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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Lesebericht: Frans de Waal, Der Mensch, der Bonobo und die zehn Gebote
    Boschs berühmtes Triptychon Der Garten der Lüste 1503 1504 zeigt die ganze Ausgelassenheit der Figuren vor dem Sündenfall oder der ist gar nicht vorgesehen Eine Welt ohne Gott Welche Stellung hat die Religion Und ist unsere Humanität in uns angelegt De Waal ist überzeugt dass Tiere sehr wohl über Dispositionen verfügen die wir als moralisch bezeichnen vgl S 12 Um seine These zu erläutern berichtet er über seine Beobachtungen hinsichtlich des Altruismus und der Empathie bes auch S 180 ff in der Tierwelt De Waal kann mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen die aus unendlich vielen Tierbeobachtungen stammen den Leser beeindrucken Hinsichtlich unserer Verwandtschaft mit den Menschenaffen ist Demut angesagt Wir haben Computer und Flugzeuge aber unser psychologische Verfassung bleibt die eines sozialen Primaten S 29 stellt er fest wenn es um den Vergleich von Grundbedürfnissen bei Menschenaffen und uns geht Unsere moralischen Empfindungen und Intuitionen so de Waal zeigten eine besondere Kontinuität mit anderen Primaten vgl S 31 Der Gemeinschaftsgeist S 35 unter den Schimpansen sieht er als Beweis dafür an das die Elemente der Moral älter sind als die Menschen Andererseits will er aber mit dieser Bemerkung keinesfalls die Religion aus unserer Gesellschaft verbannen Ihm geht es darum das Bedürfnis nach Religion zu verstehen als es zu entwerten S 35 Reziproker Altruismus S 49 ist eines der Stichwörter das aus de Waals Tierbobachtungen resultiert und er lässt die Ergebnisse früherer Forscher Revue passieren um seine eigenen Erkenntnisse einzuordnen Besondere Aufmerksamkeit lässt de Waal den Bonobos zukommen bes S 90 116 Seine Versuche belegen seine These dass Schimpansen am Wohl der anderen interessiert seien vgl S 165 De Waal folgert aus seinen Versuchen und Beobachtungen Inzwischen lässt sich kaum noch leugnen dass prosoziales Verhalten keine rein menschliche Eigenschaft ist sondern auch bei anderen Tieren vorkommt S 168 Seine Gegenbeweise erschüttern die Vorstellung dass nur Menschen am Wohlergehen der anderen interessiert seien S 169 Fotos zwischen S 176 177 Seine Beobachtungen von Gruppenprozessen unter Schimpansen zeigt ihm wie Unterdrückung von Impulsen funktoniert S 204 hier ist für de Waal der Ausgangspunkt für die menschliche Moralität angelegt Impulskontrolle ist der Schlüssel zur Moral S 204 Vgl auch Sozialkodex S 212 ff mit seinen Vorschriften S 220 ff De Waal weist auf eine zweite Kraft hinter der Moral hin Unser hierarchisches Wesen und unsere Angst vor einer Bestrafung De Waal will nicht missverstanden werden denn er unterstreicht dass Menschenaffen nicht im gleichen Sinn moralisch seien wie wir aber sie zeigten sehr wohl Bestandteile von Moralität vgl S 251 Den Menschen werde das moralische Prinzip keinesfalls von außen aufgestülpt sondern es stamme aus tief verwurzelten Werten die schon immer vorhanden gewesen seien vgl S 306 Frans de Waal Der Mensch der Bonobo und die Zehn Gebote Moral ist älter als Religion Aus dem Amerikanischen von Cathrine Hornung Original The Bonobo and the Atheist In Search of Humanism Among the Primates 1 Aufl 2015 365 Seiten gebunden mit Schutzumschlag Tafelteil ISBN 978 3 608 98045 5 Der Beitrag wurde am Montag den 5 Oktober

