archive-de.com » DE » K » KURZE-PROZESSE.DE

Total: 460

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Überblick zum Thema Enterprise Architecture Management - Kurze Prozesse
    Blog Jahooda Net Business Blog Perspectives in Process Process Is The Main Thing englisch Projektcontrolling Prozessfenster Saperion Blog Taraneon Buch Abonnement RSS RSS Feed Einträge RSS Feed Kommentare Diverses Kurze Prozesse ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon de Werbekostenerstattung verdient werden kann Überblick zum Thema Enterprise Architecture Management 23 August 2010 Das Thema Enterprise Architecture Management EAM ist einigermaßen unübersichtlich Zahlreiche Veröffentlichungen und Frameworks setzen ganz unterschiedliche Schwerpunkte Bettina Schwarzer schafft mit ihrer Einführung in das Enterprise Architecture Management den erforderlichen Durchblick um die verschiedenen Ansätze beurteilen und einordnen zu können Hierfür werden zunächst die grundlegenden Begriffe und Konzepte erklärt Enterprise Architecture wird hierbei als umfassender Ansatz zur Strukturierung und Dokumentation aller wesentlichen Aspekte des Geschäfts und der IT verstanden Schwarzer stellt die wichtigsten Veröffentlichungen zu dem Thema aus Praxis und Wissenschaft vor Zu den aus der Praxis entstandenen Frameworks gehören das Zachmann Framework TOGAF und FEAF Ihren Urspung in der Wissenschaft haben die ganzheitliche Informationssystemarchitektur ISA von Krcmar und ARIS von Scheer Neben diesen Frameworks werden auch Vorgehensmodelle Toolübersichten Praxisberichte und empirische Ansätze dargestellt Die umfangreiche Literaturauswertung das Literaturverzeichnis umfasst insgesamt 38 Seiten bildet auch die Grundlage für die weiteren Ausführungen des Buchs Warum beschäftigen sich Unternehmen mit EAM Wesentliche interne Treiber sind die Forderung nach der besseren Ausrichtung der IT am Geschäft Business IT Alignment und der Wunsch nach einer höheren Effizienz und Qualität der IT Hinzu kommen externe Treiber wie z B Compliance Anforderungen und Unternehmenszusammenschlüsse Wesentliche Nutzenpotenziale sind u a die Senkung der IT Kosten die Verbesserung der IT Reaktionsfähigkeit und des Risikomanagements aber auch eine erhöhte Unternehmens und Prozessflexibilität Kosten Nutzen Betrachtungen sind insbesondere für langfristig angestrebte Ziele relativ schwierig ggf empfehlen sich Pilotprojekte

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2010/08/23/ueberblick-zum-eam/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive


