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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Die erste Woche in Kiew…
    einigen Denkmälern und einem ewigen Feuer ausgestattet ist Man flaniert so durch Kiew und plötzlich wird man mit der eigenen Geschichte konfrontiert Also mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und den vielen Gefallenen auch in der Ukraine Irgendwie ein bedrückendes Gefühl das einen so mir nichts dir nichts aus der beschwingten Flanierhaltung herausreißt und mit der Realität konfrontiert Genauso bedrückend sind die vielen armen alten Menschen Überall sieht man sie Und überall betteln sie Mir kommt es vor als ob das hier viel mehr seien als beispielsweise in St Petersburg Und auffällig finde ich auch die vielen Apotheken Ich finde wir in Deutschland haben schon viele Apotheken Aber hier in der Ukraine gibt es wohl mindestens genauso viele Ob hier auch ein Drittel der Bevölkerung aus alten nicht selten auch kranken Menschen besteht Ich weiß es nicht Was ich weiß ist dass die Ukraine eine beeindruckende Einwohnerzahl von 46 Millionen Menschen hat Das Thema das diese Menschen und wohl auch uns Deutschen in den nächsten Wochen am meisten beschäftigen wird ist Tschernobyl Am 26 April ist der 25 Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl Schon jetzt sind hier alle Magazine und die politischen Talkshows voll damit Auch ich werde versuchen einige Geschichten dazu zu machen Allerdings weniger frontal sondern eher kreativ Und nah am Menschen Ob mir das gelingt ihr werdet es erfahren Spätestens bis zum 26 April PS In Kiew wird Ukrainisch gesprochen Alle verstehen Russisch aber die meisten sprechen Ukrainisch Im Supermarkt alles auf Ukrainisch Das Fernsehprogramm meistens auf Ukrainisch Nur die Zeitungen und Magazine sind genauso oft vielleicht sogar öfter auf Russisch Bei meinem Fernsehkanal Inter ist die Hauptsprache auch Ukrainisch Die Beiträge in der Hauptnachrichtensendung am Abend sind zwar auf Russisch aber die Interviews meistens auf Ukrainisch Ich glaube ich muss ganz dringend Vokabeln lernen Der Beitrag

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » 2011 » März
    Aufgabe Also die Stadt sehen hören riechen schmecken und ertasten Berlin mit Decoupage Technik entdecken und erleben nicht wie ein Tourist Zuerst musste jeder eine Karte ziehen Jede hatte eine andere Farbe So wurde entschieden wer zur welcher Gruppe gehört Ich war mit Milena Bulgarien und Simion Moldau zusammen Kategorie Stipendium 2011 1 Kommentar Ein plötzlicher Beginn Dienstag den 1 März 2011 von Iryna Burtseva Der erste Tag kam plötzlich wie es sehr oft passiert Mann kann sich fleißig vorbereiten aber dann kommt dieser wichtigste Tag der Anfang unseres neuen Lebens und wir sind nicht bereit So ein Gefühl hatte ich auch diesmal Für jeden von uns begann die Geschichte mit dem Titel Herzlich willkommen in Berlin ganz Kategorie Stipendium 2011 2 Kommentare Nächste Einträge Du durchsuchst derzeit das Medien Mittler zwischen den Völkern Archiv nach dem Monat März 2011 Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 September 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Januar

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Der Arbeitsmarkt? Keine Sorge!
    ist eine Chance kein Risiko Aber es ist ein wenig eine Überraschung dass die Opposition der Unternehmer der Deutsche Gewerkschaftsbund auch nicht viele Sorgen hat Natürlich sie betonen die Öffnung des Arbeitsmarktes und wahrscheinlich Lohndumping als eine Ursache warum der Mindestlohn eingeführt werden muss Allerdings Alexandra Kramer vom Deutschen Gewerkschaftsbund sagt ehrlich dass das Szenario dass der deutsche Arbeitsmarkt von den Ausländern massenhaft gestürmt wird ist mehr ein Thema der Boulevardpresse Das ist nicht realistisch Aus Großbritannien und Irland nach Deutschland Dabei prognostiziert man in den vielen östlichen Staaten etwas anderes Viele Leute hoffen auf den deutschen Arbeitsmarkt Beispielsweise in Polen wird es vorhergesagt dass nach 1 Mai eine halbe Million Polen einen Job in Deutschland suchen werden In Lettland sind zurzeit die Sprachschulen an denen man die deutsche Sprache lernen kann ausgebucht denn viele Leute hoffen nach dem 1 Mai das Glück in Deutschland zu finden und frischen zurzeit ihre Deutschkenntnisse auf Auch ein Teil der östlichen Arbeitnehmer die wie Ute Brüssel gesagt hat schon in Großbritannien sind oder in Irland lernen jetzt die deutsche Sprache und wollen nach Deutschland kommen denn auf den Britischen Inseln ist die Zahl der Arbeitslosen bedeutend angestiegen Genauso wahrscheinlich ist es dass Ute Brüssel und Alexandra Kramer Recht haben Sehr wahrscheinlich dass die Hoffnungen von östlichen Arbeitnehmer übertrieben sind Denn es ist nicht genug in Deutschland etwas Deutsch sprechen Gut Deutsch sprechen ist oft nicht genug Meist ist Deutsch als Muttersprache nur gut genug Zweitens Deutschland wartet meistens auf qualifizierte Arbeitskraft Es ist nicht Irland oder Spanien wo die Wirtschaft boomt man nimmt einen Kredit und billige Arbeitskraft aus Osteuropa baut Häuser und verkauft sie und später befindet man sich in einer Krise Deutschland im Gegensatz zu diesen Ländern ist eine starke Exportnation Und für den Export braucht man nur ausgebildete Arbeitnehmer Der

