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  • Buchholz-Orgel in der Lüdershäger Kirche
    sind als unbedeutende Dorforgeln von Modernisierungsbestrebungen verschont geblieben also wie die Lüdershäger in sehr ursprünglichem Zustand Die Tribohmer Orgel 1845 wurde 1994 repariert und wird die jetzigen Restaurierungsarbeiten an Altar und Wänden hoffentlich unbeschadet überstehen Die Schlemminer Orgel 1841 hatte welt kriegsbedingt ein besonders schweres Schicksal und ist erst seit ihrer Generalreparatur von 2003 wieder spielbar Spendenaufruf des Lüdershägers Gemeindekirchenrates Orgelausschuß Lüdershagen im April 2006 Liebe mögliche Spenderinnen und Spender wir die Unterzeichner dieses Briefes erlauben uns Sie anzufragen ob auch Sie bereit sind mit einer Spende die Restaurierung unserer Kirchenorgel zu ermöglichen denn die Kirchengemeinde alleine schafft nicht die erforderliche Summe von 30 000 Euro aufzubringen Das wurde bereits durch die Kirchgeldsammlung 2005 und 2006 versucht Wie das Gutachten des Orgelsachverständigen der Pommerschen Evangelischen Kirche Martin Rost Organist an St Marien zu Stralsund vom 15 9 05 ergeben hat ist der Bestand der Orgel erheblich gefährdet die Metallpfeifen drohen abzuknicken die Holzpfeifen weisen z T erhebliche Holzwurmschäden auf einzelne nur einzelne der Pfeifen mußten bereits ersetzt werden Dazu gehören allerdings auch die sichtbaren sogenannten Prospektpfeifen Da diese aus Zinn waren wurden sie wie bei nahezu allen Orgeln in Deutschland 1917 für Kriegszwecke mißbraucht Später wurden sie in Lüdershagen durch Zinkpfeifen ersetzt was nicht in allen Dorfkirchen geschah Offenbar ist die Orgel seit Ihrer Erbauung im Jahr 1848 49 stets sehr gut gepflegt worden denn bisher waren immer nur kleinere Reparaturen erforderlich gewesen so auch eine scharfe Holzwurmbekämpfung mit Hylotox in den 1980 er Jahren Diese hat es zwar geschafft die aktiven Würmer abzutöten und einen weiteren Befall zu verhindern aber die Fraßschäden sind geblieben und haben Folgen bezüglich der Stabilität der Holzpfeifen Die Orgel stammt von dem im 19 Jahrhundert bedeutenden und berühmten Berliner Orgelbauer Carl August Buchholz 1796 1884 dessen Meisterstück von 1821 in der Barther St Marienkirche steht und vor wenigen Jahren restauriert worden ist dessen größtes Werk von 1840 41 in der Stralsunder St Nikolaikirche z Z einer sehr aufwendigen Wiederherstellung unterworfen ist In vielen auch nahegelegenen Dorfkirchen befinden sich Buchholz Orgeln so in Pütte Schlemmin Tribohm Velgast Viele der Dorfkirchenorgeln sind bereits in letzter Zeit restauriert worden Nun versuchen wir ein Sonderausschuß des Gemeindekirchenrates Lüdershagen auch unsere Orgel vor dem Verfall zu retten damit sie weiterhin erklingen kann während der Gottesdienste bei Taufen und Konfirmationen bei Hochzeiten und Begräbnisfeiern nicht zuletzt auch bei den seit 1981 in den Sommermonaten stattfindenden GEISTLICHEN ABENDMUSIKEN Eine Vorschau für dieses Jahr finden Sie auf der anderen Seite inzwischen überholt natürlich wird es auch 2007 mit oder ohne Orgel mehrere Konzerte in der Kirche geben Sie sind herzlich dazu eingeladen Das Spendenkonto der Ev Kirchengemeinde Lüdershagen bei der Pommerschen Volksbank hat die Kontonummer 2449455 Bankleitzahl 13091054 Verwendungszweck Orgelspende Den Dank für Ihre Spende werden Sie erhalten können wenn die restaurierte Orgel hoffentlich ab Herbst nächsten Jahres wieder zu hören sein wird Aber auch wir die Unterzeichner danken Ihnen sehr herzlich gez Karola Barz gez Dr Winfrid Baudach gez Reinhard Bokemeyer gez Bettina Engel gez Dirk Marquardt Königin der Instrumente wurde

