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  • Die Strecke - Streckenportrait
    zwischen Schongau und Augsburg Durch Parkplatzneubau Anfang der neunziger Jahre Rückbau etlicher Bahnhofsgleise Bundeswehranschluss im Westen noch vorhanden jedoch seit Jahren ohne Bedienung 60 493 604 m Igling Lokalbahnhof am Ortsrand 1983 stillgelegt 67 993 0 000 617 m Buchloe Kreuzungsbahnhof der KBS 970 und der KBS 971 Augsburg Memmingen Lindau Zugbildungsbahnhof im Personen und Güterverkehr Bis 1965 eigenständiges Bahnbetriebswerk ab 1960 ohne eigene Loks seither Personaleinsatzstelle des Bw Kempten 6 904 640 m Beckstetten Bis zur Stilllegung Anfang der achtziger Jahre nur von lokaler Bedeutung ohne großes Verkehrsaufkommen 12 167 663 m Pforzen weit abseits der Namensgebenden Ortschaft gelegener Lokalbahnhof mit überholungsgleis Ab 1940 Aufwertung durch Stichbahn in das heutige Neugablonz Stillegung derselben 1954 Anfang der achtziger Jahre Rückbau und Stilllegung der Bahnhofsanlagen Bahnhofsgebäude in Privatbesitz und weitgehend originalgetreu renoviert 15 146 664 m Leinau kleiner Lokalbahnhof mit Güterverladung bereits ende der sechziger Jahre zum Haltepunkt mit Blockstelle zurückgebaut Anfang der achtziger Jahre entgültige Stillegung Heute kaum mehr zu erkennen 20 290 680 m Kaufbeuren In den Jahren 1922 1977 Endpunkt der Lokalbahn Kaufbeuren Schongau In dieser Zeit Aufwertung des Bahnhofs und Ausbau der Gleisanlagen Der Bf Kaufbeuren selbst ist heute ohne nennenswerte betriebliche Bedeutung 25 687 699 m Biessenhofen Ursprünglicher Ausgangspunkt der Lokalbahn nach Füssen Heute vom Bf Kaufbeuren aus Ferngesteuert Ungewöhnlich großes Empfangsgebäude heute jedoch ohne bahnspezifische Verwendung 29 894 722 m Ruderatshofen im Baustiel stark abweichendes Bahnhofsgebäude heute privat genutzt Bahnhof aufgelöst und Weichen zurückgebaut 34 020 747 m Aitrang Noch heute teilweise im Güterverkehr bedient doch seit vielen Jahren unbesetzt zuletzt als Blockstelle genutzt 38 452 785 m Bk St Alban Bis 1973 besetzte Blockstelle zuletzt nur mehr zeitweise 1975 endgültig Abgerissen Heute fast nicht mehr zu erkennen In früheren Jahren auch Haltestelle 43 742 801 m Günzach Höchstgelegener Bahnhof der KBS 970 Wird nach wie vor auch noch im Güterverkehr bedient Gleisanlagen sind noch weitgehend erhalten 48 400 796 m Bk Immenthal Bis 1972 besetzte Blockstelle dann bis zum Abbau 1975 durchgeschalten 53 632 722 m Wildpoldsried Bahnhofsgebäude heute in Privatbesitz und weitgehend umgebaut 56 788 722 m Betzigau Bahnhof wurde im Zuge der großen Stilllegungswelle anfangs der achtziger Jahre aufgegeben Gilt heute als Anschlussstelle und hat für diesen Privatanschluss noch Handweichen wird jedoch schon lange nicht mehr bedient 59 900 Bk Lenzfried ehemalige Blockstelle wurde von 1946 1974 noch als Schrankenposten betrieben Dann erfolgte der Abbau 62 833 695 m Kempten Hbf alt Kopfbahnhof im der Nähe des Stadtzentrums 1969 durch Neubau entbehrlich geworden 1971 Abbruch des Bahnhofsgebäudes Gleisareal wurde bis 2001 als Parkplatz genutzt heute Einkaufszentrum Ab 1907 durch bau einer Umgehungskurve sinkende überregionale Bedeutung 62 460 705 m Kempten Hbf neu Auf Höhe des ehemaligen Hp Kempten Aich in unmittelbarer Nähe des Betreibswerkes ab 1969 Neubau mit umfangreichen Gleisanlagen Z T auch Weiternutzung der ursprünglichen Güterverkehrsanlagen Kempten Aich 66 362 718 m Kempten Hegge In der Zeit zwischen dem Bau der Kemptner Umgehungskurve und der Innbetriebnahme des neuen Hbf Haltebahnhof für alle Züge Obwohl außerhalb der Kemptner Stadtgrenze gelegen als Kempten

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  • Die Strecke - Geschichtliche Entwicklung der KBS 970
    nicht vom Kriegsministerium das in jener Zeit noch ein gewichtiges Wort hatte legte sein Veto ein sondern der bayrische Nationalstolz spielte nicht mit Bei allen erkennbaren Bestrebungen weg con der Kleinstaaterei wollte man eine bayrische Eisenbahnlinie nicht über das ausländische Württemberg fahren sehen Kaufbeuren und Kempten mussten berücksichtigt werden Schließlich ging es auch um den wichtigen Güterverkehr aus Italien und der Schweiz Auch die Kostenfrage war zunächst völlig unklar Ursprüngliche Pläne sprachen von 51 5 Millionen Gulden nur für das Teilstück Augsburg Donauwörth Nördlingen Nürnberg Dies war jedoch untragbar Leo von Klenze ein angesehener Baumeister seiner Zeit wurde von Ludwig I beauftragt die Pläne zu überprüfen Dieser korrigierte die Pläne der benötigten Gebäude vereinfachte den Baustiel beschränkte sich auf das zunächst unabdingbar notwendige und ereichte somit ein Volumen von 51 5 Millionen Gulden für gesamte Strecke von Hof bis Lindau Dies fand auch die Zustimmung seiner Majestät Am 25 08 1843 genehmigte Ludwig I die Mittel durch das Eisenbahndotationsgesetz Der bayrische Staat musste dazu noch 15 Millionen Gulden Kredit aufnehmen 1844 wurde mit den Detailplanungen für den Abschnitt Augsburg Lindau begonnen Viele Kunstbauten wurden auf Grund der schwierigen Topographie im Allgäu erforderlich Anfangs war man nicht einmal sicher ob der Abschnitt Ober Staufen Lindau mit Dampflokomotive zu bewältigen sei Bei Röthenbach wurde ein gewaltiger Damm für die Bahn errichtet Er war zum damaligen Zeitpunkt mit 522 m Länge 53 m Höhe und einer Fußbreite bis zu 280 m der größte Eisenbahndamm der Welt Zwischen Lindau und Donauwörth wurden insgesamt 2 Tunnel 516 Brücken 342 Wegübergänge 9 Bahn und 3 Straßenüberführungen gebaut Unzählige Stationsgebäude Wärterhäuschen Ladeschuppen und Fahrzeugbehandlungsstände waren ebenso erforderlich Man darf nicht vergessen das damals die Sicherungstechnik um einiges einfacher ausgeführt werden musste als heute Von der Fernsteuerung mehrerer Bahnhöfe träumte man damals nicht einmal Außerdem wollte auch jeder

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  • Die Strecke - Chronologie der KBS 970
