archive-de.com » DE » M » MEDIEN-MITTLER.DE

Total: 379

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Die wichtigste Frage unserer Zeit
    4 Prozent mehr als doppelt so hoch Die Prognosen sind auch relativ optimistisch bis 2020 sollen in Deutschland 14 Prozent Energie aus erneubaren Quellen kommen Diese Fakten zeigen dass Deutschland im Rahmen der Produktion der erneubare Energie das erfolgreichste europäische Land ist Trotzdem gibt es auch in diesem Land Problemen und Hindernisse die die Weiterentwicklung bremsen Zum Beispiel Energiemärkte sind noch von wenigen großen Unternehmen dominiert und deswegen existieren noch Hemmnisse gegen neue Akteure die die Entwicklung erneubarer Quellen beschleunigen könnten Überraschenderweise warnen auch einige Ökologen vor den ökologischen Kosten der Windparks in Vogelschutzgebieten Monokulturen aus Mais die für Herstellung des Biodiesels verwendet wurden und Kahlschlag in den Wäldern die eine Folge des Holzverbrauchs in Biomassekraftwerken und Pelletheizungen sind Diese Probleme sind selbst natürlich nicht so groß um die Entwicklung der erneubaren Energien zu aufzuhalten Trotzdem muss man sie ernst nehmen Bessere Regu3ar5en und Gesetze könnten den Markt öffnen Vernünftige Förderung der Weiterentwicklung neuer Energiequellen würde auch nicht schaden Und adas betont der Bundesverband Erneubare Energie erneubare Energie haben nur dann Sinn wenn sie ökologisch sind Deswegen muss man gut nachdenken wo die Windturbinen und Photozellen ausgebaut werden sollten und wo man Monokulturen ohne ökologisches Risiko anbauen kann und wo nicht Aber wir sollen nicht zulassen dass irreale Ängste die Debatte und den Ausbau der Infrastruktur hindern Der Beitrag wurde am Freitag den 22 März 2013 um 16 47 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2013 abgelegt du kannst zum Ende springen und einen Kommentar hinterlassen Pingen ist im Augenblick nicht erlaubt Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012

    Original URL path: http://medien-mittler.de/blog/2013/03/22/die-wichtigste-frage-unserer-zeit/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive


  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Warten auf den Frühling
    er durch die Bäume nicht Also bin ich mit meinem Fahrrad nach Grunewald gefahren Grunewald ist eine Region beim Wannsee Schnee lag überall Asphalt oder Erde hat mein Fahrrad gar nicht berührt Ich habe aber circa 100 Menschen mit Hunden getroffen 50 Kinder mit Schlitten zwei Skifahrer und vier Radfahrer Ergebnis 40 km Durchschnittliche Geschwindigkeit 13 6 km pro Stunde Sturz ein und ein halber Zahl der blauen Flecken zwei Aber es hat sich gelohnt Jetzt weiß ich schon was die Berliner im Winter machen Sie warten einfach gar nicht Der Beitrag wurde am Donnerstag den 21 März 2013 um 17 42 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2013 abgelegt du kannst zum Ende springen und einen Kommentar hinterlassen Pingen ist im Augenblick nicht erlaubt Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 September 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Januar 2010 Juni 2009 Mai

    Original URL path: http://medien-mittler.de/blog/2013/03/21/warten-auf-fruhling/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Exkurs: Eindrücke aus Stuttgart Teil Eins
    Industrieländern wird der Durchschnittsbürger immer älter Das führt dazu dass die Bevölkerung schrumpft In Japan zum Beispiel werden in 30 Jahren nur noch 80 Millionen Menschen Leben in Vergleich zu 150 Millionen heute Und ältere Bürger sind in der Regel nicht die potenziellen Käufer die sich Produkthersteller wünschen Darum schaut auch ein Elektronikriese wie Robert Bosch zunehmend auf den asiatischen und südamerikanischen Markt Von den rund 300 000 Mitarbeitern die das Unternehmen weltweit beschäftigt sind die meisten Chinesen Seine Standorte in China sind nach den deutschen die größten Die Produkte die hier vom Fließband laufen sollen zu allererst auf chinesischen Regalen landen und die sich bildende neue Mittelschicht ansprechen Das sei laut Raschke eines der Rezepte für nachhaltigen Erfolg die Herstellung hochwertiger Produkte für Entwicklungsländer zu erschwinglichen Preisen Klingt widersprüchlich ist es aber laut Raschke nicht Schließlich verdienen die Mitarbeiter in China nicht annähernd so viel wie die deutschen Zudem werden die Produkte im Land produziert und nicht importiert Das die Verlagerung von Arbeitsplätzen und eine Niedriglohnpolitik den Ansätzen des Firmengründers Robert Bosch widersprechen würden wehrt der Geschäftsführer ab Zwar verdient ein chinesischer Arbeiter bei Bosch nur 400 Euro im Monat was im Verhältnis zu Deutschland wenig ist Doch wenn man bedenkt dass das Durchschnittsgehalt in China rund 200 Euro beträgt dann zahlt Bosch das Doppelte im Vergleich zu anderen Unternehmen In Werbefilmen und Broschüren verweist das Unternehmen immer wieder auf ein Zitat ihres Gründers Lieber Geld verlieren als Vertrauen welches als ein Mantra gilt Auch über Bosch wurde erzählt dass er in den Anfangsjahren weniger verdient haben sollte als seine Angestellten Er hätte sich sogar verschuldet um sicherzugehen dass seine Mitarbeiter rechtzeitig ihre Löhne kriegen würden Die Robert Bosch GmbH ist schon ein Kuriosum Sie ist keine Aktiengesellschaft und ihr Haupteigentümer ist die gleichnamige Stiftung die ihre Tätigkeit aus

