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  • Neue EU-Erbrechtsverordnung » KMP Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner mbB
    schon ab 2014 nutzen Prüfungspflichtig sind Bilanzen von GmbHs künftig erst ab einer Bilanzsumme von 6 Mio und oder einem Umsatz von 12 Mio mehr Neue Gesetze zum Schutz der Kleinanleger Zum Schutz der Kleinanleger sind in den vergangenen Monaten gleich mehrere Gesetze verabschiedet worden mehr Neue EU Erbrechtsverordnung Neue Regelung tritt ab dem 17 08 2015 in Kraft Erbrechtsverordnung Für Erbfälle die ab dem 17 08 2015 eintreten gilt die zum 16 08 2012 in Kraft getretene Europäische Erbrechtsverordnung EUErbVO Nr 650 2012 Kennzeichnend für die neue Verordnung sind Änderungen im anwendbaren Erbrecht sowie das Europäische Nachlasszeugnis Letzteres verkörpert einen EU einheitlichen Erbnachweis Erbrechtsverfahrensgesetz Die Umsetzung der Verordnung in nationales Recht erfolgt durch ein neues Internationales Erbrechtsverfahrensgesetz IntErbRVG Dieses ist Teil eines Gesetzes zum Internationalen Erbrecht und zur Änderung von Vorschriften zum Erbschein sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften In dem neuen Gesetz werden u a die gerichtlichen Zuständigkeiten für das Europäische Nachlasszeugnis geregelt als auch die entsprechenden Regeln zum deutschen Erbschein angeglichen Darüber hinaus wird das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit ergänzt durch verfahrensrechtliche Regelungen zum Erbschein Diese werden aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch entnommen und übertragen neue 352 bis 352e Konsequenzen für die Erbschaftsteuer Keine Änderungen bzw Anpassungen ergeben sich hingegen bei der Erbschaftsteuerpflicht Verstirbt ein deutscher Staatsangehöriger mit letztem Wohnsitz in Frankreich gilt zwar ab dem 17 08 2015 französisches Erbrecht Im Erbschaftsteuergesetz bleibt hingegen nach wie vor maßgeblich ob der Erblasser seit mehr als 5 Jahren seinen gewöhnlichen Aufenthalt nicht mehr in Deutschland und hierzulande auch keinen Wohnsitz mehr hatte Nur in diesem Fall unterliegt lediglich das Inlandsvermögen des Deutschen der beschränkten Erbschaftsteuerpflicht Hat hingegen der Erbe seinen Wohnsitz in Deutschland unterliegt der Nachlass der unbeschränkten deutschen Erbschaftsteuerpflicht Daran ändert nichts dass der Erbfall nach französischem Erbrecht abzuwickeln ist

    Original URL path: http://www.kmp-berlin.de/content/servicenavigation/fachliche_informationen/steuernews/juli_2015/neue_eu_erbrechtsverordnung/index_ger.html (2016-04-25)
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  • Neues Bürokratieentlastungsgesetz » KMP Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner mbB
    Tantiemen handelt es sich um erfolgsabhängige neben festen Bezügen zusätzlich gewährte Gratifikationen mehr Schuldzinsenabzug nach dem Immobilienverkauf Vielfach endet eine Immobilieninvestition mit einem Verlust mehr Neue Pfändungsfreigrenzen Zur Sicherstellung des Existenzminimums eines jeden Schuldners gelten bestimmte Pfändungsfreigrenzen für das Arbeitseinkommen mehr Neues Bürokratieentlastungsgesetz Geplante Neuregelungen im Überblick Gesetzentwurf Vor wenigen Wochen hat die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie kurz genannt Bürokratieentlastungsgesetz vorgelegt Mit dem Gesetz sollen einzelne im Kabinettsbeschluss vom 11 12 2014 enthaltene Eckpunkte umgesetzt werden Die wesentlichen Entlastungspläne im Einzelnen Buchführungsgrenzen Die Buchführungsgrenzen