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  • Kontakt - Michael Hornstein
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  • Konzertkritiken - Michael Hornstein
    Entspannt Der Chill out Faktor wäre nur noch zu toppen wenn das Projekt Westend statt im Hilgerhof im Wohnzimmer spielen würde Ein exklusives Konzert im exklusiven Rahmen Der Kontrast könnte faszinierender und spannender nicht sein Urbaner Sound in rustikaler Gaststube Lounge trifft auf Bauernkammer Passt nicht Passt doch Michael Hornstein Saxofon Walter Lang Fender Rhodes und Walter Bittner Schlagzeug Live Electronics sind die Grenzen des Mainstream Jazz zu eng und damit beweisen sie sich als wahre Jazzer Sie suchen Neuland nicht nur sie finden es auch Bittner kombiniert differenzierte Beckensounds feinfühlige Beseneinsätze und elektronische Soundfiles zu einem subtilen Rhythmusteppich mehr noch zu einem im harmonischen Gefüge unabdingbaren Bestandteilder komplexen und doch eingängigen Stücke Hornsteins Bittner bildet nicht nur Fundament sondern Zentrum der Kompositionen Sein Timing überragend Wenn er Straßengeräusche aus Bogotá einspielt und dann mit dem Schlagzeugspiel einsetzt dann hat das Studio Qualität Da gibt s kein Vertun Der charakteristische unverwechselbare glockenähnliche Rhodes Klang ist derzeit in NuJazz Produktionen sehr gefragt für die Hornstein Kompositionen scheint er unverzichtbar Vor allem wenn Lang am E Piano sitzt Der hat eingefahrene Gleise längst verlassen Wenn er sie überhaupt mal befahren hat Nichts für Puristen wobei sich die Frage stellt ob der Jazz für Puristen überhaupt musikalische Heimat sein kann Jazz war immer dann lebendig wenn er Grenzen überschritten wenn er andere Stile integriert hat Lang jedenfalls scheint seinen Spaß an Musik zu haben das es nie ins American Songbook schaffen würde Ein Glück für seine Zuhörer Pech fürs Songbook Hornstein ist ein Meister am Saxofon und ein Meister in der Kunst des Weglassens Wo andere vier Töne blasen benötigt er einen einzigen langen und schafft so eine glasklare Atmosphäre Er verkünstelt sich nicht hat es nicht nötig seine Virtuosität durch unnötige Tonkaskaden zu beweisen Er reduziert und das was übrig bleibt sitzt hundertprozentig Es gibt keine barocken Schnörkel nichts Übergewichtiges Übrig bleibt die schiere Melodie Doch die hat s immer noch in sich Hornstein hält die Spannung auch wenn seine Stücke noch so entspannt daherzukommen scheinen Sie bewegen sich zwischen meditativer Ästhetik und explosiver Expressivität Auch die Klassiker die das Trio im Repertoire hat entbinden die Musiker von allen überkommenen Hörgewohnheiten Eine ganze CD Summertime Opium haben Hornstein Lang und Bittner mit Standards eingespielt die sich derart in den Gehörgängen eingebrannt haben dass sie schon keiner mehr hören kann Doch wenn sie durch die Hände des Trios gegangen sind dann ist jedes Staubkorn weggeblasen Ein Rhythmuswechsel hier eine andere Tonart da und schon erstrahlt das Meisterwerk in neuer alter Frische egal ob Take Five Summertime oder Pink Panther Theme Diese drei Ausnahmeinstrumentalisten in einem Trio vereint zu hören kann nur eines bewirken den totalen Klanggenuss Egal ob man das Jazz NuJazz Lounge Jazz oder Chillout bezeichnet Schubladen sind die Sache der Drei nicht Spannend entspannen ohne Scheuklappen den Blick auf aktuelle Musikrichtungen richten das ermöglicht Hornsteins Trio den Zuhörern Da laufen Filme ab wenn Hornstein Co spielen Straßenszenen Schneefall in New York bunter Trubel auf Bogotás Straßen und das alles bei minus