    Eisenbahn von Leipzig nach Lindau gibt die unter staatlicher Führung betrieben werden soll 04 Oktober Die private Eisenbahnlinie von München nach Augsburg wird eröffnet 1841 Nun ohne Konzession löst sich der Lindauer Eisenbahnaktienverein auf 1843 25 August Der bayrische Landtag genehmigt den Bau der als Ludwig Süd Nordbahn bezeichneten Eisenbahnlinie von Hof nach Lindau als Staatsbahn 1847 01 September Das Teilstück von Augsburg nach Kaufbeuren wird eröffnet Die Bahn ist bei ihrer Eröffnung nur eingleisig ausgeführt jedoch wurde bereits bei der Planung der spätere Bau eines zweiten Streckengleises berücksichtig so das die Kunstbauten und das Planum entsprechend ausgeführt wurden 1852 01 April Ein weiteres Teilstück wird eröffnet Nach dem Bau der ersten Illerbrücke bei Kempten wird zwischen Kaufbeuren und Kempten der Betrieb aufgenommen 1853 01 Mai Zwischen Kempten und Immenstadt wird der Betrieb aufgenommen 01 Oktober Nach der Fertigstellung des 189 5 m langen Tunnels bei Staufen Heute Oberstaufen wird der Betrieb bis dorthin verlängert 12 Oktober Der erste offizielle Zug ereicht den Bodensee und eröffnet damit den Gesamtbetrieb zwischen Augsburg und Aeschach Seine königliche Hoheit Prinz Luitpold blieb der Eröffnung jedoch kurzfristig fern da er die Bahn noch nicht als vollendet betrachtete 1854 1 März Der planmäßige Zugverkehr zwischen Lindau und Hof wird auf voller Länge aufgenommen die ersten drei Zugpaare überqueren von nun ab den Damm durch den Bodensee 13 Juli Der letzte Bauabschnitt der Ludwig Süd Nordbahn zwischen dem Aeschacher Bodenseeufer und der Lindauer Insel wird durch Maximilian II feierlich eröffnet 1856 4 Oktober Der neue Lindauer Hafen wird eröffnet Der Güterumschlag zwischen Bahn und Schifffahrt wird sogleich aufgenommen 12 Oktober Auf dem Lindauer Bahnhofsplatz wird ein Denkmal zu Ehren des bayrischen Königs aufgestellt 1857 Bildung eines Komitees zum Bau der Illerbahn von Neu Ulm nach Kempten über Memmingen Die Schweizer Nord Ostbahn hat ihren Endpunkt in

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  • Die Strecke - 09.02.1971: Entgleisung von TEE 56 bei Aitrang
    diese wurden bis zum Fahrplanwechsel im Herbst 1969 ausgeräumt Zu den Beanstandungen der DB gegenüber der RAm Züge gehörte vor allem die Fehlende Indusi Einrichtung da die Schweizer Züge nur mit einem Hasler Gerät ausgerüstet waren das zwar die gefahrene Geschwindigkeit als Zeit Wege Protokoll aufzeichnet aber z B keine Zwangsbremsung bei Signalmissachtung auslöst Auch in einigen anderen Punkten war man bei der DB nicht wirklich glücklich doch man meinte damit leben zu können So war die Sifa auch nach 1970 nicht als Intervallschaltung ausgeführt sondern musste nur dauernd gedrückt gehalten werden Auch war die technische Ausrüstung der 232 Tonnen schweren Triebzüge entsprach nicht dem Stand der DB Triebfahrzeuge So hatten sie im Vergleich zu den ebenfalls nur 140 km h schnellen VT 11 5 der DB weder Gleitschutzeinrichtung Scheiben oder gar Magnetschienenbremsen Ungeachtet dessen erhielten die RAm 501 502 nach dem Einbau der Indusi I60 ihre Zulassung für das Netz der DB und auch der öBB deren Netz ja zwischen St Magareten und Lindau berührt wurde Eine der wenigen Auflagen war das ein Schweizer Tf auf dem DB Abschnitt als Maschienenwart nicht Beimann zu fungieren hatte da die Ausbildungszeit für die deutschen Tf nicht genügte um sie mit den technischen Besonderheiten des Diesel elektrischen Triebkopfs vertraut zu machen Sie erhielten lediglich die notwendigen Kenntnisse um die Züge sicher zu führen Um technischen Probleme hatte sich der entsprechend ausgebildete SBB Tf zu kümmern Doch bereits die erste Fahrt am 28 09 1968 stand unter einem schlechten Stern Wegen eines Triebkopfschadens benötigte die RAm Garnitur eine Hilfslok in Form der 221 140 die den Zug nach München schleppte Auch in der Folgezeit zeigten die RAm nicht immer die gewünschte Zuverlässigkeit Oftmals mussten sie durch einen lokbespannten Zug ersetzt werden der nicht unbedingt werbewirksam war Neben Problemen mit der Antriebsanlage machte auch die Oerlikon Bremseinrichtung immer wieder Probleme Bis zum Winterfahrplan 1970 stabilisierten sich aber die Einsätze des Schweizer Renomézuges 09 02 1971 Hergang der Katastrophe Pünktlich verlies TEE 56 an diesem Tag den Münchner Hbf Bis Kaufbeuren verlief die Fahrt ohne Beanstandung Die Indusiauswertung zeigte später das die Regulierbremsung vor der Durchfahrt Kaufbeuren die ähnliche Kurvenradien wie das Streckenstück hinter Aitrang aufweißt und ebenfalls nur für 80 früher 70 km h ausgelegt ist um ca 200 Meter zu spät erfolgte Etwa ab km 19 0 wurde die Geschwindigkeit in zwei Stufen auf 80 km h gesenkt die kurz vor km 20 0 erreicht wurden Kurz hinter km 21 0 begann der Lokführer dann wieder den Zug bis km 25 0 auf 120 km h zu beschleunigen Zwischen hier und km 34 0 Empfangsgebäude Aitrang lief der Zug konstant zwischen 120 und den erlaubten 130 km h Fdl Aitrang hatte nach der Annahme von TEE 56 die Signale auf frei Durchfahrt gestellt und beobachtete dann die Durchfahrt von TEE 56 um 18 44 Uhr Er bemerkte zwar die hohe Geschwindigkeit des Zuges erkannte jedoch am hinten laufenden Maschienenwagen Funkenflug im Bereich der Drehgestellen den er einer spät eingeleiteten Bremsung zuordnete Bis zur

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  • Die Strecke - Eine virtuelle Reise auf der KBS 970 von München nach Lindau
    kurz aus Dem Tf ist es ganz recht das sich auch der Zugführer beeilt und sofort nachdem der letzt Fahrgast eingestiegen zur Abfahrt pfeift und die Türen schließt Noch mit dem Kopf aus dem Fenster schauen lässt der Tf die Fahrstufen der 218 einrasten Zügig gewinnt RE 21232 an Fahrt Etwa auf Höhe des Ausfahrsignal von Gleis 1 zweigte bis 1907 das Gleis der Ammerseebahn in Richtung Mering ab Es mussten also die Züge der Ammerseebahn die Gleise der Allgäubahn kreuzen was natürlich den Betrieb nicht gerade vereinfachte Seit dieser Zeit gibt es nun die Unterführung etwa 150 Meter weiter die ein kreuzungsfreies einfädeln in den Bahnhof Geltendorf ermöglichte Während des zweiten Weltkriegs wurde diese Originalabzweigung noch mal reaktiviert um wichtige Transporte im angrenzenden Waldstück vor feindlichen Flugzeugen zu verstecken über die Gleise der heutigen KBS 970 hinweg hat unser Zug nun schon recht bald seine planmäßige Höchstgeschwindigkeit ereicht Ein blick in die La Verzeichnis der Langsamfahrstellen sagt unserem Tf das er mit keiner solchen zu rechnen hat Das auswechseln der Gleise bei Schwabhausen wurde schon vor einigen Wochen vollendet und die dazu gehörende Geschwindigkeitsbegrenzung