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  • Bewerbungsmappe
    Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Bewerbungsschreiben Deckblatt Lebenslauf Dritte Seite Zeugnisse Arbeitsproben Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit Die journalistische Bewerbung Für eine Bewerbung auf eine Redaktionsstelle oder auch ein Redaktionspraktikum gelten zunächst die gleichen Kriterien wie für eine Bewerbung in jedem anderen Beruf auch Sie wollen möglichst einen guten ersten Eindruck von sich vermitteln Dazu sollte die Bewerbungsmappe sorgfältig zusammengestellt der Lebenslauf sollte komplett sein und wenig Fragen aufwerfen das Bewerbungsschreiben muss überzeugen Im Unterschied zu Bewerbungen in anderen Berufen gehören in die Bewerbungsmappe eines Journalisten ausgewählte Arbeitsproben und gerne auch Referenzen Ihre Bewerbungsmappe ist Ihre Visitenkarte sie sollte alle notwendigen Unterlagen enthalten und vor allem textseitig absolut fehlerfrei sein Zeigen Sie dass Sie es gewohnt sind sorgfältig zu arbeiten Eine vollständige Bewerbungsmappe enthält diese Unterlagen in folgender Reihenfolge Bewerbungsschreiben Deckblatt Lebenslauf Motivationsschreiben die sog Dritte

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  • Initiativbewerbung
    Teilnehmerstimmen Absolventenstimmen Unser Qualitätsgedanke Qualität Qualitätsauszeichnung Berlin Brandenburg EFQM Auszeichnung ISO 29990 ZFU AZAV Kooperationen Lehrgang Fernlehrgang Journalist in Zielgruppe Ziele Lehrgangsaufbau Inhalte Arbeitstechniken Fachjournalismus Mediengattungen Presse und Öffentlichkeitsarbeit Rahmenbedingungen Freie Journalisten Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit Die Initiativbewerbung Häufig werden offene Stellen im Journalismus nicht offiziell ausgeschrieben sondern über den sogenannten grauen Arbeitsmarkt vergeben Insofern lohnt es sich sich von Zeit zu Zeit initiativ zu bewerben Auch wenn Ihre Initiative zunächst keinen Erfolg hat Denn häufig verbleiben gute Bewerbungen in einem Pool und werden berücksichtigt sobald eine Stelle neu besetzt werden muss oder eine freie Mitarbeit gesucht wird Im Unterschied zu einer Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle bei der Sie ein Aufgabenprofil kennen müssen Sie bei einer Initiativbewerbung im Vorfeld gründlich recherchieren damit

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  • Referenzen
    Journalisten Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit Zusätzlich mit Referenzen punkten Für Nachwuchsjournalisten die am Anfang ihres Berufsweges stehen sind die Arbeitsproben der aussagekräftigere Punkt ihrer Bewerbung Auf dem späteren Weg werden aber auch zusätzliche Referenzen im Sinne von Empfehlungen durch Dritte wichtig Sie sollten also kontinuierlich Ihre Kontakte pflegen Personen aus Journalismus und der PR aber auch der Werbung können durchaus an ein Medium herantreten und ihre Empfehlung aussprechen Eine andere Form der Referenz ist das Empfehlungsschreiben Während ein Arbeitszeugnis von einem Personalverantwortlichen ausgestellt wird kann bei einer Referenz auch eine neutrale Person etwa mit einem besonderen professionellen Status einen persönlichen Eindruck wiedergeben Um Ihre Bewerbung aufzuwerten sollten Sie ruhig überlegen wen Sie kennen und wer Sie weiterempfehlen würde Infrage kommen beispielsweise Auftraggeber für

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  • Vorstellungsgespräch
    ZFU AZAV Kooperationen Lehrgang Fernlehrgang Journalist in Zielgruppe Ziele Lehrgangsaufbau Inhalte Arbeitstechniken Fachjournalismus Mediengattungen Presse und Öffentlichkeitsarbeit Rahmenbedingungen Freie Journalisten Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit Das Vorstellungsgespräch Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bedeutet dass Sie mit Ihrer Bewerbung Interesse geweckt haben Nun gilt es auch im persönlichen Gespräch zu überzeugen Man wird Ihre Motivation Ihre Arbeitsweise und Ihre Persönlichkeit intensiver beleuchten Auf die üblichen Fragen eines Vorstellungsgesprächs kann man sich im Vorfeld des Termins schon in Ruhe vorbereiten Die größere Hürde sind die sogenannten Fangfragen die einen mehr oder weniger unvorbereitet treffen und genau darauf abzielen herauszufinden wie ein Bewerber unter Stress reagiert Journalisten werden im Berufsalltag ständig mit unvorhergesehenen Situationen konfrontiert Sie sollten daher damit rechnen dass man im Vorstellungsgespräch Ihre Reaktionsfähigkeit testet Eine

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  • Journalistische Jobbörsen
    Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen

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  • Netzwerk
    Auszeichnung ISO 29990 ZFU AZAV Kooperationen Lehrgang Fernlehrgang Journalist in Zielgruppe Ziele Lehrgangsaufbau Inhalte Arbeitstechniken Fachjournalismus Mediengattungen Presse und Öffentlichkeitsarbeit Rahmenbedingungen Freie Journalisten Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit Ein Netzwerk kann auch bei der Stellensuche helfen Die meisten offenen Stellen werden im Journalismus tatsächlich ohne vorherige Ausschreibung besetzt Festangestellte Journalisten erfahren frühzeitig wenn in ihrem Medienunternehmen oder direkt in ihrer Redaktion eine Stelle neu geschaffen wird oder ein Kollege ausscheidet Diese Informationen geben sie gerne an suchende Kollegen weiter Sie sollten sich also früh ein gutes Netzwerk aufbauen und dieses kontinuierlich pflegen Dabei reicht es nicht aus möglichst viele Adressen zu sammeln ein Netzwerk will gepflegt werden und folgt dem Motto Helf ich Dir hilfst Du mir Regelmäßige persönliche Begegnungen bieten hier die Möglichkeit

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  • Selbstständigkeit
    der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit Der Weg in die Selbstständigkeit Freie Journalisten Ein Großteil der in Deutschland tätigen Journalisten arbeitet überwiegend oder gelegentlich auf freiberuflicher Basis für einen oder mehrere Auftraggeber Auch in etablierten Redaktionen unterstützt eine nicht unerhebliche Anzahl freier Mitarbeiter die Arbeit der Stammredaktion Der Vorteil für Freelancer ist dass sie neben der freien Zeiteinteilung auch ihr Themenspektrum selbst gestalten oder eigene innovative Projekte in den neuen Medien umsetzen können Vor dem Schritt in die Selbstständigkeit sollten Sie sich aber über einige der damit verbundenen Risiken bewusst werden und Ihre Freiberuflichkeit genau planen Für die juristischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen der Existenzgründung sowie für die eigene Markenbildung als Journalist stehen Ihnen in unserem Lehrangebot zwei umfassende Kurseinheiten zur Verfügung Darüber bieten die meisten Berufsverbände wie beispielsweise der DFJV Leitfäden zur Auftragsakquise und zum Thema Selbstvermarktung sowie eine Existenzgründerberatung an Als freier Journalist ist es zwar zunächst wichtig dass Sie Ihre berufliche Zukunft auf ein solides juristisch und vor allem betriebswirtschaftlich sicheres Fundament stellen Doch ohne Aufträge nützt Ihnen auch

