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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Brigitte Kronauer: Errötende Mörder
    zu Gast Brigitte Kronauer Favoriten Brigitte Kronauer Errötende Mörder 30 August 2007 von Heiner Wittmann Heute erscheint bei Klett Cotta der neue Roman Errötende Mörder von Brigitte Kronauer Diesmal geht es zu einem langen Wochenende in die Schweiz Es wird gewandert und gelesen so hat sich der Kleinunternehmer Jobst Böhme aus Hamburg die Tage zum Ausspannen vorgestellt In seinem Koffer drei unveröffentlichten Manuskripte die ihm ein befreundeter Schriftsteller mit auf die Reise gab dieses Lesen in der Einsamkeit ein erstes Korrekturlesen werde ihm bestimmt bekommen hatte der Freund ihm in Aussicht gestellt Errötende Mörder steht als Titel auf einem drei Manuskripte Böhme kommt an seinem Ziel an und erkundet die Umgebung Einen ganzen Roman pro Tag so ein Wahnsinn Der böse Wolfsen oder Das Ende der Demokratie heißt der erste Roman mit dessen Manuskript er sich in einem Talende verkriecht Am nächsten Tag nimmt er das zweite Manuskript Errötende Mörder mit Tippfehler findet er in den Manuskripten nicht aber er lernt die Innenwelten von drei Figuren kennen und macht auf diese Weise auch eine Entdeckungsfahrt durch die Psyche seiner Mitmenschen Errötende Mörder Roman gebunden mit Schutzumschlag 334 Seiten ISBN 978 3 608 93730 5 Denis Scheck Verlangen nach Musik und Gebirge Ein Blick ins Fotoarchiv des Stuttgarter Literaturhauses Das gelobte Land der Dichter Peter Kaeding Montag 23 11 09 19 00 Uhr Zwei schwarze Jäger Brigitte Kronauer Donnerstag 17 09 09 20 00 Uhr Brotschrift 25 Jahre Verlag Ulrich Keicher Ulrich Keicher Montag 08 12 08 20 00 Uhr Dri Chinisin Comics Literatur Brigitte Kronauer Donnerstag 03 04 08 20 00 Uhr Amy Clampitt Eisvogel Amy Clampitt Montag 16 01 06 20 00 Uhr Betrifft Buchpremiere Tankred Dorst Freitag 17 12 04 20 00 Uhr Verlangen nach Musik und Gebirge Brigitte Kronauer Mittwoch 08 12 04 20 00 Uhr Vom Abklatsch in der Kunst Brigitte Kronauer Mittwoch 22 09 04 20 00 Uhr Foto Heiner Wittmann Der Beitrag wurde am Donnerstag den 30 August 2007 um 10 25 Uhr veröffentlicht und wurde unter Literatur abgelegt Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2 0 Feed verfolgen Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Ein Kommentar zu Brigitte Kronauer Errötende Mörder Rosie 3 Dezember 2007 22 57 Ich wollte mich mal an dieser Stelle bedanken für die vielen wertvollen Tipps die ich hier gelesen habe Ich bin immer wieder von neuen erstaunt was es doch so alles gibt Schreiben Sie einen Kommentar Name erforderlich EMail wird nicht veröffentlicht erforderlich Webseite Spamschutz Summe von 3 10 Das Haus Kann man Mißgeschicke vermeiden Seiten Veranstaltungen von Klett Cotta Der Autor dieses Blogs Gespräche und Interviews Die Türkei Gesellschaft Geschichte und Politik Konzeption Impressum Suchen Kategorien Allgemein 123 Blogger 1 Brennpunktschule 1 Buchhandel 37 E Book 12 Erziehungs Ratgeber 19 Fachbuch 5 Familienernährererin 1 Geschichte 125 Hobbit Presse 73 Internet 15 Interview 9 Klett Cotta 105 Krimi 22 Kunst 9 Lesungen 17 Literatur 253 Management 3 Medien 26 Musik 6 Pädagogik 1 Pädagogik Schule 17 Partnerschaft

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Brigitte Kronauer im Stuttgarter Literaturhaus
    und Verlangen Sexuelle Leidenschaft wieder wecken Lesebericht Mark Z Danielewski Only Revolutions Nachgefragt Christos Tsiolkas Nur eine Ohrfeige Lesebericht Jürgen Overhoff Friedrich der Große und George Washington Nachfragt Hallgrímur Helgason Eine Frau bei 1000 Lesebericht Steve Sem Sandberg Die Elenden von Łódź Nachgefragt Robert Spaemann Nach uns die Kernschmelze Vorgefragt Christian von Aster Der Schattenschnitzer Nachgefragt Ein Gespräch mit Gerhard Roth Nachgefragt Angelo Trippa über Silvia Avallone Ein Sommer aus Stahl Zülfü Livaneli ist am 23 3 2011 im Stuttgarter Literaturhaus zu Gast Brigitte Kronauer Favoriten Brigitte Kronauer im Stuttgarter Literaturhaus 15 September 2009 von Heiner Wittmann Brigitte Kronauer präsentiert ihren neuen Roman Zwei schwarze Jäger im Literaturhaus Stuttgart Breitscheidstr 4 70174 Stuttgart Moderation Dr