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  • Methoden
    Skelett Osteogenesis Imperfecta Stickler Syndrom Skelettdysplasien Jeune Kurzrippen S Kraniosynostosen Blutbildendes System Sphärozytose Fiebersyndrome Hereditäre periodische Fiebersyndrome Gerinnungsstörungen Blutungsneigung Thromboseneigung Herzerkrankungen Arrhytmogene Erkrankungen ARVD Brugada Syndrom CPVT DCM HCM Long QT Syndrom Non compaction Kardiomyopathie Angeborene Herzfehler Immundefekte T und B Zellimmundef Agammaglobulinämie Neutropenie kongenital Lungenerkrankungen PAH Surfactant Dysfunktion Brain Lung Thyroid Syndrom FLNA assoz Lungenerkr ACDMPV Cystische Fibrose Muskelerkrankungen Muskelatrophien spinale Myopathien Muskeldystrophien Muskeldystrophien Myotonien Stoffwechselmyopathien Neurologische Erkrankungen Ataxien Hyperekplexie Epilepsien Rett Syndrom ähnliche Microcephalien Alzheimer Erkrankung Nierenerkrankungen CAKUT Polyzyst Nierenerkr Nephronophthise Nephrotisches S Alport Syndrom Hyperoxalurie Pankreatitis RASopathien Cardio Facio Cutanes S LEOPARD Syndrom Noonan Syndrom Schwerhörigkeit Taubheit AD Taubheit AR Taubheit syndromal Taubheit mitochondrial Usher Syndrom Stoffwechselerkrankungen CDG Harnstoffzyklus Defekte Hyperoxalurie Maligne Hyperthermie MODY Mukopolysaccharidosen Porphyrien Usher Syndrom Ziliopathien Joubert Syndrom Meckel Gruber Syndrom Jeune Kurzrippen Polydaktylie S Senior Løken Syndrom Bardet Biedl Syndrom Oro facio digitales Syndrom Primäre ziliäre Dyskinesie Heterotaxie Nephronophthise Polyzystische Nierenerkrankungen NIPT Prenatalis CES WES Tumor hereditär Mamma und Ovarialkarz Kolorektales Karzinom Leukämien Lymphome Pathologie Solide Tumoren Companion Diagnostics Transfusionsmedizin HLA Typisierung Primäre Immundefekte Mikrobiologie Virologie Mikrobiom Analyse Enteralis HIV HCV Genotypisierung Laboratoriumsmedizin Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Klin Chemie Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Sprechstunden Genetische Beratung Immuntherapie Aktuelles Veranstaltungen Fachinformationen Gesetzliche Regelungen Abrechnung Adressen Links Downloads Untersuchungsaufträge Einwilligungserklärung Fachinformationen Informationsbroschüren Publikationen Publikationen 2016 Publikationen 2015 Publikationen 2014 Publikationen 2013 Publikationen 2012 Publikationen 2011 Publikationen 2010 Unternehmen Facharztbereiche Humangenetik Laboratoriumsmedizin Mikrobio Virologie Transfusionsmedizin HLA Labor Immundefekt Diagnostik Immunisierungsbehandlung Pathologie Historie Impressum Standorte LG Martinsried Qualitätsmanagement Aufgaben Urkunden Zertifikate Ringversuchsteilnahmen Stellenangebote Kontakt Sie befinden sich hier Diagnostik Methoden Letzte Änderung 26 10 2015 Analysetechniken Folgende Analysetechniken werden in unserem Haus eingesetzt Array CGH Bead Array SSO Cell free DNA Chromosomenanalyse Durchflusszytometrie Festphasenextraktion FISH Fragmentlängenanalyse HPLC Massenspektrometrie MLPA Molekulare Karyotypisierung MS PCR Next Generation Sequencing NIPT OLA PCR

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  • Molekulare Karyotypisierung
    DNA und eine Referenz DNA kompetitiv hybridisieren können Durch diese vergleichende Hybridisierung können sehr kleine submikroskopische Veränderungen Deletionen Duplikationen beim Patienten nachgewiesen und durch den Einsatz spezieller Softwareprogramme die an den Veränderungen beteiligten Gene identifiziert werden Balancierte Translokationen Inversionen und Insertionen sowie geringgradige Mosaike können mit der Array CGH allerdings nicht detektiert werden Die Array CGH kann die klassische Zytogenetik und Tumorzytogenetik daher nicht ersetzen aber sinnvoll ergänzen CGH SNP Array Technik Durch den Einsatz polymorpher Oligonukleotide SNP Marker in Kombination mit den nicht polymorphen Oligonukleotiden der Array CGH