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  • Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie: miteinander lernen
    Evangelischen Familienbildungsstätte Aachen Miteinander lernen am Kronenberg Dietrich Bonhoeffer Haus Lust am Lernen in Alsdorf Miteinander lernen in Würselen Projektidee Entwicklung und Ziele Teil des Teams der Lehramtsstudierenden in der Evangelischen Familienbildungsstätte Martin Luther Haus in Aachen Die Idee zum Projekt miteinander lernen entstand 2009 aus der Arbeit der Evangelischen Familienbildungsstätte auf Anregung von Familien mit Migrationshintergrund Eltern berichteten von Schulfrust und Lernangst ihrer Kinder Von anderer Seite kam von Studenten im Lehramtsstudium der Hinweis auf die wenig praxisnahe Ausbildung Diese verschiedenen Perspektiven wurden in einem Projekt zusammengeführt aus der Überzeugung heraus dass ein gemeinsamer Lernraum für Schüler und Studenten zum beiderseitigen Vorteil genutzt werden kann Wir kooperieren mit dem Lehrerausbildungszentrum der RWTH Die Arbeit im Projekt wird als Praktikum anerkannt Wichtige Leitziele von miteinander lernen sind Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit zu gewährleisten sowie individuelle Stärken bei Studenten und Schülern zu entwickeln Das Konzept sieht für Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern eine Förderung des Grundlagenwissens in den Hauptfächern Deutsch Mathematik und Englisch vor Jede Schülerin jeder Schüler wählt max zwei Fächer aus Die Förderung erfolgt in Lerngruppen von max fünf Teilnehmenden Bei miteinander lernen handelt es sich nicht um Nachhilfe sondern um eine breite intensive und langfristige Förderung Ein Erfolgsfaktor ist das Lernen an außerschulischen gemeindlichen Orten am Samstag Viele Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund alle kommen aus Familien mit begrenzten finanziellen Mitteln Die Förderung ist kostenfrei oder mit einem kleinen Beitrag versehen Das Konzept basiert auf zwei Säulen dem didaktischen und dem sozialen Förderbereich Lehramtsstudierende vermitteln Schülerinnen und Schülern neben dem Lernstoff vor allem Lernfreude miteinander lernen unterliegt einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess Ein weiteres wesentliches Ziel ist die Vermittlung von Lebenskompetenz ganzheitlicher Bildung und einer positiven Einstellung zum lebenslangen Lernen Dies wird möglich durch eine enge und langfristige Zusammenarbeit zwischen den Studierenden und den Schülern Von allen Beteiligten ist viel Eigenverantwortung

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  • Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie: Sonntagstreff Betreuungsverein
    Welt Ich bin jedes Mal dabei freue mich immer schon auf den gemeinsamen Nachmittag Hier habe ich auch neue Freunde gefunden erzählt der 65 jährige Franz S Christiane T ist 61 Jahre alt und schätzt das gemütliche Beisammensein Auch die Möglichkeit gemeinsam Fußball oder einen Film zu schauen oder Gesellschaftsspiele zu spielen besteht Claudia S aus Aachen war im November zum ersten Mal beim Sonntagstreff dabei Meine Betreuerin Nora Schwarzenberg machte mich auf das Angebot aufmerksam und ich möchte den Sonntagstreff zukünftig gerne regelmäßig besuchen erzählt Claudia S Sie freut sich außerdem auf den geplanten Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Maastricht im Dezember Auch ein gemeinsames Weihnachtsessen für alle ist in Vorbereitung Vorbeugung gegen Einsamkeit Stammgäste des Sonntagstreff Bruder Samuel Christof Für die gesetzlich Betreuten ist es oft ein Problem alleine zuhause zu sein Gerade sonntags fühlen sich viele einsam die Decke fällt ihnen quasi auf den Kopf Durch unser gemeinsames Kaffeetrinken ist der Tag mit einem