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  • Martina Schneiders
    Teilnehmer Meinungen Erfahrungsberichte Presse Teilnehmerstimmen Absolventenstimmen Unser Qualitätsgedanke Qualität Qualitätsauszeichnung Berlin Brandenburg EFQM Auszeichnung ISO 29990 ZFU AZAV Kooperationen Lehrgang Fernlehrgang Journalist in Zielgruppe Ziele Lehrgangsaufbau Inhalte Arbeitstechniken Fachjournalismus Mediengattungen Presse und Öffentlichkeitsarbeit Rahmenbedingungen Freie Journalisten Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Kolleg Das Deutsche Journalistenkolleg Unser Leitbild Unser Profil Unser Ausbildungskonzept Kompaktinfo Ihre Vorteile Unser Team Personen Geschäftsstelle Dozenten Studienbriefautoren Unsere Teilnehmer Meinungen Unser Qualitätsgedanke Kooperationen Martina K Schneiders M A Martina K Schneiders Studium der Germanistik und Geschichte in Siegen und Düsseldorf Magisterabschluss Nach dem Studium Erfassung des Nachlasses von Friedrich Bischoff dem ersten Intendanten des SWR Seit 1989 freie Journalistin in erster Linie für den WDR Stationen beim MDR in Leipzig und Weimar sowie beim NDR in Kiel Seit 1992 freie Dozentin in der Ausbildung von Mitarbeitern in Pressestellen und in der journalistischen Weiterbildung

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/kolleg/personen/martina-schneiders (2016-04-25)
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  • P100 Kommunikations-Controlling
    Darüber hinaus übernimmt das strategische Controlling im Rahmen der strategischen Steuerung des unternehmerischen Kurses auch ein Warnfunktion vor Das operative Controlling hingegen dient in erster Linie dazu um die Ressourcen des Unternehmens so einzusetzen dass der bestmögliche wirtschaftliche Erfolg erreicht werden kann Das Controlling erfolgt durch den Controller in enger Abstimmung mit der Führungsebene Dabei werden die Ziele der einzelnen Abteilungen zu einem ganzheitlichen Zielsystem zusammengeführt Sobald dies geschehen ist werden das Budget und die Ressourcen festgelegt welche für die einzelnen Maßnahmen eingesetzt werden um das Teil und das Gesamtziel zu erreichen Ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg ist außerdem das sogenannte Intellectual Capital des Unternehmens das auch den Faktor Mensch einbezieht Dieser ist vor allem für Unternehmen in wissensintensiven Branchen wichtig Während das Controlling an sich den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens steuert und kontrolliert übernimmt diese strategisch wichtige Funktion das Kommunikationscontrolling in allen Bereichen der Unternehmenskommunikation Beispielsweise lässt sich feststellen ob eine Werbekampagne den gewünschten Erfolg gebracht hat oder ob Neuerungen in den internen Abläufen so kommuniziert werden konnten dass sie auch von der Belegschaft mitgetragen werden Weil das Kommunikationscontrolling permanent erfolgen sollte können aus den gemachten Erfahrungen die weiteren Maßnahmen entsprechend abgeändert und nachjustiert werden Durch ein effektives Kommunikationscontrolling ergibt sich für das Unternehmen ein transparentes Kommunikationsmanagement aus dem die Strukturen Methoden und Kennzahlen abgeleitet werden können welche für die Unternehmenskommunikation und Werbemaßnahmen bereitgestellt werden sollen Die Unternehmenskommunikation stellt schließlich einen Schlüsselfaktor für den Erfolg eines Unternehmens dar Dieser Begriff umschreibt sämtliche Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens also interne Kommunikation sowie Marktkommunikation Die interne Kommunikation stellt im Grunde das Bindeglied zwischen der Unternehmensführung und der Belegschaft dar Die Entscheidungen der Geschäftsführung werden ebenso kommuniziert wie Neuerungen in den organisatorischen Abläufen Sofern eine offene Unternehmenskultur herrscht kann