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  • Sammlung in zehn Teilen
    5 11 1 5 11 6 3 5 19 4 4 4 21 7 stammt nach seiner Inskription Ex concilio Kartaginensi cap VIII entweder aus dem Dekret Burchards 15 2 oder aus dem Dekret Ivos 16 3 5 5 10 1 ist inskribiert Adriani pape cap I und wird daher aus der 74 Titel Sammlung c 290 der Sammlung in vier Büchern 3 18 1 oder aus der Panormia Ivos 4 56 stammen 5 10 20 stammt nach der Inskription Ex concilio Wormaciensi wohl aus Burchards Dekret 16 32 und 5 17 5 wird wegen seiner Inskription cap VII aus der Panormia Ivos 4 111 oder weniger wahrscheinlich aus der 74 Titel Sammlung Inskription von c 298 cap VIII stammen 1 Vgl Fournier Le Bras Hist des coll can 2 S 302 f Zum gegenwärtigen Forschungsstand Fowler Magerl Kanones S 57ff vgl Kéry Canonical Collections S 263 f 2 Vgl ebd Fournier Le Bras Hist des coll can 2 305 f 3 Dieses Kapitel ist Ex concilio Turonensi cap CII inskribiert Vielleicht ergibt sich ein Zusammenhang mit weiteren Texten der Sammlung in zehn Teilen die Ex canone Turonensis ecclesie inskribiert sind vgl Fournier Le Bras Hist des coll can 2 S 299 f Die gleiche Inskription findet sich an einigen Stellen der Sammlung der Handschrift von St Germain vgl ebd S 287 sowie in dem aus der Sammlung von St Amand abgeleiteten Teil der Handschrift Paris Bibl nat lat 12445 Nr 2 die sich lange in St Germain befunden hat Zur Sammlung der Handschrift von St Amand und dem entsprechenden Teil der Handschrift Paris 12445 vgl zuletzt Mordek Kirchenrecht und Reform S 265 f Siehe auch oben S 4 Das Kapitel ist zwar Ex decretis Calixti pape Benedicto episcopo inskribiert also nach einer Parallelstelle bei Ps Calixtus ed Schon http

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  • Summa decretorum Haimonis
    übernommen 5 31 5 10 1 CA 36 und 5 40 5 11 1 CA 45 Wie in der gesamten Summa sind die Texte stark gekürzt 1 Vgl Fournier Le Bras Hist des coll can 2 S 306 ff 2005 Karl Georg Schon Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt Er steht unter der GNU Free Documentation License Demnach dürfen Sie ihn frei weiter verbreiten und bearbeiten vorausgesetzt Sie nennen den Namen

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  • Gratian
    44b C VI q 1 c 2 18 Slg in 3 Büchern 2 32 100 C VI q 1 c 6 11 bis a 13 bis Z Anselm 3 89 oder Slg in 3 Büchern 2 32 32 36 C XI q 1 c 48 33 Anselm 3 89 C XI q 1 c 49 37b Anselm 3 89 C XV q 4 c 3 7 bis Anselm 3 89 oder Slg in 3 Büchern 2 32 28 C XXV q 1 c 11 20 bis Slg in 3 Büchern 1 16 2 D I de poen c 22 46 Zwei Drittel dieser Texte 18 von 27 sind bereits in der ersten Rezension des Dekrets enthalten nämlich C II q 1 c 2 C II q 3 c 1 C II q 3 c 3 C II q 3 c 4 C II q 7 c 50 C II q 7 c 53 C III q 6 c 16 C III q 6 c 17 C III q 6 c 18 C III q 7 c 1 C III q 11 c 3 C V q 1 c 1 C V q 3 c 1 C V q 3 c 2 C V q 6 c 1 C XI q 1 c 48 C XI q 1 c 49 C XXV q 1 c 11 Ihre Textgestalt hat sich beim Übergang von Rezension I zu Rezension II nicht wesentlich geändert 7 Der Schwerpunkt der CA Benutzung bei Gratian liegt wie aus der Tabelle hervorgeht in den prozeßrechtlichen Causae 2 6 wo sich 22 der insgesamt 27 CA Texte finden also mehr als drei Viertel 1 Die Untersuchungen über Gratians Werk sind unübersehbar Zusammenfassungen der älteren Forschung bieten unter dem Aspekt des Beitrags der einzelnen Nationen Feine Lindner Metz Ullmann und Bidagor in Studia Gratiana 2 1954 S 465 ff Neuere Forschungsergebnisse hat Rambaud Buhot in Le Bras u a L âge classique S 47 ff zusammengestellt dabei auf Literaturangaben weitgehend verzichtet Fuhrmann Einfluß und Verbreitung 2 S 563 ff setzt sich mit der spezifischen Gratian Forschung nur begrenzt auseinander hat aber die wichtigste Literatur bis zum Anfang der 70er Jahre des 20 Jahrhunderts zusammengestellt Die Unzulänglichkeit der noch immer einzigen in Betracht kommenden Gratian Ausgabe von Friedberg ist spätestens seit dem Aufsatz Kuttners Apollinaris 21 1948 S 118 ff zum Gemeinplatz geworden Andererseits sind die Untersuchungen über die Überlieferung des Dekrets bisher nur wenig über Ansätze einer Bestandsaufnahme hinausgekommen vgl die Handschriftenverzeichnisse z B in Studia Gratiana 7 Insofern stellt sich das Problem einer geeigneten Textgrundlage beim Dekret Gratians noch schwieriger dar als bei den bisher behandelten Sammlungen Einen Ansatz zu einer Gruppierung bietet Petersmann Die kanonistische Überlieferung S 406 ff Aus den von Petersmann konstituierten Gruppen wurde für diese Untersuchung je eine Handschrift ausgewählt clm 18096 Petersmann Mü 1 für die erste Gruppe clm 14005 Petersmann Mü 2 für die zweite Gruppe Paris Bibl nat lat 3893 Petersmann P für die dritte Gruppe 2 Eine übersichtliche und sehr lesbare