wurde aufgehoben Der Zugbegleiter widmet sich derweilen den neu zugestiegenen Fahrgästen Es handelt sich dabei überwiegend um Kurzstreckenreisende die den Zug bereits in Kaufering wieder verlassen werden Für ihn bleibt momentan nicht viel zu tun Die Fahrgäste sind mit Informationen versorg die Wagenstörung ist behoben und die Verspätung ist so gering das er sich um die erforderlichen Anschlüsse nicht sorgen muss Nach dem der Zug in einem Einschnitt durch den Wald gefahren ist liegen nun rechts und links für ein kurzes Stück fast auf Gleishöhe Felder Nur der neu aufgeschüttete Damm der sich wenig später auf der rechten Seite auf tut lässt erahnen das dahinter ein Neubaugebiet entsteht dessen Bewohner nicht durch die Eisenbahn belästigt werden sollen Am ehemaligen Bahnhof Schwabhausen vorbei rollt der Zug nun mit gedrosselter Motorleistung Hier hat 1986 der letzte Reisezug gehalten Nun ist das Bahnhofsgebäude in Privatbesitz über gegangen Laderampe und gleis sind in den letzten fast zwanzig Jahren langsam zugewachsen Nur der Ladehof hat eine neue Funktion gefunden Er beherbergt den Wertstoffhof wie die Müllsammelstellen im neudeutsch genannt werden Auch die ehemalige Bahnhofsgaststätte existiert noch Auch wenn ihre Lage gar nicht vermuten lässt das sie einmal eine solche war Am westlichen Ende des Bahnhofsbereichs und noch mal etwa 100 Meter in den Ort hinein ist sie heute die Pizzeria da Enrico Schon oft hat sich der Zugführer über die eigenartigen Denkmäler gewundert die er kurz hinter Schwabhausen beim Blick aus dem rechten Fenster durch die Bäume am Fuße des Bahndamms erkennen kann Doch bis er jemanden danach fragen kann wird er es wieder vergessen haben So ergeht es fast allen die diese Stellen im vorbei fahren gesehen haben Es handelt sich dabei um eine Gedenkstätte für ca 200 Jüdische KZ Häftlinge die an dieser Stelle Opfer eines Fliegerangriffs wurden Eigentliches Ziel war ein Munitionstransport der kurz zuvor von einem Aufklärer gesichtet wurde Hierzu sind mir zwei Versionen bekannt die ich zum Gedenken an die Opfer nicht verschweigen möchte Entweder begegneten sich der Munitionstransport und der Gefangenenzug zum Zeitpunkt des Angriffs oder der Munitionszug wurde bei Geltendorf auf der alten Ammerseetrasse im Wald versteckt und statt dessen der Häftlingszug in Richtung Kaufering geschickt Eine sanfte Rechtskurve führt den Zug nun weiter auf Epfenhausen zu Auch dieser Bahnhof wurde schon vor geraumer Zeit aufgelöst Doch im Gegensatz zu Schwabhausen finden hier hin und wieder noch Rangiertätigkeiten statt Zweigt doch das Anschlussgleis zum nahen Penzinger Fliegerhorst ab In den späten fünfziger Jahren gab es dorthin sogar Personenzüge Diese starteten in Geltendorf und durften ab Epfenhausen nur von Bundeswehrangehörigen benutzt werden Heute findet allerdings nur noch sehr selten Verkehr auf dem Flughafengleis statt Auch das Bahnhofsgebäude wirkt sehr mitgenommen Von seinem erhabenen Standpunkt auf dem hohen Bahndamm vermittelt es jedoch immer noch ein wenig von seinem einstigen Stolz Noch mal eine Linkskurve und dann eine lange Gerade dann schaltet der Tf die Leistung ganz ab Er kann schon fast das Einfahrvorsignal von Kaufering erkennen das noch vor der großen Lechbrücke steht Diese Stahlträgerkonstruktion überspannt den Lech auf 115 Meter Länge und in 21 Meter Höhe Beim Blick nach Links erkennt man die Silhouette der Kreisstadt Landsberg am Lech Zwar ist es nicht die Altstadt die man sieht diese liegt im Tal doch bekommt man eine recht gute Vorstellung davon wie groß die Stadt ist Kurz nach der Brücke kommt von Landsberg her das Gleis der Fuchstalbahn welche heute nur noch zwischen Kaufering und Landsberg im Personenverkehr bedient wird Das allerdings fast schon S Bahn mäßig im halb Stunden Takt Obwohl es einige Bestrebungen gibt den Personenverkehr auf diese landschaftlich überaus reizvollen Strecke bis Schongau wieder auf zu nehmen sieht es eher danach aus das auch die nächsten Jahre nicht mehr als gelegentlicher Sonderzugverkehr und die täglichen Güterzüge der Augsburger Lokalbahn dort fahren werden Ein kurzes Wort zum Güterverkehr Die Papierfabrik Haindl in Schongau sichert mit ihrem Frachtaufkommen das seit ein paar Jahren durch die AL bewältigt wird die Erhaltung der Strecke In Kaufering steht noch der Gegenzug unseres Regionalexpress Durch kurzes Aufblinken des Spitzensignals begrüßen sich die Tf gegenseitig Der hat aber deutlich Verspätung denkt sich unser Lokführer während er den Zug wieder zum Stillstand bringt Willkommen in Kaufering sie erhalten Anschluss mit der Regionalbahn nach Landsberg von Gleis 5 Abfahrt 11 04Uhr erschallt es aus dem Lautsprecher Trotzdem muss der Zugführer die Information noch mal wiederholen Zwei junge Leute waren so sehr mit sich selbst beschäftigt das sie die Ansage gar nicht gehört haben Grinsend bereitet er die Weiterfahrt vor Noch mal ein kurzer Blick in Richtung Ausfahrsignal der im bestätigt das dem Abfahrauftrag nichts im Wege steht ein kurzer Pfiff der Dreh am Schaffnervierkant und nachdem alle Türen geschlossen sind wird dem Lokführer mit der kleinen Zp9 Scheibe zu gewunken Klack klack klack Eine Fahrstufe nach der anderen rastet wieder ein und der Zug beschleunigt erneut Unter der neuen Brücke über welche die neue Umgehungsstraße nach Igling führt und über die Weichen über welche die Züge der Lechfeldbahn in Richtung Augsburg gelenkt werden geht an dem rechts gelegenem Bundeswehrgelände mit eigenem Gleisanschluss vorbei Bis Buchloe ist es nicht mehr weit Früher hielten die meisten Züge noch in Igling doch daran erinnert nur noch ein Bahnsteig auf der neben dem Gegengleis In Richtung Buchloe kann man nur noch einen kurzen Blick auf das ehemalige Bahnhofsgebäude erhaschen das sich etwas zurückversetzt zwischen Sträuchern und Bäumen versteckt Mitte der neunziger Jahre wurde Igling noch einmal mit einem Fahrdienstleiter besetzt Wollte man im Rahmen der Gleiserneuerung des Streckengleise Kaufering Buchloe nicht auf dem gesamten Stück auf dem falschem fahren Es wurden zunächst Weichen eingebaut und ein Stellwerk dafür in einem Container installiert Schon war die Hilfsbetriebstelle Igling geboren Das sie kein langes Leben hatte steht auf einem anderen Blatt Auf dem nun folgendem sieben Kilometer