die Belegschaft durch Maßnahmen der internen Kommunikation etwa eine Betriebsversammlung durchaus auch in Entscheidungsprozesse eingebunden werden Dieser kontinuierliche und vertrauensvolle Kommunikationsfluss soll schließlich auch die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen stärken und eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen lassen Die zweite Säule der Unternehmenskommunikation stellt die sogenannte Marktkommunikation dar also die Kommunikation nach außen Diese soll im Idealfall die bestehenden Kunden enger an das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen binden und erweitert im Idealfall den Kundenkreis Neben Imagekampagnen und Werbekampagnen für einzelne Produkte stellen die klassischen Methoden der Medienarbeit die bekanntesten Formen der Marktkommunikation dar Ziele für die Kommunikationsarbeit finden und entwickeln Welche Ziele für die Kommunikationsarbeit ins Auge gefasst werden hängt von verschiedenen internen und externen Faktoren ab Im Fokus stehen natürlich das Unternehmen sowie seine Produkte und Dienstleistungen die jedoch auch im gesamten gesellschaftlichen Umfeld gesehen werden müssen So hat etwa in Deutschland die seit Anfang der 1980er Jahre wachsende Umweltbewegung in Verbindung mit Umweltkatastrophen wie saurer Regen oder Reaktorunfällen zu einem Umdenken bei den Verbrauchern geführt Diese legen nun höchsten Wert auf einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und bevorzugen entsprechende Produkte Dieser gesellschaftliche Wandel wiederum hat dazu geführt dass etwa die Energiewirtschaft verstärkt auf erneuerbare Energien setzt und diese Bemühungen in den Vordergrund der Marktkommunikation stellt Die grundsätzliche Strategie der

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/lehrgang/aufbau/p100-kommunikations-controlling (2016-04-25)
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  • P020 Pressemitteilung
    Behörden zunehmend aber auch um Unternehmen Die Pressemitteilung dient zunächst einmal dazu die Aufmerksamkeit der verantwortlichen Journalisten zu erregen um eine Berichterstattung zu erreichen Für den Journalisten kann die Pressemitteilung also durchaus auch die Anregung zu einer eigenen Recherche bieten Weil es in erster Linie um den Informationsgehalt geht ist die Pressemitteilung üblicherweise in einem sachlichen und neutralen Sprachstil verfasst Diese Textsorte ist daher sehr eng verwandt mit der Nachricht und dem Bericht Sofern der Journalist auf die eigene Recherche zum Thema verzichtet wird die Pressemitteilung in der Regel auch in Form dieser Textsorten abgedruckt oder gesendet Einen Unterschied gibt es allerdings in der Intention des Absenders Während Kommunen Ämter und Behörden durch den Versand von Pressemitteilungen ihrer gesetzlich verankerten Informationspflicht nachkommen haben Unternehmen ein großes Interesse daran dass die Mitteilungen auch aufgegriffen werden Schließlich stellen diese kostenlose Werbung im begehrten redaktionellen Teil von Zeitungen Zeitschriften und Sendern dar Themenfindung für Pressemitteilungen Entscheidend sind im Wesentlichen zwei Kriterien die darüber entscheiden ob eine Pressemitteilung veröffentlicht wird oder nicht Das Thema der Mitteilung muss einen aktuellen Bezug haben und von öffentlichem Interesse sein Allerdings ist es oft schwierig einzuschätzen ob auch tatsächlich öffentliches Interesse besteht Während etwa die Ehrung langjähriger Mitarbeiter wohl eher nicht erscheint kann das Firmenjubiläum eine neue Geschäftspartnerschaft oder eine Umstrukturierung durchaus das Thema für eine Pressemitteilung sein weil dies zumindest auf die örtliche Wirtschaft Auswirkungen haben kann Darüber hinaus lassen sich durch ein Unternehmen auch Anlässe schaffen die eine Erwähnung in der Presse rechtfertigen Hat ein