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  • Leopold-Ziegler-Stiftung: Timo Kölling: Leopold Ziegler und das Glück des philosophischen Lebens
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  • Leopold-Ziegler-Stiftung: Marc Jongen: "Nichtvergessenheit - Aus der Einleitung in das Theorieprojekt"
    1958 Startseite Aktuelles Biographie Bibliographie Werkauszüge Texte über Ziegler Lieferbare Bücher Impressum Aufsätze Aus Essays und Kritiken Begegnungen und Erfahrungen Marc Jongen Nichtvergessenheit Aus der Einleitung in das Theorieprojekt Link

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  • Leopold-Ziegler-Stiftung: Gotterlebnis oder Konfession?
    dann kann es nicht ausbleiben daß sich diese seine Unwiederholbarkeit von der grundsätzlichen Wiederholbarkeit des Bekenntnisses mehr und mehr abhebt Vermutlich wird eines Tages die Konfession so häufig und so formelhaft erneuert worden sein daß sie jeden lebendigen Bezug auf das einstige Erleben einbüßte ihr Ausdrucksmittel die Sprache und ein leidvolles Schicksal dem diese unterliegt bringt es mit sich daß dieser Vorgang unaufhaltsam ist Denn die Geschichte fast jeden Wortes namentlich aber des sakralen bezeugt es Zug um Zug genau wie der physikalische Arbeitsvorrat der Welt ist auch die Sprache in gleitender Selbstentwertung begriffen Vormals magischer Anruf der Urhebermächte der Welt vormals Totenbann und Geisterbeschwörung Zauberspruch und Teufelsaustreibung Gebetstat und Krankenheilung ja Sinngebung und Lebensschöpfung sinkt das allmächtige Wort im Lauf der Zeit zum armseligen Werkzeug geselliger Verständigung herab welche entropische Bewegung unfehlbar auch auf das Glaubensgelöbnis übergreift Je häufiger es rituell bekannt und wiederholt wird desto unverpflichtender ist es eines Tages wurde sogar der Gedanke vergessen der Bekennende könnte beim Wort genommen und dazu gezwungen werden das alles einzulösen was ihm sein Gelübde abfordert Eine zunehmende Entfremdung zwischen Sprache und Erlebnis tut sich auf und es ist keineswegs mehr sicher bald nicht einmal mehr wahrscheinlich daß dem dreieinigen Gott wirklich auf begegnet sei wer das Glaubensbekenntnis aufsagt Bekenntnis das ist zuletzt geradezu der Ersatz für das Erlebnis und der Bekennende verhält sich so als ob er einmal Aug in Auge mit dem Gott gestanden und den unirdischen Blick des Ewigen ausgehalten habe Wenn der Nominalismus des späten Mittelalters das Wort welches dem frühen Mittelalter bis weit ins Hochmittelalter hinein als eine Wesenheit als eine Urheberkraft eigener Art gegolten hatte bloß noch als einen Hauch der Stimme flatus vocis kennt gesprochen aus dem leeren Nichts ins leere Nichts so zeigt dieser Vorgang mit grausamer Klarheit daß die genannte entropische Bewegung einstweilen zum Abschluß gekommen ist Wo aber haben wir jetzt das Erlebnis des Gottes zu suchen nachdem das Bekenntnis nicht mehr sein untrüglicher Ausdruck sondern recht und schlecht sein Ersatz geworden ist Wie gehen wir auch nur einigermaßen sicher das Glaubensgelöbnis sei ernst zu nehmen seit etwa das Christentum in seiner römisch katholischen Gestalt normaler religiöser Zustand für den Abendländer geworden ist Jetzt braucht ja niemand mehr zu fürchten er werde sein Bekenntnis mit dem Martyrium zu büßen haben Jetzt trifft sich eher umgekehrt daß zur Rechenschaft gezogen wird wer das Bekenntnis in der allgemeinen Fassung weigert oder ihm selbstherrlich eine neue Fassung gibt weil die alte sein gegenwärtiges Gotterleben auf keine Weise mehr zum Ausdruck bringt Diesem tapferen Neu Bekenner der mit äußerster Standhaftigkeit wieder für sein Erleben eintritt müßte dann freilich entschieden recht sein was einst dem frühen Christen billig war wenn er in der Arena in den Katakomben sein Gelöbnis mit dem Tod besiegelte Nur daß eben die konfessionell geeinigte Christenheit diese persönliche Freiheit zum eigenen Gotterlebnis rundweg verneint die in der Vergangenheit ihren eigenen Zusammenschluß bewirkte Wie verhält sie sich gegen das neue Bekenntnis das seinerseits wieder auf dem Erleben fußt Unerbittlich verstößt sie seinen Träger