Programmpunkt bereichert erklärt Bruder Samuel Christoph die Bedeutung des Angebots Viele neue Besucher müssten sich anfangs erst einmal überwinden Dann sind sie sofort begeistert freut er sich über das Interesse Der Betreuungsverein der Diakonie Aachen e V wurde 1963 als Verein der Evangelischen Jugendhilfe für Vormundschaften und Pflegschaften der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen gegründet und im Jahr 1992 in Betreuungsverein der Diakonie Aachen e V umbenannt Das Team des Betreuungsvereins setzt sich aus hauptamtlichen Sozialpädagogen und Sozialarbeitern Verwaltungsmitarbeitern sowie ehrenamtlichen Betreuern zusammen Es werden aktuell mehr als 200 gesetzliche Betreuungen gemeinsam geführt Etwa 25 Personen werden derzeit im Rahmen des Ambulant Betreuten Wohnens von unseren Fachkräften betreut Alle Mitarbeiter und Mitglieder stellen mit großem Engagement ihre Kompetenz in den Dienst der bedürftigen Menschen und tragen durch ihren persönlichen Einsatz zur Verbesserung der Lebensqualität der von ihnen betreuten Personen bei Integration in die Gemeinschaft Im Sonntagstreff

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  • Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie: Branderhofer Weg
    Pfarrgemeinde St Gregor von Burtscheid und Pfarrer Redmer Studemund von der Evangelischen Kirchengemeinde bei der Einweihung des Modularen Wohnens im Dezember 2014 Foto ZfsA Das mobile Wohnen ist eine Zwischenlösung bis Häuser und Wohnungen in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen wie John Mukiibi Leiter des modularen Wohnens für Flüchtlinge erklärt Die neuen Nachbarn an der Karl Marx Allee sind Kinder und Jugendliche aus Afghanistan Syrien Eritrea und vielen weiteren Krisenregionen der Welt Sie sollen in Aachen den Schutz erfahren der auch deutschen Kindern gilt Bis zur Volljährigkeit werden sie im Rahmen der Jugendhilfe von anerkannten Trägern wie dem ZfsA betreut Sie bekommen Zeit und Unterstützung ihr Leben neu zusammen zu fügen Aus dem was sie an Wissen und Stärken aus der Heimat mitbringen und dem was sie aus unserer Kultur neu aufnehmen Es sind bereichernde Begegnungen für beide Seiten Die Verwurzelung und Anbindung an die Gemeinde vor Ort macht im Sozialraum Burtscheid caritatives diakonisches Handeln erfahrbar Das ist Nächstenliebe beziehungsweise gelebter Glaube betont Wilschewski Die jungen Leute hätten es oft schwer den Vorurteilen zu begegnen sich in die Gesellschaft zu integrieren Wir erleben die jungen Flüchtlinge hier als wissenshungrig und hoch motiviert wollen schnell Deutsch lernen und sich einbringen Sie können uns angesichts des Fachkräftemangels und des demographischen Wandels unterstützen appelliert Wilschewski die Haltung gegenüber Flüchtlingen zu überdenken und ihre Anwesenheit als Geschenk zu sehen Zwölf mobile Wohneinheiten Stelen symbolisieren die Weltreligionen am modularen Wohnen des Zentrums für Soziale Arbeit Foto ZfsA Minderjährige Flüchtlinge bleiben in Aachen und werden nicht wie es mit erwachsenen Flüchtlingen geschieht nach einem bestimmten Schlüssel in Deutschland verteilt Angesichts der vielen jungen Flüchtlinge in Aachen fehlt es an Raum und Fachkräften Rund 100 jugendliche Flüchtlinge sind derzeit in Hotels untergebracht Um neuen adäquaten Wohnraum zu schaffen haben wir an der Karl Marx Allee sogenannte Wohnmodule

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  • Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie: Gute Zeiten, Schlechte Zeiten