Thomas Steinfeld Bin gespannt welche Geschichte oder welchen Ausschntt aus ihrer Geschichte sie vorlesen wird Und ob sie den Zuhörern einen Schlüssel zum Verständnis ihrer Geschichte geben wird Das Vorlesen war ein unglaubliches Lesevergnügen Die erste Geschichte in der die Geschichte langsam in die Realität der Lesestunde oder atmosphäre übergeht und allmählich von den Schrullen der Zuhörer erzählt ist wunderbar zu lesen Man kann richtig beobachten wie die Zuhörer immer aufmerksamer werden Genug Man sieht sich im Stuttgarter Literaturhaus www literaturhaus stuttgart de 17 09 2009 20 00 Uhr Das Fotoalbum des Stuttgarter Literaturhauses Vorgelesen Zwei schwarze Jäger Brigitte Kronauer Zwei schwarze Jäger 286 Seiten ISBN 978 3 608 93885 2 Ähnliche Artikel Literaturhaus Stuttgart Dienstag 12 10 2010 20 Uhr Alan Pauls Geschichte der Tränen Lesebericht Brigitte Kronauer Favoriten Aufsätze zur Literatur Nachgefragt Brigitte Kronauer Zwei schwarze Jäger Kann man Literatur photographieren Brigitte Kronauer im Stuttgarter Literaturhaus Vorgelesen Zwei schwarze Jäger Der Beitrag wurde am Dienstag den 15 September 2009 um 22 42 Uhr veröffentlicht und wurde unter Klett Cotta Veranstaltungen abgelegt Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2 0 Feed verfolgen Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten Schreiben Sie einen Kommentar Name erforderlich EMail wird nicht veröffentlicht erforderlich Webseite Spamschutz Summe von 2 10 Will Google jede Buchseite der Welt digitalisieren Hanne Seemann Artenschutz für Männer Väter sollten authentisch sein Seiten Veranstaltungen von Klett Cotta Der Autor dieses Blogs Gespräche und Interviews Die Türkei Gesellschaft Geschichte und Politik Konzeption Impressum Suchen Kategorien Allgemein 123 Blogger 1 Brennpunktschule 1 Buchhandel 37 E Book 12 Erziehungs Ratgeber 19 Fachbuch 5 Familienernährererin 1 Geschichte 125 Hobbit Presse 73 Internet 15 Interview 9 Klett Cotta 105 Krimi 22 Kunst 9 Lesungen 17 Literatur 253 Management 3 Medien 26 Musik 6 Pädagogik 1 Pädagogik Schule 17 Partnerschaft 8 Philosophie 24 Poesie 1 Politik 51 Psychologie 84 Psychotherapie 9 Reisen 6 Roman 24 Sachbuch 104 Schule 1 Schwerpunkt Türkei 8 Sport 1 Technik 5 Tropen 77 Universität 1 Urheberrecht 1 Veranstaltungen 183 Web 2 0 43 Websites 13 Wirtschaft 6 Zeitschriften 83 Archive Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Vorgelesen: Zwei schwarze Jäger
    neuen Buches von Brigitte Kronauer Zwei schwarze Jäger endete erst nach der letzten Seite Zwar mit einigen tagesbedingten Unterbrechungen aber dann war das Buch auf einmal zu Ende Mehr muss eigentlich hier gar nicht gesagt werden Es sind ganz unterschiedliche Geschichten Erzählungen kleine Novellen Berichte Nachrichten manche total skurril andere erstaunlich keine schleppt sich dahin und dann kommt immer mal wieder eine bekannte Person vor die jenseits der Zeitsprünge locker Verbindungen herstellt Als ob Brigtte Kronauer 600 Seiten geschrieben und 315 Seiten weggelassen hätte Und Rita Palka ist die allwissende Erzählerin die die Fäden in der Hand hält oder auch nicht sie taucht hier und da wieder auf so als ob die Autorin die Entwicklung ihres Personals vor Ort prüfen möchte Die Beschreibungen der Personen sind so lebendig mit kurzen Sätzen wird alles über sie gesagt Er dampfte vor Jovialität und die Autorin liest nicht einfach sie zwingt sich zu einem zuversichtlichen Trompeten Lesungen sind immer ein Zusammentreffen mit dem Publikum und Rita Palka zieht alle Register die die Zuhörer gar nicht richtig mitbekommen Und dann ist da auch Wally deren Schicksal sich in diesem Buch in verschiedenen Geschichten entwickelt Und Heiner Krapp der Lektor der manchmal Fiktion und Realität miteinander verwechselt Und Herr Schöffel der mit dem vollgelaufenen Keller kämpft und bei Wally eine Rolle spielt Ihre Nachbarin Helen Pilz und Leo Graubube der sich in Wally verliebt hat sind auch mit dabei Die Personalliste am Anfang des Buches hilft dessen Konstruktion zu verstehen ein Schlüssel für das Verständnis des wunderbaren Stils der Autorin ist sie nicht Ihr Stil ist auch von den manchmal sehr merkwürdigen Einfällen geprägt die beim näheren Hinschauen sich