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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Stichwort: Freiheit
    wegen seiner Akustik ein Vorbild für viele andere Konzertsäle auf der ganzen Welt geworden Der Architekt hat die Musiker in die Mitte gestellt nicht nur aus einem praktischen Grund sondern er wollte auf diese Weise auch ihre zentrale Bedeutung symbolisieren Man kann es fast nicht fassen dass ihre erste Philharmonie eigentlich eine umgebaute Rollschuhbahn war und dass heute die Philharmoniker in so einem Meisterwerk residieren Die Philharmoniker sehen es als ihre Aufgabe nicht nur Musik zu machen sondern auch Menschen über die Musik zusammenzuführen interkulturelle Dialoge anzuregen und Grenzen zu überwinden Und ein Beweis für Scharouns Überzeugung dass die Kunst nicht vom Leben getrennt ist sind auch die erstaunlich gut besuchten wöchentlichen Lunchkonzerte in der Philharmonie Man konnte in dieser Menge von Menschen alle sehen von einen nicht mehr als zwei Monate alten Baby das natürlich nicht allein gekommen ist bis zu so alten Menschen die auch nicht mehr allein kommen können Ob noch oder schon wieder in Windeln eine Stunde dieser feinen Musik behagt jedem Der zweite Teil des Tages hat uns zum FDP Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter Hans Jürgen Beerfeltz geführt Obwohl man vielleicht die Parallelen nicht gleich sieht hat die einfache Erklärung von Herrn Beerfeltz über die FDP eines ganz klar gemacht wenn man zum Beschreibung der Parteien nur Stichworte benutzen würde dann würde über dem FDP Laden FREIHEIT geschrieben stehen Und Freiheit bedeutet auch dass man sich eine ein bisschen mehr als eine bisschen freche Darstellung von seinen Ansichten und Überzeugungen leisten kann Pina Gabrijan Maribor Der Beitrag wurde am Mittwoch den 18 März 2009 um 10 48 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 09 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Von der Stasi und der Securitate
    wieder an die Zeit vor der Wende denken In Rumänien Ich bin glücklich dass ich nur aus Geschichten weiß wie es damals war Und glaube trotzdem dass ich mir kaum so richtig vorstellen kann wie es damals wirklich zuging Der Eingang ins Stasi Museum ist schwer zu finden Kein Hinweisschild nichts Muss ja geheim bleiben Das Leben der anderen wurde teils hier gedreht Uwe Hillmer vom Forschungsverbund SED Staat führt uns durch die Gedenkstätte in der früher mal 20 000 Mitarbeiter der Stasi ihr Unwesen getrieben haben Das Gebäude wurde 1964 fertig gestellt Doch zunächst die drei goldenen Regeln der Staatssicherheit Alle sind verdächtig Sicherheit geht vor Recht Es gibt keine unwichtigen Informationen Wir spazieren durch das Gebäude Ein Gefangenentransportwagen mit fünf Zellen ist das erste Objekt worauf ich aufmerksam werde Getarnt als Blumentransport oder Postauto fuhr der Wagen durch die DDR Der nächste Raum ist voller Wanzen Abhörgeräte getarnte Mikrophone und ähnliche für jene Zeit ziemlich zukunftsträchtige Erfindungen James Bond für Anfänger nennt sie Uwe Hillmer Wir lächeln Aus einem Vogelhäuschen sieht man ganz deutlich eine Kamera herausblicken Manchmal wollte die Stasi gesehen werden damit die Beobachteten glauben sie hätten die Kontrolle Das Gerücht über eine Mega Stasi die die Stasi kontrolliert haben soll wurde vom MfS selbst gestreut sagt Hillmer Keine Akten auf dem Schreibtisch fügt er hinzu und nennt somit eine weitere goldene Regel der Staatssicherheit Die Akten mussten sorgfältig in die Panzerschränke gepackt und eingesperrt werden Mit einem Siegel Der Verlust eines Siegels war ein genau so großes Vergehen wie der Verlust einer Waffe erfahren wir Wir spazieren weiter Das Büro von Erich Mielke dem ehemaligen Minister für Staatssicherheit steht auch noch da doch das ist für Osteuropäer meistens ziemlich uninteressant sagt Hillmer stimmt Nur die Deutschen finden seinen Schreibtisch am interessantesten in diesem Gebäude fügt er hinzu Er selbst wählt das Büro des Privatsekretärs von Mielke für Interviews Er weiß dass sich da einer richtig darüber ärgert Von den 170 Kilometern Akten die die Stasi gesammelt hat sind etwa 40 Kilometer vernichtet worden Gut dass trotzdem welche übriggeblieben sind In Rumänien konnte das was wichtig war ganz schnell verschwinden Personen die bei der Securitate fleißig mitgemacht haben sind heute hoch angesehene Leute in der Gesellschaft Ironie des Schicksals Uwe Hillmer kennt einige Geschichten mit Happyend und viele tragische bizarre Geschichten Er erzählt von Adoptionen die einfach so in der DDR liefen weil sich irgendwelche hoch angesehenen Leute damals ein Kind wünschten und es auf anderen natürlichen Wegen nicht kriegen konnten Manchen Müttern wurde das Baby direkt im Krankenhaus weggenommen Jahrelang hatten sie keine Ahnung dass ihr Kind noch am Leben ist Später dann hatten manche die wenigsten das Glück ihr eigenes Kind wieder in die Arme zu schließen Telenovela artige Geschichten kamen nach der Wende auch zustande Das Stasi Museum und die Sachen die Uwe Hillmer erzählt hat finde ich besonders interessant Interessant nennen die jungen Leute diese Sachen für die älteren ist es ein längst abgeschlossenes Kapitel worüber sie sich keine Gedanken mehr machen