aus ihren Reihen verdammt sie ihn als Abtrünnling Irrlehrer Ketzer brandmarkt sie ihn als Häretiker Dieser so furchtbar belastete Begriff des Häretikers leitet sich wie Sie wissen von dem griechischen Verbum αίοέω ab oder αίοήσω ich ergreife etwas ich erwähle mir etwas derart zwar daß der Häretiker im strengsten Sprachverstande ganz einfach der ist der sich den Gott wählt wie umgekehrt auch der den sich der Gott wählt Man kann das Merkmal der tief persönlichen Begegnung nicht schärfer herausstellen als es durch dieses Wort von der Häresis geschieht von der freien oder selbstherrlichen Wahl des Gottes im doppelten Sinn des genetivus subjectivus und des genetivus objectivus Kein Zweifel auf dieser Stufe gibt uns nur der Häretiker noch einige Gewähr daß seinem Lippenbekenntnis ein Erlebnis des Herzens tatsächlich entspreche In einem bestimmten Augenblick der Geschichte ist es der Häretiker und der Häretiker allein der sozusagen mit seinem Kopfe für sein Bekenntnis haftet Was zeigt sich Daß der Häretiker zum bevorzugten Träger des Gotterlebnisses geworden ist welches er mit der vollendeten Eindeutigkeit des Entweder Oder der gewordenen Konfession entgegensetzt Gotterlebnis und Gottgelöbnis befinden sich im Stadium ihrer akut polaren Spannung ihre innere Zugehörigkeit offenbart sich jetzt als Kampf Das ist indes nicht alles und vielleicht nicht einmal das Wesentliche Das Wesentliche besteht vielmehr darin daß bei näherer Prüfung nicht nur der sachliche Widerstreit zwischen Erlebnis und Bekenntnis in seiner ganzen Schroffheit zutage tritt sondern daß über diesen Befund weit hinaus ein zeitlicher Fortgang ein geschichtlicher Ablauf zwischen ihnen merkbar wird der sich geradezu in gesetzlichen Formen zu bewegen scheint Da ward zuerst das religiöse Erlebnis Einzelner ihre einmalige und erstmalige Begegnung mit dem Gott die sich im Gelöbnis auszudrücken versuchte und in der Folge eine gleichgestimmte Anzahl von Menschen ähnlichen aber schwächeren Erlebens zur Gemeinde Bruderschaft Sekte oder Kirche zusammenschloß Da war zweitens die aus solchem Erleben herausgewachsene Gruppe selbst die zwar noch dunkel um ihren Ursprung weiß aber an ihm selbst doch nur mittelbar teil hat durch das Bekenntnis das seinerseits einer zunehmenden Erstarrung verfällt Da war drittens das neue Erlebnis Einzelner als unausbleibliche Gegenwirkung gegen die Vergreisung des Bekenntnisses wodurch dieses zwar vor endgültiger Entwertung bewahrt bleibt aber die konfessionell verbundene Gruppe mehr oder weniger in ihrem überlieferten Bestande bedroht wird Diese drei Gegebenheiten brauchen wir uns bloß mit einiger Sinnfälligkeit zu veranschaulichen um deutlich die innere Bewegtheit zu spüren die von einer zur andren hin drängt und die eine aus der anderen hervortreibt Notwendig ruft erstes Gotterleben das Bekenntnis als seinen sinngemäßen Ausdruck hervor Notwendig verholzt das Gelöbnis der Gruppe mit der Zeit zum toten Lippenbekenntnis Notwendig sprengt das neue Erlebnis die Zwänge der erstorbenen Konfession notwendig verstößt und ächtet der jeweilige Zusammenschluß der Bekenner den Träger des neuen Erlebens als den Häretiker für welchen keine Strafe hart genug Dies ist der ewige Geschichtsgang aller Religionen vom Erlebnis zum Bekenntnis vom Bekenntnis zum Erlebnis Dies ihr wesenseigener Ablauf und Kreislauf bevor sie duldsam werden und mit ihrer Duldsamkeit ihrer werbenden Kräfte verlustig gehen Unklar bleiben jetzt nur noch zwei Punkte die wir ins Helle zu rücken hätten Der erste Punkt betrifft die gang und gäbe Erfahrung daß das neue Erlebnis niemals in der konfessionellen Gruppe als solcher zum Durchbruch kommt sondern innerhalb oder außerhalb ihrer immer nur im streng individuierten Einzelnen in der religiös aufgewühlten und bewegten Person Auf eine Erfahrung von nicht geringerer Gültigkeit deutet der zweite Punkt welcher kurz und gut besagt daß dieser Einzelne mit seinem neuen Erleben niemals ein älteres Erleben einfach wiederholt oder auffrischt wie es doch denkbar wäre und daß er sich also auch vor der konfessionell gebundenen Gruppe niemals durch die Tatsache