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Lesebericht, Hans Hopf, Die Psychoanalyse des Jungen
    wo es entsteht und besteht Dann wird sie auch nicht zur Diskriminierung Polarisierung oder Pathologisierung beitragen sondern zur Freiheit des einzelnen und der anderen S 225 Hans Hopf verfügt über eine ausgeprägte Erfahrung aus der langen Zeit seines Berufslebens und kann Kinder der Kriegsgeneration am eigenen Beispiel mit den Zappelphilipps der heutigen Bildschirmgeneration prima vergleichen Unsere nachmittagelangen km weiten Fahrten immer wieder halbrund um Köln herum durch den Stadtwald statt Hausaufgaben sind mir noch wohlvertraut Hopf geht ausführlich auf die Geschlechtsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen ein er streift die biologischen Unterschiede die man nicht so recht wegdisktuieren kann und beschäftigt sich mit den Unterschieden S 26 f et passim die heute in der Gesellschaft manchmal einer gewissen Einebnung nicht widerstehen sollen Mädchen und Poesiealbum im Kindergarten ja Wasserpistole und Jungen nein Das ist natürlich nicht alles aber Hopf deutet zu Recht die Problematik eines durch und durch weiblich organisierten Erziehungsystems an Er kennt die Lernstörungen bei Jungen S 29 will sie nicht unterbewerten versteht sie aber als Gründe für mehr Handlungsbedarf Sein Ansatz berücksichtigt die Wechselwirkungen zwischen Leib und Seele S 31 der Interaktion von biologischen und soziokulturellen Faktoren S 36 vgl S 39 Mutter und Sohn S 40 ff stehen im 1 Kapitel im Zentrum seiner Überlegungen Der Leser staunt über die Vielfalt der Sekundärliteratur die Hopf nennt prüft verwirft oder bestätigt Sein Buch erklärt wie der Säugling und dann der Junge eine spezifische männliche Identität erwirbt S 47 ff Kapitel 2 untersucht das Verhältnis zwischen Vater und Sohn und erklärt wieso er für die Entwicklung der Geschlechtsidentität so wichtig ist S 75 ff Stichwort Kerngeschlechtsidentität S 78 und die Folgen je nachdem ob die Mutter strahlt oder entsetzt guckt wenn der Kleine sein Anhängsel entdeckt ib und S 117 Jungen haben mehr Probleme Jungen und Männer sind sich ihrer Männlichkeit weitaus unsicherer als Mädchen und Frauen ihrer Weiblichkeit und das bleibt so bis ins hohe Alter S 84 schreibt Hopf Jetzt geht es in die Details Kapitel 3 Schaltstellen der Triebentwicklung Psychologische Feinmechanik Hier geht es um den Kastrationskomplex S 99 ff und den Ödipuskomplex S 119 ff den habe ich woanders noch sie gut erklärt gefunden Nebenbei bemerkt die Fälle und Beispiele beweisen um es noch einmal zu sagen die besondere Erfahrung mit der Hans Hopf dieses Buch verfasst hat Die Verweiblichung unseres Erziehungswesens Den Rückzug ja die Flucht der Männer können wir immer wieder und überall beobachten S 110 Es kommt noch schlimmer Die männliche Identität ist fragil und erschütterbar ib Es folgt eine Beschreibung der Entwicklungsphasen Das Phallische befähigt den Jungen zur gutartigen Aggression zum gesunden Rivalisieren Oppponieren und gelegentlich zum notwendigen Risikoverhalten S 177 Aber bitte nicht ruhigstellen mit Entwertung oder Medikation S auch S 148 Hans Hopf Unsere Gesellschaft produziert unruhige Kinder aber sie erträgt sie nicht Es besteht kein Interesse die zugrundeliegenden familiären und gesellschaftlichen Ursachen für die Symptomatik zu erkennen oder zu behandeln die Symptome werden zumeist einfach weggedrückt S 370 f Auf der vorhergehenden Seite wird Hans Hopf sehr deutlich

