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  • Karl Heinz Kienle Koblenz Radreisen Vennbahn
    der Arbeit Koblenz Arzheim Die Schmugglerbahn im Westen Teil 2 Die Überbleibsel Dem Eisenbahnnostalgiker schlägt das Herz gleich höher Gebäude Viadukte Signale rostige Relikte Ich habe die Fotos ganz bewusst nicht kommentiert Radreisen Rheinquelle Koblenz 1997 LF 13 Venlo Domburg 1999 Wesel Bremen Hameln 2002 Offenburg Bullay 2002 Lahn Weser 2003 Prag Torgau 2004 Obere Spree 2011 Untere Spree 2011 Eifel Mosel 1 2011 Eifel Mosel 2 2011 Hessischer Bahnradweg

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  • zu allen anderen Sportarten muß der Taucher seine Atmung einem technischen Gerät anpassen Viele Taucher bevorzugen Automaten deren Membran quer zur Fortbewegungsrichtung positioniert ist weil diese bei zunehmender Geschwindigkeit und damit zunehmendem Wasserdruck vor dem Taucher eine größere Tiefe simulieren und deshalb mehr Luft abgeben Der Schlauch zwischen Flasche und Mundstück wird ebenfalls individuell auf die kürzest mögliche Länge angepasst Orientierungstauchen Auch beim Orientierungstauchen werden Monoflossen und Siebenliterflaschen für die Tauchdistanzen zwischen 500 und 700 m benutzt Die Flaschen sind jedoch in ein spezielles Orientierungstauchgerät integriert Dieses Gerät trägt auf einem Steg vor den Augen des Tauchers einen Kompass und ein Zählwerk das vom Wasser über einen Propeller und eine Umlenkschnecke angetrieben wird So kann er seine Tauchrichtung erkennen und die zurückgelegte Distanz relativ exakt abschätzen An der Spitze des Gerätes befindet sich eine Luftkammer die sich abhängig von der Weite eines kleinen Bohrloches während des Tauchens mit Wasser füllt und damit den zunehmenden Auftrieb der sich leerenden Druckluftflasche ausgleicht Vor den Augen trägt der Orientierungstaucher eine sehr flache und damit hydrodynamisch günstige Maske aus Plexiglas oder einem ähnlichen Kunststoff die die Nase mit einschließt und damit den Druckausgleich im Nasenraum erleichtert Das durchsichtige Material seitlich der Augen erweitert im Vergleich zur breitensportlichen Tauchmaske das Gesichtsfeld deutlich Beim Orientieren können Bojen erkannt werden die der Sportler sonst knapp verfehlt hätte Einige hochklassige Flossenschwimmer nutzen diese Kunststoffmasken weil sie hiermit den neben ihnen tauchenden Konkurrenten besser erkennen und taktisch schneller reagieren können Für das Tauchen in Tiefen von mehr als 2 m empfiehlt sich eine solche Maske wegen ihrer fehlenden Elastizität und der nur minimalen Anpassungsfähigkeit an die Form des Gesichtes allerdings nicht Typisch für das Orientierungstauchen ist auch das Schiffchen eine hydrodynamisch geformte Sicherheitsboje die der Sportler mit einer Leine an der Wasseroberfläche hinter sich herzieht Sie lässt seine Position ständig an der Wasseroberfläche erkennen Unterwasserspiele Die Grundausrüstung für Unterwasserspiele ist der Ausrüstung für das breitensportliche Tauchen am ähnlichsten Handelsübliche Kunststoffflossen Tauchmaske und Schnorchel werden durch eine Kopfhaube mit Ohrenschutz ergänzt die Trommelfellrisse durch die von einem Flossenschlag ausgehende Druckwelle weitgehend verhindert Hinzu kommt das eigentliche Spielgerät beim Rugby ein mit Salzlösung gefüllter Ball und zwei Körbe beim Hockey Puck Schläger und Tore Zum Seitenanfang Flossenschwimmen Voraussetzung jeder Sportausübung unter Wasser ist das Beherrschen der taucherischen Grundausrüstung bestehend aus Flosse Maske und Schnorchel Flossenschwimmen und Streckentauchen sind daher die essentiellen und grundlegenden Fortbewegungsarten und deswegen auch die bedeutensten Wettkampfdisziplinen Die Sportler und Sportlerinnen legen dabei in einem Schwimmbad 50 100 200 400 800 oder 1500m mit Flosse Brille