    Original URL path: http://medien-mittler.de/blog/2013/03/19/exkurs-eindrucke-aus-stuttgart-teil-eins/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Im Schwabenländle
    durften auch ohne Handschuhe und eine Strickmütze rausgehen Wegen des Essens braucht man bestimmt auch nicht zu emigrieren Manche unerfahrene Besucher hat die Ausgiebigkeit der schwabischen Küche überrascht aber Spätzla und Maultaschen kann man leichten Herzens empfehlen ganz zu schweigen vom lauwarmen Schokoladenkuchen an Vanilleschaum Unerträglich konservativ sind die Schwaben auch nicht Man würde sogar das Gegenteil behaupten denn neulich wurde gerade in Baden Würrtemberg richtig viel experimentiert Nach 58 Jahren hat man die erprobte schwarze Regierung abgestellt und seit zwei Jahren testet man hier die grün rote nicht verwechseln mit rot grüner Koalition Seit drei Jahren versucht man einen Tiefbahnhof mit unberechenbaren Quellen sowohl mineralen als auch finanziellen zu bauen Und vor den letzten Wahlen hat man ausprobiert wie viel Beliebtheit kann sich ein Minischterpräsident mit 4 67 Milliarden Euro Steuergeld kaufen Nicht viel falls sich an seine Fersen ein mutiger und unermüdlicher investigativer Journalist wie Andreas Müller hängt Und ingerationsunwillig Es ist kaum zu glauben im Falle eines Landes in dem 40 der Bevölkerung Wurzeln im Ausland hat und wo die Migrationsfrage nichtsdestotrotz für keine Schlagzeilen sorgt Das haben uns übrigens Hanna Stähle Melita Delic Klaus Peter Murawski und Rosa Grünstein mit ihren eigenen Geschichten bewiesen Ja in Baden Würrtemberg kann man alles nur das Hochdeutsch bleibt aus Der Beitrag wurde am Dienstag den 19 März 2013 um 08 47 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2013 abgelegt du kannst zum Ende springen und einen Kommentar hinterlassen Pingen ist im Augenblick nicht erlaubt Einen Kommentar schreiben du mußt angemeldet sein um kommentieren zu können Archiv Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Juni 2011 Mai