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Wir wollten nach Potsdam – Geza nicht
    Ostpro stattfand Jede Menge Wind jede Menge Regen und jede Menge Leute Anja und Ralu suchten noch den Presseeingang aber umsonst Und umsonst gingen wir dann auch rein Anja hatte ein Diktafon mit Mikrophon ich hatte eine Kamera Presseleute eben Und dann der erste Blick auf die Ostalgie Messe Hatte ich mir eigentlich ein bisschen anders vorgestellt Anstatt Ampelmann verschiedene Wurst und hausgemachtes Brot Anstatt des Sandmänchens Senf Saft Gewürze Und Glückslose konnte man auch kaufen Die nächste Halle sah nicht anders aus Hausgemachte Wurst Spirituosen in sehr interessanten Farben Negerküsse und der Ampelmann nur im Form von Gummibärchen Bei dem Stand mit Plastik war ganz viel los Ich war erstaunt darüber wieviele Leute den Sixpack von grellfärbigen Huhn Eierbechern mit Löffel einkauften Verschiedene Dosen Eierträger Klappbecher Wegen der Menge konnte man das ganze Angebot gar nicht sehen Der nächste Stand war mit Kaffee Gemahlen oder ganze Bohnen Egal Mona Kaffe soll besonders gut schmecken und man muss es probieren Baumkuchen Becherovka Hauspantoffeln Unterwäsche hausgemachter Käse und Katzenzungen Tee ganz viele Osterhasen und Ostereier Und am Stand mit russischen Süßigkeiten echtes russisches Eis Original aus Moskau Müssen Sie probieren Die Discounter machen immer alles nach Aber es schmeckt nicht so wie es schmecken soll Probieren Sie mal Das ist das Original versuchte die Verkäuferin überzeugend zu wirken Und die Besucher kauften und probierten brav Eis aus Moskau Hüte Bücher und natürlich das vollautomatische Bügeleisen das fast von alleine bügelt waren auch dabei Nach zwei Stunden gingen wir Eigentlich hätte diese Ostpro mit einigen Ausnahmen auch eine Biomesse sein können Ostalgie habe ich dort nicht gerade gespürt Aber nach dem Mittagessen gab es Yugo no stalgie Attila legte nämlich eine CD mit Liedern die Tito gewidmet waren auf Yugo no stalgie in Berlin mit einem Ungarn und einer Rumänin klingt fast