als normale Lebensumstände entpuppen die jetzt nur noch kommentiert werden Und immer wieder Oom Henk eine wichtige Person die auch eine Rolle spielt wenn sie gar anwesend ist Das Buch nochmal vorlesen Das wärs Leseprobe Brigitte Kronauer mit Ihrem Roman Zwei schwarze Jäger steht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2009 Brigitte Kronauer Zwei schwarze Jäger 286 Seiten ISBN 978 3 608 93885 2 Brigitte Kronauer im Stuttgarter Literaturhaus Ein Blick ins Fotoarchiv des Stuttgarter Literaturhauses Das gelobte Land der Dichter Peter Kaeding Montag 23 11 09 19 00 Uhr Zwei schwarze Jäger Brigitte Kronauer Donnerstag 17 09 09 20 00 Uhr Brotschrift 25 Jahre Verlag Ulrich Keicher Ulrich Keicher Montag 08 12 08 20 00 Uhr Dri Chinisin Comics Literatur Brigitte Kronauer Donnerstag 03 04 08 20 00 Uhr Amy Clampitt Eisvogel Amy Clampitt Montag 16 01 06 20 00 Uhr Betrifft Buchpremiere Tankred Dorst Freitag 17 12 04 20 00 Uhr Verlangen nach Musik und Gebirge Brigitte Kronauer Mittwoch 08 12 04 20 00 Uhr Vom Abklatsch in der Kunst Brigitte Kronauer Mittwoch 22 09 04 20 00 Uhr Ähnliche Artikel Lesebericht Brigitte Kronauer Favoriten Aufsätze zur Literatur Nachgefragt Brigitte Kronauer Zwei schwarze Jäger Kann man Literatur photographieren Brigitte Kronauer im Stuttgarter Literaturhaus Brigitte Kronauer im Stuttgarter Literaturhaus Nachgefragt Tod Wodicka Der amerikanische Ritter Der Beitrag wurde am Montag den 31 August 2009 um

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Digital und kostenlos? Open Access
    klar wo wir genau in dieser Diskussion unterschiedliche Auffassungen haben Es ist genau diese Tendenz von Open Access noch nicht faktisch aber zumindest im Denken oder im Ansatz das alleinige Verfügungsrecht eines Autors über seinen Text infragestellen zu wollen Ich habe genau verstanden dass das eigentlich noch nicht durch OA gemeint ist aber diese Tendenz gilt es doch zu beobachten Sven Jüngerkes 3 Mai 2009 21 47 Sehr geehrter Herr Wittmann Ihre Ängste und ihre literarische Bildung in Ehren aber genau diese Sache nämlich Open Access hat doch bessere Argumente verdient als nur vage Vermutungen Geraune Tendenzen Befürchtungen Als Wissenschaftler verwundert mich immer wieder dass gerade die OA Gegner nicht immer alle mit Gefühlen Ressentiments Verlustängsten usf argumentieren und dabei auf die durchaus rationalen Argumente der Befürworter gar nicht erst eingehen oder wie Herr Jochum den ich außerordentlich schätze etwas kryptisch eher unseriöse Vergleiche machend Sie tun das im übrigen ja genauso und gehen auf die Hinweise vorn Herrn Losehand gar nicht erst ein Sie retten sich wenn ich das so sagen darf in ein zugegebenermaßen durchaus elegantes Salongeschwätz Schade Und nebenbei gesagt OA wenn auch unterschwellig so en passant mit Zensur zu verbinden ist schon fast gehässig Aber trotzdem falsch Darf ich eine Vermutung äußern Ihre Argumentation beschränkt sich deshalb vor allem auf vage Gefühle weil es den allermeisten Gegnern von OA um die Wahrung ihrer Geschäftsinteressen als Verleger Lohnschreiber etc geht Von so etwas läßt sich natürlich dann gut ablenken wenn man als furchtloser Streiter für das Wahre Gute Schöne auftreten kann der die Welt bei einem guten Burgunder mit Erdbeere darin schwimmend vor der Verdummung retten möchte Es ist durchaus legitim gegen OA zu sein weil es den eigenen Geschäftsinteressen schadet Aber man sollte auch Manns genug sein das zuzugeben Ich jedenfalls gestehe Ich bin um jeden Aufsatz froh den ich in KOPS und anderen OA Repositories finde und für den ich meinen Schreibtisch nicht verlassen muss und für den ich nicht horrende für Professoren mit Lehrstuhl sind das natürlich Peanuts für mich als Doktorand ist das prohibitiv Gebühren zahlen muss Heiner Wittmann 3 Mai 2009 22 54 Auch einer Erst oder Zweitveröffentlichung als Print Publikation stehen die einem OA Repositorium übertragenen einfachen Nutzungsrechte nicht entgegen Urheberrechte können selbst nicht freigegeben werden sondern daraus resultierende Rechte zur Nutzung usw können übertragen werden J Losehand Ich habe seinen Kommentar sehr wohl genau gelesen und auch verstanden dass es bei OA um die Übertragung von