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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Berlin, Berlin, Berlin – du bist so wunderschön…
    barmherzig sein Seine Mechanismen muss man nun davor erkannt und kapiert haben Die Beschwerlichkeiten gehören in das Bild jeder Stadt aber nicht jede Stadt versteht draus eine enorm starke Anziehungskraft zu entwickeln So fühle auch ich mich durch Berlin angezogen Und der Stipendiumsaufenthalt war nicht mein erster Besuch in der Bundeshauptstadt Ich kann mich noch gut an die ersten bewussten Reisen erinnern während denen eine rote Infobox inmitten vom Potsdamer Platz gestanden hat rundum Ausrisse am Boden zu einem anderen Zeitpunkt ein paar Kilometer weiter ein verpackter Reichstag usw usw Jedoch nie zuvor fand ich mich in Berlin wieder Es war zu groß und zu hektisch zu laut und zu frech Zum Teil war ich aber zu schnell mit urteilen und habe nicht zugelassen die Besonderheiten Berlins auf mich zu wirken Heute weiß ich das war falsch Und dafür war der Stipendiumsaufenthalt sehr schön Er ermöglichte nicht nur die Erweiterung meiner journalistischen Fähigkeiten er gab vor allem die Möglichkeit aus einer anderen Perspektive die Stadt kennen zu lernen seine Leute Kultur und seine Mentalität es war genug Zeit vorhanden die verschiedenen Stimmen Geräusche und Geschehnisse aufzunehmen und zu genießen Und ich freue mich bald auf mehr In Berlin darf man fast alles Und mir tun alle Menschen leid die das nicht begriffen haben In Berlin kann man sich sogar verlieben Und das habe ich getan Arkadiusz Luba Deutschlandradio Kultur Berlin Radio Olsztyn PL Der Beitrag wurde am Dienstag den 5 Juni 2007 um 13 18 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 07 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Durchgescheuerte Socken und zimtriechende Flip-Flops – ein wertvolles Picknick im Tiergarten
    kochte für uns Esther und den Geschmack konnten wir dank der oh was für schönen Thermokanne fast den ganzen Nachmittag genießen Leider war sie zu schnell wieder leer Für Nachschub sorgte dann Wein rot und weiß entsprechend halbtrocken und süßlich Den Hunger stillten die wunderbaren leckeren knusprigen Brezel die Tomaš gebacken hat und die leider im Bild fehlen und Esthers Salat Keine Süßigkeiten durften fehlen und hier war Katrin am Platz und Stelle Nicht nur das Wetter das Essen und die Umgebung waren an diesem Nachmittag genießbar Wir führten auch interessante Gespräche Ein bisschen angetrunken mit der warmen Sonne hinter den Köpfen fingen wir an zu philosophieren Ernste Debatten sind immer sehr wichtig und können durchaus auch lustig sein Die Medienmittler können das gut miteinander verbinden Gesundheit und Klimaanlage standen also auf der Agenda Inwieweit kann dann der zimtvolle Geruch von parfümierten Zehenstegsandalen auf den Kreislauf und Wohlbefinden eines Menschen Einfluss haben Wie wohler fühlen sich dabei selbst die Füße Eignen sich noch die von solchen Flip Flops hintergelassenen Spuren für eine Geruchsprobe Warum ist es für die Lüftung der Füße so wichtig dass die Socken durchgescheuert werden Ist das in oder out Kann daraus eine Exportware werden und wenn ja in welche Länder Die Ergebnisse unserer Diskussion protokollierten wir auf den Servietten die wir dann aus Versehen für übliche Zwecke benutzten Alles was niedergeschrieben worden war ist dafür leider unleserlich geworden und lässt sich nicht rekonstruieren Trotzdem bleiben die Erinnerungen daran wach Schade nur dass die Einzigartigkeit des Picknicknachmittags und seine intellektuellen Inhalte sich in dieser Konstellation nicht mehr so schnell wiederholen lassen Einmaligkeiten haben aber immer den höchsten Wert Arkadiusz Luba Deutschlandradio Kultur Berlin Radio Olsztyn PL Der Beitrag wurde am Dienstag den 5 Juni 2007 um 12 50 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 07 abgelegt Du

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Mutwillige Zerstörung???
