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  • Prozessmodellierung – eine Kunst! - Kurze Prozesse
    O Blog BPM Research englisch BPMN Forum englisch BPMN info BPMS Watch englisch Column 2 englisch Helmut Heptners Blog Jahooda Net Business Blog Perspectives in Process Process Is The Main Thing englisch Projektcontrolling Prozessfenster Saperion Blog Taraneon Buch Abonnement RSS RSS Feed Einträge RSS Feed Kommentare Diverses Kurze Prozesse ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon de Werbekostenerstattung verdient werden kann Prozessmodellierung eine Kunst 6 April 2010 Prozessmodellierung mit UML und BPMN für Business Analysten ist das Thema des englischsprachigen Buchs The Art of Business Process Modeling von Martin Schedlbauer Das könnte ein interessantes Thema sein denn insbesondere im Zusammenhang mit der Anforderungsdefinition für die Software Entwicklung gibt es neben den eigentlichen Prozessmodellen zahlreiche Aspekte die sich mit UML darstellen lassen Insofern stellt sich die Frage wie sich die Modelle der verschiedenen Notationen sinnvoll kombinieren lassen und wie der Übergang zu Modellen der Software Entwicklung erfolgt Leider wird diese durch den Untertitel geweckte Höffnung nicht erfüllt Schedlbauer erläutert auf den gut hundert Seiten die von ihm verwendete Methodik zur Modellierung von Prozessen Funktionshierarchien Daten und Regeln Dies kann komplett mit Hilfe der UML erfolgen BPMN wird lediglich als alternative aber gleichwertige Darstellungsmöglichkeit zu UML Aktivitätsdiagrammen präsentiert Hierzu werden die einander entsprechenden Konstrukte aus Aktivitätsdiagrammen und BPMN gegenübergestellt Leider haben sich hier einige gravierende Fehler eingeschlichen so findet sich eine Abbildung mit poolübergreifenden Sequenzflüssen In einem anderen Modell wird eine Gruppierung anstelle eines Unterprozesses verwendet Weitergehende BPMN Aspekte wie Nachrichtenflüsse oder angeheftete Zwischenereignisse fehlen komplett Die gezeigten Beispielmodelle sind komplett als Aktivitätsdiagramme dargestellt Es drängt sich der Eindruck auf dass BPMN als zunehmend populäre Notation nachträglich in die Ausführungen aufgenommen wurde Die Besonderheiten der BPMN und ihre mögliche Nutzung im Rahmen

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2010/04/06/prozessmodellierung-eine-kunst/ (2016-04-24)
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  • Neuauflage Prozessmodellierung mit ARIS - Kurze Prozesse
    Forum englisch BPMN info BPMS Watch englisch Column 2 englisch Helmut Heptners Blog Jahooda Net Business Blog Perspectives in Process Process Is The Main Thing englisch Projektcontrolling Prozessfenster Saperion Blog Taraneon Buch Abonnement RSS RSS Feed Einträge RSS Feed Kommentare Diverses Kurze Prozesse ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon de Werbekostenerstattung verdient werden kann Neuauflage Prozessmodellierung mit ARIS 5 Mai 2015 Die ARIS Modellierungsplattform der Software AG ist nach wie vor eines der führenden Werkzeuge von Geschäftsprozessen und Unternehmensarchitekturen Die kürzlich erschienene 4 Auflage des Lehrbuchs Prozessmodellierung mit ARIS von Heinrich Seidlmeier wurde grundlegend überarbeitet und geht auch auf die Neuerungen der ARIS Version 9 ein insbesondere auf die neuen Such und Analysemöglichkeiten sowie die Modellierung mit BPMN Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung in das Geschäftsprozessmanagement Dabei wird auch erläutert in welchen Phasen des Prozessmanagement Kreislaufs die verschiedenen Tools der ARIS Produktfamilie schwerpunktmäßig eingesetzt werden Für Nutzer früherer ARIS Versionen werden die Neuerungen der Version 9 im Überblick dargestellt Einen großen Raum nimmt die ARIS Methodik mit ihrem Sichtenkonzept ein sowie die Modellierung innerhalb der einzelnen Sichten mit dem ARIS Architect die anhand vieler Beispiele erläutert wird Ein weiteres Kapitel ist der Administration und Datenbankverwaltung gewidmet die insbesondere in größeren Einsatzszenarien mit vielen Modellierern wichtig ist Die Ausführungen zur modellgestützten Prozessanalyse wurden grundlegend überarbeitet da sich in ARIS 9 in diesem Bereich vieles geändert hat Nachdem Prozesse mit ARIS lange Zeit praktisch immer mit EPKs modelliert wurden wurde die Unterstützung der Standardnotation BPMN über die letzten Versionen des Tools ständig verbessert Ein neu aufgenommenes Kapitel führt nicht nur in die BPMN Modellierung mit ARIS ein sondern auch in die Syntaxüberprüfung und die Transformation von EPKs zu BPMN