Nutzungsrechten geht um die kostenlose Übertragung ovn Nutznugsrechten geht Sicher als Verlagsangestellter aber auch genauso viel als Wissenschaftler vielleicht so gar noch mehr weil ich weiß mit welchem Aufwand meine Bücher entstanden sind irritiert mich die Absicht Autoren dazubewegen zu wollen ihre Nutzungsrechte aufzugeben Natürlich sind Geschäftsinteressen das ist bei oder für jedes Unternehmen völlig legitim davon betroffen das wird auch jeder unserer Autorinnen und Autoren zugeben die für ihre Arbeit hnoriert werden Im übrigen gehe ich auf die zentrale Bemerkung im Komentar von Joachim Losehand Open access ist so meine ich auch ein Tribut an die Allgemeinheit und unsere soziale Verantwortung und erfolgt auch aus dem Bewußtsein daß weder ich noch meine Texte mir ganz alleine gehören und ganz alleine meiner eigenen Kraft entsprungen sind sehr wohl ein Neben dem oben genannten Zitat von Sartre sei hier noch Emile Hennequin La critique scientifique Paris 1890 hrsg v D Hoeges Siegen 1982 hinzuzufügen un livre par exemple est d abord ce qu il est mais il est ensuite l oeuvre d un homme et la lecture de plusieurs S 64 Als Begründer der Rezeptionsästhetik sieht Hennequin sehr wohl die Bedeutung der Leser aber er unterschlägt nicht die Anstrengung des Autors Nun ich befürchte eben auch dass Open Access in bestimmten Situationen Autoren überzeugen will Nutzungsrechte einfach abzugeben weil ihnen Vorteile in Aussicht gestellt werden Gründe für Open Access sind u a der schnelle Zugriff auf relevante wissenschaftliche Informationen und deren vereinfachte Nutzung für die weitere Forschung Die Kriterien strenger Qualitätskontrolle durch Peer Review werden in der Regel auch bei Open Access Publikationen eingehalten zusätzlich erlaubt der freie Zugang auf elektronische Publikationen die Entwicklung neuer Qualitätskriterien hier http open access net de allgemeines was bedeutet open access Im übrigen halte ich es für selbstverständlich jederzeit zu wissen wo meine Texte publiziert werden sie irgendwo möglicherweise auch in Umgebungen wiederzufinden die ich nicht wünsche würde mir nicht behagen AndreasPraefcke 4 Mai 2009 08 13 Der starke Vorwurf der Zensur gegenüber der Wikipedia ist ohne Angabe des Artikels um den es da ging leider nicht nachzuvollziehen Ich würde sehr gerne einmel nachprüfen um was es da wirklich geht Heiner Wittmann 4 Mai 2009 08 25 Wenn das Wort Zensur alleine mit Wikipedia genannt wird und nicht im Zusammenhang mit meinem Satz dann klingt Zensur stärker als gemeint dennoch wundere ich mich immer noch dass Personen in Wikipedia sich als Löscher vom Dienst verstehen Ganz ohne Zweifel ist das manchmal echt notwendig aber es gibt andere Fälle wo man doch aus nachvollziehbaren Gründen geknickt sein darf dass der Artikel von Personen gelöscht wurde die mit dem betreffenden Fachgebiet in keinerlei Beziehung stehen Joachim Losehand 4 Mai 2009 08 35 S g Herr Wittmann die Beziehung des Autors zu seinem Kind kann man je langdauernder und intensiver sie in der Entstehung war natürlich nicht marginalisieren Aber aus Kindern werden Leute beim Text selbst wird man gegenüber dem Lektor um jeden Beistrich kämpfen wenn der Text die Buchbinderei verläßt kann der Autor jedoch nur mit einem sauberen Taschentuch winken und ihm Alles Gute in der Welt da draußen wünschen Als Post Doc habe ich natürlich nur eingeschränkte Erfahrungen trotzdem laufen alle meine Erlebnisse als wiss Autor mit einem wiss Fachverlag darauf hinaus daß dieser nur dann bereit ist einen Beitrag oder eine Monographie zu drucken wenn ich alle Nutzungsrechte exklusiv abtrete inkl neue Nutzungsarten und dem Recht auf Übersetzung usw Bei Beiträgen zu Sammelwerken ist diese exklusive automatische und stillschweigende Übertragung sogar in UrhG 38 geregelt allerdings natürlich mit einer Schranke Derzeit bewegen mich als Autor die wiss Fachverlage vertraglich

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Lesebericht: Johann Friedrich Cotta, Ein Leben für die Literatur
