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  • Alle Gutachten zur Dorkirche Tribohm
    Teil Kunsthistorischer Teil II Diplomarbeit über den Glockenturm Beschreibung des Turmes Holzverbindungen im Turm Schadenskartierung III Restauratorisches Gutachten Bestandsanalyse Vorgehen bei der Reparatur Reparaturbericht Fassungsbestand im Innenraum der Dorfkirche Tribohm Restaurierung der barocken Innenausstattung der Kirche von Tribohm Für die

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  • Historische Dorfkirche in Tribohm und ihre Restaurierung
    die normale Navigation nicht möglich Die Links erlauben es die Seiten direkt zu öffnen Sie kommen mit Hilfe des Browsers jeweils zurück zu dieser Übersicht Wenn Sie Fragen haben oder

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  • Zwei Dorfkirchen: Flötz und Gödnitz, Betrachtung zum Dorfkirchenbau
    wie auch der Bauer immer hartnäckiger als der Städter an seiner Überzeugung festhält Was sagt uns hierüber dieses alte Kirchenfenster Zeigt es nicht trotz seiner Einfachheit eine künstlerische Wirkung Eine hingestellte Kirche Was für ein Gegenteil ist dagegen die Dorfkirche von Gödnitz Ein aufdringliches Turmgewächs ein ungeschickter Bau Durch einen geschmacklosen Eisenzaun gelangt man an das Eingangstor Ein großer Torbogen der romanische Bauart nachahmen soll wird von zwei Säulen getragen die uns plötzlich in die Antike versetzen Wir bewundern daran die Polsterkehle und lassen unseren Blick an der korinthischen Säule hinaufgleiten Plötzlich werden wir aufgehalten dicke Leibbänder ähnlich denen einer Zigarre versperren uns den Weg Kanzel in der Kirche v Gödnitz Durch die große Flügeltür gelangt man in einem hellerleuchteten Raum Der Altar will einen durchaus gotischen Eindruck machen während die schönen buntgemusterten Fliesen am Fußboden und am Wandsockel an die Küche meines Elternhauses erinnern Die Kanzel will ebenso einen gotischen Eindruck machen Sie will den Bauern in eine Welt der Ideen heineinversetzen So finden wir ein wenig nachgeahmte Antike ein wenig Gotik ein wenig Romanisches der Kirche von Gödnitz Ist das Volkskunst Ich habe jetzt einen Gang durch beide Kirchen gemacht und möchte an Hand besonders guter Gegensätze die Gedanken noch vertiefen Ich habe die eine Kirche eine gewachsene die andere eine hingestellte Kirche genannt Gewachsene Kirchen sind entstanden aus dem Bedürfnis der Gemeinde heraus Ein Bau zum Zwecke des ländlichen Gottesdienstes mit dörflichen Mitteln den dörflichen Kulturverhältnissen gemäß geschaffen sagt Damman Anmerkung Hans Damman Bildhauer und Architekt Berlin Gestellte Kirchen werden dagegen auf Beschluß eines oberkirchenrätlichen oder fürstlichen Fürguthaltens für das Dorf bestellt Diese Kirchen stehen teilnahmslos wie Schildwachen im Dorfe An der Kirche in Gödnitz steht über dem Eingang Gestiftet vom Fürsten von Anhalt im Jahre 1900 Eine gewachsene Kirche verwächst außerordentlich schnell mit ihrer Umgebung Wer vom Mittelpunkt im Dorfe Flötz also vom Lindenplatz aus zur Kirche hinaufgegangen ist weiß sehr gut welch harmonisches friedliches Bild die alte Kirche das völlig weinumrankte Schulhaus und die umliegenden Häuser abgeben Der missglückte Bau von Gödnitz dagegen vernichtet zerstört die dörfliche Umgebung Die Pfeiler der Flötzer Kirche geben ihr besonders den Ausdruck einer Wehrkirche Wenn einen Verteidigungskirche im damaligen Sinn auch nicht mehr nötig ist so können wir heute die Kirche von Flötz als Verteidigungskirche symbolisch auffassen Schutz gegen alle städtische Kultur Die Kirche ist für die Erwachsenen im Dorf einziger geistiger Mittelpunkt Ein jedes Dorf muß versuchen seinen ländlichen Charakter zu schützen Schützen gegen allen Kitsch alle Pfuscherei die aus der Stadt kommen Schuld daran ist der starke Nachahmungsdrang der deutschen Landbewohner In der Sitte in der Mode in der Tracht möchte er dem Städter gleichstehen und trifft so die unglücklichsten und geschmacklosesten Zusammenstellungen Und so ist es auch mit der Gödnitzer Kirche Bestellung bei einem Kirchenfabrikanten der Stadt Dieser wählt nun Nummer 13 in seinem Kataloge aus konstruiert und zeichnet die Kirche in seiner Werkstatt fix und fertig Und stellt sie auf Das Ergebnis ist eine Baukastenkirche Schwere Bausünden werden hier begangen Es gibt wenige Männer wie

