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  • Geschtliches zu den Arbeiterinnenvereinen
    Arbeiter befähigt werden mussten ihr Leben und die Vereine selbst in die Hand zu nehmen Es gab aber auch Geistliche die die Aufgabe des Präses anders sahen und diese Funktion mit anderen Zielsetzungen ausübten Sie befürchteten dass ihnen die Bewegung aus der Hand gerissen wird und sie sahen im Volk nur das Objekt der Seelsorge Sie waren ängstlich besorgt die Arbeiter nicht mehr in der Hand zu haben und misstrauten ihnen Die katholischen Arbeiter vereine waren für diese Geistlichen in erster Linie ein Herrschaftsinstrument und ein Prellbock gegen die Sozialdemokratie Eindeutig und unumstritten war die Stellung der Geistlichen nur in den Anfängen des katholi schen Vereinswesens und das auch nur kurze Zeit sie waren das was das Wort Präses in sei nem ursprünglichen Sinn bedeutet nämlich Vorsitzende und damit Leiter der Vereine Aber schon bald regten sich vereinzelt selbstbewusste Arbeiter die aktiv mitbestimmen wollten Auf dem Delegiertentag 1907 des Süddeutschen Verbandes wurde erstmals die Forderung offen erhoben das Arbeiterelement in den Vereinsleitungen zu stärken Nach dem Ersten Weltkrieg lies die Politisierung der Arbeitervereine und die Demokratisierung im Staat es geraten erscheinen die Position des Laienvorstandes als Vizepräses zu stärken Die Übertragung dieser neuen Aufgaben an den Laienvorstand brachte dem Präses

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  • Der Bau der Friedenskapelle
    wurden die ersten Schritte für die Realisierung eingeleitet So wurde der Vorsitzende Herr Schels damit beauftragt bei der Gemeinde wegen der Möglichkeit einer Grundstücksabtretung an die Kirchenverwaltung Nittendorf vorzusprechen Die Werkvolkgemeinschaft selbst konnte nicht als Eigentümer auftreten Das für den Kapellenbau vorgesehene Grundstück wurde dann im September 1965 vermessen und der Kirchenstiftung Nittendorf übertragen Mit den Planungsarbeiten wurde Herr Antl beauftragt Wenn alles ohne Schwierigkeiten abläuft so soll im kommenden Frühjahr mit dem Bau begonnen werden So der Vorsitzende Schels bei der Vorstandsitzung am 22 September 1965 Die Finanzierung sollte über Spenden und durch Eigenleistung der Mitglieder gesichert werden Zur Durchführung Es sollte jedoch noch einige Zeit dauern Pläne wurden erstellt wieder geändert Selbst der Standort musste verworfen werden und ein neuer gewählt werden Die Pläne mussten wiederum dem neuen Standort angepasst und erneut eingereicht werden Endlich in der Sitzung am 27 Dezember 1968 konnte Schels verkünden dass der Plan genehmigt sei und der Baubeginn auf das Frühjahr 1969 festgesetzt werden kann Mehrere Mitglieder erklärten ihre Unterstützung durch Geld und Sachspenden und ihrer Arbeitsleistung Zur weiteren Finanzierung wurde eine Tombola angeregt Am 12 April 1969 wurde mit den Erdarbeiten zum Bau der Kapelle begonnen In den folgenden Wochen wurde das Gelände vorbereitet sodass am 10 Mai erstmals die Umrisse der Kapelle abgesteckt werden konnten Noch am gleichen Tag wurde mit dem Erdaushub begonnen Wochenende für Wochenende erboten sich fleißige Helfer den Bau voran zu bringen Manchmal bremste das Wetter den Eifer der Beteiligten doch sobald sich der Regen wieder verzogen hatte standen die Bauleute und Helfer wieder bereit Der erste größere Fortschritt wurde am 31 Mai deutlich sichtbar An diesem Tag wurden die Fundamente betoniert Zwei Wochen später am 14 Juni die Mauererarbeiten begonnen Die freiwilligen Helfer wurden in ihren Bemühungen durch Fachleute der Firma Schmid aus Schönhofen unterstützt Es

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