langem Streckenabschnitt bis Buchloe wechseln sich Wald und Feld als Begleiter der Eisenbahn in stetigem Rhythmus ab Auch in früheren Jahren war die Besiedelung nicht dicht genug um einen weiteren Haltepunkt zu rechtfertigen Nächster Halt Buchloe sie erhalten Anschluss in Richtung Augsburg und Bad Wörrishofen Nicht das der Zugführer die Anschlüsse seinen Reisenden bei der Fahrscheinkontrolle verschwiegen hätte doch doppelt hält besser Wenn er schon mal eine voll Funktionstüchtige Sprechstelle im Zug hat und der Besetzungsgrad es zu lässt das er sich vor den Stationen zu selbiger begibt dann macht er es auch Der Lokführer beginnt sanft zu Bremsen da das vorausliegende Vorsignal im Anzeigt das er mit Halt zu rechnen hat Nanu Denkt er sollte doch momentan gar nichts los sein in Buchloe Doch als er am Einfahrsignal zum stehen kommt sieht er den Grund An der ersten Weiche stehen mehrere Arbeiter in orangeer Schutzkleidung Er fragt ruft über das Zugfunkgerät den Fahrdienstleiter Buchloe und will gerade fragen ob es denn länger dauern würde da sieht er wie das Ls Lichtspeersignal auf zwei weiße Lichter umschaltet und die Arbeiter den Gleisbereich verlassen Hat sich gerade erledigt entschuldigt er sich beim Fdl und lässt fast sofort nach dem das Hauptsignal auf Fahrt gegangen ist den Fahrmotor wieder hochdrehen Allerdings nur um sehr bald wieder in den Leerlauf zu wechseln Schließlich ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Bahnsteig Eisenbahntechnisch gesehen ist Buchloe das Tor zum Allgäu und Schnittpunkt der beiden Hauptlinien von München und Augsburg Die alte Ludwig Süd Nord Bahn kommt kurz vor Buchloe aus Richtung Norden hinzu Sie war die erste Eisenbahnverbindung in das Allgäu Die München Strecke früher als Mitteelschwaben Achse bezeichnet wurde erst einige Jahre später gebaut nachdem politische Hindernisse beseitigt wurden Führt sie doch hinter Memmingen über Württembergisches Staatsgebiet In Buchloe erfolgt die Verteilung der Reisenden in alle vier Himmelsrichtungen Zu einer großen Gruppe Stammfahrer kommen viele Reisende die hier den Zug wechseln Allerdings ist vom einstigen Bahnhof nur noch wenig übrig geblieben Erst vor wenigen Jahren erfolgte eine weitgehende Modernisierung des Bahnhofs Unter den Gleisen wurde eine Unterführung gebaut die bis jenseits des Bahnhof führt Leider wurden dabei auch einige der Rangiergleise um die Hälfte gekürzt und mit einem Prellbock versehen so das die überwiegende Rangierrichtung nun Westlich ist was des öfteren einen Mehraufwand bedeutet Die alte Güterhalle wird heute von der Bahn nicht mehr genutzt und ist verpachtet Im Bahnhof selbst findet man noch den Aufenthaltsraum des Servicepersonals einen Wartesaal mit Fahrkartenausgabe und eine Kiosk Das übernachtungsgebäude im Anschluss an den Bahnhof erfüllt diese Funktion heute noch Allerdings nicht mehr in dem Maße wie früher Vom dahinter liegenden Stellwerksturm kann man den Bahnhof sehr gut überblicken Nur noch zur Abstellung der Loks und Triebwagen dienen die Gleise des ehemalige Betriebswerk das etwa gegenüber des Stellwerks auf der anderen Gleisseite liegt Von den Gebäuden steht nur noch wenig Am Auffälligsten ist noch die Dieseltankstelle für die Triebwagen und fahrzeuge Von 1872 bis zum 29 Mai 1960 waren in Buchloe Fahrzeuge beheimatet und erfuhren hier auch technische Behandlung Mit der Umstellung auf V Traktion und der vorgesehenen Stilllegung einiger angrenzenden Strecken wurde dies jedoch für überflüssig befunden und Buchloe als selbstständige Dienstelle aufgelöst Als Personaleinsatzstelle von Kempten fungiert Buchloe allerdings heute noch Länger als das Bw erfüllte der Ablaufberg der zwischen dem Bw und den Hauptgleisen liegt seine Funktion Doch mit dem stetigen Niedergang des Schienengüterverkehrs und dem Rückzug der Bahn aus der Fläche verlor auch er seinen Einsatzzweck immer mehr Allerdings gibt es in Buchloe immer noch rege Rangiertätigkeiten mit Güterwagen Allerdings wird dies heute von einer einzigen Lok der BR V90 selten nur noch V100 erledigt Hallo Allgäu wir kommen Von Buchloe bis Kempten Hbf Viele Züge haben in Buchloe Personalwechsel Das ist oftmals durch die vorgeschriebenen Pausenzeiten bedingt Nicht so jedoch unser RE 21232 Nachdem die Verspätung eingeholt wurde können die planmäßigen zwei Minuten Aufenthalt voll ausgeschöpft werden Auch RE 21209 von Aulendorf und RE 21710 nach Bad Wörishofen sind kurz vorher pünktlich angekommen Fleißiges Umsteigen wird von den Zugpersonalen beobachtet So die zwei mit ihren Fahrrädern noch und dann geht s wieder los denkt der Zugführer während er einer älteren Damen ihren Koffer in den Zug reicht Ein Blick nach vorne das Ausfahrsignal zeigt Hp2 also Ausfahrt frei mit verminderter Geschwindigkeit und der Lokführer schaut auch schon aus dem geöffneten Fenster um den Abfahrauftrag entgegen zu nehmen Uhrzeit passt Reisende sind im Zug also Pfeife zum Mund und einmal trillern lassen Vierkant rumgedreht mit einem rums schließen die Türen Zp9 Scheibe hoch und dann selber rein in den Zug Zwölf Minuten verbleiben dem Zugführer bis zum nächsten Halt in Kaufbeuren nun um die Fahrkarten der neu hinzu gestiegenen Fahrgäste zu kontrollieren Anschlussreisende nach Marktoberdorf und Füssen werden jetzt vermutlich keine im Zug sein aber man weiß ja nie über die Weichen des westlichen Bahnhofsbereichs hinweg am rechter Hand liegenden ehemaligen Betriebswerk mitsamt der nach wie vor benötigten Tankstelle vorbei rollt der Zug der freien Strecke entgegen Fast geradeaus läuft die zweigleisige Hauptbahn Aus der Luft betrachtet merkt man das beim Bau der Ludwig Süd Nord Bahn wenig Rücksicht auf Grundeigentümer genommen wurde Kurz bevor die neue Zubringer Straße zur A96 und auch diese selbst unterquert werden zweigt die KBS 971 nach Memmingen ab Sie stellt die zeitmäßig schnellere Verbindung nach Lindau dar ist aber nur eingleisig ausgeführt Trotzdem hat sie der alten Hauptbahn seit den sechziger Jahren des zwanzigsten nach und nach den hochwertigen Fernverkehr fast vollständig geraubt Landschaftlich ist es unten herum schöner denkt sich der Lokführer dem es von München nach Lindau auch über Kempten lieber ist Nach Memmingen kommen und dann nicht Feierabend machen dürfen mag er eben nicht so gerne Außerdem ist es nach