werden erhöht Unternehmen sollen künftig erst ab einer Umsatzgrenze von 600 000 derzeit 500 000 oder einem Gewinn von 60 000 derzeit 50 000 der Buchführungspflicht unterliegen Auch die handelsrechtlichen Buchführungsvorschriften werden den höheren Grenzbeträgen entsprechend angepasst 241a Handelsgesetzbuch HGB Faktorverfahren Das für Ehegatten optionale Faktorverfahren soll künftig für 2 Jahre gelten Dabei sollen für die Ermittlung des Faktors die Einkommensverhältnisse jenes Kalenderjahrs maßgeblich sein für das der Faktor erstmals gelten soll Die Ehegatten können den Faktor allerdings jederzeit ändern lassen wenn sie eine günstigere Verteilung des Splittingvorteils wollen Die Faktoränderung wird nicht als Wechsel der Lohnsteuerklasse angesehen Eine Berichtigungspflicht zulasten der Steuerpflichtigen besteht nicht Lohnsteuerpauschalierung Für die Anwendung der Lohnsteuerpauschalierung bei kurzfristigen Beschäftigungen wird die Verdienstgrenze an den Mindestlohn angepasst Künftig darf der Arbeitslohn 68 durchschnittlich je Arbeitstag betragen bisher 62 Kirchensteuer Schließlich enthält der Gesetzentwurf auch eine Bürokratieentlastung für Banken Diese müssen ihre Kunden künftig nicht mehr jedes Jahr auf eine bevorstehende Datenabfrage der Kirchensteuerabzugsmerkmale hinweisen Inkrafttreten Das Gesetz soll noch vor der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden und in Kraft treten Die Neuregelungen sollen ab dem Veranlagungszeitraum 2015 gelten Die höheren Buchführungsgrenzen sollen erstmalig für Geschäftsjahre anwendbar sein die nach dem 31 12 2015 beginnen Stand 27 Mai 2015 nach oben Servicenavigation Startseite Aktuelles Karriere

    Original URL path: http://www.kmp-berlin.de/content/servicenavigation/fachliche_informationen/steuernews/juni_2015/neues_b%C3%BCrokratieentlastungsgesetz/index_ger.html (2016-04-25)
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  • Neues Steuertarifänderungsgesetz » KMP Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner mbB
    Eine Entnahme des betrieblich genutzten Kraftfahrzeugs erfolgt vielfach nach Ende der steuerlichen Abschreibung spätestens also nach sechs Jahren mehr Überstunden bei geringfügiger Beschäftigung Für geringfügig Beschäftigte bestehen seit Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes Aufzeichnungspflichten hinsichtlich der geleisteten Arbeitsstunden mehr Neues Steuertarifänderungsgesetz Erhöhung des Grundfreibetrages Kindergeld und Kindergeldfreibetrag Verfassungsrechtliche Vorgaben Der Steuergesetzgeber ist verfassungsrechtlich verpflichtet die Höhe des steuerfrei zu stellenden Existenzminimums als auch das Existenzminimum von Kindern bei der Berücksichtigung des Einkommens der Eltern zu überprüfen Ende Januar 2015 hat die Bundesregierung den 10 Existenzminimumbericht vorgelegt Dieser gibt Aufschluss darüber in welcher Höhe der Grundfreibetrag und der Kinderfreibetrag 2015 und 2016 anzupassen sind Ebenfalls Ende Januar erfolgte die Veröffentlichung des ersten Progressionsberichts Dieser enthält Angaben über das sich aus der kalten Progression ergebende zusätzliche Steueraufkommen Tarifänderungen Auf Basis der Informationen aus den beiden Berichten hat der Gesetzgeber einen Entwurf für ein Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrages des Kinderfreibetrages des Kindergeldes und des Kinderzuschlags veröffentlicht Danach soll der Grundfreibetrag im laufenden Jahr 2015 von 8 354 auf 8 472 und 2016 auf 8 652 steigen Die Änderungen 2015 sollen unecht rückwirkend