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  • Mieterbund Monheim: Details
    Blumenkästen oder Blumentöpfe aufzustellen Voraussetzung ist immer dass die Blumenkästen ordnungsgemäß befestigt werden und sichergestellt ist dass sie auch bei starkem Wind nicht hinabstürzen und Passanten oder Nachbarn gefährden können Ist das gewährleistet dürfen Blumentöpfe auch an der Außenseite des Balkons gefestigt werden entschied beispielsweise das Landgericht Hamburg 316 S 79 04 Anderer Ansicht ist dagegen das Landgericht Berlin 67 S 370 09 Das Gericht verurteilte einen Mieter dazu seine Blumenkästen nicht mehr an der Außenseite sondern an der Balkoninnenseite anzubringen Anderenfalls sei nach allgemeiner Lebenserfahrung ein Abstürzen der Blumenkästen durch Gegenstoßen Übergewicht der Pflanzen starken Wind oder Materialermüdung nicht mit absoluter Sicherheit auszuschließen Stellt der Mieter trotz Abmahnung des Vermieters weiterhin diverse Topfpflanzen ungesichert auf den Balkon und stürzt ein Blumentopf herab kann der Vermieter ggf nach einer weiteren Abmahnung das Mietverhältnis sogar fristlos kündigen LG Berlin 67 S 278 09 Eventuell herabfallende Blüten oder Blätter müssen die unter dem Balkon wohnenden Mieter nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes allerdings dulden Anders wiederum wenn der Balkonbewuchs so umfangreich ist dass er zu einer erheblichen Belästigung führt Knöterich zum Beispiel muss zurückgeschnitten werden wenn er über die Balkonbrüstung wuchert LG Berlin 67 S 27 02 zurück Haben Sie Fragen zu Ihrem

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  • Mieterbund Monheim: Details
    beispielsweise Küche und Keller von Grund auf reinigen oder die Fenster frisch putzen Die Formulierung besenrein begründet keine speziellen Reinigungsverpflichtungen sondern heißt so der Bundesgerichtshof BGH VIII ZR 124 05 mit dem Besen grob gereinigt Beseitigt der Mieter grobe Verschmutzungen in der Wohnungen dazu gehören auch Spinnweben im Keller hat er seine Pflichten erfüllt Auch wenn im Mietvertrag von einer besenreinen Rückgabe der Wohnung die Rede ist sind Renovierungsarbeiten nicht

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  • Mieterbund Monheim: Details
    sorgt Sie haben keinen Anspruch auf einbruchshemmende Fenster oder Türen Sicherheitsschlösser Türspion oder Gegensprechanlage Investiert der Vermieter trotzdem in derartige Schutzmaßnahmen handelt es sich nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes DMB um Wohnwertverbesserungen und Modernisierungen Folge ist der Vermieter kann die Miete erhöhen Er darf 11 Prozent der Kosten einer solchen Baumaßnahme auf die Jahresmiete aufschlagen Wollen Mieter von sich aus in ihre Wohnungssicherheit investieren müssen sie bei allen baulichen Änderungen der Mietsache die Erlaubnis des Vermieters einholen Der muss so der DMB bei einem nachvollziehbaren Interesse des Mieters kleiner Baumaßnahmen wie den Einbau eines Türspions oder eines Sicherheitsschlosses gestatten Wichtig ist es aber zu klären was am Ende der Mietzeit mit den Mieterinvestitionen passieren soll Nach dem Gesetz ist es denkbar dass der Vermieter dann die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes fordert so dass noch einmal hohe Kosten durch den Rückbau auf den Mieter zukommen können Der Deutsche Mieterbund empfiehlt hier eine so genannte Modernisierungsvereinbarung Darin kann festgehalten werden dass es dem Mieter gestattet ist Baumaßnahmen durchzuführen und dass diese Mieterinvestitionen beim Auszug nicht beseitigt werden müssen Geregelt werden kann beispielsweise auch dass der Vermieter für den Verbleib dieser wohnwertverbessernden Sicherheitsmaßnahmen eine Entschädigung zahlt zurück Haben Sie Fragen zu Ihrem Mietverhältnis

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  • Mieterbund Monheim: Details
    Angaben des Deutschen Mieterbundes wichtig denn die Instandsetzung zahlt der Vermieter die Modernisierung dagegen der Mieter denn sie zieht in der Regel eine Mieterhöhung nach sich Sind die Fenster alt morsch wasser und winddurchlässig ist der Austausch eine Instandsetzung das heißt letztlich eine Reparatur Der Vermieter muss tätig werden er darf die Miete nicht erhöhen Anders wenn intakte Fenster gegen Schallschutzfenster oder doppelt bzw dreifach verglaste Fenster ausgetauscht werden Dann liegt eine Wohnwertverbesserung oder eine Energiesparmaßnahme vor und damit eine Modernisierung Hier entscheidet der Vermieter ob und wann die Fenster erneuert werden Er ist berechtigt 11 Prozent der Kosten der Modernisierung also des Fensteraustauschs auf die bisherige Jahresmiete aufzuschlagen Oft wird nach Erfahrungen des Deutschen Mieterbundes aber erst dann modernisiert wenn ohnehin Reparaturen oder Erneuerungen der alten Fenster anstehen Dann müssen bei der Berechnung der Modernisierungskosten und damit der Mieterhöhung fiktive Reparaturkosten für die morschen Fenster abgezogen werden Kosten die neuen schalldämmenden isolierverglasten Fenster beispielsweise 5 000 Euro und hätte eine Reparatur 2 500 Euro gekostet dann kann der Vermieter nur Kosten in Höhe von 2 500 Euro als Modernisierungskosten ansetzen und der Mieter muss pro Jahr 275 Euro mehr Miete zahlen 11 Prozent von 2 500 Euro zurück Haben

