archive-de.com » DE » M » MIETERBUND-SIEGERLAND.DE

Total: 613

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Aktuelles
    slogan infos 04 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Der Deutsche Mieterbund ist ständig auf gesellschaftlicher und politischer Ebene für Sie aktiv Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus den Dachverbänden und Neuigkeiten zum Deutschen Mieterbund Siegerland und Umgebung e V Mieterstrom nicht aufs Spiel setzen Veröffentlicht am Freitag 10 Juli 2015 Gemeinsame Pressemitteilung von DMB vzbv und GdW Der dezentralen Stromerzeugung für Mieter in den Wohnquartieren droht das Aus Davor warnen der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW der Deutsche Mieterbund und der Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv Hintergrund sind Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums die Förderung von Mieterstrom einzustellen und nur noch die Einspeisung und den Eigenverbrauch von Strom aus Kraft Wärme Kopplung für Einfamilienhausbesitzer zu unterstützen Weiterlesen Bundestag beschließt Wohngeldgesetz Veröffentlicht am Donnerstag 02 Juli 2015 Mieterbund begrüßt Wohngelderhöhung ab 1 1 2016 Gut dass die Wohngelderhöhung zum 1 Januar 2016 jetzt endlich in trockenen Tüchern ist Sie war längst überfällig kommentiert der Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten das heute im Bundestag beschlossene neue Wohngeldgesetz Die Wohngelderhöhung ist eine gute Nachricht für rund 870 000 Haushalte in Deutschland Sie erhalten ab nächstem Jahr erstmals bzw einen deutlich höheren Zuschuss zu Ihren Wohnkosten als bisher Die Chance auf eine Änderung der Wohngeldstruktur wurde aber nicht genutzt Weiterlesen Landeskabinett beschließt Mietpreisbremse Veröffentlicht am Dienstag 23 Juni 2015 Ab 1 Juli tritt die Mietpreisbremse in Nordrhein Westfalen in Kraft Der Landesverband des Deutschen Mieterbundes in Nordrhein Westfalen begrüßt dass die Mietpreisbremse ab 1 Juli auch für Kommunen in NRW gelten soll Danach dürfen Mieten bei der Wiedervermietung von Wohnraum maximal 10 oberhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen Ausgenommen sind Neubauten und Mieterhöhungen nach umfassender Modernisierung Weiterlesen Weitere

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles?start=24 (2016-02-11)
    Open archived version from archive


  • Bundestag beschließt Wohngeldgesetz
    small slide infos slogan infos 03 jpg slogan infos 04 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Bundestag beschließt Wohngeldgesetz Veröffentlicht am Donnerstag 02 Juli 2015 Mieterbund begrüßt Wohngelderhöhung ab 1 1 2016 Gut dass die Wohngelderhöhung zum 1 Januar 2016 jetzt endlich in trockenen Tüchern ist Sie war längst überfällig kommentiert der Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten das heute im Bundestag beschlossene neue Wohngeldgesetz Die Wohngelderhöhung ist eine gute Nachricht für rund 870 000 Haushalte in Deutschland Sie erhalten ab nächstem Jahr erstmals bzw einen deutlich höheren Zuschuss zu Ihren Wohnkosten als bisher Die Chance auf eine Änderung der Wohngeldstruktur wurde aber nicht genutzt Siebenkotten bedauerte dass die 2011 von CDU CSU und FDP abgeschaffte Heizkostenkomponente nicht wieder eingeführt wurde Auch die Einführung eines so genannten Klima Wohngeldes ist bei dieser Wohngeldreform nicht realisiert worden Gut dass in letzter Sekunde zumindest in das Gesetz aufgenommen wurde dass die Höhe und die Wirkungen des Wohngeldes alle zwei Jahre überprüft werden müssen Überprüfungen reichen aber nicht aus Gleichzeitig müssten die Wohngeldleistungen

