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  • Die Kraftwerkssieldung: Beginn der Industrialisierung
    Bereich Pomselberg einer bewaldeten Erhebung süd westlich von Bitterfeld 1839 datiert der erste Aufschluss eines Braunkohletagebaus Johann David Schmidt gab ihr den Namen seiner Frau Auguste Die Grube zog sich vom Pomselberg bis an die Ortsränder von Zschernodrf Ramsin und Renneritz im Norden und bis an die Hallesche Straße im Süden Der Abbau und der Transport erfolgten mehr oder weniger manuell Ab 1840 wurde eine Dampfmaschine zur Wasserhaltung benutzt Das Wasser wurde über verlassene Baue und Löcher zum Versickern geleitet Später wurde es über einen Landgraben der Mulde zugeleitet So alt sind die Anlagen zur Grundwasserhaltung in unserer Gegend schon Der nächste Tagebau war ab 1842 die Grube Richard zwischen Sandersdorf und Heideloh auf dem Gelände des Stakendorfer Busches Das war das Initial für die schicksalhafte Entwicklung der ganzen Region Bitterfeld Ab 1847 erfolgte der Aufschluss des Tagebaues Deutsche Grube durch einen Herrn Otto aus Halle und einem weiteren aus Köckern wie es heißt Ab 1850 1854 war Gustav Bauermeister alleiniger Besitzer der Deutschen Grube Er trug die Verant wortung für die Erweiterung der Grube um mehrere Brikettpressen einer Grubenbahn sowie einer umfassenden Wasser haltung mittels Dampfdruck maschine Die Chemische Fabrik Elektron Griesheim Main erwarb letztlich das Gelände für die

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  • Die Kraftwerkssieldung: Aufbauzeit
    Vaters Unter seiner Regie entwickelten sich die handbetriebenen Kohlegruben zu Großbetrieben mit maschineller Abraumförderung Mit der Veredelung der Braunkohle in neu errichteten Brikettfabriken seit 1871 steigerte Bauermeister den überregionalen Absatz Den ebenfalls abgebauten Ton nutzte er als Rohstoff für Ziegeleien und seit 1886 für eine Tonröhrenfabrikation Mit der Gründung des Salzbergwerk Neu Staßfurt 1899 und der Chemischen Werke Zscherndorf GmbH 1903 wurde Bauermeister einer der Mitbegründer der chemischen Industrie in Bitterfeld von deren sprunghaftem Wachstum um die Jahrhundertwende er als Rohstofflieferant profitierte Durch sein soziales Engagement für seine Belegschaft entstand ab 1890 die Arbeiterwohnsiedlung Deutsche Grube am Westrand Bitterfelds mit einer Schule und einer Kirche Bauzeit 1905 1907 Bauermeister war auch einer der Pioniere des Bergbaus im Lausitzer Braunkohlerevier mit der Gründung einer Grube bei Schwarzheide auch wenn diese aufgrund hohen Grundwasserzustroms nicht lange Bestand hatte 1918 verkaufte er die Deutsche Grube an die Agfa Wolfen Zeit nach dem ersten Weltkrieg Das seit den 1870er Jahren durch Braunkohletagebau und seit der Zeit um 1900 durch die Großchemie wachsende Bitterfelder Industriegebiet war damals eines der stärksten Zuzugsgebiete Deutschlands Jedoch kam der Wohnungsbau während des Krieges 1914 1918 fast völlig zum erliegen bzw brach nach 1918 fast völlig zusammen Durch den Ingenieur Chemiker und das Aufsichtsratsmitglied Ignatz Stroof wurde bereits vor dem Krieg ein Siedlungsprojekt mit Kleinwohnungen am Standort der Chemischen Fabrik Griesheim Elektron angeregt Dieses wurde aber erst am 23 12 1919 dem Aufsichtsrat vorgelegt und verabschiedet Es war der Anfang für die am Kraftwerksausgang gelegene Siedlung für Arbeitern und Beamte Der Grundstein für die Entstehung der heutigen Kraftwerkssiedlung war gelegt Der Hauptteil der Siedlung entstand während des ersten Bauabschnittes in der Zeit zwischen 1920 und 1924 Angefangen bei der Elektron Straße über den Plieninger Platz heute Otto Hahn Platz Ertelstraße Ignatz Stroof Straße Brüder Lang Straße Stefan Simon Straße bis

