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  • Verfügung betreffend wirtschaftliche Geschäftsbetriebe bei Krankenhäusern | HLB Linn Goppold Treuhand GmbH - Ihr Steuerberater in München
    Chefarzt zur Erbringung von Wahlleistungen gegenüber Krankenhauspatienten dem Zweckbetrieb Krankenhaus im Sinne des 67 AO zuzurechnen Die OFD Frankfurt Main begründet ihre Auffassung u a damit dass der Vertrag über die stationäre Behandlung zwischen dem Krankenhaus und dem Patienten getroffen werde und daher die Leistungen im Ergebnis unmittelbar den Patienten zugute kämen Der Chefarzt sei in die Erfüllung des satzungsmäßigen Zwecks als Hilfsperson im Sinne des 57 Abs 1 S 2 AO eingeschaltet weil er aufgrund der Dienstvereinbarung mit dem Krankenhaus tätig werde wonach er einen konkreten Auftrag des Krankenhauses in Form von ärztlichen Wahlleistungen gegenüber dem Patienten erbringt Unter Bezugnahme auf die vertraglichen und tatsächlichen Gegebenheiten verwirft die Finanzverwaltung ausdrücklich die Auffassung wonach das Krankenhaus mit der entgeltlichen Personal und Sachmittelgestellung die eigenwirtschaftlichen Zwecke des Chefarztes fördern würde mit der Folge dass es an einer selbstlosen Förderung der Allgemeinheit Patienten im Sinne des 55 Abs 1 S 1 AO mangeln würde Für die Qualifikation der Personal und Sachmittelgestellung an Chefärzte zur Erbringung von Wahlleistungen gegenüber den Krankenhauspatienten als Zweckbetrieb im Sinne des 67 AO käme es des Weiteren nicht darauf an ob die Wahlleistungen durch den angestellten Arzt des Krankenhauses innerhalb seiner nichtselbständigen Tätigkeit oder innerhalb einer selbständigen Tätigkeit erbracht werden Unbeachtlich sei außerdem auch ob die Abrechnung der Wahlleistungen durch den Arzt oder das Krankenhaus erfolge Auch die Frage ob es sich um eine medizinisch indizierten oder eine medizinisch nicht erforderliche Wahlleistung handelt sei für die Beurteilung der Unmittelbarkeit ohne Bedeutung Dem gegenüber käme die Personal und Sachmittelgestellung an Chefärzte zum Betrieb einer ambulanten Praxis im Krankenhaus genehmigte Nebentätigkeit nicht unmittelbar im Sinne des 57 Abs 1 S 1 AO den Krankenhauspatienten zugute sondern ausschließlich den Chefärzten die mit dem überlassenen Personal bzw mit den überlassenen Sachmitteln ihre eigenwirtschaftlichen Zwecke verfolgten Einnahmen aus freiberuflicher Tätigkeit zu erzielen Daher

    Original URL path: http://www.lgtreuhand.de/Blickwinkel_360/Gemeinnuetzigkeitsrecht/Verfuegung_betreffend_wirtschaftliche_Geschaeftsbetriebe_bei_Krankenhaeusern (2016-04-25)
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  • Der geänderte Anwendungserlass zur Gemeinnützigkeit | HLB Linn Goppold Treuhand GmbH - Ihr Steuerberater in München
    6 und 9 zu 53 AO Darüber hinaus finden sich in den neuen Nrn 11 und 12 des AEAO zu 53 nähere Ausführungen zum neuen vereinfachten Nachweisverfahren bei Leistungen an Empfänger von Sozialleistungen und zur Befreiung von der Nachweispflicht nach 53 Nr 2 S 8 AO Durch das Ehrenamtsstärkungsgesetz ist die Mittelverwendungsfrist um ein Jahr verlängert worden Dementsprechend ist auch Nr 27 des AEAO zu 55 Abs 1 Nr 5 AO angepasst worden Des Weiteren wird in Nr 29 des AEAO zu 55 Abs 1 Nr 5 AO klargestellt dass diese Verlängerung für alle Mittel einer Körperschaft gilt die nach dem 31 12 2011 vereinnahmt wurden Zudem ist nunmehr in Nr 28 des AEAO zu 55 Abs 1 Nr 5 AO eine eindeutige Aussage dazu zu finden wie mit dem Erlös aus der Veräußerung von sogenanntem nutzungsgebundenen Vermögen zu