Technik wird neben dem Nachweis von Deletionen und Duplikationen auch die Detektion von Kopienzahl neutralen Veränderungen sog Loss of Heterozygosity LOH uniparentale Disomien UPD ermöglicht Bei den Kopienzahl neutralen Veränderungen können ganze Chromosomen oder auch nur Teilstücke verloren gehen und die noch vorhandene Kopie wird zum Ausgleich des Verlusts als Vorlage genutzt und dupliziert Dies kann dazu führen dass defekte Allele verdoppelt werden und diese trotz des Vorhandenseins der genetischen Information nicht genutzt werden können da sie ihre Funktionsfähigkeit verloren haben Ein weiterer Vorteil dieser kombinierten Technik besteht in der höheren Sensitivität beim Nachweis von Mosaiken Derzeit werden in unserem Labor hauptsächlich zwei Array Plattformen genutzt Arrays der Firma BlueGnome sowie der Firma Affymetrix Bei den 180k Oligo Arrays BlueGnome mit einem durchschnittlichen Sondenabstand von 16 kb werden eine Patienten und eine Referenz DNA mit 2 unterschiedlichen Farbstoffen markiert und auf dem Array hybridisiert Beide markierte DNAs werden dann vergleichend genomisch hybridisiert und mittels Laser Scanner wird das Verhältnis der Fluoreszenzsignale der Patienten und Referenz DNA ausgelesen Eine Software basierte Auswertung ermöglicht den Nachweis von Deletionen oder Duplikationen in der Patienten DNA im Vergleich zur normalen Referenz DNA Bei den 2 7M Arrays CytoScan HD Affymetrix mit einem durchschnittlichen Sondenabstand von 1 1 kb wird lediglich die Patienten DNA farblich markiert auf den Array hybridisiert und die Fluoreszenzsignale ausgelesen Die komparative genomische Hybridisierung erfolgt dann in silico während der Software basierten Auswertung Prinzip der Array CGH eine 1 1 Mischung aus Patienten und Referenz DNA die zuvor mit 2 unterschiedlichen Farbstoffen markiert wurden wird auf einer Matrix mit immobilisierten DNA Sonden hybridisiert Ein Laser Scanner detektiert die sich ergebenden Fluoreszenzsignale und die Software basierte Auswertung ermöglicht den Nachweis von Deletionen oder Duplikationen in der Patienten DNA im Vergleich zur normalen Referenz DNA br Zytogenetik Postnatale Diagnostik Die Anwendung der Microarray Technik insbesondere bei Kindern mit isolierter Intelligenzminderung oder komplexen Retardierungs und Fehlbildungssyndromen hat zahlreiche neue Mikrodeletions und Mikroduplikationssyndrome definiert die vor einigen Jahren noch völlig unbekannt waren Durch den Einsatz der Array CGH in der Routinediagnostik können nun vermehrt submikroskopisch kleine Imbalancen gefunden werden die als ursächlich für Mentale Retardierung MR Entwicklungsverzögerung und ggf weitere Symptome angesehen werden müssen Auch Störungen aus dem autistischen Formenkreis die nicht selten eine MR zeigen gehen gehäuft mit bestimmten Kopienzahlveränderungen einher so dass auch diese Erkrankungen eine Indikation zur molekularen Karyotypisierung darstellen XY SNP Array UPD7q 7q31 33qter 34Mb bei einem Patienten mit MDS Die weighted log2 ratio zeigt einen Kopienzahl neutralen Status während die

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  • Bead Array-SSO
    Microcephalien Alzheimer Erkrankung Nierenerkrankungen CAKUT Polyzyst Nierenerkr Nephronophthise Nephrotisches S Alport Syndrom Hyperoxalurie Pankreatitis RASopathien Cardio Facio Cutanes S LEOPARD Syndrom Noonan Syndrom Schwerhörigkeit Taubheit AD Taubheit AR Taubheit syndromal Taubheit mitochondrial Usher Syndrom Stoffwechselerkrankungen CDG Harnstoffzyklus Defekte Hyperoxalurie Maligne Hyperthermie MODY Mukopolysaccharidosen Porphyrien Usher Syndrom Ziliopathien Joubert Syndrom Meckel Gruber Syndrom Jeune Kurzrippen Polydaktylie S Senior Løken Syndrom Bardet Biedl Syndrom Oro facio digitales Syndrom Primäre ziliäre Dyskinesie Heterotaxie Nephronophthise Polyzystische Nierenerkrankungen NIPT Prenatalis CES WES Tumor hereditär