der Präzedenz zu rechtfertigen vermag sondern daß sein Erlebnis selbst wo es mit früheren Erlebnissen Ähnlichkeiten aufweist mit keinem von ihnen rein zur Deckung gelangt und ihm deshalb den Vorwurf der Häresie mit Unvermeidlichkeit zuziehen muß Erst das geschichtliche Zusammenwirken beider Umstände verursacht die dauernde Aufgespaltenheit namentlich christlicher Gemeinschaftskörper in ein bekenntnishaft geeinigtes Kollektivum und in erlebnismäßig abgesonderte Individuen wobei das Kollektivum hinsichtlich des Erlebens durchweg mit Unfruchtbarkeit geschlagen ist während der erlebnishaft ausgezeichnete Einzelne wie er sich auch anstellen mag stets als der Neuschöpfer seins streng individuellen streng persönlichen Erlebnisses auftritt keinesfalls als der Nach empfinder oder gar Nachahmer seiner Vorgänger So besteht zwar um nur ein Beispiel namhaft zu machen zwischen einem Paulus einem Augustinus einem Luther eine weitreichende und echte Erlebnisverwandtschaft ohne daß jemand bestreiten wird daß jede dieser erlebenden Vollgestalten eine Epoche abendländischer Religiosität einleitet und damit den schöpferischen Rang ihres Erlebens über jeden Zweifel hinaus sicherstellt Warum aber werden Sie endlich fragen ist die konfessionell gebundene Gruppe vom Erlebnis ausgeschlossen Warum empfängt jede religiöse oder kultische Gemeinde das Erlebnis immer nur aus zweiter Hand Warum bleibt das Kollektivum dauernd auf die Übertragung des Erlebnisses von seiten des Individuums angewiesen und wird vom Erlebnis niemals selbst betroffen Warum lebt in diesem entscheidenden Bezuge die Gemeinschaft unabänderlich auf Kosten der einzelnen Person Eine Frage die fürwahr nicht leicht zu beantworten ist wenn sie auch wir hoffen es ernstlich nicht geradezu unbeantwortbar sein dürfte Am besten wir ziehen hier einige Ergebnisse der Psychologie des Unbewußten zu Rate die diesen etwas dunklen Sachverhalt nach der einen oder andern Richtung hin aufzuhellen verheißen Die Ergebnisse auch welche ich hier abhebe machen es bis zu einem gewissen Grade wahrscheinlich daß unser menschliches Bewußtsein von der Fläche nach der Tiefe hin geschichtet ist und zwar derart daß den verschiedenen Seelenlagen je nach ihrem Abstand von der unbewußten Seelenmitte jeweils auch verschiedene Inhalte und Erinnerungsspuren entsprechen den flächenhaft gelagerten Schichten die Inhalte und Erinnerungsspuren aus dem Bereich einzelmenschlicher Erfahrungen den tieferliegenden Schichten die Inhalte und Erinnerungsspuren alter und ältester Gattungserfahrungen In diesem Bezuge spricht der Zürcher Psychologe Carl Gustav Jung von einem kollektiven Unbewußten und meint damit die in unterschwelliger Seelenlage aufgeschatzten Bilder und Sinnbilder zu welche das Gattungswesen Mensch in tausenden von vorgeschichtlichen Generationen seine religiösen und mythischen Vorstellungen verdichtet hat Darnach speichert jede Einzelseele das geistige Erbgut der Menschheit in Gestalt einer begrenzten Anzahl von Symbolen oder urtümlichen Bildern im Erinnerungsraume auf ihres sogenannten Unbewußtseins in jene nie zu erlotende Abgründigkeit der Seelentiefe hineinversenkt die dem individuierten Wach und Tagbewußtsein für gewöhnlich unzugänglich bleibt und meistens erst im Vorgang des Träumens der seelischen Gleichgewichtsstörung des künstlerischen Bildens des dichterischen Schaffens der denkerischen Innenversenkung gleichsam angebrochen wird Hat es mit dieser Lehre Jungs seine Richtigkeit woran ich trotz aller Behavioristen nicht zweifeln möchte die wieder einmal den Tatbestand Seele verabschieden weil er ihrer Doktrin Unbequemlichkeiten schafft dann lassen sich einige Folgerungen daraus ableiten die uns bei richtiger Verwendung weiterbringen werden Als erste und aufhellendste Folgerung erwähne ich die daß die religiöse Verklammerung der konfessionellen Gruppe offenkundig auf eben diesem kollektiven Unterbewußtsein beruht welches in jedem einzelnen Glied der Gruppe ungefähr den gleichen Vorrat an urtümlichen Bildern an mythischen und gnostischen Symbolen umspannt und heute bereits mit einer täglich wachsenden Wahrscheinlichkeit