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  • Der Kleine Katechismus des Dr. Martin Luther: Die Zehn Gebote
    und lernen DAS VIERTE GEBOT Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren auf daß dir s wohlgehe und du lange lebest auf Erden Was ist das Wir sollen Gott fürchten und lieben daß wir unsere Eltern und Herren nicht verachten noch erzürnen sondern sie in Ehren halten ihnen dienen gehorchen sie lieb und wert haben DAS FÜNFTE GEBOT Du sollst nicht töten Was ist das Wir sollen Gott fürchten und lieben daß wir unserm Nächsten an seinem Leibe keinen Schaden noch Leid tun sondern ihm helfen und beistehen in allen Nöten DAS SECHSTE GEBOT Du sollst nicht ehebrechen Was ist das Wir sollen Gott fürchten und lieben daß wir keusch und zuchtvoll leben in Worten und Werken und in der Ehe einander lieben und ehren DAS SIEBTE GEBOT Du sollst nicht stehlen Was ist das Wir sollen Gott fürchten und lieben daß wir unsers Nächsten Geld oder Gut nicht nehmen noch mit falscher Ware oder Handel an uns bringen sondern ihm sein Gut und Nahrung helfen bessern und behüten DAS ACHTE GEBOT Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten Was ist das Wir sollen Gott fürchten und lieben daß wir unsern Nächsten nicht belügen verraten verleumden oder seinen Ruf verderben sondern sollen ihn entschuldigen Gutes von ihm reden und alles zum besten kehren DAS NEUNTE GEBOT Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus Was ist das Wir sollen Gott fürchten und lieben das wir unserm Nächsten nicht mit List nach seinem Erbe oder Hause trachten und mit einem Schein des Rechts an uns bringen sondern ihm dasselbe zu behalten förderlich und dienlich sein DAS ZEHNTE GEBOT Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib Knecht Magd Vieh noch alles was sein ist Was ist das Wir sollen Gott fürchten und lieben daß wir unserm Nächsten nicht seine Frau

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  • Willkommen in der kleinen Bibliothek!
    Unglück und seine Not dem Teufel oder bösen Menschen zuschreibt und nicht alles Gutes wie Schlechtes als nur von Gott herkommend mit Liebe und Lob annimmt und in Dankbarkeit und demütiger Geduld trägt wer Gott versucht indem er seinen Leib und seine Seele unnötigen Gefahren aussetzt wer aufgrund seiner Frömmigkeit seines Verstandes oder anderer geistlicher Gaben hochmütig ist wer Gott und die Heiligen unter Nichtachtung der Gefährdung seiner Seele nur um des zeitlichen Nutzens willen ehrt wer nicht allezeit auf Gott vertraut und nicht in allem seinem Tun seine Zuversicht in Gottes Barmherzigkeit hat wer an der Kraft des Glaubens und der Gnade Gottes zweifelt wer sich nicht dem Unglauben entgegenstellt und den Zweifelnden nicht hilft soviel er vermag daß auch sie glauben und auf Gottes Gnade vertrauen Weiterhin gehören hierher aller Unglaube jede Verzweiflung und aller Aberglaube Die ersten etwa fünf Punkte nennt man heute Esoterik Danach folgen gesundes Mißtrauen Extremsport und schließlich das Selbstbewußtsein des modernen Menschen Sollte man vielleicht über diese auch unter Christen weitgehend als harmlos geltenden Späße ein wenig gründlicher nachdenken Gegen das zweite Gebot verstößt wer ohne Not oder aus Gewohnheit leichtfertig einen Eid schwört wer einen falschen Eid schwört oder auch wer sein Gelöbnis bricht wer Schlechtes zu tun gelobt oder es mit einem Eid beschwört wer mit dem