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  • Der Schlemminer "Eierkrieg"
    Die Verbitterung die teilweise aus den Stellungnahmen der Betroffenen spricht erklärt sich durch die besondere Not Situation der Nachkriegsjahre schlechte Ernten Wirtschaftskrise und Inflation es spielt aber auch eine wenig revolutionärer Geist eine Rolle Erschwerend kommt hinzu daß der zuständige Pastor Kröcher der 1911 seinen Wohnsitz nach Tribohm verlegt hatte offenbar kein sehr enges Verhältnis zu den Schlemminern hatte und sich infolgedessen gut als Buhmann eignete Der Schlemminer Eierkrieg dauerte 8 Jahre die vorliegenden Schriftstücke geben nur einen Eindruck von dem was er die Beteiligten an Ärger Sorgen und Kummer gekostet hat Übersicht Es begann 1919 mit einem Gesuch um Befreiung von der Eierlieferung Die ersten Antworten zeugen von Ahnungslosigkeit der Regierung Nordvorpommerns in Stralsund Der Vorgang schmort der Antragsteller erhält keine Befreiung und erteilt sie sich selbst Das gefällt weiteren Schlemminern unter Einschluß von Neuenrostern und Eickhoffern 1921 wird vom zuständigen Gemeindekirchenrat Klage gegen 14 Eierverweigerer erhoben werden Die Erklärungen der Beklagten die Stellungnahme des Klägers das ablehnende Urteil des Kreisausschusses die Berufungsschrift des Gemeindekirchenrats und schließlich Gegenerklärungen der Beklagten zur Berufung die zum Teil sehr bitter sind machen 1921 zum akten und anwaltshonorarmäßig ertragreichsten des Streites Ergebnis Alles offen die Zahl der Eierverweigerer nimmt zu Es folgt 1922 das Urteil der Berufungsinstanz des Bezirksausschusses mit dem interessanten Ergebnis daß erstens die Verwaltungsgerichte Kreisausschuß und Bezirksausschuß nicht zuständig sind zweitens infolgedessen der Antrag des Gemeindekirchenrates abzulehnen sei was dem erneut die Spesen aufbürdet ohne in der Sache einen Schritt weiter zu führen Da lacht das Juristenherz Der Anwalt verschickt Letzte Mahnungen das Konsistorium schaltet sich ein Offenbar hat der Landrat den leidigen Fall 1923 lösen wollen hatte nur dies und das übersehen Das Konsistorium führt nun Regie Eine neue Klageschrift nunmehr gegen 49 Beschuldigte wird vorbereitet aber wohl nicht eingereicht Auf die Beschwerde über den Landrat hin denkt 1924

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  • Ostgiebel der Kirche Tribohm
    Der Ostgiebel ältester Teil der Kirche Ansicht vor der Mauerwerkssanierung die im Jahre 2002 erfolgt ist Pfarramt Ahrenshagen Stand 16 02 2003

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  • Mörtelgutachten
    Feldsteinquaderbau mit eingezogenem rechteckigem Chor und Nordsakristei aus der Mitte des 13 Jahrhunderts Die Fenster des Schiffes sind als schmale rundbogige Schlitze gebildet ebenso an der Chomordwand und der Chorostwand An der Chorostwand befinden sich die beiden Fenster zu Seiten eines ursprünglichen Rundfensters Die Chorsüdwand besitzt neben den vermauerten Resten der ursprünglichen Schlitzfenster ein Segmentbogenfenster das jedoch ebenfalls noch spätmittelalterlich ist Im 17 Jh wurden die Giebel des Chores und