verfahren ist Solche Veräußerungserlöse sind wiederum zeitnah zu verwenden d h die Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung lebt mit dem Ende der Nutzungsbindung wieder auf Sofern das nutzungsgebundene Vermögen in den Bereich der Vermögensverwaltung oder eines steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs überführt worden ist ist nach Nr 28 des AEAO zu 55 Abs 1 Nr 5 AO die Mittelverwendung durch eine zeitnahe Mittelverwendung in Höhe des Verkehrswerts dieses Vermögenswerts auszugleichen In Nr 2 des AEAO zu 58 Nr 2 AO wird nunmehr klargestellt dass 58 Nr 2 AO nicht nur die Weitergabe zeitnah zu verwendender Mittel erlaubt sondern auch die Weitergabe von nicht zeitnah zu verwendenden Vermögenswerten Allerdings befreit eine Mittelweitergabe nach 58 Nr 2 AO nicht von der satzungsmäßigen Verpflichtung die eigenen satzungsmäßigen Zwecke auch weiterhin unmittelbar zu verfolgen Zu den wesentlichen Änderungen des Ehrenamtsstärkungsgesetzes gehört die Lockerung des sogenannten Endowment Verbots Der neue AEAO enthält dazu Nr 3 zu 58 Nr 3 AO einige Erläuterungen Hinzuweisen ist insoweit auf die Ausführungen im neuen AEAO betreffend die Zweckkongruenz zwischen Geber und Empfängerkörperschaft Dazu heißt es in Nr 3 zu 58 Nr 3 AO dass der mit den weitergegebenen Mitteln verfolgte Zweck sowohl von der Geber als auch von der Empfängerkörperschaft gefördert werden muss Allerdings können beide Körperschaften daneben auch noch weitere Zwecke fördern Zu den wichtigsten Neuerungen des Ehrenamtsstärkungsgesetzes gehört des Weiteren das neue gesonderte Feststellungsverfahren für die satzungsmäßige Gemeinnützigkeit nach 60a AO Im neuen AEAO finden sich nähere Ausführungen zur praktischen Anwendung Nr 1 bis 8 des AEAO zu 60a AO sowie Nr 8 des AEAO zu 60 AO Darin wird u a klargestellt dass die gesonderte Feststellung nicht unter den Vorbehalt der Nachprüfung 164 AO erfolgen darf Nach Ansicht der Finanzverwaltung soll des Weiteren eine Feststellung nach 60a AO abzulehnen sein wenn im Zeitpunkt der Entscheidung bereits Erkenntnisse vorliegen dass die tatsächliche Geschäftsführung den Anforderungen des 51 AO nicht entsprechend wird Mit dem Ehrenamtsstärkungsgesetz hat der Gesetzgeber bewusst in 62 Abs 1 Nr 2 AO eine großzügige Regelung für die Bildung von Rücklagen für Wiederbeschaffung aufgenommen Daraufhin war die Finanzverwaltung gezwungen insoweit ihren Standpunkt anzupassen was nunmehr durch Nr 6 des AEAO zu 62 Abs 1 Nr 2 AO geschehen ist

    Original URL path: http://www.lgtreuhand.de/Blickwinkel_360/Gemeinnuetzigkeitsrecht/Der_geaenderte_Anwendungserlass_zur_Gemeinnuetzigkeit (2016-04-25)
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  • Beteiligung an gewerblich geprägter GmbH Co. KG nicht zwingend wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb | HLB Linn Goppold Treuhand GmbH - Ihr Steuerberater in München
    10 10 2013 FG Niedersachsen Urteil vom 10 10 2013 10 K 158 13 begründet die Beteiligung einer gemeinnützigen Stiftung an einer gewerblich geprägten GmbH Co KG keinen wirtschaftlichen Gewerbebetrieb im Sinne des 14 AO sofern es sich um eine Kommanditbeteiligung an einer vermögensverwaltenden aber gewerblich geprägten Personengesellschaft handelt In diesem Fall gehen die Gesellschafter nur einer vermögensverwaltenden und nicht einer gewerblichen Tätigkeit nach Unbeachtlich für die Beurteilung ist eine vormalige gewerblich geprägte Tätigkeit da es sich dann allenfalls um einen ruhenden Gewerbetrieb handeln würde die KG als gewerblich geprägte Personengesellschaft