    nur noch größer man unterschätzt sie da man ja immer digital so schön korrigieren kann und man alles mit allem verlinken verknüpfen und verühren kann Betrachtet man sich aber alle Zeitungen und Zeitschriften die unter immer neuen Namen im Cotta schen Verlag erschienen manchmal den Wünschen und Grillen der Autoren Rechnung trugen manchmal auch nur zugunsten einer geschickten Umgehung der Zensur umgenannt werden dann kann man über diese Vielfalt nur staunen an der im Internet Zeitalter selbst die zahlreichen Literatur Blogs kaum kratzen können Woran das liegt Sie ahnen es dass ich jetzt schon wieder zur Gratiskultur komme Digital ist eben nicht kostenlos Da wird man gleich einwenden das ist ja ein kommerzieller Verlagsblog der Blog von Klett Cotta Weit gefehlt die Bürozeit ist vorbei und von Felix Salmon Zehn Thesen warum deutsche Blogs nicht funktionieren stimmt nur die 5 dass Blogger wie eben Salmon auch mal irren Ich meinte die Vielfalt und gleich auch den schon berühmten Spruch von der Demokratisierung des Wissens der heute gerade im Vergleich zu all dem was Peter Kaeding der umfangreichen Korrespondenz entnehmen kann nur in sehr begrenztem Umfang und eigentlich gar nicht dazu geeignet ist das Zirkulieren der Ideen so recht im Schwung zu bringen Cotta war unserer Zeit voraus Nein ich verdrehe nichts Es ist unglaublich wie er als Verleger in das Paris der französischen Revolution reist wo Köpfe rollen und er mit Ministern verhandelt Später mischt er an entscheidender Position im Streit um Verfassungsfragen mit Ende der zwanziger Jahre macht er mit an vorderster Front wenn es um die Zollunion geht wie Herr Genscher ständig unterwegs von Hof zu Hof Er habe nur hinter den Büchern gehockt Weit gefehlt In die Dampfschifffahrt hat er investiert Er war also für alles Neue aufgeschlossen ist mitgefahren hat sich begeistern lassen und nebenbei seinen Verlag durch an allen Klippen der Zensur vorbei manövriert Und dauernd gerechnet natürlich um Gewinn zu machen Aber auch um sich und der Kultur das ganze Unternehmen überhaupt erlauben zu können Napoleon I war eine Episode in seinem Leben das vom Ancien Régime ihn in die Neuzeit katapultierte Selten habe ich eine Biographie gelesen die zwei Erzählstränge hat einmal die Zeitgeschichte die immer wieder mal auf Cottas literarische und kulturellen Erfolge zu sprechen kommt und dann Cotta selbst der sich von seiner Zeit nie treiben lässt sondern die Ereignisse zugunsten seines Verlages und seiner Autoren zu nutzen versteht Wenn der Blick auf die schwindende Seitenzahl immer betrüblicher wird dann ist das Buch richtig gut Auf dem Fucamp in Furtwangen vom 22 24 Mai 2009 werde ich einen Beitrag zum Thema Wie mache ich ein Buch im Internet bekannt anbieten Wie Ganz einfach Ich habe das Buch gelesen Und dies hier mit mehrfachen Vergnügen die Zeitgeschichte zum einen und dann der historische Kontext zum anderen der so wunderbar zu der Diskussion um e books Open Access Gratiskultur und dem Abgesang auf das Buch passt denn hier wird gezeigt was für eine wichtige Rolle der Verleger als Mittler der Literatur einnimmt besonders

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Urheberrecht: Digital heißt nicht rechtlos
    appellieren nachdrücklich an die Bundesregierung und die Regierungen der Länder das bestehende Urheberrecht die Publikationsfreiheit und die Freiheit von Forschung und Lehre entschlossen und mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verteidigen Reuß weist daraufhin dass das kulturelle Leben massiv bedroht wird wenn andere als der Urheber eines Werkes sich das Recht herausnehmen über dessen Publikationsorte verfügen zu wollen Ergänzt Roland Reuß antwortete auf die Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25 März 2009 in der diese sich gegen die Unterstellung wenden die Freiheit zur Veröffentlichung in grundgesetzwidriger Weise beschneiden zu wollen Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen fordert eine für den Leser entgeltfreie Publikation Open Access ausschließlich von Forschungsergebnissen die durch den Einsatz öffentlicher Mittel und damit zum Nutzen der Forschung und Gesellschaft insgesamt erarbeitet wurden Die Wissenschaftsorganisationen drücken folgende Erwartung aus Wir erwarten jedoch dass die Autoren der Gesellschaft die ihre Forschung durch Steuermittel möglich macht einen einfachen Zugang zu ihren Publikationen eröffnen