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  • Zeittafel Lüdershagen
    starb 1583 oder 1608 1 Anfang des 17 Jhdts Im Ort sind 36 Bauern ansässig die im 30 jährigen Krieg und durch das Bauernlegen verschwanden 1 1608 Johann Geste aus Treptow studiert in Rostock ist bei Kirchenvisitation von 1608 belegt Wird 1610 gerichtlich vom Konsistorium belangt unbekannt weshalb 1 11 März 1632 Peter Falckius aus Seehausen Altmark wird vom Generalsuperintendenten Bartholdy Krakeelers als Pastor eingeführt 1 1656 Zwei Motivscheiben im südöstlichen Chorfenster Wappen zeigend Zeugnis dafür daß es nach den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges sehr rasch wieder aufwärts ging 1663 Joachim Hohlste aus Damgarten studiert in Rostock wird als Pastor genannt Trat am 15 Juni 1687 von seinem Amt zurück und starb 1693 1 31 Juli 1687 Blasius Rütze aus Barth nimmt seine Tätigkeit als Pastor in L auf Er starb 15 April 1725 Er hängt als Bild in der Kirche 1 1696 Der Pastor berichtet über die durch Krieg und Bauernlegen verwüsteten Dörfer Lüdershagen hat noch 4 Vollbauern früher 27 Gäthkenhagen 2 Bauern früher 4 Spoldershagen 6 Bauern früher 12 Bartelshagen 6 Bauern früher 13 Martenshagen 2 Pächter früher 11 Bauern 1 1705 Gockelhahn auf dem Turm 1991 restauriert deshalb jetzt wieder so goldig 1724 bis 1768 Sein Sohn Jochim Rütze studierte in Greifswald und Rostock wurde 1724 zum Adjunkten seines Vaters und schließlich zum Pastor berufen Er heiratete 1726 Eleonora Catharina Fraudin aus dem Ort Er starb am 13 Oktober 1768 Er hängt neben seinem Vater ebenfalls in der Kirche 1 1738 1740 Kollekte zum Bau des heutigen Pfarrhauses die offenbar ausreichend ausfiel 3 1752 Der Turm erhält einen Glockenstube aus Lehmfachwerk Die Sammlung in der Gemeinde dafür erbrachte 92 Reichstaler 24 Schilling Es ist weder bekannt was sich vorher an der Stelle der Glockenstube befand noch ob der Bau allein aus der Sammlung bestritten wurde 2 1 7 1766 bis 14 2 1801 Carl Ulrich Luhde studiert in Greifswald und Göttingen ist Pastor Er heiratete eine Tochter seines Vorgängers Er hatte den Magistergrad erworben arbeitete mit dem Astronomen Röhl zusammen und veröffentlichte Predigten 1 3 Mai 1802 bis 25 März 1822 Balthasar Friedrich Wüstenberg aus Greifswald dort studiert war vor seinem Dienst in L Regimentspastor der Artillerie beim v Engelbrechtschen Regiment in Stralsund Er starb an Lungensucht seine Frau ein Jahr später an Auszehrung 1 1819 Die Kirche wird renoviert und erhält die heutigen Emporen Es muß demnach Bedarf gegeben haben Die Kirche verfügt nun über ca 400 Sitzplätze 2 3 1823 bis 28 Mai 1832 Moritz Christian Andreas Masius studiert in Greifswald und Jena Magister ist Pastor in L Das angegebene Enddatum ist sein Sterbedatum 1 17 Juni 1833 wahrscheinlich bis 1854 Carl Friedrich Coelestinus Piper aus Greifswald ist Pastor starb 1855 aus Altersschwäche 1 1849 Die heutige Orgel ein maßgeschneidertes nämlich wegen des zweischiffigen Baues zweigeteiltes Werk des Berliner Orgelbauers Carl Buchholz wird errichtet und kostet 2567 33 Mark 3 Mehr zur Orgel 28 10 1854 bis 1869 Adolf Leonhard Friedrich Jobst Siedler studiert in Berlin und Halle Dr phil zuvor Superintendent Konsistorialrat und Geistlicher