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  • Restauratorische Sondierung und Dokumentation des historischen Fassungsbestandes im Innenraum der Dorfkirche Tribohm, Dezember 2002
    dieser Zeit Inwieweit hier ein gestalterischer Zusammenhang zur heute nicht mehr sichtbaren barocken Balkendecke besteht wovon sich aber Reste im Dachboden zeigen konnte noch nicht analysiert werden Eine weitere vierte Fassung sind auffällige Reste einer evtl monochromen Rotfassung der Wandflächen über die jedoch keine weiteren Aussagen getroffen werden können Diese Fassung wurde wahrscheinlich in Zusammenhang mit der späteren Neuausmalung weitgehend entfernt Bei der fünften Fassung handelt es sich um die heute sichtbare Historismusfassung von 1885 die sich auch auf der Decke befindet Im Traufbereich und auf der Decke sind illusionistisch gemalte neogotische Maßwerkornamente gemalt die Wandflächen sind mit einer ockrig gebrochenen Leimfarbe gefasst im Sockelbereich sind an den Bereichen der ursprünglichen Weihekreuze in gleicher neogotischer Gestaltungsweise weitere Weihekreuze gemalt Der Erhaltungszustand der Fassung ist stark durch Oberflächenverschmutzung beeinträchtigt sowie durch die aufgetretenen Feuchteschäden die zudem den Bewuchs von Algen auf der Oberfläche verursachen Die Salzkristallisation hat in einigen Wandbereichen bereits umfangreiche Verluste hervorgerufen die insbesondere am Bildträger selbst zu Abschalungen und Verlusten geführt haben Das ästhetische Erscheinungsbild der Fassung ist sehr stark beeinträchtigt Chor Als Sondierungsbereich für den Chor wurde an der Nordwand Westwand und der Ostwand der Bereich oberhalb der Patronatsloge ausgewählt der aufgrund der umfangreichen Befundlage auch die verbleibenden Wandflächen vergleichbar repräsentiert An den Wandflächen des Chores zeigt sich eine ähnliche Fassungsfälle wie im Schiff Auch hier sind noch zwei mittelalterliche Fassungen vorhanden Die erste Fassung die zeitgleich mit der ersten Fassung im Schiff zu datieren ist und zur Erbauungszeit der Kirche gehört ist auch hier durch ein ornamentales Gestaltungsprogramm in roter Farbigkeit charakterisiert An den Chorwänden wurde vermutlich das gleiche Ornament großflächig wiederholt die rote Farbigkeit ist in mehreren Trapezen angeordnet und innen durch ausgesparte weiße Punkte unterbrochen Eine Deutung dieser Befunde kann jedoch noch nicht angegeben werden hierzu sind die freigelegten Sondierungsfelder zu klein und nicht aussagefähig genug Eine figürliche Darstellung wurde nicht lokalisiert Es kann aber davon ausgegangen werden dass diese Fassung abgesehen von den Schäden an Malschicht und Bildträger noch weitgehend erhalten ist Der Erhaltungszustand ist mit dem Schiff wiederum vergleichbar An der Nordwand des Chores zeigen sich jedoch verstärkt Algen und zudem Schimmelpilze als mikrobieller Befall Die Wandflächen zeigen in ihren Kalktüncheschichten bereits starke Versinterungen und Krustenbildungen die auch auf Sulfat Gips hindeuten könnten Die zweite Fassung ist wiederum polychrom und zugehörig der zweiten Gestaltungsphase im Schiff Die Wahl der Pigmente Eisenoxidrot Ocker und Grün vermutlich Malachit ist identisch Wahrscheinlich befanden sich an der Ostwand wiederum figürliche Szenen bzw Heiligenporträts Außerdem zeigen sich auch hier Befunde der großflächigen Rankenbemalung Insbesondere in der Laibung des Segmentbogenfensters in der Chorsüdwand zeichnen sich bereits selbst freigelegte Ranken im roter Farbigkeit ab Auf eine Freilegung umfangreicherer Flächen wurde aufgrund der stark hohlliegenden Kalkschlämme verzichtet Hierzu wären parallele Hinterfülllungen und Festigungen der Fassungen unbedingt notwendig Hinzu kommt dass bereits größere Bereiche schon in jüngeren Renovierungsphasen verlustig gewesen sein müssen Kalkschichtfehlstellen sind im Streiflicht