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  • DHC Vision verwirklicht die Vision eines integrierten Management-Systems - Kurze Prozesse
    gbit eine Reihe vorkonfiguierter Lösungen z B für Risikomanagement Auditmanagement Peformance Management Maßnahmenmanagement und viele weitere Diese Lösungen lassen sich mit Hilfe der vorhandenen Konfigurationsmöglichkeiten fast beliebig an individuelle Anforderungen anpassen Frei definierbare Informationsobjekte Das System wird über eine Weboberfläche bedient Daneben gibt es eine Integration in Microsoft Office mit der sich interessante Verbindungen zwischen Dokumenten und Datenbank Inhalten realisieren lassen Die Oberfläche die sich komplett rollenbasiert konfigurieren lässt und auch eine barrierefreie Bedienung ermöglicht bietet verschiedene Navigationsmöglichkeiten und Suchfunktionen sowie unterschiedliche Sichten auf die verwalteten Informationsobjekte Außerdem ist eine Workflow Komponente integriert etwa zur Benachrichtung über Änderungen zur Maßnahmenverfolgung oder zum Change Management Um die Mächtigkeit und Flexibilität des Systems einschätzen zu können ist ein Blick auf das zugrunde liegende Konzept erforderlich Sämtliche Inhalte werden in Form von Informationsobjekten verwaltet Welche Typen von Informationsobjekten es gibt lässt sich frei festlegen Beispiele für solche Typen sind Verfahrensanweisung Risiko Geschäftsprozess Rolle Audit Maschine usw Für jeden Typ kann man außerdem entscheiden über welche Attribute und Kennzahlen die zugehörigen Objekte verfügen Außerdem kann einem Informationsobjekt ein beliebiges Dokument zugeordnet werden Zwischen verschiedenen Objekten können Verweise angelegt werden Z B kann hinterlegt werden welche IT Systeme welche Prozesse unterstützen Welche Verweise möglich sind legt man ebenfalls durch die Konfiguration fest Jedes Informationsobjekt kann in mehreren Sprachen und mehreren unterschiedlichen Varianten für verschiedene Standorte vorliegen Weiterhin verfügt es über den Status seiner Bearbeitung Im Laufe der Zeit entstehen durch Änderungen außerdem verschiedene Versionen DHC Vision verfügt über eine ausgeklügelte Methode zum Umgang mit der Komplexität die durch die Kombination von Sprachen Varianten und Versionen entsteht So erhält jeder Leser eines Informationsobjektes automatisch die neueste freigegebene Version in seiner Sprache und mit den Informationen für seinen Standort Gibt es für bestimmte Informationen keine standortspezifische Variante oder keine Übersetzung in seine Sprache so wird eben die unternehmensweit gültige Information angezeigt bzw die Konzernsprache verwendet Dies alles lässt sich detailliert festlegen So können manche Attribute sprachunabhängig sein wogegen andere in mehreren Sprachen gepflegt werden Die lückenlose Aufzeichnung der Historie ermöglicht den revisionssicheren Nachweis sämtlicher Vorgänge Schließlich gibt es noch die Möglichkeit einzelne Benutzergruppen automatisch zu benachrichtigen wenn eine neue Version eines Informationsobjekts angelegt wurde Dokumentenmanagement und Workflow integriert Für die Verwaltung der Dokumente die man den Informationsobjekten zuordnen kann bietet DHC Vision reichhaltige Dokumentenmanagement Funktionalitäten an Unter anderem lassen sich Dokumente parametrisieren so dass beim Anzeigen aktuelle Informationen aus der Datenbank eingefügt werden Im einfachen Fall kann das die Anzeige der aktuellen Versionsnummer sein doch es lassen sich auch komplette Dokumente dynamisch generieren Unterschiedliche Dokumentformate werden in ein einheitliches Ausgabeformat HTML oder PDF konvertiert so dass die Anzeige im Browser immer problemlos möglich ist Auch über eine grafische Modellierungsoberfläche verfügt das System Hierfür wurde Microsoft Visio integriert Beim grafischen Modellieren definiert man automatisch Informationsobjekte in der Datenbank von DHC Vision Entsprechend lässt sich die verwendete Modellierungsmethode konfigurieren so dass nur zulässige Informationsobjekttypen und Verbindungen gezogen werden können Auch die grafischen Symbole für die unterschiedlichen Objekttypen können frei definiert werden Damit lassen sich beliebige Modellierungsnotationen implementieren Visio wird

