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  • Schneidern Sie sich eine Process App mit dem Process Tailor - Kurze Prozesse
    gar nicht die Tailoringfunktionalität selbst sondern die Möglichkeit Process Apps zu erstellen mit denen man die Prozesse auch ausführen kann Nun gibt es natürlich schon jede Menge Business Process Management Systeme BPMS auf dem Markt mit denen man Prozesse ausführen kann doch unterscheidet sich der Process Appp Ansatz stark von herkömmlichen BPMS Als hauptsächlich genutzte Darstellung kommen keine herkömmlichen EPKs oder BPMN Modelle zum Einsatz sondern eine eigene Notation Darin steht nicht die detaillierte Ablauflogik im Vordergrund sondern vor allem die Verbindung zu den verschiedenen Rollen Organisationseinheiten und Daten Daraus lassen sich automatisch verschiedene andere Darstellungen erzeugen wie z B EPK Modelle oder eine RACI Matrix Die komplette Definition des ausführbaren Prozesses erfolgt durch Modelle Auch die im Prozess verarbeiteten Datenstrukturen und Rollenzuordnungen werden vollständig durch Modelle beschrieben ebenso wie die Formulare der Benutzungsoberfläche Viele typische formularbasierte Abläufe und Case Management Anwendungen lassen sich praktisch komplett ohne Codierung erstellen Zu Beginn ist die Notation zumindest für Modellierer die bisher mit EPK oder BPMN gearbeitet haben recht gewöhnungsbedürftig Sie lässt sehr viele Freiheitsgrade ähnlich wie eine Darstellung in Powerpoint bei der es ja auch keine Einschränkungen gibt Trotzdem sind die Modelle ausführbar Hierbei muss die verwendete Engine die Intention die der Modellierer bei der Verwendung der recht freien Notation hatte in gewisser Weise interpretieren Das bedeutet umgekehrt dass man zumindest unerfahrene Modellierer beim Modellieren u U nicht genau wissen wie die Process Engine ihr Modell ausführt Das dürfte sich mit einer gewissen Erfahrung bessern Dennoch kann man sich fragen ob diese Notation schon die bestmögliche Lösung darstellt Zwar kann man auch EPKs oder BPMN verwenden doch stehen hierbei nicht alle Konfigurationsmöglichkeiten der proprietären Notation zur Verfügung so dass sie nicht komplett als Alternative verwendet werden können Bei der Prozessdurchführung werden die Modellstrukturen direkt ausgeführt es findet keine wie auch immer geartete

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2013/10/16/schneidern-sie-sich-eine-process-app-mit-dem-process-tailor/ (2016-04-24)
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  • Prozessmodelle aus natürlichsprachigen Beschreibungen? - Kurze Prozesse
    business department hands the job posting to human resources Human resources publishes the job posting End process Otherwise human resources reworks the job posting Return to Review Und das hat Ravencloud daraus gemacht Zum Vergrößern anklicken Das sieht wie ich finde gar nicht schlecht aus Die Darstellung ist an BPMN angelehnt auch wenn der Standard nicht ganz eingehalten ist Eine Kleinigkeit musste noch von Hand korrigiert werden Im erzeugten Diagramm waren zunächst die Kanten von und zur Aktivität Reworks Job Posting übereinander gelegen so dass man den Sequenzfluss an dieser Stelle nicht erkennen konnte Hierzu kann man die Andockpunkte der Kanten an den Aktivitäten verschieben Ansonsten gibt es kaum Möglichkeiten das erzeugte Diagramm nachträglich weiter zu bearbeiten Das würde auch nicht viel bringen denn ganz offensichtlich wird nicht das Diagramm gespeichert sondern nur der zugrunde liegende Text Nach dem Laden wird das grafische Modell dann jedesmal neu erzeugt Im vorliegenden Fall muss man die Kanten also jedesmal aufs Neue so verschieben dass sie richtig sichtbar sind Bevor es soweit ist dass der eingegebene Text in ein sinnvolles Modell umgewandelt wird muss man sich genau damit beschäftigen