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  • Einleitung
    Frage ob die Exzerpte aus den Falschen Dekretalen die in Coll Dan zitiert sind 16 aus derjenigen Form der Falschen Dekretalen stammen die schließlich von den Fälschern verbreitet wurde oder ob den Exzerpten der Coll Dan ein Entwurf der Falschen Dekretalen zugrunde liegt oder ob es sich bei diesen Exzerpten um von Pseudoisidor bzw von einem Mitglied des pseudoisidorischen Kreises weiter interpolierte Fälschungen handelt Eine Untersuchung der Texte aus den Falschen Dekretalen zeigt dass mehrere von ihnen in der Textgestalt von der von den Fälschern verbreiteten Form erheblich abweichen und zusätzliche Interpolationen enthalten Wenn es sich erweisen ließe dass einige dieser Interpolationen auch sonst bei Pseudoisidor vorkommende Wendungen enthalten wäre ein zusätzliches Indiz dafür gewonnen dass der Interpolator der Exzerpte dem pseudoisidorischen Fälscherkreis angehörte Eine solche Interpolation findet sich tatsächlich in c 8 der Coll Dan das auf den Excerptiones ex synodalibus gestis sancti Silvestri papae 17 fußt Coll Dan c 8 Ps Silvester 18 Et non damnabitur praesul nisi et non a damnabitur b praesul nisi in LXX duobus testibus neque in LXX duobus c neque praesul summus a quodam iudicabitur praesul summus a quoquam iudicabitur d quoniam scriptum est Non est discipulus super magistrum Presbyter autem Presbyter autem cardinalis non damnabitur nisi in LXIIII nisi in e XLIIII testibus probatissimos f et testibus non damnabitur et idoneos f et nisi sine aliqua sint suspitione non recipiantur Diaconus Diaconus cardinarius constructus in XXVI urbis Romae nisi in XXVI non subdiaconus condempnabitur subdiaconus acolitus exorcista lector hostiarius nisi in XII sicut scriptum est in VII testibus dampnabitur condempnabitur similiter idoneos g ut supra f so Dan g soDan a am Rande von anderer Hand V b dampnetur Hinschius c duobus testibus Hinschius d iudicetur Hinschius e fehlt Hinschius Der Interpolator hat den Text stark verändert indem er den Rechtsschutz den die Quelle lediglich Kardinalpriestern und diakonen gewährt auf alle Priester und Diakone ausdehnt und außerdem in zwei Fällen die Zahl der geforderten Zeugen erheblich erhöht Die textkritisch interessanteste Interpolation besteht in den Anforderungen die Coll Dan an die Zeugen stellt und für die sich bei Ps Silvester keine Parallele findet Eine nahezu wörtliche Parallele dafür liegt bei Ps Anacletus vor Accusatio quoque eorum nonnisi ab idoneis et probatissimis viris qui et suspicionibus et sceleribus careant fieri debet Ein weiteres Beispiel Auch in Coll Dan c 13 ist Pseudoisidor mit Hilfe von Pseudoisidor interpoliert Vorlage von Coll Dan ist der angebliche Brief des Papstes Evaristus an die ägyptischen Bischöfe aus dem sich der Autor von Coll Dan ein kurzes Stück herausgesucht hat 19 In der Fassung der Falschen Dekretalen verlangt dieses Stück vor Entgegennahme der Anklage solle unter anderem die suspicio des Anklägers geprüft werden Coll Dan fälscht zu suspicio hinzu vel infamia mores conversatio fides et vita Dies ist nicht nur eine Pseudoisidor durchaus kongeniale Ergänzung sondern die Zusammenstellung conversatio fides et vita ist ein von den Fälschern eigens hergestellter Katalog von Anforderungen an einen Ankläger 20 Auch c 15 der Coll Dan ein Fragment aus Ps Fabianus 21 weicht etwas von der üblichen Fas sung bei Pseudoisidor ab An einer Stelle trifft die scheinbare Interpolation genau die Quelle des falschen Papstbriefes CA 14 kaum eine der Parallelen bei Ben 1 401 oder 3 85 Coll Dan schreibt nämlich aliquibus sceleribus inretiti während das in CA 14 und den beiden genannten Ben Stellen vorhandene aliquibus bei Ps Fabianus fehlt 22 Es ist kaum anzunehmen dass ein