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  • News
    ergänzen Das gemeinsame Nachwuchsprojekt des Deutschen Fachjournalisten Verbandes DFJV und des Deutschen Journalistenkollegs macht qualitativen Fachjournalismus und praxisrelevante journalistische Themen hörbar Die Podcast Redaktion besteht aus Stammmitgliedern und Gastautoren Zusammen erarbeiten sie Ideen und Themen für Podcast Episoden festigen ihr erworbenes journalistisches Handwerkszeug und sammeln wichtige Erfahrungen im Redaktionsalltag Der Fachjournalist Podcast gibt Journalistenschülern so die Möglichkeit sich ihrem Interessensschwerpunkt entsprechend einem fachjournalistischen Thema intensiver zu widmen oder spezifische Fragestellungen und interessante Aspekte der Thematik aus den Beiträgen des Online Magazins Fachjournalist zu vertiefen Dies kann in Form von Interviews Berichten Kritiken o ä erfolgen Einzige Voraussetzung für die Beiträge ist der fachjournalistische Bezug der den DFJV Mitgliedern und den Abonnenten des Podcasts hilfreiche Praxistipps liefert Als Teilnehmer des Deutschen Journalistenkollegs haben Sie noch bis 15 12 2014 die Möglichkeit sich als Mitglied der Stammredaktion zu bewerben Darüber hinaus können Sie auch als Gastautor Themenvorschläge machen oder einen Ihrer Beiträge aus den Praxiswerkstätten als Podcast Episode aufbereiten JMT14 Das Deutsche Journalistenkolleg ist Unterstützer der Jugendmedientage 2014 06 11 2014 Eine Metropole vier Tage 500 junge Medienmacher so lässt sich Deutschlands größter Kongress für Nachwuchsjournalisten zusammenfassen Die Jugendmedientage bieten vom 06 09 November jungen Medienmachern einen Ort zum Austausch mit langjährigen Journalisten der kritischen Reflexion über Medien der Information zur Ausbildung und der Vernetzung Das Deutsche Journalistenkolleg ist 2014 Unterstützer des jährlich stattfindenden Nachwuchskongresses Dieses Jahr findet die Veranstaltung der Jugendpresse Deutschland unter dem Titel ZwischenWelten in Frankfurt am Main statt Lokaljournalismus berichtet über die Ereignisse vor der Haustür über das Leben in Städten Vierteln und auf der Straße Doch unsere unmittelbare Nähe wird auch von fernen Faktoren beeinflusst und globale Ereignisse wirken sich auf unsere Nachbarschaft aus Heute leben wir interkulturell der Bürger ist heute auch ein Weltbürger und Veränderungen in der Welt verändern auch unser Leben vor Ort Die Jugendmedientage 2014 werfen einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Medienbranche und fokussieren dabei auch Phänomene jenseits der Ländergrenzen Hyperlokalität trifft auf globales Denken Wie funktioniert crossmediales Storytelling Wie gelingt mir die perfekte Überschrift Oder bietet mir mein Blog einen idealen Einstieg in den Journalismus In verschiedenen Workshops erhalten die Teilnehmer kompakte Einblicke in die Medienwelt oder finden professionelle Unterstützung bei der Gestaltung ihres eigenen Medienprodukts Bei den Medientouren öffnen namhafte Redaktionen Agenturen und Studios ihre Türen für den journalistischen Nachwuchs Bei einem Besuch der Frankfurter Neuen Presse können Teilnehmer den Machern der größten Frankfurter Regionalzeitung über die Schulter sehen und mit Chefredakteur Rainer M Gefeller die Frage diskutieren wie der Lokaljournalismus im medialen Wandel seinem Leser wieder näher kommen kann Einen Einblick in die tägliche Arbeit des regionalen Fernsehens und Radios bieten der Hessische Rundfunk und YOU FM Bei der dpa erleben die Nachjournalisten die blitzschnelle Arbeit einer Nachrichtenagentur live Die Erzählcafés und Podiumsdiskussionen verbinden Nachwuchs und Profis über einen regen Austausch und die Leidenschaft fürs Medienmachen Gelegenheit zum Netzwerken Austauschen und Kennenlernen bieten eine Mediennacht und die große JMT Party Veranstalter ist die Jugendpresse Deutschland die als Bundesverband die landesweiten Jugendpresse Verbände zusammenschließt Die Jugendpresse bildet für mehr als 15 000 junge Medieninteressierte eine Plattform für selbstbestimmtes Engagement und unterstützt sie durch Seminare Workshops und Events auf dem Weg zum Traumberuf Journalist in Nachwuchsjournalisten treffen Zeitzeugen Internationale Begegnung 2015 in Auschwitz und Dachau 31 10 2014 Am 27 Januar 2015 jähren sich die Befreiung des KZ Auschwitz und die anderer Konzentrationslager zum 70 Mal und damit auch der 70 Jahrestag des Kriegsendes Um die Erinnerung an die Verbrechen des NS Regimes wachzuhalten und daraus für die Zukunft zu lernen sind die Berichte von Zeitzeugen von unschätzbarem Wert Doch in naher Zukunft werden solche Begegnungen mit den Überlebenden des Zweiten Weltkrieges nicht mehr möglich sein Umso wichtiger ist es heute diese Zeugnisse vor dem Vergessen zu bewahren damit nachfolgende Generationen aus dem Wissen um unsere Geschichte lernen können Aus diesem Anlass veranstaltet das Maximilian Kolbe Werk die Internationale Begegnung 70 Jahre nach Auschwitz mit Zeitzeugen des nationalsozialistischen Regimes Nachwuchsjournalisten treffen sich in den KZ Gedenkstätten Auschwitz und Dachau mit Überlebenden führen intensive Gespräche und besuchen gemeinsam die authentischen Orte nationalsozialistischer Verbrechen Das zweiteilige Projekt wird vom 22 bis 28 Januar 2015 in O wi cim Auschwitz und vom 30 April bis 3 Mai 2015 in Dachau stattfinden Die Teilnehmer zeichnen unter Einsatz verschiedener Medientechniken und Web 2 0 Anwendungen die Lebenserinnerungen der ehemaligen Häftlinge und deren besonderes Vermächtnis auf Sie erarbeiten mit Hilfe konventioneller und Neuer Medien Audio Video und Textbeiträge und gehen der Frage nach welche Formen des zeitgemäßen Erinnerns und Gedenkens möglich sind und wie eine mediale Vermittlung von Geschichte aussehen kann Das Maximilian Kolbe Werk lädt junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren die bereits als Journalistinnen und Journalisten arbeiten oder sich dafür im Studium bzw in der Ausbildung befinden aus Deutschland Polen und anderen Ländern Mittelosteuropas ein sich um einen Platz zu bewerben Bewerbungsschluss ist der 30 November 2014 Weitere