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  • Praxisorientiertes Buch zur durchgängigen Modellierung von EA, BPM und SOA - Kurze Prozesse
    Modellierungsebenen sinnvoll sind wie man Prozesse voneinander abgrenzen kann wieviele Aktivitäten ein Modell einer bestimmten Ebene enthalten sollte und viele mehr Zwar muss man diese Richtlinien für sein eigenes Unternehmen nicht unverändert übernehmen doch können die verwendeten Kriterien und Erfahrungswerte zur Orientierung und Anregung verwendet werden Übertragbarkeit auf andere Methoden und Tools Möglicherweise wird mancher Interessierte vom Kauf abgehalten weil auf dem Titel vermerkt ist dass die Umsetzung am Beispiel der ARIS Methode und der Oracle BPA Suite weitgehend identisch mit dem ARIS Business Architect von IDS Scheer Software AG erläutert wird Das Buch kann jedoch uneingeschränkt auch für alle Prozessmanager und IT Experten empfohlen werden die weder mit Oracle Produkten noch mit ARIS arbeiten Die Vorgehensweise und Hinweise zur Strukturierung lassen sich auf andere Methoden und Tools übertragen Freilich gibt es einige Hinweise die sich auf spezielle Funktionen der verwendeten Tools verwenden Diese kann man einerseits überblättern Andererseits wird auch gezeigt wie man mit bestehenden Defiziten der verwendeten Tools umgeht wenn z B die vorhandenen Methoden benötigte Sachverhalte nicht direkt darstellen können Da es selten ein Tool geben wird das alle Anforderungen perfekt realisiert hat werden viele Modellierer vor ähnlichen Fragestellungen stehen Die Inhalte des Buchs werden anhand eines Beispiels der Wareneingangskontrolle illustriert Zunächst werden die Anforderungen an die Modellierung der verschiedenen Bereiche Enterprise Architecture EA Business Process Management BPM und Service orientierte Architekturen SOA vorgestellt Unter Enterprise Architecture EA wird im Gegensatz zu manchen eher auf die IT Landschaft bezogenen EA Definitionen eine Gesamtsicht auf die Organisation verstanden Die drei verschiedenen Bereiche überschneiden sich stark Es wird daher eine integrierte Modellierung vorgeschlagen die verschiedene Sichten sowie vertikale und horizontale Segmentierungen der erstelltem Modelle umfasst Es wird erläutert wie man ein für seine eigenen Zwecke geeignetes Metamodell entwirft d h seine eigene Modellierungsmethodik entwickelt Es lässt sich sicherlich darüber

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2010/01/19/praxisorientiertes-buch-zur-durchgangigen-modellierung-von-ea-bpm-und-soa/ (2016-04-24)
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  • Dissertation über Modellierung für Service-orientiertes BPM - Kurze Prozesse
    Beiträge Am Beispiel der ARIS EPK ereignisgesteuerte Prozesskette zeigt er wie fachlich orientierte Geschäftsprozessmodelle erweitert werden können um eine nahtlose Umsetzung in ausführbare Prozesse zu erreichen Im Gegensatz zu vielen anderen Ansätzen verfolgt er hierbei konsequent den Ansatz die fachliche Modellierung völlig frei von Implementierungsaspekten zu halten So tauchen auf dieser Ebene beispielsweise keine Web Services sondern lediglich Business Services auf die u a über definierte Fähigkeiten Capabilities verfügen und fachliche Business Objekte als In und Output verwenden Die Implementierung eines Business Service kann prinzipiell auf unterschiedliche Weise erfolgen Web Services stellen hierbei eine Möglichkeit dar Im Sinne einer hohen Wiederverwendung sollen wo immer dies möglich ist vorhandene Services genutzt werden Stein stellt eine Anwendung zur Service Discovery vor die