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Lesebericht: Kristin Kopf, Das kleine Etymologicum
    Behauptungen zu veri oder falsifizieren Etymologie deckt in einem bestimmten Umfang auch Gesetzmäßigkeiten auf aber eben nur in einem bestimmten Rahmen weil eine Wortbiographie unter verschieden starken Einflüssen immer wieder anders verläuft dennoch Regelmäßigkeiten zu erkennen das wünscht sich der Sprachwissenschaftler Kristin Kopf vermittelt also nicht nur die Geschichte der Wörter die Einführung in die Etymologie sie zeigt sehr geschickt und lesenswert wie man auch fachfremde Leser in diese keinesfalls trockene Materie einführt und sie dafür begeistert Es geht ganz behutsam mit Lautverschiebungen so vor 1500 Jahren los Aber erst im Neuhochdeutsch seit etwa der Mitte des 17 Jahrhunderts klingt unser Deutsch so wie heute Bis dahin musste ein Menge passieren Das liegt kein bisschen im Dunkel der Zeiten Man muss nur genau hingucken und kombinieren Indogermanisch 5 1 Jh v Chr Germanisch 1 Jh n Chr Westgermanisch 200 500 etc Dann Mittelhochdeutsch 1050 1350 und Frühneuhochdeutsch 1350 1650 Mit der Etymologie einzelner Wörter mit ihrer Biographie wird Sprachgeschichte gewebt Und wie das geht vermittelt Kristin Kopf präzise und detailliert Und sie erklärt ihr Handwerkszeug Beim sprachlichen Zurückrudern muss auf die Abläufe geachtet werden Ältere Formen dürfen nicht über neuere Formen gestellt werden Vorsicht vor falschen Rückschlüssen S 25 Die ursprüngliche Bedeutung ist meistens eine Falle denn eine solche Bedeutung ist nicht so einfach zu haben denn gilt zwischen Entlehnungen und Vorformen zu differenzieren Älter ist nicht wahrer und sprachliche Ursprünge liegen im Verborgenen S 30 Bedeutungswandel Manchmal will man den Sachverhalt nicht direkt ansprechen andere Wörter werden zur Umschreibung herangezogen werden Mittäter die wie in einem richtigen Krimi alles verkomplizieren Manchmal will man sich besonders heftig ausdrücken deshalb hat sich furchtbar verändert wir haben fruchtbar viel zu tun was manchmal auch wie ein Selbstlob klingt Metonymien seinen Teller aufessen macht niemand soll man aber Etymologien die unbemerkt verlaufen Nicht jeder Mord wird aufgedeckt Pater und Vater gehören zusammen wie plenus und voll Wir reden heute vom leeren Plenum des Bundestages Plenum für Vollversammlung reiste im 19 Jh aus dem Englischen ins Deutsche S 50 Lautverschiebungen duo lt two engl zwei dt alles hängt miteinander zusammen Zimmer und engl Timber Holz Bauteile sind Komplizen Aber kein Fall gleicht dem anderen Zwei Zwo bis 1 bis rue de da ist es nicht mehr weit bis zum Biskuit Sie merken dass der Zwieback schon daneben liegt Die beruhigende Nachricht Das Deutsche ist nur auf den ersten Blick das lautliche Kuckuckskind im Nest der germanischen Sprachfamilie S 68 Wortimporte gibt es zuhauf S 69 ff um sprachliche Lücken zu füllen Der Pfaffe und der Bankier kamen so ins Deutsche so wie später Hinterland Weltanschauung oder Ersatz in Ermangelung eigener Kreationen ganz einfach französische Wörter wurden Eine Rose möchte jede Dame geschenkt bekommen Rose lässt sich in die iranische Sprache zurückverfolgen S 89 ff mit der Farbe Rosa wird es noch komplizierter S 93 98 Al Artikel à la mode und bei der morgendlichen Marmelade musste ich wieder unwillkürlich daran denken wie Kristin Kopf das Einsickern dieses Wortes aus dem Portugiesischen über das Französische

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Susanne Staun, Blutfrost