Informationen zum Projekt und das Bewerbungsformular finden Sie hier n ost Das Netzwerk für Osteuropa Berichterstattung vergibt 2 Praktikumsplätze 15 10 2014 Der Berliner Verein Netzwerk für Osteuropa Berichterstattung kurz n ost beliefert täglich Zeitungs Zeitschriften und Radio Redaktionen in Deutschland Österreich und der Schweiz mit Hintergrundberichten Analysen Fotos und Radiobeiträgen aus von und über Osteuropa Das europaweit aufgestellte Korrespondentennetz von n ost setzt sich für eine starke Auslandsberichterstattung und gegen wirtschaftliche gesellschaftliche oder politische Einschränkungen journalistischer Arbeit ein Im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung bpd betreibt das internationale Journalisten und Mediennetzwerk n ost seit Mai 2008 das dreisprachige Online Debattenportal eurotopics net Das Portal soll einen Beitrag zu einer europäischen Öffentlichkeit leisten und spiegelt die europäische Vielfalt der Meinungen und Stimmungen wider 2009 war eurotopics net in der Kategorie Information für den Grimme Online Award nominiert N ost unterhält in diesem Zusammenhang auch ein Korrespondentennetz in allen westeuropäischen Ländern Für Berlin Kreuzberg sucht n ost für das Jahr 2015 zwei Praktikanten im redaktionellen Bereich Neben der Unterstützung bei der Planung und Redaktion von Artikel warten weitere spannende Aufgaben im Bereich Presseschau Social Media und Projektassistenz Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier Deutsches Journalistenkolleg mit der Qualitätsauszeichnung Berlin Brandenburg ausgezeichnet 01 10 2014 Das Deutsche Journalistenkolleg wurde gestern in Frankfurt Oder als eines von drei Unternehmen mit der Qualitätsauszeichnung Qualität und guter Service aus der Hauptstadtregion ausgezeichnet Die Verleihung der Urkunde fand in der IHK Ostbrandenburg statt Mit der Bewerbung um die Qualitätsauszeichnung Berlin Brandenburg stellte sich das Deutsche Journalistenkolleg einer zusätzlichen Begutachtung durch die Qualitätsinitiative Berlin Brandenburg QI BB Innerhalb dieses auf dem EFQM Modell basierenden Verfahrens erhielt die Journalistenschule wertvolles Feedback zu ihren Stärken und Potentialen in der Unternehmenssteuerung Das Deutsche Journalistenkolleg erhielt nach erfolgreicher Beurteilung die Auszeichnung mit dem höchsten Prädikat Exzellentes Unternehmen Besonders gewürdigt werden die Qualitätsmerkmale der individuellen Teilnehmerorientierung durch eine bedarfsgerechte Zusammenstellung der Lerninhalte und eine flexible Kursgestaltung Die Journalistenausbildung des Journalistenkollegs gewährleistet ein qualitativ hochwertiges und innovatives Lehrangebot dessen Wahlmöglichkeiten wesentlich differenzierter sind als in vergleichbaren Einrichtungen wie es in der Laudatio hieß Das hohen Niveau der Lehrmaterialien und fachlichen Betreuung wird durch eine gezielte Auswahl praxiserfahrener Spezialisten gesichert Die Dozenten sind erfolgreiche Praktiker aus Rundfunk Print und Onlinemedien sowie anerkannte Wissenschaftler aus den Bereichen Journalistik Publizistik Medien und Kommunikationswissenschaften Das Deutsche Journalistenkolleg ist ein exzellentes Unternehmen das besonders durch das hohe Engagement seiner beiden Mitarbeiterinnen Qualität lebt so Dr Thomas Rau Geschäftsführer des RKW Berlin Die Einführung von Qualitätsmanagementsystemen zur Sicherung und kontinuierlichen Verbesserung der Qualitätsfähigkeit findet immer breitere Anwendung im Mittelstand Das Deutsche Journalistenkolleg installierte bereits vor Beginn des Lehrgangsbetriebes die internationale Bildungsnorm DIN ISO 29990 2010 um sich und seine Lerndienstleistung regelmäßig von unabhängiger Seite evaluieren zu lassen Diese kontinuierliche Überwachung analysiert und bewertet die Lehrgangsdurchführung sowie die Betreuung der Lernenden Hierbei werden stetig Verbesserungspotentiale aufgezeigt um so den größtmöglichen Nutzen und Lernerfolg für die Teilnehmer der Journalistenschule zu gewährleisten Wir sind sehr stolz auf diese Qualitätsauszeichnung da sie unseren Qualitätsanspruch bestätigt und ein wichtiges Instrument zur Sicherung des Vertrauens unserer Journalistenschüler in unsere Ausbildung darstellt so Nina Zickuhr Geschäftsführerin des Deutschen Journalistenkollegs Die aufgezeigten Stärken unserer Fernschule nutzen wir als Motivation noch besser zu werden Die vollständige Laudatio finden Sie hier Politikjournalismus Darauf kommt es an 02 09 2014 Am 14 September schaut die Bundesrepublik gebannt nach Brandenburg und Thüringen Dort stimmen die Bürgerinnen und Bürger über einen neuen Landtag ab Mit den Urnengängen in den beiden ostdeutschen Bundesländern endet auch das Superwahljahr 2014 Insgesamt 15 Wahltermine standen hierzulande in diesem Kalenderjahr auf der Agenda Nach der Europawahl und zahlreichen Kommunalwahlen die Ende Mai stattfanden wurde zuletzt in Sachsen eine neues Parlament gewählt Wahlen gehören zur Grundlage der demokratischen Ordnung in Deutschland umso wichtiger ist daher eine seriöse Berichterstattung seitens der Medien Doch was kennzeichnet den Politikjournalismus Und was unterscheidet ihn von anderen Fachbereichen Antworten auf diese Fragen bekommen die Schüler des Deutschen Journalistenkollegs in der Kurseinheit F080 Politikjournalismus Studienbriefautor Mike Kortsch zeigt dabei dass es die primäre Aufgabe von Politikjournalisten ist dem Publikum die Themen und Entscheidungen der Politik zu vermitteln Angesichts sinkender Wahlbeteiligung wie am Sonntag in Sachsen und rückläufiger Parteienmitgliedschaften ist dies ohne Frage eine große Herausforderung für Politikredakteure Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer im Studienbrief alles Wissenswerte über das Selbstverständnis von Politikjournalisten wie eine Nachricht im Politikjournalismus entsteht und welche Themen bei der Berichterstattung dominieren Dabei geht der Autor auch auf die unterschiedlichen Darstellungsformen von Politikjournalismus in den jeweiligen Mediengattungen Print Radio Fernsehen und Online ein Eine wichtige Erkenntnis Politikjournalismus muss wie andere Bereiche auch zunehmend crossmedial gedacht werden Ein Blick auf den Wahlkalender 2015 verrät Im nächsten Jahr stehen nur zwei Bürgerschaftswahlen Hamburg und Bremen an von Superwahljahr kann also keine Rede sein Damit können Politikjournalisten wieder mehr Zeit darauf verwenden den Lesern politische Entscheidungen zu erläutern und so hoffentlich das Interesse an Politik insgesamt wieder steigern QMS Zertifizierung des Deutschen Journalistenkollegs erneut bestätigt 04 08 2014 Auch in diesem Jahr stellte sich das