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2010/09/17/dhc-vision-verwirklicht-die-vision-eines-integrierten-management-systems/ (2016-04-24)
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  • Die tatsächlich abgelaufenen Prozesse analysieren - Kurze Prozesse
    Fluxicon entstand ursprünglich selbst als Spin Off der Process Mining Forschungsgruppe an der Technischen Universität Eindhoven Deren Leiter Professor Wil van der Aalst ist der führende Experte im Bereich Process Mining Er sitzt auch im Fluxicon Beirat so dass ein ständiger Austausch mit der Forschung gegeben ist Wie funktioniert die Prozessanalyse mit Fluxicon Zunächst müssen die Daten über die tatsächlich abgelaufenen Prozesse bereitgestellt werden Wird der Prozess durchgängig von der Process Engine eines BPMS gesteuert oder etwa über eine Adaptive Case Management Plattform abgewickelt die sämtliche Ereignisse als Audit Trail speichert so ist dies vergleichsweise einfach da die Daten bereits in einer recht gut auswertbaren Form vorliegen Wesentlich schwieriger wird es wenn herkömmliche funktionsorientierte IT Systeme eingesetzt werden die beispielsweise über keinen einheitlichen Identifizierer für einen kompletten Prozessdurchlauf verfügen Verläuft der Prozess gar über mehrere unterschiedliche Systeme hinweg wird es noch mühsamer die zu einem bestimmten Prozess gehörenden Daten zuzuordnen Fluxicon bietet keine vorgefertigen Standardadapter zur Datenextraktion an Diese muss ggf individuell realisiert werden Interaktive Visualisierungen Disco benötigt als Input ein Event Log das mindestens eine Case ID Identifzierer der Prozessinstanzen und die aufgetretenen Ereignisse z B Beginn und Ende von Aktivitäten mit Zeitstempeln enthält Es lassen sich aber auch zugeordnete Ressourcen und weitere Attribute verarbeiten So kann es beispielsweise hilfreich sein Prozesskennzahlen hinsichtlich unterschiedlicher Produkte Kundengruppen Vertriebskanälen Organisationseinheiten oder Auftragswerten auszuwerten Für die Analyse der importierten Prozessdaten stehen drei verschiedene Ansichten zur Verfügung Ein grafisches Prozessmodell eine Statistik Ansicht und eine Darstellung der einzelnen Cases d h Prozessinstanzen Im grafischen Prozessmodell werden die durchgeführten Aktivitäten angezeigt sowie alle Übergänge die zwischen den Aktivitäten vorgekommen sind Dabei werden die Aktivitäten entsprechend der Häufigkeit ihrer Durchführung unterschiedlich eingefärbt Die Dicke der Pfeile zwischen den Aktivitäten zeigt an wie häufig ein bestimmter Übergang stattgefunden hat Somit lässt sich schnell erkennen wo sich das hauptsächliche Geschehen in dem Prozess abgespielt hat Neben den Häufigkeiten lassen sich auch die Durchlaufzeiten visualisieren Die Darstellung kann auf verschiedene Weise angepasst werden z B kann man nur selten durchgeführte Aktivitäten oder Pfade ausblenden wenn man sich auf die typischen Fälle konzentrieren möchte Die Prozessmodell Ansicht bietet zudem eine grafische Animation Darin kann man beispielsweise gut erkennen vor welchen Aktivitäten sich lange Warteschlangen gebildet haben Drill Down bis auf einzelne Prozessinstanzen