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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Die Kunst für die Kunst gegen politisches Engagement
    die sozialistischen Kunstentwicklungen zu untersuchen und damit die wissenschaftliche Aufarbeitung voranzubringen In dem Bestand des Archivs befinden sich Gemälde Fotografien Plastiken Grafiken und Gebrauchskunst wie zum Beispiel Plaketten Medaillen Teppiche und Keramik Die Kunst in der DDR bringt den Betrachter durch ihre Vielfalt der Themen und Figuren zum Staunen Realistische Darstellungsweisen spielten eine wichtige Rolle bei der Bestätigung von Prinzipien des sozialen Realismus dagegen spiegelten abstrakte Kompositionen eine emotionelle Angespanntheit wider Maler wie Harald Hakenbeck Max Lingner Walter Womacka schilderten das Berufsleben mit ihren Brigaden und Helden sie zeigten sozialistische Beziehungen und die geistige Entwicklung von Leuten die das neue Leben zusammen prägte Darüber hinaus wurden das harte Alltagsleben und der zeitgenössische und vergangene politische Kampf thematisiert Sieghard Pohl Oskar Nerlinger Elisabeth Shaw beschäftigten sich besonders mit Konfliktsituationen Widersprüchen und unruhigen Charakteren Sie machten das vor unterschiedlichen grafischen Hintergründen aber mit ähnlichen Zielsetzungen Die Schicksale aller Werken unterscheiden sich einige entstanden im Auftrag andere wurden mit schreiendem Protest geschaffen Melancholisch oder begeisternd schmerzhaft oder erfreuend so war die Kunst die die gesellschaftlichen Prozesse in der DDR begleitete Ich konnte mich nochmals überzeugen dass politi sche Fronten zwar Grenzen haben die Kunstjedoch grenzenlos ist Der Beitrag wurde am Sonntag den 11 März 2012 um 13 48 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2012 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 September 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Januar 2010 Juni 2009 Mai

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Beeskow – Dokumentation der Vergangenheit
    auf der Strasse wie ein Wunder Leider sind sie aber nur für das Geschäft bestimmt allerdings mit dem Pfiff Und wer sich nicht für Blumen interessiert hat hier andere Möglichkeiten zum Ausleben Und falls es zu viel macht und ein Erdbeben wegen dem Tanzfieber droht kann man nichts damit tun weil Aber Schluss mit Sarkasmus In Beeskow findet man unter Anderem auch eine Wasserburg all die Adeligen haben die Burg schon seit Langem verlassen ein paar Geister sind aber geblieben Willkommen im Kunstarchiv Beeskow in dem heute ca 23 000 Gegenstände aufbewahrt werden die zur Zeit der DDR entstanden waren Man findet hier zum Beispiel Statuen die die Freundschaft der Staaten des ehemaligen Ostblocks wiederspiegeln sollten Der Schlitz ist irgendwie symbolisch und dokumentiert die Realität der pflichtigen zwischenstaatlichen Freundschaft mehr als viele Essays Aber nicht alle Künstler sind gleich gar keine menschlichen Schicksale sind gleich und auch die Einstellung der damaligen Künstler zu ihren Aufträgen war damals nicht gleich Wolfgang Liebert 1987 Schichtwechsel an der Trasse c Kunstarchiv Beeskow Einige haben an die Ideen des totalitären Regimes wirklich geglaubt andere haben ihre künstlerische Wahrnehmung wegen den Anforderungen des sozialistischen Realismus ganz verdrängt und haben sich den neuen Herausforderungen angepasst Na ja essen muss man jeden Tag und man will den eigenen Kindern auch keine Probleme in der Schule oder im Berufsleben machen Andere Künstler wollten sich nicht beugen aber haben doch ein Kompromiss gemacht einige haben ihren Still trotz allem und allen beibehalten Dieter Claußnitzer 1986 Genossenschaftsbauer Feldbrigade c Kunstarchiv Beeskow Auf diesen zwei letzten Bildern kann man sehen wie unterschiedlich man die Realität wahrnehmen und abbilden kann Beide Gemälde bilden die Brigade ab beide stammen fast aus der gleichen Zeit Trotzdem sind sie aber formal ganz unterschiedlich Nirgendwo sieht man heroische Arbeiter mehr die Rekorde in Stahlhütten mit Lächeln

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Minijob – eine deutsche Besonderheit
    die so genannten Minijobs Das bedeutet dass knapp 7 3 Millionen Beschäftigte in Deutschland als Minijobber tätig sind Damit es keine Überraschung gibt Ein großer Teil der Minijobber sind Studenten die neben ihrem Studium Geld verdienen wollen Sie haben aber keine Möglichkeit sowie Erfahrung Vollzeit in einem hochqualifizierten Job zu arbeiten Ein anderer Teil sind die Geringqualifizierten die keine Chance haben etwas anderes zu finden Ist es aber nicht immer so Eine Künstlerin die mit der Kunst nicht genug verdienen kann arbeitet für 10 Stunden pro Woche im Theater als Putzfrau weil es für sie kompliziert sein würde sich auf einen anderen Beruf außerhalb der Kunst zu konzentrieren Auch über 660 000 deutsche Rentner im Alter zwischen 65 und 74 nehmen neben ihrer Rente zusätzlich einen Minijob an Sie machen das um überleben zu können weil die Altersarmut in Deutschland jedes Jahr deutlich steigt Aber warum ist diese Praxis die man nicht in den anderen Ländern finden kann in Deutschland so ausgeprägt Am Anfang war die Idee eine ganz andere Im Jahr 2003 wurden die so genannten 400 Euro Jobs im Rahmen der Arbeitsreform eingeführt um Langzeitarbeitslosen ein Sprungbrett ins Arbeitsleben zu geben sowie Schwarzarbeit im großen Stil zu verhindern In der heutigen Zeit ist der Minijob leider eine ganz normale Form des Arbeitsverhältnisses geworden Laut DGB sind die wahren Profiteure die Arbeitgeber die die Möglichkeit haben geringe Löhne zu bezahlen Für die Arbeitnehmer ist es enorm günstig weil sie wenig Steuern und Sozialabgaben zahlen müssen Sie sind damit aber nicht sozial abgesichert Deswegen will der DGB Minijobs als besondere Arbeitsform abschaffen das kann für die Unternehmer aber sehr schmerzlich werden Der Beitrag wurde am Donnerstag den 8 März 2012 um 10 29 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2012 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf

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