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  • Buch zur Prozessautomatisierung mit Oracle - Kurze Prozesse
    kann Buch zur Prozessautomatisierung mit Oracle 9 Januar 2009 Es gibt viele Bücher über Service orientierte Architekturen SOA einige davon beschäftigen sich auch mit dem Zusammenhang von Geschäftsprozessmanagement und SOA Wenn man konkret wissen will wie man einen Geschäftsprozess automatisiert dann wird die Auswahl schon deutlich kleiner Eine Ausnahme ist das englisch sprachige Buch Business Process Driven SOA using BPMN and BPEL von Matjaz Juric und Kapil Pant In den ersten vier Kapiteln findet sich eine Zusammenstellung der Grundlagen wie SOA Orchestrierung Modellierung eine Einführung in die Business Process Modeling Notation BPMN und die wichtigsten Workflow Patterns Das ist nicht unbedingt neu aber die Darstellung des Gesamtzusammenspiels der verschiedenen Komponenten einer SOA BPMS Architektur ist verständlich und gut nachvollziehbar Dass die Automatisierung von Prozessen mittels BPEL und SOAP basierten Web Services recht unkritisch als der in allen Fällen ideale Ansatz propagiert wird und die BPMN nicht in der aktuellen Version sondern der vorangehenden Version 1 0 vorgestellt wird sind hierbei Schönheitsfehler Konkret wird es in den Kapiteln 5 und 6 denn hier wird ein kleiner Beispielprozess Portfolio Account Opening modelliert simuliert und automatisiert Verwendet werden hierzu die verschiedenen BPMS SOA Komponenten von Oracle Die Modellierung und Simulation erfolgt zunächst mit Hilfe von Oracle BPA Business Process Analysis eine speziell auf die Oracle Produkte zugeschnittene Version von ARIS aus dem Hause IDS Scheer Für die Umsetzung werden Oracles Process Engine BPEL Process Manager Business Rules Engine und BAM Business Activity Monitoring verwendet Es werden alle Schritte detailliert anhand von Screenshots erläutert so dass man das Beispiel konkret am System nachvollziehen kann Die verwendete Software kann als zeitlich beschränkte Test Version bei Oracle heruntergeladen werden Die Schritt für Schritt Anleitung wird ergänzt durch Darstellung wie das Zusammenspiel der verschiedenen Oracle Komponenten funktioniert Den größten Lerneffekt hat man sicherlich wenn man sich die

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2009/01/09/buch-zur-prozessautomatisierung-mit-oracle/ (2016-04-24)
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  • Mehr für Dummies: BPM-Grundlagen und SOA Adoption - Kurze Prozesse
    Unterstützung von Geschäftsprozessen mittels Service orientierten Architekturen SOA interessiert kann sich dort bei der Gelegenheit gleich ein weiteres bislang nur auf Englisch vorliegendes Dummy Buch herunterladen SOA Adoption for Dummies Ziel der drei Autoren allesamt hochrangige Manager der Software AG ist es den Weg zur erfolgreichen SOA Einführung aufzuzeigen Die wichtigsten Prinzipien haben sie als SOA Rocket Science formuliert Sorgen Sie dafür dass das spitze Ende der Rakete oben bleibt In einem SOA Projekt ist es erforderlich ständig zu überprüfen ob es noch in Richtung der definierten Ziele geht Gegebenenfalls muss korrigiert werden Die wichtigsten Ziele betreffen nicht technische Aspekte sondern den Nutzen den das Business aus der SOA zieht Sorgen Sie dafür dass Sie sich ständig nach oben bewegen Es sind ständige Anstrengungen erforderlich die SOA Initiative weiter voran zu treiben Ansonsten versinkt die IT wieder in herkömmliche Denk und Verfahrensweisen Hören Sie nicht auf bevor Sie die Schwerelosigkeit erreicht haben Erst wenn Service Orientierung fest in der IT Organisation verankert ist und die Prinzipien und Verfahrensweisen routinemäßig angwandt werden ist das Thema ein Selbstläufer Wie eine Rakete die zu Beginn schnell steigt aber viel Energie benötigt um die Anziehungskraft zu überwinden geraten auch SOA Projekte vor dem Erreichen der Schwerelosigkeit in eine Gefahrenzone in der viel Energie benötigt wird um das Beharrungsvermögen der Organisation zu überwinden SOA Blueprint