    Eben mit dem Ziel bewußt zu zerstören Er nennt ein aktuelles Beispiel Seit einigen Tagen geht der Fall einer jungen Frau durch die ungarische Presse Sie soll von fünf Polizisten in der Innenstadt von Budapest vergewaltigt worden sein Bisher ist all das nur ein Verdacht Fest steht lediglich daß diese Beamten die Frau kontrolliert haben Alles andere ist bisher nur eine Anschuldigung Nichtsdestotrotz haben fünf Personen ihren Job verloren Der Justizminister nahm freiwillig den Hut und die gesamte Polizeiführung wurden entlassen darunter der Landespolizeikommandant der Budapester Polizeichef und der Kommandeur der Bereitschaftspolizei Falls es jemand überlesen hat Es ist bisher nur ein Verdacht Das fühlt sich irgendwie verkehrt an Müßte es nicht erst enstsprechende Untersuchungen geben Ich versuche zu verstehen Was den Justizminister betrifft so reiht sich der Fall in eine ganze Serie von Skandalen ein bei denen es unter anderem um Korruption bei der Polizei ging Liest man heute die deutschen Agenturen zu diesem Thema schließt sich an dieser Stelle quasi als Hintergrund noch der Satz an daß die Polizei übrigens bereits im September in die Kritik geriet und zwar wegen ihrer Brutalitaet gegenüber den Demonstranten Als unwissender Leser einer solchen Agentur bleibt bei mir vor allem eines haengen Die ungarische Polizei besteht aus brutalen korrupten Vergewaltigern Wer die Ereignisse auf den Straßen hier gesehen hat erzaehlt allerdings etwas ganz anderes Berichte von Molotowcocktails und Steinen die auf Polizisten niederprasseln selbst Kameraleute wurden angegriffen Einer von ihnen traut sich heute nicht mehr zu solchen Protestveranstaltungen er hat Angst von den Randalierern wieder angegeriffen zu werden Unbeteiligte Augenzeugen berichten wie hoch die Gefahr für die Polizisten war Doch warum sieht das Bild in den Medien dann anders aus Muß ich das verstehen Was ist dran an der mutwilligen Zerstörung Ich bin ratlos Sandra Theiß Budapest Der Beitrag wurde am Freitag

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Sag`s mal anders
    grad erst beginnt Irgendwann nach fünf Minuten gelang es Monika netterweise tatsächlich ihre Mimik wieder in den Griff zu bekommen und mir verständnisvoll mit milder Stimme die polnische Bedeutung meiner vermeintlich simplen Frage ins Deutsche zu übersetzen Natürlich unterschied sie sich nur peripher vom Ursprung Leiht der Hodensack von Verbrecher mit Bauch mir wohl sein deutsch polnisches Handtuch Es ist fraglich ob diese Frage dazu beitragen kann dem Weltfrieden ein Stück näher zu kommen Melanie Longerich Głos Szczeciński Szczecin Polen Der Beitrag wurde am Dienstag den 22 Mai 2007 um 16 37 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 07 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Eine Reaktion zu Sag s mal anders sandra Am 25 Mai 2007 um 13 06 Uhr Großartig Habe gerade laut losgelacht Was meine Kollegen dazu veranlaßt hat zu fragen warum Habe also versucht das Ganze zu übersetzen Auch sehr lustig Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Gedanken zu Europas Zukunft
    in den alten EU Ländern ein Gefühl als ob die Entwicklung der Union stockt Aber ist das nur Gefühlssache Sind wir ungeduldig oder geht die Union wirklich durch eine Entwicklungskrise Eine gemeinsame Währung ein gemeinsamer Markt kein Zoll ein gemeinsamer wirtschaftlicher und politischer Raum ein gemeinsames Parlament Das alles war noch vor 50 Jahren in der Wiege der Nationalismen in Europa undenkbar Also auch die alte Mitgliedsländer haben eine Menge erlebt Die immensen Vorteile spürt auch deren Wirtschaft Warum bringt die engere politische Integration so grosse Angst Hat unser irisch deutscher Kollege recht wenn er mich auf die europäische Nationalismen aufmerksam gemacht hat Oder wird doch das Prinzip der Solidarität vorherrschen Lassen sich die gegenseitige Prinzipen zusammenbringen Hoffentlich doch aber wenn das schon im Juni in Brüssel unter deutscher Präsidentschaft stattfindet bin ich mir nicht sicher Der Bundestag hat der europäischen Verfassung im Mai 2005 zugestimmt aber Deutschlands Präsident Horst Köhler