  • Alle Facetten des Qualitätsmanagements in einem Buch - Kurze Prozesse
    Lehrbuch denkt liegt falsch Dafür spannt Zollondz den Bogen viel zu weit Die Vielfalt der behandelten Konzepte Strömungen und Protagonisten des Qualitätsmanagements wird einen Einsteiger zwangsläufig überfordern Wer sich hingegen schon ausführlicher mit dem Thema beschäftigt hat und sich über die Herkunft und die zugrunde liegenden Ideen der heute in ganz verschiedenen Formen verwendeten Qualitätsmanagement Ansätze informieren möchte kommt an diesem Buch nicht vorbei Das Buch ist in sechs Abschnitte gegliedert Der erste Abschnitt befasst sich mit der Herkunft des Qualitätsbegriffs der Qualitätswissenschaft und des Qualitätsmanagements Die Ausführungen zur Qualität gehen bis zu Lao tse und den Vorsokratikern zurück Zollondz erläutert dass es heute nicht die eine Qualitätswissenschaft gibt sich Qualitätsaspekte aber in vielen anderen Disziplinen finden z B in den Ingenieurwissenschaften Was es hingegen gibt ist die Praxis des Qualitätsmanagements deren geschichtliche Entwicklung skizziert wird Der zweite Abschnitt stellt die Beiträge wichtiger Protagonisten zum Qualitätsmanagement vor wie z B Frederic Winston Taylor Henry Ford William Edwards Deming und Taiichi Ohno Ein Kapitel widmet sich speziell der Qualitätsmanagementbewegung im deutschsprachigen Raum Weitere Bücher zum Thema BPM Im dritten Abschnitt werden zunächst wesentliche Begriffe diskutiert Neben dem Qualitätsbegriff selbst geht es u a um Qualitätsforderungen Qualitätsmerkmale und Dienstleistungsqualität Anschließend werden wesentliche Qualitätsmodelle vorgestellt wie z B das Qualitätsregelkreis Modell oder der RCPA Zyklus Requirements Check Plan Act und verschiedene Dienstleistungsqualitäts Modelle Abschließend wird die Rolle von Qualitätsprogrammen als Voraussetzung für Qualitätsmanagement Systeme diskutiert Die verschiedenen Ansätze und Systeme des Qualitätsmanagements sind Gegenstand des vierten Abschnitts Interessanterweise wird die Frage Was ist Qualitätsmanagement erst zu Beginn dieses Abschnitts ausführlich diskutiert ziemlich genau in der Mitte des Buchs Da hierzu kein einheitliches Verständnis herrscht entwickelt der Autor ein Urmodell des Qualitätsmanagements das als gemeinsamen Nenner die unabdingbaren Elemente jedes QM Ansatzes enthält wie z B Prozesse Management Ressourcen Mitarbeiter Kunden Lieferanten Messen und Analysieren Ein Kapitel widmet sich ausführlich dem Prozessmanagement als Basis des Qualitätsmanagements Zwar setzt beispielsweise kein Qualitätsmanagement Ansatz eine Prozessorganisation voraus doch ist ein systematisches Prozessmanagement etwa ein wesentliches Element des TQM Ansatzes Total Quality Management In den Normen der ISO 9000 Familie wird ein prozessorientierter Ansatz gefordert Andererseits sind die Forderungen an ein Prozessmanagement wenig konkret und die Praxis zeigt dass viele Unternehmen mit einem entsprechenden Zertifikat wenig prozessorientiert sind Zollondz gibt zu bedenken dass eine für alle Unternehmenstypen gedachte Norm zwangsläufig recht allgemein bleiben muss Er sieht den geeigneten Ort für konkretere Forderungen an das Management der Prozesse in branchenspezifischen Normen So enthält etwa die Norm VDA 6 2 für die Automobilindustrie weitergehende Forderungen zu den Prozessen Es werden alle wesentlichen Ansätze besprochen die eine Rolle im Qualitätsmanagement spielen wie z B das kontinuierliche Verbesserungsmanagement Qualitätsmanagementsysteme nach ISO 9001 TQM Modelle integriertes Management Six Sigma und Lean Management Die Implementierung des Qualitätsmanagements und die Zertifizierung sind Gegenstand des fünften Abschnitts Die Schlussbetrachtung im sechsten Abschnitt geht unter anderem der Frage nach warum QM Systeme zwar vielfach eingeführt worden sind aber nicht wirklich gelebt werden Ein wesentlicher Grund mag darin liegen dass zu starre QM Systeme die Mitarbeiter zu