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Multikulti und Lunchkonzert
    leisten Ohne Einwanderer wäre Berlin eine tote Stadt gibt Günter Piening zu Einzigartig sei hier auch die Verteilung der Einwanderer in den Stadtbezirken Während z B in London oder in anderen Metropolen die Einwanderer meist in den Randbezirken ziehen so wohnen diese in Berlin in den Stadtteilen Neukölln Kreuzberg bzw Wedding also ziemlich in der Mitte Es hängt mit der Teilung zusammen denn diese seien früher Randbezirke gewesen so Günter Piening Multikulti Der multikulturelle Charakter lässt sich unter uns eigentlich täglich spüren Wir sind als Gruppe täglich von Multikulti geprägt wir essen leckere ukrainische Suppe von Irina sind Novinari genießen armenisches Klavierspielen diskutieren über die Presse in Georgien und verkosten ungarischen Gulasch Daher auch das rechtfertigte Lächeln von manchen Kollegen und das zustimmende Kopfnicken als Herr Günter Piening über das Gefühl des Zuhause Seins in Berlin sprach Jeder kennt das jeder hat diese Freundlichkeit und Gemütlichkeit der Stadt mindestens einmal erlebt Wir haben es irgendwie schnell geschafft hier ein Zuhause zu finden Wir wissen jetzt welchen Weg wir gehen müssen um aus dem Bahnhof Alexanderplatz schneller raus zu kommen Wir kommen von Tag zu Tag ein bisschen entspannter zu den Treffen Wir kennen schon Abkürzungen einige gemütliche Lokals zum Kaffee trinken und vereinbaren Treffpunkte Das fremde Gefühl wenn wir abends nach Hause fahren verschwindet schrittweise Für manche sind es kleine unwichtige Sachen aber eben diese Kleinigkeiten führen zu neuen Freundschaften Wir reden über Gefühle vermischen Sprachen und mit jedem Gespräch entdecken wir neue kulturelle und sprachliche Gemeinsamkeiten die uns überraschen und gleichzeitig noch enger miteinander verbindet Berliner Philharmonie Gegen Mittag ging es weiter in die Berliner Philharmonie ein Treffen das uns erlaubt zumindest für ein paar Stunden von den politischen und wirtschaftlichen Themen abzuschalten Die Berliner Philharmonie hat mich durch ihre einzigartige Architektur beeindruckt Eine interessante Mischung irgendwie aus retro klassisch und modern Im Gebäude des organischen Architekten Hans Scharoun wirken 129 Musiker aus allen Ecken der Welt mit Besonders beeindruckend war der Konzertsaal mit seiner einzigartigen Form und die Tatsache dass bei allen Einzelheiten Stühle Polster Struktur die Akustik in Betracht gezogen war Anschließend haben wir uns das Lunchkonzert angehört unter den zahlreichen Besuchern die sich einfach auf Treppen auf dem Fußboden und auf den Korridors bequem machten um die Musik zu genießen Kurz vor dem Konzert haben sich aber einige von uns ein bisschen im Gebäude verlaufen wir sind im obersten Stock angekommen und bei der Öffnung des Aufzugs hatten wir wirklich das Gefühl dass wir in einem Schiff angekommen sind runde kleine Fenster und ein langer ziemlich schmaler Flur gut dass uns vorher erzählt wurde dass das Gebäude an manchen Stellen einen Schiffscharakter hat Dies geht auf die Vorliebe Scharouns für Dampfschiffe zurück da der Architekt in der Hafenstadt Bremen geboren war Der Beitrag wurde am Sonntag den 27 März 2011 um 16 39 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2011 abgelegt Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Eine Reaktion zu Multikulti und Lunchkonzert Milena Mileva Am 27 März 2011 um