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/474-bundestag-beschliesst-wohngeldgesetz (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Landeskabinett beschließt Mietpreisbremse
    http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 03 jpg slogan infos 04 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Landeskabinett beschließt Mietpreisbremse Veröffentlicht am Dienstag 23 Juni 2015 Ab 1 Juli tritt die Mietpreisbremse in Nordrhein Westfalen in Kraft Der Landesverband des Deutschen Mieterbundes in Nordrhein Westfalen begrüßt dass die Mietpreisbremse ab 1 Juli auch für Kommunen in NRW gelten soll Danach dürfen Mieten bei der Wiedervermietung von Wohnraum maximal 10 oberhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen Ausgenommen sind Neubauten und Mieterhöhungen nach umfassender Modernisierung Bernhard von Grünberg Vorsitzender des DMB NRW machte deutlich Die Landesregierung hat vor rund einem Jahr die Kappungsgrenzenverordnung für bestehende Mietverhältnisse erlassen In diesem Zusammenhang hat sie bereits 59 Kommunen mit angespannten Wohnungsmärkten festgelegt Die Frage wo ein angespannter Wohnungsmarkt vorliegt wurde in diesem Zusammenhang also schon beantwortet Die Landesregierung hätte somit auch die gleichen 59 Kommunen als Geltungsbereich der Mietpreisbremse auswählen müssen Warum bei der einen Regelung ein angespannter Wohnungsmarkt vorliegt bei der anderen aber nicht das dürfte im Rahmen der

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/472-landeskabinett-beschliesst-mietpreisbremse (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Nachbesserungen beim Wohngeldgesetz notwendig
    Lohn und Wohnkostenentwicklung angepasst werden Die Mietenstufen müssen insbesondere bei Landkreisen stärkere Differenzierungen ermöglichen und Grundlage sollte hier immer die ortsübliche Vergleichsmiete sein Nach Ansicht des Deutschen Mieterbundes ist die Wohngelderhöhung längst überfällig Wenn sie am 1 Januar 2016 in Kraft tritt werden seit der letzten Wohngelderhöhung zum 1 Januar 2009 genau sieben Jahre vergangen sein In dieser Zeit mussten Mieterinnen und Mieter eine faktische Kürzung des Wohngeldes im Jahr 2011 hinnehmen und in den letzten Jahren sind mehrere hunderttausend Mieterhaushalte etwa 40 Prozent aus dem Kreis der Wohngeldberechtigten ausgeschieden Trotz einer deutlichen Erhöhung des Wohngeldes bleibt es in etwa auf dem Leistungsniveau des Jahres 2009 stehen Damit in den nächsten Jahren die Entlastungsfunktion des Wohngeldes für einkommensschwache Haushalte nicht wieder sinkt sind Nachbesserungen erforderlich Heizkosten bzw Energiekostenkomponente Mit der Wohngeldreform 2009 wurde erstmals eine so genannte Heizkostenkomponente beim Wohngeld eingeführt die dann 2011 ersatzlos gestrichen wurde mit der fragwürdigen Begründung die Heizkosten seien gesunken Ropertz Nach dem Gesetzesentwurf zur Reform des Wohngeldrechts bleibt es dabei dass die Grundlage für die Berechnung des Wohngeldes ausschließlich die Kaltmieten ohne Heizkosten sind Gerade bei einkommensschwächeren Haushalten wie Wohngeldbeziehern macht der Anteil der Heiz und Energiekosten an den Gesamtwohnkosten einen relativ hohen Anteil aus und muss deshalb auch wieder gesondert berücksichtigt werden Die im Gesetzesentwurf genannten Höchstbeträge muss um eine Heizkostenkomponente 48 Euro bei Einpersonenhaushalten bzw 62 Euro bei Zweipersonenhaushalten ergänzt werden Mit einer so genannten Energiekostenkomponente könnten neben den Heizungs und Warmwasserkosten auch die Stromkosten berücksichtigt werden Die Höchstbeträge wären dann um 91 bzw 129 Euro zu ergänzen Regelmäßige Anpassung des Wohngeldes Indexierung Die Systematik des Wohngeldrechts führt dazu dass die Zahl der wohngeldberechtigten Haushalte ihren Höchststand bei Inkrafttreten des Gesetzes erreicht Danach geht die Zahl der Wohngeldbezieher von Jahr zu Jahr wieder zurück die Wohngeldansprüche können trotz steigender Mieten und Heizkosten