Mamma und Ovarialkarz Kolorektales Karzinom Leukämien Lymphome Pathologie Solide Tumoren Companion Diagnostics Transfusionsmedizin HLA Typisierung Primäre Immundefekte Mikrobiologie Virologie Mikrobiom Analyse Enteralis HIV HCV Genotypisierung Laboratoriumsmedizin Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Klin Chemie Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Sprechstunden Genetische Beratung Immuntherapie Aktuelles Veranstaltungen Fachinformationen Gesetzliche Regelungen Abrechnung Adressen Links Downloads Untersuchungsaufträge Einwilligungserklärung Fachinformationen Informationsbroschüren Publikationen Publikationen 2016 Publikationen 2015 Publikationen 2014 Publikationen 2013 Publikationen 2012 Publikationen 2011 Publikationen 2010 Unternehmen Facharztbereiche Humangenetik Laboratoriumsmedizin Mikrobio Virologie Transfusionsmedizin HLA Labor Immundefekt Diagnostik Immunisierungsbehandlung Pathologie Historie Impressum Standorte LG Martinsried Qualitätsmanagement Aufgaben Urkunden Zertifikate Ringversuchsteilnahmen Stellenangebote Kontakt Sie befinden sich hier Diagnostik Methoden Bead Array SSO Letzte Änderung 26 10 2015 Wissenschaftliche Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Bead Array SSO Die molekulargenetische HLA Bestimmung mit der Luminex Technologie ist ein SSO Verfahren S equence S pecific O ligonucleotide bei dem HLA spezifische Sonden an Mikrokügelchen Beads gekoppelt sind Die Bindung der HLA PCR Produkte an diese Sonden erfolgt nur bei vollständiger Übereinstimmung zur Sondensequenz Die Beads einer Population tragen dabei jeweils nur eine spezifische Sonde In einem Ansatz können bis zu 100 verschiedene Beadpopulationen und damit sequenzspezifische Sonden eingesetzt werden Die Populationen werden durch verschiedene Konzentrationen zweier Fluoreszenzfarbstoffe im Luminex Durchflusszytometer quantifiziert Ein Laser vermisst zuerst

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  • Cell-free DNA
    Prenatalis CES WES Tumor hereditär Mamma und Ovarialkarz Kolorektales Karzinom Leukämien Lymphome Pathologie Solide Tumoren Companion Diagnostics Transfusionsmedizin HLA Typisierung Primäre Immundefekte Mikrobiologie Virologie Mikrobiom Analyse Enteralis HIV HCV Genotypisierung Laboratoriumsmedizin Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Klin Chemie Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Sprechstunden Genetische Beratung Immuntherapie Aktuelles Veranstaltungen Fachinformationen Gesetzliche Regelungen Abrechnung Adressen Links Downloads Untersuchungsaufträge Einwilligungserklärung Fachinformationen Informationsbroschüren Publikationen Publikationen 2016 Publikationen 2015 Publikationen 2014 Publikationen 2013 Publikationen 2012 Publikationen 2011 Publikationen 2010 Unternehmen Facharztbereiche Humangenetik Laboratoriumsmedizin Mikrobio Virologie Transfusionsmedizin HLA Labor Immundefekt Diagnostik Immunisierungsbehandlung Pathologie Historie Impressum Standorte LG Martinsried Qualitätsmanagement Aufgaben Urkunden Zertifikate Ringversuchsteilnahmen Stellenangebote Kontakt Sie befinden sich hier Diagnostik Methoden Cell free DNA Letzte Änderung 26 10 2015 Wissenschaftliche Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Cell Free DNA cfDNA Analyses DNA ist hauptsächlich im Kern von Zellen lokalisiert wo sie in linearer Form in Proteinkomplexen vorliegt Für die Analyse dieser DNA ist ein Zellaufschluss mit anschließender DNA Aufreinigung notwendig Im Blutkreislauf eines jeden Menschen findet sich jedoch auch DNA die nicht in Zellkernen verpackt vorliegt sondern in zellfreier Form vorhanden ist Diese zellfreie DNA engl cell free DNA cfDNA kann durch eine einfache Blutplasmaextraktion ohne Zelllyse gewonnen werden cfDNA im Blut stammt aus dem ubiquitär stattfindenden programmierten Zelltod Apoptose im menschlichen Körper durch den genomische DNA zuerst fragmentiert und später sekretiert wird Neben Fettzellen Adipozyten durchlaufen auch fetale Trophektodermzellen eventuell vorhandene Tumorzellen und Transplantatzellen die Apoptose und sind somit in der cfDNA repräsentiert Diese Fraktion der Fremd cfDNA kann trotz ihres geringen Anteils im Blut auf fetale Aneuploidie krebsspezifische Mutationen und Graft versus Host Disease GvHD analysiert werden Folgende Methoden werden derzeit dazu verwendet Real time PCR Nachweis von Punktmutationen durch Allel spezifische Sonden speziell bei Genen auf