erfolgen Der Kinderfreibetrag soll 2015 auf 2 256 pro Elternteil steigen gegenwärtig 2 184 2016 ist eine nochmalige Anhebung auf 2 304 geplant Die Kinderfreibeträge gelten jeweils pro Elternteil Analog zur Anhebung des Kinderfreibetrags soll das Kindergeld angehoben werden 2015 um 4 und 2016 nochmals um 2 pro Kind und Monat Entlastungswirkung Die Entlastungswirkung durch den höheren Grundfreibetrag ist für Steuerpflichtige allerdings gering Nach vorläufigen Berechnungen dürfte sich die maximale Entlastung 2015 bei etwa 23 bewegen und 2016 gegenüber 2015 etwa bei 36 liegen jeweils inklusive Solizuschlag bei Anwendung der Grundtabelle Die Erhöhung des Grundfreibetrages für 2015 führt für Teile des Jahres zu einer Korrektur bei der Lohnsteuerabrechnung Die Arbeitgeber sind insoweit nach dem Einkommensteuergesetz 41c Abs 1 Satz 2 EStG verpflichtet

    Original URL path: http://www.kmp-berlin.de/content/servicenavigation/fachliche_informationen/steuernews/mai_2015/neues_steuertarif%C3%A4nderungsgesetz/index_ger.html (2016-04-25)
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  • Ärztliche Versorgung in Alten- und Pflegeheimen » KMP Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner mbB
    und Pflegeheimen Komplette medizinische Versorgung umsatzsteuerfrei Bisherige Regelung Pflegeleistungen eines Arztes waren bisher wie folgt aufzuteilen Die unmittelbaren Behandlungsleistungen waren als Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin nach der allgemeinen Regelung umsatzsteuerfrei 4 Nr 14a Umsatzsteuergesetz Die sonstigen Leistungen wie unter anderem die Visite oder die Erstellung eines Therapieplanes mussten hingegen separat abgerechnet werden und waren umsatzsteuerpflichtig Vorstoß Finanzministerium NRW Das Finanzministerium des Landes Nordrhein Westfalen hat jetzt in einer Pressemitteilung vom 17 7 2015 erklärt auch die ärztlichen Leistungen die über die eigentliche Heilbehandlung hinausgehen und im Rahmen eines Strukturvertrags erfolgen regelmäßig von der Umsatzsteuerpflicht auszunehmen Dies heißt konkret dass Ärztinnen und Ärzte bei ihrer Honorarabrechnung künftig nicht mehr zwischen Heilbehandlungen und weiteren sonstigen Leistungen unterscheiden müssen Vielmehr können alle Leistungen gesamt und einheitlich abgerechnet werden Rufbereitschaft Die einheitliche Umsatzsteuerfreiheit schließt insbesondere auch die Vergütung von Rufbereitschaften im Rahmen von vertraglichen Vereinbarungen mit Alten und Pflegeheimen ein Vergütungen für die Rufbereitschaft sollen künftig umsatzsteuerfrei bleiben Damit soll die Bereitschaft von Ärztinnen und Ärzten sich für ihre Patientinnen und Patienten auch in Pflegeheimen zu engagieren nicht durch Steuernachteile behindert werden heißt es in der Pressemitteilung BMF Schreiben Eine bundeseinheitliche Anwendung der neuen Befreiungsregelungen durch die Finanzverwaltung bedingt allerdings dass das Bundesministerium

    Original URL path: http://www.kmp-berlin.de/content/servicenavigation/fachliche_informationen/aerztenews/winter_2015/%C3%A4rztliche_versorgung_in_alten_und_pflegeheimen/index_ger.html (2016-04-25)
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  • Umsatzsteuer für ästhetische Operationen » KMP Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner mbB