Dieser etwas flapsige Stil mag nicht jedermanns Sache sein doch sind die Ausführungen ansonsten durchaus fundiert Auch wenn das Buch sich laut Titel an Dummies richtet werden dennoch nur Leser Nutzen daraus ziehen die sich bereits mit der Entwicklung Einführung und Betrieb von Unternehmens IT beschäftigt haben Es werden zwar die wichtigsten SOA Prinzipien beschrieben dennoch weisen die Autoren bereits zu Beginn darauf hin dass es sich nicht um eine Einführung in die Grundlagen der Service orientierten Architekturen handelt Im Mittelpunkt steht vielmehr die Vorgehensweise zum Aufbau einer SOA Und auch dabei geht es weniger um technische Fragen sondern vor allem auch um organisatorische Themen und den Nutzen für das Business Zunächst geht es darum einen SOA Blueprint zu erstellen Hier werden die benötigten Business Services Metriken Standards Datenstrukturen Regeln und die notwendige IT Organisation beschrieben Einen wesentlichen Beitrag für die erfolgreiche Umsetzung leistet die SOA Governance zu der auch die möglichst weitgehend automatisierte Überwachung der festgelegten Regeln und Vorgehensweisen gehört Erfolgsentscheidend sind vor allem organisatorische Fragen Ausführlich wird beschrieben wie Stammesfehden zwischen Anhängern unterschiedlicher Technologien oder Systemen die Organisation lähmen können und welche Bedeutung politische Ränkespiele haben Leider wird nicht konkret erläutert wie man angesichts eines solchen Umfeldes eine erfolgreiche SOA Initiative durchführt Schließlich wäre hier ein gutes Veränderungsmanagement gefragt Die Autoren gebene eine Reihe von Tipps welche Anreize man z B für die Bereitstellung wiederverwendbarer Services für andere Bereiche bieten kann Ebenso kann umgekehrt die konsequente Nutzung vorhandener Services anstelle kompletter Neuentwicklungen belohnt werden Weitere Ratschläge betreffen die geeignete Auswahl und Durchführung des ersten SOA Projektes Bezug zum Prozessmanagement fehlt Das Buch liefert eine Reihe nützlicher Anregungen für die SOA Einführung Es ist aber eher als Ergänzung zu

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  • Vorgestellt: Model Driven SOA - Kurze Prozesse
    beispielsweise die Generierung von ausführbaren Prozessen aus fachlichen Prozessbeschreibungen nur von begrenztem Nutzen wenn man nicht gleichzeitig klärt wie die Fachlogik der aufzurufenden Services spezifiziert und implementiert wird Behandelt man solche Aspekte isoliert so wird bei größeren Anwendungen schnell das Problem auftreten dass man nicht mehr nachvollziehen kann wie die verschiedenen Aspekte zusammenspielen Weitere Bücher zum Thema BPM Die im Buch dargestellte Methodik wurde aus der Praxis entwickelt Die Autoren aus dem Hause MID dem Nürnberger Modellierungsspezialisten nutzten ihren umfangreichen methodischen Hintergrund um ihre praktischen Erfahrungen in einen durchgängigen Ansatz zu überführen Dieser Ansatz wird nicht nur theoretisch erläutert sondern an dem umfassenden Beispiel eines Investionsantragsprozesses praktisch angewandt Dieses Beispiel steht auf der Website zum Buch mitsamt sämtlichen benötigten Tools Diagrammen Quelltexten und Anleitungen zum Download zur Verfügung Die Werkzeuge für die Implementierung und Software Generierung sind meist Open Source Die für die Modellierung verwendeten Tools der MID können mit der im Download enthaltenen Enterprise Lizenz sechs Monate lang getestet werden Die angewandte Vorgehensweise umfasst vier Phasen Initiation Hier geht es darum die fachlichen Anforderungen zu verstehen Im Fokus stehen die Geschäftsprozesse und die darin verwendeten Daten Weitere Anforderungen werden in Form von Texten dokumentiert System Evaluation In dieser Phase wird die Funktionalität beschrieben und strukturiert u a mit Hilfe von BPMN Diagrammen UML Modellen und Maskenflüssen Architecture Projection Die Ergebnisse der System Evaluation werden in einer Softwarearchitektur umgesetzt Dabei werden insbesondere die Komponenten und ihre Schnittstellen dargestellt sowie ggf ein konzeptionelles Datenmodell Software Construction und Deployment Hier wird das implementierbare System entwickelt wobei Sourcecode Datenbank und weitere Artefakte generiert werden Die Ergebnisse der einzelnen Phasen bauen konsequent aufeinander auf wobei aber auch eine iterative Entwicklung möglich ist So können in jeder Iteration die genannten Phasen für einzelne Funktionen oder Komponenten durchlaufen werden Wichtig ist die Nachvollziehbarkeit über die verschiedenen