Deutsche Journalistenkolleg wieder einer ausführlichen Systembegutachtung durch die DQS GmbH Der Auditor lobte die hohe Qualitätslage des Managementsystems sowie den hohen Innovationsgrad des inhaltlichen Angebotes Durch die Integration der Social Media Aktivitäten die kontinuierliche Prozessoptimierung der Praxiswerkstätten und die Ergänzungen im Beschwerdemanagement besitzt die Journalistenschule ein sehr wirksames Monitoringsystem für das Lernverhalten und die Ergebnisse des Lerntransfers Die systematische Evaluation unserer Teilnehmerrückmeldungen und die enge Zusammenarbeit mit Praxispartnern und unseren Dozenten hilft uns dabei unser Lehrangebot praxisnah an den Bedürfnissen der Journalistenschüler und den Anforderungen des journalistischen Arbeitsmarktes kontinuierlich weiterzuentwickeln so Nina Zickuhr Geschäftsführerin des Deutschen Journalistenkollegs Die sehr sorgfältige Unterstützung der Schüler hob auch der Auditor als das Grundanliegen der Journalistenschule hervor das konsequent und praxisbezogen umgesetzt wird Mit der Rezertifizierung bestätigt die DQS GmbH dem Deutschen Journalistenkolleg ein authentisches und gelebtes Qualitätsmanagementsystem mit einem hohen Servicegedanken Die freiwillige Zertifizierung nach DIN ISO 29990 2010 ergänzt die staatliche Zulassung des journalistischen Fernstudiums und sichert so langfristig die Qualität der Ausbildung Mit der Einführung des Qualitätsmanagements verpflichtet sich das Deutsche Journalistenkolleg zu einer regelmäßigen Überprüfung seiner Lerndienstleistung und deren Ergebnisse von unabhängiger Seite Journalismus 2014 Kreative Ideen gefragt 17 07 2014 Sie sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden Journalistische Projekte die man bisher so nicht kannte Ob Crowdfunding à la Krautreporter oder Crowdspondent oder das globale Recherchenetzwerk Hostwriter all diese Projekte zeichnen sich vor allem durch Kreativität aus Sie zeigen In der Umbruchphase in der sich der Journalismus gerade befindet braucht es Mut zu neuem Denken Gerade für Nachwuchsjournalisten ist es aufgrund der Arbeitsmarktsituation im Journalismus unerlässlich schon früh durch originelle Ideen zu punkten um sich so von Mitbewerbern zu unterscheiden Im Folgenden sollen zwei interessante Projekte von jungen Journalisten vorgestellt werden die bisher noch nicht so stark im Fokus der Öffentlichkeit standen Wortwalz Gesellenwanderung durch den Lokaljournalismus Der Name den die junge Journalistin Jessica Schober ihrem Projekt verliehen hat ist kein Zufall Mit dem Begriff der Walz Wanderjahre den man sonst aus Handwerksberufen kennt will sie zeigen dass Journalismus ein Handwerk ist Schober die vor Kurzem ihre journalistische Ausbildung beendet hat möchte diesen Sommer auf die Wortwalz gehen Ihr Plan sieht vor dass sie in einem Bannkreis von 50 Kilometern um München verschiedenste Lokalredaktionen besucht um so einen Einblick in die Arbeit von Lokaljournalisten zu erhalten Wie Maurer oder Dachdeckergesellen will auch sie neue Arbeitspraktiken kennenlernen und Erlerntes auf seine Anwendbarkeit testen Zweifelsfrei ein originelles Projekt das hier unterstützt werden kann Videospiele Gaming Blogs als journalistische Nische Ein ganz anderes Beispiel für ein kreatives journalistisches Projekt ist der Gaming Blog Hilde Van Gaal s gaming welt des jungen Journalisten und Bloggers Kevin Hildebrand Der Schüler des Deutschen Journalistenkollegs bewertet auf seinem Blog regelmäßig neue Konsolen Spiele und macht so im Zusammenspiel mit sozialen Netzwerken wie Facebook oder Youtube auf sich aufmerksam Mit der Spezialisierung auf den Videospielbereich folgt Kevin Hildebrand einem Trend der mittlerweile zum Massenhype geworden ist Die sogenannte Let s Play Szene zieht auf Youtube Hunderttausende Zocker an dementsprechend attraktiv ist der Bereich auch für die Spielindustrie Für Nachwuchsjournalisten lassen sich aus diesen beiden Beispielen zwei Lehren ziehen Junge Journalisten brauchen Mut zur Kreativität Wer sich frühzeitig auf einen bestimmten Themenbereich spezialisiert und mit innovativen Ideen auffällt dem wird es später leichter fallen sich als journalistische Marke zu etablieren Wer zweifelt ob er kreativ genug ist dem sei gesagt Kreativität lässt sich fördern z B durch spezielle Seminare oder Kurse wie sie das Deutsche Journalistenkolleg im Angebot hat Journalismus muss in der Tat als Handwerk verstanden werden Eine fundierte journalistische Ausbildung ist unabdingbar um später mit eigenen Projekten durchstarten zu können Die Ausbildung am Deutschen Journalistenkolleg bietet im Vergleich zu anderen Journalistenschulen zahlreiche Vorteile Die Praxisorientierung steht dabei an erster Stelle Da Journalismus ein Handwerk ist verlangt es viel Übung Daher heißt es beim Deutschen Journalistenkolleg nur so viel Theorie wie nötig so viel journalistische Praxis wie möglich Wer sich als angehender Journalist sinnvollerweise auf einen bestimmten Fachbereich konzentrieren möchte der ist beim Deutschen Journalistenkolleg genau richtig Dafür sorgt ein vielfältiges Angebot an Kurseinheiten die eine Spezialisierung gemäß den persönlichen Schwerpunkten fördert Weitere Vorteile des Lehrgangs am Deutschen Journalistenkolleg können Sie hier erfahren Für den Leser schreiben SEO Tipps für Redakteure 14 07 2014 Nicht besonders beliebt aber dennoch unverzichtbar Suchmaschinenoptimiertes Schreiben ist für viele Online Redakteure nach wie vor ein lästiges Übel Ein Grund dafür ist sicherlich dass Textoptimierung lange mit der übermäßigen Verwendung bestimmter Keywords gleichgesetzt wurde Doch mittlerweile gehen die Suchmaschinen allen voran Google gezielt gegen minderwertigen Content vor Das Ziel ist klar Qualitativ schlechte Webseiten sollen herabgestuft und in den Suchmaschinenergebnissen nach hinten geschoben werden qualitativer Inhalt rückt so nach vorne Davon profitieren nicht nur die Leser sondern auch Fachjournalisten zu diesem Urteil gelangt Nicole Bonholt Schülerin des Deutschen Journalistenkollegs in einem aktuellen Beitrag für das Onlinemagazin Fachjournalist Die Autorin Nicole Bonholt arbeitet als Senior SEO Manager für das redaktionelle Medizin Portal www netdoktor de das zu Holtzbrinck Digital gehört Zuvor war sie bereits als SEO Manager im Verlagsbereich bei Hubert Burda Media tätig In ihrer Freizeit bloggt sie unter http revvet de über Haustierthemen und nimmt seit Dezember 2013 am Fernstudium Journalismus des Deutschen Journalistenkollegs teil Der Fachjournalist ist das Onlinemagazin des Deutschen Fachjournalistenverbandes Der DFJV publiziert dort regelmäßig zu den