    vermietet mehr Gewinnmindernde Rückstellungen für Honorarrückforderungen Ärztinnen und Ärzte die ihren steuerpflichtigen Gewinn mittels Bilanzierung ermitteln lassen können für bestimmte Verpflichtungen Rückstellungen bilden mehr Kulturlinks Aktuelle Festivals und kulturelle Veranstaltungen mehr Umsatzsteuer für ästhetische Operationen Umsatzsteuerfrei bei Krankheit oder Verletzung Heilbehandlungsleistungen Ärztliche Leistungen unterliegen nur dann nicht der Umsatzsteuer wenn es sich um Heilbehandlungsleistungen handelt Nach ständiger Rechtsprechung und Verwaltungspraxis liegen solche vor wenn die Tätigkeit des Arztes einer Diagnose Behandlung und soweit möglich der Heilung von Krankheiten oder Gesundheitsstörungen dient Eine Heilbehandlungsleistung muss einen therapeutischen Zweck haben kann aber auch zum Zweck der Vorbeugung erfolgen Ästhetische Operationen und ästhetische Behandlungen Führen Ärztinnen und Ärzte ästhetische Operationen und Behandlungen durch führen diese oftmals hinsichtlich einer Umsatzsteuerpflicht zu Diskussionen mit der Finanzverwaltung Der Europäische Gerichtshof EuGH hat Schönheitsoperationen allgemein von der Umsatzsteuerpflicht ausgenommen soweit diese Leistungen dazu dienen Krankheiten oder Gesundheitsstörungen zu diagnostizieren zu behandeln oder zu heilen EuGH Urteil vom 21 03 2013 C 91 12 PFC Clinic Der EuGH hat in diesem Urteil auch gesundheitliche Probleme psychologischer Art anerkannt BFH Urteil Im Streitfall waren ästhetisch chirurgische Maßnahmen wie Fettabsaugungen Gesichts Hals und Augenlidstraffungen sowie Brustvergrößerungen verkleinerungen und straffungen zu beurteilen Der Klinikbetreiber ging von einer steuerfreien Heilbehandlung aus Nicht so das Finanzamt Der Bundesfinanzhof hat diesen Fall unter Berufung auf obige EuGH Rechtsprechung an die Erstinstanz das Finanzgericht Rheinland Pfalz zurückverwiesen Urteil vom 04 12 2014 V R 16 12 Begründung mangelnde Sachverhaltsaufklärung Fazit Für die umsatzsteuerliche Beurteilung ästhetischer Behandlungen bedarf es einer umfassenden Sachverhaltsaufklärung Diese hat unter größtmöglicher Wahrung des zwischen Arzt und Patient bestehenden Vertrauensverhältnisses zu erfolgen Anonymisierte Patientenunterlagen können hierzu verwendet werden Gleichzeitig haben Patienten in solchen Fällen detaillierte Angaben zu der mit dem jeweiligen Behandlungsfall verfolgten therapeutischen oder prophylaktischen Zielsetzung vorzulegen Stand 28 August 2015 nach oben Servicenavigation Startseite Aktuelles Karriere Linkportal Online Rechner Formulardownload

    Original URL path: http://www.kmp-berlin.de/content/servicenavigation/fachliche_informationen/aerztenews/herbst_2015/umsatzsteuer_f%C3%BCr_%C3%A4sthetische_operationen/index_ger.html (2016-04-25)
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  • Sterbegelder aus der Ärzteversorgung » KMP Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner mbB
    ärztlichen Verordnung ab mehr Kauf einer Praxisausstattung Die Mehrwertsteuer bzw im Fachjargon Umsatzsteuer genannt ist von einem Unternehmer auf jeden steuerbaren Umsatz zu verrechnen mehr Kulturlinks Aktuelle Festivals und kulturelle Veranstaltungen mehr Sterbegelder aus der Ärzteversorgung Sterbegeldbezüge als steuerpflichtige sonstige Einkünfte Andere Leistungen Andere Leistungen die von berufsständischen Versorgungseinrichtungen gezahlt werden unterliegen im Regelfall als sonstige Einkünfte der Einkommensteuerpflicht 22 Nr 1 Satz 3 Buchst a Doppelbuchst aa des Einkommensteuergesetzes Eine katalogmäßige Aufzählung der steuerpflichtigen anderen Leistungen enthält das Gesetz nicht Die Besteuerung anderer Leistungen zählt daher zu den häufigsten Streitpunkten mit dem Finanzamt Sterbegelder So auch in dem Fall den