Unternehmen seinen Sitz beispielsweise in einem repräsentativen Gebäude können etwa Kunstausstellungen organisiert werden Eine weitere Möglichkeit um eine gute Presseresonanz zu erreichen sind Charity Veranstaltungen für wohltätige Zwecke Aufbau einer Pressemitteilung Grundsätzlich folgen Pressemitteilungen dem selben Aufbau Das Wichtigste steht stets am Anfang Im Idealfall sollten die fünf W Fragen bereits im ersten Absatz nach der Einleitung beantwortet sein Im Verlauf des weiteren Textes folgen ergänzende Informationen wobei die Wichtigkeit der weiteren Informationen im Lauf des Textes abnimmt Während die Einleitung den Oberen Rahmen darstellt welcher dem Kerntext vorangeht kann je nach Thema im Unteren Rahmen etwa ein Fazit als Schlusssatz gezogen werden Der Grund für diesen Aufbau liegt in der redaktionellen Praxis Es ist nicht unüblich dass Pressemitteilungen für die Berichterstattung komplett übernommen werden jedoch nicht komplett gesendet oder abgedruckt werden können Der verantwortliche Redakteur kürzt den Text dann von hinten her sodass die am wenigsten wichtigen Informationen wegfallen Abschließend sollten in der Pressemitteilung neben der Wort und der Zeichenzahl die inklusive Leerzeichen angegeben wird auch der Verfasser oder ein Ansprechpartner samt Kontaktdaten genannt werden Dies erleichtert dem Journalisten die Arbeit wenn er weitere Fragen zur Pressemitteilung hat oder ein Thema intensiver beleuchten möchte Zudem sollte eine Pressemitteilung deutlich als solche gekennzeichnet sein indem vor der Überschrift der Begriff Pressemitteilung oder Presseinformation eingefügt wird Die Sprache in Pressemitteilungen Sofern die Pressemitteilung kein Spezialthema behandelt welches für ein Fachmedium gedacht ist sollte der Sachverhalt kurz und in möglichst einfachen Worten erklärt werden Das gilt insbesondere wenn ein großer Verteiler mit einer

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/lehrgang/aufbau/p020-pressemitteilung (2016-04-25)
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  • P040 Kundenzeitschriften
    Zeitschrift Mein Eigenheim Als bekannteste Publikation und als Paradebeispiel für die Kundenzeitschrift erwies sich die 1954 erstmals erschienene Bäckerblume Diese war somit auch eine der ersten Publikationen die nach dem Zweiten Weltkrieg neu gegründet wurde Dieses Medium erlebte nun eine wahre Blütezeit und wurde zunehmend professioneller und hochwertiger gestaltet Bis heute nehmen Kundenzeitschriften einen wichtigen Stellenwert im Corporate Publishing ein So erschienen deutschlandweit im Jahre 2000 mehr als 3 000 Titel in einer Gesamtauflage von 400 Millionen Exemplare Weitere wichtige Elemente des Corporate Publishing im Printbereich sind Mitarbeiterzeitschriften die von Unternehmen intern verteilt werden Mitgliederzeitschriften bei Vereinen Verbänden und Parteien sowie Corporate Books Diese von Unternehmen herausgegebenen Bücher gelten zwar als hochwertiges Marketinginstrument haben aber keinen werbenden sondern einen informativen Charakter Bekannte Beispiele für Corporate Books sind etwa Kochbücher die von Unternehmen der Lebensmittelindustrie herausgegeben werden und oft sogar regulär im Buchhandel erhältlich sind Zunehmend werden außerdem Beiträge für Corporate TV und Audiodateien produziert Während Videos zur Imagepflege dienen oder Dinge anschaulich erklären können werden Audiodateien gern genutzt weil mit relativ geringem technischen Aufwand neue Zielgruppen erreicht werden können Auch wenn Corporate Publishing medienübergreifend praktiziert wird so ist das wesentliche Merkmal dass die Inhalte journalistisch geprägt sind Kundenzeitschriften sind deshalb von Konzept und Aufbau her stark an Publikumszeitschriften angelehnt Im Marketing spielen Kundenmagazine ebenso wie andere Elemente des Corporate