Interpolator der mit der pseudoisidorischen Werkstatt nichts zu tun hat in der Lage gewesen wäre seine Vorlagen mit Hilfe von Pseudoisidor gefälschter Wendungen zu verändern und eine Interpolation vorzunehmen die zwar am Sinn des Textes nichts ändert dafür aber den Wortlaut der von Pseudoisidor gefälschten Quelle seiner Vorlage trifft Doch nicht nur in die fälschungstechnische Arbeitsweise des pseudoisidorischen Kreises gibt uns Coll Dan bisher unbekannte Einblicke Anhand von c 149k können wir den Gedankengang der Fälscher bei der Anfertigung einer ganzen Fälschungskette von der echten Ausgangsquelle bis zum Endpunkt lückenlos nachvollziehen Quelle von Coll Dan c 149k ist die Paulus Sentenz 3 6 8 desBreviars 23 Diese Quelle erklärt condiciones also private Rechtsgeschäfte die gegen Gesetze kaiserliche Dekrete oder gegen die guten Sitten verstoßen für kraftlos Auf der ersten vergleichsweise harmlosen Verfälschungsstufe die in Coll Dan c 149k vorliegt wird die Gültigkeit der condiciones zudem an die Übereinstimmung mit dem Kirchenrecht nämlich mit den canones und den decreta praesulum gebunden 24 Die zweite in CA 37a 25 vorliegende Verfälschungsstufe gibt dem Text eine neue Qualität Die neugeschaffene Norm gilt nicht mehr für private Rechtsgeschäfte condiciones sondern für das öffentliche Recht für Herrschergesetze constitutiones Durch die Änderung weniger Buchstaben schaffen die Fälscher so neues Recht Herrschergesetze sind an die Übereinstimmung mit den canones et decreta praesulum Romanorum vel bonos mores gebunden In dieser Prägnanz ist ein vergleichbarer Rechtssatz vor Pseudoisidor nicht zu finden Kaiserrecht ist null und nichtig wenn es gegen Kirchenrecht verstößt Die nächste und letzte Verfälschungsstufe geht noch einen Schritt weiter Ben 3 346 fügt hinter praesulum Romanorum noch seu reliquorum pontificum ein 26 Damit sind alle Bischöfe in dieser Hinsicht dem Papst gleichgestellt Ein Kaisergesetz das gegen von beliebigen Bischöfen gesetztes Recht verstößt wird für kraftlos erklärt Offenbar haben die Fälscher aber selbst erkannt dass damit der Bogen überspannt war In den Falschen Dekretalen findet sich der Satz nicht wieder In der Form von CA 37a hatte der Satz jedoch mehr Erfolg als irgendeine andere Bestimmung der CA Kaum eine Rechtssammlung zwischen Pseudoisidor und Gratian mochte auf ihn verzichten 27 Nachdem geklärt ist in welchem Umkreis die Texte der Coll Dan entstanden sind bleibt der Aufbau der Sammlung zu untersuchen Dabei stellt sich heraus dass die Coll Dan ähnlich wie die Kapitularien des Benedictus Levita weitgehend aus Exzerptreihen mit gelegentlichen Einsprengseln anderer Provenienz besteht c 1 5 Auszüge aus den Werken Isidors von Sevilla und Gregors des Großen c 6 Alcuin Carmen 68 28 c 7 10 Reihentreue Auszüge aus Ps Silvester c 11 16 Reihentreue Auszüge aus Teil 1 der Falschen Dekretalen c 17 22 Reihentreue Auszüge aus den CA c 23 37 Reihentreue Auszüge aus der Dionysio Hadriana mit drei Einsprengseln aus anderen Quellen c 32 aus der Hispana c 33 und 34 nicht identifiziert c 38 40 Invertierte Reihe aus Konzil von Afrika der Dionysio Hadriana c 41 44 Reihentreue Auszüge aus den griechischen Konzilien der Dionysio Hadriana c 45 49 Auszug aus der Collectio Vetus Gallica c 50 54 Reihentreue Auszüge aus der Quesnelliana c 55 57 Reihentreue Auszüge aus Teil 3 der Falschen Dekretalen c 58 65 Weitgehend reihentreue Auszüge aus den afrikanischen Konzilien der Dionysio Hadriana c 66 129 CA c 130 133 Reihentreue Auszüge aus den CA c 134 144h Vgl oben S c 144i m Auszüge aus der Dionysio Hadriana c 144n Aus der Hispana c 145 146a Auszüge aus dem Breviar und aus der Epitome Aegidii c 146b e Auszüge aus der Dionysio Hadriana c 146f Aus der Hispana c 146g i Invertierte Reihe aus den griechischen Konzilien der Dionysio Hadriana c 147a 149c Auszüge aus verschiedenen Quellen ohne erkennbare Ordnung c 149d g Auszüge aus den Akten von Chalkedon mit einem fremden Einsprengsel c 149h 150b Auszüge aus Exod 22 und 23 c 150c 151a Auszüge aus Isidor von Sevilla Sententiae 3 39 c 151b 152f Auszüge aus verschiedenen Quellen ohne erkennbare Ordnung c 153g 154a Reihentreue Auszüge aus den afrikanischen Konzilien der Dionysio Hadriana c 153b c Unidentifizierte Texte c 