hat sie noch nicht unterschreiben Die französisch deutsche Achse ist an der Spitze mit Nicolas Sarkozy und Angela Merkel politisch verwandt aber ob die Ziele die die europäische Verfassung betreffen gemeinsame sind ist noch zu bezweifeln Dazu die Tatsachen Frankreich und die Niederlande haben die Verfassung in Volksabstimmunge abgelehnt Polen und Tschehien sehen die Verfassung misstrauisch die einen wollen keine stärkere politische Integration Europas und verlangen mehr Stimmengewicht im Ministerrat die anderen haben vielleicht nur einen misstrauischen Präsidenten Grossbritannien war immer ein Ausenseiter Tony Blair verabschiedet sich aber im Juni ist er noch dabei Ist das eine Gelegenheit für den Kompromiss Das könnte eine Strategie der Labouristen sein um diese unpopuläre Last von seinen Nachfolger Gordon Brown wegzunehmen Noch eine Tatsache ist übrig geblieben Da sind doch 16 Länder die die Verfassung ratifiziert haben darunter auch Slowenien Egal was für ein Ergebniss der EU Gipfel im Juni bringen wird

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Pilze sammeln
    halten und hemmungslos zu flirten Und weil die Geschichten alter Liebe immer wieder schön sind hat der Glos Szczecinski wo ich derzeit daran arbeite meinen Schreibtisch ebenfalls mit allerhand Zeitungen Notizblöcken Stiften und leeren Wasserflaschen so zu verrammeln wie es die Redakteure tun eine Kolummne eröffnet in der sich immer wieder die Leser sentimentalen Gefühlen hingeben können Heute so schreibt eine Leserin wüssten die jungen Leute gar nicht mehr was Romantik sei schließlich treffen sich die meisten jetzt im nah gelegenen Einkaufszentrum Galaxy auf eine Tüte Fritten bei Mc Donald s Die anderen finden das jedoch ganz in Ordnung und weitaus besser als unter dem zugigen bröckelnden Pilz dem Liebsten nahe zu sein Noch ein Einkaufszentrum wäre da doch gar nicht schlecht Der Sozialismus ist schließlich vorbei und Einkaufszentren mit allerhand Bespassunsgelegenheiten sind da der sichtbarste Beweis Und während die Redakteure amüsiert schmunzeln plane ich eine großartige Rettungsaktion Ein Café etwa ok zu klein da würden höchstens zehn Rentner samt Torten hineinpassen Ein Club na gut alle müssten halt etwas näher zusammen rücken und nicht zu heftig mit den hohen Tretern stampfen Weiter bin ich noch nicht Doch Ein Journalistenbüro die Kollegen kicherten Ich erntete Schulterklopfen Aber muss denn alles verschwinden was an andere Zeiten erinnert Diese Diskussion wiederholt sich wieder und wieder ob in Berlin oder Stettin Melanie Longerich Glos Szczecinski Szczecin Polen Der Beitrag wurde am Dienstag den 8 Mai 2007 um 13 43 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 07 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Lob dem Praktikantenleben
    Dass ich eine Amphibie bin weder gut gehen noch gut schwimmen kann aber eben beides Obwohl ich arbeitsrechtlich ja auf Urlaub bin sollte ich jetzt auch etwas über meine Erfahrungen am Arbeitsplatz erzählen Ich bin Praktikant und schäme mich nicht einmal dafür geschweige denn dass ich Groll hegte für die niederen Tätigkeiten die man mir aufträgt zumal sie sich von jenen bei der APA gar nicht so sehr unterscheiden Natürlich gibt es das Sprachproblem In der Außenpolitik der STA werden Agenturmeldungen aus dem Englischen Französischen oder Deutschen ins Slowenische übersetzt Das ist eine ungewohnte Tätigkeit für mich da wir die Meldungen der Weltagenturen schon auf Deutsch bekommt und dann nur noch bereinigt um Germanizismen und angepasst an das Meldungslayout der APA per copy and paste weiterversenden Außerdem ist die Außenpolitik hier auch anders als bei der APA für einen großen Teil der Chronik und Personality Berichterstattung zuständig was den Arbeitsalltag zusätzlich aufhellt Am schönsten ist es aber auf Pressekonferenzen und andere Termine wie Parlamentssitzungen oder Abendveranstaltungen zu gehen Bisher begleitete ich die Kollegen und konnte endlich Pressekonferenzen ohne den Druck schnell etwas schreiben zu müssen mitverfolgen Sprich ich musste nach Ljubljana kommen um zu erleben wie schön es ist wenn man