nach der Rechtsprechung des BFH einen ruhenden Gewerbetrieb aber nicht unterhalten kann Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb einer befreiten Körperschaft kann nur angenommen werden und eine Besteuerung dieser Einkünfte ist dementsprechend nur dann gerechtfertigt wenn die Körperschaft selbst als Mitunternehmer eine gewerbliche Tätigkeit ausführt Veröffentlicht in Gemeinnützigkeitsrecht Gemeinnützigkeitsrecht II 2014 No 2 Voriger Artikel Der geänderte Anwendungserlass zur Gemeinnützigkeit Nächster Artikel Umsatzsteuerbefreiung für Leistungen eines ärztlichen Notfalldienstes Druckversion Senden Diesen Artikel Voriger Artikel Der geänderte Anwendungserlass zur Gemeinnützigkeit Neufassung des AEAO mit sofortiger Wirkung in allen offenen Fällen Mildtätigkeit und wirtschaftliche Hilfebedürftigkeit Mittelverwendungsfrist Mittelweitergabe Endowment Gesondertes Feststellungsverfahren Nächster Artikel Umsatzsteuerbefreiung für Leistungen eines ärztlichen Notfalldienstes Ärztlicher Notfalldienst ist umsatzsteuerbefreit nach 4

    Original URL path: http://www.lgtreuhand.de/Blickwinkel_360/Gemeinnuetzigkeitsrecht/Beteiligung_an_gewerblich_gepraegter_GmbH_Co.KG (2016-04-25)
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  • Umsatzsteuerbefreiung für Leistungen eines ärztlichen Notfalldienstes | HLB Linn Goppold Treuhand GmbH - Ihr Steuerberater in München
    R 13 12 hat entschieden dass die Umsätze eines eingetragenen Vereins der Mitglied eines anerkannten Verbandes der freien Wohlfahrtspflege im Sinne von 23 Nr 4 UStDV ist und der einen ärztlichen Notfalldienst betreibt gem 4 Nr 18 UStG in Verbindung mit 23 UStDV insgesamt als steuerfrei zu behandeln sind Die Tätigkeiten des klagenden Vereins bestanden vor allem aus der Einrichtung und Unterhaltung einer Leitzentrale und eines Krankenwagenbereitschaftsdienstes der die Ärzte nachts an Wochenenden und Feiertragen zu den Patienten gebracht hat Dabei wurde der Verein gegen ein pauschales Entgelt von der Kassenärztlichen Vereinigung NRW beauftragt Der BFH hat in seiner Entscheidung ausgeführt dass die einzelnen Tätigkeiten des Vereins allesamt so eng mit einem ärztlichen Notdienst verbunden seien dass eine Aufspaltung der einzelnen Tätigkeiten wirklichkeitsfremd wäre Der Verein hat damit nur einen einheitlich steuerfreien Umsatz erzielt Auch für den Fall dass einzelne Tätigkeiten bereits nach 4 Nr 14 oder 16 UStG steuerbefreit sind verhindere dies nicht die subsidiäre Anwendung von 4 Nr 18 UStG für die übrigen Tätigkeiten Im Rahmen von 4 Nr 18 UStG sei wiederum allein entscheidend dass die Tätigkeiten des Vereins tatsächlich den Patienten zugute kommen Ob die Leistungen schuldrechtlich an die Kassenärztliche Vereinigung erbracht werden müssten sei umsatzsteuerrechtlich irrelevant Veröffentlicht in Gemeinnützigkeitsrecht Gemeinnützigkeitsrecht II 2014 No 2 Voriger Artikel Beteiligung an gewerblich geprägter GmbH Co KG nicht zwingend wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb Nächster Artikel Beendigung der umsatzsteuerlichen Organschaft mit Bestellung eines schwachen vorläufigen Insolvenzverwalters Druckversion Senden Diesen Artikel Voriger Artikel Beteiligung an gewerblich geprägter GmbH Co KG nicht zwingend wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb Nach der Entscheidung des FG Niedersachen vom 10 10 20137 begründet die Beteiligung einer gemeinnützigen Stiftung an einer gewerblich geprägten Nächster Artikel Beendigung der umsatzsteuerlichen Organschaft mit Bestellung eines schwachen vorläufigen Insolvenzverwalters BFH verschärft Anforderungen an umsatzsteuerliche Organschaft Möglichkeit der aktiven Willensdurchsetzung bei der Organgesellschaft Leopoldstr 175 80804 München