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/469-nachbesserungen-beim-wohngeldgesetz-notwendig (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Aktuelles
    infos slogan infos 05 jpg Der Deutsche Mieterbund ist ständig auf gesellschaftlicher und politischer Ebene für Sie aktiv Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus den Dachverbänden und Neuigkeiten zum Deutschen Mieterbund Siegerland und Umgebung e V Nachbesserungen beim Wohngeldgesetz notwendig Veröffentlicht am Mittwoch 10 Juni 2015 Deutscher Mieterbund als Sachverständiger bei Anhörung im Bauausschuss des Deutschen Bundestages Wir begrüßen die geplante Reform des Wohngeldrechts und die spürbare Erhöhung des Wohngeldes zum 1 Januar 2016 erklärte der Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes DMB Ulrich Ropertz bei der heutigen Sachverständigenanhörung im Bauausschuss des Deutschen Bundestages Das Gesetz muss aber noch an einigen Punkten nachgebessert werden Die 2011 ersatzlos weggefallene Heizkostenkomponente besser noch eine Energiekostenkomponente muss wieder eingeführt werden Sicherzustellen ist dass die Wohngeldleistungen regelmäßig und zeitnah der Preis Lohn und Wohnkostenentwicklung angepasst werden Die Mietenstufen müssen insbesondere bei Landkreisen stärkere Differenzierungen ermöglichen und Grundlage sollte hier immer die ortsübliche Vergleichsmiete sein Weiterlesen Keine weiteren Zukäufe auf Kosten der Mieter Veröffentlicht am Mittwoch 10 Juni 2015 DMB Nordrhein Westfalen sieht mögliche Fusion großer Wohnungsunternehmen kritisch Der Vorsitzende des Deutschen Mieterbundes Felix von Grünberg sieht die Bereitschaft des zweitgrößten deutschen Wohnungsunternehmens Deutsche Wohnen mit dem Marktführer Deutsche Annington zu fusionieren kritisch Die Entwicklung und die letztendliche Abwicklung des Wohnungsunternehmens Neue Heimat hat in der Vergangenheit bereits bewiesen dass derartige Wachstumsprozesse langfristig zum Scheitern verurteilt sind Es ist immer wieder zu beobachten dass Entscheidungen ab einer gewissen Unternehmensgröße nicht mehr nahe an den Mietern gefällt werden Häufig fehle es diesen Unternehmen an Kenntnissen über die Besonderheiten und Erfordernissen des jeweiligen Standorts Weiterlesen Deutscher Mieterbund NRW begrüßt Deckelung der Wiedervermietungsmiete Veröffentlicht am Montag 01 Juni 2015 Ab 1 Juli tritt die Mietpreisbremse in Nordrhein Westfalen in Kraft Der Landesverband des Deutschen Mieterbundes in Nordrhein Westfalen begrüßt dass die Mietpreisbremse ab 1 Juli auch für Kommunen in NRW