    die Maria angeblich nahesteht bezichtigt ihre eigenen Kinder zu verletzen um Aufmerksamkeit zu erhalten Die mysteriösen Nachrichten stammen von E Krause versucht alles um E s Identität aufzudecken Als sie feststellt dass ihr verhasster Zwillingsbruder gemeinsam mit seiner Frau Eva in den USA gelebt und mit ihr eine Tochter namens Emily hat gerät ihre Psyche mal wieder vollkommen durcheinander Mehr als einmal überschreitet die eigenwillige Rechtsmedizinerin moralische Grenzen wohl wissend dass sie sich auf gefährlichem Terrain bewegt Die Geschichte beginnt mit einem Mord Auf dem dunklen Holzboden mitten im Zimmer lag die Dame des Hauses Sie trug einen schicken Pyjama aus weißer Seide Auch sie war von Pappe eingerahmt Ein schwarz gepunkteter Messerschaft eindeutig der eines Globalmessers ragte mitten aus ihrem hochschwangeren Bauch hervor Der Fall gerät schnell außer Kontrolle und versetzt Dr Krause zurück in ihre Vergangenheit die aus Vernachlässigung und Vereinsamung bestand Als die Protagonistin schließlich E Mails von Emily aus Rexville bekommt dem Ort in dem sie ihre rechtsmedizinische Ausbildung absolviert hat beginnt für sie ein Spiel gegen die Zeit Das Hauptaugenmerk in Blutfrost liegt nicht etwa bei den genrespezifischen Klischees wie Blutvergießen und Gemetzel sondern überzeugt durch eine detailreiche Betrachtung psychologischer Ursachen des Münchhausen by Proxy Syndroms Wikipedia und dessen Auswirkungen auf betroffene Kinder und deren Familien Authentisch und lebensnah lässt Susanne Staun den Leser spüren was für ein inneren Antrieb Mütter des Münchhausen Stellvertretersydroms erbarmungslos verfolgen und welche Ängste betroffene Kinder durchleben Erschreckend ist dass die Opfer nicht nur schmerzgeplagt sondern durch die ständig anstehenden Arzttermine Schulbesuche versäumen was letzten Endes dazu führen kann ein Leben lang unmündig zu bleiben Zunehmend entsteht in den beiden geplagten Protagonisten Dr Maria Krause und Emily eine gegenseitige Anziehung Während Emily eine liebevolle Mutter sucht wünscht sich Dr Krause nichts mehr als eine Tochter der sie all ihre Liebe zutragen kann Dabei ist es ihr vollkommen egal dass ihre neue Tochter Emily für mehr als einen Mord verantwortlich ist Mit Blutfrost gelingt es Susanne Staun in einem Thriller ein Sachbuch zu verpacken das einen Reiz in seiner durchgeknallten Protagonistin Dr Maria Krause findet Klett Cotta nennt auf seiner Website sechs gute Gründe warum Sie das neue Buch von Susanne Staun Blutfrost lesen müssen In Kurzform 1 Die Hauptfigur Maria Krause Sonderbar und eigenwillig 2 das grauenvolle Familiengeheimnis 3 Nkem Doktor der Chemie Computerspezialistin Maria Krauses beste Freundin hilft ihr zu überleben 4 Brisante Einblicke in das Leben einer Psychopatin 5 Hoher Gruselfaktor nichts für zarte Seelen 6 Schon für Totenzimmer wurde die Autorin preisgekrönt Susanne Staun Blutfrost Thriller aus dem Dänischen von Günther Frauenlob Orig Hilsen fra Rexville 1 Aufl 2014 291 Seiten Klappenbroschur ISBN 978 3 608 50214 5 Der Beitrag wurde am Dienstag den 23 Dezember 2014 um 07 15 Uhr veröffentlicht und wurde unter Krimi Psychologie abgelegt Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2 0 Feed verfolgen Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Schreiben Sie einen Kommentar Name erforderlich EMail wird nicht veröffentlicht erforderlich Webseite Spamschutz