    Original URL path: http://www.lgtreuhand.de/Blickwinkel_360/Gemeinnuetzigkeitsrecht/Umsatzsteuerbefreiung_fuer_Leistungen_eines_aerztlichen_Notfalldienstes (2016-04-25)
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  • Beendigung der umsatzsteuerlichen Organschaft mit Bestellung eines schwachen vorläufigen Insolvenzverwalters | HLB Linn Goppold Treuhand GmbH - Ihr Steuerberater in München
    seine Rechtsprechung zum Merkmal der organisatorischen Eingliederung bei der umsatzsteuerlichen Organschaft im Sinne von 2 Abs 2 S 1 Nr 2 UStG ändert In dem zu entscheidenden Fall führte der BFH in den Entscheidungsgründen aus dass die organisatorische Eingliederung abweichend von der bisherigen Rechtsprechung die Durchsetzbarkeit des Willens des Organträgers in der Organgesellschaft erfordere Allein die Verhinderung einer abweichenden Willensbildung in der Organgesellschaft sei hierfür nicht ausreichend Die bisherige Rechtsprechung des BFH hatte eine umsatzsteuerliche Organschaft nicht daran scheitern lassen wenn bei entsprechend starker Ausbildung der finanziellen und wirtschaftlichen Eingliederung in organisatorischer Hinsicht lediglich die Möglichkeit der Verhinderung einer von dem Willen des Organträgers abweichenden Willensbildung in der Organgesellschaft verhindert werden konnte Nach der Entscheidung des BFH vom 08 08 2013 muss jedoch der Organträger in der Lage sein seinen Willen bei der Organgesellschaft aktiv durchzusetzen Mit der Änderung der Rechtsprechung zum Merkmal der organisatorischen Eingliederung verschärft der BFH ein weiteres Mal die Anforderungen an die umsatzsteuerliche Organschaft Zwar stellt der BFH in seiner Entscheidung nicht ausdrücklich klar ob er seine Rechtsprechung nur in Bezug auf die Frage der Beendigung der umsatzsteuerlichen Organschaft bei Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters ändert oder auch zur organisatorischen Eingliederung insgesamt ändert Da der BFH sich in der Begründung seiner Rechtsprechungsänderung insoweit jedoch ausdrücklich auf eine Reihe vorheriger Entscheidungen bezieht die sowohl im Zusammenhang mit Insolvenzen als auch in übrigen Fällen ergangen sind liegt die Annahme nahe dass von einer Änderung der Rechtsprechung zur organisatorischen Eingliederung insgesamt auszugehen ist Es erscheint gleichwohl zweifelhaft ob die vom BFH aufgestellten Voraussetzungen für die organisatorische Eingliederung einer Überprüfung am Unionsrecht Bestand haben können Das Unionsrecht verlangt für die umsatzsteuerliche Organschaft gemäß Artikel 11 Mehrwertsteuersystemrichtlinie gegenseitige finanzielle wirtschaftliche und organisatorische Beziehungen zwischen Organträger und Organgesellschaft Eine Beherrschung in der Organgesellschaft durch den Organträger setzt das Unionsrecht aber gerade nicht voraus

    Original URL path: http://www.lgtreuhand.de/Blickwinkel_360/Gemeinnuetzigkeitsrecht/Beendigung_der_umsatzsteuerlichen_Organschaft (2016-04-25)
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  • Zur Besteuerung der Umsätze eines gemeinnützigen Reitsportvereins aus einer Pensionspferdehaltung | HLB Linn Goppold Treuhand GmbH - Ihr Steuerberater in München