153d Aus der Epitome Parisiensis zum Breviar c 154a g Reihentreue Auszüge aus der Epitome Aegidii zum Breviar c 154h Aus dem Breviar c 154i Aus der Dionysio Hadriana 29 c 155 170 Aus einer nicht identifizierten Kanonessammlung die ähnlich wie die Collectio Vetus Gallica in den Inskriptionen ERA an Stelle von CAP verwendet 30 c 171 Etymologischer Deutungsversuch des Wortes era 31 c 172 174 Auszüge aus den Falschen Dekretalen c 175 194 Im wesentlichen reihentreue Auszüge aus Coll Dan c 195 Aus der Hispana Die am stärksten verfälschten Partieen der Sammlung finden sich in dem Mittelstück c 134 154 das sich auch dadurch von den übrigen Teilen unterscheidet dass die Kapiteleinteilung recht willkürlich erscheint und dass jede Rubrizierung und Inskription fehlt Ein neues Kapitel wird lediglich durch CAP bzw CP eingeleitet In den anderen Teilen finden sich fast durchgängig meist zutreffende Inskriptionen und häufig auch gewöhnlich aus der Vorlage übernommene Rubriken Unterschiede sind auch in der Tendenz festzustellen Während in c 134 154 und in den vorangehenden CA die üblichen pseudoisidorischen Tendenzen besonders der Schutz des Bischofs im Strafprozess hervortreten finden sich in den übrigen Teilen Interpolationen zugunsten anderer Weihegrade nämlich der Priester und Diakone Ein Beispiel haben wir schon untersucht Coll Dan c 8 aus Ps Silvester wo der Rechtsschutz den die Quelle den Kardinalpriestern und diakonen gewährt auf alle Priester und Diakone ausgeweitet wird Weiter geht Coll Dan c 12 eine aus Ps Evaristus übernommene Stelle 32 in der alle Gläubigen aufgefordert werden notfalls sogar ihre Seele für ihren Bischof einzusetzen Der Autor von Coll Dan macht aus dem episcopus seiner Vorlage einen sacerdos In c 30 aus c 8 des Konzils von Karthago der Dionysio Hadriana 33 geht es der Quelle von Coll Dan darum die Anklagemöglichkeiten gegen Bischöfe einzuschränken Coll Dan ändert episcopos vel maiores natu zu presbyteros Der Autor von Coll Dan überträgt auch Verbote die für Bischöfe gelten auf die Priester Die Quelle von Coll Dan c 44 Konzil von Sardika der Dionysio Hadriana c 1 34 verbietet die Translation von Bischöfen Coll Dan bezieht das Verbot auf Priester und macht aus dem episcopus seiner Vorlage einen presbyter vielleicht um ihm nicht genehme Versetzungen von Priestern von einer Stelle auf eine andere zu verhindern Sind diese Verfälschungen zugunsten der Priester noch einigermaßen verständlich so ergeben sich bei den Verfälschungen zugunsten der Diakone gelegentlich merkwürdige Resultate Coll Dan c 177 greift auf Coll Dan c 18 zurück das seinerseits CA 3i zitiert Dort hieß es Nam si suis fuerit quis scil episcopus rebus expoliatus aut quod absit quod alienum ab omnibus esse debet fidelibus a sede propria eiectus aut in detentione aliqua a suis ovibus fuerit sequestratus tunc canonice antequam in pristino restituatur honore et sua omnia quae ab insidiis inimicorum suorum ei ablata fuerant redintegrentur convocari nec iudicari potent 35 In Coll Dan c 177 wird daraus Nam si fuerit quis levitarum suis rebus expoliatus aut quod absit quod alienum ab omnibus debet esse fidelibus a sede propria eiectus aut in detentione aliqua sequestratus aut excommunicatus antequam pristino restituatur honore 36 usw Der Interpolator hat zwar gemerkt dass es merkwürdig wäre von den oves eines Diakons zu reden hat aber die bischöfliche sedes im Text stehen gelassen und auch an dem feierlichen Ton des Textes nichts geändert Dem Autor liegt daran die Anklage gegen Diakone ebenso zu erschweren wie dies die pseudoisidorischen Fälscher mit der Anklage gegen Bischöfe gemacht haben Wie in c 177 hat er in allen Kapiteln von c 175 181 jedesmal episcopus zu levita umgewandelt um so den Schutz der Diakone zu erhöhen Geht man davon aus dass die pseudoisidorischen Fälschungen nicht von einem einzelnen der über eine ans Wunderbare grenzende Arbeitskraft verfügt haben müsste 37 sondern von einer Gruppe verfertigt wurden dann wird man in dieser Gruppe ohne weiteres Priester und Diakone vermuten dürfen Einer von ihnen hat offenbar versucht die Materialien der Fälscherwerkstatt zugunsten des eigenen Weiheordos zu benutzen Das Ergebnis liegt in den für die Priester und Diakone günstig interpolierten Texten