In der Statistik Ansicht stehen zahlreiche Prozesskennzahlen Charts und Tabellen zur Verfügung Neben unterschiedlichen Auswertungen zu Häufigkeiten und Dauern von Prozessinstanzen und einzelnen Aktivitäten kann man auch den Ressourcen Einsatz und die Werte beliebiger anderer mit den Prozessdaten importierter Attribute analysieren Für gezielte Auswertungen können die Prozessdaten nach diversen Kriterien gefiltert werden So kann man etwa eine Einschränkung auf die Prozessinstanzen vornehmen bei denen eine bestimmte Aktivität übersprungen wird oder auf die die mit einer bestimmten Aktivität enden Die gefilterten Datensätze können für weitere Auswertungen gesondert abgespeichert werden Möchte man in den Statistik Charts gefundene Auffälligkeiten näher analysieren so kann man per Drill Down bis auf einzelne Prozessinstanzen herunter navigieren Diese werden in der Case Ansicht dargestellt Hier kann man sich für jede Prozessinstanz die durchgeführten Aktivitäten

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2015/12/01/die-tatsaechlich-abgelaufenen-prozesse-analysieren/ (2016-04-24)
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  • Effektif – Von der To Do-Liste zum Workflow - Kurze Prozesse
    jedermann in der Lage sein binnen kürzester Zeit seinen ersten Ablauf durchzuführen Anders als sonst üblich ist es nämlich nicht unbedingt erforderlich zunächst ein Prozessmodell zu erstellen Stattdessen kann man einfach für die zu bearbeitende Aufgabe einen Task erstellen und diesen nach Erledigung abhaken Dabei können auch Kollegen einbezogen werden Man unterteilt die Aufgabe in mehrere Unter Tasks und weist diese anderen Mitarbeitern zu Jeder Task kann mit Beschreibungen Dokumenten und Internet Links versehen werden Zudem können die Beteiligten Kommentare hinzufügen und über die Aufgabe diskutieren Außerdem können jederzeit weitere Unter Tasks hinzugefügt werden Prozess Schablonen machen Tasks wiederverwendbar Auf den ersten Blick unterscheidet sich Effektif kaum von einer elektronischen To Do Liste Auch damit kann man die Abwicklung einfacher Prozesse unterstützen Tatsächlich kann Effektif aber viel mehr Soll ein bestimmter Ablauf öfter in der gleichen Weise ablaufen definiert man eine Prozess Schablone Sie besteht ebenfalls aus Tasks und Unter Tasks die unterschiedlichen Mitarbeitern zugeordnet werden können Allerdings kann man den so definierten Ablauf beliebig oft starten Zudem kann man für jeden Task auch einfache Dialoge mit Textfeldern Dropdown Listen etc definieren Um in späteren Tasks auf die Eingaben zugreifen zu können fügt man in deren Dialoge einfach die schon angelegten Felder ein Neben Benutzer Tasks gibt es auch Skript Tasks Darin kann man Anwendungslogik in JavaScript programmieren wobei man in den Skripten ebenfalls auf die in den Dialogen eingegebenen Daten zugreifen kann Nun kann man mit einer einfachen Task Liste keine komplexeren Abläufe mit Verzweigungen und Schleifen darstellen Falls man das benötigt kann man die Tasks in Form eines BPMN Diagramms darstellen lassen Hier kann man die einzelnen Schritte durch Sequenzflüsse verbinden und verzweigende Gateways einfügen Bei einem verzweigenden Gateway wird in dem Dialog des vorangehenden Tasks für jeden möglichen Ausgang eine Schaltfläche eingefügt Damit kann der Benutzer entscheiden welchem der alternativen Ausgänge gefolgt wird Bei der Ausführung der Prozesse ist es auch jederzeit möglich ad hoc weitere Tasks hinzuzufügen Bedienkonzept Nur soviel Komplexität wie gerade benötigt Das Konzept hat den Charme dass der Einstieg tatsächlich sehr einfach ist Die Benutzungsoberfläche lässt sich recht schnell bedienen Insbesondere lassen sich