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  • Quellen zur Zeittafel Lüdershagen
    zu den Dingen die sich am leichtesten aufklären und belegen lassen Ausgewertete Literatur 1 Hellmuth Heyden Die Evangelischen Geistlichen des ehemaligen Regierungsbezirkes Stralsund II Kirchenkreise Barth Franzburg und Grimmen Geifswald 1959 2 Heinz Paetow Jochen Born Heimat zwischen Recknitz und Rügen Das Dorf Lüdershagen im Wandel der Zeiten Scheunen Verlag Kückenshagen 1993 ISBN 3 929370 10 7 noch lieferbar 2006 3 Merkblatt der Gemeinde ohne weitere Quellenangabe 4 von Haselberg

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  • Das Innere der Pantlitzer Kirche
    unserer Neuigkeitenseite ist ein solches Bild schon zu sehen Der Blick zur Westwand welche geradezu nach einem Orgelprospekt schreit Das ursprüngliche neogotische Gestühl ist bis auf wenige Bänke verloren gegangen Die hier sichtbaren Bänke sind recycelt und wahrscheinlich viel älter als die Kirche Die Emporen sind nicht im originalen Zustand Den südlichen Zweig gibt es erst wieder seit 2005 Früher befanden sich dort zwei getrennte Emporen die über die sog Patronatsanbauten erreichbar waren Die Emporen trugen reichen Wappenschmuck der heute die Empore der Ahrenshäger Kirche ziert hier aber durchaus entbehrlich ist Oben gab es den Blick auf Altar und Kanzel gesehen von der Empore Das Fenster in der Altarwand erinnert schmerzhaft an die bewegte Geschichte dieser Kirche Wir wollen zum Schluß noch einmal auf diese Fenster zurückkommen Von der alten Dekoration sind im Chorbereich einige Reste erhalten und beleben die sonst noch immer sehr kahl wirkende Kirche Vom Altar grüßen Kruzifix und Leuchter von 1869 die ersten Einrichtungstücke die den Weg zurück in ihre alte Heimat gefunden haben Das Kruzifix verrät etwas über die Spenderin Die Inschrift Bild rechts lautet Adelaide Baronin v Mecklenburg geb Freiin v Platen geschenkt der Kirche zu Pantlitz bei ihrer Erbauung 1869 Taufsteine zu Blumenvasen Obwohl es gut aussieht Nein Der sehr dekorative Taufstein der sicher nicht älter als die Kirche ist liebevoll zum Ostergottesdienst geschmückt Möge er häufiger seiner Bestimmung gemäß benutzt werden Zur hier sichtbaren freudigen Überraschung gibt es immer mal wieder etwas zu entdecken wie diese Tafel die an eine der beiden Familien erinnert die die Kirche haben erbauen lassen Daß sich unter den wenigen erhaltenen Kirchenbänken gerade die Pastorbank befindet ist nur gerecht Mehr als ein Pantlitzer Pastor hat geklagt daß er gelegentlich der einzige Gottesdienstbesucher gewesen sei Gelegentlich heißt nicht immer Volles Haus gibt es beim alljährlichen Pantlitzer Burgwallsingen Mitte

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  • Sanierung der Patonatsanbauten der Pantlitzer Kirche
    den Radfahrern haben wir die Frage modifiziert also tun wir s hier auch Was brauchen Kirchen Was einem sofort einfällt Unterhaltung Also zuerst mal die die das viele Geld verschlingt Wir sind es unseren Nachkommen schuldig kulturelle Glanzpunkte aus der Vergangenheit zu bewahren auch wenn es ein bisschen weh tut Da die schwindende Zahl der Christen mit ihren Kirchensteuern die Lasten der kirchlichen Kunstgüter nicht auf Dauer schultern kann verzeihe man den Kirchenbeamten die Flut der Förderanträge und Spendenaufrufe Aber Unterhaltung hat einen zweiten Sinn Kirchen wollen gebraucht benutzt geliebt