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  • Die Kirche in Ahrenshagen, Geschichte, Baugeschichte, Kunstgut, Schulze-Orgel
    Tribohm Bau

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  • Die Kirche in Ahrenshagen, Geschichte, Baugeschichte, Kunstgut, Schulze-Orgel
    Schlemmin

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  • Kirche Ahrenshagen von außen gesehen
    hier nicht anzüglich gemeint korrigiert den falschen Eindruck Ganz vorn links ist kein eigentlicher Gebäudeteil zu sehen sondern ein Pfeiler der die Gewölbe des Chores stützt Der älteste Teil der Kirche ist der Chor Man datiert ihn auf die 2 Hälfte des 13 Jahrhunderts Die eingesetzten Backsteine erwecken zumindest im oberen Teil den Eindruck als habe man mit ihnen eine Feldsteinruine ausgeflickt Zwar hat man schon in sehr früher Zeit Fensterumrandungen im Feldsteinmauerwerk in Backstein ausgeführt Das große Ostfenster ist aber ganz sicher nicht ursprünglich Der Stützpfeiler ist im Jahre 1752 zur Sicherung des Gewölbes errichtet worden Das Nordportal vor dem es früher eine Eingangshalle gegeben haben soll wie Fundamentreste nahelegen Den senkrechten Zierkanten fehlt der obere Abschluß Schwer zu raten wie der mal ausgesehen hat Das sieht aus als habe man gegen alle denkmalschützerischen Grundsätze auf einmal verstoßen Die nordwestliche Ecke des Schiffes zeigt oben unterschiedliche offensichtlich neue Zierziegel Dieser kleine Schönheitsfehler sollte zum Anlaß genommen werden die Kirche auf ihre Baugeschichte hin näher zu untersuchen Warum hat man die Zierziegel hier eingesetzt Weil Ahrenshagen früher eine solche Kante hatte Das stellt man fest wenn man die Südseite der Kirche besieht wo diese Kante noch fast vollständig erhalten ist Auch der Übergang zwischen Schiff und Turm im Dachbereich macht stutzig Besuchen wir das Innere im Turm Die sehr hübsche Bronzeglocke von 1899 Die Inschriften lauten auf der gezeigten Seite O Land Land höre des Herrn Wort Jer 22 29 auf der Rückseite wird es umfangreicher Patrone Königlicher Kammerherr Wilhelm von Stumpfeld Lillienanker auf Daskow Königlicher Rittmeister a D Hugo Freiherr von Mecklenburg auf Pantlitz Rittergutsbesitzer Wilhelm Rewoldt auf Wiepkenhagen Pastor Leopold Wilhelm Lotzow August Dieckmann Altenwillershagen Aelteste Robert Hecht Trinwillershagen Küster Herrmann Lücht Gegossen von C Voss Sohn in Stettin 1899 No 1540 Weil Kirchenglocken zu den bestversteckten Kunstwerken

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  • Zur Baugeschichte der Kirche
    der heutige Turm oder sogar noch etwas höher gewesen sein Da die seitlichen Wandhöhen des Schiffes nur unwesentlich verändert worden sein können muß das Dach erheblich steiler gewesen sein als das heutige Wollen Sie ein grösseres Bild Bitte klicken es dauert etwas Damit wären wir beim Schiff Es ist jünger als der Chor Daß die Giebelhöhe früher höher war als heute ist klar Was die Höhe der Seitenwände angeht die Südwand einheitlicher erhalten als die zur Straße gelegene Nordwand zeigt bis heute die obere ursprüngliche Zierkante übrigens wie die Nordseite auch die Gerüstlöcher Letztere werden oft mißdeutet Es sind wirklich keine Granatspuren oder netterweise vorgeplante Nistgelegenheiten Wenn man die Fenster betrachtet die 1845 anläßlich einer Grundrenovierung ihre heutige Größe und Form erhalten haben kann man durchaus die ganze Kirche für klassizistisch halten Was ihr Unrecht tut Man könnte sich passendere und besser isolierende Fenster denken Sie dürfen leider trotzdem nicht einfach erneuert werden Denkmäler eben Die südliche Tür im Schiff wirft eigene Fragen auf Am oberen Bildrand ist die etwas dilettantische Anpassung der Fensteröffnung erkennbar Die Türöffnung selbst ist rätselhaft Warum wurde die hübsche gotische Türöffnung im Stile einer Stalltür verkleinert War gerade mal das Holz knapp als ein neues Türblatt gebaut werden mußte Wenn man die Wand im Inneren betrachtet erkennt man allerdings dieser flache Rundbogen korrespondiert mit entsprechenden Bögen oberhalb der Fensteröffnungen Es gab also eine künstlerische Absicht Ein kurzer Besuch im Dachstuhl zeigt diesen datierten Balken Obwohl mehrfach der Dachstuhl verändert wurde und das bis in die jünste Zeit ist sehr altes Balkenmaterial erhalten geblieben Natürlich ist das Mauerwerk des Schiffes viel älter als die Jahreszahl angibt Es ist nicht ganz auszuschließen daß die Kirche im Schwedisch Preußischen Krieg nach 1675 Schaden genommen hat und deshalb 1688 einen neuen Dachstuhl brauchte Oben waren schon ehemalige Fensterdurchbrüche in

