archive-de.com » DE » L » LIGA6000.DE

Total: 236

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • kalender_6000
    Mi Do Fr Sa So 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 Lesung Diskussion Club Party Konzert Bühne

    Original URL path: http://www.liga6000.de/events/day.php?%0A%20%20%20%20%20%20%20%20year=2016&month=02&day=01&cat_ids=Array&%0A%20%20%20%20%20%20%20%20%3CFONT%20SIZE= (2016-02-10)
    Open archived version from archive


  • Liga 6000 Print Version
    Deutschen Bank den Titel zum Kauf empfohlen hatten Wie schwer interne Kommunikation sein kann ist bekannt jedenfalls die Handelsabteilung derselben Bank verkaufte exakt einen Tag später rund 44 Mio Aktien der Telekom im Auftrag eines Großkunden wie die Bank nach anfänglichem Zögern mitteilte Ein Schelm wer Böses dabei denkt Schließlich sind die Compliance Bemühungen der Bank für alle sichtbar Denn um diese gesetzlich vorgeschriebene und gerne chinesische Mauer genannte Trennung zwischen den einzelnen sich bei koordinierter Steuerung potenziell beeinflussenden Geschäftsbereichen zu zementieren wurden ja offensichtlich weder Kosten noch Mühen gescheut Denn was seit langem schon in der Frankfurter Taunusanlage herumsteht und im mal wieder von den raffgierigen Kapitalisten betrogenen Volksmund so gerne Soll und Haben genannt wird eben die Zwillingstürme welch schreckliches Wort darf das überhaupt noch benutzt werden der Deutschen Bank Analysten links Handel rechts Verbot des gemeinsamen Mittagessens und getrennte Parkplätze schwuppdiwupp schon ist alles compliancet Und Signale durch die Fenster Sind doch verspiegelt Ronnilein kleines Dummerchen Wertverfall und Kursverfall Alle Berufenen und noch mehr nicht Berufene beeilten sich mit dem Einhacken auf die Deutsche Bank Schließlich ist die T Aktie Leitbild der deutschen Aktienkultur Millionen Friseusen und Fleischermeister haben sich von Manfred Anwalt Liebling des kleinen Mannes Krug zum Kauf erheblicher Anteile eben der maroden Ex Behörde verleiten lassen über die sie sich vorher Jahrzehnte hindurch grün und blau geärgert haben Aber nun hat Ron Sommer einen Schuldigen für die sogenannte Geldvernichtung seiner Kleinaktionäre durch den seit Monaten verfallenden Kurs gefunden entschuldigt sich prompt in ganzseitigen Zeitungsanzeigen und weist gleichzeitig jede Schuld von sich und seinem Unternehmen Dafür kündigt er an weiteres Geld tatsächlich zu Vernichten im Sinne des Ausgebens weil er das Geschäftsgebaren der Deutschen Bank beim Verkauf der Aktienpakete juristisch prüfen lassen will und außerdem müsse sein Unternehmen sich Gedanken darüber machen ob es nicht

    Original URL path: http://www.liga6000.de/print_version.php?article_id=75 (2016-02-10)
    Open archived version from archive