als der eigentliche Sitz einer zu vermutenden Urreligion der Menschheit aufgefaßt werden darf In Wirklichkeit findet sich die Gruppe welchem religiösen Bekenntnis sie auch angehören mag immer und immer wieder zueinander auf Grund von einigen rituellen magischen sakralen Handlungen mythischen oder gnostischen Bildern die sich der unbefangen vergleichenden Forschung im Stock und Kern als wesensselbig auch dort ausweisen wo die Gruppe wähnt einen nur ihr eigentümlichen Stil der Religiosität zu vertreten Sogar wenn späterhin diese Handlungen und Bilder lehrhaft auf Begriffe gezogen und dadurch in echte Konfessionen umgesetzt werden erfolgt die Vergemeinschaftung der Gruppe niemals von diesen nachträglich abgefangenen Begriffen sondern von der unterschwelligen Zusammenschau der menschheitlichen Urbilder her noch mehr wie sonst ist es hier der unterbewußte Instinkt der die Menschen religiös zueinander führt und sie einem Orden einer Bruderschaf bündisch verschmilzt keineswegs das bewußt erdachte nachträglich erfundene Motiv Tief in der traumnahen Zone der Seele geborgen und gleichsam eingewintert bleibt das religiös konfessionelle Stammgut unserer Gattung tatsächlich von den Schwankungen der Oberfläche unberührt Wundersam behütet vor allen Wirbeln äußeren Ereignens ruht der goldene Hort der Menschheit auf der dunkeln Sohle des Lebensstromes der brausend über ihn hinwegrauscht aber nicht das mindeste von ihm an die Ufer spült Solches dartun heißt indes gleichzeitig zugeben daß die konfessionelle Gruppe ihrer Wesenheit nach für das religiöse Erlebnis nur eine sehr geringe oder gar keine Empfänglichkeit aufbringt Denn eben das kollektiv Unbewußte welches ihre Glieder in der seelischen Tiefenlage miteinander eint ist kraft seines Abstandes vom Wachbewußtsein gegen außen hin fast undurchdringlich abgedichtet Eine Frucht inmitten vieler Mutterhüllen entzieht es sich allen direkten Einwirkungen der Tages und Sinnenwelt in kaum mehr figürlicher Redewendung darf man getrost behaupten daß es schlafe daß es träume Die Leitung von außen nach innen wie von innen nach außen ist die denkbar schlechteste und wer die Geschichte der religiösen Gemeinschaften einmal geistig an sich vorüberziehen und dabei die revoltierenden Eingriffe der Einzelnen außer acht läßt wird staunen über die Beharrungskraft die aus vorgeschichtlicher Zeit bis in die Gegenwart eine kleine Zahl von gleichsinnigen Riten Sakramenten Mysterien Symbolen und zuletzt wohl auch von konfessionellen Typen am Dasein erhalten hat Fügen wir vollends hinzu daß die ungemessene Übersteigerung der individuellen Wachheit durch die mentale die technische und ökonomische Entwicklung des Abendlandes erforderlich geworden den natürlichen Ausgleich zwischen Bewußt und Unbewußt noch vielmals erschwert dann stoßen wir beim kollektiven Unbewußten der konfessionellen Gruppe auf eine innere Starrheit die sich mit der fortschreitenden Entfremdung beider Seelenschichten notwendig vergrößern muß und jede Empfänglichkeit ja jede Bereitschaft zum Erlebnis von vornherein bis auf den Nullpunkt verringert Um mithin den gemeinmenschlichen Stammbesitz an religiösen Vorstellungen den veränderlichen Inhalten und wechselnden Eindrücken des Wachseins von Fall zu Fall anzupassen bedarf es offenbar einer zusätzlichen Eigenschaft welche die Gruppe niemals wohl aber der Einzelne unter besonders günstigen Umständen aufweist ich meine einen Innenzustand auf jede Einwirkung der Umwelt so fein abgestimmt daß ihm die Herstellung eines schwebenden Gleichgewichts zwischen den von außen erlittenen Störungen und dem seelischen Erbgut zur eigentlichen Daseinsaufgabe wird Rechtfertigt sich vom Standpunkt der Biologie wie wir heute zu erkennen glauben die Tatsache der Individuation grundsätzlich dadurch daß diese die Erbmasse der Spezies abwandelt und abändert so ist es vom Standpunkt des religiösen Erlebnisses der tiefere Sinn der Individuation die vom Wachbewußtsein allzu dicht abgeriegelten Inhalte des kollektiven Unbewußtseins ihren persönlichen Erfahrungen anzupassen und hierdurch das kollektive Unbewußte in seinem Bestande