der Coll Dan vor Jedenfalls ist die Vermutung ein Mitglied der Fälscherwerkstatt habe sich an den Texten zu schaffen gemacht wahrscheinlicher als die Hypothese erst ein späterer Fälscher habe die Interpolationen eingefügt In letzterem Falle müsste man annehmen ein und dieselbe Sammlung wäre zweimal unabhängig voneinander verfälscht worden Einmal von einem Mitglied der Fälscherwerkstatt der Texte aus den Falschen Dekretalen mit pseudoisidorischen Wendungen weiter interpoliert hat und dann von einem zweiten unbekannten Fälscher der jedenfalls in seiner Unbedenklichkeit dem pseudoisidorischen Kreis in nichts nachstand Auch die Rezeptionsgeschichte der Coll Dan spricht dafür dass sie im Umkreis der pseudoisidorischen Werkstatt entstanden ist An drei Stellen lassen sich Spuren der Coll Dan in anderen kanonistischen Texten nachweisen in der Handschrift Paris Bibl nat lat 12445 s IXmed in den in der Handschrift Berlin Deutsche Staatsbibl Phillipps 1764 s IX X Kirchenprovinz Reims Biblio theksheimat Soissons überlieferten Sammlungen Hinkmars von Laon 38 und in einem vereinzelten Kapitel im Über Tarraconensis 39 Auf f 166 V von Paris Bibl nat lat 12445 haben drei Hände verschiedene Texte nachgetragen 40 Die erste Hand hat den normalen Text der Handschrift geschrieben hier den Schluss der CA Die zweite Hand hat unmittelbar im Anschluss daran etwa eine halbe Spalte Texte eingetragen die aus den CA zu stammen scheinen Die Texte sind in drei Kapitel eingeteilt Das erste entspricht CA 35 41 das zweite CA 42 und das dritte dem Anfang von CA 43 der Rest dieses Kapitels fehlt weil die Seite zu Ende ist Die dritte Hand hat zwischen den Text der CA und die neue scheinbar aus der gleichen Quelle stammende Textreihe ein Verweiszeichen an den oberen Rand der Seite eingetragen wo die Unterschrift Hinkmars von Laon zu seinem Unterschriftenwerk vom 8 Juli 869 überliefert ist Außerdem sind die von der zweiten Hand geschriebenen Texte vielleicht von der dritten Hand durchgestrichen Uns interessiert hier der von der zweiten Hand geschriebene Eintrag Es handelt sich nämlich wie eine genauere Prüfung zeigt nicht um Exzerpte aus den CA sondern um c 130 132 Anfang der Coll Dan Dies ergibt sich aus folgendem Textumfang Textgestalt und Kapiteleintei lung stimmen mit Coll Dan überein Alle drei Kapitel sind genau wie in Coll Dan ohne Kapitel zählung mit CP eingeleitet Schließlich stehen sie genau wie in Coll Dan unmittelbar hinter den CA Es ist schon schwer zu verstehen warum sich in Coll Dan an die CA noch ein Auszug aus den CA anschließt Dass zwei Schreiber unabhängig voneinander auf diesen Gedanken gekommen sein soll ten und dann auch noch die gleichen Texte ausgewählt hätten ist schlechterdings ausgeschlossen Ebenfalls ausgeschlossen ist dass die Pariser Handschrift die Quelle dieser Zusammenstellung in den CA ist Die CA haben in der Pariser Handschrift nämlich eine völlig andere Textgestalt als in Coll Dan Vor allem ist in der Pariser Handschrift nicht wie in Coll Dan CA 51 durch c 7 des Konzils von Sardika ersetzt 41 Da also in der Pariser Handschrift die Coll Dan benutzt ist gewinnen wir einen ungefähren Zeitpunkt zu dem Coll Dan vorgelegen haben muss Paris Bibl nat lat 12445 ist Mitte des 9 Jahrhunderts entstanden und die verschiedenen Hände auf f 166 V liegen zeitlich eng beieinander Daraus ergibt sich Coll Dan ist bereits bald nach dem ersten Auftauchen pseudoisidorische Texte um die Mitte des 9 Jahrhunderts benutzt worden Die zweite Rezeption der Coll Dan findet sich in einer Sammlung die in der Berliner Phillipps Handschrift 1764 überliefert ist Die Sammlung wird mit der Rubrik der CA eingeleitet die Texte stammen jedoch nicht unmittelbar aus der CA Überlieferung sondern haben Entsprechungen in der Coll Dan die in c 66 129 die CA enthält Nach der Bibliotheksheimat der einzigen bekannten Handschrift nennen wir diese Überlieferung Capitula Angilramni Suessionensia CAS Es entspre chen einander CAS Coll Dan Rubrik Rubrik zu c 66 Rubrik der CA c 1 c 66 c 2 CA 51 42 und Coll Dan c 118 121 CA i bls 3 bls c 3 c 123 CA 5 bls c 4 c 151a c 5 c 152a c 6 c 90 CA 21 c 7 c 117 CA 50 c 8 c 149a c 9 c 107 CA 40 c 10 c 77 CA 9b c 11 c 135b d c 12 c 81 83 CA 12 14 c 13 c 128a b CA 10 bis ll bis a c 14 