Publishing eine Schlüsselrolle in der Pflege von Marke und Image auch was die interne Markenführung angeht Weil Kundenzeitschriften umso glaubwürdiger wirken je professioneller sie gemacht sind bieten etablierte Kundenzeitschriften neben einer ansprechenden Gestaltung auch spannende Inhalte die glaubwürdig vermittelt werden Konzeption der Kundenzeitschrift Kundenzeitschriften dienen weniger der Gewinnung von Neukunden sondern vielmehr der Kundenbindung Denn durch ein Kundenmagazin mit hochwertigen Inhalten wird dem Kunden das Gefühl gegeben dass er gratis einen Mehrwert bei seinem Einkauf erhält Die Zielgruppe des Kundenmagazins entspricht also der Zieltruppe des Unternehmens Unternehmen die eine breit gefächerte Zielgruppe ansprechen wollen bieten in ihren Kundenmagazinen deshalb auch Inhalte die Leser jeden Alters ansprechen sollen Für Kinder gibt es etwa Comics oder kleine Rätsel zu lösen während für ältere Generationen oft auch alltagsgerechte Tipps enthalten sind welche mit der Branche des Unternehmens verwandt sind Wichtig ist deshalb auch eine fundierte Wettbewerbsanalyse schließlich soll das eigene Kundenmagazin nicht abgekupfert wirken Durch die Wettbewerbsanalyse ergibt sich zusammen mit der Zielgruppendefinition oft schon ein Themenspektrum welches mit dem Kundenmagazin abgedeckt werden kann Bevor die erste Ausgabe in Produktion geht müssen außerdem die Werte definiert werden mit welchen sich ein Kundenmagazin auf dem Markt positionieren will Diese ziehen sich im Idealfall wie ein roter Faden auch durch alle künftigen Ausgaben des Kundenmagazins Das Kundenmagazin bietet darüber hinaus die Chance mit anderen Unternehmen gemeinsame Wege in der Vermarktung zu gehen indem Kooperationen für die Produktion des Magazins geschlossen werden Nach einem ähnlichen Modell werden etwa die Apotheken Umschau und die Bäckerblume produziert die von der jeweiligen Innung oder dem Branchenverband herausgegeben werden und in den meisten Mitgliedsbetrieben aufliegt Seit wenigen Jahren verzichten einige Unternehmen wie die Kieler PSD Bank auf ein Kundenmagazin in gedruckter

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  • P050 Mitarbeiterzeitschriften
    in Betrieben drei wichtige Funktionen Zum einen trägt sie zur Optimierung der betrieblichen Abläufe bei zum anderen werden wichtige Informationen weitergegeben und durch die verschiedenen Instrumente der internen Kommunikation kann ein Dialog zwischen Mitarbeitern und Belegschaft entstehen Des Weiteren soll durch die interne Kommunikation die Motivation sowie die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen gestärkt werden Die interne Kommunikation erfolgt durch mehrere Elemente Dazu gehören Rundschreiben Bulletin Boards Mitarbeitergespräche Rundschreiben Veranstaltungen wie Betriebsversammlungen oder Weihnachtsfeiern die oft einen offiziellen Teil haben Während Rundschreiben oder Newsletter nur zu einem besonderen Anlass verteilt werden handelt es sich bei Mitarbeiterzeitungen um periodisch erscheinende Publikationen Darin wird auch den Mitarbeitern ein angemessener Platz reserviert So werden etwa neue Mitarbeiter oder Auszubildende vorgestellt oder über Dienstjubiläen berichtet In der internen Kommunikation geht wie im gesamten Bereich des Corporate Publishing der die Unternehmenskommunikation insgesamt umschreibt der Trend hin zu mehr Professionalität Das bedeutet einerseits hochwertige und professionell erstellte Inhalte und andererseits auch eine hochwertige Präsentation Darüber hinaus wird auch im Bereich der internen Kommunikation zunehmend auf Multimedialität gesetzt So können die internen Abläufe an einer beliebigen Position schriftlich mit einem Leitfaden aber auch mit einem sogenannten Erklärvideo veranschaulicht werden Dieser multimediale Ansatz bietet vor allem zwei Vorteile