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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Rund um die Berliner Mauer
    Und zweitens der Referent möchte uns nicht nur über Drähte und Beton erzählen sonder vor allem etwas über Menschen Was auch immer ich Ihnen in den nächsten 59 Minuten erzählen werde Sie sind jeder Zeit herzlich eingeladen mich zu unterbrechen so Robert der immer Minute zählt Ok machen wir es Später Der Rundgang ist sehr interessant und dauert am Ende viel länger als eine Stunde Stacheldraht Menschen Beton Tote Kinder Soldaten Moral Gewissen Leider spielt das Wetter nicht mit Eine richtige Dezemberkälte In der Schule um 13 Uhr sieht es mit der Wärme viel besser aus Schon wieder ist ein Termin verschoben Na ja klar muss man auch mal was essen Sonst wären wir eigentlich hauptsächlich Peter und ich schwach von Hunger Die Kantine an der achten Etage ist ein Seenotfahrzeug Für mich persönlich ist das Mittagessen aber traurig Ich erfahre gerade etwas Wichtiges wir besuchen heute das geplannte DDR Museum nicht KEIN Museum mit dem Trabi Na ja ich war dort schon aber trotzdem das ist wirklich Spitze Aber keine Tränen es ist unweit von der Schule jeden Tag geöffnet Genau um 13 30 Uhr sitzt im Konferenzraum ein alter Mann Zeitzeuge Friedrich Mie ist eine der Personen die so grosse totalitäre Erfahrungen hat welche wir nicht überhaupt vorstellen köennten Er ist am 12 August 1961 ein Tag bevor die Mauer gebaut wurde aus Potsdam nach West Berlin geflüchtet Fritz ist jetzt 71 Jahre alt Er erzählt mehr als 20 Jahren nachdem die Mauer abgerissen wurde und aus der Welt verschwunden ist von einer unvorstellbaren Geschichte der Menschen die zwischen Ost und Westberlin eine Verbindung eine Autobahn für die Freiheit suchenden Menschen errichtet haben Fritz hat bei dieser Sache Pate gestanden genauer gesagt er hat mit anderen Leuten denTunnel gegraben Konnten Sie sich damals vorstellen dass die Mauer mal

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Inspiration der Farben in Stuttgart
    habe nicht erwartet dass man auf hohem Niveau mit der Natur im Klang und mit Harmonie lebt Eine neue Welt eine Entdeckung für mich Keine Zeit für eine Krankheitsentwicklung weil die klassische Musik von Bach und Beethoven ein Mal monatlich im Gebäude ganz neues Leben führt Danach habe ich eine neue Farbmischung entdeckt die eine politisch dramatische Vergangenheit malt Auf einem Baum hängt grausam ein Teddybär Hier wurden erschreckende Vorgeschichten geschildert Die Politiker wurden in Comics gebracht karikaturistisch gezeichnet während die Grünen neue Sympathisanten gefunden haben und protestieren Ich laufe schnell um das Projekt Stuttgart 21 in diesen Rahmen zu stoppen Die Erfahrung spielt auf vielen Quadraten wieder Mein Überblick über die aktuellen Journalistenprogramme der Stiftung Robert Bosch hat mehr Sonnenschein in der Zukunft geworfen und die Grenzen von Stuttgart überschritten da dort die gegenseitigen Interessen über den Gedankentausch provozieren sowie Zusammenarbeit Kenntnisse über die Länder etc Ein Gegensatz zu der Wirklichkeit Im diesen Zusammenhang sind die Schwarzmeerregionen für mich vielseitige Faszination der interkulturellen Begegnungen Wie ein Blau das mein ganzes Leben und Liebende aus einen Ebene sammelt Eine Begeisterung und Engagement auf 100 und fünften Gang Der Beitrag wurde am Freitag den 18 März 2011 um 01 33 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2011 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 September 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Januar 2010 Juni 2009 Mai 2009 April 2009 März 2009 Juli