    ihren Eltern zu geraten und in dem sie erfahren dass es Kinder in der gleichen Situation gibt Gleichzeitig sollen sie hierbei korrigierende Erfahrungen von Beziehungen machen Sicherheit erleben eine Stärkung ihres Selbstvertrauens ihres Selbstbewusstseins und ihrer Problemlösungskompetenz erfahren Grundlage jeglicher pädagogischer und therapeutischer Arbeit ist die Enttabuisierung der psychischen Erkrankung Wichtig ist eine freiwillige Teilnahme Es ist ein niederschwelliges Angebot da es schwer ist an die betroffenen Familien heranzukommen Die Diagnose einer psychischen Erkrankung ist immer noch ein Tabuthema erklärt Geschäftsführer Horst Kreutz Die Gruppe finanziert sich über Spenden und aus dem Fördertopf der Stadt Aachen für sogenannte familienpräventive Maßnahmen Neue Gruppe im Frühjar 2015 Einrichtungsleiter Horst Kreutz in der Küche von Gute Zeiten Schlechte Zeiten Foto Nina Krüsmann Die nächste Gruppe ist für das Frühjahr 2015 geplant Es gibt sechs Plätze für Kinder aus der Städteregion Aachen im Alter zwischen acht und zwölf Jahren deren Mutter oder Vater von einer psychischen Erkrankung betroffen ist Andere Formen der ambulanten teilstationären oder auch stationären Jugendhilfe können parallel bestehen wobei dies in der Hilfeplanung berücksichtigt werden muss Eine Staffel hat insgesamt 13 Einheiten von jeweils zwei Stunden Zu Beginn jeder Staffel steht die Information und Aufklärung bezüglich der elterlichen Erkrankung und der daraus resultierenden Einschränkungen und Verhaltensweisen Eine Stärkung der situativen emotionalen Wahrnehmung Raum für eigene Gefühle Sorgen Nöte und Probleme sowie eine Entlastung von Schuldgefühlen stehen im Mittelpunkt Prävention gegen eigene Erkrankung Thomas Beyer und Horst Kreutz Foto Nina Krüsmann Die Teilnahme an der Gruppe ist auch eine wichtige Präventionsmaßnahme Das Aufwachsen bei einem psychisch kranken Elternteil stellt im Hinblick auf die seelische Gesundheit eines Kindes einen psychosozialen Risikofaktor dar Viele Studien belegen dass die Krankheitswahrscheinlichkeit also die Wahrscheinlichkeit dass die Kinder sofern sie keine Unterstützung erhalten selbst später psychisch erkranken enorm hoch ist nämlich zwei bis drei Mal so häufig

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  • Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie: TANDEMmia
    Zeit und unterstützen ihre Tandempartner auf vielfältige Weise zuhören vorlesen spazierengehen Hilfe bei der Bewältigung des Alltags TANDEMmia setzt als Pflegeprävention da an wo vorhandene soziale Netzwerke wie Familie Freunde und Nachbarn die steigenden Bedürfnisse von älteren Menschen nicht auffangen können erklärt Heike Kessler Wiertz Leiterin der Werkstatt der Kulturen Wo Alltagskompetenz und körperliche Leistungsfähigkeit nachlassen springen derzeit 21 Ehrenamtlichen ein Von den Ehrenamtlichen sind 80 Prozent Frauen und 47 Prozent mit Migrationshintergrund 80 Prozent sind berufstätig Für sie ist das Engagement bei TANDEMmia ein Impuls über die Arbeit hinaus erklärt Kessler Wiertz Die Nachfrage ist groß Heike Kessler Wiertz Leiterin der Werkstatt der Kulturen Dank einer dreijährigen Förderung durch die Glücksspirale konnte 2013 eine neue Mitarbeiterin eingestellt werden Die Nachfrage insbesondere der Seniorinnen steigt so kontinuierlich dass der Bedarf an Ehrenamtlichen nicht ausreicht In Schulungen zu Themen wie Kommunikation Pflege und Grenzen setzen werden die Ehrenamtlichen gefördert und begleitet Seit diesem Jahr wird auch der Bereich der Sturzprophylaxe für Senioren besonders berücksichtigt Die Netzwerkarbeit wird ständig vorangetrieben Mit der gewoge AG existiert seit Sommer 2013 ein Kooperationsvertrag Schirmherrin ist seit 2013 die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt TANDEMmia erreichte innerhalb kürzester Zeit eine hohe und positive Resonanz bei Freiwilligen und Senioren Das Projekt reagierte nicht nur auf den Bedarf nach sozialen Kontakten und Hilfestellungen im Alltag