wie bestimmte Sachverhalte zu formulieren sind Hierzu gibt es eine Reihe von Videotutorials und Beispielprozesse Schnell zeigt sich dass die Umsetzung des Textes sehr großen Einschränkungen unterliegt Wie das Beispiel zeigt sind die Bezeichnungen der Aktivitäten alle in der dritten Person was eher unüblich ist aber im Text natürlich so steht Jeder Übergang zu einer anderen Lane ist zwangsläufig mit der ausmodellierten Übergabe eines Objektes verbunden was manche Modelle unnötig aufbläht Aufpassen muss man auch bei der Formulierung einer Entscheidung Sie muss immer im Aktiv formuliert sein und mit yes oder no beantwortet werden können wie z B Approves Job Posting Eine Beschriftung des Gateways mit Job Posting approved wäre nicht möglich da Ravencloud alle Subjekte gnadenlos in Lanes umsetzt und eine Lane Job Posting hier kaum geeignet wäre Neben diesen Besonderheiten gibt es noch eine Reihe weiterer Einschränkungen die die Anwendbarkeit erschweren Die Idee von Ravencloud hört sich zunächst toll an praktisch einsetzen kann man die natürlichsprachige Modellierung noch nicht Die Frage ist ob der gewählte Ansatz überhaupt tragfähig ist Die Umsetzung eines Textes scheint im Wesentlichen auf einer Analyse der Grammatik zu basieren Damit das funktioniert muss man sehr strenge Regeln einhalten Dies hat zur Konsequenz dass man letztlich das gewünschte Modell mit Hilfe der vorgegebenen Formulierungsregeln beschreibt Eigentlich wäre es dann aber einfacher gleich die Modellstruktur mit einer geeigneten einfachen Syntax zu beschreiben Dann muss man nicht erst die Rückübersetzung in natürliche Sprache vornehmen sondern könnte direkt schreiben Aktivität X wird gefolgt von Gateway Y oder so ähnlich Denn mit einem haben die Macher von Ravencloud recht Das Heruntertippen einer Texteingabe geht wesentlich schneller als das grafische Modellieren Ein ganz anderer Ansatz wäre die inhaltliche Analyse eines natürlichsprachigen Textes mit Hilfe semantischer Technologien um daraus eine mögliche Prozessstruktur abzuleiten Damit könnte man beispielsweise vorhandene Organisationshandbücher oder Arbeitsanweisungen auswerten und den Modellierern eine Unterstützung bieten Kategorie Allgemein Modellierung 5 Kommentare Vorheriger Beitrag

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  • SAP StreamWork: Kollaborativ entscheiden – und modellieren - Kurze Prozesse
    Besonderheit kann man eine ganze Reihe unterschiedlicher Business Tools in eine Konversation einfügen die für eine Entscheidungsfindung nützlich sind Dazu gehören beispielsweise Agendas Verantwortlichkeitsmatrizen Pro und Kontra Tabellen Zeitplanungen Abstimmungen Speziell für Entscheidungen dienen u a Kosten Nutzen Analysen Stakeholder Analysen und SWOT Analysen Strengths Weaknesses Opportunities und Threats Jeder Teilnehmer einer Konversation kann in solchen Analysetools z B seine Einschätzung bestimmter Sachverhalte eintragen Das System zeigt dann die eigene Wahl im Vergleich zum Durchschnitt aller Teilnehmer an Auch die Nutzung von externen Anwendungen z B E Mail oder WebEx Konferenzen ist möglich Als Vorteile nennt SAP eine schnellere und strukturierte Entscheidungsfindung Außerdem werde transparent wie und nach welchen Kriterien Entscheidungen getroffen werden Und schließlich sind Informationen über getroffene Entscheidungen mitsamt den zugrunde liegenden Diskussionen Informationen und Analysen weiterhin verfügbar Die Plattform kann in der Basis Variante kostenlos genutzt werden wobei die Zahl der selbst angelegten Aktivitäten und der nutzbare Speicherplatz beschränkt sind Ansonsten werden für jeden User 9 pro Monat fällig Für den produktiven Unternehmenseinsatz eignet sich die Enterprise Edition die man selbst hosten kann und mit den eigenen Benutzer und Verzeichnisdiensten sowie anderen