dem Modellierer eines Prozesses hilft die passenden Services zu finden Hierzu werden einerseits In und Outputs der betreffenden Aktivitäten verglichen andererseits die Beschreibungen der Fähigkeiten ausgewertet Im zweiten Schritt geht es um die Umsetzung des fachlichen Prozessmodells in eine ausführbare Beschreibung Bei der entwickelten Transformation von EPK zu BPEL geht es ihm dabei nicht nur um die horizontale Umwandlung von einer Notation in eine andere sondern um eine vertikale Transformation bei der insbesondere technische Aspekte wie z B die verwendeten Web Services hinzugefügt werden Auch kümmert er sich nicht ausschließlich um den Kontrollfluss sondern auch um die Umsetzung des Datenmodells Die praktische Anwendung der Service Discovery und der Transformation wird an einer Fallstudie aus dem elektronischen Melderegister des Landes Mecklenburg Vorpommern demonstriert Im letzten Teil der Arbeit untersucht Stein die Nutzung von semantischen Technologien im BPM SOA Umfeld Hierbei werden z B die Fähigkeiten von Services auf Basis von Ontologien beschrieben Die Begriffe einer Ontologie und ihre Beziehungen zueinander sind so strukturiert dass sie maschinell ausgewertet werden können um z B Schlussfolgerungen zu ziehen Somit können beispielsweise geeignete Services gefunden

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2010/04/19/dissertation-uber-modellierung-fur-service-orientiertes-bpm/ (2016-04-24)
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  • Kennen Sie BEN? – Buch zum Business Engineering - Kurze Prozesse
    Prozesse ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon de Werbekostenerstattung verdient werden kann Kennen Sie BEN Buch zum Business Engineering 4 März 2011 Business Engineering heißt ein am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St Gallen entwickelter Ansatz zur Gestaltung von Organisationen und IT Diese Bezeichnung macht deutlich dass es darum geht Unternehmensstrukturen und Prozesse ebenso systematisch zu entwickeln wie dies für technische Systeme der Fall ist Zwangsläufig konzentriert sich der Ansatz vor allem auf die harten Faktoren in einem Unternehmen Weiche Faktoren wie Unternehmenskultur oder Mitarbeitermotivation lassen sich hingegen nicht ingenieurmäßig planen und gestalten Die St Galler Wissenschaftler haben bereits eine Reihe von Büchern über ihren Ansatz veröffentlicht Das vorliegende Werk beitet einen zusammenfassenden Überblick über die Gesamtmethodik Business Engineering ist wesentlich weiter gefasst als Software Engineering und betrachtet sowohl fachliche Lösungen als auch deren IT Unterstützung Hierbei wird individuell zu entwickelnde Software aber auch Standardsoftware berücksichtigt Business Engineering umfasst die drei Ebenen Strategie Organisation und IT Hinzu kommt die politisch kulturelle Ebene die sich durch alle anderen Ebenen zieht Der Business Engineering Navigator BEN umfasst die verschiedenen Aktivitäten und Arbeitsergebnisse im Rahmen von Veränderungsvorhaben Den zu erstellenden Modellen und Beschreibungen liegt ein umfangreiches Metamodell zugrunde Dieses Metamodell setzt die Inhalte der verschiedenen Ebenen so miteinander in Beziehung dass die Zusammenhänge zwischen Strategie Unternehmensumfeld Aufbauorganisation Geschäftsprozessen Services Informationstechnik Komponenten usw durchgängig und konsistent beschrieben werden können Das Vorgehen zur Anwendung des Business Engineering Navigator hängt ganz wesentlich von der Art des Projektes ab So unterscheidet sich etwa eine fachlich getriebene von einer technisch getriebenen Innovation Es werden daher mehrere Vorgehensmodelle für verschiedene Projekttypen vorgestellt Für die Anwendung der Methode wird eine Reihe von BEN Komponenten vorgestellt Diese Komponenten enthalten Modelltypen

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2011/03/04/kennen-sie-ben-buch-zum-business-engineering/ (2016-04-24)
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  • Sammelband über Social BPM - Kurze Prozesse