43 c 69 70 CA 3a o c 52 44 c 79 CA 10 c 53 c 137e 140 c 54 c 146b c c 55 c 1441 n c 56 c 143e c 57 c 143d h c 58 c 146g c 59 c 146h 147a c 60 c 84 CA 15 c 61 c 154b i c 62 c 120 CA 2 bls a c 63 c 106 CA 39 c 64 c 146d e c 65 c 129b CA 12 bls c 66 c 94 CA 26 c 67 c 144k c 68 c 95a CA 27 c 69 c 73 76 CA 7 9a c 70 c 78 CA 9c c 71 c 145 146a c 72 c 99 CA 33 c 73 c 96 CA 29 c 74 c 98a CA 31 c 75 c 103 CA 37a c 76 c 148k c 77 c 121 CA2 bis b 3 bis c 78 c 122 CA 4 bls c 79 c 114 CA 46 c 80 c 115 CA 47 48 c 81 c 149i 151b c 82 c 105 CA 38 c 83 c 149h c 84 c 149d g c 85 c 148o c 86 c 113 CA 45 c 87 c 153d c 88 c 129k CA 20 bls c 89 c 126 CA 8 bls c 90 c 127 CA 9 bls c 91 c 125 CA 7 bls c 92 c 124 CA 6 bls c 93 c 128 CA ll bls b c 94 c 148d c 95 c 1481 c 96 c 151b c 97 c 134e f c 98 c 152b c 99 c 148m n und c 95b CA 28 Auf diese Textreihe folgen sieben Kapitel die mit Coll Dan nichts zu tun haben und deshalb hier außer Betracht bleiben können Sieht man von dem Anfang von c 2 CA 51 ab so hat jedes Kapitel der CAS eine Parallele in Coll Dan Auch im Text stimmen CAS und Coll Dan bis in un sinnige Lesarten hinein miteinander überein 45 Daraus ergibt sich dass die CAS aus Coll Dan abge leitet sein müssen wenn auch vielleicht aus einer Form der Coll Dan die sich von der in der Berner Handschrift überlieferten etwas unterschied So scheint in der unmittelbaren Vorlage von CAS

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  • Text
    Einleitung Text Lizenz Kontakt Links Impressum Inhalt Pseudoisidor Capitula Angilramni Collectio Danieliana Pseudoisidor Teil I Pseudoisidor Teil II Pseudoisidor Teil III Inhaltsverzeichnis Überblick über die Fälschungen Der Text der Collectio

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  • Praefatio
    congregata vel fulta 137 Haec canonica testatur auctoritas haec historia 138 ecclesiastica roborat haec sancti patres confirmant A367 Quod plura sint niceni concilii capitula quam h c qu apud nos habentur Bcan4 VIIII de capitulis niceni concilii P102 BII13 VIIII 139 Quod plura 140 quam illa XX capitula quae apud nos habentur nicene synodi reperiantur H 9 Scire 141 autem vos octoginta 142 episcopos qui hoc opus me incipere et perficere coegistis et cunctos 143 reliquos domini sacerdotes oportet quod plura quam illa viginti capitula quae apud nos habentur Niceni 144 synodi repperimus et in decretis Iulii papae septuaginta capitula eiusdem I83 f 2vb synodi esse debere legimus Quam epistolam 145 N442 f 4rb in suo ordine inter cetera decreta apostolicorum posuimus haec scrutantibus et cunctis nosse volentibus rimandam Nam quod plura quam viginti 146 capitula sint Niceni concilii in multis invenitur locis Legitur enim in Constantinopolitano concilio ita Manifestum 147 est quod illa quae sunt per unamquamque provinciam V630 f 2va ipsius provinciae synodus dispenset sicut 148 Niceno constat decretum esse concilio Legitur 149 150 et in 151 epistola Innocentii papae Victricio Rotomagensi 152 153 episcopo directa ita Si quae causae vel contentiones inter clericos et laicos vel inter clericos tam maioris ordinis quam etiam inferioris fuerint exortae placuit ut secundum synodum Nicenam 154 congregatis omnibus eiusdem provinciae episcopis iudicium terminetur et reliqua Sanctae 155 156 etiam memoriae Theophilus Alexandrinus episcopus suis in epistolis meminit in concilio Niceno statutum esse ut ab octavo Idus Martii usque in diem Nonas Aprilis diebus scilicet viginti 157 et octo qualiscumque luna 158 nata fuerit 159 in quolibet I83 f 3ra medio spatio perhibet 160 facere initium primi mensis quartamdecimam 161 vero a duodecimo Kl Aprilis usque in 162 quartodecimo 163 Kl Maii solerter inquiri 164 etiam si die sabbatorum inciderit consequenti die dominico id est luna quintadecima 165 pascha celebrare conscripsit 166 et si die dominico luna 167 quartadecima eiusdem mensis id est primi mensis evenerit ipsa ebdomada 168 transmissa ad alterum diem dominicum pascha 169 sine dubio celebrare conscripsit His et aliis quamplurimis exemplis patet plura esse quam viginti Niceni concilii capitula et A367 veram esse iulii epistolam de niceni concilii capitulis LXX veram 170 171 esse praedictam Iulii papae epistolam E97 f 2va Nobis 172 autem 173 quidam 174 e con A367 