einfache Aufgabenstellungen ohne großen Aufwand lösen Komplexere Mittel wie eingebettes JavaScript oder BPMN Modelle braucht man erst dann zu verwenden wenn es wirklich einen Bedarf dafür gibt Freilich ist der Funktionsumfang momentan noch recht beschränkt So wird z B nur ein ganz kleiner Ausschnitt des BPMN Sprachumfangs unterstützt Auch müssen Tasks immer direkt einzelnen Benutzern zugeordnet werden da noch kein Rollenkonzept vorhanden ist Und die Benutzer Dialoge müssen mit sehr wenigen unterschiedlichen Interaktionselementen auskommen So etwas wie eine Liste oder eine Tabelle ist beispielsweise nicht verfügbar Aber Effektif steht noch ganz am Anfang und die Entwickler planen eine vollwertiges BPMS für den Unternehmenseinsatz Dazu gehören dann unter anderem auch zahlreiche Möglichkeiten zur Integration von Drittsystemen die Anbindung von Directory Servern zur Realisierung eines Single Sign On sowie Administrations und Analysefunktionen Dabei soll Effektif weniger in Konkurrenz zu den großen BPMS Systemen treten wo es etwa um die hochperformante Abwicklung von

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2014/01/31/effektif-von-der-to-do-liste-zum-workflow/ (2016-04-24)
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  • FireStart kann beides: Durchgängige fachliche Modellierung und Prozessausführung - Kurze Prozesse
    Zwar bieten einige BPMS Hersteller auch Wertschöpfungskettendiagramme und ähnliches an doch bleiben die Fähigkeiten zur fachlichen Prozessdokumentation und analyse meist weit hinter den reinen Prozessmodellierungswerkzeugen zurück Eine positive Ausnahme stellt die FireStart BPM Suite von Prologics dar Die Plattform ermöglicht eine kollaborative Modellierung in einer benutzerfreundlichen grafischen Modellierungsumgebung die über das gewohnte Look and Feel von Office Produkten verfügt Die Modelle werden in einem zentralen Repository abgelegt Die Publikation der Modelle in einem Prozessportal und die Generierung von Prozesshandbüchern werden ebenso unterstützt wie eine Versionsverwaltung und die revisionssichere Ablage der Modelle Das rollenbasiert anpassbare Prozessportal verfügt über eine moderne mit HTML 5 realisierte Oberfläche Die leistungsfähige Suche und weitere Funktionen werden mittels bei Bedarf eingeblendeter Overlay Menüs aufgerufen wie man sie z B aus Google Maps kennt Neben den Prozessen lassen sich u a auch Prozesslandkarten Organigramme Datenmodelle IT Landschaften und Risiken modellieren und auf einfache Weise mit den Aktivitäten in den Prozessmodellen verbinden Damit ist eine durchgängig integrierte Unternehmensmodellierung möglich Insbesondere im Zusammenhang mit BPMN Modellen ist dies nicht selbstverständlich selbst prominente Modellierungsplattformen weisen hier oftmals Schwächen auf wie diese Untersuchung zeigt Der Clou Bei der Darstellung der Prozessmodelle kann man jederzeit zwischen der Darstellung in BPMN und EPK umschalten und in der jeweils anderen Notation weitermodellieren In der EPK Darstellung werden zugeordnete Organisationseinheiten IT Systeme u ä als eigene Objekte dargestellt die über Pfeile mit den jeweiligen Aktivitäten verbunden sind In der BPMN Darstellung wird durch kleine Icons in den Aktivitäts Symbolen angezeigt zu welchen weiteren Objekttypen Verbindungen bestehen Diese Möglichkeit des Wechsels zwischen BPMN und EPK dürfte insbesondere die Akzeptanz in Fachabteilungen erhöhen die vielerorts die EPK Darstellung gewohnt sind Internationale Unternehmen werden sich über die integrierte Übersetzungsfunktion freuen die die Modelle ohne weiteres Zutun in eine Vielzahl von Sprachen übersetzen kann Auch wenn eine automatisierte Übersetzung nicht immer