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Lesebericht: Merkur 797 Oktober 2015
    ist am 23 3 2011 im Stuttgarter Literaturhaus zu Gast Brigitte Kronauer Favoriten Lesebericht Merkur 797 Oktober 2015 5 Oktober 2015 von Heiner Wittmann Das Oktoberheft mit der Nummer 797 bietet zuerst einen Beitrag von Burkhard Müller in dem er seine Pilgerreise zum Grabtuch von Turin erzählt www sindone org Dein gemartertes Antlitz das in diesem Jahr wieder ausgestellte Grabtuch um 1300 entstanden oszilliert zwischen Reliqiue und Ikone S 10 Marcus Twellmann schlägt etwas zu einer Archäologie der Digital Humanities vor Gedankenstatistik Genau recherchiert und man wundert sich alles schon mal dagewesen Twellmann zitiert u a aus Adolf Bastians Der Mensch in der Geschichte Zur Begründung einer psychologischen Weltanschauung 860 wo sich im dritten Band S 428 ff der Titel seines Beitrags findet Thomas Etzemüller hat sich einem Bereich der Wissenschaft zugewandt der kaum berücksichtigt wird Es geht um die Selbstdarstellung im Wissenschaftsbetrieb Ins Wahre rücken Wissenschaftler bei der Arbeit so gezeigt als sei ihre Lehre ständig eine Art Performance Körper Auftritt Sprache und Handlungen werden inszeniert Man könnte sagen je besser der Auftritt umso ruhiger die Klasse Ein ganzes Forschungsfeld tut sich auf Lesen Sie diesen Beitrag und Sie erwischen sich dabei wie Sie bei Ihrem nächsten Auftritt mit Sicherheit dran denken Mit für den MERKUR so ganz ungewohnten aber tollen Fotos vom Auftritt Max Benses Simon Rothöhler hat sich Tom Terrific Cruise genau angesehen Lip Sync Battle with Tom Cruise Harald Bodenschatz berichtet in seiner Urbanismuskolumne Über das Bauhaus und seine Geschichte in Weimar und Dessau Wolfgang Matz hat den Briefwechsel zwischen Theodor W Adorno und Gerschom Scholem gelsen in dem beide das schwierige Verhältnis zu Walter Benjamin thematisieren Marginalien Hans Kundnani sieht hält die Eurokrise für einen Schatten auf der Wiedervereinigung Thomas Mayer fühlt den diskreten Charm der Deflati Paul Kahl war im Schillerhaus in Weimar Stephan Herczeg setzt sein Journal fort Ähnliche Artikel MERKUR 800 Januar 2016 Lesebericht MERKUR 795 August 2015 MERKUR 794 Juli 2015 Schwerpunkt Die Gegenwart des Digitalen Merkur 788 Januar 2015 im neuen Gewand MERKUR November 2014 Der Beitrag wurde am Montag den 5 Oktober 2015 um 15 30 Uhr veröffentlicht und wurde unter Zeitschriften abgelegt Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2 0 Feed verfolgen Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Schreiben Sie einen Kommentar Name erforderlich EMail wird nicht veröffentlicht erforderlich Webseite Spamschutz Summe von 7 8 Buchmesse 2015 Klett Cotta verkauft Fanartikel Stand D 147 ist in Halle 3 1 Bei Leander Wattig Bloggertreffen auf der Frankfurter Buchmesse 2015 Seiten Veranstaltungen von Klett Cotta Der Autor dieses Blogs Gespräche und Interviews Die Türkei Gesellschaft Geschichte und Politik Konzeption Impressum Suchen Kategorien Allgemein 124 Blogger 1 Brennpunktschule 1 Buchhandel 37 E Book 12 Erziehungs Ratgeber 19 Fachbuch 5 Familienernährererin 1 Geschichte 125 Hobbit Presse 73 Internet 15 Interview 9 Klett Cotta 105 Krimi 22 Kunst 9 Lesungen 17 Literatur 253 Management 3 Medien 26 Musik 6 Pädagogik 1 Pädagogik Schule 17 Partnerschaft 8 Philosophie 24 Poesie 1 Politik 51 Psychologie

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Lesebericht: MERKUR 795 – August 2015