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Wie der Lokführerstreik unsere Karten vermischte
    veraltet sozialistisch als das Gelände seine besten Tage schon hinter sich hätte Als erstes hat Dóri aus Ungarn vorgeschlagen dass wir die Pressekonferenz des ägyptischen Tourismusministers besuchen sollten Dieses Land hat nämlich nach dem kurzen Nationalaufstand die ganze Werbekampagne umändert Der vorherige Slogan Where it all began hat das Ministerium ins The land oft the peaceful revolution umwandelt Naja so peaceful war sie nicht aber immer friedlicher als in Libyen Aber darüber noch später Nach den neuesten Angaben des nur zwei Wochen regierenden und in der Revolution selbst kämpfenden Ministers verlor Ägypten im Februar alle das heißt eine Million Touristen die nach Hause evakuiert werden mussten tschechischer Pavillion mit Volksmusik Das Messegelände und die Ausstellungen sind übrigens riesig Man kann es kaum an einem Tag mit munteren Augen und Gehirn absolvieren Prospekte Fotos Präsentationen und was ich am besten fand verschiedene Kostproben von Spezialitäten die manche Länder den Journalisten angeboten haben Und diese Anlässe haben wir auch ergriffen Ungarischer Wein Gin aus Malawi Bier aus Tschechien Schlange auf tschechisches Bier Was mich aber enttäuschte war der slowakische Pavillon Nicht nur das er verhältnismäßig klein war aber im Unterschied zu den anderen zum Beispiel Nachbarländern fehlte ihm an Eleganz Phantasie und Großzügigkeit Unser Land will die Besucher auf die im April bevorstehende Eishockey Weltmeisterschaften locken Ein paar kleine Tisch Eishockeys zwei Mädels im Hockeydress und ein paar mittelgroße Fotos von Eishockeyspielern hatten keinen guten Eindruck hinterlassen Eine unbewohnte Insel Zumindest so schien der Pavillon von Libyen Ohne Aussteller ohne Besucher Natürliche und traurige Folge des tobenden Bürgerkrieges Dóra wollte einen kurzen Standup Piece to kamera vor Ort drehen und zwar darüber dass dieser Pavillon wegen der zugespitzten Lage ohne Besucher ist Plötzlich kam ein junger Mann zu uns und hat gefragt ob wir in unserem Standup die Leerheit betonen Nach unserer

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Der erste Montag unseres Programms
    energievoll Es ist Zeit für Zori und Toms kurze Präsentationen über die Nachrichten aus ihren Länder zu machen Zori die Teilnehmerin aus Bulgarien erzählt Neuigkeiten aus ihrem Land Ich erinnere mich an die PR Geschichte von Premierminister des Lands der in Spanien seinen Urlaub verbracht hat Sein Hobby ist Segelsport denn es ist sehr modisch bei den bulgarischen Politikern Segelyachten zu kaufen Bei uns gibt es andere PR Geschichten Zum Beispiel wie ein betrunker Innenminister in Deutschland nicht ins Flugzeug durfte Aber weiter Toms erzählt Neuigkeiten aus Lettland Zur Zeit wird Lettland Sparpolitik betrieben Aber es ist nicht so leicht Geld zu sparen weil sehr viele Leute weniger als 100 Lat 140 Euro pro Monat verdienen Der Verteidigungsminister Lettlands Artis Pabriks sagte dass nur Idioten so wenig Geld verdienen Eine Journalistin war böse da auch sie mit ihrem kleinen Lohn zu diesen Idioten gehörte Danach sind große Debatten entbrannt und der Minister hat sich entschuldigt Es war für mich eine Überraschung das zu hören denn ukrainische Minister entschuldigen sich niemals egal was für schreckliche Sachen sie gesagt haben Sind wir die Bevölkerung der Ukraine schuld weil wir solche Politiker wählen und dann ertragen Nach den Präsentationen lesen wir die aktuelle Presse Die drei Hauptthemen in Berliner Zeitungen sind die Notwendigkeit der Bioenergie Entwicklung in Deutschland das Wachsen des Islams und die Situation in Libyen wo die Regierung das Internet gesperrt hat Alle Zeitungen schreiben über dieselben Themen aber sie machen es auf ganz verschiedene Weise Der Beitrag wurde am Montag den 7 März 2011 um 18 28 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2011 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » fuer Recherche in/um Tallin gesucht
    folgen dann im richtigen Auftrag Im Groben handelt es sich aber darum so viel wie möglich an Informationen von dem besagten Mann herauszufinden Also verschiedene Aemter müssten recherchiert evtl auch Kopien bzw Auswertungen von Dokumenten gemacht werden Das Gefundene müsste dann auf Deutsch oder Englisch an den Auftraggeber geliefert werden Der Auftraggeber ist ein Bauunternehmer zuverlässig und wie gesagt er zahlt sehr gut Das ist eine dringende Sache bitte also um eine schnelle Rückmeldung ob jemand von Euch grundsätzlich Interesse daran hätte Wenn nicht bitte auch melden Vielleicht hättet Ihr dann aber jemanden der das machen könnte wollte Grüsse aus Berlin Arkadiusz bitte direkt an meine email die antworten schicken arekluba gmx de Der Beitrag wurde am Montag den 27 September 2010 um 16 51 Uhr veröffentlicht und wurde unter Alumni Pinnwand abgelegt Kommentare sind derzeit geschlossen aber du kannst dennoch einen Trackback auf deiner Seite einrichten Kommentarfunktion ist deaktiviert Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 September