perfekt sein dürfte erleichtert sie das Verständnis der Modelle in verschiedenen Landesniederlassungen immens Für die Prozessanalyse stehen spezielle Ansichten der Prozesse zur Verfügung So kann man sich den zeitlichen Verlauf eines Prozesses in Form eines Gantt Charts anzeigen lassen Verändert man die Zeiten einzelner Prozess Schritte so wird direkt die Auswirkung auf die Gesamtdurchlaufzeit deutlich Da FireStart die Prozesse im Gegensatz zu reinen Modellierungswerkzeugen auch ausführen kann ist eine solche Durchlaufzeitenanalyse nicht nur auf der Grundlage von Vorgabewerten möglich sondern auch auf Basis der echten Daten ausgeführter Prozessinstanzen In einer Matrixdarstellung können Prozesskosten analysiert und den einzelnen Aktivitäten Hinweise auf Schwachstellen und Verbesserungsvorschläge zugeordnet werden Die integrierte Modellierung von Prozessen Organigrammen Daten usw ist nicht auf eine fachliche Betrachtung beschränkt Sie wird auch beim Übergang zur Prozessausführung genutzt So werden etwa die fachlichen Datenobjekte um technische Details ergänzt so dass sie bei der Prozessausführung zur Aufnahme konkreter Daten dienen können Den Organisationseinheiten aus dem Organigramm werden konkrete Benutzern zugeordnet und modellierte IT Systeme werden mit Schnittstellen und Aufrufinformationen hinterlegt Die ausführungsbezogene Konfiguration der Modelle wird dem Modellierer an vielen Stellen erleichtert Zieht man etwa ein Datenobjekt auf einen Benutzer Task so stehen die betreffenden Datenfelder direkt im Formular

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2015/03/05/firestart-kann-beides-durchgaengige-fachliche-modellierung-und-prozessausfuehrung/ (2016-04-24)
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  • Horus – Methode und Werkzeug - Kurze Prozesse
    Zugleich gibt es ein Modellierungswerkzeug das diese Methode umsetzt Dessen Freeware Version heißt Horus Endeavour und kann hier heruntergeladen werden Horus bietet eine ganzheitliche Sicht nicht nur auf die Geschäftsprozesse sondern auf das gesamte Unternehmen So beginnt das Vorgehen auf der strategischen Ebene Die Strategieanalyse wird gefolgt von der Modellierung der Unternehmensarchitektur und der Systemarchitektur Auf der Ebene der Geschäftsprozesse werden zunächst Geschäftsobjekte und regeln modelliert bevor die Abläufe und die Organisationsstruktur untersucht werden Komplettiert werden die entstehenden Modelle mit der Betrachtung von Kennzahlen und Risiken Die gemäß der Horus Methode erstellten Ablaufmodelle basieren auf Petri Netzen Sie lassen sich sehr gut mit Hilfe von Simulationen untersuchen Die Modelle die alle wesentlichen Sichten auf ein Unternehmen abbilden können ebenso als Ausgangspunkt für Reorganisationen wie für die Implementierung auf Basis Service orientierter Architekturen die Einführung von Standardsoftware oder den Aufbau eines Process Performance Management verwendet werden Positiv hervorzuheben ist der sehr umfassende und methodisch durchgängige Ansatz Auf der anderen Seite macht die Auswahl der verwendeten Notationen einen recht akademischen Eindruck So ist zu befürchten dass die verwendeten Petrinetze insbesondere bei Fachanwendern die EPKs oder BPMN Modelle gewohnt sind auf Akzeptanzprobleme stoßen könnten Auch die Notationen für die anderen Sichten wie z B Daten Organisationen oder Kennzahlen machen einen recht spartanischen Eindruck Zwar lassen sich mit Hilfe von Entitäten die über Generalisierungen und Aggregationen verbunden sind sehr viele Sachverhalte abbilden doch entsprechen diese Darstellungsformen nicht unbedingt der gewohnten Denkweise von Business Usern Leider halten sich die Darstellungen auch nicht an verbreitete Standards wie z B UML so dass am Anfang ein recht hoher Lernaufwand entsteht Die Autoren weisen darauf hin dass die Darstellung im Modellierungstool mit Hilfe grafischer Symbole an verschiedene Zielgruppen angepasst werden kann Wer Horus anwenden möchte sollte diese Möglichkeit nutzen Die Diskussion mit Managern und Fachbereichen dürfte dadurch deutlich