gleichsam umzubrechen und umzupflügen ja umzudeuten und umzuwerten Es gibt Einzelne deren inneres Pendel schon heftig ausschlägt wenn auf die Schale ihrer Seelenwage nur ein Flaum fällt und sie finden sich andauernd zu der bewußt geleisteten Arbeit genötigt ihre innere Welt gegen die Störungen der äußeren auszuheilen und gegen deren Eingriffe wieder herzustellen vor allen anderen dürften sie zum religiösen Erlebnis berufen sein Derselbe Befund drückt sich auch so aus daß eine ausnahmsweis gesteigerte Leidempfindlichkeit Voraussetzung des religiösen Erlebens ist zugleich freilich auch eine ausnahmsweis gesteigerte Spannkraft zur Überwindung alles Leids Denn nur wer an seiner Außenwelt heftig und anhaltend leidet wird seine letzte Kraft einsetzen diese Außenwelt der Innenwelt möglichst rein anzugleichen und zu diesem Ende vor keiner noch so einschneidenden Umlagerung und Umgestaltung der Inhalte des kollektiven Unbewußten zurückscheuen Nur er schaltet völlig frei und eigenherrlich mit dem überlieferten Gattungserbe gleichviel ob rituelle oder sakramentale Handlung ob mythisches oder gnostisches Sinnbild ob dogmatisches Lehrgebäude ob konfessionelles Gelöbnis nur er zieht mit spontaner Auswahl aus dem kollektiven Unbewußten just die besonderen Heil und Weihekräfte heraus die ihm zur Herstellung eines leidensfreien Zustandes verhelfen So läßt ihn sein Leiden an der Ungerechtigkeit der Welt das Bild des gerechten Gottes aus der Seelentiefe beschwören So schafft ihm sein Leiden an der Grausamkeit des Geschehens das Bild des barmherzigen des gütigen Gottes So heißt ihn sein Leiden an der Hinfälligkeit des Irdischen seine Zuflucht nehmen zum Bild des ewigen und allmächtigen Gottes So vollendet ihm sein Leiden an der eigenen Sündhaftigkeit das Bild des erlösenden Gottes So zaubert ihm sein Leiden an der Undurchdringlichkeit des Weltgeheimnisses das Bild des sich selbst offenbarenden Gottes aus der Heimat aller Bilder und solches fort und fort in gebrochener nie aber endender Reihe Was nicht der Probe des Erlebens standhält was nicht dem persönlichen Erleiden abhilft wird als unbrauchbar außer Kraft gesetzt In diesem Betracht trifft der religiöse Erleber aus dem gemeinsamen Vorrat des kollektiven Unbewußten seine Auslese und wird so von uns zum zweitenmal als der Häretiker katexochen entlarvt oder als der der sich seinen Gott selbsttätig wählt dies allerdings nun in einem gegen vorhin sehr verdeutlichten Begriffe Denn was ist zuletzt das Gotterlebnis Eine aus dem Welterlebnis getroffene individuelle Wahl bestimmter Inhalte des kollektiven Unbewußten eine Wahl die mit der Tathandlung der Häresie schlechthin einerlei ist Geschichtlich wäre dieser Befund mühelos zu erhärten Schon in der vorchristlichen Prophetie steht der Träger des Gotterlebnisses immer außerhalb der rechtgläubigen Gruppe nicht anders übrigens auch in der vorsokratischen Philosophie Griechenlands stets abgesondert vereinsamt beargwöhnt angefeindet bisweilen verfolgt gefangen gesetzt und hingerichtet eben um seines Erlebens willen In diesem Zusammenhange verschlägt es wenig oder nichts ob der Künder des neuen Gottes Jeschajâhu Sohn des Amoz heißt oder etwas später und in einer mehr abendländischen Umwelt Heraklit von Ephesos ob er den Sohn Jahves des Umscharten als den Wiederbringer des davidischen Reiches auf dem Thronstuhl des Messias gewahrt oder ob er den ewig lebendigen Zeus als den Herrn der rollenden Aeonen preist der sich auf seinem Weg hinab fortschreitend selbst verweltlicht auf seinem Weg hinauf fortschreitend selbst entweltlicht Der Unterschied für uns hier ist höchstens der daß der Prophet Israels mit einer Leidenschaft und Inbrunst um die Seele der Gemeinde Seele des Volks ringt die ohne Vorgang ist indes der Philosoph Großgriechenlands von vornherein und mit erschreckender Bitterkeit auf jede esoterische Unterweisung der Gruppe verzichtet Von diesem Unterschied abgesehen bleibt die Persönlichkeit des Gotterlebers dem Verbande der Rechtgläubigen stets unheimlich und die polare Spannung zwischen beiden zeigt sich wir wissen es im Christentum eher noch versteift als