Zeitungsjournalist ist pro forma mit dem Kolbenfüller ein paar Notizen in sein edles gebundenes Heft malt und sich dann nach der durch einen Abstecher im nächstgelegenen Lokal verlängerten Rückkehr beim Schreiben des Artikels durch die schon längst versendete Agenturmeldung über die Pressekonferenz inspirieren lässt Schlechtes Gewissen habe ich also keines und ich fühle mich auch nicht unterfordert schließlich bin ich kein wie man so schön sagt weißer Elefant mit dem man nichts anzufangen weiß und dem man Fingerübungen aufträgt Schon in der zweiten Woche fühlte ich mich in der STA Außenpolitik ganz zu Hause als wegen Dienstreisen und Urlauben ein Personalengpass ausgebrochen war und ich fleißig Agenturmeldungen übersetzen musste Das Agenturleben ist eben überall gleich zumindest was den Arbeitsstress betrifft Und ich konnte mich sogar profilieren da sich in der österreichischen Innenpolitik wie bestellt ab Anfang April etwas zu tun begann Die Affäre Eurofighter flog auf weil dubiose Zahlungen eines EADS Lobbyisten an die Frau eines mit der Typenentscheidung führend beauftragten Generals diesen zwei Milliarden Euro teuren Ankauf gehörig in Frage stellten Da war natürlich meine Österreich Expertise gefragt Eine Meldung habe ich auch schon beidseitig mit produziert Mit einem STA Kollegen war ich im außenpolitischen Ausschuss des Parlaments als ein Abgeordneter empört einen Brief des österreichischen Botschafters an den Parlamentspräsidenten präsentierte mit dem der Diplomat angeblich Einfluss auf die slowenische Gesetzgebung nehmen wollte Das Pikante dabei Das Gesetz von dem im Brief die Rede war ist dem Parlament noch gar nicht zugestellt worden Der Vorwurf lautete also Sloweniens Regierung spricht sich hinter dem Rücken des eigenen Parlaments mit Österreich über den Inhalt von Gesetzen ab Wir beide wusste natürlich gleich Das ist eine Geschichte und mein Kollege schrieb die STA Meldung ich die etwas schärfere Version für die APA Die Stellungnahme vom Botschafter holte ich ein Der Hauptunterschied

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Im Poloshirt
    bleibt immer sportlich Letztens war alles ganz anstrengend das Editorial musste in Hoechtsgeschwindigkeit geschrieben werden und zu allem Ueberfluss sass ich der Gender Eindringling auch noch einen Tisch weiter Endre folgte dann einfach Regel Nummer eins Alle fuer einen einer fuer alle und legte ein in Alufolie eingewickeltes Packet auf meinen Schreibtisch darin Strudel und Rumkugeln die seine Mutter fuer ihn gebacken und eingepackt hatte ich sollte mit ihm teilen das Zeug war wahnsinnig gut Seit diesem Moment gehoere ich irgendwie mit dazu Bei Regel Nummer zwei Wir gehen gemeinsam duschen rauchen kann ich leider nicht mitmachen Ich habe vor eineinhalb Jahren meine letzte Camel ausgedrueckt und bin heilfroh dass es vorbei ist Deshalb war ich am Anfang auch so begeistert davon das alle zum Rauchen gehen also niemand an seinem Schreibtisch qualmt Mittlerweile weiss ich dass mir einiges entgeht Denn dahinten am Ende des langen Flurs wo das Treppenhaus beginnt und der blaue Dunst zum Schneiden ist werden alle wesentlichen Entscheidungen getroffen Die Redaktionskonferenz am Mittwoch die ich zunaechst fuer den Ort aller Entscheidungsfindung gehalten hatte dient der Blattkritik Die Besprechung ist immer lang und ausfuehrlich danach gibts Mittag und fertig Aber die Frage wer welchen Artikel schreibt was noch ins Blatt kommt und vor allem warum das wird hinten auf dem Treppenabsatz besprochen zwischen zwei Zigaretten Regel Nummer drei Dabei sein ist alles ist im Laufe meines ersten Monats hier zu meiner persoenlichen Lieblingsregel geworden Dieser olympische Gedanke dominiert den Beginn eines jeden Praktikums so ist das nunmal Und ich bin zuversichtlich Meine lange und nun fertig recherchierte Geschichte wird bald in die Zielgerade einbiegen und dann Schwarz auf Weiss in einer der naechsten magyar narancs erscheinen Auf Ungarisch versteht sich Ich sag dann Bescheid Hindeja Farah Prag Budapest Der Beitrag wurde am Mittwoch den 2 Mai 2007

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