f 5r sortio fratrum nostrorum orientales testati sunt se vidisse concilium 175 Nicenum habens potiorem 176 quattuor evangeliorum magnitudinem continens in se sessiones episcoporum et introductiones 177 iudiciaque quaerimoniarum 178 atque definitiones 179 et constitutiones necnon et subscriptiones eorum Bcan4 X P102 X Quod ad similitudienm niceni concilium calcedonense magnum concilium conscriptum sit et de hereticis origene didimo et evagrio aliisque H 10 Ad cuius similitudinem magnum Calcidonense 180 concilium conscriptum esse 181 confirmaverunt et demum alia Constantinopolim 182 condita unum videlicet sub Iustiniano imperatore Bcan4 f 18v con I83 f 3rb tra dei impugnatores Origenem 183 Didimum et Evagrium et aliud temporibus Agathonis 184 papae et Constantini imperatoris contra Macharium episcopum et Stephanum eius discipulum ac reliquos episcopos qui pro frumento zizaniam 185 ecclesiis seminaverunt vinum miscuerunt aquae et proximo potum dederunt eversione 186 turbidam 187 et tamquam lupi agni 188 simulabant 189 mendacium et veritas ut mendacium refutabatur Bcan4 XI P102 De quattuor principalibus conciliis ex quibus plenissimam fidei doctrinam tenent 190 ecclesie H 11 Nosse 191 etiam oportet licet cetera VD38 f 4r non 192 infirment 193 quattuor esse principalia concilia 194 ex quibus plenissimam N442 f 4va fidei doctrinam tenent 195 ecclesiae tam de patris et filii et spiritus sancti divinitate quam de praedicti filii et salvatoris nostri incarnatione E97 Nicenum concilium Prior harum Nicena synodus est trecentorum decem 196 et octo episcoporum sub Constantino Augusto peracta in quo 197 Arrianae 198 perfidiae blasphemia 199 condemnata 200 qua 201 inaequalitatem sanctae trinitatis idem 202 Arrius asserebat consubstantialem 203 deo patri dei filium 204 eadem 205 sancta synodus per symbolum definivit E97 Constantinopolitanum concilium Secunda synodus 206 V630 f 2vb centum quinquaginta patrum sub Theodosio seniore Constantinopolim 207 congregata I83 3va quae Macedonium sanctum spiritum deum esse negantem condemnans consubstantialem patri et filio eundem paraclitum demonstravit dans latius symboli formam quam tota Graecia et Latinitas in ecclesiis praedicat E97 Ephesianum concilium Tertia synodus est Ephesina 208 prima ducentorum episcoporum sub iuniore Theodosio Augusto edita quae Nestorium duas personas 209 in Christo asserentem iusto anathemate condemnavit ostendens manere in duabus naturis unam domini nostri Iesu Christi personam E97 Calcidonense concilium Quarta est synodus Calcidonensis 210 sexcentorum triginta sacerdotum sub Martiano principe habita in qua Euticen Constantinopolitanum 211 abbatem verbi dei et carnis unam naturam pronuntiantem E97 f 2vb et eius defensorem 212 Dioscorum quondam 213 Alexandrinum episcopum et ipsum rursum 214 Nestorium cum reliquis hereticis una patrum sententia praedamnavit 215 praedicans eadem synodus 216 Christum deum sic 217 natum de virgine A367 f 5rb ut 218 in una 219 substantia 220 221 et 222 divinae et humanae confiteantur naturae Haec 223 sunt ut praediximus I83 f 3vb quattuor principales 224 et venerabiles synodi fidem catholicam complentes 225 Sed et si qua sunt 226 concilia quae 227 sancti patres spiritu dei pleni sanxerunt post 228 istorum quattuor 229 auctoritatem omni manent stabilita vigore Primo 230 quidem ordo ut praedictum est de celebrando concilio insertus habetur et postmodum canonum apostolorum ac primorum apostolicorum id est a sancto Clemente usque ad sanctum Silvestrum decretorum atque 231 diversorum conciliorum breviarium 232 interpolatur 233 sequens 234 ordinem suum EXPLICIT 235 PRAEFATIO V630 f 2vb N442 f 4va I83 f 3vb VD38 f 4r A367 f 5rb Bcan4 f 18v E97 f 2vb P102 1 IN CHRISTI fehlt V630 2 Überschrift INCIPIT PRAEFATIO SANCTI HYSIDORI LIBRI HUIUS CUIUS HAEC SUNT CAPITULA BII13 3 am Rande spalensis E97 4 EPISCOPI fehlt N442 I83 VD38 Bcan4 P102 5 EPISCOPI LIBRI HUIUS EPISCOPI korr aus EPISCOPI LIBRI HUIUS V630 6 LIBRI HUIUS korr aus LIBRI I83 7 HUIUS HUIUS CUIUS HAEC SUNT CAPITULA P102 8 I cap I BII13 9 NECATOR korr aus MERCATOR I83 mercatus P102 BII13 10 interlinear vel tis E97 11 parenti

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  • Erzbischof Aurelius von Karthago an Papst Damasus I.