gelockert Von den Aposteln bis zu den Kirchenvätern und Heiligen von ihnen bis zu den Äbten Clunys und den Stiftern der Bettelorden von den Scholastikern und Mystikern bis zu den Reformatoren Anabaptisten Puritanern und Pietisten kann die Geschichte des Christentums als die Geschichte einer fortlaufenden Häresie aufgefaßt werden während deren es der Kirche allerdings in manchen Fällen glückte die häretische Bewegung noch rechtzeitig aufzufangen und sich selber dienstbar zu machen Was jedoch den religiösen Erleber betrifft so verschuldet er sich zwangsläufig an der konfessionellen Gemeinschaft indem er sie aus ihrem Frieden aufschreckt und ihr Gleichgewicht erschüttert es ist in Wahrheit seine Will Kür die sich an dem aufgeschatzten Seelenhort des kollektiven Unbewußtseins je und je vergreift Mit welcher Entschiedenheit das Gotterlebnis jetzt nicht allein der konfessionellen Gruppe sondern der Konfession als solcher widerstreitet möchte ich zum Beschluß an dem gewaltigen Beispiel Markions erläutern dürfen als der ganz ohne Frage überragendsten häretischen Erscheinung des bisherigen Christentums Die Riesengestalt des Markion aus dem Schutt der Historie behutsam ausgegraben und mit einem ebenmäßigen Aufwand an gelehrter Forschung und menschlicher Begeisterung lebendig vor uns hingestellt zu haben ist bleibendes Vermächtnis Adolf von Harnacks an die Gegenwart und Zukunft des Christentums einer der seltenen Grenzfälle übrigens wo der bloße Gelehrte an seinem Helden selbst beinahe zum Range eines Verkünders emporwächst Was

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  • Leopold-Ziegler-Stiftung: Der Bodensee
    Unsäglichkeit bezaubern sie das Auge unwiderstehlich und versetzen uns leicht in jenen glückhaften Rausch der Sinne den uns Deutschen sonst eigentlich nur der Süden spendet Wie dem übrigens sei die Farben eben diese Farben entführen also den Betrachter immer wieder in die sehnsüchtige Weite in der ich das Merkmal unseres Bodensees zu gewahren glaube Wie gern wir auch mit unserem Auge beim nächsten verweilen möchten immer wieder entgleitet es uns und schweift nach den gegenüberliegenden Ufern wenn diese sichtbar sind oder nach den meerhaft entfernten Horizonten wenn die jenseitigen Ufer unsichtbar bleiben Vielleicht ist diese so überredsame Ferne und Weite dann aber auch der letzte Grund warum sich der Bodensee nicht eigentlich malen lässt Die Ausdehnung seiner Plane scheint sich zur Not noch in Linien und Flächen nicht aber in wirkliche Farben übertragen zu lassen und das Pathos seiner Geräumigkeit scheint sich in dem Masse als sie das Gemüt beschwingt dem Bilde und seinen Ausdrucksmitteln zu versagen Vielleicht darf ich an diese Feststellung noch ganz im Vorbeigehen den wichtigen Umstand knüpfen dass diese natürliche Weiträumigkeit der Bodenseelandschaft sozusagen ihrer historischen Weitläufigkeit durchgängig entspricht und dass hier eine beinahe einzigartige Übereinstimmung von Natur und Kultur obwaltet Denn wer immer diese das Herz gleichsam ent engende Landschaft leiblich durchwandert der wandert geistig durch die zwölf Jahrhunderte unserer deutschen Vergangenheit der stösst bei jedem Schritt auf ihre herrlichsten Denkmale von der romanischen Zeit bis auf die Gegenwart Der Bodensee könnte man sagen ist die Landschaft unseres deutschen Anfangs Hier beginnt der Deutsche im Namen Gottes zu roden und zu pflanzen zu bilden und zu bauen zu dichten zu singen und zu sinnen hier setzt sich jeder Fussbreit der sichtbaren Landschaft draussen um in ein Stück Seelenlandschaft drinnen und wie es den leiblichen Blick unwiderstehlich in die Fernen des Raumes zieht und lockt so

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  • Leopold-Ziegler-Stiftung: Messias Pseudomessias