der zudem die öffentliche Hand möglichst wenig finanziell belastet Was für ein Begriff von Wissenschaft und freier Forschung versteckt sich dahinter Das sieht nach bezahlter Auftragsarbeit aus mit nicht kalkulierbaren Konseqenzen Noch eine Ergänzung Gerade hat Matthias Schwenk auf seinem Blog bwl zwei null auf die von ihm verfaßte Rezension des Buches von Gisela Schmalz No Economy Eichborn Verlag hingewiesen Um es deutlich zu sagen Die Autorin hat offensichtlich ein Problem mit dem Medienwandel den das Internet ausgelöst hat Denn Blogs oder die Wikipedia sind kein Beleg für einen zerstörerischen Gratiswahn sondern im Gegenteil Teil einer Strömung die Wissen demokratisiert Das kann nur gut sein Dazu ist zu bemerken Demokratie bezeichnet eine Herrschaftsform und ist als Bezeichnung für die Organisation von Wissen nicht geeignet So wie Schwenk seinen Satz formuliert soll Wikipedia etwas Positives werden es klingt fast so als solle es zum Maß aller Dinge werden einschließlich eines Mehrheitsprinzips in der Wissenschaft unter Förderung der Anonymität Noch eine Ergänzung Bundesministerium der Justiz Pressemitteilung zum Tag des geistigen Eigentums Tag des geis ti gen Ei gen tums In no va ti on schüt zen Be wusst sein schaf fen Neues Ur he ber recht tritt zum 1 Ja nu ar 2008 in Kraft Bundesminsterium der Justiz 1 No vem ber 2007 Zweites Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft Vom 26 Oktober 2007 Ähnliche Artikel Wir brauchen ein europäisches Urheberrecht auf das wir uns verlassen können Digital ist nicht gleich kostenlos Verleger dringen auf das Urheberrecht auch im Internet 26 April 2009 Tag des geis ti gen Ei gen tums Der Beitrag wurde am Sonntag den 26 April 2009 um 09 33 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein Web 2 0 abgelegt Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2 0 Feed verfolgen Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten 11 Kommentare zu Urheberrecht Digital heißt nicht rechtlos CH 27 April 2009 15 45 Herr Wittmann wischen Sie sich doch bitte vorm Schreiben den Schaum vom Mund Bei soviel Sachunkenntnis muss man sich ja fremdschämen Es ist eine Sache gegen Googles Vorgehen zu wettern Aber wenn Sie schon über Open Access schreiben dann informieren Sie sich doch bitte vorher was genau das ist Diese Erklärung hilft Ihnen vielleicht weiter Heiner Wittmann 27 April 2009 16 33 Meine Umschreibung ist etwas zu salopp geraten Man lernt dazu Was ist Open Access Open Access meint dass diese die wissenschaftliche Anm d Red der Helmholtz Geschäftsstelle w Literatur kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte so dass Interessierte die Volltexte lesen herunterladen kopieren verteilen drucken in ihnen suchen auf sie verweisen und sie auch sonst auf jede denkbare legale Weise benutzen können ohne finanzielle gesetzliche oder technische Barrieren jenseits von denen die mit dem Internet Zugang selbst verbunden sind Budapester Open Access Initiative Der Kommentator möchte Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25 März 2009 zum Thema Open Access der Helmholtz Geschäftsstelle hinzuweisen s auch Open Access Joachim Losehand 28 April 2009 17 16 Open Access ist eine Umschreibung für Ich mach Dein Werk bekannt wenn Du es kostenlos mit allen Rechten hiergibst Salopp OA basiert auf der Vergabe einfacher Nutzungsrechte an Journale Repositorien oder OA Verlage eine vorherige oder anschließende Zweitverwertung ist explizit nicht ausgeschlossen vgl http www open access net Insofern ist die Aussage nicht salopp formuliert sondern einfach falsch Heiner Wittmann 29 April 2009 22 47 Mittlerweile habe ich auch dieses Gespräch gelesen Freiheit oder Enteignung der Wissenschaft Ein Gespräch über die Open Access Bewegung und ihre Kritiker Von Thomas Anz und Gerhard Lauer http www literaturkritik de public rezension php rez id 12963 ausgabe 200904 Hier sagt G Lauer Wir alle werden dabei von Google und Co überholt Andere Prozesse wie die weltweite Konkurrenz der Wissenschaftsstandorte oder die Metrisierung der Wissenschaften beschleunigen diesen Prozess Es ist gar nicht einzusehen dass Google die Entwicklung der Möglichkeiten der Wissenschaften in so starkem Maße treiben muß