die Änderungsvorschläge des eigenen Rechtsausschusses zu berücksichtigen hat der Bundesrat das Mietrechtsänderungsgesetz durchgeschleust Jetzt werden endgültig zahlreiche Verschlechterungen für Mieter Gesetz Ein unbefriedigender Schlusspunkt unter eine lange kontrovers geführte Diskussion kommentierte der Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes Siegerland und Umgebung e V Marco Karsten die eingeführten Änderungen im Mietrecht Die gravierenden Probleme am Wohnungsmarkt wie z B drastisch steigende Mieten bei Wiedervermietung oder nach Modernisierungen wurden hierbei nicht berücksichtigt Statt dessen wurden ohne Not Mieterrechte abgebaut oder ganz gestrichen Da sich die CDU geführten Länder und damit auch die großen Koalitionen nicht gegen die Gesetzesänderungen ausgesprochen haben wird das mit den Stimmen von CDU CSU und FDP im Dezember nach Vorgaben der Bundesregierung beschlossene Mietrechtsänderungsgesetz in Kraft treten Damit wird unter anderem das Mietminderungsrecht bei energetischen Baumaßnahmen für drei Monate abgeschafft Die zu erwartende Mieterhöhung kann nicht mehr vor Beginn der Modernisierungsarbeiten als Härtegrund eingewandt werden Ein neuer Kündigungstatbestand wird eingeführt wenn der Mieter die Mietkaution nicht zahlt Und Wohnungsräumungen aufgrund einer einstweiligen Verfügung werden zulässig Hier wird mit langjährigen und bewährten mietrechtlichen Grundsätzen gebrochen ohne die eigentlichen Probleme auf dem Wohnungsmarkt anzugehen so Marco Karsten Das im Vorfeld der Änderungen öffentlichkeitswirksam häufig bemühte Scheinargument des Mietnomadentums stellt in der Realität kein im messbaren Umfang existierendes Problem dar Die wenigen Einzelfälle lassen sich insbesondere durch die beschlossenen Gesetzesänderungen nicht verhindern Viel wichtiger wäre es die Wiedervermietungsmieten effektiv zu begrenzen Es ist nicht haltbar dass Mieter die einen neuen Mietvertrag abschließen häufig 20 30 oder sogar 40 Prozent mehr zahlen müssen als ihre Nachbarn im gleichen Haus Hier schafft die beschlossene

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/309-mietrechtsaenderungsgesetz-beschlossen-bundesrat-stoppt-verschlechterungen-nicht (2016-02-11)
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  • Scholz soll im Bundesrat für Mietenbremse kämpfen
    jpg slogan infos 04 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Scholz soll im Bundesrat für Mietenbremse kämpfen Veröffentlicht am Mittwoch 23 Januar 2013 Campact und Mieterbund versteigern vor Hamburger Rathaus Telefonzelle als Wohnraum Rund 70 000 Unterschriften für bezahlbare Mieten an Bürgermeister Olaf Scholz übergeben Vor dem Hamburger Rathaus haben das Kampagnennetzwerk Campact und der Deutsche Mieterbund eine Telefonzelle als Wohnraum versteigert Bürgerinnen und Bürger forderten mit Schildern und Sprechchören bezahlbare Mieten Mit dieser Protestaktion wollten die beiden Organisationen auf die prekäre Mietsituation in Großstädten wie Hamburg und vielen anderen Städten aufmerksam machen Anschließend übergaben sie Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz SPD rund 70 000 Unterschriften unter dem Online Appell Wohnen muss bezahlbar sein Darin werden Scholz und die Ministerpräsidenten der Länder sowie Bundesbauminister Ramsauer CSU aufgefordert Mietsteigerungen per Gesetz zu begrenzen und verstärkt in bezahlbaren Wohnraum zu investieren Drastisch steigende Mieten verdrängen Menschen aus ihren Stadtteilen und zerstören den sozialen Zusammenhalt Wenn die Politik nicht endlich handelt droht Deutschland eine neue Wohnungsnot sagte Annette Sawatzki von Campact Die geplante Bundesratsinitiative Hamburgs ist ein erster Schritt Für eine echte Mieten Bremse muss auch die Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete geändert werden denn diese blendet preisdämpfende Faktoren bisher komplett aus Außerdem müssen Bund und Länder mehr Geld in den sozialen Wohnungsbau investieren Finanziert werden könnte dies mit der Besteuerung von großen Vermögen In den Großstädten Ballungsräumen und Universitätsstädten fehlen zurzeit 250 000 Mietwohnungen Drastisch steigende Neuvertragsmieten sind hier die Folge Wer heute einen neuen Mietvertrag in Frankfurt München Hamburg oder Düsseldorf abschließt muss zwischen 25 und 30 Prozent mehr zahlen als die Durchschnittsmiete am Ort Deshalb brauchen wir eine Begrenzung der Neuvertragsmieten forderte