    Antworten fallen nicht immer einheitlich aus Dennoch kristallisieren sich beim Lesen einige mehrfach genannte Einsatzszenarien heraus Kollaboratives Entdecken und Entwickeln von Prozessen z B durch die Nutzung einer gemeinsamen Modellierungsplattform mit Kommentierungs und Diskussionsmöglichkeiten Zusammenarbeit bei der Prozessdurchführung z B indem man aus einer Anwendung heraus jederzeit eine Diskussion mit Kollegen und Experten anstoßen und diesen hierfür Zugriff auf die Informationen des betreffenden Falls geben kann Umgekehrt können jedem Bearbeiter eines Prozesses die Kontextinformationen zur Verfügung stehen also z B bereits erfolgte Diskussionen Herkömmlich werden auftretende Fragen häufig außerhalb der zur Prozessunterstützung verwendeten Anwendungen diskutiert Damit stehen die betreffenden Informationen später nicht mehr zur Verfügung Intuitivere Präsentation und Interaktion z B indem anstehende Aufgaben nahtlos in die individualisierte Startseite eines Mitarbeiterportals eingebunden werden wo zugleich die Funktionen eines sozialen Netzwerks zur Verfügung stehen die im Rahmen der Prozessausführung mit genutzt werden können Die Bedienung über Smartphones lässt sich ebenfalls integrieren Auch können Mitarbeiter etwa bestimmte Ereignisse aus Prozessen abonnieren so dass sie über einen Kurznachrichtendienst informiert werden wenn die betreffenden Ereignisse eintreten Analyse von sozialen Interaktionen und automatisches Erkennen relevanter Ereignisse Hier reichen die Vorschläge der Autoren von der Definition einfacher Ereignisse wie z B der Beitritt eines neuen Mitglieds zu einer Gruppe bis zur textbasierten Analyse der Diskussionen und Inhalte einer sozialen Plattform Damit kann man relevante Muster identifizieren die z B auf bestimmte Probleme hindeuten so dass frühzeitig reagiert werden kann Einbindung von sozialen Technologien und Plattformen für die Interaktion mit Kunden und anderen Geschäftspartnern im Rahmen von Prozessen Aufbau von Communities in denen Erfahrungen und Best Practices über bestimmte Prozesse u ä ausgetauscht werden Mehrere Beiträge stellen einen engen Bezug zum Thema Case Management her dass sich ja ebenfalls mit wissensintensiven und schwach strukturierten Prozessen beschäftigt Der Case Management Ansatz fokussiert stärker auf die direkte Unterstützung der Fallbearbeitung durch die Verwaltung von Vorgangsmappen Regeln Templates usw wohingegen beim Social BPM die Kollaboration der Beteiligten im Vordergrund steht Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen beiden Themen die daher bei der Umsetzung immer gemeinsam betrachtet werden sollten Ein wenig enttäuschend sind die enthaltenen Praxisbeiträge bei denen zwar die Elemente Kommunikation und Kollaboration jeweils eine Rolle spielen jedoch kaum Social Software Technologie eingesetzt wird Am interessantesten ist noch ein Kapitel über ein internationales Projekt bei dem eine gemeinnützige Organisation in Indien von Beratern aus Nordamerika und Südafrika unterstützt wurde Die Autoren vergleichen detailliert wie dasselbe Projekt im Jahr 1991 ohne die heutigen technischen Möglichkeiten abgelaufen wäre und Errechnen für das Jahr 2011 eine Reduzierung der direkten Kosten von 12 000 auf 140 Erreicht wird dies insbesondere dadurch dass die Beratung komplett aus der Ferne erfolgt Zwar werden für die Kommunikation und den Datenaustausch Systeme wie Skype und Dropbox eingesetzt doch werden mit dem reinen Austausch von Dateien natürlich noch längst nicht die Möglichkeiten einer sozialen Plattform ausgeschöpft die z B das gemeinsame Bearbeiten und Diskutieren der Prozessmodelle beinhalten könnte Das Fehlen überzeugender Praxisbeispiele zeigt einmal mehr dass das Thema noch recht weit am Anfang steht und praktische Erfahrungen erst noch

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2011/08/03/sammelband-uber-social-bpm/ (2016-04-24)
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  • Wieso funktioniert Wikipedia? - Kurze Prozesse