Wie im Blogbeitrag angedeutet die Möglichkeit der einfachen Weitergabe von Texten durch digitale Formen ist kein Grund das Urheberrecht außer Kraft zu setzen Ich habe die Open Access Bewegung nicht als solche kritisiert Wissenschaftler können sich damit einverstanden erklären d h aber doch sie geben die Rechte an Ihren Werken frei oder habe ich den ersten Absatz der Budapester Erklärung missverstanden Joachim Losehand 3 Mai 2009 21 14 S g Herr Wittwer Open access heißt offener Zugang zum Werk frei von Beschränkungen wie Zeit Öffnungszeiten Ort der Aufstellung und frei von Kosten für den Leser kein Eintrittsgeld Mehr nicht Und mehr lese ich auch nicht aus der Budapester Erklärung heraus Wie weit man seinen Text über die wissenschaftlichen Usancen im Umgang mit Texten s v Zitat Rezeption hinaus freigibt also zur Weiterbearbeitung Weiterveröffentlichung auch ohne Zustimmung des Urhebers hängt von den Umständen und dann immer einzig vom Willen des Autors ab Die Reverenz der Link zum Autor und zum Ursprungstext und Erstveröffentlichungsort gehört im Netz der Erwachsenen zum guten Ton und zu den Usancen der community Die Abstimmung über HADOPI wurde auf den 12 Mai vertagt Das Frankreich Blog France blog 5 Mai 2009 19

    Original URL path: http://blog.klett-cotta.de/allgemein/urheberrecht-digital-heist-nicht-rechtlos/ (2016-02-10)
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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Das Urheberrecht ist im öffentlichen Raum
    die Eigenleistung von Autoren unterschätzt und lässt vermuten dass die Autoren dieses Satzes noch nie ein eigenes Werk publiziert haben Dazu passt die Schlussfolgerung von Roland Reuß die er auf der Konferenz Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit am 15 Juli in Frankfurt M vorgetragen hat Im Zusammenhang mit der in den letzten Jahren zu konstatierende allgemeine Respektlosigkeit der sogenannten Konsumenten gegenüber den spezifischen Bedingungen individueller geistiger Produktion stellte er fest Das Resultat ist eine sehr spezielle Einsichtslosigkeit in die Notwendigkeit jener vom Gesetz garantierten Freiheitsräume die Wissenschaft und Kultur wie der Mensch die Luft zum Atmen brauchen Daß in dieser Situation in der der einzelne Autor es ohnedies schon schwer genug hat sein verbrieftes Recht durchzusetzen politisch nicht vordringlich daran gearbeitet wird den Individualrechten national und international Geltung zu verschaffen sondern im Gegenteil populistische politische Bewegungen an ihren sogenannten Geschäftsmodellen verzweifelnde Blogger der Bibliotheksverband große wissenschaftsfördernde Einrichtungen und neoliberale juristische Strömungen sich erdreisten das Urheberrecht mit weiteren Schranken versehen zu wollen ist aus der Sicht der Autoren zynisch Auch wenn das Publikum notwendig ist um nach Sartre durch die Zusammenarbeit mit dem Autor ein geistiges Werke entstehen zu lassen so gibt es doch eine Verbindung zwischen Autor und Werk das von der digitalen Piraterie nicht ernstgenommen wird das Roland Reuß in dem genannten Vortag aber umso deutlicher hervorhebt Es gibt ein geistiges und sittliches Band zwischen Autor und Werk das als Wert höher steht als jede Ökonomie und Verwertbarkeit Wer einmal ein Buch geschrieben hat wird wissen daß die entscheidende Primärmotivation die ist der Sache mit der man sich beschäftigt gerecht zu werden und nicht sogleich der Gedanke Geld mit ihr zu verdienen Es gibt keine schöpferische Arbeit die nicht diesen Sachbezug im Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit hat Früher hatte diese Verhaltensweise noch einen vollen Namen Man nannte das Hingabe Dazu Ohne Urheberrecht wäre das Internet ein Testbild Börsenblatt Über die Konferenz Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit 15 Juli 2009 in Frankfurt M Heidelberger Appell Auf diesem Blog Urheberrecht Digital heißt nicht rechtlos Der Beitrag wurde am Mittwoch den 22 Juli 2009 um 10 19 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2 0 Feed verfolgen Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten 3 Kommentare zu Das Urheberrecht ist im öffentlichen Raum Joachim Losehand 24 Juli 2009 08 38 Dabei sollte man nicht