Kempten nicht so ein Hoh Chi Minh Pfad wie oben herum Die Brücke ist ein guter Hinweispunkt das die Weichen rum sind also rauf auf die 15 Fahrstufe Schließlich geht es jetzt ein Weilchen mit 140 km h dahin Die früher zwischen Buchloe und Kaufbeuren liegenden Bahnhöfe kennt er nur noch aus den Erzählungen der älteren Kollegen und vom vorbei fahren Erst seit wenigen Jahren besteht das gerade unterfahrene Autobahnteilstück der A96 von München nach Lindau Obwohl seit der NS Zeit dem Autoverkehr durch die Politik in jeder Beziehung Vorrang gegeben wurde hat die königlich Bayrische Staatsbahn nicht einmal ein halb so lange benötigt um von Augsburg nach Lindau mit wesentlich einfacheren Mitteln zu bauen Und selbst nach über 30 Jahren fehlen immer noch einige Teilstücke der BAB Ursprünglich sollte die Trasse etwas weiter westlich verlaufen und den sieben Kilometer von Buchloe entfernten Ort Beckstetten unmittelbar am Ortsrand berühren doch ein echter Allgäuer Bauer wusste dies zu verhindern Doch dazu kommen wir etwas später Beckstetten selbst ist ein kleiner unscheinbarer Ort der schon längst zu Jengen eingemeindet wurde Seinen ehemaligen Bahnhof verdankt er vor allem der Tatsache das in den Kindertagen der Eisenbahn noch Wert darauf gelegt wurde möglichst viele Teile der Bevölkerung zu ereichen Beckstetten hatte das Glück weit genug vom nächsten größeren Ort entfernt zu sein um einen eigenen Bahnhof zu rechtfertigen Außerdem bot es genug Landwirtschaft so das ein entsprechendes Ladeaufkommen erwartet werden konnte Durch Wälder und an Feldern vorbei fährt der Zug weiter bis er ein einer langen rechts Kurve noch mal ein kleines Waldstück durchquert Bereits vor den Bäumen kann man auf der rechten Seite einen kurzen Blick auf eine Art Kapelle erhaschen die auf einem Hügel in einigem Abstand zu unserer Strecke liegt Auch wenn es nicht so scheint verdankt sie ihre Entstehung doch der Eisenbahn Ursprünglich sollte die Bahn einen etwas geradlinigeren Weg zwischen Buchloe und Kaufbeuren nehmen Doch auch zur damaligen Zeit gab es schon Proteste gegen Neubauten Allerdings steckte damals keine Bürgerbewegung dahinter sondern der Landrat zu Rieden Martin Ried hieß der Mann und war von Hauptberuf Großgrundbesitzer und Bauer Verständlicherweise war er von den Plänen der Trassenführung durch seine Felder nicht übermäßig erfreut und weigerte sich seinen Grund ab zu treten Nach längerem hin und her gab die königlich Bayrische Eisenbahnbaukommission nach und die Streckenführung wurde verändert An den Feldern des Martin Ried vorbei Konnte sich Martin Ried nun auch in seinem Erfolg sonnen so war er kein undankbarer Mensch Als gottesfürchtiger Allgäuer ließ er eine Kapelle errichten Dieses Monument zu Rieden steht heute noch und hat wohl schon so manchen ein Rätsel aufgegeben Kurz vor der Kilometrierung 12 0 trennen sich die beiden Streckengleise der KBS 970 etwas von einander Weit genug um Platz zu lassen für ein drittes Gleis dazwischen Diese gab es auch ein mal Doch mit der Stilllegung der Bahnhofs Pforzen der unmittelbar an der kleinen Ortschaft Zellerberg liegt und somit eigentlich eher den Namen dieses Gemeindeteils hätte tragen müssen wurde das mittlere Gleis überflüssig Sämtliche Weichen wurden entfernt die Bahnsteige abgetragen und das Bahnhofsgebäude verkauft Die Kollegen haben immer von einem dritten Halt zwischen Buchloe und Kaufbeuren erzählt Doch bisher habe ich noch nicht erkennen können wo dieser gewesen sein soll denkt sich der Tf und hält die Augen offen Vielleicht finde ich ihn ja heute Irgendwo bei km 15 muss das gewesen sein Wer bei km 15 15 ganz aufmerksam ist entdeckt kurz vor einer Straßenbrücke auf der rechten Seite eine kleine Lichtung die von Bäumen umgeben ist Hier stand zuletzt ein kleines Wartehäuschen Irgendwann in den achtziger Jahren wurde wohl der Verlauf der Gleise ein wenig korrigiert so das der letzte überreste in Form einer Bahnsteigkante die noch an Bahnhof Leinau erinnert fast nicht mehr auffällt da sie nun einen deutlichen Abstand zum Gleis auf weißt In der Gegenrichtung gibt es nicht ein mal mehr dieses Relikt Hier gibt es nur noch üppigen Bewuchs Der Zugang zu den beiden Bahnsteigen erfolgte über die Straßenbrücke Nur noch wenige Minuten dann sind wir in Kaufbeuren beruhigt der Zugführer eine alte Dame die auf dem Weg zu ihren Enkeln ist Obwohl er ebenso wie der Lokführer schon oft auf dieser Strecke unterwegs war ist er auch noch viel zu jung um zu wissen was es vor dreißig Jahren alles an Haltepunkten gab So kommt er auch gewaltig ins Grübeln als er gefragt wird ob und wenn ja wann den der Zug in Ruderatshofen halten wird Entfernt kann er sich erinnern schon einmal an einem Gebäude mit der Aufschrift Ruderatshofen vorbei gekommen zu sein Doch wo das nun genau war will ihm nicht mehr einfallen Nein der Reisende wird sich in Kaufbeuren wohl nach einem Bus umsehen müssen Der Zug hält bis Kempten sonst nur noch in Biessenhofen und Günzach muss er ohne es zu wollen den Reisenden enttäuschen Meine Damen und Herren in kürze ereichen wir Kaufbeuren erklingt es aus den Lautsprechern der Wagen Bevor der Zug zum stehen kommt passiert er den nicht mehr existente Abzweig der Nebenbahn nach Schongau die 1972 und somit fast genau 50 Jahre nach ihrer Eröffnung den nie besonders erwähnenswerten Personenverkehr verloren hat Da sich auch im Güterverkehr nie die Erwartungen erfüllten wurde 1977 das letzte Teilstück von Kaufbeuren nach Linden ebenfalls entfernt 1992 wurde der Gesamtverkehr Schongau Altenstadt eingestellt Man möge mir verzeihen das ich diese vier Kilometer mit gelegentlichem Güterverkehr etwas unterschlage Damit verlor auch Kaufbeuren einen Teil seiner Bedeutung als Eisenbahnknoten Der heutige Kaufbeurer Bahnhof ist ein Zweckbau wie er noch bis in die siebziger modern war Genutzt werden von den ehemals fünf Bahnsteiggleisen für den Personenverkehr nur noch die Gleise 1 bis 3 Gleis 4 besitzt zwar noch einen Bahnsteig doch verkehren hier planmäßig keine Züge An die Stelle von Gleis 5 ist heute ein Parkplatz getreten Früher fuhren von diesem Bahnsteig die Züge nach Schongau ab Nachdem er den Zug abgefertigt hat schaut der Zugführer noch kurz aus dem Fenster und betrachtet wie so oft die beiden ehemaligen Postwagen am ende des Kaufbeurer