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2011/02/23/horus-methode-und-werkzeug/ (2016-04-24)
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  • Innovator verknüpft BPMN und UML - Kurze Prozesse
    es erfordert einigen Einarbeitungsaufwand in die zugrunde liegenden Konzepte Diese verbergen sich z T auch unter der grafischen Modellierungsoberfläche So lassen sich manche Beziehungen die man nicht grafisch modellieren kann über Eigenschaftsdialoge herstellen Dass sich beispielsweise hinter einem Ereignis noch eine separate Ereignis Definition befinden kann ist für den Gelegenheitsmodellierer wahrscheinlich eher verwirrend Nützlich wird dies jedoch dann wenn in mehreren Modellen auf dasselbe Ereignis Bezug genommen wird und man derartige Zusammenhänge auch auswerten möchte Hilfreiche Modellierungsfeatures Sehr schön sind einige Modellierungsfeatures wie man sie in vielen anderen Tools vergeblich sucht So bestimmt das Programm selbst ob es sich bei einem Ereignis um ein Start Zwischen oder End Ereignis handelt Möchte man ein Element in einen bestehenden Sequenzfluss einfügen so muss man die Kanten nicht etwa manuell umhängen Es genügt das Ereignis oder die Aktivität einfach auf diesen Sequenzfluss zu schieben Ebenso einfach kann man einen vorhandenen Sequenzfluss auftrennen Innovator erzeugt dann zwei Link Ereignisse Beim Modellieren schafft sich das Tool immer genug Platz indem es andere Elemente verschiebt Es ist auch nicht möglich über den Rand einer Lane oder eines Pools hinaus zu modellieren da sich ihre Größe anpasst Kollaborationen können so dargestellt werden dass man die Pools der einzelnen Beteiligten auf und zuklappen kann Die Nachrichtenflüsse enden dann je entweder an den Ereignissen und Aktivitäten innerhalb eines offenen Pools oder am Rand eines geschlossenen Pools Schließlich ist es auch möglich verschiedene Sichten ein und desselben Modells darzustellen Eine Sicht auf ein Modell kann an einen bestimmten Einsatzzweck angepasst werden indem nicht interessierende Details weg gelassen werden Dennoch bleibt die Verbindung zum Originalmodell erhalten Ändert man das Originalmodell wirkt sich das dann auch auf die verschiedenen Sichten aus Eine Besonderheit ist die Verbindung zwischen UML Use Case Diagrammen und BPMN Kollaborationen Modelliert man ein Anwendungssystem mit Hilfe von Use Cases und den jeweils beteiligten Akteuren so kann der Ablauf innerhalb des Use Cases als BPMN Kollaboration dargestellt werden Hierzu lässt man den zu verfeinernden Use Case einfach in ein BPMN Diagramm fallen Das Tool erstellt daraus eine Kollaboration mit den Akteuren und dem System als Pools Das Zusammenspiel lässt sich dann mit Hilfe von Nachrichtenflüssen modellieren Verknüpfung mit Klassendiagrammen und Organigrammen Datenobjekte können durch Strukturdiagramme verfeinert werden die wiederum mit UML Klassendiagrammen verbunden sowie durch Zustandsdiagramme näher beschrieben werden können Aktivitäten können außerdem mit Ressourcen und Organisationseinheiten verknüpft werden wodurch z B eine Verbindung zum Organigramm möglich ist Möchte man einen Software gestützten Ablauf im Detail spezifizieren so kann man den Maskenfluss ebenfalls mit Hilfe von BPMN modellieren Hierzu wurden die BPMN Tasks erweitert um die jeweils anzuzeigenden