Themenbereichen Fachjournalismus Fach PR und Fachmedien Den aktuellen Beitrag von Frau Bonholt finden Sie hier Fußball WM in Brasilien Mehr als Müller und Co 18 06 2014 Das Fußballfieber greift gerade wieder um sich Spätestens nach dem 4 0 Auftaktsieg gegen Portugal ist für die meisten hierzulande klar Deutschland wird Weltmeister Zu der Euphoriewelle tragen maßgeblich die Medien bei Fast kein Tag vergeht an dem nicht Müller und Co die Titelseiten der Tageszeitungen zieren Hinzu kommen zahlreiche Sonderseiten Print wie Online Und im Radio und TV heißt es sowieso König Fußball regiert Doch ein solches Großereignis wie die Fußball WM ist mehr als nur klassischer Sportjournalismus Gerade im Netz finden sich interessante Projekte die zeigen dass die Berichterstattung über sportliche Großereignisse zahlreiche Anknüpfungspunkte bietet Ein spannender Blog zur WM ist beispielsweise Brafus2014 Im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen die beiden Fragen Was macht die WM mit Brasilien Und was Brasilien mit der WM Hinter dem Blog stehen der Journalist Kai Schächtele der Fotograf Christian Frey und die Brasilien Expertin Birte Fuchs Das Trio will auch die Schattenseiten dieser WM etwa den Einfluss auf die Umwelt und die Zwangsumsiedelungen beleuchten und Betroffene zur Wort kommen lassen Auch wenn der Sport nicht im Mittelpunkt steht ist die Fußballbegeisterung bei den Initiatoren groß wie Kai Schächtele in einem Interview mit torial verrät Das Beispiel Brafus zeigt auf jeden Fall dass sich das Genre Sportjournalismus weit denken lässt Bereits vor vier Jahren berichteten die Brafus Initiatoren über die WM in Südafrika damals wagte auch das Charity Projekt Soccer for Life mit Multimediareportagen einen anderen Blick auf das Großevent Auch in den regionalen und überregionalen Medien gibt es zahlreiche Beispiele dafür dass Sportjournalismus mehr ist als nur der klassische Spielbericht Sportpolitik der Einfluss des Sports auf die Gesellschaft und das leidige Thema Doping sind beispielsweise wichtige Facetten die zu diesem Ressort gehören Das Deutsche Journalistenkolleg bietet im Kompetenzbereich Fachjournalismus eine eigene Kurseinheit Sportjournalismus an Von den Studienbriefautoren Prof Dr Thomas Schierl und Dr Christoph Bertling erfahren die Teilnehmer alles Wissenswerte zum Berufsfeld Sportjournalismus Dabei gehen die Verfasser unter anderem auf die verschiedenen Aufbereitungsmuster der Sportberichterstattung ein Die Marke Journalist in 04 06 2014 Die fortschreitende Digitalisierung fordert neue Modelle der Finanzierung und Gestaltung von Medien und stellt gleichzeitig neue Anforderungen an Journalisten Die Diskussion ob Journalisten sich als individuelle Marke präsentieren sollten ebbt nicht ab Ein zentrales Ergebnis der Studie Medienmacher 2014 war dass jeder zweite befragte Journalist dieser These zustimmt Svenja Hofert Autorin des Studienbriefes Marketing für freie Journalisten sagt Aus meiner Sicht gibt es kein besseres Marketinginstrument als das Internet Über Social Media Portale können die eigenen journalistischen Inhalte in kurzer Zeit mit einer großen Reichweite verbreitet werden Die dabei am häufigsten genutzten Internetdienste sind Facebook und Twitter Auf Facebook lassen sich mit einem schlüssigen Konzept interessante Inhalte kommunizieren und somit Fans sammeln die wiederum die Inhalte liken und weiterverbreiten Dies gelingt am schnellsten wenn man mit seinen Neuigkeiten ein Nischenthema besetzt Über Twitter als Kurznachrichtendienst lässt sich alles Neue auf dem eigenen Fachgebiet in 140 Zeichen streuen Wer regelmäßig twittert erhält schnell eine Stammleserschaft und wird bei guten Beiträgen weiterempfohlen so Svenja Hofert im Studienbrief Der Vorteil der Markenkommunikation über die sozialen Netzwerke ist dass sich neben den Inhalten als Arbeitsproben auch der eigene Name im Internet verbreitet Twitterer sind sogar suchmaschinenrelevant Profile lassen sich mit Kollegen vernetzen und als Follower anderer Nutzer entgehen einem keine Neuigkeiten aus dem eigenen Arbeitsgebiet Wer seine Profile regelmäßig pflegt und Ergebnisse seiner Arbeit präsentiert wird gesehen Svenja Hofert erklärt im Lehrtext Dadurch sind Sie im Blickfeld und bekommen Aufträge Es entsteht das Gefühl den kenne ich die ist vertraut Sie empfiehlt seinen Schwerpunkt auf eines der angebotenen Netzwerke zu legen und in den übrigen nur sporadisch aktiv zu sein Die heutige Vernetzung der Portale untereinander macht ein gleichzeitiges Spiegeln der Inhalte aber auch auf allen Kanälen möglich Gerade für Journalistenschüler und damit Berufsanfänger ist es wichtig früh mit dem Aufbau der eigenen Marke zu beginnen Der eigene Blog bietet Raum sein journalistisches Können vor dem ersten Arbeitsauftrag unter Beweis zu stellen Wer seinen Blog über die verknüpften Social Media Kanäle bewirbt empfiehlt sich letztendlich potentiellen Auftraggebern und macht sich früh einen Namen Das Deutsche Journalistenkolleg nutzt seine eigene Präsenz im sozialen Netz gerne um die Blogs seiner Journalistenschüler zu präsentieren Macht uns auf Eure Blogs und Profile aufmerksam damit wir Euch bei Eurer Markenkommunikation beispielsweise über Facebook unterstützen können Studie Medienmacher 2014 Journalisten beklagen mangelnde Recherchezeit 28 05 2014 Journalisten wünschen sich mehr Zeit für die Recherche dies zeigt die gestern veröffentlichte Studie Medienmacher 2014 Recherche Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag Bei der von Bitkom Research im Auftrag des Recherchedienstes Response Source durchgeführten Untersuchung gaben 61 der befragten Journalisten an dass sie häufig zu wenig Zeit für weitergehende Recherchen hätten Ungenutzte Potenziale bei Online Recherche Darüber hinaus ergibt sich aus der Studie für die im Frühjahr dieses Jahres über 1300 hauptberufliche Journalisten aller Mediengattungen in Deutschland befragt wurden dass Journalisten täglich im Schnitt 163 Minuten recherchieren dies entspricht in etwa einem Drittel eines achtstündigen Arbeitstages Bei ihren Internetrecherchen nutzen Journalisten in Deutschland überwiegend Suchmaschinen und E Mail Programme Blogs Foren Business Netzwerke und Recherchedienste dagegen eher nachrangig Der deutliche Fokus auf Suchmaschinen und E Mail zeigt dass das Internet zwar nicht aus dem Redaktionsalltag wegzudenken ist die ganze Bandbreite der Online Recherche allerdings bisher nicht voll ausgenutzt wird so die Einschätzung von Maria Irchenhauser bei Response Source verantwortlich für den deutschsprachigen Raum Selbstvermarktung wird immer