und durch einen Schnorchel atmend an der Wasseroberfläche zurück 50m werden in Apnoe d h mit angehaltenem Atem 100 400 und 800m mit einem Drucklufttauchgerät unter der Wasseroberfläche durchtaucht Hinzu kommen Staffelwettbewerbe über 4x100m und 4x200m Langstreckenwettkämpfe zwischen 3000m bei Jugendwettbewerben und 8000m bei den Herren für die diese im stehenden Gewässer etwa eine Stunde benötigen werden in Seen oder im Meer ausgetragen In fließenden Gewässern werden je nach Flußgeschwindigkeit des Wassers die Distanzen auf bis zu 20km verlängert Auffällig ist die durch den Gebrauch der Monoflosse geprägte Vorwärtsbewegung aus der sich der typische Stil entwickelte Die Arme werden vom Sportler hinter dem Kopf in Schwimmrichtung maximal gestreckt Die Funktion der Hände ist auf die Steuerung der Tauchtiefe und richtung bzw beim Streckentauchen auf das Halten des Drucklufttauchgerätes reduziert Der Körper macht eine wellenförmige Bewegung ähnlich einem Peitschenschlag deren Amplitude von den Schultern bis zur Flossenbasis zunimmt und die nur von der passiven Beweglichkeit der Gelenke beginnend in Höhe der Brustwirbelsäule bis zu den Zehengelenken eingeschränkt wird Solche Bewegungsmuster sind uns von verschiedenen Meereswirbeltieren wie den Delphinen bekannt Die Wassermenge zwischen Flosse und Wasseroberfläche wird bei der zum Rücken des Sportlers gerichteten Flossenbewegung ebenfall zum Vortrieb genutzt weshalb unter Wasser mit Tauchgerät oder unter Atemanhalten deutlich höhere Geschwindigkeiten erreicht werden Beim Flossenschwimmen an der Wasseroberfläche wird aus diesem Grund nach dem Start und nach den Wenden die Tauchdistanz auf 15m begrenzt Nach dem Austauchen muß sich ein Körper oder Ausrüstungsteil immer über der Wasseroberfläche befinden Die Wendentechnik ähnelt der vom klassischen Schwimmen bekannten Rollwende die nur durch die Flosse und die ihren Bewegungsablauf beeinflussende unterschiedliche Dichte von Luft und Wasser geringe Veränderungen erfahren hat Geatmet wird durch einen Schnorchel mit einem Füllungsvolumen von ca 200 ccm der nach dem Start nach jeder Wende oder nach dem Untertauchen der Schnorchelspitze mit einer kräftigen Ausatmung ausgeblasen werden muß damit der Sportler neu einatmen kann Bei den Unterwasserwettbewerben nutzen die Sportler Drucklufttauchgeräte als Atemluftreservoir mit Ausnahme der 50m Distanz die ganz ohne Atemhilfsmittel zurückgelegt wird Im Einklang mit der Natur Flossenschwimmen im Freigewässer Zum Seitenanfang Orientierungstauchen Orientierungstauchen setzt bei den Athletinnen und Athleten neben hervoragendem körperlichem Trainingszustand und exakt eingeübten taucherisch koordinativen Fähigkeiten auch intellektuell mentales Wissen und damit die Kombination dieser drei Qualitäten voraus Sie müssen bei eingeschränkter Sicht nur mit Kompass Meterzähler und Drucklufttauchgerät ausgestattet so schnell und so exakt wie möglich einen ca 500m bis 700m langen Kurs in zwei bis drei Metern Tiefe durchtauchen dessen Hindernisse und Kurswechsel die Sportler entweder vor dem Wettkampf mittels eines Winkelmeßgeräts selbst berechnen müssen oder dessen Koordinaten sie erst beim Abtauchen am Start erhalten Orientierungsfehler und Zielabweichungen werden als Strafzeiten zur benötigten Zeit addiert Spitzensportler erreichen ihr Ziel nach ca 7min Eine besonders interessante und spannende Übung ist der Mannschaftstreffwettbewerb bei der die zu einer Mannschaft gehörenden 3 Damen bzw 4 Herren erst mit dem Startschuß die Kursdaten erhalten sich an vorberechneten Punkten treffen und dann gemeinsam nach Umtauchen einer Schikane die unter Wasser nicht zu erkennen ist ins Ziel kommen müssen Zum Seitenanfang Unterwasserrugby Diese Disziplin war ursprünglich als Abwechslung während des breitensportlichen