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Bei der Bundeswehr
    nun die Gelegenheit mit einzelnen Rekruten kurz zu sprechen Zum Star des Nachmittags wird die einzige Soldatin in dieser Männerriege Wie fühlen Sie sich als Frau fragen die Stipendiaten Werden Sie manchmal belästigt Die Soldatin bleibt politisch korrekt Das absolute Highlight des Programms ist aber der Schießsimulator Hier dürfen einige von uns die Waffe in die Hand nehmen Man fühlt sich als wäre man selbst Soldat Kurze Gespräche auf dem Rückweg in die Kaserne Dóra zeigt sich überrascht dass meine Freundin eine Doktorarbeit zum Thema Bundeswehr schreibt Oder ist sie vielleicht überrascht dass ich eine Freundin habe Bald treffen wir Oberstleutnant Hauke Koch Libyen Afghanistan Guttenberg Rücktritt Der 42 jährige Profi beantwortet unsere Fragen erstaunlich offen Na wart mal ab was morgen in der Bild Zeitung steht Wie ein Blitz aus heiterem Himmel erreicht uns inzwischen die Hiobsbotschaft Ani fehlt Es handelt sich um ein zwanzigjähriges Mädchen aus Armenien das zuletzt kurz nach dem Mittagessen im Beisein des Unteroffiziers Mürlebach gesehen wurde Alles dreht sich jetzt um Ani Die Bundeswehr startet eine beispiellose Suchaktion mit Panzern Hubschraubern und Diensthunden Auf dem 16 Hektar Gelände wird jeder Stein umgedreht Doch es nützt nichts Ani gilt weiterhin als vermisst Erst am Abend meldet sich Clemens über Facebook Ani lebt Puls 78 Blutdruck normal Temperatur kaum erhöht Endlich Aufatmen Kurz nach 20 Uhr komme ich zum Kvartira Nr 62 Als russische Kneipe im Kreuzberger Wrangelkiez wird es oft bezeichnet Hier begegnen wir Journalisten die im Netzwerk n ost tätig sind Ani ist auch schon da und wird selbstverständlich mit vielen Fragen konfrontiert Der Beitrag wurde am Samstag den 26 März 2011 um 18 17 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2011 abgelegt Kommentare sind derzeit geschlossen aber du kannst dennoch einen Trackback auf deiner Seite einrichten Kommentarfunktion ist deaktiviert Archiv Juni 2015 Mai

    Original URL path: http://medien-mittler.de/blog/2011/03/26/bei-der-bundeswehr/ (2016-04-24)
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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Ein paar Gedanken über die Freiheit der Zeitungen
    Kollegen aus Rumänien haben das erzählt In Bulgarien woher ich selber komme findet auch eine gefährliche Veränderung der Medienwelt statt die ganz heftig entweder von politischen Einflüssen oder von geschäftlichen oder beiden abhängig wird Und in Ungarn fragen Sie Dora was mit ihrem wunderschönen neuen Mediengesetzt passiert Es gibt sicher mehrere Beispiele aber es ist interessant zu verstehen warum das gerade jetzt passiert Und zweitens was die Konsequenzen daraus sind Es gibt viele Ursachen für die heutige Begrenzung der Medienfreiheit In vielen Fällen sind die Medien durch die Krise finanziell sehr schwach geworden und können deshalb leicht von politischen oder wirtschaftlichen Einflüssen abhängig werden Es gibt einige Regierungen die ganz populistisch agieren und alle Informationsquellen unter Kontrolle haben möchten Dazu kommt auch die Tatsache dass mit dem Internet das Businessmodell der Printmedien einfach gebrochen wurde Die Auflagen reduzieren sich jedes Jahr ebenso wie die Einnahmen aus Werbung Das macht das Überleben der traditionellen Medien noch mehr zu einer Herausforderung Doch wie wir bei diesem Gespräch erfahren haben gibt es so eine richtige Gefahr für die deutschen Zeitungen nicht Woran kann das liegen Sicherlich denke ich mir gibt es einen Zusammenhang damit dass die Leser in Deutschland sich konservativ zeigen Hier ist der größte Markt in Europa Zeitungen werden immer noch sehr viel gelesen und die neuen Medien verdrängen die traditionellen nicht Das hat den Zeitungen während der Krise geholfen in der Mehrzahl stabil zu bleiben und keine zu großen finanziellen Verluste zu haben Und was sind die Konsequenzen Nichts Gutes Also muss sich was an dem Zeitungsmodell verändern Sonst wird sich die Tür für die Online Alternativen noch breiter und schneller öffnen Ah ja und der Kuchen war super lecker Der Beitrag wurde am Samstag den 26 März 2011 um 17 36 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2011 abgelegt