Bahnhofsgeländes Diese wurden vor einigen Jahren einer Gaststätte umfunktioniert und jedes mal wieder nimmt er sich vor dieser baldmöglichst einen Besuch ab zu statten Da geht es ihm genau so wie dem Verfasser dieser Zeilen der auch schon etliche Male zum falschen Zeitpunkt da war Kaufbeuren ist nun schnell zurück gelassen und nachdem ein paar km lang die Bundesstraße 16 die Eisenbahn begleitet hat trennen sich am Ortsanfang von Biessenhofen die Wege Der frühere Bahnübergang wurde schon lange durch eine Eisenbahnbrücke ersetzt An ihn erinnert jedoch auch heute noch ein ehemaliges Wärterhäuschen Kurz darauf beginnt der Bahnhof Biessenhofen Die ehemalige Königsstation besteht heute eigentlich aus einem Bahnhof für die KBS 974 nach Füssen und einem Haltepunkt der KBS 970 Nur von Kaufbeuren her gibt es Weichen die beide Strecken miteinander verbinden Biessenhofen war einst die Station an welcher der Bayrische Hofstaat von der Eisenbahn auf die Kutsche nach Füssen überwechselte und umgekehrt Entsprechend bedeutend wurde auch der Bahnhof ausgeführt Konnten ihre Majestäten doch nicht bei Wind und Wetter im Freien auf den Zug in die Landeshauptstadt warten Selbst als Füssen eine eigene Bahnlinie erhielt war noch lange Zeit in Biessenhofen umsteigen angesagt Bis km 27 2 verläuft nun die eingleisige KBS 974 parallel zur Allgäubahn bevor sie am Ortsanfang von Ebenhofen in einer Linkskurve abzweigt Als eine der Bedeutensteen Ausflugslinien im Süddeutschen Raum ist ihr Bestand gesichert Zumal sie ab Marktoberdorf im Signalisierten Zugleitbetrieb betrieben wird und somit auch denkbar geringe Personalkosten verursacht In einem weiten Bogen wird rollt der Zug auf den Bahnübergang von Ruderatshofen zu Unmittelbar hinter dem Bü befindet sich das ehemalige Wärterhäuschen das heute ebenso privat genutzt wird wie der kurz darauf folgende Bahnhof Ein pfeifen aus dem Zugfunkgerät kündigt dem Lokführer an das ihn jemand etwas Mitteilen will Lokführer 21232 meldet er sich darauf hin und erfährt vom Fdl Kempten das er mit der Lokleitung verbunden wird Wenig später erfährt er das er in Kempten eine Vorspannlok erhalten wird da diese in Lindau benötigt wird und somit eine Leerfahrt vermieden werden kann In Lindau wird ein weiterer Tf kommen und ihm diese wieder abnehmen Er bedankt sich für die Information und kann sich ein grinsen nicht verkneifen als er im Spaß vor sich hinschimpft das er die Lok vor der Günzacher Steige viel besser gebrauchen könnte als danach Er greift noch einmal zum Hörer des Zugfunkgeräts und drückt auf die Lautsprechetaste welche ihm eine Durchsage in den Zug ermöglicht Zugführer bitte an die Sprechstelle kommen Na klar denkt sich dieser Immer wenn ich am weitesten davon entfernt bin werde ich zur Sprechstelle gerufen Er entschuldigt sich bei dem Fahrgast mit dem er gerade in einem Gespräch ist und geht zwei Wagen nach vorne Hier ist der Zugführer Was gibt es denn fragt er und erfährt ebenfalls von der Lokbeistellung in Kempten Also würde er bis Kempten einen neuen Bremszettel erstellen müssen und nach dem Kuppeln eine vereinfachte Bremsprobe durchführen Gut das ich es wenigstens schon vorher weiß da geht es schneller Die notwendigen Angaben kennt er auswendig so das von seiner Seite her keine Probleme geben wird Wald und Wiese wechseln sich als Begleiter der Strecke ab und bald ist das Vorsignal der Blockstelle Aitrang ereicht Auch dieser Bahnhof ist schon lange aus den Kursbüchern verschwunden und die Natur hat sich große Teile der nicht mehr benötigten Anlagen zurückgeholt Noch vorhanden ist ein privates Anschlussgleis welches über Weiche 101 vom Streckengleis Richtung Buchloe abzweigt Jedoch ist auch hier fraglich wann diese Bedienung eingestellt wird War die Streckenführung bisher recht einfach erfolgt nun eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km h Grund hierfür ist die Aitranger Kurve die fast einen 90 Gred Winkel beschreibt Auch im weiteren Verlauf geht es nun sehr kurvig um einige Hügel und kleinere Berge herum Doch sind die Kurven nicht mehr ganz so extrem Dafür beginnt nun die Günzacher Steige da zu Dampflokzeiten dem Personal auf der Lok alles abverlangte Nicht selten waren deswegen sogar Vorspannlokomotiven erforderlich die oft bereits ab München oder Augsburg am Zug waren Die Baureihe 218 schafft diesen Anstieg zwar überwiegend alleine und der Tf gerät wegen der Steigung auch nicht mehr außer Atem doch auch heute noch wird das Material gewaltig gefordert Etwa am östlichen Beginn der Steige befand sich bei km 38 45 bis 1975 die seit 1973 durchgeschaltete Blockstelle St Alban Heute erinnert nur noch ein Streckenfernsprecher an ihren Standort Durch dichten Wald hindurch kämpft sich der Zug dem Scheitelpunkt der Steigung entgegen Weit ist der Motore zu hören Hier darf die Lok zeigen was in ihr steckt Bis zur höchsten Stelle Jetzt wird die Leistung abgeschaltet und der Tf muss aufpassen das es bergab nicht zu schnell wird Nur noch ein kurzes Stück ist es jetzt bis zu jenem Ort der Namensgeber für diesen Anstieg ist Der Bahnhof von Günzach liegt selbst noch im Anstieg von Kempten her und verfügt noch fast vollständig über seine ursprünglichen Gleisanlagen Selbst Güterverkehr ist noch vorhanden In den Anschlüssen kann man fast täglich Verladetätigkeiten beobachten Für die Züge des Regionalverkehrs ist Günzach der einzige verbliebenen Halt zwischen Biessenhofen und Kempten Nach Günzach geht es bis Kempten nur noch bergab so das die Anfahrt in Günzach erst einmal die letzte grössere Anstrengung für die 218 ist Wieder durch Wald und an Feldern vorbei rollt der Zug an der ehemaligen Blockstelle Immenthal vorbei auf Wildpoldsried zu Hier erinnert außer der Bahnhofsstraße nichts mehr daran das es einmal einen Bahnhof gab Das Gebäude wurde wurde und wird umgebaut und den Bedürfnissen der mittlerweile Ansässigen Zimmerei angepasst Das umliegende Gelände lässt zwar noch auf eine Bahnanlage schließen doch im Vorbeifahren fällt es nicht einmal mehr aus der Lokführerperspektive besonders auf Wenige Kilometer weiter schon fast an der Grenze von Kempten forderte der Bahnhof Betzigau die Züge früher noch einmal zum Halten auf Doch heute gilt das nur mehr für die seltenst verkehrenden übergabezüge zu den beiden Privatanschlüssen Ein Wechsel