    die neuesten didaktischen Modelle Mit Recht besteht Reichenbach in der seiner Zusammenfassung darauf wie wenig die Lern und Bildungsforschung sich den tatsächlichen Lern und Bildungsprozessen zuwendet Mit Schaudern denke ich immer noch an die Referendarzeit in der mir gesagt wurde das oder jenes sei zu schwer für die Schüler z B just die Stimme von Camus 1 selbst der die Stelle liest wo Meursault seinen Beichtvater an der Soutane packt ich weiß noch wie Schüler F in der letzten Reihe neugierig aufguckte auf einmal hellwach war so hatte ihn seine Lehrerin die saß hinten und sah das gar nicht vielleicht nie gesehen nach der Stunde wurde mir vorgehalten viel zu schwer für die Schüler Im Französischunterricht gipfelte diese Meinung in der Vorgabe nicht mehr als acht oder zehn Vokabeln pro Stunde und ein Lehrer war nach dem Zugucken von hinten entsetzt weil meine Schüler Fragen stellten das hatte ich ihnen beigebracht weil mit die 65 Fragen pro Stunde ihres Fachlehrers missfielen Am schlimmsten fand ich die Bemerkungen im Lehrerzimmer über Schüler die ein 4er oder gar 5er Kandidat seien Genug sonst wird dieser Blogbeitrag wieder zu lang In diesem MERKUR steht noch mehr Joachim Fischer ist ein Soziologe aus Dresden macht erinnert daran dass seine Stadt schon immer eine Sonderrolle hatte bei der Wiedervereinigung dem Wiederaufbau der Stadt dem Gedenken an die Bombardierung und auch in Sachen Pegida ein tiefer Schatten stadtgesellschaftlichen Versagens S 16 Hat Dresden Antennen heißt der Titel seines Beitrags und fragt nach den Funktionen der Stadt für gesamtgesellschaftliche Debatten seit 1989 Pegida kommt aus Dresden aber das Phänomen das diese Bewegung aufzeigt ist keinesfalls nur in Dresden von Politikern unterschätzt worden auch überhaupt fehlende politische Impulse auf Bundesbene können viel bewirken Der Politologe Jan Werner Müller versucht den Begriff Populismus in Theorie und Praxis zu klären Ja diesen Begriff gibt es und er zeigt dass manche Politiker Parteien und Bewegungen zwischen Demokratie und Populismus changieren S 37 Ute Sacksofsky untersucht in ihrer letzten Rechtskolumne ob die Ergebnisse der Gender Studies Eingang in das Recht finden Christian Demand schriebt über den Gedenktags und Jubiläumswahn und von neueröffneten Museen in Deutschland Wolfgang Martynkiewicz hat das neue NS Dokumentationszentrums in München besucht und fragt noch einmal nach der Rolle der bayerischen Hauptstadt beim Aufstieg des Nationalsozialismus Jakob Hessing hat die erste Gesamtausgabe der Werke Ernst Tollers gelesen Stefan Kleie untersucht wie sich die ideologischen Grenzverläufe in der Neuen Rechten in Deutschland wandeln Martin Sabrow erinnert an Orte und Landschaften wo historische Verbrechen verübt wurden Achim Landwehr präsentiert eine Theorie zur Dialektik von Erinnern und Vergessen Martin Burckhardt erinnert an Utilitarismus Jeremy Bentham Und Stephan Herczeg legt eine Fortsetzung seines Journal vor MERKUR 795 August 2015 1 Albert Camus www france blog info Ähnliche Artikel MERKUR 800 Januar 2016 Lesebericht Merkur 797 Oktober 2015 MERKUR 794 Juli 2015 Schwerpunkt Die Gegenwart des Digitalen Merkur 788 Januar 2015 im neuen Gewand MERKUR November 2014 Der Beitrag wurde am Montag den 24 August 2015 um 18 39 Uhr veröffentlicht und wurde unter

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » MERKUR 794 – Juli 2015