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2011/10/31/alle-facetten-des-qualitatsmanagements-in-einem-buch/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Lean Management wirklich verstehen - Kurze Prozesse
    das der Lean Ansatz zurückgeht Wer nur auf der Suche nach konkreten Anleitungen und Tipps für die Einführung von Lean Management Ansätzen ist für den ist das Buch nicht geeignet Doch Lean Management besteht eben nicht nur aus einigen Methoden und Prinzipien die man recht schnell im Unternehmen einführen kann Lesen sollte das Buch wer die zugrunde liegenden Denkweisen und die kulturellen Rahmenbedingungen wirklich verstehen möchte Häufig werden Qualität Kosten und Zeit als wesentliche Faktoren für Produktion und Management in einem Dreieck angeordnet Aus Sicht des Lean Management sind aber noch weitere Kategorien zu berücksichtigen nämlich Raum Muda die zu vermeidende Verschwendung Wertschöpfung Arbeit und Kultur Zollondz analysiert diese insgesamt acht Kategorien und ihre Wechselwirkungen zunächst ausführlich Damit schafft er die Basis zur Einordnung der im Weiteren vorgestellten Entwicklungen und Konzepte Im zweiten Kapitel wird der Frage nachgegangen was japanische Unternehmen anders machen als westliche Eine breite Diskussion dieser Frage wurde durch die berühmte MIT Studie The Machine that Changed the World in den neunziger Jahren ausgelöst Nach Zollondz Ansicht weist diese Studie allerdings deutliche Defizite auf wenn es darum geht die Ursachen für die Überlegenheit der japanischen Automobilindustrie zu analysieren Die kulturelle Dimension wurde von der Studie damals als eher nachrangig betrachtet Zollondz zeigt anhand der Arbeit des Toyota Unternehmensgründers und seinen Nachfolgern auf dass die Unternehmenskultur und die kulturelle Einbettung der Mitarbeiter im Gegenteil ganz zentral für den Erfolg des Toyota Produktionssystems sind Im dritten und längsten Kapitel werden zunächst die Vorläufer des Lean Managements erläutert angefangen über die Handwerksproduktion über den Scientific Management Ansatz von Taylor und die Autoproduktion bei Ford um dann ausführlich die historische Entwicklung und die Inhalte des Toyota Produktionssystems zu beschreiben Schließlich werden neue Lean Methodiken und ganzheitliche Produktionssysteme bei unterschiedlichen Unternehmen vorgestellt Unter anderem diskutiert der Autor auch den zunehmend propagierten Lean

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2014/02/10/lean-management-wirklich-verstehen/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Buch zum Business Modeling - Kurze Prozesse
    von Werbeanzeigen und Links zu Amazon de Werbekostenerstattung verdient werden kann Buch zum Business Modeling 2 Juni 2010 Warum soll man in einem Unternehmen modellieren Bridgeland und Zahavi nennen in ihrem Buch Business Modeling A Practical Guide to Realizing Business Value insgesamt acht Einsatzmöglichkeiten für Unternehmensmodelle So können Modelle dazu dienen Inhalte zu kommunizieren Mitarbeiter auszubilden und vom Nutzen geplanter Maßnahmen zu überzeugen Somit können sie ein wichtiges Element des Wissensmanagements sein Weiterhin dienen Modelle als Grundlage für Analysen für die Erfüllung von Compliance Anforderungen und zur Spezifikation von Anforderungen an die Software Entwicklung Schließlich lassen sich manche Modelle auch direkt durch eine geeignete Engine ausführen Die Autoren teilen das Thema Business Modeling in vier Disziplinen auf Business Motivation Dies umfasst die Modellierung und Strukturierung von Unternehmenszielen und von Maßnahmen um diese Ziele zu erreichen Hierbei orientieren sich die Autoren am Business Motivation Model BMM der OMG Business Organization Hierbei handelt es sich um die Aufbauorganisation sowie das Partnernetzwerk eines Unternehmens Dabei werden auch die wichtigsten Interaktionen zwischen den Organisationseinheiten und mit den externen Partnern dargestellt Business Processes Die Geschäftsprozesse werden mit BPMN modelliert Business Rules Mit Geschäftsregelmodellen werden gesetzliche Regeln Richtlinien und sonstige Rahmenbedingungen für die geschäftliche Tätigkeit abgebildet Jede dieser vier Disziplinen wird in einem eigenen Kapitel ausführlich erläutert Die Anwendung wird anhand eines durchgehenden Fallbeispiels illustriert bei dem eine fiktive Restaurantkette betrachtet wird Dabei wird auch erläutert wie die Modelle der verschiedenen Disziplinen zusammenspielen Zwar finden sich in der Praxis bisher meist nur Geschäftsprozessmodelle sowie Organigramme in Form von Modellen doch Bridgeland und Zahavi plädieren dafür alle vier Disziplinen gleichermaßen zu berücksichtigen und explizit zu modellieren Allerdings existiert lediglich für die Prozessmodellierung eine anerkannte Notation So werden im Buch für Business Motivation Modelle und Organisationsmodelle eigene Darstellungen verwendet Geschäftsregeln werden textuell beschrieben Eine durchgängige Toolunterstützung für die