das Finanzgericht Baden Württemberg entschieden hatte Az 4 K 1203 11 Streitpunkt war ein von der Baden Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte Zahnärzte und Tierärzte gezahltes Sterbegeld Das FG hat entschieden dass die Leistung nicht als andere Leistung der Besteuerung unterliegt Begründung Es handelt sich hier nicht um kapitalisierte wiederkehrende Bezüge Auffassung des Bundesfinanzhofs Gegen das FG Urteil ist ein Revisionsverfahren anhängig Az X R 13 14 Der Bundesfinanzhof hat allerdings in zwei ähnlich gelagerten Verfahren die Steuerpflicht von Einmalleistungen bejaht In einem Verfahren ging es um die Steuerpflicht einer einmaligen Kapitalzahlung des Versorgungswerks der Apothekerkammer Für eine Besteuerung als andere Leistung sei nach Auffassung des BFH nicht zugleich das Vorliegen wiederkehrender Bezüge maßgeblich Urt v 23 10 2013 X R 3 12 Ebenso als steuerpflichtig wertete der BFH einmalige Teilkapitalleistungen des Zahnärztekammer Versorgungswerkes Urt v 23 10 2013 X R 21 12 Die Entscheidung in dem anhängigen Revisionsverfahren des FG Baden Württemberg bleibt also spannend Fazit Ärztinnen und Ärzte müssen auch für einmalige Leistungen aus ihren Versorgungswerken die keine wiederkehrenden Bezüge darstellen stets mit einer Einkommensteuerpflicht rechnen Der BFH hat allerdings auch betont dass Kapitalleistungen berufsständischer Versorgungseinrichtungen als außerordentliche Einkünfte betrachtet und ermäßigt besteuert werden können Stand 27 Mai

    Original URL path: http://www.kmp-berlin.de/content/servicenavigation/fachliche_informationen/aerztenews/sommer_2015/sterbegelder_aus_der_%C3%A4rzteversorgung/index_ger.html (2016-04-25)
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  • Honorar für Studienteilnahme umsatzsteuerfrei? » KMP Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner mbB
    Ärztinnen und Ärzte können Aufwendungen für berufliche Fahrten grundsätzlich als Werbungskosten geltend machen mehr Abwehr von Gewerbesteueransprüchen Ärztinnen und Ärzte erzielen grundsätzlich als freiberuflich tätige Personen Einkünfte aus selbstständiger Arbeit und nicht aus Gewerbebetrieb mehr Kulturlinks Im Frühjahr 2015 gibt es wieder viele interessante Veranstaltungen mehr Honorar für Studienteilnahme umsatzsteuerfrei BFH Studie muss therapeutischen Zwecken dienen Der Fall Eine medizinisch diagnostische Gemeinschaftspraxis in der Rechtsform einer GbR nahm an zwei Studien von Pharmafirmen teil Die vereinnahmten Honorare behandelte die Praxis GbR als Entgelte für eine umsatzsteuerfreie Heilbehandlung Dem folgte das Finanzamt nicht Das erstinstanzliche Finanzgericht Berlin Brandenburg Urt v 22 04 2014 2 K 10245 11 wies die Klage ab mit der Begründung dass die Teilnahme an Studien für Pharmaunternehmen nur unter der Voraussetzung eine Heilbehandlung sein könne dass diese therapeutischen Zwecken diene Heilbehandlungen Der Bundesfinanzhof wies die Beschwerde ebenfalls ab Urt v 11 12 2014 XI B 49 14 Gemäß dem Umsatzsteuerrecht sind Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin 4 Nr 14 des Umsatzsteuergesetzes umsatzsteuerfrei Dieser Begriff umfasst nach Auffassung des Bundesfinanzhofs BFH sowie der Rechtsprechung Leistungen die der Diagnose Behandlung und soweit möglich Heilung von Krankheiten oder Gesundheitsstörungen dienen Zweck der Maßnahmen muss es sein die menschliche Gesundheit zu schützen aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen Sonstige ärztliche Leistungen Maßnahmen oder medizinische Eingriffe die zu