  • Liga 6000 Print Version
    Zwischenzeitlich kursierten nie belegte Gerüchte über Kokain Konsum Haffas wütende Kleinanleger reichten Sammelklagen ein und die Medien nutzten die Gelegenheit ihre jahrelange Bewunderung in triefende Häme zu tauschen Neben dem Aktienkurs der übrigens auf dem heutigen Niveau der fast totalen Auflösung gleichkommt Rechnerisch sind etwa 99 Prozent des Kapitals umverteilt worden und den weinenden Aktionären samt deren Schutzvereinigungen das lustigste an der EM TV Story sind die Geschäftszahlen Nachdem 1999 der Vorsteuergewinn auf 150 Mio DEM verfünffacht wurde plant das Unternehmen im Frühjahr 2000 für das laufende Jahr dann nur eine Vervierfachung auf 600 Mio DEM Alleine die 4 6 Mrd DEM die EM TV im Frühjahr 2000 für die Jim Henson Company sowie die Hälfte der Formel 1 ausgibt sollten stutzig machen Immerhin hätte bei gleichem Niveau wie 1999 rund 30 Jahre lang der gesamte Vorsteuergewinn ausgegeben werden müssen um diese beiden Käufe abzustottern Der Konzern selbst reduziert dann nach und nach seine Prognosen Von 600 Mio DEM Vorsteuergewinn im Oktober 2000 auf 50 Mio DEM im Dezember im Frühjahr 2001 wurde schließlich ein Verlust von 2 6 Mrd DEM gemeldet Visionen wollen Märkte Analysten Medien und Kleinanleger an der Börse sehen Wer hat behauptet das Rechnen visionär sei Vom Allgäuer Märchen zum deutschen Albtraum Zwei Brüder verließen das Land der Hände Arbeit und gingen dahin wo das Geld wächst So ähnlich spricht die Off Stimme dazu flitzt ein aus dem Hubschrauber gefilmter Audi der Oberklasse durch die Hopfengärten des Allgäu Es folgen Bilder einer Werbeveranstaltung für den Börsengang durchgeführt von der Kreissparkasse in der örtlichen Mehrzweckhalle Das Muster des Films offenbart sich schnell Schnitt und Gegenschnitt und Schnitt Eine Reihe eigener Erzählstränge werden ineinander gemixt Und intelligente Kontrapunkte gesetzt Die Ausschnitte aus der Predigt des örtlichen Pfarrers gegen eine Rede Haffas und die Aktienverkaufsshow der Kreissparkasse Pfaffenhofen die Kursbewegung der Preise auf den internationalen Hopfenmärkten gegen das Auf und Ab des Aktienkurses Auf den ersten Blick kommt der Film daher wie eine Reise in die Vergangenheit des Unternehmensgründers in und um Pfaffenhofen sonniges und beschauliches Allgäu wo die Welt noch in Ordnung ist Wäre dem so bestünde kein Deut Unterschied zu all den Arme Kleinanleger werden von raffgierigen Banken und Unternehmen betrogen und verarscht Berichten der Leute die oft genug und mit bewundernswerte Ausdauer vor dem Börsencrash die fünfstelligen Versprechungen verbreitet haben Aber dem ist eben NICHT so und das macht den Film auch noch zwei Jahre nach seiner Entstehung und unabhängig vom aktuellen Kurs der EM TV Aktie sehenswert Da werden die Hallertauer Hopfenbauern als global players vorgestellt denn der Hopfenmarkt ist international und gezahlt wird in USD Einer dieser Hopfenbauer Archetyp des Kleinanlegers erklärt bei der Zeitungslektüre in breitestem Bayrisch den Zusammenhang zwischen dem Preis den er für seinen Hopfen erhält und den Aktienkursen der Bierbrauer und Hopfenhändler Und braucht dazu nicht mal fünf Sätze Auch Schorsch und Schorsch Fuchs Sohn und Vater eines anderen Hopfenbetriebes werden begleitet Und auf faire Art vorgeführt in ihrer ablehnenden Haltung als mit den EM TV Aktien noch Geld zu

    Original URL path: http://www.liga6000.de/print_version.php?article_id=74 (2016-02-10)
    Open archived version from archive

  • Liga 6000 Print Version
    ihre Idee einer rein anzeigenfinanzierten unabhängigen Musikzeitschrift und nicht etwa eines Fanzines in den Folgejahren um Heute ist das mittlerweile nach Köln migrierte Intro neben de bug und Spex längst das wichtigste Printmedium für aktuelle Popmusik Indie Dogmatismus Von dieser Entwicklung war 1995 allerdings noch nichts zu ahnen Während andere ihre Auslieferungstätigkeit aus purem Idealismus Indie you know erst gar nicht in Rechnung stellten ließ ich mir allmonatlich aus Osnabrück Geld überweisen Dabei war es eigentlich ein sehr angenehmer Job Man wurde nicht kontrolliert der Lohn kam pünktlich die Auftraggeber waren freundlich meckerten nie und man konnte sie duzen Gelang es gar den Auslieferungsabend auf einen Mittwoch Günther Kochs neunzigminütige Live Reportage von der Champions League auf Bayern 5 oder einen Donnerstag Soul Patrol Radioshow auf Radio X zu legen machte die Ausfahrerei richtig Spaß Allmählich veränderte sich nun auch mein Verhältnis zum Intro War ich anfangs noch sehr darauf bedacht jedem der mir auf den Touren begegnete klarzumachen dass ich mit diesem Blatt aber auch gar nichts zu tun hätte quasi hier gerade nur beruflich und des Geldes wegen unterwegs war und das Intro eigentlich ziemlich doof finden würde entkrampfte sich das in dem Maß wie die Zeitschrift besser wurde Via Crossover Postrock und Autorentechno hielten allmählich auch andere Musikstile Einzug in das Heft Vor allem jedoch verabschiedete man sich in der Redaktion endlich vom jahrelang prägenden Anti Spex Dogmatismus Der hatte bisweilen zu fürchterlichen Auswüchsen geführt Nicht nur dass man sich lange weigerte gewisse journalistische Minimalstandards zu berücksichtigen und teilweise unerträglich schwanzrockende Musik Expreß Speech zuließ Nein vor allem die dem Intro jahrelang vollkommen abgehende Zurkenntnisnahme aktueller ästhetischer politischer und künstlerischer Debatten sowie erst recht der mehr als latente Anti Intellektualismus nicht nur in den Leserbriefen waren einfach grausam Medienpartner unter sich Nach 10 Jahren und 100 Heften