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  • Buch über Business Process Management-Systeme - Kurze Prozesse
    BPMS Business Intelligence SOA Business Rules Management und viele mehr miteinander in Beziehung und skizziert ihr Zusammenspiel Ein wesentliches Ziel ist es eine möglichst hohe Flexibilität des Gesamtsystems zu erreichen und somit Innovationen zu ermöglichen Samarin entwickelt eine mögliche Architektur eines derartigen BPM SOA basierten Systems und gibt eine Reihe von praxisorientierten Empfehlungen zum Aufbau eines entsprechenden Systems Hierzu gehört etwa der Umgang mit Drittprodukten Diese sollen möglichst nicht modifiziert und in Form von als unveränderlich betrachteten Services genutzt werden Weitere Ratschläge betreffen etwa die die horizontale und vertikale Koordination und die zu vermeidende Verteilung von Geschäftslogik über verschiedene Komponenten Anhand eines einfachen Reiseantragsprozesses werden die verschiedenen zu definierenden und zu modellierenden Aspekte erläutert Neben den Prozessen gehören hierzu u a Ereignisse Rollen Geschäftsbojekte Services Regeln Kennzahlen und Benutzeraktivitäten Für die Prozessmodellierung wird BPMN eingesetzt Der Autor empfiehlt einige Modellierungsrichtlinien z B die Verwendung von Farben zur Kennzeichnung verschiedener Aktivitätstypen Ähnlich wie zur Muehlen verwendet auch Samarin Prozessmuster Patterns wobei die verwendeten Muster nicht nur Empfehlungen zur Modellierung bestimmter Sachverhalte sondern auch Ratschläge zur geeigneten Strukturierung der Prozess selbst darstellen Beispiele sind etwa das Double Check Muster mit zwei unabhängige Prüfungen eines Dokuments oder das Muster Service Level Reinforcement mit dem die Einhaltung definierter Service Levels in einem Prozess sichergestellt werden soll Die Modellierung beginnt mit der Definition grober Prozessbausteine die anschließend im Detail strukturiert dann formalisiert und schließlich für eine Automatisierung instrumentiert d h mit den notwendingen technischen Details versehen werden Für die verschiedenen Typen von Artefakten werden Designrichtlinien vorgestellt So z B für die Versionierung aller Artefakte oder geeignete Bezeichnungen und Strukturierungen von Datenstrukturen mittels XML Schema und von WSDL Web Service Beschreibungen Weitere Empfehlungen betreffen beispielsweise den Umgang mit auftretenden Fehlern die Nachverfolgbarkeit der Entstehung und der resultierenden Abhängigkeiten aller Artefakte oder die Lebenszyklen verschiedener Arten von

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2010/03/24/buch-uber-business-process-management-systeme/ (2016-04-24)
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  • Agenten – Schlüsseltechnologie für intelligente BPMS? - Kurze Prozesse
    dass die Ziele auch unter geänderten Rahmenbedingungen möglichst gut erreicht werden Dezentrales verteiltes Business Rules Management ermöglicht die Verarbeitung komplexer Regeln und Regularien On Demand Analysen unterstützen die Anpassung und Verbesserung von Prozessen in Echtzeit iBPMS prüfen ständig ob relevante Ereignisse eingetreten sind und reagieren sofort darauf Sie integrieren die Funktionen Sozialer Software und unterstützen die menschlichen Bearbeiter bei ihren Aufgaben Heutige BPMS bieten zum Teil das eine oder andere intelligente Feature reinrassige iBPMS im Sinne der obigen Charakterisierung dürfte es derzeit aber noch nicht geben Die Autoren des vorliegenden englischsprachigen Buchs vertreten die These dass solche Systeme auf Agenten