werden sie wollen arbeiten Gastfreundschaft ist gute Arbeit Einer Kirche und nicht nur ihr tut es gut wenn in ihr mehr als einmal in der Woche gebetet gesungen gepredigt wird Besinnung Andacht Gebet ist gute Arbeit Jetzt ist es wohl an der Zeit zu verraten dass Nichtradfahrer in einer Radfahrerkirche genauso willkommen sind wie Radfahrer Bloß Radfahrer und Nichtradfahrerkirche klänge gar zu belämmert Nachdem das klar ist Fahrräder und Kirchen haben eine Gemeinsamkeit Erst wenn man sie benutzt spürt man wie gut es tut Also Ausprobieren Willkommen in der Pantlitzer Kirche Aus der Mecklenburgischen Pommerschen Kirchenzeitung Nr 24 vom 11 Juni 2006 Radler Rast auf der Landesgrenze Kirchengemeinde Pantlitz hat erste Radfahrerkirche in Mecklenburg Vorpommern Täglich zwischen l0 und 17 Uhr ist die Radfahrer Kirche in Pantlitz geöffnet und bietet Wanderern die Möglichkeit sich bei einer Rast mit der Geschichte der Region zu beschäftigen Foto Raimund Nitzsche Das Wetter ist nicht gerade ideal Nur ab und zu schaut die Sonne durch die dichten Wolken Ab und zu fallen auch Regentropfen Noch hat Renate Adamsky daher einen ruhigen Job in der kleinen Dorfkirche von Pantlitz Doch wenn es nach Pfarrer Klaus Christian Hirte geht soll die Kirche bald bei Radwanderern nicht nur im Landkreis als Rast und Ruhepunkt bekannt sein Seit Pfingstmontag ist die neugotische Kirche die erste Radfahrerkirche in Mecklenburg Vorpommern die vierte innerhalb der neuen Bundesländer Denn auch wenn das kleine Dorf mit seinen weniger als 100 Einwohnern direkt an der Grenze zu Mecklenburg außerhalb der nächsten Umgebung so gut wie unbekannt ist liegt es doch direkt an europäischen Radwanderwegen die nicht nur Ribnitz Damgarten und Güstrow sondern auch Sankt Petersburg mit Gibraltar oder das Nordkap mit der Adria verbinden Die Ernennung von Pantlitz zur Radfahrerkirche soll mehr Touristen in die unbekannten Regionen südlich der Ostseeküste locken Und sie soll der jahrzehntelang nicht genutzten Kirche eine neue Perspektive eröffnen Täglich zwischen 10 und 17 Uhr ist sie geöffnet und bietet Wanderern die Möglichkeit sich bei einer Rast mit der Geschichte der Region zu beschäftigen Kaffee zu trinken und die Stille zu genießen Neben Werkzeug für kleine Reparaturen und Informationen zu Unterkünften in der Region liegt in der Kirche auch eine Kinderbibel zum Vorlesen aus In Vorbereitung sindaußerdem wechselnde Kunstausstellungensowie einevom Landesamt für Bodendenkmalpflegeerstellte Dauerausstellung über Natur und Geschichte der Region Neben der Geschichte des Dorfes und seiner Kirche im Laufe der Jahrhunderte und der Natur der Umgebung soll sich ein Teil der Ausstellung vor allem den Slawen widmen die

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  • Bauprobleme der Kirche von Pantlitz
    in kurzer Folge 1862 und 1865 Von den Witwen wurde der Bau nach Entwurf des Stralsunder Stadtbaumeisters Ernst von Haselberg 1867 68 finanziert Die Einweihung erfolgte im Mai 1869 Der südseitige Anbau diente für Treppenhäuser der beiden Adelsfamilien von Mecklenburg und von Stumpfeld Lilienacker zu deren Empore auf der Südseite des Kirchenschiffes Der Entwurf ist durch den Gotik Kenner von Haselberg schlicht gehalten worden Die Giebel der vierjochigen Saalkirche sind als Staffelgiebel ausgebildet ebenso sind die Schaugiebel des Patronatsanbaus gestaffelt und mit Blenden gegliedert Der Entwurf wurde 1876 im Archiv