vergessen daß der von Reuß ausgeführte personalistische Begründungs Ansatz für das Urheberrecht einer unter mehreren ist Ich zweifele daran daß die Metapher von der Vater Kind Beziehung von jener argumentativen Stärke für Werkherrschaft sic ist wie das Bild daß diese Metapher evoziert Denn gerade die emotionale Bindung von Eltern zu ihren Kindern und vice versa ist nun gerade nicht auf lebenslange Kontrolle in allen Lebenslagen Publikationsumgebungen ausgerichtet sondern im Gegenteil daran den Menschen Selbständigkeit und Selbstentfaltung zu ermöglichen und diese zu unterstützen Auch hinsichtlich der Eigenleistung muß meiner Meinung nach zugestehen daß die subjektive Schöpfungshöhe nicht notwendigerweise mit der objektiven Schöpfungshöhe

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  • Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta » Blog Archive » Lesebericht: William Gibson, Misstrauen Sie dem unverwechselbaren Geschmack
    in diesem Buch den Begriff Cyberspace der heute das Word Wide Web uzmschreibt Pattern recognition Mustererkennung ist sen erster zeitkritischer Gegenwartsroman vor Quellcode Spook Country ist seine Fortsetzung Systemneustart ist sein zehnter Roman William Gibson über sein Leben William Gibson ist gelungen wovon jeder Schriftsteller träumt Er hat die Welt verändert Jack Womack William Gibson schreibt über Literatur Musik Mode Film die japanische Kultur und berichtet aus der digitalen Zukunft vieles was sich bei uns schon längst bemerkbar macht Mit seinen Romanen und seinen Beiträgen für Zeitschriften wie Wired New York Times Magazine oder Rolling Stone hat er sich als präziser Beobachter der modernen Gesellschaft schon seit langem einen Namen gemacht Diese Sammlung von Vorworten Aufsätzen Rezensionen und Artikeln aus zehn Jahren enthält kluge Einsichten und auch Vorhersagen auf die Auswirkungen der digitalen Welt auf unsere Gesellschaft Der Walkman war war ganz Neues der tragbare Kassettenrekorder den heute kaum noch jemand besitzt Über einen seiner Romane schreibt er Das Buch existiert am Schnittpunkt zwischen dem Unterbewusstsein des Autors und der Reaktion des Lesers S 51 Immer wieder warnt er davor sich dieser Schönen neuen Virtualität hinzugeben denn mehr als abstrakte Beziehungen kann sie nicht bieten Vom Autor dieses Blogbeitrags Schreiben Sie mit der Hand oder mit der Tastatur William Gibson gelingt es auf wenigen Seiten eine Phänomenologie der digitalen Welt S 62 ff zu verfassen sein Staunen über soviel Neues das auch soviel Altes enthält eingeschlossen Literarische Formen sind Werkzeuge S 115 und Gibson lässt fast nebenbei sein Interesse für die Formen erkennen liest man weiter versteht man schnell viel von dem was er in Erinnerung ruft und was die digitale Welt nur mit großem Aufwand realisieren kann Durch das Medium und den PC getrieben kommt dann manches schrill auf aufregend daher schaut man genauer hatten manche oder viel Büchermacher das viel besser im Griff weil sei die Form beherrschen nicht nur das Design der Bücher sondern auch die Form ihrer vielen verschiedenen Texte S 133 eBay kann ein Virus sein den sogar Gibson sich eingefangen hat Objekte aus dem Cyberspace in die Realität importieren Meine Gedanken rasen S 139 Die gute Nachricht auch dieses Virus kriegt man wieder los Übrigens Das Netz ist Zeitverschwendung S 189 195 Man macht Sachen im WWW weil sie möglich sind allerlei Unfug mit Suchmaschinen ausgraben oder auch nicht und die man im realen Leben nie machen würde Wieviel seiner täglichen Online Zeit helfen heute einem Studenten beim Studieren wirklich weiter könnte man in diesem Zusammenhang fragen Da denke ich an die 100 Stunden in der TU Dresden von denen beim Vortrag über Romanistik und Neue Medien immerhin einer www gallica fr kannte Oder kann man ohne das Internet studieren William Gibson Misstrauen Sie dem unverwechselbaren Geschmack Gedanken über die Zukunft als Gegenwart Aus dem Englischen von Hannes und Sara Riffel Original Distrust the particular Flavour 1 Aufl 2013 252 Seiten gebunden ISBN 978 3 608 50314 2 Der Beitrag wurde am Montag den 6 Mai 2013 um 12 39 Uhr veröffentlicht und wurde

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