wichtiger Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie Fast jeder zweite befrage Journalist ist sich bewusst dass durch die Digitalisierung die Erwartung an Journalisten wächst sich als individuelle Marke zu präsentieren 79 der befragten Journalisten verbreiten demnach ihre eigenen journalistischen Inhalte über soziale Netzwerke wie Facebook Twitter Google sowie Blogs und Foren Bei der Frage nach der Finanzierung von Online Journalismus halten viele Journalisten Crowdfunding für überlegenswert nur 6 haben jedoch schon einmal ein journalistisches Projekt über eine Crowdfunding Plattform mitfinanziert Das Deutsche Journalistenkolleg bietet zu beiden Schwerpunktthemen Recherche und Selbstvermarktung eigene Kurseinheiten an Sie stellen unverzichtbare Eckpfeiler für die Ausbildung von Journalisten dar In der Pflichteinheit Journalistisches Recherchieren erfahren die Teilnehmer von Studienbriefautor Ele Schöfthaler die Grundregeln und Pflichten bei der Recherche Svenja Hofert M A erläutert den Journalistenschülern in der Kurseinheit Marketing für freie Journalisten wie man sich mit einer Geschäftsidee im Journalismus bestmöglich positioniert und was es bei der Marketingkommunikation insbesondere über Social Media Plattformen zu beachten gilt Was Fachjournalisten aus dem ADAC Skandal lernen können 13 05 2014 Anfang des Jahres brachte ein Bericht der Süddeutschen Zeitung den größten Automobilclub Deutschlands den ADAC in die Negativschlagzeilen Im Sinne einer größeren Markenvielfalt bei der Wahl des Gelben Engels wurde bei den Teilnehmerzahlen und der Rangfolge der Siegerautos getrickst Nicht die Mehrzahl der Leserstimmen macht das Produkt eines Fahrzeugherstellers zum Lieblingsauto der Deutschen sondern der Wunsch dass jeder Anbieter einmal als Sieger dieser Wahl hervorgehen sollte die Glaubwürdigkeit ist dahin und die Zahl der jährlich verliehenen Awards groß Nun stehen die bisherige Wahlverfahren auf dem Prüfstand Doch wie unterscheidet man zwischen seriösen und unseriösen Auszeichnungen Gerd Zimmermann u a Dozent und Studienbriefautor des Deutschen Journalistenkollegs beleuchtet das Award Geschäft in seinem aktuellen Beitrag im Onlinemagazin Fachjournalist Worauf sollten Fachjournalisten bei ihrer Berichterstattung achten und wie können sie mögliche Manipulationen erkennen Die zentrale Frage dabei Wer profitiert eigentlich von der Wahl Der Fachjournalist ist das Onlinemagazin des Deutschen Fachjournalistenverbandes Der DFJV publiziert dort regelmäßig zu den Themenbereichen Fachjournalismus Fach PR und Fachmedien Den aktuellen Beitrag von Herrn Zimmermann finden Sie hier Anja Niedringhaus Preis für Mut im Fotojournalismus 17 04 2014 Als die bekannte Fotografin Anja Niedringhaus Anfang April in Afghanistan getötet wurde löste dies weltweit Bestürzung aus Die Internationale Stiftung für Frauen in den Medien IWMF will das Gedenken an die ehemalige Reporterin der US Nachrichtenagentur AP aufrechterhalten und führt deshalb den Anja Niedringhaus Preis für Mut im Foto Journalismus ein Laut IWMF soll der Preis ermöglicht durch eine Spende der Howard G Buffet Foundation in Höhe von einer Million US Dollar jährlich an eine Foto Journalistin verliehen werden die mit ihrer Arbeit in die Fußstapfen von Anja Niedringhaus getreten ist Kriterien für die Preisvergabe seien außergewöhnliche Tapferkeit sowie der Mut von Foto Journalistinnen sich Gefahren zu stellen und ihr Leben zu riskieren um die Wahrheit aufzudecken Anja Niedringhaus die 2005 den IWMF Preis für Mut im Journalismus erhielt hatte es zu ihrem Lebenswerk gemacht Krieg und seine Auswirkungen auf Menschen in Konfliktregionen zu dokumentieren Das Deutschen Journalistenkolleg bietet seit Kurzem eine eigene Kurseinheit zum Thema Fotojournalismus an Dozent Julian J Rossig erfahrener Fotojournalist und Gründungsmitglied der Fotoagentur knowledge incorporated erläutert den Teilnehmern die Besonderheiten des Mediums Foto und informiert über die wichtigsten Kameraeinstellungen sowie die richtige Bildkomposition Darüber hinaus erfahren die Journalistenschüler des Fernstudiums auch warum ein Fotojournalist eben doch überwiegend ein Journalist ist und kein Fotograf Acht neue Studienbriefe im Kursangebot des Deutschen Journalistenkollegs 04 04 2014 Das Deutsche Journalistenkolleg erweitert das aktuelle Lehrgangsangebot um acht weitere Kurseinheiten Im Kompetenzbereich Arbeitstechniken unterstützen zukünftig zwei neue Studienbriefe den kreativen Arbeitsprozess Der Lehrtext Kreativitätstechniken von Dr Matthias Nöllke vermittelt wie Kreativität und Routine zusammenhängen und die eigene Kreativität für die journalistische Arbeit besser genutzt werden kann Barbara Hallmann erklärt in Themenfindung wie man mit der täglichen Herausforderung der Themensuche umgeht Die Kurseinheiten Umweltjournalismus und Lokaljournalismus bieten den Teilnehmern eine noch größere Auswahl sich in einem oder mehreren Fachressorts zu spezialisieren Christian Schwägerl schreibt wie man in Zeiten ökologischer Umbrüche Umweltthemen mit der nötigen Fachkenntnis und trotzdem interessant für seine Leser aufbereitet Gabi Pfeiffer beweist dass Lokaljournalismus weitaus mehr ist als langatmige Sitzungen über Bebauungspläne oder der klischeegetreue Artikel über den Kaninchenzüchterverein Arbeit im Lokalen findet das Besondere im Alltäglichen lautet ihre These Im Bereich der Mediengattungen erweitern gleich drei neue Lehrtexte das Programm Karsten Frerichs bündelt seine langjährige Berufserfahrung im Studienbrief Agenturjournalismus und wirft gemeinsam mit den Teilnehmern einen Blick auf die Arbeit von Nachrichtenagenturen Neben den wichtigsten Kameraeinstellungen und der richtigen Bildkomposition erläutert Julian J Rossig im Lehrtext Fotojournalismus dass ein Fotojournalist eben doch überwiegend ein Journalist ist und kein Fotograf Die neuen Denk und Arbeitsweisen des crossmedialen Journalistenalltags erläutert Timo Stoppacher im Studienbrief Crossmedia und beweist darin dass auch ein Lehrtext crossmedial gestaltet sein kann Das hier vermittelte Wissen der Kurseinheit können die Teilnehmer zukünftig im Praxiswebinar unter Beweis stellen Denjenigen Teilnehmern die sich eingehender mit den Rahmenbedingungen des Berufsbildes Journalist auseinandersetzen möchten bietet die Kurseinheit Das deutsche Mediensystem von Prof Dr Peter Hoeres einen historisch fundierten Überblick der Dynamik und Vielfalt der deutschen Medienlandschaft Die neuen Studienbriefe sind Teil der 18 monatigen verlagsunabhängigen Journalistenausbildung des Deutschen Journalistenkollegs Investigativer Journalismus boomt 21 03 2014 Wer in den