Tauchtrainings gedacht und wird auch heute noch von vielen Tauchclubs in dieser spielerischen Weise ausgeübt Fähigkeit in kurzer Folge abzutauchen Entgegen der durch den Namen induzierten Annahme es handele sich um einen rauhen Sport mit ungewöhnlicher Angriffslust auch auf den Körper eines gegnerischen Spielers sind alle Regeln der Fairness und insbesondere die Gesundheit der Spieler in dezidierten Spielregeln sichergestellt Zwei Schiedsrichter unter Wasser und ein Schiedsrichter am Beckenrand überwachen deren Einhaltung Jede Mannschaft besteht aus 11 Spielern von denen sich aber nur 6 gleichzeitig im Wasser aufhalten dürfen Für die Auswechslung sind spezielle Zonen markiert wodurch das Risiko von Verletzungen durch sich begegnende Spieler minimiert wird Gespielt wird zweimal 15 Minuten mit einer vierminütigen Pause bei Spielunterbrechungen wird die Uhr angehalten Je nach örtlichen Voraussetzungen sollte der Spielraum 12 18m mal 8 12m bei 3 5 5m Wassertiefe betragen Spielobjekt ist ein mit Salzlösung gefüllter Kunststoffball dessen Sinkgeschwindigkeit in Süßwasser ca 1m sec beträgt Er muß von den Mannschaften in den an den Schmalseiten des Spielfeldes am Beckenboden aufgestellten gegnerischen Korb befördert werden Die an den Körben positionierten Korbwächter innen haben einen Sonderstatus ähnlich den Torleuten bei anderen Ballsportarten Mehrere Faktoren machen dieses Spiel interessant und einmalig Zum Einen handelt es sich um das einzige bekannte dreidimensionale Spiel bei dem die Spielraumbegrenzung Beckenwand und Beckenboden als Bande mit benutzt werden dürfen Die besondere Kinetik des sich wie in Zeitlupentempo bewegenden Balles und die für runde Körper typische Hydrodynamik die das Werfen fast unmöglich macht erfordern ein besonderes Ballgefühl Nicht zuletzt wird das Spiel in einem Medium ausgeübt das den Sportler zwingt in regelmäßigen Abständen die atemluftspendende Wasseroberfläche anzutauchen Die Mannschaften mit den vielfältigsten und abwechslungsreichsten taktischen Varianten sind am erfolgreichsten Jeder Spieler muß exakt wissen wann er wo in welcher Wassertiefe zu sein hat um den Ball anzunehmen und an wen er in welcher Position den Ball dann wieder abgeben kann In solchen Mannschaften halten sich die Spieler maximal 10 bis 15 Sekunden pro Ballkontakt unter Wasser auf Trotzdem lassen sich einzelne Rangeleien im Zweikampf unter wird Zum Seitenanfang Unterwasserhockey Unterwasserhockey wird auf dem Boden eines Schwimmbades gespielt Die Größe des Spielfeldes sollte je nach lokalen Voraussetzungen zwischen 22 5 bis 27 5m mal 10 8 bis 13 2m liegen Die Wassertiefe beträgt je nach Austragungsbad zwischen 2 und 4m Im Gegensatz zum Unterwasserrugby handelt es sich tatsächlich um ein Spielfeld unter Wasser weil das Spiel nur zweidimensional ausgeübt wird Zwei Mannschaften mit je 6 Spielern die neben handelsüblichen Flossen Schnorcheln und Tauchmasken einen ca 25cm langen Hockeystock benutzen spielen 2 mal 15 Minuten mit einer dreiminütigen Pause Ziel des Spieles ist es eine metallummantelte Scheibe ähnlich dem Eishockeypuck in das gegnerische Tor das an der Schmalseite des Spielfeldes am Beckenboden aufgestellt ist zu schieben Die Einhaltung der Regeln wird von zwei Schiedsrichtern unter Wasser und einem Chefschiedsrichter am Beckenrand überwacht Zum Seitenanfang Wettkampfsysteme Bei allen obengenannten Tauchdisziplinen werden Welt und Europameisterschaften ausgetragen Im Flossenschwimmen und Streckentauchen sind dies Einzel und Staffeldisziplinen mit einer abschließenden Mannschaftswertung Zu den World Games den Weltspielen der nichtolympischen Sportarten werden nur die acht besten Nationen der vorangegangenen Weltmeisterschaft eingeladen Das sportliche Programm ist auf die publikumswirksamen Sprint und Staffeldisziplinen