deutlich zu erkennen Im übrigen gelten dieselben Schäden wie an der 1 Fassung und wie an den Wänden des Langhauses Als dritte ebenfalls polychrome Fassung wurde an der Westwand nördlicher Bereich ab Triumphbogen lokalisiert Hierbei handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Barockfassung von 1745 die in Korrespondenz zur Kanzel und Patronatsloge steht Dargestellt ist eine zeittypische Vorhangmalerei mit blauer Smalte Draperie die schlecht abgebunden ist und somit immens pudert sowie gemalte Kordeln und Schnüre in Ocker und rötlichen Erdtönen deren Erhaltungszustand noch sehr gut ist An der Ostwand wurden hingegen schwarze Pigmentspuren lokalisiert die ebenfalls in der gleichen Stratigraphie zuzuordnen sind und möglicherweise Reste der Wandbemalung sind die in Zusammenhang mit dem Altar stehen Da die Freilegung nur sehr mühsam gelingt und die Fassung in einem bindungsschwächern Zustand ist kann diese Vermutung im Zuge der Sondierung nicht eindeutig belegt werden Jüngere Fassungen außer der Historismusfassung des 19 Jahrhunderts wie sie auch im Schiff sichtbar ist konnten an den Chorwänden in den untersuchten Bereichen nicht festgestellt werden Lokalisiert wurden lediglich einige dünne Kalktüncheschichten ohne Fassungsbefund die sich jedoch oft in Schollen abheben und sich voneinander trennen Für den Erhaltungszustand gilt im Wesentlich das Gleiche wie im Schiff Konzentrierter zeigen sich die Schäden aber an der Chornordwand wo sich auch das vermauerte Fenster befindet Sich voneinander trennende Kalkschichtpakete Versinterungen und mikrobieller Befall sind hier Folgen der jahrelangen immensen Durchfeuchtung und der nun einsetzenden Salzkristallisation Triumphbogen Die zweite mittelalterliche Fassung mit der großflächigen Ranke zeigt sich auch auf dem Triumphbogen Die erste Fassung konnte darunter nicht festgestellt werden Evtl wurde hier der Bogen schon mal neu verputzt Partiell scheint es sogar als wäre diese Rankenfassung doppelt ausgeführt Die grünen Rankenteile sind hier offenbar schlechter erhalten An einer Selbstfreilegung konnte eine Verschwärzung des Pigmentes festgestellt werden Darüber liegen Reste derselben Rotfassung wie sie auch im Schiff zu finden ist Diese Fassung muss jedoch schon mal in jüngerer Zeit weitgehend abgenommen worden sein da es sich nur noch um Reste handelt und deutliche Kratzspuren erkennbar sind die durch Spachtel verursacht sein können Ausstattung Die gesamte Ausstattung im Chor stammt um 1745 Hierzu wurden kleinere Sondierungsfelder angelegt um die ursprüngliche Farbgestaltung der einzelnen Teile zu ermitteln Altar Der Hochaltar zeigt sich in seinem Aufbau als Säulenarchitektur mit Abendmahlsrelief als Predella im Zentrum befindet sich jedoch anstelle des nun als Altarkreuz aufgestellten Kruzifixes ein jüngeres Gemälde des auferstandenen Christus wahrscheinlich von B Plockhorst Ende des 19 Jahrhunderts Seitlich sind Schnitzfiguren angebracht wie Moses und Johannes der Täufer darüber je mit Medaillons die einmal Christus und Gethsemane sowie die Auferstehung verbildlichen Im Auszug befinden sich die Taube der auferstandene Christus sowie Engel Die Säulen weisen als ursprüngliche Gestaltung eine polychrome Marmorierung mit blauen und dunkelroten Äderungen auf blaugrauem Fondton auf die sehr qualitätvoll ausgeführt wurde Die Korinthischen Säulenkapitelle sowie sämtliche profilierte Zierleisten waren dazu Poliment vergoldet Der rote Bolus ist noch deutlich erkennbar Die Schnitzfiguren wie Moses waren in einem grau gebrochenen sehr hellem Farbton gefasst Vergoldungen am Gewandsäumen konnten hier nicht festgestellt werden Analog dazu kann davon ausgegangen werden dass auch die übrigen Schnitzfiguren diese Farbigkeit besitzen Im Zuge der Sondierung konnten nur auswahlweise Proben angelegt werden Die monochrome sehr