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Alumni- Pinnwand
    in Tallinn oder um Tallinn für Recherche braucht Der Job wird sehr gut bezahlt In der Recherche geht es um Es müsste über einen Bürger Kategorie Alumni Pinnwand 0 Kommentar Willkommen bei den Medien Mittler Alumni Freitag den 22 Januar 2010 von Clemens A Schoell Diese Pinnwand können alle angemeldeten Alumni nutzen Auf Bearbeiten klicken den Text eingeben und auf den blauen Button Aktualisieren klicken Kategorie Alumni Pinnwand 0 Kommentar Du durchsuchst derzeit das Archiv der Alumni Pinnwand Kategorie Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 September 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Januar 2010 Juni 2009 Mai 2009 April 2009 März 2009 Juli 2008 Juni 2008 Mai 2008 April 2008 März 2008 Juni 2007 Mai 2007 April 2007 März 2007 Februar 2007 Kategorien Stipendium 07 38 Stipendium 08 30 Stipendium 09 38 Stipendium 2010 25 Stipendium 2011 29 Stipendium 2012 21 Stipendium 2013 26 Stipendium 2014 32 Stipendium 2015 29 Stipendium in Mitte Osteuropa

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Budapester Kaffeekrieg
    breitgemacht Costa Coffee ist mit seinen Standorten am Astoria der Bajzsy Zsilinszky und vor allem am Westbahnhof nicht zu übersehen Im europäischen Kaffeeverbraucherindex schlürfen die Ungarn die braune Soße weitaus weniger als zum Beispiel Spitzenreiter Finnland Jeder der rund 5 7 Millionen finnischer Kaffeetrinker verbraucht im Jahr zwölf Kilogramm Rohkaffee das bedeutet einen Durchschnitt von neun Tassen Kaffee täglich Mit 2 8 Kilogramm sind die Ungarn zwar weit genügsamer doch lieben sie ihren Kaffee nicht minder Dass sie dies mit Genuss und Muße tun verleitet die Traditionalisten dazu nicht an den dauerhaften Erfolg der neuen Ketten zu glauben Schon 1911 betrauerte der Kolumnist Julius Ludassy den Untergang des Wiener Kaffeehauses als ein Zeichen des Sittenverfalls Géza Gelle Direkor des Café Central wiederum glaubt nicht an den dauerhaften Erfolg der Ketten wie er einmal gegenüber der Tageszeitung Népszabadság sagte Er glaubt an eine vorübergehende Erscheinung die früher oder später von den traditionellen Werten wieder abgelöst wird Er muss nicht Unrecht haben Als Ende der 30 er Jahre der Niedergang der alten Kaffeehäuser einsetzte begann der Aufstieg der heute fast vollständig verschwundenen presszós In der beschleunigten Moderne gab es hier die schnelle Tasse Bezeichnernderweise gab das erste Budapester presszó in der Vigadó utca mit seinem Namen den Takt vor Quick Nicht jedem zum Gefallen Sándor Márai beschrieb die Presszó Bars als Räumlichkeit für kurze Aufenthalte von Italienern erfunden für ihre nervösen Zick Zack Seelen eine weltmännische Plaudertasche mit Dämmerlicht für die eilige Jugend Von Italiener ist auch die englische Kette Costa Coffee erfunden Ein Blick durch die Scheiben zeichnet kein dämmriges sondern momentan zumindest ein äußerst klares Bild Es sind wohl nur noch die literaturvernarrten Nostalgiker mittleren Jahrgangs die sich vom verstaubten Charme der traditionellen Kaffeehäuser anstecken lassen und mit der Hand ihre Manuskripte verfassen während draußen der Regen an die Scheiben schlägt Die neue Generation stört es nicht ihren Kaffee aus Pappbechern und im Laufen zu trinken Weil der spezifische Ort nichts mehr bedeutet wird auch jede Art von Distanz bedeutungslos Die neue Zeit ist schnell einfach und to go Bagels statt Esterházy Torte Für Costa Coffee eine der ganz großen Kaffeebar Marken mit europaweit über 1000 Lokalen war das abgelaufene Geschäftsjahr outstanding Der Profit stieg um 5 5 Prozent Jüngst hat der Whitbread Konzern zu dem Costa Coffee gehört auch den Konkurrenten Coffeeheaven akquiriert Weniger erfolgreich hatte es Starbucks in den letzten Jahren Der Umsatz brach während der Krise bis zu 70 Prozent ein weswegen sich der lange geplante Markteintritt in Ungarn immer wieder verzögerte Nun hat sich das Unternehmen erholt und ist bereit für den Schritt an die Donau Man darf gespannt sein Kritiker wie die kanadische Journalistin Naomi Klein werfen dem Unternehmen vor einen Verdrängungswettbewerb zu Lasten lokaler Betriebe und der bei Starbucks beschäftigten Mitarbeiter auszufechten Auch der deutsche Enthüllungsjournalist Günter Wallraff schreibt nach Recherchen bei Starbucks würden menschenunwürdige Bedingungen herrschen Leicht wird es Starbucks nicht haben Die Konkurrenten sehen den Markeintritt des Weltführers mit Gelassenheit der ungarische Markt sei schließlich noch groß genug Für Costa Coffee gilt