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  • Wohnen muss bezahlbar bleiben
    jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Wohnen muss bezahlbar bleiben Veröffentlicht am Donnerstag 10 Januar 2013 SPD rückt Wohnungs und Mietenpolitik in den Fokus Es ist richtig und wichtig dass die SPD Bundestagsfraktion jetzt die drängenden Wohnungs und Mietenprobleme aufgreift in den Fokus der Öffentlichkeit rückt und konkrete Lösungsvorschläge anbietet erklärte der Präsident des Deutschen Mieterbundes DMB Dr Franz Georg Rips heute in Berlin In Großstädten Ballungsgebieten und Universitätsstädten fehlen mehr als 250 000 Wohnungen Drastische Mietpreissteigerungen in erster Linie bei den so genannten Neuvertragsmieten sind die Folge Hier liegen die Mieten vielerorts 30 Prozent und mehr über den Mieten in bestehenden Mietverhältnissen In einem in dieser Woche vorgestellten und diskutierten Positionspapier setzt sich die SPD Bundestagsfraktion für bezahlbare Wohnungen und eine Begrenzung des Anstiegs der Mietpreise ein So soll bei Neuvermietungen die Miete nicht mehr als 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen In bestehenden Mietverhältnissen werden durch Senkung der Kappungsgrenze Mieterhöhungen auf höchstens 15 Prozent in vier Jahren begrenzt Wohngeldempfänger sollen wieder wie vor 2011 einen Heizkostenzuschuss erhalten Und im Maklerrecht soll das Bestellerprinzip realisiert werden Rips Wohnen muss bezahlbar bleiben Deshalb begrüßen wir die Lösungsvorschläge der SPD Bundestagsfraktion Die Begrenzung der Neuvertragsmieten ist überfällig Bei einem Mieterwechsel das heißt beim Abschluss eines neuen Mietvertrages kann der Vermieter heute die Miete in nahezu beliebiger Höhe festsetzen Leidtragende dieser Rechtslage sind die etwa 10 Prozent der Haushalte die jährlich die Wohnung zum Beispiel aus beruflichen Gründen wechseln müssen junge Menschen die eine Familie gründen oder Studenten die neu in die Stadt ziehen Damit diese Mietergruppen eine Chance auf dem Wohnungsmarkt haben ist eine Obergrenze bei Neuvertragsmieten erforderlich Der Präsident des Deutschen Mieterbundes wies darauf hin dass die hohen Neuvertragsmieten von heute die Bestandsmieten von morgen sein werden Auch

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  • Börsengang der LEG verschlechtert Situation der Mieter
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  • Bundestag verabschiedet Mietrechtsänderungsgesetz
    http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 03 jpg slogan infos 04 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Bundestag verabschiedet Mietrechtsänderungsgesetz Veröffentlicht am Donnerstag 13 Dezember 2012 Mieterbund fordert Bundesrat auf Vermittlungsausschuss einzuschalten Wir lehnen das Mietrechtsänderungsgesetz ab Die beschlossenen Neuregelungen führen zu drastischen Mietrechtsverschlechterungen Statt notwendige Korrekturen vorzunehmen werden Mieterrechte eingeschränkt und abgeschafft kritisierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten das heute im Bundestag mit den Stimmen von CDU CSU und FDP verabschiedete Mietrechtsänderungsgesetz Wir fordern den Bundesrat auf den Vermittlungsausschuss anzurufen um dieses Gesetz noch zu stoppen bzw um sinnvolle Änderungen durchzusetzen Mit dem Mietrechtsänderungsgesetz wird unter anderem das Mietminderungsrecht bei energetischen Baumaßnahmen für drei Monate abgeschafft Daneben wird ein