verkürzt die Mannschaften sind kleiner Das internationale Wettkampfprogramm wird durch eine Liga von Vereinsmannschaften aus verschiedenen europäischen Ländern bereichert die reihum Wettkämpfe organisieren und nach einem Punktesystem werten Der Weltverband CMAS schreibt für Vereinsmannschaften jährlich einen Langstreckenwettkampf den CMAS Cup und einen Schwimmbadwettkampf die CMAS Trophy aus Neben den internationalen Meisterschaften finden alljährlich mehrere Länderkämpfe für Sportler verschiedener Altersgruppen statt Auch innerhalb Deutschlands finden regelmäßig Wettkämpfe statt Für die Deutschen Meisterschaften und die Deutschen Jugendmeisterschaften mußten in den vergangenen Jahren wegen der hohen Beteiligung Mindestzeiten für die Startberechtigung eingeführt werden Diese Zeiten müssen die Sportler die an der Deutschen Meisterschaft bzw Jugendmeisterschaft teilnehmen wollen bei den zeitlich vorher ablaufenden Landesmeisterschaften Vereinsmeisterschaften Nord und Süddeutschen Meisterschaften oder anderen Wettkämpfen erreichen Seit der Vereinigung der beiden deutschen Tauchsportverbände finden jährlich im Dezember auch Deutsche Kindermeisterschaften statt Beim Orientierungstauchen finden wegen der Zahl der Einzelwettbewerbe und dem höheren Zeitaufwand die Deutschen Meisterschaften an zwei Wochenenden statt International wird neben Europa und Weltmeisterschaften auch ein Welt Cup für Vereinsmannschaften organisiert Unterwasserrugby wird in Ligen gespielt Neben Landesligen gibt es eine Bundesliga mit drei regionalen Gruppen Die deutschen Meister werden während eines Abschlußturniers ermittelt International finden neben Welt und Europameisterschaften für Herren Damen und Juniorenmannschaften auch Pokalturniere statt Unterwasserhockey wird in Deutschland bislang nur ein einigen Hochschulen organisiert gespielt Für alle Tauchdisziplinen existiert eine spezifische nationale und internationale Schiedsrichteraus und weiterbildung die von den Obmännern der einzelnen Disziplinen organisiert und gepflegt wird Zum Seitenanfang Trainersystem Wie bei allen anerkannten Leistungssportarten wird auch Sporttauchen nach wissenschaftlich erarbeiteten Methoden trainiert Die Trainerausbildung ist analog den Vorgaben des Deutschen Sportbundes DSB in drei Ausbildungsstufen organisiert sie wird von einem Ausbildungsreferenten organisiert und verwaltet Dem Bundestrainer steht ein Methodischer Beirat zur Seite der jährlich Weiterbildungsschwerpunkte und Trainingsinhalte der Kadersportler diskutiert Die Kadereinteilung in allen Disziplinen entspricht ebenfalls den Vorgaben des DSB Trainingsmethodisch finden sich mit Ausnahme des sportartspezifischen Technik Ausdauer Kraftausdauer und Krafttrainings kein Unterschied zu anderen Sportarten Sie gehorchen den Gesetzen der Periodisierung die abhängig von den zu erwartenden Wettkämpfen und dem individuellen Entwicklungsstand der Sportler wechselnde inhaltliche Schwerpunkte und Intensitäten fordern Es ergänzen sich ein Mikrozyklus mit disziplin und spezialisierungstypischen Inhalten z B Sprinter Langstreckler Orientierer und ein Makrozyklus zur Vorbereitung verschiedener Höhepunkte unterschiedlicher Wertigkeit im Verlauf einer Wettkampfsaison In beiden Zyklen werden individuelle Regenerationszeiten eingehalten Einzelheiten vermittelt die Trainerausbildung des VDST Zum Seitenanfang Tauchtraining Sportliches Training wird mit dem Ziel der Anpassung eines Organismus an eine geforderte Belastung zum Erreichen einer höheren Leistungsfähigkeit durchgeführt Die gilt im Breitensport in der Rehabilitation und im Hochleistungssport gleichermaßen Der Leistungssportler trainiert mit dem Ziel einer Leistungsmaximierung Höher schneller weiter beim breitensportlichen Tauchen dagegen ist das Trainingsziel eine