sondern ist in das Konzept der Pflegeprävention eingebettet wodurch Bedarfe frühzeitig erkannt werden können und an andere Hilfsmaßnahmen weitervermittelt werden kann Auch die Ehrenamtlichen werden durch die Tandempartnerschaft bereichert sei es durch erhöhte interkulturelle Kompetenz einen persönlichen Kontakt oder die persönliche Entwicklung und das Aneignen von Informationen rund um den Umgang mit älteren Menschen Auf lange Sicht werden somit auch nachbarschaftliche Netzwerke gestärkt was dazu beigetragen hat dass ein kulturell gemischter Stadtteil wie Aachen Ost zusammenwächst erklärt Kessler Wiertz TANDEMmia verbindet Kulturen Raquel Barros

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  • Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie: Feuervogel
    dürfen und die Erfahrung dass sie nicht allein mit ihrem Problem sind beschreibt Mitarbeiterin Petra Rachner die Situation Prävention ist wichtig Melanie Gurr und Petra Rachner Mitarbeiterinnen von Feuervogel Foto Nina Krüsmann Foto Nina Krüsmann In Deutschland leben rund 2 6 Millionen Kinder unter 18 Jahren mit mindestens einem alkoholabhängigen weitere 40 000 bis 60 000 Kinder mit einem drogenabhängigen Elternteil Allein in Aachen leben über 6 700 Kinder und Jugendliche in einer Familie mit mindestens einem suchtkranken Elternteil wie Feuervogel Mitarbeiterin Marie Gurr verdeutlicht Diese Zahlen verursachen eine Gänsehaut denn so viele Kinder tragen in ihrem noch jungen leben ein großes Päckchen mit sich Bei Feuervogel wird über die Gruppenarbeit hinaus ein Netzwerk geknüpft und weitere Hilfen vermittelt um so der eigenen Sucht oder psychischen Erkrankung der Kinder vorzubeugen und die Situation zu Hause zu stabilisieren Das Risiko dass die betroffenen Kindern nämlich selbst seelisch erkranken ist besonders hoch Rund 50 Prozent von ihnen werden später selbst suchtkrank Kinder suchtkranker Eltern sind damit die größte bekannte Risikogruppe zur Entwicklung einer eigenen Suchterkrankung Ausflüge und Kurse Auch Familien und Multiplikatoren werden beraten Foto Nina Krüsmann Neben den wöchentlichen Treffen ist es den Mitarbeitern ein Anliegen den Kindern unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen Ausflüge in die Eifel zu den Aachener Kurpark Classix ein Kalligrafie Kurs oder ein Besuch beim Internationalen Reitturnier CHIO in der Aachener Soers sind für die betroffenen Kinder einmalige Höhepunkte Gemeinsames Kochen ein Beauty Tag für die Mädchen und die Feier der geburtstage der Kinder im würdigen Rahmen gehören zum Projekt So erfahren die Kinder eine Wertschätzung und eine positive Bestätigung tun sich selbst etwas Gutes erklärt Gurr Momentan gibt es eine Jungengruppe eine Gruppe für Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren und eine Gruppe für Kinder im Alter von 14 bis 16 Jahren Eine Gruppe hat

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  • Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie: Heimat auf Zeit
    die kein Zimmer in Aachen haben bei Freunden oder Familienangehörigen in Städten mehrere Zugstunden entfernt von Aachen wohnen und mehrmals wöchentlich anstrengende und zeitaufwändige Fahrten nach Aachen auf sich nehmen oder Studierende mit gesundheitlichen Problemen die einen Schonraum brauchen um wieder zu Kräften zu kommen Neue Hoffnung schöpfen Gruppenküche im Wohnheim der ESG Aachen Im Wohnheim der ESG Aachen Ihnen bietet die ESG seit Anfang Oktober 2014 ein Zimmer im Wohnheim an das Betroffenen für maximal ein Jahr einen Zufluchtsort bietet Das Zimmer für ausländische Studierende und Flüchtlinge in Notsituationen wird aus Mitteln der Stiftung für Kirche und Diakonie finanziert Die Projektkosten betragen rund 3600 Euro pro Jahr Durch das eigene