Die Arbeitsschritte werden anschaulich gezeigt und die Folgen denkbarer Fehler können anschaulicher aufgezeigt werden als dies schriftlich der Fall ist Die Mitarbeiterzeitschrift als zentrale Publikation Mitarbeiterzeitschriften wurden schon in den ersten Jahren der Industrialisierung als Mittel der internen Kommunikation eingesetzt So wurden in den USA schon Mitte des 19 Jahrhunderts Mitarbeiterzeitschriften genutzt Auf europäischem Boden gelten die Holländer als Trendsetter wo ein sogenanntes Werkjournal erstmals 1882 produziert wurde Sechs Jahre später erschien mit dem Schlierbacher Fabrikboten die erste Mitarbeiterzeitschrift auf deutschem Boden Allerdings stellten Betriebe die eine Mitarbeiterzeitung produzierten bis zum Ersten Weltkrieg noch eine deutliche Minderheit dar Erst nach dem Krieg stieg die Zahl der Publikationen rasant an Zu den ersten Betrieben die eine neue Mitarbeiterzeitung einführten gehörte das Daimler Werk in Stuttgart Inzwischen hat sich dieses Medium sogar so weit etabliert dass die Deutsche Public Relations Gesellschaft einen jährlichen Preis für die beste Mitarbeiterzeitung ausschreibt Die Mitarbeiterzeitschrift richtet sich ausschließlich an die Mitarbeiter des Unternehmens Sie dient primär dazu die Entscheidungen der Geschäftsführung transparent für die Mitarbeiter zu machen und Neuigkeiten innerhalb der Belegschaft zu verbreiten Darüber hinaus ist die Mitarbeiterzeitschrift ein wichtiges Instrument zur Pflege von Corporate Identity und Unternehmenskultur Weil Unternehmen die eine Mitarbeiterzeitung herausgeben mit diesem Medium mehr bieten wollen als ein Sprachrohr für die Geschäftsführung oder einen Kummerkasten für die Mitarbeiter werden die Medien inzwischen oft von externen Dienstleistern produziert Damit unterscheidet sich die Mitarbeiterzeitung deutlich von der Kundenzeitschrift welche im Grunde ein Marketinginstrument zur Imagepflege bei tatsächlichen und möglichen Kunden darstellt Sofern möglich wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Mitarbeiterzeitschriften durch ein Intranet ersetzt Dies setzt allerdings voraus dass möglichst alle Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz einen Zugang zum Intranet haben damit sie nicht vom Informationsfluss ausgeschlossen sind Deshalb entscheiden sich viele Unternehmen für die Variante eine Mitarbeiterzeitung als Ergänzung zum Intranet anzubieten

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  • P080 Social Media Relations
    Social Media Release handelt es sich um ein PR Werkzeug welches optimal auf das Internet zugeschnitten und multimedial ausgerichtet ist Anders als in der klassischen Pressemitteilung der vielleicht Fotos oder Infografiken beiliegen enthält das Social Media Release daneben auch Audio und Videodateien sowie weitere Dokumente Die einzelnen Elemente können direkt weiterverarbeitet werden Sehr oft werden auch weiterführende Links angegeben sodass Multiplikatoren die Recherche erleichtert wird wenn sie ein Thema tiefgreifender beleuchten wollen Als Vater des Social Media Release gilt Todd Defren der für die Agentur SHOFT Communications ein Muster entwickelt hatte Im Grunde handelt es sich bei diesem Konzept um eine Art Informationsbaukasten Zitate beispielsweise werden nicht in einen Text eingebettet sondern gesondert aufgeführt Zu den Akteuren gehören neben Journalisten und PR Referenten als Anbieter neben den klassischen Medien auch Blogger Foren und alle Arten von Social Communities Nachdem dank der multimedialen Möglichkeiten auch die klassischen Medien nicht mehr auf eine Online Redaktion verzichten können dürfte die Bedeutung dieser neuen Kommunikationsformen künftig sogar noch weiter steigen Das gilt vor allem wenn jüngere Mediennutzer angesprochen werden sollten Social Media in der Unternehmenskommunikation Zahlreiche