Leistungsoptimierung Der Taucher trainiert seinen Organismus um sich effektiv im Wasser mit minimalem Energieeinsatz fortbewegen zu können Dies hat einen minimalen Sauerstoffverbrauch mit wenig Energiestoffwechselschlacken zu Folge die in höheren Konzentrationen die Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigen und damit zu unkoordinierten Panikreaktionen führen können Zusätzlich soll in Notsituationen eine Leistungsreserve aktiviert werden können Tauchen ist eine Sportart die durch ihre Ausübung alleine keine Kondition bringt diese aber lebensnotwendig erfordert Kondition ist immer sportartspezifisch Marathonläufer benötigen beispielsweise zum Erfolg andere konditionelle Fähigkeiten als Gewichtheber Konditionelle werden deshalb in vier verschiedene aber voneinander abhängige Komponenten gegliedert Ausdauer Kraft Beweglichkeit und Schnelligkeit Hinzu kommt die diese Komponenten übergreifende Koordinationsfähigkeit die erst den gezielten und energiesparenden Einsatz der konditionellen Fähigkeiten ermöglicht und damit zur Grundlage jedes motorischen Lernvorgangs wird Wenn nachfolgend die Komponenten der Kondition kurz beschrieben werden so dürfen diese nie isoliert sondern immer in Abhängigkeit von einander betrachtet werden Schnelligkeit und Ausdauer sind beispielsweise immer von einem bestehenden Krafttrainingszustand abhängig AUSDAUER Dem Organismus stehen drei Energiequellen zur Verfügung Eine sehr kurz einsetzbare aber sofort verfügbare sind die Phosphagene Sie werden für sehr kurze aber hohe Belastungen benötigt Für Muskelarbeit die länger als zehn Sekunden durchgeführt wird benötigt der Organismus einen zweiten allerdings ebenfalls nicht unerschöplichen Mechanismus der Energiebereitstellung die anerobe Glykolyse Hierunter versteht man die Verarbeitung von in den Zellen gespeicherten Kohlehydraten ohne Verbrauch von Sauerstoff Während dieses Vorgangs entsteht Milchsäure Laktat das die Atemfrequenz ansteigen lässt und die Koordinations und Entscheidungsfähigkeit einschränkt abhängig von der Anpassung das heißt dem Trainingszustand des Sportlers Zur Überprüfung des Energieverbrauchs einer getätigten Leistung mit dem Ziel einer sinnvollen Trainingssteuerung kann die Laktatkonzentration im Blut gemessen werden Diese Form der Energiebereitstellung steht dem Körper allerdings nur ca zehn Minuten zur Verfügung Bereits mit den ersten Bewegungen wird der dritte nur langsam aktivierbare aber nahezu unbegrenzt zur Verfügung stehende Energielieferant des Muskels aktiviert Der Abbau von Kohlenhydraten unter Sauerstoffverbrauch Man nennt dies auch die aerobe Energiebereitstellung Ausdauer ist definiert als die Fähigkeit eine Belastung über längere Zeit ausüben zu können Sie ist bedeutsamste Komponente der tauchsportlichen Kondition und zusammen mit mentalen Fähigkeiten Wissen und Erfahrung eine unverzichtbare Voraussetzung der Sicherheit eines Tauchers Auch zeigt nur Ausdauertraining positive Rückwirkungen auf die Gesundheit und ihre Risikofaktoren Bluthochdruck Blutfette und Ernährungsverhalten Grundlagenausdauer kann man sich mit verschiedenen sportlichen Aktivitäten erwerben sportspezifische Ausdauer nur mit sportarttypischen Bewegungsabläufen Taucher trainieren ihre taucherische Ausdauer idealerweise mit Flossenschwimmen Übliches Tauchtraining lässt und dies ist wissenschaftlich unbestritten keinerlei Trainingseffekt erwarten mit Ausnahme eines gering erhöhten Lungenvolumens Trainingsinhalte und grundlegende Erkenntnisse der Trainingslehre können auch beim Tauchen vom Leistungssport übernommen werden Ausdauertraining muß folgenden drei Anforderungen gerecht werden 1 Die Dauer des Trainingsreizes Taucher sollten zu Beginn ihrer Trainingseinheit nach einem fünf bis zehnminütigen Aufwärmen mindestens 20 Minuten flossenschwimmen