Zimmer in Aachen beziehungsweise überhaupt in Deutschland gelingt ein schneller Aufbau von Kontakten durch das Zusammenleben mit anderen Studierenden Es schenkt den Studierenden in Krisensituationen eine neue Hoffnung erklärt Kornelia von Kaisenberg Erster Bewohner ist ein junger Mann aus West Guinea der an der RWTH Bauingenieurwesen studiert Er pendelte mehrere Semester zwischen Aachen und Bonn wo er bei Bekannten Unterschlupf gefunden hatte Das hat nicht zuletzt seine Gesundheit stark beeinträchtigt erklärt Kornelia von Kaisenberg den Hintergrund Durch die neue Unterkunft in Aachen habe sich der Studierende erholen können In Beratungsgesprächen mit der Referentin plane der junge Afrikaner Möglichkeiten seinen Lebensunterhalt und seine Unterkunft zukünftig selbst durch einen Nebenjob den er zur Zeit in Aachen sucht zu finanzieren Bis dahin werden die Mietkosten im ESG Wohnheim über die Stiftung für Kirche und Diakonie für ihn finanziert Neuer Ankerpunkt in der ESG Das Wohnheim der ESG in der Nizzaallee Aachen Das Kennenlernen der deutschen Kultur werde durch den Wohnheimalltag gefördert Auch Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache sowie die Begleitung bei Arztbesuchen und Behördengängen sind durch Mitbewohner möglich Nicht zuletzt die Einbindung in Freizeitaktivitäten soziales und entwicklungspolitisches Engagement in der ESG

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  • Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie: Flüchtlingsberatung Herzogenrath
    Hand existiert die Gruppe seit vielen Jahren und ist in den letzten Wochen Anlaufpunkt für viele neue Interessierte geworden Gemeinsam werden Infos ausgetauscht Projekte initiiert und durchgeführt Ziel ist die Betreuung und bessere Integration der Flüchtlinge sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit Ich freue mich dass wir so viele neue ehrenamtliche Helfer haben Manche sind gebürtige Deutsche aber vielfach auch Migrant innen die seit vielen Jahren in Deutschland leben und die heute Flüchtlinge unterstützen z B als Dolmetscher Die Situation von Flüchtlingen ist oft schwierig da die Menschen in größter Not ihre Heimat verlassen mussten und in den Aufnahmeländern zunächst vor dem Nichts stehen Das Ziel der engagierten Flüchtlingsarbeit in Herzogenrath ist es den Menschen an den Zufluchtsstätten ein Stück Heimat zu vermitteln Es ist sehr wichtig dass Hilfe die letztendlich zur Selbständigkeit führt angeboten wird Wir arbeiten eng mit der Volkshochschule Nordkreis Aachen zusammen und bieten niedrigschwellige Alphabetisierungs und Sprachkurse an die sich einer sehr guten Resonanz erfreuen erklärt Kuntz Anlaufstelle für alle Fragen Das Büro ist eine Anlaufstelle für alle Fragen Seit einigen Jahren begleitet Kuntz die 59 jährige Maria Sie kommt aus Kamerun und hat aus gesundheitlichen Gründen einen Aufenthalt in Deutschland bewilligt bekommen Sie arbeitet im Kindergarten Straß hat dort Kontakt mit Kindern und unterstützt die Küche vor Ort durch ihren tatkräftigen Einsatz Die Tätigkeit wurde durch die Beratungsstelle vermittelt Insgesamt betreut Kuntz derzeit Familien und Einzelpersonen in aktuell acht örtlichen Wohnheimen Stand Februar 2015 im Stadtgebiet Herzogenrath davon zwei Pfarrhäusern der Ev Kirchengemeinde Herzogenrath sowie Paare und Einzelpersonen die privat untergebracht sind Die Anzahl der Asylbewerber schwankt und ist weiterhin ansteigend Zum Jahresende 2014 waren 236 Flüchtlinge im Leistungsbezug des Sozialamts registriert hinzukommen noch etwa 100 weitere Personen die berufstätig sind bzw durch den veränderten Aufenthaltstitel Leistungen des Jobcenters erhalten Die Herkunftsländer sind breit gefächert gerade

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