    et vestrae sublimitatis 10 gratiam nostra humilitas exorat 11 ut statuta quae reperire 12 poteritis 13 post finem beati principis 14 apostolorum Petri usque N442 f 4vb ad vestrae sanctitatis principium Bcan4 f 19r iuxta apostolicae sedis 15 auctoritatem quam cognovimus per I83 f 4ra vestrae sapientiae sanctitatem gubernare 16 nobis scripta mittere dignemini quatenus per vestrae sanctitatis nobilitatem atque prudentiam nosse valeamus quae in praefata 17 sancta sede supradictis temporibus sunt decreta et qui 18 adversa 19 20 canonum apostolorum 21 instituta gesserunt cognoscatur Bene vale sanctissime papa et ora pro nobis amantissime pater Data octavo 22 Kal Martii et lecta Romae quinto Non Maii N442 f 4vb V630 f 2vb I83 f 4ra VD38 f 4v A367 f 5rb Bcan4 f 19r E97 f 2vb P102 1 INCIPIT fehlt V630 E97 2 carthaginiensis korr aus carthaginensis E97 3 EPISCOPI V630 E97 4 DE CANONIBUS APOSTOLORUM QUOD OMNI VENERATIONE SINT COLENDI fehlt V630 E97 5 DOMINI P102 6 COLENDEI P102 7 papae fehlt N442 I83 VD38 Bcan4 P102 8 Aurelianus I83 9 apostololice P102 10 sullimitatis E97 sublimiattis korr aus sublimitatis gloriam P102 11 exoret I83 VD38 Bcan4 P102 12 repperire korr aus repperiri V630 13 poteritis korr aus

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  • Papst Damasus I. an Erzbischof Aurelius von Karthago
    contra eosdem sanctos canones non necessitate compulsi sed libenter ut praefixum est aliquid aut proterve agunt aut loqui praesumunt aut facere volentibus sponte consentiunt Talis enim praesumptio manifeste unum genus est blasphemantium spiritum sanctum quoniam ut iam praelibatum est contra eum agit cuius nisu et gratia idem sancti editi sunt canones Diabolica vero 27 nequitia plerosque subtiliter fallere 28 solet et ita quorundam imprudentiam per similitudinem pietatis saepissime illudit ut pro salubribus 29 nocitura persuadeat I83 f 4v Idcirco norma 30 sanctorum canonum qui sunt spiritu dei conditi et totius mundi reverentia consecrati fideliter a nobis est scienda et diligenter tractanda ne quoquo 31 modo sanctorum patrum statuta absque inevitabili necessitate quod 32 absit transgrediamur sed fidelissime per ea gradientes cum eis qui eos instinctu condiderunt divino 33 mercedis gloriam et laboris cumulum eorum meritis auxiliante domino habere mereamur N442 f 5ra BII13 f 5rb His itaque rite deliberatis et ad ecclesiarum vestrarum notitiam nostra deliberatione perlatis parere vos eorundem sanctorum canonum regulis summopere convenit ne in aliquo 34 eis obviare quorundam 35 ignavia faciat sed vestra sapiens et sana doctrina quae cupit vos per omnia placere deo illis coheredes 36 et comparticipes caelestis regni in sedibus fideles cooperatores ostendat Data sextodecimo Kal 37 Iunii Gratiano et Siricio vv cc conss EXPLICIT 38 V630 f 3ra N442 f 5ra I83 f 4va VD38 f 4v A367 f 5va Bcan4 f 19r E97 f 3ra P102 BII13 f 5rb 1 RESCRIPTUM signaculis non mitteremus fehlt BII13 Blattverlust 2 DIRECTUM directum in quo et monet ut norma sanctorum canonum qui sunt spiritu dei constituti ab omnibus sacerdotibus sciatur et diligenter tractetur P102 3 quoepiscopo Bcan4 P102 4 veneratione Bcan4 5 dignum erat dinumerat A367 6 petisti interlinear wiederholt V630 7 a beati habeati P102 8 amomum I83 E97 P102 9 BII13 setzt

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