mit anschließender fünfminütiger Ausschwimmphase 2 Die Intensität des Trainingsreizes Die nötige Belastungsintensität lässt sich annähernd mit der Herzfrequenz abschätzen Die ideale Herzfrequenz für das Ausdauertraining von Gesunden unter sechzig Lebensjahren beträgt ungefähr 180 minus Lebensalter Bei Sportlern über 60 Jahren sollte sie 120 Schläge pro Minute nicht unterschreiten Kurze intensivere Trainingsreize Sprints sind zur Verbesserung der Kraftausdauer sicher sinnvoll haben aber wegen der Übersäuerung der Muskulatur einen weniger guten Effekt auf die Ausdauer 3 Der Abstand zum vorherigen Trainingsreiz Für ein effektives Ausdauertraining mit dem Ziel der Leistungsoptimierung ist ein übertägiges Training das heißt drei bis vier Mal pro Woche sicher ausreichend Die Pausen sollten nicht mehr als zwei Tage betragen Es ist sinnvoller dreimal zwanzig als einmal sechzig Minuten pro Woche zu trainieren Nur den wenigsten Tauchern im Binnenland steht ausreichend häufig und ausreichend lange Trainingsgewässer zur Verfügung Die gewünschten Trainingsreize müssen also mit anderen Sportarten gesetzt werden Ideal weil mit den gleichen Muskelgruppen wie das Flossenschwimmen ausgeübt sind Fahrradfahren und Laufen KRAFT Nur durch Kraft bewegt sich die Muskulatur Kraft ist damit Grundlage jeder körperlichen Aktivität Sie wird bestimmt durch die Zahl der Muskelfasern die bei der Geburt schon feststeht und nicht mehr beeinflußbar ist und den Querschnitt eines Muskels der bei Arbeit oder Training zunimmt Wir unterscheiden drei trainierbare Aspekte der Kraft Maximal und Schnellkraft sind sicher nur für Leistungssportler wichtig Die Kraftausdauer ist jedoch für alle Sportler von großer Bedeutung die während ihres Bewegungsablaufes über längere Zeit höhere Widerstände überwinden müssen also auch für Taucher im Wasser Kraftausdauertraining steigert die Ermüdungsresistenz und verbessert somit das Stehvermögen Methodisch werden periodische Belastungen unterschiedlicher Dauer eingesetzt deren Intensitäten oberhalb der aerob anaeroben Schwelle liegen SCHNELLIGKEIT Unter Schnelligkeit versteht man die Fähigkeit bestimmte Bewegungen in der kürzest möglichen Zeit auszuführen Sie bedarf der Kraft und auch der Ausdauer ihre Entwicklungsfähigkeit ist erblich begrenzt und ihre Trainierbarkeit beim Erwachsenen mit zunehmendem Lebensalter rückläufig Auch bei intensivem Training nimmt sie mit zunehmendem Lebensalter ab Im Sporttauchen ist sie nur für Leistungssportler und ambitionierte Seniorensportler Trainingsinhalt BEWEGLICHKEIT Die Beweglichkeit beschreibt die Fähigkeit die Glieder des Bewegungsapparats mit dem größten Umfang gegeneinander zu bewegen Sie ist abhängig vom Lebensalter den Gelenken sowie der Kraft und der Elastizität der gelenkübergreifenden Muskulatur Auch durch Inaktivität verkürzte Muskulatur schränkt die Beweglichkeit ein und kann z B an der Wirbelsäule gravierende Folgeschäden durch Bandscheibenvorfälle nach sich ziehen Taucher haben typischerweise ihre Verkürzungen im Bereich der hinteren Hals und Lendenwirbelsäule den Beinhebern den Kniebeugern den Waden und der Fußsohlenmuskulatur Diese können durch Übung der Beweglichkeit behoben werden Unangenehme Folgen wie Krämpfe knöcherne Fehlbelastungen der durch eine Fehlstellung der Halswirbelsäule ausgelöste Schwindel oder ein Hexenschuß können weitgehend verhindert werden Dem Beweglichkeitstraining muß immer zwingend ein sorgfältiges Aufwärmen der Muskulatur vorangehen KOORDINATION Besonders die Sportarten erfordern hohe koordinative Fähigkeiten die unter Zuhilfenahme von technischen Geräten und ohne die Möglichkeit den Körper auf einem festen Untergrund zu fixieren ausgeübt werden Koordinative Fähigkeiten ökonomisieren den Energieverbrauch und steigern durch Automatisierung die Sicherheit