    Juliheft 2015 an Diesmal steht das Erzählen als Monatsthema im Vordergrund Wolfgang Kemp erinnert an die Roman von Leo Tolstoi und die Verfilmungen des Werks von Rosamunde Pilcher und erwähnt dabei Sören Kierkegaard und Jacques Derrida Ici Jaques sagte er immer wenn er einen meiner Freunde anrief Helmut Müller Sievers zeigt die Parallelen zwischen den neuen US TV Serien und dem Fortsetzungsroman im 19 Jahrhundert David Wagner berichtet nein erzählt vom Hochwasser in Venedig Michael Rutschky erzählt sein Jahr beim MERKUR Thomas E Schmidt macht einen Aufschrei Die Ausdehnung der vierten Gewalt Schon Mitterrand hatte einmal im Sinn den Medien eine Art Status der vierten Gewalt in der Verfassung einzuräumen 1 Schmidt sieht Presse und Politik Eine Beziehungskrise Dazu passt es dass die Bundeskanzlerin tiefgreifenden Kontroversen aus dem Weg gehe immer auf partnerschaftliches Miteinander bedacht sei vgl S 48 Was dabei herauskommt formuliert Schmidt so Diese Art der Metakommunikation signalisiert kontingenzreduzierte Binnenverhältnisse Sperrbezirke auf den Bolzplätzen und Andachts wiesen der moralisierten Gesellschaft In andern Worten medialer Stillstand bei dem der YouTube Kanal der Bundesregierung die Politik erklärt Ein Beispiel Digitale Agenda der Bundesregierung hier wo der Bürger kommentieren darf Concertation numérique in Frankreich wo 18 000 Beiträge gesammelt ausgewertet bewertet und in Empfehlungen für ein Digitalgesetz fließen Bei uns Politik Politik generiert einfach zu wenig Kommunikation S 51 Also doch Christoph Menke schreibt in seiner Philosophiekolumne über die Die Möglichkeit der Revolution De Revolution ist das politische Hinausgehen über die gesellschaftliche Arbeit Eckhard Schumacher führt eine Popkolumne Selbstverhältnisse Autobiografie und Geschichtsschreibung Christian Schröder schreibt über Jahrhundertschurken Professor Moriarty Fantômas und Dr Mabuse In den Marginalien stehen Aufsätze von David Wagner Sie essen Aal gehen tanzen wie gesagt er schreibt über das Hochwassser in Venedig von Philipp Schönthaler über Manager und von Tobias Schmidt Kausalität und Interpretation Zur Hybris makroökonomischer Progonosen Außerdem Paul Ford Höflichkeit Am besten sind die Artikel die ich für diesen Bericht ansehe und dann solange hängenbleibe bis der ganze Artikel gelesen ist Gunter Hack Ort und Kern des Grünfinks und Stephan Herczeg setzt sein Journal fort XXVIII Wohnungssuche in Köln Zugfahrt nach Paris Museumsbesuche und ein Konzert in der neuen Oper Jetzt muss ich wieder vier Wochen auf den nächsten MERKUR warten 1 H W Wem nützt nationalstaatliche Kontrolle Zur Medienpolitik in Frankreich in Lüsebrink H J Röseberg D Hrsg Landeskunde und Kulturwissenschaft Theorieansätze Unterrichtsmodelle und Forschungsperspektiven Vorträge aus der Sektion Kulturwissenschaft auf dem Romanistentag in Potsdam 1993 Gunter Narr Verlag Tübingen 1995 S 153 170 Ähnliche Artikel MERKUR 800 Januar 2016 Lesebericht Merkur 797 Oktober 2015 Lesebericht MERKUR 795 August 2015 Schwerpunkt Die Gegenwart des Digitalen Merkur 788 Januar 2015 im neuen Gewand MERKUR November 2014 Der Beitrag wurde am Dienstag den 30 Juni 2015 um 11 28 Uhr veröffentlicht und wurde unter Zeitschriften abgelegt Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2 0 Feed verfolgen Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Schreiben Sie einen Kommentar Name erforderlich EMail wird nicht veröffentlicht erforderlich Webseite Spamschutz Summe von

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » MERKUR November 2014