für Kirchliche Baukunst in Berlin veröffentlicht Fundamente und dürfte in dem Bauboom nach dem Deutsch Französischen Krieg 1870 71 als Vorlage gedient haben Anders als beispielsweise die neogotische Friedhofskapelle in Semlow von 1880 81 mit einer Vielzahl an verschiedenen Formziegeln kommt der gekonnt gestaltete Patronatsanbau mit nur vier Formziegelarten aus Nutzung Von Seiten der Kirchgemeinde wird der Erhalt und die Nutzung des Anbaus angestrebt Es wurde die Überlegung angestellt eine Zwischendecke einzuziehen und im Obergeschoß einen größeren Raum für Versammlungszwecke einzurichten Mit dieser Vorgabe entstanden die Nutzungsüberlegungen die in dem anliegenden Entwurf zusammengefaßt sind Sicherung Vordringlich notwendig ist die Sicherung vorzugsweise unter Berücksichtigung der Nutzungsabsicht Es erscheint wenig sinnvoll ein Notdach zu improvisieren das den komplizierten Bauformen und Anschlüssen nur schwerlich anzupassen wäre zumal verläßliche Auflager fehlen Es er scheint ratsam über eine Beantragung von Zuschüssen vorzugsweise aus dem Dach und Fach Programm des Bundes und Landes für ein bleibendes Dach ebenso zu sorgen wie für eine aussteifende Zwischendecke Treppe die Reparatur des Mauerwerks und Schließung der Fenster und Türöffnungen Die Kirche von Süden Die ungünstige Dachentwässerung des Turmes und das schlechte Ziegelmaterial haben zu Schäden am Turmmauerwerk geführt Bereits innerhalb von 15 Jahren nach dem Bau traten die ersten Mauerwerkschäden auf Die Kupferdeckung des darunter liegenden originalen gemauerten Turmdaches wurde 1926 27 zur Verbesserung der Situation aufgebracht Der dachlose verfallende Patronatsanbau am 30 08 2002 Westseite des Anbaus mit bröckelnder Mauerkrone und Abriß der Verzahnung mit dem Stützpfeiler Oben die beiden Firstpfetten der Satteldächer Im Fall des Durchrottens der bereits stark geschädigten Balken ist beim Herabfallen mit Mauerwerkschäden an Kirche und Giebeln zu rechnen Westlicher Eingang Der Rahmen der Eingangstür beide Türblätter sind in der Kirche eingelagert ist auf der Innenseite erhalten Schäden an Giebelabdeckungen Mauerwerk Verglasung und Verfugung Östlicher Eingang Die Ecke liegt etwa 6cm tiefer als an den restlichen Sockelabschnitten der Südseite des gesamten Kirchengebäudes Die Schwelle ist lose Links die Mauernut in der die Dachentwässerung früher verlief Ostseite Abriß vom Stützpfeiler wie im Westen ebenso die verfallende Mauerkrone Zusätzlich Mauerwerkschäden am Gesims der oberen Blendgliederung Innenansicht der Giebel von Nordwest Putzreste und der frühere Dachanschluß sind gut erkennbar ebenso die Löcher der Mauerwerkseinbindungen der abgängigen Fußpfetten Dachanschlußspuren an der Kirchenschiffmauer im Vordergrund die Krone der Mittelmauer mit loser Ziegellage Im Hintergrund zugemauerter Durchgang zur früheren Patronatsloge Im Gutachten folgen an dieser Stelle Ablichtungen der Ansichtszeichnungen und Schnitte des Architekten Haselberg Diese sind nur unter großen Schwierigkeiten in ansprechender Qualität im Internet wiedergebbar Wer sich für diese

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  • Richtfest und Erntedank in Pantlitz