in Ausnahmesituationen Falsch erlernte Bewegungsabläufe z B das Radfahren beim Flossenschwimmen oder die fehlerhafte Hüftbeugung beim Abtauchen und Wenden sollten im Interesse der Tauchsicherheit frühzeitig neu eingeübt werden TRAININGSPLANUNG Taucherische Fitness ist mit einem einmaligen Tauchtraining pro Woche nicht erreichbar Ergänzend sollten andere Sportarten ausgeübt werden Die sportlichen Aktivitäten müssen jedoch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Dauer der Regenerationsphase in einem individuellen Wochentrainingsplan koordiniert werden Es hat wenig Sinn z B nach einem intensiven Fußballtraining Kraftausdauer am Folgetag Kraulsprints zu trainieren Stattdessen wäre eine regenerative Ausdauertrainingseinheit sinnvoller Kraft Kraftausdauer oder Schnelligkeit sollte der breitensportliche Fitnesstaucher an einem Tag trainieren an dessen Folgetag er aus beruflichen oder sozialen Gründen ohnehin zu einer Pause gezwungen wird Auch das wöchentliche Tauchtraining im Verein kann sinnvoll in ein persönliches Fitnessprogramm integriert werden Das breitensportliche Trainingsprogramm gehorcht im Übrigen ebenfalls den leistungssportlichen Gesetzen der Periodisierung was von den Übungsleitern bewußt eingeplant werden sollte Lediglich die Begriffe Meisterschaft und Wettkampf müssen durch Tauchurlaub und Clubfahrt ersetzt werden Entsprechend werden die unterschiedlichen konditionellen Anforderungen Bestandteil des Trainingsprogramms

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  • Vorstand des VDST 1967 heute Deutsches Rotes Kreuz davon 10 Jahre als Kreisbereitschaftsarzt 2 Jahre als Kreisverbandsarzt 5 Jahre als Vorsitzender des Kreisverbandes 5 Jahre als stellvertretender Bezirksvorsitzender 1995 Leitender Notarzt des Kreises Mayen Koblenz 2001 2003 Internatselternsprecher am Paul Schneider Gymnasium Meisenheim 1997 2010 Vorsitzender des Schullandheimvereins des Eichendorff Gymnasiums Koblenz 2003 Vorsitzender Ärztenotdienst Koblenz e V und unzählige andere Aktionen und Engagements die hier nicht genannt werden können Die Familie Die Sinddienichtsüß Zeiten sind vorüber Über verschiedene Wege entwickelten sich vier differenzierte sehr individuelle Persönlichkeiten auf die wir sehr stolz sind Wir geniesen die Erinnungen an vier liebenswerte Kinder Heute stehen alle ihren Mann bzw ihre Frau in Beruf und Studium Und dazu eine Ehefrau die nach zwei Jahrzehnten Erziehungspause wieder in bewundernswerter Weise in ihren alten Arztberuf zurückgefunden hat Unsere Vorfahren Die Generationen nach uns werden wir nur begrenzt kennenlernen Über die Menschen die uns ein Teil ihrer Anlagen weitergegeben haben und damit unser Aussehen Verhalten oft sogar unsere Einschränkungen und Todesursachen vererbt haben können wir Informationen sammeln und unsere Lehren daraus ziehen Erschreckend ist die hohe Säuglings und Kindersterblichkeit bei unseren Vorfahren motivierend der starke Familienverbund faszinierend und schicksalsschwanger die Verteilung der Nachfahren über den gesamten Globus Ahnenforschung kann uns sehr hilfreich sein insbesondere beim Erkennen der eigenen Wertigkeit Nimm dich nicht so wichtig aber erkenne durchaus deine Bedeutung in der Folge der Generationen Das Ergebnis unserer Recherchen finden Sie auf den folgenden Seiten Um einen zumindest begrenzten Einblick in unsere Familien Datenbank zu ermöglichen habe ich verschiedene Gruppierungen gebildet Der Stammbaum am Beispiel unserer Enkelin Kassandra als PDF Datei Vielfalt aus fast allen deutschsprachigen Ländern Die beiden Spitzenahnen um 1500 n Chr Nachkommen von Johann Georg Kienle aus Oberharmersbach als PDF Datei Badisch seit dem Ende des dreißigjährigen Kriegs Eine Verknüpfung mit den schwäbischen oder

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