Felder und die Benutzerinteraktionen darstellen zu können Mit den beschriebenen Möglichkeiten können vielfältige Beziehungen zwischen unterschiedlichen Modellen erstellt werden Möchte man diese im Zusammenhang darstellen so kann man ein sogenanntes Whiteboard Diagramm verwenden Hier können die Inhalte verschiedener Modelle angezeigt werden Dabei werden die existierenden Beziehungen zwischen den einzelnen Modellen ebenfalls visualisiert wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist Die Modelle werden in einem Repository auf einem zentralen Server abgelegt

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2011/01/19/innovator-verknupft-bpmn-und-uml/ (2016-04-24)
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  • Modellierung, Simulation und Ausführung in der Cloud mit IYOPRO - Kurze Prozesse
    zur Prozessausführung Bemerkenswert ist insbesondere die nahtlose Integration all dieser Funktionalitäten Bei vielen anderen Produkten benötigt man mehrere getrennte Komponenten z T gar von verschiedenen Herstellern um das abzudecken was in IYOPRO komplett integriert ist So ist etwa kein gesondertes Deployment auf einen Server erforderlich um einen Prozess auszuführen da er sich von Anfang an im integrierten Repository befindet Der Modelleditor und das Prozessportal für die Prozessausführung lassen sich ebenso über die einheitliche Oberfläche im Browser bedienen wie die Simulation oder das Reporting Bereits der Funktionsumfang der kostenlos verfügbaren Basisversion zur Prozessmodellierung ist bemerkenswert und geht in vielem über das hinaus was man von kostenlosen Modellierungswerkzeugen gewohnt ist Dass man hierarchische Prozesslandkarten und BPMN Kollaborationsdiagramme erstellen kann ist noch nicht so ungewöhnlich IYOPRO bietet daneben aber auch Mehrsprachigkeit Berechtigungsmanagement gemeinsame Modellierung im Team die Generierung von Prozessdokumentationen im Word Format und die Animation des Sequenzflusses Das gibt es in dieser Form sonst nur bei kostenpflichtigen Angeboten Die Modellierung im Browser erfolgt sehr flüssig und intuitiv Viele Tätigkeiten wie die Ausrichtung von Symbolen die Auswahl des nachfolgenden Elements oder das Einpassen des Gesamtdiagramms in das Modellierungsfenster lassen sich recht elegant durchführen Und wer bei einem horizontalen Pool die hochkant angezeigte Beschriftung ändern möchte der muss seinen Kopf nicht querlegen Vielmehr dreht sich Modell für die Texteingabe um 90 Grad um sich danach in seine Ausgangsposition zurückzudrehen Solche Kleinigkeiten entscheiden mit darüber wie angenehm die Arbeit für den Modellierer ist Die eingebaute Konformitätsprüfung weist einen darauf hin wenn man gegen die BPMN Syntax verstößt oder z B ein Element nicht beschriftet hat Wer seine Prozesse simulieren oder mit der integrierten Process Engine ausführen möchte muss zu einer der kostenpflichtigen IYOPRO Versionen greifen Für die zur Prozessausführung notwendigen Ergänzungen der BPMN Modelle stehen entsprechende Modelltypen zur Verfügung So kann man z B Organigramme

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2014/06/27/modellierung-simulation-und-ausfuehrung-in-der-cloud-mit-iyopro/ (2016-04-24)
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  • Universität Hannover automatisiert die Prozesse des Veranstaltungsmanagements mit kiwiw - Kurze Prozesse