Namen Gottes flucht wer ungereimtes Zeug über Gott daherredet und die Worte der Heiligen Schrift leichtfertig verändert wer in den Widerwärtigkeiten seines Lebens Gottes Namen nicht anruft und ihn nicht preist in Freude und Leid Glück und Unglück wer Ruhm und Ehre sucht und sich einen Namen machen will aufgrund seiner Frömmigkeit Weisheit usw wer Gottes Namen heuchlerisch anruft wie dies die Ketzer und alle hoffärtigen Heiligen tun wer Gottes Namen nicht in allem lobt was ihm begegnet wer sich nicht denen entgegenstellt die Gottes Namen verunehren ihn heuchlerisch gebrauchen und Böses durch ihn bewirken Weiterhin gehören hierher die Ehr und Ruhmsucht und der geistliche Hochmut Ach Gott oder Herrjemine was sollen wir denn noch alles tun Wie wäre es mit ein wenig Nachdenken Können wir nicht die Übung wieder aufleben lassen Christen dadurch kenntlich zu machen daß sie Gottes und Jesu Namen nicht mißbrauchen Gegen das dritte Gebot verstößt wer Fressen Saufen Spielen Tanzen Müßiggang und Unzucht betreibt wer faul ist den Hauptgottesdienst verschläft und versäumt herumstolziert und unnützes Zeug schwätzt wer am Feiertag ohne daß ihn besondere Not dazu zwingt arbeitet und seinen Geschäften nachgeht wer nicht betet Christi Leiden nicht bedenkt seine Sünden nicht bereut und nicht Gnade begehrt und also den Feiertag nur äußerlich durch festliche Kleidung besondere Speisen und feierliche Gebärden heiligt wer nicht in allem was er tut und erleidet gelassen bleibt damit Gott ihn führt wie erwill wer nicht anderen hilft dies alles zu befolgen und ihnen nicht verwehrt dagegen zu handeln Weiterhin gehört hierher die Trägheit in der Gott zu dienen unterlassen wird Erstaunlich was Luther außer der reinen Feiertagsheiligung diesem Gebot zurechnet Darf man daran erinnern daß sich eine vergangene Partei und Staatsführung intensiv und weitgehend auch erfolgreich darum bemüht hat den Sonntag als Feiertag kaputt zu machen Gegen das vierte Gebot verstößt wer sich der Armut eines Gebrechens oder des geringen Ansehens seiner Eltern schämt wer die Eltern wenn sie in Not geraten nicht mit Nahrung und Kleidung versorgt wer ihnen vielmehr übel nachredet sie verflucht haßt und ihnen nicht gehorcht wer um des von Gott gegebenen Gebotes willen nicht von ganzem Herzen groß von ihnen denkt wer sie nicht auch dann ehrt wenn sie Unrecht tun und Gewalt üben wer die Gebote der christlichen Kirche mit Fastenzeiten Feiertagen usw nicht einhält wer den Priesterstand herabwürdigt ihm übel nachredet und Leid zufügt wer seine Dienstherren und die Obrigkeit nicht ehrt und ihnen nicht treu und gehorsam ist sie seien gut oder schlecht Solches tun und hierzu gehören alle Ketzer und Aufrührer die vom Glauben abgefallen und verbannt sind Verstockte usw wer nicht mithilft daß dieses Gebot erfüllt wird und sich denen die es übertreten nicht entgegenstellt Weiterhin gehören hierher aller Hochmut und Ungehorsam Soll man es das Gebot über die Bewältigung von Vergangenheit ohne Selbstgerechtigkeit nennen Es wäre eine lohnende Aufgabe die Aussagen etwa der 68iger Bewegung oder auch der moderneren Jugendkultur an den hier aufgezählten Verstößen gegen das vierte Gebot zu messen Gegen das fünfte Gebot verstößt wer seinem Nächsten zürnt wer zu ihm Du Nichtsnutz sagt und was es dergleichen Zeichen des Zornes und Hasses gibt wer zu ihm sagt Du Dummkopf und gottloser Narr oder was es an Schimpfworten Flüchen Verlästerungen bösen Nachreden Richten Verurteilen Hohnreden usw gibt wer die Sünden und Mängel seines Nächsten hervorkehrt statt sie vor den anderen zu verdecken und zu entschuldigen wer seinen Feinden nicht vergibt nicht Fürbitte für sie tut nicht freundlich und gut mit ihnen umgeht Hierein gehören alle Sünden aus Zorn und Haß wie Morden Kriegführen Rauben Niederbrennen Zanken Hadern Trauern über des Nächsten Glück Sichfreuen über sein Unglück