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  • Chromosomenanalyse
    0 5 1 aller Fehlbildungen verantwortlich und werden mit einer Inzidenz von ca 1 700 Neugeborenen gefunden Relative Häufigkeit von Symptomen oder Störungen die im Zusammenhang mit chromosomalen Anomalien auftreten können mod n Hook 1992 Überblick über die 3 häufigsten autosomalen Trisomien Überblick über die häufigsten gonosomalen Chromosomenstörungen Karyogramm mit Trisomie 21 Down Syndrom Karyotyp 47 XY 21 Strukturelle Chromosomenaberrationen entstehen durch einen oder mehrere Brüche und eine dadurch bedingten Neuorganisation entweder innerhalb eines Chromosoms intrachromosomal oder zwischen mehreren Chromosomen interchromosomal Der Chromosomensatz der durch die Neuorganisation entsteht kann balanciert ohne Verlust und oder Zugewinn von chromosomalem Material oder unbalanciert mit Verlust und oder Zugewinn sein Während balancierte Chromosomensätze in den meisten Fällen ohne klinische Symptomatik einhergehen führen unbalancierte Rearrangements in der Regel zum Bild eines chromosomalen Syndroms mit der klassischen Symptomentrias psychomotorische Retardierung kraniofaziale Dysmorphiezeichen und Fehlbildungen innerer Organe Die phänotypische Ausprägung und der Schweregrad sind hierbei sehr variabel und können in der Regel nicht prognostiziert werden Die wichtigsten strukturellen Aberrationen sind Reziproke Translokation Hierbei handelt es sich um je ein Bruchereignis in 2 Chromosomen mit gegenseitigem Austausch der azentrischen Fragmente In der Meiose können je nach Auftrennung der Chromosomen Gameten mit unbalancierten Chromosomensätzen entstehen wodurch ein Risiko für klinisch auffällige Nachkommen besteht Die Häufigkeit bei Neugeborenen beträgt ca 1 700 500 1 000 Robertsonsche Translokation Bedingt durch je einen Bruch in 2 akrozentrischen Chromosomen 13 14 15 21 und 22 im Bereich der Zentromerregion verschmelzen die beiden zentrischen Fragmente miteinander wobei in diesen Fällen kompensierbare azentrische p Arm Fragmente verloren gehen deren Verlust nach heutigem Kenntnisstand keine klinischen Auswirkungen hat Je nach Verteilung der Chromosomen in der Meiose können Gameten mit unbalancierten Chromosomensätzen entstehen Die wichtigste Robertsonsche Translokation ist die Translokation 14 21 aus der die Translokationstrisomie 21 erbli ches Down Syndrom entstehen kann Die Häufigkeit einer Robertsonschen Translokation bei Neugeborenen liegt bei ca 1 1000 Karyogramm mit Robertsonscher Translokation zwischen den Chromosomen 13 und 14 Karyotyp 45 XY der 13 14 q10 q10 Deletion Verlust eines Chromosomensegments entweder am Ende terminale Deletion oder innerhalb eines Chromosoms interstitielle Deletion Die bekanntesten Deletionssyndrome sind das Cri du Chat Deletion 5p und das Wolf Hirschhorn Syndrom Deletion 4p Die Häufigkeit von Deletionen liegt bei ca 0 9 10 000 Neugeborene Inversion Eine Inversion entsteht durch zwei Brüche in einem Chromosom mit einer 180 Drehung des Segmentes zwischen den Bruchstellen Liegt das Zentromer innerhalb dieses Segments spricht man von einer perizentrischen Inversion im anderen Fall von einer parazentrischen Inversion Bedingt durch Rekombinationsereignisse während der Meiose können im Falle der perizentrischen Inversion Gameten mit unbalancierten