neuer Kündigungstatbestand eingeführt wenn der Mieter die Mietkaution nicht zahlt und Wohnungsräumungen aufgrund einer einstweiligen Verfügung werden zulässig Diese Änderungen sind unakzeptabel Statt Mieterrechte ohne Grund abzuschaffen sollten sich die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen um die tatsächlichen Probleme zum Beispiel um die drastisch steigenden Mieten kümmern forderte Siebenkotten Notwendig seien Regelungen zur Begrenzung der Neuvertragsmiete sie dürfe höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen Daneben müssten künftig in die örtlichen Mietspiegel die Vertragsabschlüsse aller Mietverhältnisse einfließen beim Maklerrecht müsse das Bestellerprinzip realisiert werden und nach energetischen Modernisierungen sollten Mieter nur insoweit zur Zahlung von Mieterhöhungen verpflichtet werden als sie auch tatsächlich einsparen Mieterhöhungen von maximal 15 Prozent in drei Jahren sind besser als Erhöhungen von 20 Prozent in drei Jahren Das ist richtig Von dieser Neuregelung werden allerdings nur wenige Mieter profitieren können Schutz vor überhöhten Mieten in Großstädten Ballungszentren oder Universitätsstädten bietet die neue Kappungsgrenze die die Bundesländer jetzt

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/250-bundestag-verabschiedet-mietrechtsaenderungsgesetz (2016-02-11)
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  • Mietrechtsänderungsgesetz am 12. und 13. Dezember im Bundestag
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  • Mieterrechte stärken, nicht abbauen
    reinen Pflicht und Alibiveranstaltung Ein ordentliches Gesetzgebungsverfahren sieht anders aus erklärte der Mieterbund Präsident Noch können die Abgeordneten des Deutschen Bundestages diese unnötigen und überflüssigen Mietrechtsänderungen verhindern Ich appelliere an sie stattdessen über tatsächlich notwendige und sinnvolle Korrekturen zu entscheiden Notwendige Mietrechtsänderungen Nach Schätzung des Deutschen Mieterbundes fehlen aktuell 250 000 Mietwohnungen in Deutschland vor allem in Großstädten Ballungszentren und Universitätsstädten Die Folge sind hier drastisch steigende Mieten insbesondere Neuvertragsmieten Preissprünge von bis zu 10 Prozent innerhalb eines Jahres oder Mietforderungen die mitunter 20 oder 30 Prozent und mehr über den Mieten in bestehenden Mietverhältnissen liegen sind für einen Großteil der Mieterhaushalte nicht bezahlbar Sie müssen heute schon durchschnittlich ein Drittel ihrer Konsumausgaben für die Wohnung und für Betriebskosten ausgeben einkommensschwächere Haushalte mehr als 45 Prozent Mittelfristig muss deshalb der Wohnungsneubau angekurbelt werden kurzfristig helfen aber nur Änderungen im Mietrecht erklärte Rips Unsere Forderungen sind Die bisherigen Mieterhöhungsregelungen gelten nur für bestehende Mietverhältnisse Bei einem Mieterwechsel das heißt beim Abschluss eines neuen Mietvertrages dagegen kann der Vermieter die Miete in nahezu beliebiger Höhe festsetzen Leidtragende dieser Rechtslage sind die etwa 10 Prozent der Mieterhaushalte die jährlich die Wohnung wechseln bzw aus beruflichen Gründen umziehen müssen junge Menschen die eine Familie gründen oder Studenten die neu in die Stadt ziehen Damit diese Mietergruppen eine Chance auf dem Wohnungsmarkt haben ist eine Obergrenze erforderlich Neuvertragsmieten sollen höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen Die Begrenzung der Neuvertragsmieten ist auch deshalb wichtig weil die Neuvertragsmieten von heute die Bestandsmieten von morgen sind Da bei den ortsüblichen Vergleichsmieten und den Zahlen des örtlichen Mietspiegels nur die Vertragsabschlüsse der letzten vier Jahre einfließen besteht auch hier Handlungsbedarf Deshalb sollen bei der ortsüblichen Vergleichsmiete künftig alle Mieten berücksichtigt werden nicht nur die teuren Vertragsabschlüsse der letzten vier Jahre Um allzu drastische Mietpreissteigerungen in bestehenden