    gelange weil die vom Kläger isoliert als solche zu betrachtende Pensionspferdehaltung in unmittelbarer Konkurrenz zu anderen Pensionspferdebetrieben stehe und im Wesentlichen dazu bestimmt sei dem Kläger zusätzliche Einnahmen zu verschaffen Der BFH hob auf Revision des Klägers die Vorentscheidung des Finanzgerichts auf und verwies die Sache zur erneuten Verhandlung an das Finanzgericht zurück In rechtlicher Hinsicht hat der BFH in seinem Urteil gleichwohl bereits ausgeführt dass nach seiner Auffassung die im Rahmen der Pensionspferdehaltung erbrachten Leistungen nicht nach 4 Nr 22 Buchst b UStG von der Umsatzsteuer befreit seien Allerdings könnten die Leistungen jedoch die Voraussetzungen nach Art 132 Abs 1 Buchst m Mehrwertsteuersystemrichtlinie erfüllen und somit umsatzsteuerfrei sein Diese Vorschrift der Mehrwertsteuersystemrichtlinie erfasse von Einrichtungen ohne Gewinnstreben erbrachte Dienstleistungen die in engem Zusammenhang mit Sport stünden und für dessen Ausübung unerlässlich seien soweit die tatsächlich Begünstigten dieser Leistungen Personen seien die den Sport ausüben Eine Dienstleistung sei nicht nur unerlässlich wenn ohne sie die Haupttätigkeit überhaupt nicht möglich wäre Der notwendige enge Zusammenhang sei bereits dann erfüllt wenn ohne die Dienstleistung keine gleichwertige Hauptleistung erbracht werden könne Es muss daher nun im zweiten Rechtsgang geprüft werden ob auch ohne das vom Kläger angebotene Gesamtpaket Reitsport auf demselben Niveau und in vergleichbarer Qualität möglich gewesen wäre Dabei sie die Gewährung der Steuerbefreiung ausgeschlossen wenn das Finanzgericht zu der Feststellung gelangte dass in der Nachbarschaft ansässige Landwirte vergleichbare Leistungen anbieten würden die denen des Klägers zumindest ähnlich seien und deshalb im Wettbewerb mit ihnen stünden Falls das Finanzgericht eine entsprechende Feststellung in tatsächlicher Hinsicht trifft müsse es weiter klären ob die dann steuerpflichtigen Umsätze des Klägers dem ermäßigten Steuersatz nach 12 Abs 2 Nr 8 Buchst a UStG unterliegen Veröffentlicht in Gemeinnützigkeitsrecht Gemeinnützigkeitsrecht II 2014 No 2 Voriger Artikel Beendigung der umsatzsteuerlichen Organschaft mit Bestellung eines schwachen vorläufigen Insolvenzverwalters Nächster Artikel

    Original URL path: http://www.lgtreuhand.de/Blickwinkel_360/Gemeinnuetzigkeitsrecht/Zur%20Besteuerung_der_Umsaetze_eines_gemeinnuetzigen_Reitsportvereins (2016-04-25)
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  • Überlassung eines Golfplatzes durch gemeinnützigen Verein auch an Nichtmitglieder steuerfrei | HLB Linn Goppold Treuhand GmbH - Ihr Steuerberater in München
    steuerfrei Überlassung eines Golfplatzes durch gemeinnützigen Verein auch an Nichtmitglieder steuerfrei Der EuGH EUGH Urteil vom 19 12 2013 C 495 12 hat entschieden dass die Überlassung eines Golfplatzes umsatzsteuerfrei ist wenn dieser von einer Einrichtung ohne Gewinnstreben betrieben wird Dabei kommt es nicht darauf an ob die Überlassung an ein Mitglied des Clubs oder an ein Nichtmitglied als Gast erbracht wird Durch die Überlassung des Golfplatzes werde das Ziel der Steuerbefreiung eine in engem Zusammenhang mit Sport oder Körperertüchtigung stehende Dienstleistung zu fördern die von einer Einrichtung ohne Gewinnstreben betrieben wird erreicht Veröffentlicht in Gemeinnützigkeitsrecht Gemeinnützigkeitsrecht II 2014 No 2 Voriger Artikel Zur Besteuerung der Umsätze eines gemeinnützigen Reitsportvereins aus einer Pensionspferdehaltung Nächster Artikel Beherbergung der Begleitpersonen von Patienten unterliegt der Umsatzsteuer Druckversion Senden Diesen Artikel Voriger Artikel Zur Besteuerung der Umsätze eines gemeinnützigen Reitsportvereins aus einer Pensionspferdehaltung Pensionspferdehaltung evtl nach Unionsrecht steuerfrei wenn ohne die Dienstleistung keine gleichwertige Hauptleistung erbracht werden kann Nächster Artikel Beherbergung der Begleitpersonen von Patienten unterliegt der Umsatzsteuer Soweit die Beherbergung von Begleitpersonen nicht als medizinisch notwendig erachtet werden kann ist 4 Nr 15b UStG nicht anwendbar Leopoldstr 175 80804 München Tel 49 0 89 17 90 93 0 FAX 49 0 89 17