anderen Zwecken erfolgen stellen keine Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin dar Für diese greift folglich auch nicht die Umsatzsteuerfreiheit Fazit Die Frage des umsatzsteuerfreien Arzthonorars für eine Studienteilnahme lässt sich nicht allgemein beantworten Sie hängt von dem Umstand ab ob die Studienteilnahme therapeutischen oder anderen Zwecken dient Ärztinnen und Ärzte trifft hierfür die Feststellungslast Ist im Einzelfall der therapeutische Zweck strittig sollte mit den Pharmaunternehmen ein Honorar zuzüglich Mehrwertsteuer vereinbart werden Stand 25 Februar 2015 nach oben Servicenavigation Startseite Aktuelles Karriere Linkportal Online Rechner Formulardownload Fachliche Informationen

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  • Schönheitsoperation keine außergewöhnliche Belastung » KMP Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner mbB
    Haftpflicht Rahmenvertrag einbezogen mehr Minimierung des steuerpflichtigen Gewinns 2014 Ärztinnen und Ärzte ermitteln ihren steuerpflichtigen Gewinn regelmäßig durch Einnahmen Überschussrechnung mehr Kulturlinks Aktuelle Kulturveranstaltungen und Ausstellungstermine mehr Schönheitsoperation keine außergewöhnliche Belastung Aktuelle Finanzgerichtsentscheidungen Schönheitsoperationen Operationskosten für eine Bruststraffung und Brustverkleinerung stellen keine außergewöhnlichen Belastungen dar wie das Finanzgericht Rheinland Pfalz in einem inzwischen rechtskräftigen Urteil entschieden hat Urt v 20 05 2014 5 K 1753 13 Daran änderte auch die Vorlage eines Attestes nichts Darin wurde die deutliche Ungleichheit der Brüste bescheinigt welche zu einer gravierenden psychosomatischen Belastung mit Störungen des Körperbildes und des Selbstwertgefühls führe Geltend gemacht wurden Operationskosten von rund 4 600 Das Finanzamt erkannte die Kosten nicht an Die Krankenkasse übernahm die Kosten ebenfalls nicht Das Finanzgericht sah in den Operationskosten vorbeugende Aufwendungen die auf einer freien Willensentschließung beruhten Sie seien deshalb den nicht abzugsfähigen Kosten der Lebenshaltung zuzurechnen Entstellende Wirkung Etwas anderes gilt nur wenn eine Beeinträchtigung der Körperfunktion und damit ein Krankheitswert zugrunde liegt Dies sei der Fall wenn der Betroffene in seiner Körperfunktion beeinträchtigt ist oder an einer Abweichung vom Regelfall leide die entstellend wirke Soweit aber lediglich psychische Belastungen vorliegen würden die mit den Mitteln der Psychotherapie zu behandeln sind wäre eine Schönheitsoperation nicht zu rechtfertigen und die Kosten vom Steuerabzug ausgeschlossen Hohe Honorarvorauszahlungen In einem anderen Fall das Honorar eines Zahnarztes betreffend hat das Finanzgericht München entschieden dass vorausbezahlte Honorare für eine Zahnbehandlung in Höhe von 45 000 den Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten darstellen Dies ist dann der Fall wenn kein wirtschaftlich vernünftiger Grund für die Vorauszahlung ersichtlich ist Urt v 12 05 2014 7 K 3486 11 Im Streitfall ging das Gericht von einem Missbrauch aus Der Steuerpflichtige hatte die Zahlung in einem Jahr geleistet in dem er eine hohe Abfindung erhalten hatte und der Spitzenprogression unterlag Stand 27 November 2014 nach

    Original URL path: http://www.kmp-berlin.de/content/servicenavigation/fachliche_informationen/aerztenews/winter_2014_15/sch%C3%B6nheitsoperation_keine_au%C3%9Fergew%C3%B6hnliche_belastung/index_ger.html (2016-04-25)
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