    das Proletariat als solches maßt sich messianische Berufung an Hoheit und Würde Sondern seine derzeitigen Gebieter belasten es die Lästerung nicht scheuend ihrerseits mit dem messianischen Auftrag und zwingen es den Pseudomessias in des Begriffes Buchstäblichkeit zu mimen Zwingen es sohin die Folgerung ist unausweichlich als der geweissagte Antichrist den Hochsitz der Herrlichkeit einzunehmen seit Jesu Dornenkrönung fürwahr der schauerlichste Mimos der je gespielt ward und ihm in seiner Abgründigkeit überdies polar und antithetisch genau entsprechend Diese massiven Massen wie Völker fanatisierenden Aber und Afterglauben haben wir selbst ich wiederhole es einzig den mythisch und historisch zumal bezeugten Glauben an die Messianität des evangelischen Herrn entgegenzusetzen Wobei es uns vor allem darauf ankommen muß daß wir ins Mittelpunktereignis der evangelisch christlichen Messianität in Gottes Menschwerdung also jetzt auch die Erlösung des Proletariats als solchem mit einbeziehen lernen Denn soviel steht heute außer Zweifel wenn die eigentliche unheimliche Geschichtsnot unserer Gesellschaft die Ausbeutung nämlich von Klassen durch Klassen eines tieferen Bezuges zur Menschwerdung schlechterdings entbehrt oder wenn sie einen solchen Bezug nirgends erkennen läßt dann hat das heilsgeschichtliche Mittelpunktsereignis der Menschwerdung dem proletarischen Klassenbewußtsein nichts mehr zu bedeuten weil nichts mehr zu verheißen Dann hat die Heilsbotschaft aufgehört Die Frohbotschaft zu sein und nimmer wird der jetzt zum andern Mal begrabene Gott zum andern Male auferstehen Ob es in der Folge mithin noch Christentum ob es noch den Christus den Messias gebe oder geben könne hängt nunmehr einzig davon ab die Menschwerdung als die unabdingbare Bedingung nicht der Erlösung schlechtweg sondern auch der Erlösung vom Erb und Geschichtsfluche bisheriger Gesellschaft darzutun der Ausbeutung als solcher bloß wenn die Menschwerdung als diese Bedingung aufzuweisen wäre dürfte das Christentum auch als Vergangenheit seiner Unvergänglichkeit auch als Geschichte seiner Übergeschichtlichkeit weil Heilsgeschichtlichkeit versichert und gewiß sein Dieser Aufweis wiederum kann kaum etwelche Schwierigkeiten machen wenn in dem Drama der Menschswerdung zwei Szenen Phasen oder Epochen deutlich unterschieden werden um sie eben kraft solcher Unterscheidung als Grund und Folge Voraussetzung und Nachwirkung miteinander zu verknüpfen Im Zuge der Menschwerdung Die erste Epoche in der Vorstellung der allzu vielen noch immer die einzige und abgeschlossene möge hier zweckdienlich die des erscheinenden Gottes heißen und kann nach ihrem Begriffe lediglich die Lebensgeschichte Jesu umspannen Unmittelbar an sie schließt sich die zweite des ankünftigen Gottes an wie sie mit dessen Auferstehung und Auffahrt beginnt und bis heutigen Tages währt Betreffs des erscheinenden Gottes nun gibt es seiner Erscheinung den vollen Sinn auf der Erde geboren zu werden sich lehrend wandernd heilend segnend leidend opfernd und sterbend mitzuteilen und so nach der Aussage des mythisch mystischen Bildes die heilige Vermählung mit ihr zu begehen Obschon oder richtiger weil von wesenhaft übergeschichtlicher Beschaffenheit bleibt diese Anvermählung wahrhaft nicht unfruchtbar die der erscheinende Gott mit der Erde vollzieht Denn diese geht jetzt mit dem Gnadensamen schwanger welche seit der Stunde der Selbstopferung des Christus Messias wie die Sporen reifender Blumen nach allen Richtungen hin sich selber auszusäen nimmer aufhörten noch aufhören werden Mit der Freisetzung dieser Gnadensaat nach der Redeweise des Evangeliums der vielerlei Charismata des erscheinenden Gottes hat also die zweite Epoche als die des ankünftigen Gottes begonnen Dieselben Charismata waren bei Lebzeiten Jesu noch an seine Gegenwart im Fleische gebunden Wobei die Stelle bei Markus wie bei Lukas Beachtung heischt daß das Charisma mitunter sogar besonders schwieriger Austreibungen keineswegs den Jüngeren vorbehalten ist vielmehr zum unverhohlenen Verdruß der letzteren dem einen oder anderen Außenseiter verliehen sein kann Eine Stelle die nebenbei vermerkt jeden Vorzugsanspruch von welcher Seite er auch erhoben werden mag für jede Folgezeit hätte entkräften müssen und daher von Paul Schütz Das Evangelium neuerdings den Kirchengläubigen in diesem Sinne ausgelegt und eingeschärft wird Ungleich entscheidender für uns bleibt indes die Feststellung wonach in der Menschwerdung