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  • Quellenangaben zur Zeittafel Tribohm
    zur Pfarrerschaft entstammen der verdienstvollen Zusammenstellung von Hellmuth Heyden Die Evangelischen Geistlichen des ehemaligen Regierungsbezirkes Stralsund II Kirchenkreise Barth Franzburg und Grimmen die im Auftrag des Evangelischen Konsistoriums Greifswald angefertigt und 1959 in Geifswald gedruckt wurde Me40 Viele Angaben zur Kirche und zur Patronatsgeschichte sind einer Artikelserie des Ahrenshagener Heimatforschers Methling entnommen die vor 1945 veröffentlicht worden ist Sie stehen dort ohne Quellenangaben beruhen aber offenbar auf eigenen Recherchen in

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  • Gutachten über Gutachten
    der bisher im Zusammenhang mit einer Datierung des Turmes ins 18 Jahrhundert als eindeutig recycled bezeichnet wurde soll neuerdings als Kronzeuge für ein Baujahr 1650 dienen Daß er allerdings nicht zu den tragenden Teilen des Turmes gehört und daß er unbenutzte und in seiner Lage auch unnötige offene Zapfenlöcher zeigt beweist daß er tatsächlich im Turm ein zweites Leben führt und sein Dasein im Turm einem späten Umbau des Glockenstuhles verdankt für die Datierung des Turmes somit keinerlei Bedeutung besitzt Da der Turm stark geschädigt ist muß er möglichst bald saniert werden Über den erforderlichen Umfang und den Ablauf der Arbeiten sind sich die Fachleute noch nicht einig Um sachgerechte Entscheidungen zu ermöglichen wurde im Winter 2001 2002 im Rahmen einer Diplomarbeit am Fachbereich Bauingenieurwesen der Fachhochschule Wismar von Herrn Kay Stahnke unter Anleitung von Prof Dr Ing Frank Braun die Konstruktion des Turmes aufgenommen und es wurden die Schäden kartiert Auszüge aus den sehr umfangreichen Ergebnissen werden hier unter II vorgestellt Auch wenn der Farn das Mauerwerk verschönt noch schöner wären geschlossene Fugen Die furchtbaren Mörtelschäden die baldige Reparatur erfordern können bei einem so alten und wertvollen Bauwerk nicht einfach mit einigen Säcken Baumarktmörtel und im Rahmen eines Wochenendeinsatzes

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  • Übersicht der Arbeiten, der Geldgeber und der Ergebnisse der Restaurierung der Tribohmer Dorfkirche
    werden konnten und Handwerksbetrieben der Umgebung Überlebenshilfe bot Die kleine Tribohmer Kirchengemeinde hoffentlich viele Besucher und unsere Nachfahren werden die Nutznießer dieser Erhaltungsmaßnahmen sein In ihrer aller Namen danken wir hiermit den Geldgebern den amtlichen und ideellen Unterstützern und natürlich den ausführenden Handwerkern Ahrenshagen den 30 Januar 2006 Pastor Klaus Christian Hirte Übersicht der Arbeiten Kosten und ausgewählter Spender 1998 Notsicherung des Daches durch die 2001 Komplette Sanierung des Dachstuhls der Kirche und des Chores dendrochonologische Untersuchungen ergeben 1240 für die ältesten zweitverbauten Balken im Chor der Kirche d h die Kirche hat einen der ältesten Dachstühle in Mecklenburg Vorpommern Komplette Neueindeckung des Daches mit S Pfannen Kosten 145 000 Land Mecklenburg Vorpommern Deutsche Stiftung Denkmalschutz Bund Landeskirche Eigenmittel der Kirchengemeinde zahlreiche Einzelspenden u a ADAP Pflanzenproduktion Tribohm Karl Hermann Buse Land Mecklenburg Vorpommern 2002 Instandsetzung des Außenmauerwerks des Chores Gutachten für Innensanierung und Mörtelgutachten Kosten 25 000 Spenden bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hervorzuheben Familie Müller Plathe 2003 Instandsetzung des Daches der Garvekammer Kosten 12 000 Katharina Gerhard Hoffmann Stiftung Hamburg Pommersche Landeskirche 2003 Instandsetzung Turmhelm Kosten 204 000 Bund Land Mecklenburg Vorpommern Deutsche Stiftung Denkmalschutz Kirchenkreis Kirchgemeinde 2004 Innensanierung Nordwand Chor Restauratorin Elke Kuhnert Kosten 25 000 Sonderkonto Innensanierung Deutsche Stiftung Denkmalschutz Familie Müller Plathe 2005 Fußbodensanierung Fliesen raus Ziegelsteinboden neu Ausgrabung im Chorbereich durch Landesamt für Bodendenkmalpflege Kosten rund 10 000 Familie Müller Plathe ADAP Pflanzenproduktion Altenwillershagen Heinz Klawonn Kirchengemeinde 2005 Innensanierung Chor Ostwand Kosten 36 000 komplett übernommen durch Katharina Gerhard Hoffmann Stiftung Hamburg 2005 Instandsetzung Turmschaft Kosten 163 000 die Hälfte vom Land Deutsche Stiftung Denkmalschutz Stiftung KiBa Hannover Landeskirche Kirchengemeinde 2006 Dachrinnen an Chor und Schiff Kosten rund 7 500 Marlis Kressner Stiftung München Südwand im Chor Kosten 36 000 2 3 Sonderkonto Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Familie Müller Plathe 1 3 Katharina Gerhard

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