Anwendungen integrieren kann Noch in der Beta Phase befindet sich ein Prozessmodellierungswerkzeug mit dessen Hilfe BPMN Modelle in einer Konversation erstellt und diskutiert werden können Unter der Bezeichnung Gravity war bereits vor einiger Zeit eine Modellierungsplattform angekündigt worden damals integriert in das zwischenzeitlich eingestellte Google Wave Auch in StreamWorks wird an einigen Stellen neben dem Namen Process Flow noch die Bezeichnung Gravity verwendet Es handelt sich um einen einfachen recht intuitiven BPMN Modellierer Bislang ist die Funktionalität allerdings noch relativ beschränkt So verfügen die Modellierungselemente beispielsweise über keine Attribute Auch fehlen einige der in der Praxis wichtigen Kleinigkeiten wie z B dass man den Verlauf der Kanten manuell anpassen oder die Beschriftungen an beliebige Positionen verschieben kann Immerhin kann man sich Verstöße gegen die BPMN Syntax anzeigen lassen und auch der Im und Export im BPMN 2 0 Format sind möglich Im Test wurde ein mit Signavio erstelltes Modell problemlos importiert Besonderer Wert wurde auch bei dem Modellierer auf die kollaborativen Funktionen gelegt So können Modelle nicht nur diskutiert und mit Anmerkungen versehen werden sondern auch von mehreren Benutzern bearbeitet werden Dabei kann man sich einblenden lassen welche Elemente von welchem Benutzer eingefügt wurden Leider wird die Historie des Modells nicht dargestellt Wenn ein Benutzer Teile eines Modells löscht scheint man diese in der augenblicklichen Beta Version nicht einfach wieder herstellen zu können Alles in allem ist es ein ganz nettes Tool zur gemeinsamen Modellierung Allerdings eignet es sich weniger dafür komplexe und umfangreiche Modelle zu erstellen Wenn man aber in einem Team kleinere Abläufe skizzieren und diskutieren möchte dürfte man mit dem Funktionsumfang zurecht kommen Interessant ist dies vor allem im Kontext der gesamten StreamWork Plattform d h in Szenarien in denen Prozessmodelle nur ein Bestandteil der für eine Entscheidung notwendigen Informationen und Analysen sind Die Weiterentwicklung der in einem solchen Szenario entworfenen Prozess Skizzen kann mit Hilfe des BPMN Exports in einem anderen

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2011/09/17/sap-streamwork-kollaborativ-entscheiden-und-modellieren/ (2016-04-24)
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  • Signavio – Gute Usability auch für komplexe Features - Kurze Prozesse
    Features 4 Juli 2013 Schon seit längerem benutzen wir an unserer Hochschule Signavio für die Prozessmodellierung und zwar sowohl die akademische Version in der Lehre als auch die kommerzielle Version für die Abbildung der Hochschul eigenen Prozesse Zu Beginn hatte es teilweise Bedenken gegenüber einer Cloud basierten Modellierungsplattform gegeben Doch bislang sind die Erfahrungen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit durchweg positiv Nicht von ungefähr hat Signavio von SAP als erste Partner Applikation eine Lizenzierung für die SAP HANA Cloud erhalten Nach wie vor sind die meisten Benutzer aber vor allem von der einfachen und intuitiven Bedienung angetan Hier hat Signavio sicherlich Maßstäbe gesetzt Es gibt eine Reihe etablierter Anbieter die schon wesentlich länger auf dem Markt sind aber in diesem Punkt noch deutlichen Nachholbedarf haben Doch auch in Sachen Funktionalität hat Signavio mittlerweile eine Menge zu bieten Das Praktische an einer Cloud Lösung ist dass neue Features einfach auf der Plattform bereitgestellt werden und auf Seiten des Anwenders kein Versionswechsel notwendig ist Und so wurde die Signavio Plattform in den letzten Monaten um einige nützliche Funktionalitäten erweitert Beispiele sind die tabellenbasierte Modellierung Quick Model eine integrierte Simulationskomponente ein grafisch