Technologie aufbauen sollten Agenten Technologie gibt es schon länger als Entwicklungsrichtung der Künstlichen Intelligenz Software Agenten sind autonome Software Komponenten die selbstständig bestimmte Ziele verfolgen und mit anderen Software Agenten zusammenarbeiten können Es gibt eine Reihe von Problemstellungen die sich mit Hilfe dezentraler kooperierender Agenten besser lösen lassen als mit einer zentralen Steuerung Vergleichbare Steuerungsmechanismen finden sich in der Natur etwa bei Ameisenvölkern Hat eine Ameise eine Nahrungsquelle gefunden so hinterlässt sie eine Pheromon Spur die anderen Ameisen den Weg anzeigt Je mehr Pheromone sich auf einem Weg befinden desto eher schlagen weitere Ameisen diesen Weg ein Sie hinterlassen selbst wieder Pheromone wenn sie dort ebenfalls Nahrung gefunden haben wodurch sich die Spur weiter verstärkt Durch dieses Prinzip gelingt es den Ameisenvölkern Nahrungsquellen effizient zu nutzen Das Ameisenprinzip lässt sich z B auf das Routing in Kommunikationsnetzwerken anwenden Unabhängige Software Agenten durchwandern die verschiedenen Verbindungen des Netzwerks und hinterlassen an den Knotenpunkten eine Information wie lange sie gebraucht haben Hierdurch lassen sich diejenigen Verbindungen markieren die wenig ausgelastet sind und einen schnellen Datentransport ermöglichen In großen Netzwerken mit viel Datenverkehr ist diese Methode wesentlich effizienter als zentral implementierte Optimierungsalgorithmen Ein anderes Beispiel für den Einsatz von Agenten Technologien In einer LKW Fabrik wird die Zuordnung der LKWs zu den Lackier Stationen nicht mehr zentral geplant sondern von Software Agenten mit Hilfe eines Versteigerungsverfahrens ermittelt Dabei geben die Agenten der freien Lackier Stationen Gebote für die zu lackierenden LKWs ab Soll der nächste LKW rot werden so gibt eine Lackier Station die gerade erst die Farbe Rot verwendet hat ein höheres Gebot auf diesen Auftrag ab als eine andere Station bei der erst ein aufwändiger Wechsel der Farbe nötig wäre Im Buch werden viele Beispiele aus den Bereichen Optimierung Reihenfolgeplanung und Ressourcenzuordnung genannt Die Autoren proklamieren Agententechnologie generell als Schlüsseltechnologie um BPMS im Sinne der eingangs genannten Punkte intelligent zu machen Prozesse sollen nicht mehr von einer zentralen Engine gesteuert werden sondern dezentral durch autonome Agenten Dabei kann beispielsweise ein Agent für die Steuerung eines gesamten Prozesses zuständig sein Andere Agenten sind für die einzelnen Aktivitäten verantwortlich Sie kooperieren wiederum mit Agenten die zu nutzende Services und einzelne Ressourcen koordinieren Software Agenten können unterschiedlich komplex aufgebaut sein und auf verschiedene Arten miteinander kooperieren z B durch Verhandlungen Versteigerungen oder über Broker Agenten Je höher die zu bewältigende Komplexität und die benötigte Adaptivität desto nützlicher kann der Einsatz von Agenten sein Das

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  • Durchgängige Methodik zum Einsatz von BPM-Technologien - Kurze Prozesse
    orientierte Architekturen SOA Dirk Slama und Ralph Nelius entwickeln in ihrem Buch Enterprise BPM ein umfassendes Framework das sämtliche relevanten Aspekte umfasst die beim unternehmensweiten Einsatz von BPM Technologien eine Rolle spielen Das Buch ist in drei Teile gegliedert Teil 1 führt in die wesentlichen Grundlagen ein Neben Prozessmanagement BPM Technologien und SOA gehören dazu auch Managed Evolution als Strategie zur Weiterentwicklung existierender Systemlandschaften und Enterprise Architecture Management EAM Im zweiten Teil wird die Integrierte BPM Projektmethodik IBPM entwickelt und ausführlich dargestellt Das IBPM Framework umfasst insgesamt 10 Säulen Fünf Säulen beschäftigen sich mit der Prozessperspektive die anderen fünf mit der Service Perspektive Zur Prozessperspektive gehören die Themenkomplexe Prozessmodell Prozessorganisation und Rollen User Task Management Geschäftsregeln sowie Analyse