    nie gebraucht haben werden sie es hoffentlich etwas billiger machen Eine doppelte Feier macht vierfach Freude Die muß man hören Der kleine Posaunenchor begrüßte die Gäste mit lauter erfreulich lauter Musik Natürlich geht es bei einem Richtfest nicht ohne Reden ab In Pantlitz gibt es viel zu reden Diese Reparatur beendet die unglückselige Episode im Leben dieses Gotteshauses welches 1972 aufgegeben wurde und abgerissen werden sollte Einzelheiten sind hier nachzulesen Der Grund war daß historisch zugehörige Dörfer umgemeindet wurden Damit kam der Gemeinde Ahrenshagen Pantlitz die Mehrheit der Pantlitzer Gemeindeglieder abhanden An der eigentlich viel zu geringen Zahl von Gemeindegliedern hat sich bis heute nichts geändert Deshalb ist eine zusätzliche Nutzung dieser Kirche wie sie nun Dank EU Hilfe ermöglicht wurde so sinnvoll Der Baufortschritt erfreute viele Pantlitzer und Gäste Nach der Beseitigung dieser häßlichen Wunde kann man die Kirche neben dem unvergleichlichen Reichtum der Natur des Recknitztales und den historischen Zeugnissen der Slavenzeit wieder zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes zählen Auch wenn die wichtigsten Schäden an Dach Turm und nun den Patronatsanbauten beseitigt sind bedarf die Kirche weiterer Reparaturen Die im Bild sichtbaren Löcher sind nicht durch Beschuß sondern durch Verwitterung entstanden Die schlechte Qualität der Klinker wurde bereits

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  • Sanierung der Patonatsanbauten der Pantlitzer Kirche
    Höhe wieder gemauert Fotos S 5 und 9 Die Zwischendecke wurde ebenso wie die Treppe aus Beton vor Ort hergestellt Zur Lagerung der Decke und der Abtrennung von WC und Hausanschlussraum wurden Innenmauern errichtet Fotos S 10 bis 12 Durch den OG Raum bedingt war es erforderlich die gewesene Dachform der zwei Satteldächer die auf einer Trennwand auflagen aufzugeben Für die weit gespannte Dachkonstruktion die auf den Mauerkronen der östlichen und westlichen Gebäudemauer aufsitzt war es erforderlich diese substanziell schwer geschädigten Bauteile wieder aufzumauern Dabei wurden Beton Ringanker eingebaut auf denen die Schwellen der Dachrofen ruhen Das neue Dach hat seitlich Satteldachflächen dazwischen aber ein Pultdach Dabei ist das Pultdach in der Süd Ansicht hinter den Staffelgiebeln nicht sichtbar so daß die einstigen Dachansichten wieder hergestellt wurden Fotos S 14 bis 16 Das Dach wurde im mittleren Teil mit Kupferblech belegt ebenso sind alle Dachanschlüsse an aufgehendes Mauerwerk mit Kupferblech gearbeitet Die Seiten sind mit Hohlpfannen gedeckt Fotos S 17 bis 19 Ein Fluchtweg führt aus dem oberen Raum über einen wieder errichteten Teil der einstigen Partonatsempore auf die Orgelempore Die zugemauerten früheren Patronatsemporenzugange wurden geöffnet und mit einer verglasten Fluchttür und Festfenster geschlossen wodurch sich die Belichtung von Kirche und OG Aufenthaltsraum verbesserte Fotos S 20 Die Fenster in der Süd Fassade wurden wie im ursprünglichen Zustand bleiverglast Als Luftungsmöglichkeit wurden in die OG Fenster Lüftungsflügel eingebaut Auch die Schwitzwasserabläufe wurden erneuert Das OG wurd zusätzlich über eine Dachfenster belichtet das zugleich Dachausstieg auf das Pultdach ist Fotos S 21 und 22 Aus Gründen der günstigen Zugänglichkeit wurden an den drei sich über den Anbau erhebenden Stützpfeilern der Kirche die Abdeckungen mit Eiberschwanzziegeln erneuert und die schwerwiegendsten Fugenschaden des Mauerwerks ausgebessert An dem im gleichen Bereich gelegenen westlichen Kirchenfenster wurden einige beschädigte Glasfelder erneuert Fotos S 23 Die Mauern

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