Unternehmen haben inzwischen Corporate Blogs eingerichtet und sind damit zum Akteur in der modernen Medienwelt geworden Sie profitieren dadurch in mehrerlei Hinsicht Sie können Kunden und mögliche Geschäftspartner auf ihr Angebot aufmerksam machen und die Mitarbeiter über Neuigkeiten aus dem Unternehmen informieren Dadurch können die Unternehmen häufig auf Mitarbeiterzeitungen und den Druck anderer Werbemittel verzichten weil Flyer beispielsweise als pdf Dateien zum Download bereitgestellt werden können Indirekt kann das Unternehmen durch den Corporate Blog profitieren weil sich dessen Inhalte auf ein positiveres Ranking der Homepage in den Suchmaschinen auswirken Auch eine Präsenz in den Social Media Networks ist für die Unternehmen unverzichtbar geworden wenngleich das gesamte Potenzial oft sogar bewusst nicht ausgenutzt wird Diese Präsenz bedeutet nicht zwangsläufig auch einen größeren Aufwand denn moderne CMS Systeme bieten die Möglichkeit dass neue Beiträge direkt auf Plattformen veröffentlicht werden kann Die Plattformen und ihre Vorteile Facebook als weltweit größte Social Media Plattform bietet den Vorteil dass sich eine große Zahl von potenziellen Interessenten erreichen lässt Die einfachste Möglichkeit der Präsenz ist die Einrichtung einer Fanseite Wird diese regelmäßig mit interessanten Inhalten bestückt ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß dass sie von den Fans geteilt und weiterverbreitet werden Dadurch bietet sich den Unternehmen die Möglichkeit mit wenig Aufwand neue Zielgruppen zu erschließen Bei Twitter handelt es sich um eine Anwendung die zum Mikroblogging also zur Verbreitung kurzer Nachrichten genutzt wird Während Politiker und Künstler Twitter gern nutzen um bei ihren Anhängern im Gedächtnis zu bleiben profitieren Unternehmen kaum von Twitter weil die Möglichkeiten zur Interaktion sehr eingeschränkt sind Das soziale Netzwerk Xing bietet die Möglichkeit geschäftliche Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen Über Xing werden nicht die Endkunden sondern geschäftliche Kontakte angesprochen Die Videoplattform bietet Unternehmen die Möglichkeit kurze Videoclips zu veröffentlichen die wiederum auf anderen Seiten eingebunden werden können Besonders beliebt sind Erklärvideos etwa zum Umgang mit Produkten die auf Ratgeberplattformen veröffentlicht werden können Unternehmen die auf diesen Plattformen präsent

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/lehrgang/aufbau/p080-social-media-relations (2016-04-25)
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  • P030 Pressekonferenzen
    Journalisten lediglich dass es sich um einen besonderen Anlass handelt der den zeitlichen und organisatorischen Aufwand auch rechtfertigt Der Journalist geht also üblicherweise mit der Erwartung auf eine Pressekonferenz dass er ausführlichere Informationen als durch eine Pressemitteilung bekommt und vielleicht sogar ein exklusives Interview oder Foto vereinbaren kann Das gilt vor allem wenn ein Unternehmen zu einer Pressekonferenz eingeladen hat Denn in diesem Umfeld agiert der Journalist ständig im Spannungsfeld zwischen PR und Journalismus sodass er spätestens im Lauf der Pressekonferenz einen Bezug zum öffentlichen Interesse herstellen muss Dies ist bei einer Bilanzpressekonferenz oder einer Betriebsansiedlung etwa sehr wohl gegeben weil hier der unternehmerische Erfolg Auswirkungen auf die örtliche Wirtschaft möglicherweise sogar den Ausbau der Infrastruktur hat bei einer Produktvorstellung hingegen ist die Grenze zur Werbung schnell überschritten Erste Vorbereitungen Die ersten Vorbereitungen für die Pressekonferenz starten bereits mehrere Wochen vor dem eigentlichen Termin Zunächst gilt es das Thema zu fixieren und die Adressaten für die Einladungen festzulegen Gastiert etwa ein internationaler