Chromosomensätzen entstehen Häufigkeit bei Neugeborenen ca 1 3 10 000 Insertion Hierbei handelt es sich um den Einbau eines Chromosomensegmentes an eine andere Stelle des Genoms Duplikation Verdopplung eines Chromosomenabschnittes Ringchromosom Ringchromosomen entstehen durch Verlust der Chromosomenenden und Fusion der beiden Bruchstellen Markerchromosom Hierbei handelt es sich um ein zusätzliches strukturell verändertes Chromosom dessen Herkunft in den meisten Fällen nur mit Spezialmethoden M FISH oder Array CGH aufgeklärt werden kann Neu entstandene Markerchromosomen deren chromosomale Herkunft nicht

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  • Durchflusszytometrie
    Ziliopathien Joubert Syndrom Meckel Gruber Syndrom Jeune Kurzrippen Polydaktylie S Senior Løken Syndrom Bardet Biedl Syndrom Oro facio digitales Syndrom Primäre ziliäre Dyskinesie Heterotaxie Nephronophthise Polyzystische Nierenerkrankungen NIPT Prenatalis CES WES Tumor hereditär Mamma und Ovarialkarz Kolorektales Karzinom Leukämien Lymphome Pathologie Solide Tumoren Companion Diagnostics Transfusionsmedizin HLA Typisierung Primäre Immundefekte Mikrobiologie Virologie Mikrobiom Analyse Enteralis HIV HCV Genotypisierung Laboratoriumsmedizin Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Klin Chemie Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Sprechstunden Genetische Beratung Immuntherapie Aktuelles Veranstaltungen Fachinformationen Gesetzliche Regelungen Abrechnung Adressen Links Downloads Untersuchungsaufträge Einwilligungserklärung Fachinformationen Informationsbroschüren Publikationen Publikationen 2016 Publikationen 2015 Publikationen 2014 Publikationen 2013 Publikationen 2012 Publikationen 2011 Publikationen 2010 Unternehmen Facharztbereiche Humangenetik Laboratoriumsmedizin Mikrobio Virologie Transfusionsmedizin HLA Labor Immundefekt Diagnostik Immunisierungsbehandlung Pathologie Historie Impressum Standorte LG Martinsried Qualitätsmanagement Aufgaben Urkunden Zertifikate Ringversuchsteilnahmen Stellenangebote Kontakt Sie befinden sich hier Diagnostik Methoden Durchflusszytometrie Letzte Änderung 26 10 2015 Wissenschaftliche Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Durchflusszytometrie FACS Die Durchflusszytometrie FACS F luorescence A ctivated C ell S orting ermöglicht das Zählen und die Analyse von physikalischen und molekularen Eigenschaften von Partikeln Zellen Kunststoffkügelchen usw in einem Flüssigkeitsstrom Eine Hauptanwendung besteht darin mit Hilfe von Fluoreszenzfarbstoff markierten Proben Antikörper Rezeptoren Streptavidin usw bestimmte Eigenschaften von Zellen oder Zellpopulationen auf der Ebene der einzelnen Zelle nachzuweisen Die FACS Analyse ist daher ein Verfahren zur quantitativen Bestimmung von Oberflächenmolekülen und intrazellulären Proteinen Grundlage ist die Antigen Antikörper Reaktion die mit fluoreszenzfarbstoffmarkierten Antikörpern durchgeführt wird Zur Analyse werden die Zellen durch hydrodynamische Fokussierung wie an einer Perlenkette an einem gebündelten Laserstrahl geeigneter Wellenlänge vorbeigeleitet Bei exakter Anregung der Elektronen des Fluoreszenzfarbstoffes durch den monochromatischen Laserstrahl werden diese auf ein höheres Energieniveau gehoben Nach dem Laserpuls fallen die Elektronen unter Abgabe von Energie in Form von Photonen

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  • Festphasenextraktion