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  • Kirche Ahrenshagen, das Innere
    das Auge Gottes ein seinerzeit sehr beliebtes Motiv welches Gottes Gegenwart auf etwas problematische Weise darstellt Die dreieckige Umrandung symbolisiert die Dreieinigkeit Detail vom Altar das Wappen des Stifters Hans Albrecht von Plüschow d J verstorben ca 1755 und seine Frau haben den Altar gestiftet Sie waren seinerzeit Gutsherren in Todenhagen Auf der anderen Seite noch dekorativer das Wappen des Freiherrn von Göden der also sicher ebenfalls am Altar beteiligt war Beide Wappen wesentlich aufwendiger gestaltet zieren auch das Patronatsgestühl das gleichzeitig mit dem Altar errichtet worden sein soll Der Kopfschmuck des Patronatsgestühls Das war womöglich teurer als der Altar Da wir nicht zu den Patronen gehören können wir unbefangen fragen Sollte eine Kirche nicht eher dem Lobe Gottes als dem der Patrone dienen Um fair zu bleiben für die Menschen der damaligen Zeit war die Obrigkeit von Gottes Gnaden Untertänigkeit und Ehrerbietung gegen die Guts und Landesherren also zugleich Gehorsam gegen Gott Rechts die Bekrönung des Patronatsgestühls im neuen Gewand nach der malerischen Instandsetung von 2004 Darüber wie original das Grau ist darf getrost nachgedacht werden Jedenfalls sind die prachtvoll umrandeten Wappen der Familien Plüschow und Göden die sich damit ein dekoratives und ausdauerndes Denkmal gesetzt haben nun besser zu erkennen Entdeckung zwischendrin An der Trinwillershagener Tür des Gestühls findet sich scheinbar von Narrenhand eingeritzt nur schwer fotografisch zu bannen DER PATRONEN DIENER STOL und etwas tiefer 1591 Jetzt gibt es Stoff zum Nachdenken Gehören beide Inschriften zusammen Ist demnach der Anstrich des Gestühls mehr als 400 Jahre alt Ist er nicht Belegt ist ein kompletter Anstrich des Gestühls für 1845 Man darf annehmen daß die gemalten Ortsnamen von dieser Renovierung stammen Die älteren Beschriftungen waren vertieft Die alten Türen sind an mehreren Stellen erkennbar recycelt worden Die heutige Anordnung des Gestühls stammt von 1964 Unten zu sehen der