    zu Gast Brigitte Kronauer Favoriten MERKUR November 2014 3 November 2014 von Heiner Wittmann Das November Heft des MERKUR Martin Sabrow erinnert an den kommunistischen Widerstand gegen Hitler den die Historiker nicht so recht gewürdigt haben bzw ihre Arbeiten sind in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik nicht so recht angekommen Ingo Meyer sondiert den Bezugsrahmen eines Topos Niedergang des Romans Das Paradigma Artistik Kunst des Romans es ist ein Auslaufmodell der Sinn für die Exemplarik dieser Großform zunehmend im Schwinden lautet sein ernüchterndes Fazit Patrick Eiden Offe hat sich viele Berlin Bilder angesehen Kai Althoetmar berichtet aus der Moldau und Transistrien Friedrich Wilhelm Graf untersucht in seiner Religionskolumne Die Sozialdoktrin der Russisch Orthodoxen Kirche und stellt ihren bemerkenswerten politischen Einfluss zumindest in Fragen von Moral und Ethik vor Beziehung Blog Buchmesse Cotta Drogen Erziehung Fantasy Freiheit Gehalt Geschichte Globalisierung Hobbit Presse Internet Islam Jünger Krieg Krimi Kronauer Lesung Liebe Literatur Medien Merkur Michael Klett Musik Männer Neuerscheinungen Partnerschaft Partnerwahl Philosophie Politik Psychologie Pädagogik Reich Ranicki Roman Schule Sex Sexualität Tad Williams Tolkien Tropen Türkei Universität Urheberrecht Venedig WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better Ekkehard Knörer macht sich im Werk des französischen Autors Emmanuel Carrère auf die Suche nach der ersten Person Hanna Engelmeier rezensiert Karl Ove Knausgårds Mein Kampf Autobiografie oder Roman Oder ein Austattungsroman Matthias N Lorenz denkt über den Provokationsgehalt der Figur Christian Kracht nach Der freundliche Kannibale Ulrich Gutmair hat die Erzähldebüts von Katja Petrowskaja und Per Leo Würdigt die Katastrophe in angemessener Weise gelesen Haben wir auch gemacht Nachgefragt Per Leo Flut und Boden Helmut Heissenbütterl sagt etwas über den literarischen Expressionismus Der Zerfall der Fiktion der Realität Günter Hack schreibt über die Natur der Kohlmeisen Stephan Herczeg hat in seinem Journal XX weitergeschrieben Das Heft gibt es jetzt supergünstig im MERKUR Startpaket Dieses Merkur Heft digital PDF epub mobi MERKUR Heft 11 November 2014 Ähnliche Artikel MERKUR 800 Januar 2016 Lesebericht Merkur 797 Oktober 2015 Lesebericht MERKUR 795 August 2015 MERKUR 794 Juli 2015 Schwerpunkt Die Gegenwart des Digitalen Merkur 788 Januar 2015 im neuen Gewand Der Beitrag wurde am Montag den 3 November 2014 um 11 23 Uhr veröffentlicht und wurde unter Zeitschriften abgelegt Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2 0 Feed verfolgen Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Schreiben Sie einen Kommentar Name erforderlich EMail wird nicht veröffentlicht erforderlich Webseite Spamschutz Summe von 4 8 Lesebericht Arno Gruen Wider den Gehorsam Der Jahrestag Ines Geipel Generation Mauer Ein Porträt Seiten Veranstaltungen von Klett Cotta Der Autor dieses Blogs Gespräche und Interviews Die Türkei Gesellschaft Geschichte und Politik Konzeption Impressum Suchen Kategorien Allgemein 124 Blogger 1 Brennpunktschule 1 Buchhandel 37 E Book 12 Erziehungs Ratgeber 19 Fachbuch 5 Familienernährererin 1 Geschichte 125 Hobbit Presse 73 Internet 15 Interview 9 Klett Cotta 105 Krimi 22 Kunst 9 Lesungen 17 Literatur 253 Management 3 Medien 26 Musik 6 Pädagogik 1 Pädagogik Schule 17 Partnerschaft 8

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