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2010/06/02/buch-zum-business-modeling/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Dissertation über Choreographien - Kurze Prozesse
    ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon de Werbekostenerstattung verdient werden kann Dissertation über Choreographien 26 Januar 2010 Will man Abläufe darstellen die über verschiedene Beteiligte hinweg laufen so genügen gewöhnliche Prozessmodelle häufig nicht Bei genauerer Betrachtung verfügt jeder Beteiligte über seine eigenen Prozess auch als Orchestrierung bezeichnet Die Kommunikation zwischen den einzelnen Partnerprozessen erfolgt über den Austausch von Nachrichten wie z B Bestellungen Auftragsbestätigungen oder Rechnungen Das entstehende Zusammenspiel wird auch als Choreographie bezeichnet Gero Decker heute Geschäftsführer bei dem Modellierungstoolhersteller Signavio hat sich in seiner Dissertation Design and Analysis of Process Choreographies am Potsdamer Hasso Plattner Institut ausführlich mit der Modellierung und der Analyse von Choreographien beschäftigt Wesentliche Ergebnisse flossen in die Entwicklung der neuen Version 2 0 der BPMN in Form von Choreographie und Konversationsdiagrammen ein die in diesem Blog hier bereits einmal betrachtet wurden Es gibt zwei prinzipielle Möglichkeiten zur Modellierung von Choreographien Einmal die Darstellung der beteiligten Einzelprozesse ergänzt um die ausgetauschten Nachrichten Decker bezeichnet derartige Modelle die z B aus den bisherigen Versionen der BPMN bekannt ist als Interconnection Models Zum anderen kann man aber die Nachrichtenaustausche selbst als von den Partnern gemeinsam durchgeführte Aktivitäten betrachten die in bestimmten Reihenfolgen ausgeführt werden können Solche Interaction Models sind z B die Choreographiemodelle der neuen BPMN Version 2 0 Der Autor analysiert verschiedene Darstellungsmöglichkeiten für Choreographien u a verschiedene formale Modelle BPMN UML Kommunikationsdiagramme BPEL und die Web Services Choreography Description Language Für die Darstellung von Interconnection Models als auch von Interaction Models werden existierende Erweiterungsvorschläge dieser Sprachen diskutiert bzw für die BPMN neu entwickelt Wichtige Themen sind in diesem Zusammenhang u a die Auswahl und Identifikation eines Partners aus einer Gruppe z B des Gewinners

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2010/01/26/dissertation-uber-choreographien/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Tool und Methodik lernen – „ARIS Classic“ - Kurze Prozesse
    Methoden und Objekttypen getroffen Dieses Methodenportfolio erlaubt eine durchgängige Modellierung über die verschiedenen Sichten hinweg Prozesse Funktionen Daten Organisation und Leistungen Das verwendete Fallbeispiel einer Spedition zieht sich in Form von Modellierungsübungen durch den gesamten Methodenteil des Buchs Mit über 60 Einzelfunktionen weist das Beispiel eine ganz ansehnliche Größe auf so dass man einen realistischen Eindruck der im Zusammenhang mit der Modellierung auftretenden Problemstellungen bekommt Nacheinander werden die Modelle der verschiedenen Sichten entworfen und ausführlich diskutiert Die Autoren stellen verschiedene Strukturierungs und Lösungsmöglichkeiten vor und begründen die Modellierungsentscheidungen Für jede Modellierungsmethode wird jeweils eine Reihe von Modellierungsregeln vorgeschlagen und es wird gezeigt wie man die Einhaltung solcher Regeln im ARIS Toolset mit Hilfe von Semantikchecks überprüft Die entwickelten Modelle finden sich auch auf der dem Buch beiliegenden CD einerseits als Webexport zur Darstellung in einem Browser andererseits als ARIS Datenbank Auch die Grundlagen und die Bedienung des ARIS Toolsets werden detailliert beschrieben Neben der Modellierung werden auch wichtige Administrationsaufgaben erklärt Hierbei konzentriert sich das Buch jeweils auf die klassische ARIS Windows Anwendung Die neueren Web basierten Oberflächen der ARIS Plattform werden nicht erläutert Ebenso entspricht die Auswahl der Methoden Wertschöpfungskette EPK Leistungsbaum Funktionsbaum Organigramm und Entity Relationship Modell dem klassischen ARIS Methodenansatz Für welche Zwecke sich dieser Ansatz eignet wird nicht im Einzelnen diskutiert So dürfte heute bei den meisten ARIS Anwendern anders als im Buch keine detaillierte Datenmodellierung mit Entity Relationship Modellen erfolgen Bei einer rein fachlichen Modellierung dominieren eher Fachbegriffsmodelle bei einer IT nahen Modellierung spielt hingegen der Übergang zu ausführbaren Modellen u ä eine Rolle Auch dieser Aspekt wird nicht ausgeführt Ein abschließendes Kapitel ordnet die Prozessmodellierung in den Gesamtzusammenhang des Geschäftsprozessmanagements ein Hier werden Themen wie Prozessidentifikation Prozessverantwortung Simulation Prozessausführung und analyse besprochen Im Anhang findet sich ein Tutorial in dem ein Entity Relationship Modell aus