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  • Chor der Kirche Ahrenshagen und seine Gewölbemalerei
    und 1968 freigelegt wurden Die Gemälde werden einer Werkstatt zugeordnet die in der Nikolaikirche zu Stralsund eine Kreuzigungsgruppe gemalt hat man schätzt etwa 1340 als Entstehungszeit Gleich neben dem Eingang ein verschließbares Wandschränkchen etwa 80 cm hoch dem man sein Alter durchaus ansieht Die Tür soll aus dem 15 Jahrhundert stammen Eine Sakramentsnische wie die Fachleute meinen Bei näherem Hinsehen findet man in der Mitte auch einen Einwurfschlitz Aha ein Opferstock Wenn es stimmt daß es erst eine Sakramentsnische dann ein Geldschrank war ist dieser Wandel schon bemerkenswert In der Südostecke wo einmal eine Sakristei abgeschlagen war findet sich ungewöhnlich für eine Kirche die seit etwa 450 Jahren evangelisch ist eine Piscina Ausgußbecken für das zur liturgischen Handwaschung und Reinigung der Gefäße verwendete Wasser Auch wenn wir hier den Altar und das Patronatsgestühl unterschlagen ohne den schnellen Blick ins Kirchenschiff geht es nicht Im Vordergrund eine Grabplatte von 1739 Rechts vorn die hölzerne Taufe Anders als der Chor hat das Schiff eine Balkendecke Und nun die Malerei im Gewölbe Sündenfall und Marienverkündigung in der Westkappe des Chores Das am besten erhaltene Bild In der unteren Bildmitte ist der Sündenfall gut zu erkennen links der Verkündigungsengel rechts Maria Über allem trohnt Gott Wer das Bild größer sehen möchte komme nach Ahrenshagen oder klicke ersatzweise das Bild oder die Lupe an Das Weihnachtsbild die Geburt Jesu leider nur noch mühsam zu erkennen in der Nordkappe des Chores Links befindet sich Maria das Kind auf dem Schoß in der Mitte versorgt Josef Ochs und Esel unten sind die drei Könige darüber zwei Hirten mit Schafen und Schweinen rechts ein Pferdeknecht mit zwei Pferden Über dem Ganzen schwebt ein Engel mit einem Spruchband Daß der Ochse obere Bildmitte besonders gut zu erkennen ist und dem mecklenburgischen Landeswappen so ähnlich sieht ist sicher kein Zufall

    Original URL path: http://www.khirte.de/ahrenshagen/ahr4.html (2016-05-02)
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  • Schulze-Orgel in der Kirche zu Ahrenshagen
    ist an den Prospektpfeifen auch zu erkennen Obwohl es aus Höflichkeit immer verschwiegen wird auch Königinnen altern Das Bild zeigt einen Blick ins Innere Zink und Holzpfeifen Die Register Manual C f 3 Bordun 16 Principal 8 Gamba 8 Hohlflöte 8 Octave 4 Mixtur 3fach Pedal C d Subbaß 16 Besonderheit der Schulze Orgeln ist daß der Meister statt des üblichen Bleiblechs Zinkblech für die Metallpfeifen verwendete Daraus resultiert ein

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  • Orgelbauerfamilie Schulze
    und soll am 20 06 2010 wieder geweiht werden Sie erfuhr im 19 Jh einige Veränderungen und verfiel im 20 Jahrhundert Johann Andreas Schulze 1753 1806 übernimmt 1780 die Firma 14 Orgeln sind bekannt darunter in Quittelsdorf von 1791 Johann Friedrich Schulze 27 1 1793 bis 9 1 1858 tritt 1806 in das Geschäft ein lernt bei Orgelbauer Ehle in Stadtilm und beginnt 1815 seine selbständige Tätigkeit Studierte speziell Akustik und arbeitete mit Johann Gottlob Tõpfer einem Weimaraner Organist und Professor der Musik zusammen der ein bedeutender Orgeltheoretiker war 1826 verlegt er den Firmensitz von Milbitz nach Paulinzelle heute Paulinzella und ab 1833 für einige Jahre nach Mühlhausen an der Unstrut Johann Friedrich wird zu einem der berühmtesten Orgelbauer Europas mehr als hundert Orgeln sind bekannt Neben unserer rag t en heraus Domorgel von Bremen erbaut 1850 mehrfach erneuert Klangwerk völlig verlorengegangen Hauptorgel der Marienkirche zu Lübeck 1851 1854 erbaut 1945 verbrannt Orgel im Crystal Palace der Großen Industrieausstellung von 1851 in London erbaut durch Vermittlung von Prinz Albert of Sachsen Coburg Kousin und seit 1840 Ehemann der Queen Victoria 6 2 Millionen Besucher Verbleib der Orgel ist uns nicht bekannt Mehrere Orgelbauten für Lancashire and Yorkshire Heinrich Edmund Schulze

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