    Immundefekte Mikrobiologie Virologie Mikrobiom Analyse Enteralis HIV HCV Genotypisierung Laboratoriumsmedizin Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Klin Chemie Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Sprechstunden Genetische Beratung Immuntherapie Aktuelles Veranstaltungen Fachinformationen Gesetzliche Regelungen Abrechnung Adressen Links Downloads Untersuchungsaufträge Einwilligungserklärung Fachinformationen Informationsbroschüren Publikationen Publikationen 2016 Publikationen 2015 Publikationen 2014 Publikationen 2013 Publikationen 2012 Publikationen 2011 Publikationen 2010 Unternehmen Facharztbereiche Humangenetik Laboratoriumsmedizin Mikrobio Virologie Transfusionsmedizin HLA Labor Immundefekt Diagnostik Immunisierungsbehandlung Pathologie Historie Impressum Standorte LG Martinsried Qualitätsmanagement Aufgaben Urkunden Zertifikate Ringversuchsteilnahmen Stellenangebote Kontakt Sie befinden sich hier Diagnostik Methoden Festphasenextraktion Letzte Änderung 26 10 2015 Wissenschaftliche Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Festphasenextraktion SPE Der Einsatz von Massenspektrometern mit vorheriger chromatographischer Trennung LC MS MS im Bereich der klinischen Analytik hat in den letzten Jahren stets zugenommen Einhergehend mit dieser hochsensitiven Messtechnik ist die Notwendigkeit einer guten Probenvorbereitung da unbehandelte Vollblut oder Serumproben nicht in diese Apperaturen injiziert werden können Die einfachste und schnellste gleichzeitig aber auch gröbste Art der Probenvorbereitung ist die Proteinfällung durch Zugabe von organischen Lösungsmitteln Diese Art der Aufarbeitung ist in vielen Fällen aber nicht ausreichend da neben Proteinen viele andere Störsubstanzen in der Matrix enthalten sind die auf diese Art nicht abgetrennt werden können Die deutlich effektivere Art der Probenvorbereitung ist die sogenannte Festphasenextraktion S olid P hase E xtraktion SPE Die grundlegenden Prinzipien der SPE sind mit denen der Flüssigkeitschromatographie zu vergleichen Ein Analytgemisch wird auf eine SPE Kartusche gegeben die mit Partikeln einer speziellen chemischen Struktur gefüllt sind Im Idealfall geht der Analyt eine Wechselwirkung mit dieser festen Phase ein während Störkomponenten ungehindert eluieren Durch verschiedene Waschschritte mit unterschiedlich starken organischen Lösungsmitteln bzw Lösungen unterschiedlicher pH Werte können weiterhin unerwünschte Probenkomponenten entfernt werden Zum Schluss wird der Analyt mit einem geeigneten Elutionsmittel von der Kartusche gelöst und kann in die LC MS MS Anlage injiziert werden Aufreinigung einer Probe mittels Festphasenextraktion Das Probengemisch schwarz wird auf die SPE Kartusche gegeben Die einzelnen Komponenten gehen spezielle Wechselwirkungen mit der festen Phase ein und werden unterschiedlich stark retardiert Durch verschiedene Waschschritte werden die einzelnen Komponenten nacheinander von der Kartusche eluiert wobei am Ende nur noch der Analyt vorhanden ist Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung der Fa Waters Milford MA U S A Vorallem in den folgenden Fällen findet die SPE Anwendung 1 Aufkonzentrierung des Analyten Analyte wie z B bestimmte Hormone liegen im Serum in so geringen Konzentrationen vor dass es auch für sensitive Massenspektrometer schwer wird diese zu detektieren Um diese kleinen Mengen quantifizieren zu können ist es möglich den Analyt auf einer SPE Kartusche anzureichern Als Beispiel könnte 1 ml Serum als Ausgangsmaterial für die SPE verwendet werden Die in diesem Volumen enthaltene Analytmenge wird vollständig auf der Kartusche resorbiert um am Ende in 100 µl Lösungsmittel eluiert zu werden Der Analyt konnte um das 10 fache aufkonzentriert werden Unter geeigneten Bedingungen sind Anreicherungsfaktoren von mehr als 20 möglich 2 Abtrennung von Störkomponenten Vor allem bei LC Methoden mit optischen Detektoren UV

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  • FISH