Mietverhältnissen zu verhindern gibt es eine Kappungsgrenze Zurzeit erlaubt sie Mieterhöhungen bis zu 20 Prozent in drei Jahren Künftig sollten es maximal 15 Prozent in vier Jahren sein Im Maklerrecht muss das Bestellerprinzip realisiert werden Die bisherige Praxis dass Makler Dienstleistungen für Vermieter erbringen aber in der Regel Mieter die Provision zahlen müssen ist unfair und muss abgestellt werden Bei Mieterhöhungen und Betriebskostenabrechnungen muss immer die tatsächliche Wohnfläche zugrunde gelegt werden Dies ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Toleranzen bis zu 10 Prozent akzeptiert nicht gewährleistet Das kann bedeuten dass Mieter für eine 100 Quadratmeter große Wohnung Miete Betriebskosten oder Mieterhöhungen zahlen müssen obwohl die Wohnung tatsächlich nur 90 Quadratmeter groß ist Auch die energetische Sanierung der Gebäudebestände kann zu drastischen Mieterhöhungen führen Nach geltendem Recht darf der Vermieter 11 Prozent der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete aufschlagen Fallen Modernisierungskosten in Höhe von 200 Euro pro Quadratmeter an bedeutet das für den Mieter einer 70 Quadratmeter großen Mietwohnung eine monatliche Mieterhöhung von 128 Euro im Monat Diese Erhöhung ist auch bei einer erfolgreichen und guten Sanierung nicht über niedrigere Heizkosten auszugleichen Diese gesetzliche Mieterhöhungsregelung ist zudem ungerecht und schon dem Grunde nach falsch Im Ergebnis zahlt allein der Mieter die

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  • Aktuelles
    Sie aktuelle Meldungen aus den Dachverbänden und Neuigkeiten zum Deutschen Mieterbund Siegerland und Umgebung e V Diskussion um Wohnungsmarktprobleme erreicht Bundesregierung Veröffentlicht am Dienstag 26 Februar 2013 Ramsauer will Impulse für den Wohnungsbau setzen Mieterbund bleibt skeptisch Gut dass die aktuelle Diskussion um Wohnungsmarktprobleme und drastisch steigende Mieten jetzt auch bei der Bundesregierung und im zuständigen Fachministerium angekommen ist Die Ankündigungen von Bundesbauminister Dr Peter Ramsauer sind ein erster Schritt in die richtige Richtung Sie müssen jetzt konkretisiert werden kommentierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes Dr Franz Georg Rips die heute bekannt gewordenen Vorschläge aus dem Bauministerium Die Ankurbelung des Wohnungsneubaus ist bitter notwendig Sie wird aber allenfalls mittelfristig für Entspannung auf den Wohnungsmärkten sorgen Um in Großstädten Ballungsgebieten und Universitätsstädten der drastisch steigenden Mieten Herr zu werden brauchen wir Regelungen zur Begrenzung der Wiedervermietungsmieten und für eine gerechte Kostenverteilung nach energetischen Modernisierungen Hierzu aber macht der Bauminister keine Vorschläge Weiterlesen Wohngeld jetzt erhöhen Veröffentlicht am Freitag 22 Februar 2013 Politische Mehrheiten im Bundestag und Bundesrat vorhanden Das Wohngeld muss jetzt um 10 Prozent erhöht die Einkommensgrenzen müssen angehoben und die Energiekosten wieder berücksichtigt werden forderte der Präsident des Deutschen Mieterbundes DMB Dr Franz Georg Rips in Berlin Da sich nach SPD Bündnis90 Die Grünen und Linken nun auch die CSU für eine Wohngelderhöhung stark macht sind sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat die politischen Mehrheiten für Wohngeldverbesserungen vorhanden Die müssen jetzt im Interesse einkommensschwacher Haushalte genutzt werden Weiterlesen Wohnen darf kein Luxus werden Veröffentlicht am Freitag 15 Februar 2013 250 000 Wohnungen fehlen in Deutschland Mieten und Wohnkosten auf Rekordniveau Wohnen darf in Deutschland kein Luxus werden warnte der Präsident des Deutschen Mieterbundes DMB Dr Franz Georg Rips auf einer Pressekonferenz der Mieterorganisation in Wiesbaden In Großstädten Ballungsgebieten und Universitätsstädten fehlen heute schon mehr als 250 000 Wohnungen

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