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2010/09/10/tool-und-methodik-lernen-aris-classic/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • ARIS und EPKs – Nicht nur für Einsteiger - Kurze Prozesse
    welche Daten dabei verwendet werden Für die Software Entwicklung erfolgt weiterhin eine Unterteilung in die Ebenen Fachkonzept DV Konzept und Implementierung Gegenstand des Buches ist ebenso wie der Einsatzschwerpunkt der ARIS Software die fachliche Prozessmodellierung es wird daher praktisch nur die Fachkonzept Ebene verwendet Für jede Sicht werden die aus der Erfahrung des Autors wichtigsten Modellierungsmethoden vorgestellt In der Funktionssicht sind dies neben dem Funktionsbaum das Zieldiagramm zur Modellierung eines hierarchischen Zielsystems und das Anwendungssystemtypdiagramm eine Darstellung der im Unternehmen verwendeten Software Anwendungen und ihrer wichtigsten Funktionalitäten Wichtige Sachverhalte aus der Organisationssicht lassen sich alle im Organigramm darstellen Hier lassen sich nicht nur Organisationseinheiten und ihre Untergliederungen darstellen sondern u a auch Stellen Organisationseinheitstypen Personentypen und Personen In der Datensicht wird nicht nur das aus der Datenbanken Modellierung bekannte Entity Relationship Modell ERM beschrieben sondern das in der fachlichen Modellierung häufig verwendete weniger formale Fachbegriffsmodell Die im Unternehmen erbrachten Leistungen und ihre Untergliederung in Teil Leistungen werden mit Hilfe des Produktbaums dokumentiert Zentrale Modellierungsmethode der Steuerungssicht ist die EPK Aufgrund ihrer Bedeutung ist ihr ein eigenes Kapitel gewidmet Weitere Diagrammtypen der Steuerungssicht dienen einerseits der weiteren Detaillierung von EPK Inhalten Ereignisdiagramm und Funktionszuordnungsdiagramm andererseits der Übersichtsdarstellung der im Unternehmen vorhandenen Geschäftsprozesse Wertschöpfungskettendiagramm und Prozessauswahldiagramm bzw matrix Prozessauswahldiagramme und matrizen werden insbesondere in solchen Unternehmen verwendet die eine große Zahl von unterschiedlichen Prozessvarianten haben Zu jedem Modelltyp ist eine Übungsaufgabe vorhanden Hierbei sollen Sachverhalte aus einem Hotel modelliert werden Im Anhang stellt der Autor seine Lösungsvorschläge zu den Übungsaufgaben vor wobei er darauf hinweist dass es zumeist verschiedene Lösungsmöglichkeiten gibt EPKs Tipps aus der Modellierungspraxis Im Kapitel über die EPK werden zunächst die bekannten Grundelemente der EPK vorgestellt Funktionen Ereignisse und Konnektoren UND ODER XOR Zur Verbindung von EPKs können Prozessschnittstellen eingesetzt werden Schließlich lassen sich EPKs um eine Reihe von zusätzlichen Objekttypen erweitern Werden diese verwendet spricht man auch von einer erweiterten EPK eEPK So lassen sich in der EPK etwa Elemente der Organisationssicht einer Funktion zuordnen um darzustellen welche Organisationseinheit oder welcher Personentyp eine bestimmte Funktion durchführt Elemente der Datensicht können als Input und Output von Funktionen hinzugefügt werden Es gibt eine große Vielzahl von Erweiterungsmöglichkeiten die im Modellierungsalltag allerdings unterschiedliche große Bedeutung haben Hierzu werden einige Empfehlungen gegeben die weiteren Ausführungen beschränken sich allerdings weitgehend auf schlanke EPKs ohne diese Erweiterungen Zwar kann man die Grundelemente der EPK in kurzer Zeit erlernen doch bedeutet dies noch nicht dass die entstehenden EPKs auch sinnvoll aufgebaut sind Nützlich sind daher insbesondere die Tipps aus der Modellierungspraxis des Autors sowie eine Reihe von zu beachtenden Modellierungsregeln Um in einem Unternehmen einheitliche und vergleichbare Modelle zu erzielen ist es außerdem nötig Modellierungskonventionen aufzustellen U a ist festzulegen welche Modell und Objekttypen verwendet und mit welche Informationen hierzu jeweils gepflegt werden Weitere Konventionen betreffen das grafische Layout der Modelle sowie die Organisation der Modellierung Schließlich wird ein Vorgehensmodell zur Modellierung einer EPK vorgestellt Beim Modellieren tritt häufig die Frage auf wie bestimmte immer wiederkehrende Aspekte sinnvoll modelliert werden sollen Wie modelliert man beispielsweise