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  • Die Kraftwerkssieldung: Zeit des Nationalsozialismus
    Planes der Siedlung Hiervon gibt es mehrere Ausführungen Wir stellen heute eine Teilzeichnung der Siedlung vor Auf den ersten Blick fällt auf dass die Siedlung sich jeweils um viereckige Plätze an deren Rändern die Siedlungshäuser stehen anordnet Die Siedlung ließ von Anfang an Raum für individuelle Gestaltungen durch die Bewohner die selbständig kleine Gartengrundstücke direkt am Haus bearbeiten konnten In Notzeiten sicherte die Anbaumöglichkeiten von Obst und Gemüse oder etwa die Aufzucht von Kleingetier wie Huhn und Kaninchen dem einen oder anderen Anwohner auch das Auskommen und Teile der eigenen Ernährung 1928 wurden in der heutigen Robert Bunsen Straße noch vier Fünffamilienhäuser errichtet Diese waren im Gegensatz zu den anderen Gebäuden nicht verputzt sondern mit gelben Klinkerziegeln als Fassade gebaut Der Bauabschnitt ab 1937 stand unter dem Primat Volkswohnraum zu schaffen In dieser Zeit wurden die Gebäude in der heutigen Ernst Borsbach und Brüder Lang Straße in wiederum abgewandelten Stilen errichtet Die Siedlung hat hatte in jedem Falle den Charakter eines eigenständigen Gemeinwesens bzw Stadtteils Dies änderte sich freilich im Verlaufe der Zeit öfter z B durch Umwidmung von Gebäudenutzungen Abriss und Neubau und die Veränderungen im Bereich des kleinen Parkes Was unsere Karte ebenfalls deutlich macht Diesen Park gab

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  • Die Kraftwerkssieldung: DDR-Zeit
    Töne abzusondern ganz ohne Surround Sound Abends hörte man indes gerne ein Hörspiel Wir Kinder schliefen in einem Zimmer welches mit einscheibigen Fenstern von der Außenwelt getrennt waren Im Winter bildeten sich Eiskristalle an den Fenstern weil es wurde nicht geheizt Dafür hatten wir dicke Federbetten die auch bei leichtem Frost richtig warm hielten Wenn wir als Kinder einkaufen geschickt wurden bekamen wir genau das Geld mit was wir brauchten Ein einfaches Roggenbrot kostete 78 Pfennige ein Mischbrot 92 Pfennige Wir hatten die Wahl unter drei Bäckereien War einfaches Brot ausverkauft wenn wir an der Reihe waren so hieß das ohne Brot nach Hause zu gehen weil das Geld einfach nicht reichte Ebenso war es bei Milch die sonntags früh frisch angeboten wurde Dazu diente eine sogenannte Milchhalle Die hatte wir in jedem Straßenzug Drei Fleischerläden versorgten uns mit dem was Schwein und Rind boten Mangel nahmen wir als Kinder so nicht wahr Für uns war immer genug da Die Schule war zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen Ein Fahrrad baute man sich selbst aus Schrottteilen zusammen und war furchtbar stolz darauf wenn es ein Prüfabzeichen für Sicherheit im Straßenverkehr im Verkehrsgarten dafür gab Solche wurden von der Volkspolizei betrieben Wir hatten nicht viel an materiellen Werten wir hatten uns hatten Freunde glaubten an eine friedvolle Zukunft und wir glaubten auch den Unfug den uns die Staatsorgane wie z B die Schule vorgaben Trotzdem gingen wir gern in die Schule Ein altes Gebäude von enormer Dominanz für die ganze Gegend Dort wurden wir allem versorgt was notwendig war Bis hin zu Schulspeisung und jede Menge Möglichkeiten gemeinsam was zu unternehmen Wir trafen uns und fuhren mit Rollern und Fahrrädern in die Flussaue um dort Geländespiele zu unternehmen Ganz ohne staatliche Einflussnahme übrigens Einfach nur aus Spaß Wir bastelten uns

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  • Die Kraftwerkssieldung: Nachwendezeit
    Kurier Über uns Kontakt Email form Enter your name Enter your email Enter a text Select options blue red green Menü Die Siedlung Aktuelles Historisches Beginn der Industrialisierung Aufbauzeit Zeit des Nationalsozialismus DDR Zeit Nachwendezeit Thank you Bilder Der KWS

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  • Die Kraftwerkssieldung: Alte Ansichten (1)
    Bahnhof auf alten Postkarten 00 00 Bitterfelder Bahnhof in alten Ansichten Gärten und Parks in Bitterfeld auf alten Postkarten 00 00 Bitterfelder Gärten und Parks auf alten Postkarten Menü Die Siedlung Aktuelles Historisches Bilder Alte Ansichten 1 Alte Ansichten 2

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  • Die Kraftwerkssieldung: Alte Ansichten (2)
    Bitterfelder Industrie auf alten Postkarten 00 00 Bitterfelder Industrie in alten Ansichten Diverses in Bitterfeld auf alten Postkarten 00 00 Diverses in Bitterfeld auf alten Postkarten Menü Die Siedlung Aktuelles Historisches Bilder Alte Ansichten 1 Alte Ansichten 2 Aus der

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  • Die Kraftwerkssieldung: Aus der Siedlung
    Siedlergemeinschaft Kraftwerkssiedlung und unternahmen einen Ausflug mit der MS Vineta auf dem großen Goitzsche See Anschließend war an der Pistorschule bei Gegrilltem und einem Bierchen Gelegenheit zur Gemütlichkeit Das wurde auch reichlich genutzt Es war rundum eine schöne runde Sache an der alle Spaß hatten Am 20 August 2011 trafen sich die Mitglieder und Freunde der Siedlergemeinschaft Kraftwerkssiedlung und unternahmen einen Ausflug mit der MS Vineta auf dem großen Goitzsche

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