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles?start=27 (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Wohnungsmangel in Deutschland immer größer
    in Deutschland forderte der Mieterbund Präsident Sozialer Wohnungsbau unverzichtbar Wohnungsbestände der öffentlichen Hand sichern Die Zahl der preiswerten Wohnungen in Deutschland geht immer stärker zurück So hat sich zwischen den Jahren 2002 und 2010 die Zahl der Sozialwohnungen nach Angaben der Bundesregierung um ein Drittel verringert Jährlich werden es 100 000 weniger weil Preis oder Belegungsbindungen auslaufen Ende 2010 gab es nur noch 1 6 Millionen Sozialwohnungen in Deutschland Dem stehen fast 6 Millionen Haushalte gegenüber die dem Grunde nach berechtigt wären eine Sozialwohnung zu beziehen Wir brauchen jährlich mehr als 100 000 neue Sozialwohnungen um den derzeitigen Schwund zu stoppen und das jetzige Niveau zu halten Dazu müssten 40 000 Sozialwohnungen neu gebaut werden und im Übrigen Belegungsbindungen aufgekauft oder Preisbindungen durch öffentliche Förderung von Modernisierungsmaßnahmen eingehandelt werden forderte Rips Der soziale Wohnungsbau ist seit der Föderalismusreform 2007 Sache der Bundesländer Der Bund zahlt bis 2013 jährlich 518 Millionen Euro so genannte Kompensationszahlungen Ob und in welchem Umfang diese Zahlungen fortgesetzt werden ist derzeit offen Statt über die Sinnhaftigkeit und Fortführung von Kompensationszahlungen zu diskutieren sollte über die Verstetigung und Anhebung der Zahlungen über eine Fortsetzung der Zweckbindung für die Länder und über neue und zusätzliche Fördermittel speziell für den Neubau von preiswerten Wohnungen gesprochen werden Bund und Länder sind hier gleichermaßen gefordert erklärte der Mieterbund Präsident Für einen ausreichenden Bestand an bezahlbaren Wohnungen sorgen auch genossenschaftliche und vor allem kommunale Wohnungsunternehmen Deshalb lehnt der Deutsche Mieterbund den Verkauf von Wohnungen der öffentlichen Hände an renditeorientierte Unternehmen und Finanzinvestoren strikt ab Mit dem Verkauf an Dritte wird ein Pfand aus der Hand gegeben Einfluss auf den Wohnungsmarkt zu nehmen erklärte Rips Wohnkostenbelastung auf Rekordniveau Niedrigere Neubauzahlen immer weniger preiswerte Wohnungen und eine starke Nachfrage insbesondere in den Städten treiben die Mieten und damit die Wohnkosten in die Höhe Mieterinnen und Mieter müssen im Durchschnitt 34 1 Prozent ihrer Konsumausgaben für Miete und Energie zahlen Bei einkommensschwächeren Haushalten bis zu einem Einkommen von etwa 1 300 Euro liegt diese Wohnkostenbelastung bei rund 45 Prozent Die wachsende Zahl der Haushalte wird die aktuellen Probleme weiter verschärfen Nach dem Bericht über die Wohnungs und Immobilienwirtschaft in Deutschland stieg die Zahl der Haushalte von 2002 bis 2010 von 38 7 Millionen auf 40 3 Millionen und wird weiter steigen Erst im Jahr 2025 wird mit prognostizierten 41 1 Millionen Haushalten ein Höhepunkt erreicht Solange können wir nicht warten Wir brauchen jetzt Regelungen die schnell wirken und den Wohnungsnachfragern in den Städten helfen erklärte der Mieterbund Präsident Mietenanstieg stoppen Die Neuvertragsmieten müssen gesetzlich begrenzt werden Sie sollten die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um 10 Prozent übersteigen dürfen forderte Mieterbund Präsident Rips Die bisherigen Mieterhöhungsregelungen gelten nur für bestehende Mietverhältnisse Beim Abschluss eines neuen Mietvertrages dagegen kann der Vermieter die Miete in nahezu beliebiger Höhe festsetzen Das führt dazu dass insbesondere in Großstädten Ballungszentren und Universitätsstädten diese so genannte Neuvertragsmiete um 20 bis 30 Prozent über der Miete in bestehenden Mietverhältnissen liegt Leidtragende dieser Mietpreise sind zunächst die etwa 10 Prozent der Mieterhaushalte die jährlich die

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/226-wohnungsmangel-in-deutschland-immer-groesser (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Wohnungen fehlen, Mieten steigen, Wohnkostenbelastung für Mieter auf Rekordniveau
    infos slogan infos 03 jpg slogan infos 04 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 04 jpg slogan infos 05 jpg http 127 0 0 1 joomlaepic images showlists small slide infos slogan infos 05 jpg Wohnungen fehlen Mieten steigen Wohnkostenbelastung für Mieter auf Rekordniveau Veröffentlicht am Mittwoch 17 Oktober 2012 Bundesregierung legt Bericht über die Wohnungs und Immobilienwirtschaft in Deutschland vor Die Realität auf dem Wohnungsmarkt hat die Bundesregierung eingeholt Erstmals spricht sie selbst von lange nicht mehr bekannten Wohnungsengpässen drastisch steigenden Mieten Wohnkostenbelastungen auf Rekordniveau für Mieter und 3 Millionen fehlenden altengerechten Wohnungen Jetzt brauchen wir Lösungen für diese Probleme Vorschläge hierfür fehlen bisher von der Bundesregierung kommentierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes DMB Lukas Siebenkotten den heute von der Bundesregierung vorgelegten Bericht über die Wohnungs und Immobilienwirtschaft in Deutschland Noch nie sind so wenige Wohnungen insbesondere Mietwohnungen gebaut worden wie in den letzten drei Jahren Der Bestand an Sozialwohnungen ist in Deutschland zwischen 2002 und 2010 um ein Drittel auf 1 6 Millionen geschrumpft In Großstädten Ballungszentren und Universitätsstädten sind die Mieten schon 2011 um bis zu 10 Prozent gestiegen Durchschnittlich ein Drittel ihrer Konsumausgaben müssen Mieter für die Wohnung und Betriebskosten ausgeben einkommensschwächere Haushalte mehr als 45 Prozent Bis zum Jahr 2020 werden zusätzlich 3 Millionen altengerechte Wohnungen benötigt Siebenkotten Gut dass die Bundesregierung in ihrem Bericht die Probleme endlich beim Namen nennt Jetzt muss sie aber auch handeln Bisher hat sie nichts unternommen die Probleme zu lösen Im Gegenteil Sie hat 2011 für die einkommensschwächsten Haushalte in Deutschland das Wohngeld gekürzt die öffentliche Förderung für altersgerechte Umbauten eingestellt und jetzt soll das Mietrecht zum Nachteil der Mieter geändert werden Mietminderungsrechte eingeschränkt und der Kündigungsschutz aufgeweicht werden Notwendig sind dagegen neue Mieterhöhungsregelungen insbesondere nach einer energetischen Modernisierung und zur