    Original URL path: http://www.lgtreuhand.de/Blickwinkel_360/Gemeinnuetzigkeitsrecht/Ueberlassung_eines_Golfplatzes_durch_gemeinnuetzigen_Verein_an_Nichtmitglieder (2016-04-25)
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  • Beherbergung der Begleitpersonen von Patienten unterliegt der Umsatzsteuer | HLB Linn Goppold Treuhand GmbH - Ihr Steuerberater in München
    mit Beherbergung und Verpflegung von Begleitpersonen ihrer Patienten umsatzsteuerpflichtige Leistungen erbringen Die Klägerin ein gesetzlicher Träger der Sozialversicherung betreibt mehrere Reha Kliniken und bietet Begleitpersonen ihrer Patienten die entgeltliche Unterbringung und Verpflegung in diesen Kliniken an Soweit es sich nicht um Begleitpersonen von Kindern unter 14 Jahren oder von Schwerstbehinderten handelte behandelte das Finanzamt diese Leistungen als umsatzsteuerpflichtig Die Klägerin war demgegenüber der Auffassung dass sie insoweit eine hoheitliche Tätigkeit ausübe die Leistungen aber jedenfalls umsatzsteuerfrei seien Das Finanzgericht gelangte zu dem Ergebnis dass die Klägerin mit der Aufnahme von Begleitpersonen nicht hoheitlich sondern im Rahmen eines Betriebes gewerblicher Art tätig werde Die Klägerin erbringe die Leistungen vielmehr auf der Grundlage privatrechtlicher Verträge und mache insoweit nicht von ihren hoheitlichen Befugnissen Gebrauch Das Gericht stellt darüber hinaus fest dass die steuerbaren Leistungen der Klägerin mangels Eingreifen einer Steuerbefreiung auch umsatzsteuerpflichtig zu behandeln seien Zwar falle die Klägerin als Träger der Sozialversicherung in den persönlichen Anwendungsbereich der Befreiungsvorschrift des 4 Nr 15b UStG erbringe jedoch keine begünstigten Leistungen Diese Befreiungsvorschrift sei Richtlinienkonform dahingehend auszulegen dass nur Dienstleistungen der Sozialfürsorge oder der sozialen Sicherheit oder damit eng verbundene Leistungen erfasst werden Zur Ausübung der Tätigkeit der Reha Kliniken sei die Aufnahme von Begleitpersonen nicht unerlässlich soweit dies nicht als medizinisch notwendig erachtet werde Zudem trete die Klägerin mit diesen Leistungen in einen Wettbewerb mit Unternehmen der Hotel und Gastronomiebranche Veröffentlicht in Gemeinnützigkeitsrecht Gemeinnützigkeitsrecht II 2014 No 2 Voriger Artikel Überlassung eines Golfplatzes durch gemeinnützigen Verein auch an Nichtmitglieder steuerfrei Nächster Artikel Umsatzsteuerbefreiung für Personalgestellungsleistungen Druckversion Senden Diesen Artikel Voriger Artikel Überlassung eines Golfplatzes durch gemeinnützigen Verein auch an Nichtmitglieder steuerfrei Der EuGH hat entschieden dass die Überlassung eines Golfplatzes umsatzsteuerfrei ist wenn dieser von einer Einrichtung ohne Gewinnstreben Nächster Artikel Umsatzsteuerbefreiung für Personalgestellungsleistungen Sind Personalgestellung von Pflegefachkräften einer Zeitarbeitsfirma als eng verbundener

    Original URL path: http://www.lgtreuhand.de/Blickwinkel_360/Gemeinnuetzigkeitsrecht/Beherbergung%20derBegleitpersonen_von_Patienten (2016-04-25)
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