    Original URL path: http://medien-mittler.de/blog/2011/03/26/ein-paar-gedanken-uber-die-freiheit-der-zeitungen/ (2016-04-24)
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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Stuttgart im Überblick
    der beste und der teuerste Platz in Stuttgart Obwohl mehrere von uns schon Lust auf Frühstück hatten war noch ein ernstes Thema für uns geplant Und zwar das Gespräch mit der Referatsleiterin Suzana Neib Im Gespräch ging es um Osteuropa vor allem um die Donaustrategie Traditionell gab es Kaffee und eine südliche Spezialität Brezel Gerade recht Es geht weiter Was nun wichtig zu erwähnen ist sind die Treppen Man trifft sie in Stuttgart ständig Wieder und wieder Mit hohen Absätzen gelingt es nicht so leicht die Treppen zu steigen Wir landeten in der Jugendherberge Hier haben wir was gegessen und unsere Koffer dort gelassen Danach folgte ein kurzer Spaziergang Mit der Stadtführerin besichtigen wir nicht so viel Keine Zeit Noch viel zu tun Und am Nachmittag trafen wir uns mit Politikern Im Mittelpunkt standen zwei Themen Der neue Bahnhof Stuttgart 21 und Landtagswahlen in Baden Württemberg Diese zwei Themen bewegen derzeit deutsche Bürger Na ja Der neue Bahnhof ist keine schlechte Perspektive Es bleibt mir nur zu wünschen dass wir in unserem Land solche Probleme kriegen Und die plötzliche Katastrophe in Japan kann für die bisher erfolgreiche CDU schlechte Zeiten bedeuten Schreckliche Ereignisse im Land der aufgehenden Sonne haben auch ihre Folgen in Europa Es herrscht Angst Erdbeben könnte auch hier passieren sagen die Leute in Stuttgart Obwohl das kaum möglich ist Nun für mehr als zwei Stunden wissen wir Bescheid Das Abendessen im Restaurant Plenum war ein schönes Ende unseres ersten Tages in Stuttgart Irgendwo in der Mitte des Abends hat jemand von uns das Klavier im Raum entdeckt Da ging es los Lieder aus sowjetischen Zeiten konnten mehrere singen Und dann noch ohne sich zu schüchtern sangen die Medien Mittler Lieder aus ihren Ländern Ohne Zweifel brachte dieser Abend uns noch enger zusammen Der Beitrag wurde am Sonntag

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  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Verloren im Bundestag
    und dann weiter zurück zu ihrem Handy Nach Steinmeier kommen andere zur Rede die nicht so spannend sind Also gehen wir weiter die Kantine wartet auf uns Wir erfahren das es ein Restaurant für Reichere und eine Kantine für Ärmere gibt Das stolze Personal der Kantine trägt Krawatten aber bietet nur zwei Speisen an Wir essen und reden über Parlamente in unseren Länder Bei uns sind die Politiker nicht so aktiv sie schlafen sagt Peter aus der Slowakei Bei uns die Politiker giessen Wasser aufeinander sagt Milena aus Bulgarien Nach unten nach oben Nach dem Essen treffen wir den CDU Mann Schockenhoff Er spricht ziemlich generell aber zum Glück ist Kaffee da Er musst sich bald verabschieden Dann spricht ein anderer CDU Mann der kein Abgeordneter ist aber oder deswegen spricht er offener Er erklärt warum Deutschland die No Fly Zone über Libyen nicht unterstützenwird In der Pause zwischen CDU und dem letzten Treffen wandern wir mit Irina und Tamar durch das Bundestagsgebäude Die Debatte im Plenum ist langweilig geworden die Mehrheit der Politiker ist weg also gehen wir auf eine kleine Expedition In einem Moment sind wir im Kellergeschoss wo es keine Leute gibt Es sieht aus wie in einer Garage Wir fühlen uns bisschen illegal wie in einem Thriller Dann sind wir verloren Ein Aufzug rettet uns und bringt uns auf das Dach genauer auf die Terasse des Reichstags Wir sehen die Türme wo die russischen Soldaten die sowietische Fahne gepflanzt haben Und auch die Georgische sagt Tamar Wir gehen in die Kuppel wo wir mit unseren Ausweise normalerweise nicht erlaubt sind aber es stört niemanden Es regnet und die Kuppel ist verlassen Was ist Demokratie Das letzte Treffen findet im Jakob Kaiser Haus II statt Da treffen wir Herr Bijan Djir Sara und Frau Marina Schuster zwei

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