    Polyzystische Nierenerkrankungen NIPT Prenatalis CES WES Tumor hereditär Mamma und Ovarialkarz Kolorektales Karzinom Leukämien Lymphome Pathologie Solide Tumoren Companion Diagnostics Transfusionsmedizin HLA Typisierung Primäre Immundefekte Mikrobiologie Virologie Mikrobiom Analyse Enteralis HIV HCV Genotypisierung Laboratoriumsmedizin Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Klin Chemie Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Sprechstunden Genetische Beratung Immuntherapie Aktuelles Veranstaltungen Fachinformationen Gesetzliche Regelungen Abrechnung Adressen Links Downloads Untersuchungsaufträge Einwilligungserklärung Fachinformationen Informationsbroschüren Publikationen Publikationen 2016 Publikationen 2015 Publikationen 2014 Publikationen 2013 Publikationen 2012 Publikationen 2011 Publikationen 2010 Unternehmen Facharztbereiche Humangenetik Laboratoriumsmedizin Mikrobio Virologie Transfusionsmedizin HLA Labor Immundefekt Diagnostik Immunisierungsbehandlung Pathologie Historie Impressum Standorte LG Martinsried Qualitätsmanagement Aufgaben Urkunden Zertifikate Ringversuchsteilnahmen Stellenangebote Kontakt Sie befinden sich hier Diagnostik Methoden FISH Letzte Änderung 26 10 2015 Wissenschaftliche Fachabteilungen Molekulargenetik Neurogenetik Pharmakogenetik Nutrigenetik Stoffwechselgenetik Zytogenetik Reproduktionsgenetik Molekulare Onkologie Immungenetik Immunbiologie Molekulare Infektiologie Abstammungsanalysen Bioinformatik Molekulare Zytogenetik FISH Techniken Bei der Fluoreszenz in situ Hybridisierung FISH werden fluoreszenzmarkierte DNA Sonden direkt auf das Chromosomenpräparat hybridisiert Es gibt Sonden für die Zentromere jedes Chromosoms Painting Sonden die spezifisch ein ganzes Chromosom anfärben und lokusspezifische Sonden die gezielt ausgewählte DNA Abschnitte markieren Prinzip der Fluoreszenz in situ Hybridisierung FISH auf Chromosomenpräparaten Einen wesentlichen Vorteil bringt die FISH Analyse bei hämatologischen Proben da hier krankheitsrelevante Regionen schnell und zuverlässig ohne eine Kultivierung der Zellen auch an Interphase Zellkernen nachgewiesen werden können Untersuchungen an Interphasen haben gezeigt dass die Inzidenz genomischer Aberrationen in Bänderungsuntersuchungen unterschätzt wird und die FISH demnach eine höhere Sensitivität aufweist Diese liegt bei etwa einer aberranten Zelle unter 1 000 unauffälligen Zellen So können auch bei einer schlechten Qualität von Chromosomen aus Tumorzellen oder im Verlauf einer Erkrankung ggf Translokationen Rearrangements Deletionen und Zugewinne durch den Einsatz von speziellen Split bzw Break Apart Sonden sowie lokusspezifischen Sonden nachgewiesen werden links Nachweis einer Translokation t 9 22 q34 q11 2 2 rot grüne Fusionssignale rechts Nachweis einer Deletion 17p13 nur 1 rotes Signal Die FISH Technik kann auch an Schnitten aus FFPE Tumormaterial durchgeführt werden um z B die verstärkte Aktivität eines Onkogens durch eine Amplifikation dieses Gens nachzuweisen Beispielsweise kann bei etwa 20 30 der Brustkrebserkrankungen eine Überexpression von HER2 neu nachgewiesen werden die auf eine Amplifikation des Gens zurückzuführen ist Diese Patientinnen profitieren von einer Therapie mit HER2 neu Antikörpern z B Herceptin Nachweis einer HER2 neu Überexpression anhand der Anzahl der Signale kann die HER 2 Amplifikationsrate bestimmt werden Eine Spezialmethode in der Pränataldiagnostik ist der sog FISH Schnelltest Mittels FISH können innerhalb eines Tages unkultivierte Amnionzellen auf numerische Aberrationen der Chromosomen 13 18 21 X und Y untersucht werden Pränataler Schnelltest an Amnionzellkernen nach Hybridisierung mit FISH Sonden für die Chromosomen 13 und 21 linker Kern sowie Chromosom 18 X und Y rechter Kern der linke Kern zeigt drei rote Signale entsprechend einer Trisomie 21 Mittels FISH wird auch die sog Subtelomerdiagnostik durchgeführt Dabei werden mit subtelomerspezifischen DNA Sonden alle Subtelomere auf ihre Integrität untersucht Ergebnis der Subtelomerdiagnostik mit einer terminalen Deletion im kurzen Arm eines Chromosoms 1 Mikrodeletion 1p36 3 linkes Bild bzw

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