wer nicht auch gegenüber seinen Feinden die Werke der Barmherzigkeit übt wer die Leute gegeneinander aufhetzt oder durch Hetzreden und Lügen miteinanderverstrickt wer Zwietracht sät zwischen den Menschen wer die Zerstrittenen nicht versöhnt wer sich Zorn und Haß und der Zwietracht nicht entgegenstellt und ihnen nicht zuvorkommt wo er nur kann Wieso fallen einem hier auf Anhieb neben eigenen Sünden sofort Politiker ein Wie gerne hörte man speziell auch christlichen Politikern im Fernsehen zu wenn sie Wahlkampf oder auch Opposition unter strenger Einhaltung dieses Gebotes betrieben Gegen das sechste Gebot verstößt wer unverheiratete Frauen verführt und entehrt die Ehe bricht Blutschande betreibt und dergleichen Unzucht mehr wer sich geschlechtlich auf eine unnatürliche Weise betätigt das sind die stummen Sünden wer durch schamlose Worte Lieder Geschichten und Bilder unzüchtige Gelüste weckt oder vor Augen stellt wer sich selbst mit Ansehen unzüchtiger Bilder mit unzüchtigen Handlungen und Gedanken anstachelt und befleckt wer die Ursachen nicht meidet die dazu führen wie Fressen Saufen Müßiggang Faulheit zu lange im Bett liegen und mit ehrlosen Manns und Weibspersonen Umgang haben wer durch überflüssigen Schmuck unzüchtige Gebärden usw andere zur

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  • Der Kleine Katechismus: Das Glaubensbekenntnis mit der Erklärung Martin Luthers
    zu danken und zu loben und dafür zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin Das ist gewißlich wahr DER ZWEITE ARTIKEL VON DER ERLÖSUNG Und an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn unsern Herrn empfangen durch den Heiligen Geist geboren von der Jungfrau Maria gelitten unter Pontius Pilatus gekreuzigt gestorben und begraben hinabgestiegen in das Reich des Todes am dritten Tage auferstanden von den Toten aufgefahren in den Himmel er sitzt zur Rechten Gottes des allmächtigen Vaters von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten Was ist das Ich glaube daß Jesus Christus wahrhaftiger Gott vom Vater in Ewigkeit geboren und auch wahrhaftiger Mensch von der Jungfrau Maria geboren sei mein Herr der mich verlornen und verdammten Menschen erlöset hat erworben gewonnen von allen Sünden vom Tode und von der Gewalt des Teufels nicht mit Gold oder Silber sondern mit seinem heiligen teuren Blut und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben damit ich sein eigen sei und in seinem Reich unter ihm lebe und ihm diene in ewiger Gerechtigkeit Unschuld und Seligkeit gleichwie er ist auferstanden vom Tode lebet und regieret in Ewigkeit Das ist gewißlich wahr DER DRITTE ARTIKEL VON DER HEILIGUNG Ich glaube an

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  • Kurze Erklärung zum Glaubensbekenntnis
    ganz gewiß sein Kind sein Diener und sein Erbe für alle Zeit und Ewigkeit und mir wird geschehen wie ich glaube Selbst verwirklichung Der zweite Artikel und an Jesus Christus seinen eingebomen Sohn unsern Herrn empfangen durch den Heiligen Geist geboren von der Jungfrau Maria gelitten unter Pontius Pilatus gekreuzigt gestorben und begraben hinabgestiegen in die Hölle am dritten Tage auferstanden von den Toten aufgefahren in den Himmel sitzend zur Rechten Gottes des allmächtigen Vaters Von dort wird erkommen zu richten die Lebenden und die Toten Das heißt Ich glaube nicht allein daß Jesus Christus der wahrhaftige eingeborene Sohn Gottes ist in seiner ewigen göttlichen Natur und seinem ewigen göttlichen Wesen vor aller Zeit geboren sondern auch daß ihm vom Vater die Herrschaft über die Schöpfung übertragen wurde und er als der Menschgewordene zum Herrscher über mich und alle Dinge eingesetzt ist die er zusammen mit dem Vater kraft seiner göttlichen Natur geschaffen hat vgl Joh 1 3 Ich glaube daß niemand an den Vater glauben noch zu ihm kommen kann weder durch besondere Fähigkeiten