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/227-wohnungen-fehlen-mieten-steigen-wohnkostenbelastung-fuer-mieter-auf-rekordniveau (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Mietrechtsänderungsgesetz ist Mietrechtsverschlechterungsgesetz
    Gesetzesvorhaben der Bundesregierung ab Das geplante Mietrechtsänderungsgesetz ist in Wahrheit ein Mietrechtsverschlechterungsgesetz Weder kann mit den vorgesehenen Neuregelungen die energetische Modernisierungsquote erhöht noch Wohnungsbetrügern das Handwerk gelegt werden erklärte Lukas Siebenkotten Direktor des Deutschen Mieterbundes DMB heute als Sachverständiger im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages Wir lehnen deshalb dieses Gesetz strikt ab Notwendig sind stattdessen Neuregelungen der Kostenaufteilung nach energetischen Modernisierungen und Vorschriften zur Begrenzung des Mietenanstiegs insbesondere der Neuvertragsmieten Mit dem Mietrechtsänderungsgesetz plant die Bundesregierung eine Reihe von Neuregelungen im Zusammenhang mit energetischen Modernisierungsmaßnahmen zum Nachteil der Mieter So soll beispielsweise das Mietminderungsrecht bei Baumaßnahmen zu energetischen Modernisierungen für drei Monate vollständig ausgeschlossen werden Das bedeutet trotz Baulärms Dreck Einrüstung des Gebäudes und Verdunkelungen der Wohnungen oder trotz Ausfalls der Heizungsanlage oder der Warmwasserversorgung sollen Mieter hier weiter die volle Miete zahlen müssen Damit schafft die Bundesregierung ein Grundrecht für Verbraucher teilweise ab Egal ob im Kaufrecht Reiserecht oder bei Handwerkerverträgen niemand muss 100 Prozent zahlen wenn die Gegenleistung nicht zu 100 Prozent erbracht wird erklärte Siebenkotten Hinzu kommt dass das Mietminderungsrecht für Investitionsentscheidungen des Vermieters bisher keine entscheidende Rolle gespielt hat Auch künftig wird kaum ein Vermieter seine Entscheidung zu modernisieren von der Frage abhängig machen ob ein Mieter im Haus 100 Euro weniger Mieter zahlt oder nicht Darüber hinaus sollen Mieter künftig Modernisierungsmaßnahmen grundsätzlich dulden müssen auf Härtegründe können sie sich nur noch einen Monat lang berufen Und selbst wenn keine Heizkosten sondern nur Primärenergie eingespart werden kann soll eine Mieterhöhung gerechtfertigt sein Siebenkotten Hinter den Regelungen des Mietrechtsänderungsgesetzes steckt offensichtlich die Vorstellung mit dem Abbau von Mieterrechten könnten Investitionen ausgelöst und energetische Modernisierungen vorangetrieben werden Das ist aber schlicht falsch Stattdessen muss die Frage beantwortet werden wer die Kosten der energetischen Modernisierungen tragen muss Dazu enthält das Mietrechtsänderungsgesetz aber keine Antwort Um Wohnungsbetrügern so genannten Mietnomaden das

    Original URL path: http://www.mieterbund-siegerland.de/infos/aktuelles/228-mietrechtsaenderungsgesetz-ist-mietrechtsverschlechterungsgesetz (2016-02-11)
    Open archived version from archive



  •