der Hauptgleise ist mangels Weichen nicht mehr möglich Auch das Bahnhofsgebäude steht ungenutzt und ist dem Verfall preis gegeben So wie bei den meisten Orten an der KBS 970 befanden sich auch in Betzigau an Ortanfang und ende ein Bahnübergang Und auch hier wurde schon in frühen Jahren der eine davon durch ein Brückenbauwerk ersetzt Hinter Betzigau kann man bereits die ersten Ausläufer der Stadt Kempten erkennen Sowohl für Die Lok als auch das Personal ist hier die Heimatdienststelle Einige ehemalige Betriebswerke wie auch Memmingen oder Lindau wurden über die Jahre dem Bw Kempten als Außenstelle angegliedert Früher war es noch außerhalb der Stadt wo sich die KBS 970 und die KBS 975 welche Kempten mit Memmingen verbindet treffen Doch auch in Kempten hat sich die Stadt mittlerweile weit über die ursprünglichen Grenzen ausgebreitet und so treffen sich die beiden Linien mittlerweile im Stadtgebiet Ca einen Kilometer verlaufen die beiden Strecken nebeneinander her Dann trifft auch die KBS 976 besser bekannt als Außerfernbahn dazu Interessant ist hier die Linienführung Das Streckengleis von München nach Kempten geht in die eingleisige KBS 975 über Etwa an gleicher Stelle zweigt die Außerfernbahn vom Streckengleis Kempten München ab Vereinigt wird die Iller überquert Die dazu benutzte Brücke ist die jüngere der ehemals zwei Eisenbahnbrücken über den Fluß über die ältere die heute dem Straßenverkehr dient liefen vier Gleise zum und vom alten Kemptner Hauptbahnhof der als Kopfbahnhof ausgeführt war Leider gibt es heute keine Spuren mehr davon zu finden Unmittelbar nach der Illerbrücke kann man auf der linken Seite den ersten Blick auf den Betriebshof Kempten werfen der in diese Richtung seine natürliche Grenze in der Linienführung der Hauptstrecke und der Iller findet Die Bahnhofsseitig gelegen Abstellgleise finden ihr Ende an einer Drehscheibe welche auch heute noch gelegentlich benötigt wird um die Dieselloks für die Werkstatt passen zu stellen Ihre Hauptfunktion ist es jedoch die Gleise mit einander zu verbinden Wer einmal sehr alte Pläne von Kopfbahnhöfen einsehen kann wird feststellen das diese Drehscheiben früher anstelle der Prellböcke gang und gäbe waren Sowohl aufwendige Rangierbewegungen zum frei ziehen der Lok als auch die Fahrt derselben zur Bw Drehscheibe erübrigten sich dadurch Fast unscheinbar präsentiert sich der Kemptner Hauptbahnhof Erst bei genauer Betrachtung erkennt man einige Besonderheiten 1969 eröffnet erkennt man den typischen Baustil dieser Zeit Alles ist sehr zweckmäßig ausgeführt Auf den Zierrat früherer Jahre wurde gänzlich verzichtet Auch Dienstwohnungen gibt es im Bahnhof keine mehr Eine Besonderheit bildet der Gleisstutzen im Hausbahnsteig Hier besteht die Möglichkeit Autos zu verladen DB Autozug ist hierfür federführend Die Gleise 1 bis 5 dienen dem Personenverkehr und sind entsprechend auf die drei Bahnsteige verteilt Der Zugang zu diesen erfolgt durch einen Tunnel der im Reisezentrum beginnt und zu den Bahnsteigen jeweils mit einer Treppe und einer Rampe anschließt Am anderen Ende ereicht man über eine Treppe den Bw Zugang Motor aus und die letzten Meter nur noch rollen lassen Für den Rest brauche ich die Dynamische Bremse nicht mehr Der Lokführer stellt den Zug auf den Meter genau an den Bahnsteig und beginnt bereits seine persönlichen Unterlagen zusammen zu packen als er sich ein Grinsen nicht verkneifen kann 218 473 7 rollt auf ihn zu Nachdem er die die Zusatzbremse in Mittelstellung verlegt hat verlässt er den Führerstand und erblickt auch schon seinen Zugführer der mit dem neuen Bremszettel in der Hand neben der Lok steht Auch er grinst als er die neue Zuglok erblickt Hey das ist ja heute direkt eine Ehre für uns das wir die Königin bekommen Ist dir der Lokleiter was schuldig fragt er bevor er den Bremszettel übergibt und sich wieder auf den Rückweg macht um für die Bremsprobe bereit zu sein sobald die Loks gekuppelt sind und der Tf mit dem Aufrüsten fertig ist Vom Herzen des Allgäu s bis an die Grenze zu Baden Württemberg Kempten Hbf bis Hergatz Deutlich vernehmbar kommt aus den Bahnsteiglautsprechern die Ansage des Servicemitarbeiters Meine Damen und Herren an Gleis 2 zum Regionalexpress 21232 nach Lindau bitte Einsteigen der Zug fährt in kürze ab Noch ein letzter Blick zur Uhr passt Signal Auch auf Also mal wieder pfeifen schlüsseln Türen sind zu Lokführer schaut auch raus hoch mit der Kelle und selber rein in den Zug Beim Abschließenden Blick über den Bahnsteig entdeckt der Zf das am letzten Wagen jemand versucht die Tür auf zu drücken Mist denkt er und dreht noch einmal ganz aus Gewohnheit den Schlüsseltaster obwohl die Tb0 Einrichtung eigentlich das Nachschlüsseln erübrigt aber doppelt hält besser Ohne übertreiben zu wollen schaltet der Tf die Leistung auf und deutlich beschleunigt der Zug Den Kopf wieder aus dem Fenster um zu sehen ob hinten auch alles o k ist Aber das ist es ganz und gar nicht Der Zf steht ja immer noch in der offenen Tür Irgendwas stimmt da nicht Leistung sofort auf 0 und Bremse durchziehen sind fast eins Als der Zugführer die Verzögerung bemerkt springt er mit dem stehen bleiben des Zuges ab und läuft zu der immer noch einen Spalt weit geöffneten Tür des Schlusswagens Hinter der Scheibe sieht er einen Herrn der verzweifelt versucht die Tür auf zu bekommen Ein Blick zum Lokführer ja er schaut her Hoffentlich versteht er mein Zeichen und gibt die Türen noch mal frei Aha da will anscheinend noch einer Raus Der Tf endriegelt die Türen und schaut dann zu wie sich sein Zf mit dem nun befreiten Herrn unterhält bevor er noch einmal pfeift zum Schlüssltaster greift und den Abfahrauftrag erneut erteilt über die hinter dem Bahnsteig liegenden Weichenstraßen rollt der Zug dem Ende des Kemptner Hbf entgegen Auf der linken Seite nach den Bw Anlagen beginnt der Kemptner Rangierbahnhof Obwohl seit je her eher mäßiger Güterverkehr im Allgäu vorherrscht hat sich in Kempten der Rückbau noch in Grenzen gehalten Unmittelbar nach der zu unterquerenden Straßenbrücke liegt zwischen den Gleisen der KBS 970 und den Gütergleisen von Kempten Hbf nach Kempten Hegge das Stellwerk Kr Von hier aus wurde der Rangierbahnhof bis vor ein paar Jahren gesteuert Die beiden Gütergleise verlaufen nun bis Hegge parallel zu unserer