    Original URL path: http://www.liga6000.de/print_version.php?article_id=72 (2016-02-10)
    Open archived version from archive

  • Liga 6000 Print Version
    ging es also nur noch um die Verpackung des 460 Millionen Mark Projekts Und da ist der schlanke nur 52 Meter breite Turm einer niedrigen Vollbebauung des Grundstücks wohl vorzuziehen Nur ist das Stadtparlament eigentlich anderes als ein Gremium für ästhetisches Empfinden Es geht denn dort auch nicht darum das Richtige zu tun oder das was man dafür hält sondern das Beste draus zu machen worin die Grünen nach ihren letzten Kriegsparteitagen ja einige Übung haben Auch Planungsdezernent Wentz hatte 1998 das Beste draus gemacht als er dem Bauherrn die Verdoppelung der Bürofläche zusagte nach dem dezenten Hinweis die Versicherung könne ihren Sitz sonst in eine andere Stadt verlegen Auf diesem ökonomistischen Niveau bewegen sich nun auch einige empörte Anwohnerinnen und Anwohner wenn sie der Zürich Versicherung drohen ihr Negativ Image könne sich geschäftsschädigend auswirken Da ist dann auch nicht mehr zu helfen Eine vergleichbare Geschichte spielte sich dieses Jahr schon bei der Planung des neuen Standorts der Europäischen Zentralbank EZB an der Großmarkthalle ab Es gab viel Aufregung und das Fingieren politischer Positionen lautstark wurden verschiedenste Meinungen geäußert ohne irgendeine Auswirkung auf die Entscheidung haben zu können Die war schon gefallen Die EZB möchte neben der Großmarkthalle am liebsten drei Hochhäuser errichten und sich von der Öffentlichkeit so weit wie möglich abschotten das besondere Sicherheitsbedürfnis mache dies erforderlich Die Lokalpolitiker stehen vor dem Problem dass sie der EZB als wichtigem Wirtschafts und Imagefaktor eigentlich keinen Gefallen abschlagen können gleichzeitig aber eine starke Veränderung des Ostends fürchten die Verdrängung ärmerer Bevölkerungsschichten Zwischen EZB Zaun und Main soll den Bürgern womöglich nur ein schmaler Uferstreifen bleiben Und die öffentliche Zugänglichkeit der unter Denkmalschutz stehenden Gemüsekirch des Architekten Martin Elsässer ist auch nicht gesichert Im Angesicht der Standort Entscheidung geht es dann aber letztendlich nur um ein geordnetes städtebauliches Gesamtkonzept Barbara Heymann

    Original URL path: http://www.liga6000.de/print_version.php?article_id=71 (2016-02-10)
    Open archived version from archive