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  • Mieterbund Monheim: Details
    Kosten die für das ganze Haus angefallen sind auf die einzelnen Mietparteien richtig verteilt Für die Heizkosten schreibt eine Verordnung vor dass mindestens 50 Prozent und höchstens 70 Prozent der Kosten nach Verbrauch verteilt werden müssen Hierzu sind alle Wohnungen mit Erfassungssystemen wie Heizkostenverteiler ausgerüstet die dann einmal im Jahr abgelesen werden Die restlichen 30 bis 50 Prozent der Heizkosten werden nach einem verbrauchsunabhängigen Maßstab verteilt meistens nach Quadratmetern also der Wohnfläche Der Vermieter legt den konkreten Aufteilungsmaßstab zum Beispiel 50 zu 50 einmalig fest Ändern kann er die Aufteilung nur ausnahmsweise zum Beispiel nach einer energetischen Modernisierung Bei älteren Gebäuden ist so der DMB eine Aufteilung von 70 Prozent nach Verbrauch und 30 Prozent nach Wohnfläche zwingend vorgeschrieben Voraussetzung ist dass das Gebäude die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1994 nicht erfüllt mit Öl oder Gas geheizt wird und freiliegende Heizleitungen überwiegend gedämmt sind Die übrigen kalten Betriebskosten wie Grundsteuer Hausmeister Versicherungen Gartenpflege Hausreinigung Aufzug Wasser usw werden entweder nach Wohnfläche oder nach Personenzahl auf die Mieter im Haus verteilt Entscheidend ist immer was im Mietvertrag steht Fehlt hier eine entsprechende Regelung gilt im Zweifel die Wohnfläche als richtiger Verteilerschlüssel Verbrauchsabhängig können allenfalls die Kosten für Wasser Abwasser verteilt werden

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  • Mieterbund Monheim: Archiv
    Rückzahlung der Mietkaution 18 11 2013 So schnell wie möglich muss der Vermieter nach dem Auszug des Mieters die bei Vertragsbeginn erhaltene Mietsicherheit mehr Laub fegen c Bernd Kasper pixelio de 12 11 2013 Vorsicht vor rutschigem Laub auf Straßen und Bürgersteigen warnt der Deutsche Mieterbund Ähnlich wie bei Schnee und Eis müsse mehr Sonderkündigungsrecht 10 09 2013 In Zweifamilienhäusern oder Einfamilienhäusern mit Einliegerwohnung in denen Mieter und Vermieter unter

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    empfehlen Sie senden folgenden Link http www mieterbund monheim 6ae4d634db8e3afb60a7a2ebf4fded Ihr Name Ihre E Mail Adresse Empfänger E Mail Addresse Mehrere Empfänger mit Komma trennen Ihre Nachricht Zeichenfolge eingeben Wenn Sie das Wort nicht lesen können bitte hier klicken Haben Sie Fragen zu Ihrem Mietverhältnis oder Ärger mit Ihrem Vermieter Nehmen Sie mit uns Kontakt auf Tel 02173 330 39 0 Email Geschäftsstelle Alte Schulstraße 30 40789 Monheim am Rhein

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  • Mieterbund Monheim: Details
    die Mitmieter kommt BGH V ZR 57 06 AG Aachen 84 C 512 07 Das gilt selbst dann wenn laut Mietvertrag das Abstellen des Kinderwagens ausdrücklich verboten ist beispielsweise wenn die Nachbarn den Flurbereich trotz Kinderwagen weiter nutzen können und Eltern andererseits nicht zuzumuten ist den Kinderwagen mehrere Stockwerke hoch in ihre Wohnung zu schleppen weil sonstige Abstellmöglichkeiten im Haus nicht vorhanden sind Fahrräder Das Rad kann im Fahrradkeller eigenen Keller sogar in der Wohnung abgestellt werden Dagegen ist es in der Regel verboten das Rad im Hausflur oder im Kellereingang zu parken Das ist allenfalls für kurze Zeit zulässig bzw mit Zustimmung des Vermieters Fußmatte Mieter dürfen Fußmatten vor ihrer Tür auslegen Weder der Vermieter noch die Nachbarn können dagegen einwenden sie seien überflüssig gefährdeten die anderen Treppenhausbenutzer oder behinderten die Hauswartfrau bei der Reinigung des Treppenhauses Fußmatten vor der Wohnungstür sind allgemein üblich Amtsgericht Tempelhof Kreuzberg 19 C 27 98 Hier dürfen bei schlechter Witterung auch Schuhe abgestellt werden Das ist weit verbreitet und allgemein üblich OLG Hamm 15 W 168 169 88 Treppe putzen Im Mietvertrag kann vereinbart werden dass die Mieter Treppenhaus und Flure selber putzen Dann muss immer ein Mieter im Wechsel mit anderen Mietparteien

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