Werke oder Vernunft noch durch alles andere was man im Himmel und auf Erden nennen könnte außer in und durch Jesus Christus seinen einzigen Sohn vgl Joh 14 6 und das heißt allein durch den Glauben an seinen Namen und seine Herrschaft Ich glaube fest daß er mir zugute empfangen ist durch den Heiligen Geist nicht durch einen menschlichen Zeugungsakt ohne einen leiblichen Vater oder den Samen eines Mannes Und er wurde deshalb so empfangen damit er dadurch den Zeugungsakt durch den ich und alle die an ihn glauben empfangen wurden von der Sünde der Begierde des Fleisches der Unreinheit und der Verdammnis reinigte und sie alle die an ihn glauben geistlich d h für den Heiligen Geist bereitet und zu Gott und ihm gehörig machte durch seinen und des allmächtigen Vaters gnädigen Willen Ich glaube daß er für mich geboren wurde von der reinen Jungfrau Maria ohne daß dabei ihrer leiblichen und geistlichen Jungfräulichkeit irgendein Schaden entstanden ist Und er wurde deshalb so geboren damit er wie es Gott der Vater in seiner Barmherzigkeit bestimmt hat meine Geburt und die aller die an ihn glauben segnet und von Sünde und Verdammnis reinigt und diese unschädlich macht Ich glaube daß er sein Leiden und sein Kreuz für meine Sünde und die aller die an ihn glauben getragen und dadurch jegliches Leiden und Kreuz gesegnet hat und zwar nicht nur derart daß er sie unschädlich sondern auch heilsam und sehr verdienstlich machte Ich glaube daß er gestorben ist und begraben wurde um meine Sünde und die aller die an ihn glauben endgültig zu töten und zu begraben Ebenso hat er den Tod erwürgt und ganz unschädlich gemacht Ja er hat ihn zum Nutzen und zur Seligkeit gewendet Ich glaube daß er in die Hölle herabgestiegen ist um den Teufel samt aller seiner Gewalt List und Bosheit und auch allen seinen Anhang niederzuwerfen und gefangen zu nehmen Und zwar darum damit mir der Teufel fortan nicht schaden

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  • Der Kleine Katechismus: Das Vaterunser mit den Erklärungen Martin Luthers
    Geist gibt daß wir seinem heiligen Wort durch seine Gnade glauben und danach leben hier zeitlich und dort ewiglich DIE DRITTE BITTE Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden Was ist das Gottes guter gnädiger Wille geschieht auch ohne unser Gebet aber wir bitten in diesem Gebet daß er auch bei uns geschehe Wie geschieht das Wenn Gott allen bösen Rat und Willen bricht und hindert die uns den Namen Gottes nicht heiligen und sein Reich nicht kommen lassen wollen wie der Teufel die Welt und unsres Fleisches Wille sondern stärkt und behält uns fest in seinem Wort und Glauben bis an unser Ende Das ist sein gnädiger guter Wille DIE VIERTE BITTE Unser tägliches Brot gib uns heute Was ist das Gott gibt das tägliche Brot auch ohne unsere Bitte allen bösen Menschen aber wir bitten in diesem Gebet daß er s uns erkennen lasse und wir mit Danksagung empfangen unser tägliches Brot Was heißt denn tägliches Brot Alles was not tut für Leib und Leben wie Essen Trinken Kleider Schuh Haus Hof Acker Vieh Geld Gut fromme Eheleute fromme Kinder fromme Gehilfen fromme und treue Oberherren gute Regierung gut Wetter Friede Gesundheit Zucht Ehre gute Freunde getreue Nachbarn und desgleichen DIE FÜNFTE BITTE Und vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unsern Schuldigern Was ist das Wir bitten in diesem Gebet daß der Vater im Himmel nicht ansehen wolle unsere Sünden und um ihretwillen solche Bitten nicht versagen denn wir sind dessen nicht wert was wir bitten haben s auch nicht verdient sondern er wolle es uns alles aus Gnaden geben obwohl wir täglich viel sündigen und nichts als Strafe verdienen So wollen wir wiederum auch herzlich vergeben und gerne wohltun denen die sich an uns versündigen DIE SECHSTE BITTE Und führe uns nicht in

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