orientierter Modellvergleich und die Überprüfung von Modellen auf die Einhaltung vorgegebener und selbst definierter Modellierungskonventionen Nun gibt es vergleichbare Funktionalitäten auch in anderen Werkzeugen Eine Besonderheit sind vielleicht die BPMN Modellierungskonventionen Hierfür wurden zahlreiche Literaturquellen und Modelle ausgewertet Die Implementierung mancher Prüfungen z B komplexer Benennungsregeln erfolgte z T in Zusammenarbeit mit der Humboldt Universität Berlin Die Modellierungsrichtlinien die in Signavio überprüft werden sind mit Beispielen in einem Wiki dokumentiert www modeling guidelines org de Was aber bei all diesen neuen Features wieder gelungen ist ist die nahtlose Einbindung in die intuitive Benutzerführung So stellt beispielsweise die Simulation eine komplexe Funktionalität dar die in vielen Tools nur recht umständlich mit zahlreichen vorher

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2013/07/04/signavio-gute-usability-auch-fur-komplexe-features/ (2016-04-24)
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  • smartfacts: Toolübergreifende Plattform für Modelle - Kurze Prozesse
    mit welchem Tool die verschiedenen Modelle erstellt wurden sie werden auf einheitliche Weise im Browser dargestellt Man kann jedes Diagramm beliebig vergrößern und verkleinern und direkt aus der Plattform heraus ausdrucken Für Tablets und Smartphones wird die Darstellung entsprechend angepasst Die enthaltenen Symbole können angeklickt werden woraufhin die Attribute des jeweiligen Objekts angezeigt werden smartfacts lädt beim Import also nicht nur eine Grafik es wird vielmehr die Struktur des Modells mit übernommen smartfacts dient zudem als Kollaborationsplattform So kann man etwa Modelle kommentieren Diskussionen führen und Entscheidungen treffen Über ein Berechtigungskonzept kann man regeln welche Benutzer Zugriff auf die verschiedenen Modelle haben Derzeit können Modelle aus ARIS Visio Enterprise Architect und MIDs eigenem Modellierungswerkzeug innovator importiert werden Zudem lassen sich BPMN Modelle hochladen die im BPMN Standardaustauschformat vorliegen und somit aus jedem Tool stammen können das einen entsprechenden Export anbietet Aus den explizit unterstützten Tools lassen sich hingegen nicht nur Prozessmodelle übernehmen sondern auch beliebige andere Modelltypen wie Datenmodelle oder EPKs Um Modelle aus Visio Enterprise Architect oder innovator nach smartfacts zu übertragen muss in dem betreffenden Tool ein Plugin installiert werden Als Beispiel wurde das Visio Plugin getestet das problemlos funktionierte Auch die Übernahme eines BPMN Modells im Standardformat klappte ohne Weiteres Ein Export aus ARIS Architect Version 9 7 konnte im Test hingegen nicht importiert werden Update Das scheint daran zu liegen dass die ARIS Dateien verschlüsselt sind siehe den Kommentar von Herrn Puschaddel smartfacts ist eine echte Innovation und kann ein nützliches Hilfsmittel für Unternehmen sein die verschiedene Modellierungstools im Einsatz haben und dies auch nicht ändern wollen Zwar hat die Plattform den Vorteil dass man vorhandene Modelle nicht verwerfen oder manuell in ein neues Tool überführen muss doch stehen z B die Kollaborationsmöglichkeiten oder die Versionierungsmechanismen durchaus in Konkurrenz zu vergleichbaren Features herkömmlicher Modellierungssuiten und man muss sorgfältig überlegen welche Aufgaben man in welchem Tool erledigen möchte Trotz der Berücksichtigung der Modellstrukturen beim Import kann smartfacts die verschiedenen Modelle nicht so nahtlos integrieren wie dies möglich ist wenn sie direkt in einem einzigen Werkzeug erstellt werden Zudem bedeutet das nachträgliche Hinzufügen von Versionsnummern Beschreibungen und Verlinkungen von Modellen einen zusätzlichen Aufwand und es erfordert einige Disziplin