und Reporting Die Perspektive der für die Umsetzung benötigten Services beinhaltet die SOA Komponentenbildung das User Interface Design Prozesskomponenten Business Objekte und Backend Komponenten sowie die technische Architektur Die genannten Säulen werden jeweils auf fünf Ebenen beschrieben Planung Analyse Fachliches Design Umsetzungsdesign und Umsetzung Die Autoren erläutern insbesondere auch wie die Inhalte der einzelnen Säulen und Ebenen zusammenspielen Wiederkehrende Problemstellungen können mit Hilfe von Patterns Mustern beschrieben werden Das Buch beschreibt einige solcher BPM Patterns beispielsweise für die Interaktion von Prozessen und Business Objekten oder die Darstellung in Prozessportalen Komplettiert wird die Vorstellung der Methodik durch ein Vorgehensmodell für BPM Projekte Der dritte Teil des Buches hebt den Blick vom Einzelprojekt zur Perspektive des Gesamtunternehmens Zu den hier besprochenen Themen gehören unter anderem BPM Strategie Programm Management BPM im Kontext der Enterprise Architecture und das Management des BPM Lifecycle Zahlreiche Fallbeispiele und Interviews mit Experten und Anwendern lockern das Buch auf und illustrieren die Umsetzung der vorgestellten Methodik Mit seiner umfassenden Sicht auf das Thema und seiner durchdachten Methodik stellt diese Neuerscheinung meines Erachtens eine der besten Veröffentlichungen zur informationstechnischen Seite des

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  • Buch über die “Road to BPM” der SAP - Kurze Prozesse
    vierte Charles M ø ller ist Professor für Business Process Innovation an der dänischen Aalborg University Die Autoren der einzelnen Kapitel gehören zum großen Teil ebenfalls zu SAP z T stammen sie auch aus Anwenderunternehmen Das Buch ist in vier Teile gegliedert Die Fragestellung BPM ein neuer strategischer Kontext leitet einen Überblick über das gesamte Themenspektrum ein Es wird ein BPM Framework vorgestellt in dessen Zentrum Organisation Mitarbeiter und Technologie stehen Das Zentrum ist umgeben vom Prozessmanagement Lebenszyklus mit den Phasen Entwurf Implementierung Ausführung Monitorung und Analyse Dieser ist eingebettet in die Process Leadership Dimension mit Process Governance und Process Ownership Hierbei ist es wohltuend aus den Reihen eines Software Herstellers die Mahnung zu lesen BPM als nicht mit BPM Technologie zu verwechseln BPM ist ein umfassender Management Ansatz Es wird die Geschichte des Prozessmanagements und verwandter Ansätze TQM Six Sigma sowie der zur Prozessunterstützung eingesetzten IT Systeme dargestellt Ein Kapitel ist dem Thema Enterprise Architecture und die Einbindung des Prozessmanagements in die Unternehmensstrategie gewidmet Anhand einer Fallstudie des Pumpenherstellers Grundfos wird der Weg zur Einführung eines unternehmensweiten Prozessmanagements kurz skizziert Der zweite Teil stellt die BPM Roadmap vor ein umfangreiches Vorgehensmodell zur Einführung des Geschäftsprozessmanagements Dieses umfasst die Phasen Strategie Vorbereitung Umsetzung und Kontinuierliche Verbesserung Hinzu kommen die unterstützenden Aktivitäten Aufbau einer prozess zentrierten IT Veränderungsmanagement und Kommunikation und Training Die jeweiligen Aufgaben und angewandten Methoden werden umfassend diskutiert Zur Illustration der praktischen Umsetzung werden Erfahrungen aus der eigenen Geschäftsprozessmanagement Initiative des Unternehmens SAP dargestellt Die Business Process Platform wird als wichtiger Enabler des Prozessmanagements vorgestellt Hier wird insbesondere der Übergang von der Business Perspektive zur IT Perspektive methodisch erläutert wobei die Service Perspektive als entkoppelnde Zwischen Schicht gesehen wird Eine Fallstudie des Milchprodukte Herstellers Arla Foods zeigt die Entwicklung der IT Landschaft von großenteils isolierten Silo Anwendungen über

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2009/03/16/buch-uber-die-road-to-bpm-der-sap/ (2016-04-24)