    Original URL path: http://medien-mittler.de/blog/2013/03/19/im-schwabenlandle/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » “Die Sitzung”
    eigentlichen Inventar erhalten geblieben Aber allein das Wissen darum was hier in erstaunlich kurzer Zeit beschlossen wurde führte zu einem schockierenden Erlebnis Wir haben auch erfahren dass die Entscheidung über die Endlösung höchstwahrscheinlich schon im Oktober 1941 in der Euphorie des Sieges gegen die Sowjetunion von Hitler betroffen wurde Unter anderen setzt sich der amerikanische Holocaust Historiker Christopher Browning sehr intensiv mit dieser Frage auseinander Die Gruppe der Konferenzteilnehmer war wohlüberlegt ausgewählt worden Es waren alle Reichsministerien die in die geplanten Aktionen involviert waren zumeist auf Staatssekretärsebene vertreten Zudem Repräsentanten der Verwaltungen der besetzten Osteuropäischen Gebiete sowie hochrangige Vertreter der NSDAP Nur durch Zufall sind überhaupt Originaldokumente erhalten geblieben Gegen Kriegsende waren natürlich alle Teilnehmer nach Kräften bemüht die für sie belastenden Dokumente zu vernichten Lediglich die Handakte von Martin Luther der in Ungnade gefallen 1945 im KZ Sachsenhausen einsaß wurde übersehen und konnte sichergestellt werden Darin enthalten war die einzige Kopie des seinerzeit an alle Teilnehmer versandten Protokolls Aus dieser Kopie erschließt sich der Verlauf dieser Konferenz die letztendlich zur Grundlage des nachfolgenden Holocaust wurde Bemerkenswert ist auch dass sich kein Einziger der Teilnehmer nach dem Krieg seiner Verantwortung zu diesem konkreten Sachverhalt stellen musste Entweder gab es Verurteilungen aufgrund anderer Tatbestände oder die Betreffenden kamen bereits vor Kriegsende ums Leben Einigen Teilnehmer lebten noch bis in die 1980er Jahre unbehelligt in der Bundesrepublik Deutschland Zum Schluss habe ich noch an der Rezeption den Katalog der ständigen Ausstellung für 15 Euro gekauft so konnte ich mir die Fotos und die Dokumente der am Nachmittag eiligst besichtigten Ausstellung am Abend nochmal in Ruhe anschauen Dazu kam noch das Heimkino Erlebnis der amerikanische Film The Conspiration auf YouTube Vorm Einschlafen habe ich mir kurz überlegt vielleicht sollte ich von der Tageszeitung endlich mal zu einer Wochen oder Monatszeitung wechseln Es macht

    Original URL path: http://medien-mittler.de/blog/2013/03/18/die-sitzung/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Kaukasische Wahrheiten
    der Präsident der Obertamada Michail Saakaschwili hat diese Funktion in den vergangenen Jahren in Georgien mit ganzem Herzen ausgefüllt Er scheute keine Mühe die Zukunft Georgiens in den kühnsten Zügen zu zeichnen Mal sollte es die Schweiz mal das Singapur des Kaukasus werden Poti Anaklia Lazika heißen die Orte in denen die künftigen Handelsdrehkreuze der Welt angesiedelt werden sollten Auch wenn sich enorm viel getan hat in den vergangenen Jahren und Misha der Präsident von einer neuen Klinik zur nächsten halbfertigen Fabrik eilt um sie einzuweihen sind die Menschen ernüchtert Zu kühn waren die Versprechen zu wenig hat sich vor allem für die zahlreichen älteren Menschen geändert von denen viele ihr Leben als Kleinbauern Taxifahrer Straßenverkäufer oder gar als Bettler bestreiten Viele richten ihre Hoffnung nun auf Bidsina Iwanischwili der zwar alles andere als ein guter Tamada ist dafür aber so vermögend dass er den gesamten Haushalt Georgiens für ein Jahr bestreiten könnte Geschichten über kommunistische Zustände in seinem Heimatdorf lassen so manchen auf Geschenke nach der Wahl im Oktober hoffen Die neoliberal ausgerichtete Regierung sah sich im Zugzwang und legte ein geradezu sozialdemokratisches Programm zur Unterstützung von Bauern und zum Abbau der Arbeitslosigkeit auf Möge bei diesem Wettstreit der besonnenste Tamada gewinnen ist man geneigt zu wünschen Weitaus orientalischere aber auch durch das autoritäre System bedingte Versionen der Wahrheit bekommt man in Aserbaidschan präsentiert So muss man sich nicht wundern wenn man eine 100 Prozent von der Realität abweichende Aussage zu hören bekommt ob von Regierungs oder Oppositionsseite Wer am stärksten gefährdet und am schwächsten ist der wird die Regierung von Präsident Alijew in den höchsten Tönen loben Die orientalische Kultur bringt es zudem mit sich dass man einander beim Kennenlernen und zum Beginn von Gesprächen schmeichelt um eine gemeinsame Ebene zu finden Doch geschieht dies mitunter auf eine