um Änderungen in den einzelnen Tools und in smartfacts konsistent zu halten Werden diese Aspekte vernachlässigt so hat man in der neuen Plattform schnell eine riesige schwer überschaubare Sammlung verschiedenartiger Modelle Diese lassen sich zwar durchsuchen doch was fängt man mit den gefundenen Modellen an wenn aus den verfügbaren Informationen etwa nicht klar ist aus welchem Kontext sie stammen und ob sie aktuell gültig sind Um das Potenzial von smartfacts erschließen zu können muss man sich daher im Vorfeld recht genaue Gedanken über die Governance der Modelle machen Wenn im Unternehmen eine Vielzahl unterschiedlicher Tools im Einsatz ist dann wurden die Prozesse zur Erstellung Prüfung und Veröffentlichung von Modellen meist nicht einheitlich gehandhabt Die entstandene Heterogenität der Modell Landschaft wird man alleine durch die Einführung einer zusätzlichen Softwareplattform nicht in den Griff bekommen Wenn man aber saubere Prozesse im Umfeld

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2015/02/17/smartfacts-tooluebergreifende-plattform-fuer-modelle/ (2016-04-24)
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  • EPKs mit Excel modellieren - Kurze Prozesse
    etwa eine Organisationseinheit oder ein Anwendungssystem in verschiedenen Prozessmodellen verwendet werden Die verschiedenen Modelle enthalten aber keine Kopien dieser Objekte sondern nur Verweise auf das jeweilige Originalobjekt Ändert sich beispielsweise der Name einer Organisationseinheit so muss dieser nicht in allen Prozessmodellen geändert werden Wird er an einer Stelle geändert so wird der neue Name automatisch in allen Modellen angezeigt in denen diese Organisationseinheit vorkommt Diese modellübergreifende Integration ist allerdings nur in den kostenpflichtigen ARIS Versionen enthalten nicht jedoch in dem kostenlosen Tool ARIS Express ARIS nutzt hierbei die Möglichkeiten einer Datenbank über die ARIS Express nicht verfügt Die Symbio Entwickler standen natürlich vor der selben Problematik denn Excel arbeitet ja ebenfalls mit Dateien zwischen denen die geschilderten Objektverknüfungen nur schwer herzustellen wären Daher wurde ein anderer Ansatz gewählt Bei den häufig wiederverwendeten Objekten handelt es sich hauptsächlich um Rollen Organisationseinheiten Anwendungssysteme Dokumente In und Outputdaten etc Diese werden daher an einer Stelle zentral definiert und allen Prozessmodellierern in Form eines sogenannten Prozessglossars zur Verfügung gestellt Anders als herkömmliche Glossare enthält es aber nicht nur gemeinsam verwendete Begriffe sondern eben die gemeinsam verwendeten Objekte mit sämtlichen relevanten Attributen Das Projektglossar kann entweder aus ARIS exportiert werden oder es wird mit Hile von Excel erfasst In der folgenden Abbildung sieht man wie Informationssysteme angelegt werden Scrollt man weiter nach rechts findet man weitere Attribute die gepflegt werden können Die zur Verfügung stehenden Objekttypen und Attribute können vom Hersteller an die Modellierungskonventionen des jeweiligen Unternehmens angepasst werden Die Bedienung ist wie von Excel gewohnt am oberen Rand sieht man einige zusätzliche Schaltflächen für spezielle Symbio Erweiterungen Andere Objekttypen können über separate Tabellenblätter eingegeben werden die über die Register am unteren Rand erreichbar sind Die auf diese Weise angelegten oder aus ARIS exportierten Objekte können nun über das Symbio Control Center allen Modellierern als Projektglossar zur Verfügung gestellt werden Das Symbio Control Center ist der Dreh und Angelpunkt für die verteilte Modellierung und die Synchronisation mit ARIS Hier werden die verschiedenen Dateien in ein Repository zusammengeführt So kümmert sich das Control Center beispielsweise darum dass die Objekte des Projektglossars einen