    nicht sinnvoll ist Das Buch informiert weiterhin über die aktiven Nutzer Aufbau und Funktionsweise Entscheidungsfindung sowie Qualität der Wikipedia Trotz Missbrauchs und gelegentlichen fehlerhaften Informationen sorgt die Korrektur durch andere Nutzer für eine Qualität die in Tests z T höher war als die renommierter herkömmlicher Lexika Trotzdem ist und bleibt die Qualität der Beiträge ein Thema Erst nach Erscheinen des Buchs begann vor Kurzem in der deutschsprachigen Wikipedia ein Test mit von regelmäßigen Autoren gesichteten sowie von fachkundigen Prüfern bestätigten Beiträgen vgl Gesichtete und geprüfte Versionen bei Wikipedia Wikipedia dürfte gar nicht funktionieren Im zweiten Teil des Buches wird Social Software als soziotechnisches System mit verschiedenen Organisationstheorien verglichen Dieser Teil dürfte vor allem für Wirtschaftswissenschaftler und Studierende dieses Fachgebiets von Interesse sein Die besprochenen Ansätze reichen von Max Webers Bürokratieansatz über verhaltens und systemorientierte Ansätze bis hin zur lernenden und virtuellen Organisation Hierbei zeigt sich deutlich dass das Funktionieren von Wikipedia und anderen Social Software Projekten mit freiwilliger Beteiligung insbesondere durch klassische Ansätze überhaupt nicht und durch andere herkömmliche Ansätze nur in Teilaspekten erklärt werden kann Am ehesten liefern noch alternative Ansätze wie Kathedrale und Basar oder Weisheit der Vielen und Schwarmintelligenz nützliche Erklärungsbeiträge Da in dem Buch recht häufig von demokratischen Entscheidungsprozessen die Rede ist hätte man ergänzend noch die Politikwissenschaft heranziehen können Sicherlich lassen sich wesentliche Faktoren die zum Funktionieren demokratischer Gemeinwesen beitragen auch bei Wikipedia wiederfinden Und auch das Phänomen der Freiwilligkeit und der wenigen Regeln ist nicht neu und auf das Web 2 0 beschränkt sondern kann auch in Vereinen und Initiativen beobachtet werden Was Unternehmen von Wikipedia Co lernen können Nach dem Ausflug in die Theorie wird es im dritten Teil wieder praktischer Hier geht es um die Anwendbarkeit von Social Software Prinzipien sowie von Web 2 0 Ansätzen in verschiedenen Unternehmensbereichen Zunächst werden hierzu die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Wikipedia und andere Social Software Systeme herausgearbeitet Gemeinsame Ziele und Visionen Partizipativ und integrativ Vertrauenskultur Flexible Regelauslegung Mix verschiedener Herrschaftsformen Selbstverwirklichung Einfachheit in der Nutzung Emergente Entwicklung Inkrementelle Entwicklung Entprivatisierung und persönlicher Stil Diese Prinzipien passen vielfach überhaupt nicht mit etablierten Management Prinzipien zusammen So kombiniert der Mix aus verschiedenen Herrschaftsformen eine zentrale Kontrollstruktur die allerdings nur wenige Regeln vorgibt mit basisdemokratischen Aspekte sowie der Herrschaft der Kompetenten und Aktiven Auch bedeutet das Prinzip der emergenten Entwicklung eine Abkehr von einer möglichst genauen Vorausplanung zugunsten von sich nach und nach herausbildenden Strukturen und Ergebnissen Hier gibt es natürlich viel Diskussionsstoff ob und in welchen Fällen sich solche Prinzipien auch in normalen Unternehmen anwenden lassen Komus und Wauch zeigen eine Vielzahl von Anwendungsfeldern im Unternehmen auf und zwar in den Bereichen Management Wissensmanagement Personalmanagement Projektmanagement Produkt und Innovationsmanagement Kommunikation Geschäftsprozessmanagement und Change Management Es scheint also kaum einen Bereich im Unternehmen ohne Anwendungsmöglichkeiten für Wikimanagement zu geben Für jeden Bereich wird zunächst dargestellt wie sich die oben genannten Prinzipien anwenden lassen Anschließend werden Einsatzmöglichkeiten für konkrete Web 2 0 Technologien diskutiert Wikimanagement im Personalwesen Als Beispiel wird das Personalmanagement betrachtet Die Anwendung einiger der oben genannten Prinzipien

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2008/05/21/wieso-funktioniert-wikipedia/ (2016-04-24)
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  • Einführung in die Modell-getriebene Software-Entwicklung - Kurze Prozesse