    Original URL path: http://medien-mittler.de/blog/2012/07/14/kaukasische-wahrheiten/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Stille
    musikalisch und die anderen 50 Prozent schickten sich an dies zu tun dann geschieht es hinter verschlossenen Fenstern und Türen Noch kurz vor dem Eurovision Song Contest ging die Polizei dazwischen als einige Jungs auf dem zentralen Fontainenplatz zu Hip Hop tanzen wollten Nur wenige Minuten erscholl die Musik dann war nur noch das verhaltene Plaudern der Passanten zu hören Keine lauten Rufe keine Pfiffe 400 Kilometer südwestlich Noch sauberer gefegt die weißen Straßenmarkierungen immer frisch und die Fassaden in leuchtenden Farben aber umso stiller ist die Innenstadt von Naxcivan Es ist die Hauptstadt der gleichnamigen aserbaidschanischen Exklave an der Grenze zu Iran Mausoleen und das unvermeidliche Museum für den verstorbenen Präsidenten Haidar Alijew sowie eine Statue des Führers auf dem weitläufigen quadratischen Vorplatz prägen die Innenstadt Man spürt bereits einen starken Hauch Zentralasiens Es ist ein Begriff der nach straff geführten Staaten klingt Auf den Straßen Nachitschewans dominieren nach sechs Uhr am Abend die Männerstimmen Frauen sollten in Begleitung von Verwandten oder Ehemännern unterwegs sein wenn sie nicht schwer missbilligende oder anzügliche Blicke auf sich ziehen wollen In den Teestuben bedienen Männer Männer Es wird gemeinsam getrunken und gegessen selten aber diskutiert und wenn dann mit gedämpften Stimmen An der Universität tragen die Studenten Kleidung im Stil sowjetischer Schuluniformen Musik wird zur Lobpreisung der Kultur und des Landes gespielt Unbeschwert wirken die Menschen dabei nicht Es ist ein Leben ohne Chaos Widerspruch und Spontanität Es ist sauber und ruhig ganz im Sinne der Regierung die mit der Ordnung auch Kontrolle über die Menschen durchsetzt In dieser Stille sehnt das Ohr das Tifliser Chaos herbei die manchmal lauten Streitereien auf den Straßen und die noch unbeholfen schiefen Tonleitern aus dem Haus schräg gegenüber Der Beitrag wurde am Samstag den 14 Juli 2012 um 17 15 Uhr veröffentlicht und wurde unter

    Original URL path: http://medien-mittler.de/blog/2012/07/14/stille/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Medien-Mittler zwischen den Völkern » Blog Archiv » Im Gefängnis wegen eines YouTube-Videos?
    tun haben könnte Die Frage liegt nahe ob das Video eine Rolle bei der Festnahme gespielt hat Es wäre nicht das erste Mal im autoritär regierten Staat Aserbaidschan dass ein Aktivist nach der Veröffentlichung eines satirischen Videos im Gefängnis landet Im Jahr 2010 hatte es Emin Milli und Adnan Hajizadeh getroffen Der 52 jährige Mammadov ist Redakteur der Zeitung Stimme der Talysch und tritt für die Rechte der Talysch ein Diese leben im Süden Aserbaidschans und im Norden des Iran Sein Vorgänger als Redakteur der Talysch Zeitung war 2008 ebenfalls wegen Spionage für den Iran angeklagt und dann zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden Er starb 2009 im Gefängnis Die ohnehin schwierigen Beziehungen zum Iran könnten bei Mammadovs Festnahme eine Rolle gespielt haben da die Spannungen zwischen beiden Ländern in den vergangenen Monaten zunahmen Zum Beispiel berichtete Radio Liberty mit Bezug auf einen staatlichen Sender dass im Iran zwei Aserbaidschaner wegen Spionage verhört wurden Aserbaidschan unterhält gute Beziehungen zu Israel wo wegen des iranischen Atomprogramms öffentlich ein Militärschlag gegen Iran erwogen wurde Menschenrechtsaktivisten gehen davon aus dass Mammadovs Festnahme ein weiterer Schritt der Regierung gegen Opposition und Zivilgesellschaft ist Beobachter und Aktivisten rechnen wenige Wochen nach dem Eurovision Song Contest in Baku mit einem harten Durchgreifen der Behörden Im Vorfeld der Veranstaltung hatte es in den internationalen Medien zahlreiche kritische Berichte über die Lage im Land gegeben Damit wurden Pläne der Regierung torpediert den Gesangswettbewerb als PR Show für die Modernisierung und Europäisierung des Landes zu nutzen Sie hatte dafür einen zweistelligen Millionenbetrag ausgegeben Das Video aus dem Süden Aserbaidschans hingegen erreichte ohne jegliche finanzielle Investition ein Millionenpublikum Ganz offenbar gab die Botschaft den Ausschlag für den Erfolg Der Beitrag wurde am Samstag den 14 Juli 2012 um 16 35 Uhr veröffentlicht und wurde unter Stipendium 2011 Stipendium in Mittel

    Original URL path: http://medien-mittler.de/blog/2012/07/14/im-gefangnis-wegen-eines-youtube-videos/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive



  •