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Start als Externistka
    Viertels spielen Romakinder zwischen der Wäsche auf den Leinen die von Haus zu Haus gespannt sind Überall in Tschechien sind nach dem Krieg die Roma aus dem Osten der Slowakei in die leerstehenden Häuser im Westen Tschechiens gezogen Damals wollte niemand darin leben Im Trebicer Judenviertel aber werden sie nicht mehr lange wohnen glaubt mein Begleiter Die Preise für die oftmals völlig verwahrlosten Häuser im Unesco Kulturerbe sind gigantisch So hoch dass niemand sie zahlen kann und die Straßen trotz des steigenden Wertes verwaist bleiben Verwaist wie so viele Orte im Grenzgebiet wo früher Deutsche gelebt haben Wie das Gut Slunecna im Böhmerwald Der phantastische Blick auf den Biobauernhof von Pavel Stepanek in der Nachmittagssonne in die sanfte Hügellandschaft bei Volary geschmiegt verschlägt im ersten Moment den Atem Man ahnt wie viel Arbeit Stepanek in den einst sudetendeutschen Hof gesteckt hat Jahrzehntelang war er unbewohnt die LPG die hier geplant war kam nie zustande Es habe wohl mit einer Art schlechten Gewissen zu tun dass die Tschechen das Land der Vertriebenen nie wirklich in Besitz genommen hätten glaubt Stepanek Mit Hilfe von EU Geldern hat er den Bauernhof wieder aufgebaut in mühsamen kleinen Schritten Den Deutschen nennen ihn die Nachbarn auch weil er so lange in Deutschland gelebt hat Beruhigt fahre ich nach Prag zurück Ich habe wieder meinen Gang gefunden Auch ohne direkte Einbindung in die Redaktion gibt es Tausende von spannenden Menschen in Tschechien mit denen ich noch sprechen von interessanten Orten die ich noch sehen und von Geschichten die ich noch schreiben will Und plötzlich kommt mir der Abschied gar nicht mehr wie ein Abschied vor sondern wie ein Neubeginn Ich nutze meine wieder gewonnene Freiheit und mache mich auf nach Karlovy Vary zum Filmfestival Vor allem das Warten prägt die Stimmung im kleinen Kurort auf den

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Wieder Einzelkämpfer
    sind So lässt sich auch die eine oder andere zwischenmenschliche Spannung gut ertragen Und wenn die ersten dann schon um 11 Uhr der kleine Hunger quält ist der Gang in die Kantine kommunikatives Muss und willkommene Abwechslung zugleich Übers Essen gemeckert wird natürlich in Ost wie in West und so manche Anekdote lockert die Mahlzeiten auf Zurück in der Redaktion geht es ans Tagesgeschäft Die Seiten wollen gefüllt die Leser informiert sein Doch was wenn die Hände nicht behände über die Tastatur gleiten und die Zitate sich um keinen Preis in den Text einfügen wollen Ein kurzes Stöhnen ein verzweifelter Blick Bei 15 Kollegen findet sich immer ein Freund in der Not Welch gutes Gefühl sich als Herdentier zu wissen das den Gang durch die leere Steppe nicht alleine bewältigen muss Da graut es dem Freien vor der Rückkehr nach Haus ins stille Kämmerlein Sicher lässt es sich dort ein wenig schneller und konzentrierter arbeiten Doch ist der heimische Kreativprozess ein kontaktarmer Die Lieferung erfolgt per Mail Rückmeldungen in Form von Lob oder Kritik scheint das weltweite Netz nicht transportieren zu können Auf der Strecke bleibt dabei der Spaß gemeinsam ein lesenswertes Produkt zu gestalten Schade dass die Zeit in Prag bald vorüber ist Barbara Breuer Prag Der Beitrag wurde am Mittwoch den 25 Juni 2008 um 14 35 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 08 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 September

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Bleiben oder Gehen
    zum Normalzustand möchte man meinen Insofern ist der Zeitpunkt günstig jetzt zu gehen Meine Kollegen sind teils noch sehr jung Nebenbei alles Top Kandidaten für das nächste Medienmittlerprogramm Wenn sie sich nicht vor allem gen Großbritannien und USA orientieren würden Aber für ihre Jugend haben sie schon erstaunliche Karrieren hinter sich Jeder war schon vorher bei mindestens einer Konkurrenzzeitung wenn nicht sogar zweien Was aber auf den ersten Blick wie ein Taubenschlag aussieht erweist sich als immer neue Injektion frischen Blutes und wertvoller Erfahrungen Das Leben als Journalist in Tschechien ist Leben im TGV Ein bisschen Kontinuität und reifer Überblick können auch nicht schaden Für den reifen Überblick sind die deutschen Medienmittler zuständig könnte ich jetzt floskeln Es ist nicht so dass hier ganze Redaktionen ausgetauscht werden Auch hier gibt es ein Team das schon seit Langem sehr gut funktioniert und die Identifikation mit der Hospodářské noviny ist sehr hoch Für einige ist es die Krönung ihrer bisherigen Laufbahn Aber der regelmäßige Wechsel in ein anderes Blatt oder sogar Medium bzw die ständigen Wechsel zwischen mehreren Medien sind inspirierend Das macht den Arbeitsmarkt der Journalisten durchlässig was wiederum die Voraussetzung für neue Wechsel ist Heute hat schräg gegenüber František Platz genommen OK er ist nur Praktikant Aber Vorsicht das kann sich schnell ändern Auch ich habe mir gedacht mich an dem Verwirrspiel zu beteiligen Warum nicht etwas länger bleiben Aus Medienmittler wird Redakteur Gut jetzt übertreibe ich Aber ich bin mir nicht mehr sicher ob alle hier noch wissen dass ich erst April kam und Ende Juni schon wieder gehen werde Steffen Neumann Prag Der Beitrag wurde am Montag den 23 Juni 2008 um 10 57 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 08 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Einen Kommentar schreiben du