eindeutigen Identfizierer haben damit beim Zusammenführen verschiedener Modelle erkannt wird bei welchen Objekten es sich um identische Objekte handelt Das Projektglossar kann nun in das Excelformular für die Prozesserfassung importiert werden Dies ist in der folgenden Abbildung dargestellt Hier wird deutlich wie Prozesse tabellarisch modelliert werden In der Spalte Typ kann man auswählen ob man ein Ereignis eine Funktion usw verwenden möchte Außer bei einem Startereignis sollte außerdem in der Spalte Vorgänger immer die Nummer des Vorgänger Objektes eingetragen werden In der EPK bedeutet dies später dass ein Verbindungspfeil gezeichnet wird Symbio überprüft dabei ob die Verbindung zulässig ist So kann man beispielsweise nicht zwei Ereignisse miteinander verbinden Die weiteren Spalten ermöglichen die Eingabe verschiedener Attribute oder die Angabe von verbundenen Objekten aus anderen Sichten Welche Spalten in einer bestimmten Zeile zur Verfügung stehen hängt vom Objekttyp ab So stehen in der Abbildung für Ereignisse keine Rollen oder Inputdaten zur Verfügung Bei den Funktionen

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2010/08/10/epks-mit-excel-modellieren/ (2016-04-24)
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  • ViFlow – deutlich mehr als nur Visio - Kurze Prozesse
    Elemente wie Swimlanes und als Rechtecke dargestellte Aktivitäten doch ist etwa die Verwendung von Sechsecken für Entscheidungen zumindest gewöhnungsbedürftig Auch die Auswahl der verwendbaren Objekttypen ist recht überschaubar Neben Aktivitäten gibt es noch Verzweigungen Datenflüsse Datenobjekte und Bereiche Bei Bereichen kann es sich z B um Organisationseinheiten oder IT Systeme handeln Sie können in Prozessmodellen als Swimlanes dargestellt werden Bereiche lassen sich auch hierarchisch gliedern Dadurch lässt sich z B die Struktur einer Aufbauorganisation abbilden Allerdings erfolgt das nicht in einem grafischen Modell sondern in einer Explorer Struktur Vielfältige Symbole und hinterlegte Informationen Man erhält bei der Modellierung recht wenig methodische Unterstützung So handelt es sich bei dem für Entscheidungen verwendeten Sechseck um ein reines Symbol hinter dem sich eigentlich auch nur eine Aktivität verbirgt Somit lässt sich z B nicht sicherstellen dass für alternative Zweige immer das Entscheidungssymbol verwendet wird Verwendet man die erweiterte ViFlow Schablone so stehen einem zusätzliche Symbole zur Verfügung mit denen man z B Prozesslandkarten modellieren kann Doch auch hier handelt es sich lediglich um weitere grafische Symbole für die bereits genannten Objekttypen Immerhin sind dort auch weitere Symbole für Bereiche enthalten die man beispielsweise verwenden kann um Organigramme oder IT Systemlandschaften abzubilden Leider scheint auch hier keine richtige Methodenunterstützung möglich zu sein die beispielsweise sicherstellen könnte dass man in einem Organigramm tatsächlich nur Organisationseinheiten miteinander verbindet Für jeden Objekttyp stehen eine Reihe von Attributen zur Verfügung Für Aktivitäten sind dies neben beschreibenden Attributen z B Dauern und andere Kennzahlen Potenziale selbst definierte Attribute Daten und Beteiligte Für beteiligte Rollen und Organisationseinheiten können verschiedene Beteiligungsarten angegeben werden wie z B Durchführender Mitwirkender oder Entscheider Datenobjekte können außerdem mit Dateien und Hyperlinks versehen werden Auch eine Versionierung von Prozessen und Objekten ist möglich Wem die Standard Darstellung in ViFlow nicht gefällt der kann das Erscheinungsbild über Grafikvorlagen anpassen Auch kann man eigene Symbole definieren Etwas versteckt im Support Bereich der ViCon Webseite findet sich übrigens auch eine Schablone mit den wichtigsten BPMN Symbolen für Prozesse und Kollaborationen Zwar