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Hippo Hungaricus
    also gelöst werden kann dann nur hier Am Gehege angekommen traue ich jedoch meinen Augen kaum Statt der erwarteten Nilpferdherde fläzen sich gerade einmal zwei Nilpferde im flachen Wasser herum und erquicken sich am Nichtstun Eines der beiden dreht ab und zu seine Ohren was lustig aussieht und mich schmunzeln lässt das andere kann sich nicht einmal dazu aufraffen Träge liegen sie beieinander und ich fühle mich verschaukelt von NEON vom Budapester Zoo von der Nilpferd Legende Ausgefüllt mit dem Verlangen der Wahrheit nun kompromisslos auf den Zahl zu fühlen stürme ich zum Informationsbüro und verlange Zoltán Hanga zu sprechen den Pressebeauftragten des Zoos Seinen Namen hatte ich vom WWF zugesteckt bekommen Hanga kommt zehn Minuten später Safari Outfit Sandalen die schulterlangen und mit grauen Strähnen durchsetzten Haare zum Zopf gebunden Er wirkt auf Anhieb sympathisch Als ich ihm mein Anliegen vortrage lächelt er und lädt mich in sein Büro ein Dort beginnt er zu erzählen und straft allen Legenden Lügen Aus Budapest stammen einige der vornehmsten europäischen Nilpferdfamilien so könnte man gewissermaßen und spaßeshalber die verwandtschaftlichen Beziehungen der Nipferde beschreiben die in den europäischen Zoos leben erklärt mir Hanga lächelnd während ich absolut nicht zu Scherzen aufgelegt bin Fakten will ich haben und langsam rückt er damit auch raus In den Venen der 202 erfassten Nilpferd Individuen fließt zu einem Großteil ungarisches Blut nahezu in allen Ecken des Kontinents leben die Ur Urenkel der ehemaligen Bewohner des hauptstädtischen Zoos Wie war das nochmal mit Export Von wegen Das 2008 vorgestellte Nilpferd Stammbuch listete insgesamt 202 Individuen in 76 europäischen Zoos auf Der gesamte europäische Nilpferdbestand kann laut dem Stammbuch auf 31 Stammesväter zurückgeführt werden die aus der afrikanischen Wildnis nach Europa gelangten und die mich in Fortführung der Ereignisse an diesem Freitagmorgen in den Budapester Zoo führten Unter den Stammesvätern waren vier in der ungarischen Hauptstadt zuhause neben dem schon erwähnten Arany noch Bandi Verniedlichung der ungarischen Version des Namens Andreas Mombassa und Nairobi Unter den 31 Dynastiegründern sind die Gene von Nairobi und Mombassa beim größten Teil des gegenwärtigen Nilpferdbestands nachweisbar doch auch Arany und Bandi ließen sich nicht lange bitten und schossen ihre Gene ebenfalls fleißig aus der Hüfte Wahrscheinlich beschwingt vom Flair Budapests entwickelten die Paarhufer eine besondere Lust auf Vermehrung und werden nicht zuletzt deswegen von den Fachleuten geschätzt Anders ausgedrückt Ungarische Nilpferde beherrschen Europa Der wirkliche und wohl auch einzige König des Nilpferdexports ist indes nicht das Land an der Donau sondern Israel Der beliebte Safaripark Ramat Gan hat im vergangenen Jahr mehr als ein Dutzend Nilpferde ins Ausland verfrachtet unter anderem nach Kasachstan Russland Vietnam die Ukraine oder die Türkei Grund dafür war die hohe Geburtenrate des Zoos http www hagalil com archiv 2009 11 04 nilpferde Einen großen Profit bringt das Nilpferdgeschäft indes nicht ein betont Zoltán Hanga vom Budapester Zoo Es gibt keinen wirklichen Handel zwischen den Zoos Der Transport von Nilpferden dient eher der Aufrechterhaltung der Population Von den zwei Schönheiten die es im Wasser des Budapester Zoos ruhig angehen

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