  • Liga 6000 Print Version
    am ehesten entspricht Ein Winzer hat natürlich die Freiheit abweichenden Wein zu produzieren er darf ihm dann nur nicht das Label der Region aufsetzen Eine Reihe von Winzern in Italien praktiziert das seit Jahren und produziert sogenannte Supertoskaner die nicht mehr aus der traditionellen Rebsorte Sangiovese hergestellt werden sondern aus klassischen Bordeaux Sorten der Sassicaia bspw hat sich darüber seinen eigenen Ruf aufgebaut und ist inzwischen zu einem der teuersten italienischen Weine überhaupt aufgestiegen Im Rheingau wurde kürzlich ein Streit zwischen dem dortigen Verband und dem angesehensten Weingut Robert Weil entschieden es ging um die Neueinführung des Begriffs erstes Gewächs der aus der französischen Cru Klassifizierung abgeleitet ist und auf Reblagen und der dauerhaften Qualität der Weine eines Weinguts basiert Wilhelm Weil sah die Grenzen dafür zu weit gefasst und daher nicht mehr aussagekräftig der Verband hingegen wollte ein knappes Drittel der Reblagen des Rheingau in die Klassifizierung aufnehmen Dass solch eine Klassifizierung entscheidenden Einfluss auf den Vermarktungserfolg haben kann liegt auf der Hand Daher streiten sich die Interessengruppen in verschiedenen europäischen Regionen stetig über die Ausformulierung dieser Vorschriften der Überseeische Ansatz Der Qualitätsweinbau in Kalifornien Australien Chile Argentinien und Neuseeland ist noch jung erst seit etwas mehr als zwanzig Jahren werden dort international anerkannte Spitzenweine produziert Vorschriften zur Produktion gibt es indes wenig wenn Chardonnay draufsteht muss auch Chardonnay drin sein Die Ansätze beispielsweise im kalifornischen Napa Valley an den Namen weitergehende Qualitätsansprüche zu binden sind recht neu und kommen von renommierten Erzeugern die den geschaffenen Standard festigen wollen und Trittbrettfahrer unter dem Label ihres Erfolgs verhindern wollen Bessere Weine werden in der Neuen Welt vor allem durch alte Reben dreißig bis achtzig Jahre alt durch eine rigide Selektion der Trauben vor dem Pressen und durch entsprechenden Aufwand im Keller bspw bei den Fässern erreicht Die Spitze wird also nicht wesentlich nach der günstigen Lage des Weinbergs sondern nach Aufwand erreicht der bisweilen mystisch anmutende Bezug zum terroir Bodenzusammensetzung und Mikroklima geht verloren wenn die Trauben über Hunderte von Kilometern transportiert zusammengeworfen und dann nach Ausreifungsstadium selektiert werden In Übersee steht der Winzer mit seinem Namen für den Wein und nicht ein Anbaugebiet das macht den Satz In Kalifornien gibt es gute Weine noch sinnloser weil noch viel pauschaler als diesen In der Provence gibt es hervorragende Rosé Aber das ist eben der amerikanische Ansatz weniger Regulierung mehr Eigenverantwortung auch des Konsumenten die Problematik Einfache Weine sind in Übersee überzeugender zu produzieren als in Europa das hat mit dem Klima das die Trauben fast immer voll ausreifen lässt aber auch mit einer kaum noch mittelständisch zu nennenden Firmenstruktur zu tun Die Verschiebung im Markt zugunsten der Überseeweine vollzog sich zuerst im unteren Preissegment zwischen vier und zehn Euro hier sind einerseits die Ansprüche der Konsumenten weniger ausdifferenziert anderseits können die Überseeweine in diesem Preissegment ihren Hauptvorteil Konzentration einfacher ausspielen Die Entwicklung lief aber immer zweigleisig der Konsument ließ sich erst zum Kauf einfacher Überseeweine überreden als sich die Spitzenweine von dort mit denen in Europa messen konnten Die kleinen

    Original URL path: http://www.liga6000.de/print_version.php?article_id=70 (2016-02-10)
    Open archived version from archive

  • Liga 6000 Print Version
    sterns explosive masse hatte es denn aber auch in sich bofrost buddhismus gummifischkoeder forsythinsel ohne e tupperware swimmingpoolreinigungsgeraet mohammed vorwerkstaubsauger arbeitsamt blumederhausfrau gruenesosse und so weiter Der aufleuchtende stern also uebernahm die vertretung fuer all diese schoenen normalen wie die faz es nennen mochte zu absurd und dennoch interessanten notwendigen bis unnuetzen dinge Die selben dinge produziert ein system dessen grund gerade nicht die beduerfnisse der leute sind die sie

    Original URL path: http://www.liga6000.de/print_version.php?article_id=85 (2016-02-10)
    Open archived version from archive

  • Liga 6000 Print Version
    euch vor Es gibt Jever Jaja es gibt auch Becks und Warsteiner aber stellt euch vor Es gibt Jever Außerdem sympathisches Publikum und Musik zwischen Funk Soul und Polka Oder so Jedenfalls nicht elektronisch Mit angemessener Verspätung entert eine Band namens Nachttierhaus die Bühne sie tragen weiße Hemden und teilweise Krawatten Sie spielen Jazz der wie Easy Listening klingt Aber seine Abgründe hat Die Menschen tanzen und ein Rapper kommt

    Original URL path: http://www.liga6000.de/print_version.php?article_id=69 (2016-02-10)
    Open archived version from archive



  •