    Universität anpassen ließ und man Änderungen sehr leicht umsetzen kann Von großem Nutzen ist die Möglichkeit Prozessvarianten anzulegen mit denen die individuellen Besonderheiten der einzelnen Universitätsbereiche abgebildet werden können Gesamter Lebenszyklus von Veranstaltungen abgedeckt Das System ermöglicht die komplette Abwicklung des gesamten Veranstaltungs Lebenszyklus von Anfang bis Ende Dies reicht von der Planung über die Durchführung bis zur Auswertung und dem Ausstellen von Teilnehmerzertifikaten Die Verwaltung von Dozenten Angeboten und Verträgen gehören ebenso dazu wie die Buchung von Räumen der Verleih mobiler Geräte die An und Abmeldung von Teilnehmern und die Erstellung von Teilnehmerlisten Selbst die Wegweiser zum Veranstaltungsraum werden von dem System erstellt so dass wirklich keinerlei zusätzliche Listen mit Excel o ä mehr erstellt werden müssen Die Anmeldefunktionalität ist in das Intranet der Universität integriert Wird eine geplante Veranstaltung dafür freigegeben so wird sie automatisch im Intranet veröffentlicht wo sich Universitätsangehörige selbst anmelden können Selbstverständlich werden auch die E Mails mit Anmeldebestätigungen u ä automatisch durch das System erzeugt Bei diesem Funktionsumfang erstaunt es dass die Umsetzung des voll funktionsfähigen Referenzprozesses nur zwei Monate dauerte und der reine Implementierungsaufwand auf Seiten des Herstellers lediglich zwölf Personentage betrug Möglich war dies deshalb weil sich die Prozesse zum größten Teil rein durch Konfiguration des Systems implementieren ließen Zudem ist kiwiw keine rein steuernde Plattform im Sinne eines BPMS Das System bringt viel mehr bereits eine Reihe von generischen Anwendungsmodulen mit die sich ebenfalls weitgehend durch Konfiguration an die individuellen Anforderungen anpassen lassen So ist beispielsweise eine CRM Komponente enthalten die bei der Universität Hannover u a für die Teilnehmer und Dozentenverwaltung eingesetzt wird Zur Generierung und Verwaltung der für eine Veranstaltung benötigten Dokumente und Verträge wird das vorhandene Dokumentenmanagement Modul genutzt Die für das Verantaltungsmanagement benötigten Funktionen zur Raumverwaltung und zum Geräteverleih basieren auf einer Ressourcenmanagement Komponente Letztere wurde zur Umsetzung von Anforderungen der Universität erweitert Diese Erweiterungen wurden direkt als Weiterentwicklung des Produktes realisiert Sie stehen nun auch anderen Kunden zur Verfügung und wurden bereits in weiteren Projekten genutzt Regeln für flexible Fallbearbeitung lassen sich leicht anpassen Die Nutzung von Standardmodulen bedeutet dabei nicht dass auf ausgefeilte Funktionen verzichtet werden muss So können z B Wartelisten für ausgebuchte Veranstaltungen geführt werden wobei man die Anmeldungen nach verschiedenen Kriterien priorisieren kann Auch lassen sich für das Ausstellen von Zertifikaten und Zeugnissen verschiedene Regeln anwenden Beispielsweise kann man die Vergabe einer Bestätigung davon abhängig machen dass ein Teilnehmer eine Mindestzahl an Tagen anwesend war Bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen handelt es sich weniger um einen komplett durchstrukturierten Prozess als vielmehr um eine flexible Fallbearbeitung im Sinne des Adaptive Case Management Zu jedem Zeitpunkt können die Mitarbeiter in der Regel eine Vielzahl möglicher Aktionen durchführen Sie entscheiden selbst auf Basis der jeweiligen Situation was sie als nächstes tun Ein klassisches Ablaufmodell ist für eine solche Fallbearbeitung schlecht geeignet da dort die Reihenfolge der Aktivitäten relativ starr vorgegeben ist Der Ansatz von kiwiw basiert demgegenüber auf Zuständen Je nachdem in welchem Zustand sich eine geplante Veranstaltung befindet sind nur bestimmte Aktionen

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2015/11/13/universitaet-hannover-automatisiert-die-prozesse-des-veranstaltungsmanagements-mit-kiwiw/ (2016-04-24)
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