umfasst diese nur einen Teil der gesamten BPMN und im Hintergrund werden auch nur die bereits vorhandenen ViFlow Objekttypen verwendet doch könnte die Verwendung einer Standardnotation z B die Kommunikation mit dem IT Bereich erleichtern Erstaunlich dass ViCon diese Möglichkeit nicht deutlicher herausstellt Leistungsfähiger Web Export Sehr leistungsfähig ist der im Standard mit enthaltene Web Export der die Modelle mitsamt ihren Details Attributen und Hinterlegungen veröffentlichen kann Sie lassen sich damit allen Mitarbeitern im Intranet zur Verfügung stellen Auch eine barrierefreie Webdarstellung ist möglich Eine eigene Reporting Komponente erlaubt darüber hinaus verschiedene vordefinierte Berichte zu erzeugen und auch eigene Berichte zu definieren Auch wenn ViFlow mit einer Datenbank arbeitet ist dennoch kein direkter Mehrbenutzerbetrieb möglich Um die Modelle mehrerer Modellierer zu integrieren bietet ViFlow einen speziellen Shared Modeling Mechanismus an Dabei wird eine Master Datenbank erstellt die kopiert und an die einzelnen Modellierer verteilt wird Änderungen der Master Datenbank lassen sich auf die lokalen Kopien übertragen Von Zeit zu Zeit muss dann ein Administrator die lokal hinzugefügten Modelle

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2011/06/22/viflow-deutlich-mehr-als-nur-visio/ (2016-04-24)
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  • Der neue BPMN-Expertenkurs ist erfolgreich gestartet - Kurze Prozesse
    praktische Anwendung anhand zahlreicher Beispiele Im Laufe der zwei Tage erstellten die sehr engagierten Teilnehmer eine ganze Reihe von Modellen Die nächsten Termine in der Schweiz 19 20 3 2013 Bern 17 18 4 2013 Zürich 29 30 5 2013 Lenzburg 23 24 10 2013 Lenzburg 27 28 11 2013 Bern Anmeldung bei Soreco Academy Als Modellierungswerkzeug kam der Xpert ivy Modeller zum Einsatz Dabei handelt es sich um eine ziemlich leistungsfähige Modellierungssuite die u a eine Integration von BPMN Modellen mit Organigrammen IT Bebauungsplänen usw ermöglicht und die Veröffentlichung der gesamten Modell Landschaft in dem sehr mächtigen Prozessportal Xpert ivy Publish erlaubt Die Einarbeitung in das Tool ging recht flott vonstatten Die Verknüpfung der BPMN mit anderen Modellen im Rahmen der Unternehmensmodellierung die in der Praxis vieler Unternehmen eine große Rolle spielt war ebenfalls Thema des ersten Tages Schließlich genügt es meist nicht nur die Abläufe zu modellieren Für ein unternehmensweites Prozessmanagement ist es außerdem erforderlich die Prozesse in eine übergreifende Prozesslandkarte einzuordnen Weiterhin kanne es z B wichtig sein welche Organisationseinheit an welchen Prozessen beteiligt sind oder welche Anwendungssysteme betroffen sind wenn ein Prozess geändert wird Für das Risikomanagement müssen Risiken und Kontrollen mit den Prozessen verbunden werden Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten derartige Informationen mit BPMN Modellen zu verbinden und eine umfassende Modellierung zu ermöglichen Schwerpunkt des zweiten Tages war die erweiterte BPMN Palette zur analytischen Modellierung Die Praxisbeispiele hierzu brachten die Teilnehmer gelegentlich ins Schwitzen doch meisterten sie die Aufgabenstellungen recht erfolgreich Schließlich warfen wir noch einen kurzen Blick auf die noch fehlenden eher speziellen BPMN Elemente des kompletten BPMN Sprachumfangs u a auch auf Konversations und Choreographiediagramme Auch wenn die fachliche Modellierung im Vordergrund der zwei Tage stand diskutierten wir den Übergang zur Prozessausführung an einem kleinen Beispielprozess der dann auch live ausgeführt wurde

    Original URL path: http://www.kurze-prozesse.de/2013/02/05/der-neue-bpmn-expertenkurs-ist-erfolgreich-gestartet/ (2016-04-24)
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