Star bei einem besonderen Event kann die Pressekonferenz auch für überregionale Medien interessant sein während die Ansprechpartner für andere Anlässe eher Fachmedien oder die lokalen Medien vor Ort sind In den Presseverteiler sollte dann der jeweils verantwortliche Redaktionsleiter aufgenommen werden weil dieser mit seinen Kollegen und freien Mitarbeitern in der Redaktionskonferenz abspricht welche Termine wahrgenommen werden und von wem Anschließend erfolgt die interne Recherche für die Pressekonferenz Hierbei geht es vor allem darum welche Informationen öffentlich gemacht werden betriebliche Interna oder Betriebsgeheimnisse etwa sollten nicht in den Medien publik werden Aber auch welche Ansprechpartner bereit stehen müssen und wie die Informationen präsentiert werden ist Teil der Vorbereitung Schließlich müssen die notwendigen Ressourcen wie PC und Beamer oder Overheadprojektor bereit stehen Planung einer Pressekonferenz Gerne werden die Termine für Pressekonferenzen auf den Vormittag oder den Abend gelegt Der Grund Die Produktion tagesaktueller Medien wie Tageszeitungen erfolgt meist in den Nachmittagsstunden sodass die Journalisten unter Umständen den Termin nicht wahrnehmen können Als Veranstaltungsort sollten leicht erreichbare und zugängliche Räumlichkeiten gewählt werden etwa das Betriebsgelände oder die Seminarräume eines Hotels Diese bieten den Vorteil dass sie mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet sind und bei Bedarf eine Bewirtung angeboten werden kann sofern diese im Budgetplan vorgesehen ist Etwa vier Wochen vor dem Termin wird festgelegt welche Medien aus dem Verteiler zur Pressekonferenz eingeladen werden Die Einladung selbst kann postalisch per Fax oder per E Mail erfolgen Um den Detailablauf besser planen zu können empfiehlt es sich einen Termin für die Rückmeldungen zu setzen Etwa eine Woche vor dem Termin sollten die Journalisten einen ausreichenden Überblick über ihren Terminkalender haben um die Teilnahme zu oder absagen zu können Sobald die Einladungen verschickt sind sollte der Pressereferent die Teilnehmer der Konferenz briefen Hier wird in erster Linie festgelegt wer die Begrüßung und die anschließende Moderation der Pressekonferenz übernimmt und wie der Ablauf gestaltet wird sofern fachliche Detailfragen gestellt werden Meist leitet der Moderator die Frage an den zuständigen Mitarbeiter weiter Im letzten Schritt erfolgt der Technik Check Schließlich soll das notwendige Equipment nicht nur

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/lehrgang/aufbau/p030-pressekonferenzen (2016-04-25)
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  • Bernhard Debatin
    und Öffentlichkeitsarbeit Rahmenbedingungen Freie Journalisten Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Kolleg Das Deutsche Journalistenkolleg Unser Leitbild Unser Profil Unser Ausbildungskonzept Kompaktinfo Ihre Vorteile Unser Team Personen Geschäftsstelle Dozenten Studienbriefautoren Unsere Teilnehmer Meinungen Unser Qualitätsgedanke Kooperationen Prof Dr Debatin Dr Bernhard S Debatin ist seit 2001 Professor für Journalistik an der E W Scripps School of Journalism an der Ohio University in Athens Ohio USA wo moral values hochgehalten werden und Medienethik an vielen Hochschulen zum Fächerkanon gehört Als Professor und Direktor der Tutorial Studies for Journalism HTC lehrt er dort u a Journalistische Ethik und Ethik der neuen Medien Umwelt und Wissenschaftsjournalismus Multimedia and Online Journalismus Medientheorie und qualitative Medienfroschung Nach dem Magisterstudium der Kommunikationswissenschaften und der Promotion zum Dr phil an der Technischen Universität Berlin war der Philosoph und Journalist dort zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter

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