vergangenen Monaten die Mediennachrichten aufmerksam verfolgt hat der weiß Investigativer Journalismus ist derzeit in aller Munde Die bekanntesten Beispiele hierfür sind sicherlich der neugegründete Rechercheverbund aus Süddeutscher Zeitung NDR und WDR der vom ehemaligen Spiegel Chefredakteur Georg Mascolo geleitet wird sowie das neue Investigativ Ressort von Zeit Online das erste dieser Art eines deutschen Internet Mediums Für Schlagzeilen sorgte zuletzt außerdem das investigativjournalistische Online Projekt The Intercept das dank der großzügigen finanziellen Unterstützung von Ebay Gründer Pierre Omidyar recht ambitioniert daherkommt Angesichts der verstärkten Investitionen in investigativen Journalismus verwundert es auch nicht dass in jüngster Vergangenheit einige brisante Enthüllungen ans Licht der Öffentlichkeit kamen Insbesondere die Aufdeckung des ADAC Skandals und der Offshore Leaks waren journalistische Scoops Das Beispiel Offshore Leaks zeigt was investigativer Journalismus heute vor allem auch ist Datenjournalismus Riesige Datenmengen mehr als zwei Millionen E Mails und zehntausende Namen wurden ausgewertet für die Recherchen über versteckte Gelder in Steueroasen Eine wichtige Rolle spielte bei den Offshore Leaks das International Consortium of investigative Journalists ein globales Netzwerk von Journalisten mit dem Ziel Kriminalität und Korruption aufzudecken Das Deutsche Journalistenkolleg bietet allen angehenden Journalisten und Journalistinnen die Möglichkeit sich intensiv mit dem Thema investigativer Journalismus auseinanderzusetzen In der Kurseinheit A020 Investigativer Journalismus erfahren die Teilnehmer von Prof Dr Johannes Ludwig Initiator des DokZentrums Couragierte Recherchen und Reportagen was es mit dem Begriff investigativer Journalismus auf sich hat und wie er sich in andere Arten journalistischer Berichterstattung einbettet Darüber hinaus erhalten die Journalistenschüler des Fernstudiums unter anderem Antworten auf die Fragen Was sind typische Quellen im investigativen Journalismus Worin können Barrieren für investigatives Recherchieren bestehen Ranking der Pressefreiheit 12 02 2014 Reporter ohne Grenzen ROG veröffentlichte die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit Sie zeigt wie stark die Dominanz der Sicherheitsbehörden die Arbeit von Journalisten in vielen Ländern erschwert Besonders besorgniserregend ist dass diese Entwicklung sogar traditionelle Demokratien erfasst hat Selbst Staaten wie die USA und Großbritannien rücken investigative Journalisten und ihre Hinweisgeber mittlerweile in die Nähe des Terrorismus kritisierte ROG Vorstandssprecher Michael Rediske in Berlin Dass Länder mit einer langen Tradition freier Medien in ähnliche Sicherheitsreflexe verfallen wie Diktaturen ist unerträglich Das macht nicht zuletzt all jenen kritischen Journalisten das Leben schwer die in autoritären Staaten ihre Freiheit und Gesundheit aufs Spiel setzen Die ROG Rangliste der Pressefreiheit vergleicht die Situation der Medien in 180 Staaten und Regionen für den Zeitraum von Dezember 2012 bis Mitte Oktober 2013 An der Spitze der Rangliste stehen west und nordeuropäische Länder Schlusslichter sind wie seit Jahren Eritrea Nordkorea und Turkmenistan Eine detaillierte Darstellung der Lage der Pressefreiheit in Deutschland Überblicksdarstellungen zur Entwicklung in den verschiedenen Weltregionen sowie weitere Informationen zur Rangliste der Pressefreiheit finden Sie hier Einschränkungen im Zeichen der Nationalen Sicherheit In den USA Platz 46 13 Plätze niedriger als im Vorjahr hat die staatliche Verfolgung von investigativen Journalisten und ihren Hinweisgebern aus den Sicherheitsbehörden ein nie gekanntes Ausmaß erreicht Die 35 jährige Haftstrafe für Bradley Chelsea Manning und die Jagd auf den NSA Whistleblower Edward Snowden sollen Nachahmer offenkundig davon abschrecken Journalisten brisante Informationen über Fehlverhalten von Regierung und Behörden zuzuspielen Die Ausforschung von Telefonanschlüssen der Nachrichtenagentur Associated Press passt in dieses Muster ebenso die Entscheidung eines Gerichts dem New York Times Reporter James Risen das Recht auf Aussageverweigerung im Prozess gegen einen mutmaßlichen Informanten abzusprechen Dem freien Journalisten Barrett Brown droht eine Haftstrafe von bis zu 105 Jahren weil er im Zuge einer Recherche einen Link zu gehackten E Mails einer Sicherheitsfirma in einem Chatforum veröffentlichte GROSSBRITANNIEN Platz 33 3 Plätze setzte die Zeitung The Guardian wegen ihrer Veröffentlichungen zu den Recherchen Snowdens unter massiven Druck und zwang die Redaktion Festplatten mit Informationen des Whistleblowers zu zerstören Um sich vor gerichtlichen Schritten der Regierung gegen weitere Enthüllungen zu schützen schloss das Blatt eigens eine Kooperation mit der New York Times Unter Berufung auf ein Anti Terror Gesetz verhörten Ermittler an einem Londoner Flughafen mehrere Stunden den Lebenspartner des Enthüllungsjournalisten Glenn Greenwald Dabei beschlagnahmten sie Datenträger mit verschlüsselten Informationen einer Recherchepartnerin Greenwalds JAPAN Platz 59 5 verabschiedete mit Verweis auf den Schutz der nationalen Sicherheit ein Gesetz gegen den Verrat von Staatsgeheimnissen das die Höchststrafe für Whistleblower von einem Jahr auf zehn Jahre Haft heraufsetzt Vor allem freie Journalisten die über die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima berichteten sahen sich weiter Behinderungen ihrer Arbeit und juristischen Schikanen ausgesetzt Pressefreiheit in Europa Innerhalb Europas nimmt DEUTSCHLAND Platz 14 3 weiterhin eine Position im oberen Mittelfeld ein Auch hierzulande wurde 2013 verstärkt sichtbar wie sehr Journalisten im Visier in und ausländischer Sicherheitsbehörden stehen In einem Fall versuchte die CIA Informationen über einen deutschen Reporter beim Bundesverfassungsschutz abzufragen ein anderes Beispiel war die jahrelange Überwachung mehrerer Journalisten durch den niedersächsischen Verfassungsschutz Wiederholt beschlagnahmten Ermittler Recherchematerial oder forschten gezielt nach Medienkontakten Bedenklich ist die Neuregelung der Bestandsdatenauskunft Auch gelangt die Presse oft nur schwer an Behördenauskünfte Mehrfach erhielten Journalisten Drohungen von Neonazis Salafisten oder aus dem Umfeld von Kriminellen Durch Schließungen Übernahmen und Zusammenlegungen von Redaktionen sinkt die Vielfalt der Presse weiter Massiv verschlechtert hat sich die Situation der Medien in GRIECHENLAND Platz 99 14 das binnen fünf Jahren um 50 Plätze in der Rangliste abgerutscht ist Im Zeichen der Sparpolitik