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2008/01/25/aris-und-epks-%E2%80%93-nicht-nur-fur-einsteiger/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive

  • Prozess- und Systemmodelle koppeln – Umetikettierte Dissertation - Kurze Prozesse
    zahlreiche Entwicklungen in diesem Themengebiet Man denkt an die Umsetzung fachlicher Modelle in service orientierte Architekturen modellgetriebene Software Entwicklung die SOA und BPMS Plattform SAP Netweaver Composite Applications usw Leider findet sich nichts von alldem in dem Buch Bei dem Text handelt es sich um die Dissertation des Autors mit dem Titel Spezifikation der fachlichen Klassen Beziehungs Struktur objektorientierter Anwendungssysteme auf der Grundlage von Modellen der betrieblichen Diskurswelt Diese stammt wie der Liste der Promotionen im Bereich Sozial und Wirtschaftswissenschaften der Uni Bamberg zu entnehmen ist aus dem Jahr 1994 Inhaltlich befindet sich die Veröffentlichung nach wie vor weitgehend auf dem damaligen Stand Laut Vorwort wurde der ursprüngliche Text der Dissertation erweitert und kommentiert und es wurden aktuelle Literaturquellen aufgenommen Tatsächlich beschränken sich die Erweiterungen weitgehend auf kurze Einschübe in denen die Praxisrelevanz der Ausführungen betont wird So wird etwa in einem solchen Einschub erwähnt dass die Software SAP R 3 über Tausende von Transaktionen und Hunderte von Business Objekten verfügt weshalb das im Dissertationstext angesprochene Thema Komplexitätsmanagement auch in diesem Kontext wichtig sei Bd 1 S 33 Zitat Im Moment wird versucht Ansätze zur Analyse der Diskurswelt zu entwickeln vgl z B Aur 92 aber domain analysis is still in an embryonic stage with substantial potential for further developments deCh 93 215 Bd 1 S 37 Wenn man im Jahr 2009 auf momentane Forschungsaktivitäten verweisen möchte ist es vielleicht nicht ganz angebracht Veröffentlichungen aus den Jahren 1992 und 1993 zu verwenden Zwangsläufig sind die Entwicklungen der letzten 15 Jahren im eigentlichen Text unberücksichtigt geblieben und die Ausführungen beziehen sich auf die klassische objektorientierte Anwendungssystementwicklung In Band 1 werden zunächst die verwendeten Darstellungsmethoden für die fachliche Modellierung und die Anwendungssystemmodellierung erläutert Verwendet werden das Semantische Objektmodell SOM von Ferstl und Sinz die aus den Petri Netzen entwickelten Vorgangs Ereignis Netze

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2009/02/27/prozess-und-systemmodelle-koppeln-umetikettierte-dissertation/ (2016-04-24)
    Open archived version from archive



  •