zweiter Epoche die in der ersten noch mit der Lebensgeschichte Jesu irgendwie verhafteten Charismata aus dieser ihrer Haft befreit sind Zu dem Ende zwar befreit daß sie nach Maßgabe der jeweiligen errungenen und entsprechenden Freiheitsstufe unmittelbar vom einzelnen und mittelbar vom Leibe der Menschheit aufgenommen und ausgetragen werden um eben diesen Leib zur echten Gesellschaft emporzuläutern Wo immer solche Gnadensamen in den Individuationen Konkretionen Personen unserer Gattung auf fruchtbares Erdreich fallen daß es nicht überall sein kann und auch die Menschwerdung sich in der zweiten Epoche nicht diesseitig vollendet sagt gerade das Evangelium aus und voraus wo immer also die christ messianische Saat einwurzelt reift und ausgedeiht da aber auch nur da entsteht in höherem Begriff Gesellschaft Da und ausschließlich nur da widerfährt dem Corpus Sociale die viel eher sakramentale als revolutionäre Hinüberformung ins Corpus Mysticum dem es sein Merkmal versteht sich unter anderen Merkmalen ein für allemal gibt daß der geschichtliche Ausbeutermensch innerlich nicht äußerlich frei geworden die Ausbeutung als solche verschmähen lernt Für denselben Vorgang einer langsam unaufhaltsamen Übereignung christlich messianischer Gnadenkeime auch für ihn hält die Bildersprache des Evangeliums das Bild vom Feuer in Bereitschaft Mit Feuer werde der erscheinende Gott die Seinigen taufen weissagt der Täufer mit dem Wasser Und mit Feuer zu salzen wen anders aber zu salzen als den natürlichen Leib jeglicher Menschengemeinschaft sinnt Jesus selbst den Jüngern hierzu Berufenen an Beide Gleichnisse wollen just in diesem unserem eigenen Denkzusammenhang sorgsam befragt und bedacht sein und beide drängen uns dieses Bedachtwerden um so gebieterischer auf desto leichter man bisher den Gebrauch urtümlicher Bilder von unsausdenklicher Bedeutungsfülle zu nehmen geneigt war Schon gleichzeitig mit dem Ereignis der Menschwerdung hat Johannes die Taufe mit Feuer als merkmalgebend für die messianische Epoche im Unterschied zu der mit ihm selbst nunmehr ablaufenden vorher verkündigt War es eine Anspielung etwa auf das mit Gottes Menschwerdung zum andern Male auflohende Feuer am Horeb Aber von jenem wir ausdrücklich ja hervorgehoben es habe den Dornbusch als den von ihm ergriffenen Weltstoff weder versehrt noch verzehrt noch verbrannt während es bei der messianischen Taufe mit Feuer dem Täufer ganz offenbar um ein Versehren Verzehren und Verbrennen an erster Stelle zu tun ist Das Feuer am Horeb hat den Dornbusch ergriffen ohne ihn anzugreifen indes das Tauffeuer des Messias ein Angriff des Täufers auf den

    Original URL path: http://www.leopold-ziegler-stiftung.de/werke/4/messias-pseudomessias (2016-02-14)
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  • Leopold-Ziegler-Stiftung: Aufsätze
    Aufsätze Marc Jongen Nichtvergessenheit Aus der Einleitung in das Theorieprojekt Manfred Bosch Zur insgeheimen Aktualität Leopold Zieglers Timo Kölling Der Vorrang des Heiligen in Leopold Zieglers Spätphilosophie Timo Kölling Existenzen also wie Metalle Reinhold Schneider und Leopold Ziegler Marc Jongen

    Original URL path: http://www.leopold-ziegler-stiftung.de/texte/?c=aufsaetze (2016-02-14)
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  • Leopold-Ziegler-Stiftung: Aus Essays und Kritiken
    Impressum Aufsätze Aus Essays und Kritiken Begegnungen und Erfahrungen Texte über Ziegler Aus Essays und Kritiken Walter Nigg Arthur Hübscher Leopold Ziegler Otto Flake Leopold Ziegler Spätlese eigener Hand Reinhold Schneider Auf dem Wege Hans Jürgen Baden Hermann Hesse Überlieferung

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  • Leopold-Ziegler-Stiftung: Begegnungen und Erfahrungen
    Begegnungen und Erfahrungen Texte über Ziegler Begegnungen und Erfahrungen Marc Jongen Religion zweiter Ordnung Rufus Flügge Betrachtungen Gerhard Wehr Überlieferung Martha Schneider Faßbaender Annemarie Schimmel Hans Heinrich Härlen Meine Begegnung mit Leopold Ziegler und seinem Werk Otto Flake Rudolf Hagelstange

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