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  • Prozessgesteuerte Anwendungen – Architektur und Patterns - Kurze Prozesse
    als Standardprozesse die gut durch existierende ERP Funktionalität abgedeckt sind werden für solche individuellen und innovativen Prozesse neue Funktionalitäten benötigt die Services aus zumeist mehreren existierenden Systemen verknüpfen Stiehl beschreibt keinen allgemeinen SOA BPMS Ansatz sondern konzentriert sich auf die besonderen Merkmale und Anforderungen prozessorientierter Anwendungen mit Beteiligung meist mehrerer Benutzer über ein Web Frontend Wesentliche Merkmale seines Ansatzes sind eine konsequent top down orientierte Vorgehensweise die ausschließlich von den fachlichen Prozessen getrieben wird die strikte Trennung zwischen Fachprozessen und technischen Prozessen in der Anwendung und die durchgängige Verwendung der BPMN auf allen Ebenen Die Anforderungen der prozessgesteuerten Anwendung die den fachlichen Prozess umsetzt dienen als Grundlage für einen Servicevertrag Dieser Servicevertrag wird durch eine Implementierungsschicht erfüllt die wiederum die verschiedenen Backend Systeme integriert Es werden also nicht etwa direkt die vorhandenen Services der verwendeten Backend Systeme wiederverwendet Hierdurch ergäbe sich eine Abhängigkeit der prozessgesteuerten Anwendung von den Spezifika des jeweiligen Backendsystems wie z B von deren Datentypen oder Nummerierungs Schemata für Identifizierer Derartige Abhängigkeiten zu vermeiden ist nicht immer einfach doch Stiehl beschreibt wie dieses Ziel konkret zu erreichen ist Zwar entstehen ein zusätzlicher Aufwand und gewisse Nachteile wie eine geringere Wiederverwendbarkeit oder eine schlechtere Performance doch ist die entstehende Anwendung wesentlich flexibler Änderungen des Prozesses wie auch Änderungen auf Seiten der Backend Systeme lassen sich wesentlich einfacher durchführen Und dies ist in einem dynamischen Umfeld oftmals entscheidend Für die Spezifikation der Prozesse wird BPMN 2 0 verwendet und zwar sowohl für die fachlich orientierten Prozesse der Anwendung als auch für die eher technisch getriebenen Prozesse der Implementierungsschicht Fachliche und technische Prozesse kommunizieren hierbei mit Hilfe von Nachrichtenflüssen Auch wenn es sich bei den fachlichen Prozessen um ausführbare Prozesse handelt die ebenso wie die technischen Prozesse auf einer Process Engine laufen enthalten sie jedoch keine technischen Details und sind damit nahe an system unabhängigen Prozessmodellen wie sie vom Business selbst erstellt werden Die technischen Details finden sich sämtlich im technischen Prozess der Implementierungsschicht Damit entfällt die viel diskutierte Transformation oder Anreicherung von fachlichen Modellen zu technischen Modellen Stattdessen wird der fachliche Prozess modelliert und die Technik Seite muss ihren Prozess so aufbauen dass er den Service Vertrag erfüllt d h die vom fachlichen Prozess verlangten Nachrichtenflüsse empfängt und sendet Eine Änderung in einem beteiligten Backend System kann dann komplett auf der technischen Ebene abgehandelt werden und hat keine Auswirkung auf den fachlichen Prozess Bei den technischen Prozessen der Implementierungsschicht nutzt Stiehl schließlich das gesamte Spektrum der BPMN 2 0 Konstrukte aus wie z B Ausnahmebehandlungen Ereignisunterprozesse Transaktionen und Kompensationen Richtig greifbar wird der vorgestellte Ansatz am detailliert erläuterten Beispiel eines Bestellprozesses Gezeigt wird die Umsetzung mit Hilfe von SAP NetWeaver Process Orchestration Auf Grundlage der Beschreibung kann man das Ganze aber ohne weiteres auch mit einem anderen BPMS nachvollziehen Neben den Prozessmodellen werden auch alle anderen Aspekte erklärt wie Datentypen Serviceverträge Persistenz Benutzeroberflächen Datenfluss und Korrelationen Sehr nützlich für den praktischen Einsatz dürften auch die verschiedenen in BPMN modellierten Integrations Patterns sein Hierzu gehört beispielsweise das Request Reply Integrationspattern

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