Strecke Als der Kemptner Hbf noch in der Stadt selbst lag handelte es sich bei diesen Gleisen um die so genannte Umgehungsbahn Mit dieser konnten die Güterzüge am Kopfbahnhof vorbeigeleitet werden Aber nicht nur Güterzüge ließen ab 1907 den Hbf links liegen sondern auch immer mehr hochwertige Schnellzüge umgingen den Richtungswechsel Das dies natürlich nicht unbedingt im Sinne der Stadt Kempten war kann man sich vorstellen Ganz vom Fernverkehr abschneiden konnte man Kempten jedoch nicht und so entstand das Kuriosum der Vermittlerzüge Hierbei handelte es sich meist um Triebwagen die Kempten Hbf mit Kempten Hegge verbanden und einen direkten Anschluss zu und von den Schnellzügen herstellten Hegge selbst gehört allerdings nur dem Bahnhofsnamen nach zu Kempten Eigentlich hätte man Waltenhofen Hegge schreiben müssen doch dann wäre Kempten gänzlich aus den Fernverkehrsfahrplänen verschwunden Kurz nach den Einfahrsignalen vereinigen sich heute die Umgehungsbahn und die KBS 970 wieder zu zwei Gleisen Heute durcheilen alle Züge den kleinen Bahnhof Hegge der aber immer noch in einem sehr guten Zustand erstrahlt Am Hausbahnsteiggleis steht ein ehemaliger Postwagen in dem ein Modellbahnclub sein zuhause hat Eine Fußgängerbrücke führt über die Reste der Heggener Gleisanlagen Auch sie ist jüngeren Datums und ersetzt die zwar noch vorhandene aber nicht mehr nutzbare Bahnsteigunterführung Mit insgesamt drei Bahnsteiggleisen und einem überhohlgleis wurde Hegge seiner Aufgabe über viele Jahre hinweg gerecht Der Niedergang begann erst als der neue Kemptner Hbf als Durchgangsbahnhof eröffnet wurde und das Umsteigen auf dem Land nicht mehr von Nöten war Unter der A980 hindurch und bald wird Waltenhofen durchquert Hier gibt es sogar noch eine Bahnhofsstraße An den Bahnhof selbst erinnert eigentlich nichts mehr Selbst von der Gleisseite her muss man lange suchen um zu erahnen das hier einst Züge hielten Zwar ist das ehemalige Areal noch weitgehend unbebaut vorhanden aber schon sehr weit zugewachsen Kurz hinter Waltenhofen gibt es zur Zeit eine größere Baustelle Hier wird ein beschrankter Bahnübergang bei dem die KBS 970 die B 19 kreuzt durch eine überführung ersetzt werden Für dise Arbeiten wurden sogar die Schienen verschwenkt Nicht weit danach tauchen rechts der Bahn einige kleinere Seen auf Der größte von ihnen ist der Niedersonthofener See der bei entsprechendem Wetter ein beliebtes Ausflugsziel darstellt Links oberhalb begleitet die Bundesstraße 19 bekannt aus den Verkehrsmeldungen die KBS 970 bis Immenstadt Im Waltenhofener Gemeindeteil Oberdorf liegt der ehemalige heute zur Blockstelle mit Haltepunkt Herabgestufte Bahnhof Martinszell Martinszell selbst ebenfalls Gemeindeteil von Waltenhofen liegt übrigens etwa 3 Kilometer östlich von Oberdorf Da aber zwischen Oberdorf und Oberstdorf eine gewissen Verwechslungsgefahr besteht die wohl in früheren Jahren als der Bahnhof noch Oberdorf hieß nicht wenigen Reisende falsch aussteigen ließ wurde er recht bald umbenannt Das Bahnhofsgebäude in dem der Blockwärter seinen Dienst verrichtet der auch noch den Verkauf von Fahrscheinen vorsieht befindet sich in einem bemerkenswert gutem Zustand Für die Regionalzüge gibt es zwei Außenbahnsteige die neben einer überführung am Bahnsteigende noch durch einen höhengleichen übergang mit einander Verbunden sind Bei Tanners gibt es einen weiteren Bahnübergang der die KBS 970 wieder auf die andere Seite der B 19 bringt Dieser wird vom Fahrdienstleiter Seifen überwacht Sehr eben läuft die Strecke nun auf ihren nächsten Halt zu Seifen welches bereits Ortsteil von Immenstadt ist besitzt noch einen Bahnhof der in den Bahnunterlagen auch als solcher geführt wird Allerdings stellt der Fahrdienstleiter keine Weichen mehr sondern bedient und überwacht nur noch die drei Bahnübergänge und die beiden Ein und Ausfahrsignale Gerüchten zu Folge soll das Bahnhofsgebäude von Seifen bereits zum Verkauf stehen Ein Halt der Züge findet hier nur mehr aus betrieblichen Gründen statt obwohl die nahegelegene Fabrik des Autozubehörspezialisten Bosch durchaus genügend Potential bieten dürfte Unmittelbar an Seifen grenzt der Ortsteil Gießen dem ebenso unmittelbar die Boschwerke folgen Das Fabrikareal entsricht flächenmäßig in etwa Seifen und Gießen zusammen Der Blick nach beiden Seiten aus den Zugfenstern gibt hier für kurze zeit einen Kontrast wie er größer nicht sein könnte Nach links Industrie nach rechts eine wunderschöne Landschaft Der Spuk ist jedoch bald vorbei und wir passieren bei km 80 075 etwas von dem man bei vielen Bahnstrecken nicht einmal mehr weis das es dies früher fast überall gab Den Schrankenwärterposten 18 Neben seinem Bü der Gemeindestraße bedient er noch zwei weitere Schranken die jedoch nur öffentliche Feldwege sichern In einem weiten Bogen bei dessen Ende auch die Iller wieder kurz zur Nachbarschaft der Eisenbahn gehört wird die Stadtgrenze von Immenstadt ereicht Nun rechts und links von Häusern begleitet stößt in einer Rechtskurve die KBS 975 von Oberstdorf her zur Allgäubahn und verläuft bis zum ersten Immenstädter Stellwerk parallel Weiche 9 ist die erste Verbindung zwischen den beiden Strecken Da das Einfahrvorsignal a von Immenstadt Halt erwarten anzeigt betätigt unser Tf die Bremsen etwas stärker und zieht die Indusi wachsam Taste mit welcher er das erkennen der Signalstellung quittiert Kurz vor dem Einfahrsignal A kommt der Zug zum stehen Etwas ungewöhnlich erscheint ihm dies doch da bis auf den RE 21307 nach Oberstorf eigentlich kein weiterer Zug im Bahnhofsbereich sein sollte Da dieser jedoch ebenfalls aus Richtung Kempten in Immenstadt angekommen ist kann er nicht die Ursache für seinen Halt sein Nachdem der Halt etwas länger dauert greift er zum Zugfunkgerät und meldet sich zunächst beim Fdl Kempten der gleichzeitig die Zugfunkvermittlungsstelle für diesen Bereich ist Dieser Verbindet ihn auch gleich weiter an den Fdl Immenstadt bei welchem er sich nach dem Grund für das Warten am Einfahrsignal erkundigt Ich habe eine Störung am Bü km 83 893 Die Techniker sind aber schon dran Es müsste also gleich weiter gehen Aber richte vorsichtshalber schon mal einen Befehl her Doch dies erweist sich eine Minute später als überflüssig

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