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  • CD Kritiken - Michael Hornstein
    kleinen Sound Mosaiksteinen entfernt sich weit sehr weit lässt Vieles lässt Wesentliches weg um es an anderer Stelle ganz überraschend wieder hervorzuzaubern er ist ein musikalischer Taschenspieler ein Gaukler der sich über alle Konventionen auch über Chronologien und Tempi hinwegsetzt Die drei Musiker folgen ihm dabei nicht minder virtuos und nicht minder fantasievoll auf seinen verschlungenen Wegen durch wundersam verfremdeten luftig leichten Latin Sound durch ein herrlich komisches Pink Panther Puzzle und durch ein sich aufreizend räkelndes Take Five Dabei ist es insbesondere Walter Bittner der aus einem elektronischen Schatzkästchen Grooves und Loops vor allem aber loungiges Gefrickel und Gezappel herauszaubert Es klingt ein bisschen nach Großstadt und Barmusik spätnachts aber auch ein bisschen nach Café del Mar und Chillen in einer Sommernacht es ist Musik die humorvoll ist ohne seicht zu sein und bauchig ohne grell zu sein Man kann sie mit geschlossen Augen auf dem Sofa hören oder als leisen Background bei guten Gesprächen man kann sie aber auch sehr laut hören und vielleicht sogar dazu tanzen Man kann sie beim Autofahren hören aber auch beim Abendessen mit Kerzenlicht Und man sollte sie unbedingt unter dem Weihnachtsbaum hören denn sie schützt garantiert vor schlechter Laune durch zuviel süßlichen Glühweinduft Katja Sebald im Münchner Merkur 12 2009 CD Westend 2006 Eine ganz andere musikalische Richtung schlägt Hornstein auf seiner CD Westend ein Zwischen Ambient und Jazzangesiedelt ist ein klanglich dichtes hinreißend melodisches Album zum perfekten Chill Out entstanden Das Altsax entwickelt vor dem Hintergrund von Bockius Bassspiel und elektronischer Samples geradezu hypnotische Klänge In die Kompositionen sind Hornsteins vielseitige musikalische Erfahrungen eingeflossen Blues und Cool Jazz Ausflüge in die Welten von Trip Hop und Drum And Bass Im Auftrag des Goethe Instituts war Hornstein unter anderem in Südeuropa Georgien und Mexiko unterwegs auf Westend sind am klarsten die Eindrücke seiner Professur in Bogota zu hören In Titeln wie Calle 19 und Futuro Pasado interpretiert er traditionelle lateinamerikanische Rhythmen neu Die Samples reichen von Percussion und E Piano Klängen über Motor und Straßengeräuschen bis zu rhythmischen Blubbern und langgezogenen Tönen die an Walgesänge erinnern Doch die Elektronik wirkt nie effekthascherisch bewusst sparsam eingesetzt steht sie stets im Dienste einer herausragenden Musikalität Armin Gruene SZ 04 2006 CD Draught 2005 Michael Hornstein am Alt ist ein Wunder Offensichtlich hat er Saxophonisten wie Sonny Simmons und Anthony Braxton gehört und die ganze Geschichte seines Instruments absorbiert Seine Sensibilität ist fast wie Jonny Hodges durch Eric Dolphy kanalisiert Online Review Amazon CD Danza Mestiza 2003 Was für eine erfrischende und außergewöhnliche CD kolumbianische Rhythmen in einem Jazzformat gespielt Bassist Juan Carlos Padilla und Michael Hornstei bilden ein perfektes Team das Sahnehäubchen bildet der Percussionist Luis Pacheco Fiesta Jazz Australia 2005 CD Jazz On Mars 2001 Irgendwann wollen sie es alle einmal wissen Nur mit sich alleine auf der Bühne der Interaktion mit dem Publikum ausgesetzt die Isolation im Studio um nur die ureigene Schaffenskraft auf den Tonträger zu bannen der dann die Herausforderungen des Marktes zu bestehen hat Die Live Aufnahme birgt eine

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