schloss Ministerpräsident Antonis Samaras im Juni in einer einsamen Entscheidung die staatliche Rundfunkanstalt ERT mit ihren vier Fernseh und fünf Radiosendern Die angekündigte Nachfolgeanstalt soll nur mit einer Minimalbesetzung an Personal ausgestattet werden Mitglieder und Anhänger der rechtsextremen Partei Goldene Morgenröte bedrohen und verprügeln regelmäßig Journalisten Morddrohungen werden immer häufiger Auch in UNGARN Platz 64 7 verschlechterte sich die Lage weiter Um kritische Behördenanfragen nicht zuletzt investigativer Journalisten zu verhindern wurde dort das Recht auf Informationsfreiheit beschnitten Im November erhöhte das Parlament die Strafe für Herstellung und Verbreitung mutmaßlich verleumderischer Ton und Bildaufnahmen auf bis zu drei Jahre Haft Nach zweieinhalbjährigem Kampf gegen Behördenwillkür erhielt das unabhängige Budapester Klubradio im März 2013 endlich eine mehrjährige Lizenz Am schlechtesten innerhalb der EU schneidet BULGARIEN Platz 100 12 ab wo bei regierungskritischen Demonstrationen regelmäßig Journalisten Ziel von Polizeigewalt waren und unabhängige Journalisten mit Schikanen rechnen müssen In der TÜRKEI Platz 154 1 wurden bei den regierungskritischen Gezi Protesten von Mai bis September 153 Journalisten verletzt und 39 vorübergehend festgenommen Zugleich offenbarten die Proteste ein Klima der Selbstzensur das durch wirtschaftliche und politische Interessen wichtiger Medieneigentümer begünstigt wird Mindestens 14 Journalisten wurden infolge der Proteste entlassen 22 gingen von sich aus Zehntausende Internetseiten sind gesperrt nach den Protesten kündigte die Regierung Erdogan weitere Einschränkungen an Ende des Jahres saßen rund 60 Journalisten in türkischen Gefängnissen die meisten wegen ihrer Arbeit für pro kurdische Medien oder wegen angeblicher Verbindungen zu Geheimorganisationen In unterschiedlichen Prozessen wurden mehrere zu langjähriger Haft verurteilt In RUSSLAND Platz 148 1 haben mehrere repressive Gesetze die Medienfreiheit weiter eingeschränkt Seit 2013 ist es verboten in den Medien Schimpfwörter zu benutzen religiöse Werte zu beleidigen oder für nichttraditionelle sexuelle Beziehungen zu werben Immer wieder werden Journalisten unter dubiosen Vorwürfen strafverfolgt Das Fernsehen ist fast flächendeckend staatlich kontrolliert und rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi verlor die unabhängige Nachrichtenagentur Rosbalt ihre Lizenz Vor allem im Nordkaukasus werden immer wieder Journalisten ermordet die Täter bleiben generell unbestraft In der UKRAINE Platz 127 unverändert führten Eigentümerwechsel bei wichtigen Fernsehsendern zu abrupten Änderungen der redaktionellen Linie Die einflussreichsten Medien des Landes gehören Politikern oder Geschäftsleuten und berichten kaum ausgewogen Bei den im Dezember begonnenen Massenprotesten wurden allein bis Jahresende Dutzende Journalisten angegriffen Diese Zahlen sind nicht mehr in die aktuelle Rangliste eingegangen dürften aber die Platzierung der Ukraine im kommenden Jahr verschlechtern In BELARUS Platz 157 1 verlor einer der führenden unabhängigen Verlage seine Lizenz In GEORGIEN Platz 84 17 war die Präsidentenwahl im Oktober 2013 von weniger Gewalt als die Parlamentswahl im Vorjahr begleitet Nach dem Regierungswechsel sank der politische Einfluss auf wichtige Medien In MONTENEGRO Platz 114 unverändert sind Anschläge auf unabhängige Journalisten häufig Die Regierung ist für Hass und Verleumdungskampagnen gegen sie verantwortlich In MAZEDONIEN PLATZ 123 6 wurde die viereinhalbjährige Haftstrafe für einen Journalisten wegen der vermeintlichen Aufdeckung eines geschützten Zeugen erst auf internationalen Druck in Hausarrest umgewandelt Naher Osten und Nordafrika Drei Jahre nach Beginn des Arabischen Frühlings sind in ÄGYPTEN Platz 159 unverändert keinerlei Fortschritte für die Pressefreiheit erkennbar Unter dem bis zur Jahresmitte amtierenden Präsidenten Mohammed Mursi versuchte die Muslimbruderschaft die staatlichen Medien unter ihre Kontrolle zu bringen Zugleich häuften sich Klagen und Prozesse gegen Journalisten Seit Mursis Sturz durch das Militär betreibt die Regierung eine systematische Hexenjagd gegen Muslimbrüder und deren angebliche Sympathisanten in den Medien Allein in der zweiten Jahreshälfte wurden fünf Journalisten getötet und rund 80 willkürlich festgenommen darunter einige von Demonstranten Willkürliche Verhaftungen und Folter von Berichterstattern sind an der Tagesordnung In SYRIEN Platz 177 unverändert verschlechterte sich die Sicherheitslage für Journalisten weiter Neben die Sicherheitskräfte des Assad Regimes traten als zusätzliche Bedrohung dschihadistische Gruppen wie die Al Nusra Front und der Islamische Staat im Irak und der Levante ISIS Sie verübten zahlreiche Anschläge auf Redaktionen und verbreiteten mit Entführungen ein Klima der Angst unter Journalisten TUNESIEN Platz 133 6 hat zwar Fortschritte bei der Schaffung guter Rahmenbedingungen für unabhängige Medien gemacht doch in der Praxis nimmt auch die aktuelle Regierung massiven Einfluss auf Personalentscheidungen im Staatsrundfunk In LIBYEN Platz 137 5 schaffen Festnahmen Einschüchterung und Folter diverser Milizen von Neuem ein Klima der Selbstzensur Im IRAK Platz 153 2 sind in den letzten drei Monaten des Jahres zehn Journalisten ermordet worden die Behörden unternehmen kaum etwas zum Schutz bedrohter Medienschaffender oder zur Aufklärung der Taten KUWAIT Platz 91 13 machte mit Haftstrafen für Majestätsbeleidigung von sich reden und mit einem Gesetz das die Strafen für solche Delikte drastisch erhöht hätte Im IRAN Platz 173 2 lässt die versprochene Öffnung unter dem neuen Präsidenten Hassan Rohani auf sich warten Zum Jahresende waren 50 Journalisten und Blogger in Haft Die unverminderte Zensur zielt besonders auf Themen wie das Atomprogramm und Irans Unterstützung für die Regierung Syriens ISRAEL Platz 96 17 hat seine Platzierung in der Rangliste normalisiert nachdem es im Vorjahr wegen gezielter Angriffe auf Medien im Gaza Krieg von November 2012 merklich abgerutscht war Asien In CHINA Platz 175 1 werden auch unter dem neuen Staats und Parteichef Xi Jinping besonders Blogger und Internet Aktivisten verfolgt Mindestens 70 von ihnen sitzen im Gefängnis ebenso 30 Journalisten Jegliche politische Berichterstattung wird streng kontrolliert besonders heikle Themen wie Enthüllungen über die Reichtümer der politischen Elite werden komplett unterdrückt Neue Gesetze schränken die zuvor überraschend freie Kommunikation bei den Weibo Mikroblogs massiv

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