    Bücher zum Thema BPM Das Buch gibt einen wirklich umfassenden Überblick über das Thema und erklärt die diversen Konzepte verständlich und nachvollziehbar Einen gewissen IT Hintergrund und Kenntnisse der Software Entwicklung sollte man allerdings schon haben In den ersten Kapiteln erläutern die Autoren die Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten des Modell Driven Software Engineering MDSE Hier erfährt man wie die einzelnen Puzzle Stücke des MDSE Ansatzes zusammenpassen Als normaler Entwickler hat man meist wenig mit Meta Modellierung und Modell Transformationen zu tun Wer sich mit MDSE beschäftigt muss sich hingegen schon mit diesen Begriffen auseinandersetzen MDSE kann nicht nur eingesetzt werden um Quellcode zu generieren Mann kann beispielsweise auch Dokumentationen und Testspezifikationen aus Modellen erzeugen Auch die Integration unterschiedlicher Systeme und das Reverse Engineering von Altsystemen lassen sich durch den modellgetriebenen Ansatz unterstützen Der Einsatz modellgetriebener Verfahren hat Auswirkungen auf den Software Entwicklungsprozess Schließlich wird der Anteil der eigentlichen Programmiertätigkeit zugunsten der Modellierung reduziert Insbesondere in der agilen Entwicklung wird eine umfassende Modellierung häufig kritisch betrachtet Andererseits sind Modelle im MDSE keine bloßen Dokumentationen mehr sondern letztlich ausführbare Artefakte Anders als bei manuell umzusetzenden Spezifikationen können Modelländerungen sehr schnell durchgeführt und in lauffähige Software überführt werden Dies lässt sich hervorragend mit den kurzen Iterationszyklen agiler Entwicklungsmodelle vereinbaren Ausführlich beschäftigt sich das Buch mit Modellierungssprachen Ursprünglich wollte man die UML Unified Modeling Language als einheitliche Sprache für möglichst viele Bereiche nutzen Allerdings stellte man fest dass die Anforderungen verschiedener Anwendungsbereiche zu unterschiedlich waren um sie komplett durch eine einzige Sprache abzudecken Eine Möglichkeit besteht darin die UML mit Hilfe verschiedener Mechanismen um Konstrukte für verschiedene Einsatzzwecke zu erweitern z B für die Spezifikation von Tests Service orientierten Architekturen oder Echtzeitsystemen Alternativ kann man speziell auf bestimmte Anwendungsdomänen zugeschnittene Sprachen verwenden Beispielsweise ist BPMN eine solche Domain specific Language DSL für die Domäne der Geschäftsprozesse Liegt für den gewünschten Anwendungsbereich keine geeignete Sprache vor so kann man eine eigene DSL entwickeln Die Autoren erläutern den Entwurf und den Einsatz einer solchen Sprache am Beispiel der Spezifikation einfacher Webanwendungen zur Erfassung und Pflege von Daten Hierbei müssen die abstrakte Syntax und die konkrete Syntax spezifiziert werden Es muss also einerseits definiert werden welche Inhalte und Zusammenhänge modellierbar sein sollen andererseits muss festgelegt werden wie diese Inhalte grafisch oder textuell dargestellt werden Eine neue Sprache ist aber nicht besonders nützlich wenn es keine geeigneten Tools wie z B Editoren und Transformatoren gibt die Modelle in dieser Sprache verstehen Die Autoren stellen verschiedene Werkzeuge zur Spezifikation und späteren Nutzung von DSLs vor unter anderem das Eclipse Modeling Framework EMF mit der Metamodellierungssprache Ecore und das Graphical Modeling Framework GMF für die grafische Notation Hat man die geeignete Sprache gefunden oder selbst entwickelt so kann man nun Modelle erstellen Damit aus ihnen ausführbarer Code wird müssen sie übersetzt werden Hierfür benötigt man geeignete Transformationen die selbst wiederum mit Hilfe von Transformationssprachen beschrieben werden müssen damit sie von einem entsprechenden Generator übersetzt werden können Häufig erfolgt die Transformation in mehreren Schritten Zum Beispiel kann ein fachlich orientiertes Plattform unabhängiges

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2013/01/24/einfuhrung-in-die-modell-getriebene-software-entwicklung/ (2016-04-24)
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