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Besuch im Nirgendwo
    Stillen Jetzt wird sie weiterhin auf eine Entscheidung warten müssen Uns ist eigentlich egal ob wir zum Staat oder zur Kirche gehören sagt Zadova Hauptsache ist für uns dass endlich der Besitzer klar ist und wir für die Zukunft planen können Im Moment hängt im Ort alles in der Luft Ein Fond verwaltet das Land und vermietet es an die Landwirte in Vetrusice Aber auch die Zugehörigkeit der Straßen und einiger Gebäude ist unklar Am meisten liegt Zadova im Magen dass die Zukunft der Obstfelder rund um Vetrusice gefährdet ist Gemeinsam stapfen wir durch die Felder zwängen uns durch enges Gebüsch bis sich der Blick öffnet und wir weit übers Land schauen können Nur das Klicken von Karels Fotoapparat ist zu hören Seit über dreißig Jahren wachsen hier die Schwarzen Johannisbeeren erzählt Stellverteter Nouza Er selbst hat viele Jahre lang die Arbeit auf dem Feld betreut und schwärmt von den ukrainischen Helfern deren Aufenthalt er jedes Jahr organisierte Das Land vor den Toren Prags ist jedoch viel mehr wert als die Marmeladebeeren einbringen können Wir haben Sorge dass man uns irgendwelche Fabrikhallen auf unsere Felder stellt erklärt Nouza Der Besitzer ob Kirche oder Staat könnte die Grundstücke an den meistbietenden Investor verscherbeln Dass Vetrusice selbst dabei ein gutes Geschäft machen wird ist kaum zu erwarten Wir machen uns wenig Illusionen darüber dass die Gemeinde wohl kaum alle Ländereien erhalten wird Sie sind zu wertvoll sagt Zadova Hoffnung setzen Zadova und Nouza daher auf die Kirche Obwohl die in Tschechien ansonsten wenig populär ist und Tlustys Vorstoß in der Bevölkerung weitgehend begrüßt wird Das Vysehrader Kapitel aber hat sich schon mit dem Örtchen in Verbindung gesetzt und hat fest zugesagt das Land nicht verkaufen zu wollen Und auch wenn das keine langfristige Garantie bedeute sei das doch mehr als von den

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Erinnerung an Suppe und Sedina
    Historiker teilen dort ihr Wissen über die zumeist deutsche Vergangenheit der Stadt mit dem Rest der Welt Sedina ist der Name der Patronin von Stettin Sie symbolisiert Seefahrt Handel und den Erfolg der hiesigen Kaufleute Der Berliner Bildhauer Ludwig Manzel gab ihr vor über 100 Jahren in Form eines monumentalen Brunnens Gestalt Seit dem Krieg gilt die Sedina als verschollen aber das neue Stettiner Bürgertum will die Dame wiederhaben zumindest einen originalgetreuen Nachbau Und schon regt sich leiser Protest Unter anderem wird ihr Potential als Glücksbringer angezweifelt denn schon ein paar Jahre nach der Enthüllung des Brunnens sei die Stadt so pleite gewesen dass sie ihr Museum nur zur Hälfte bauen konnte Doch das stört niemanden Das sei schließlich die alte Sedina gewesen Mit der neuen wird alles besser Matthias Diekhoff Stettin Der Beitrag wurde am Mittwoch den 28 Mai 2008 um 14 19 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 08 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013

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