archive-de.com » DE » J » JOURNALISTENKOLLEG.DE

Total: 311

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Arnd Joachim Garth
    Arbeitstechniken Fachjournalismus Mediengattungen Presse und Öffentlichkeitsarbeit Rahmenbedingungen Freie Journalisten Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Kolleg Das Deutsche Journalistenkolleg Unser Leitbild Unser Profil Unser Ausbildungskonzept Kompaktinfo Ihre Vorteile Unser Team Personen Geschäftsstelle Dozenten Studienbriefautoren Unsere Teilnehmer Meinungen Unser Qualitätsgedanke Kooperationen Prof Dr Arnd Joachim Garth Das Jahr der Geburt von Arnd Joachim Garth ist auch das Jahr der Erfi ndung des Wankelmotors und der Eröffnung des Guggenheim Museums in New York Asterix der Gallier hat seine Comic Premiere 1959 Der bildungsbürgerlichen Erziehung folgten Studium und Medien Agenturpraxis 2004 wurde er zum Professor an die Privatuniversität für Europäisches Management berufen Seit 2006 erfüllt er im Bereich Medienmanagement an der Media Design Hochschule MDH Berlin Lehre und Forschungsaufgaben in Semiotik Kommunikationsdesign Werbung und Marketing Die Leidenschaft für Vortrag und Rhetorik das empathische Potenzial für Coaching Medien und Krisentraining verbindet

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/kolleg/personen/arnd-joachim-garth (2016-04-25)
    Open archived version from archive


  • Beate Hoffmann
    EFQM Auszeichnung ISO 29990 ZFU AZAV Kooperationen Lehrgang Fernlehrgang Journalist in Zielgruppe Ziele Lehrgangsaufbau Inhalte Arbeitstechniken Fachjournalismus Mediengattungen Presse und Öffentlichkeitsarbeit Rahmenbedingungen Freie Journalisten Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Kolleg Das Deutsche Journalistenkolleg Unser Leitbild Unser Profil Unser Ausbildungskonzept Kompaktinfo Ihre Vorteile Unser Team Personen Geschäftsstelle Dozenten Studienbriefautoren Unsere Teilnehmer Meinungen Unser Qualitätsgedanke Kooperationen Beate Hoffmann Beate Hoffmann Jahrgang 1961 studierte Diplom Pädagogik und Politik in Darmstadt und Bremen seit 1987 tätig als Dozentin für Akademien Stiftungen öffentliche Einrichtungen u a für Akademie für Publizistik in Hamburg und die Holtzbrinck Journalistenschule in Düsseldorf PR Seminare und Journalistenausbildung Dozentin im Fernstudiengang PR Assistenz Fernschule Weber Inhouse Seminare für Unternehmen u a Schreibwerkstätten Krisen PR Medientrainings für Vorstände und Pressesprecher tätig als Moderatorin von Kongressen und Veranstaltungen Mitgesellschafterin des Bremer Medienbüros das sie 1997 gründete Schwerpunkte Redaktion Seminare

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/kolleg/personen/beate-hoffmann (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • Kai Oppel
    Brandenburg EFQM Auszeichnung ISO 29990 ZFU AZAV Kooperationen Lehrgang Fernlehrgang Journalist in Zielgruppe Ziele Lehrgangsaufbau Inhalte Arbeitstechniken Fachjournalismus Mediengattungen Presse und Öffentlichkeitsarbeit Rahmenbedingungen Freie Journalisten Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Kolleg Das Deutsche Journalistenkolleg Unser Leitbild Unser Profil Unser Ausbildungskonzept Kompaktinfo Ihre Vorteile Unser Team Personen Geschäftsstelle Dozenten Studienbriefautoren Unsere Teilnehmer Meinungen Unser Qualitätsgedanke Kooperationen Kai Oppel Kai Oppel Jahrgang 1979 volontierte bei der Saale Zeitung Bad Kissingen Während seines Studiums der Kommunikationswissenschaft und Psychologie an der Universität Erfurt arbeitete er als freiberuflicher Journalist u a für Freies Wort dpa Bild und später für die Financial Times Deutschland Oppel ist Autor mehrerer in den Verlagen Beck und Haufe erschienenen Sachbücher zu den Themen Immobilien Knigge und PR 2004 wechselte er mit seinem journalistischen Knowhow die Schreibtischseiten um erst als PR Referent bei der Interhyp AG später

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/kolleg/personen/kai-oppel (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • P070 Online PR
    Nachdem sich Definition und Funktion der PR in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach gewandelt hatten wird heute unter PR folgendes verstanden Das Management der öffentlichen Kommunikation von Unternehmen Parteien Behörden und verschiedenen Organisationen gegenüber der Öffentlichkeit Eng verwandt mit der PR sind Marketing und Werbung die jedoch in erster Linie auf marktrelevante Prozesse ausgerichtet sind und oft nur Einzelaktionen betreffen PR hingegen dient eher dazu ein positives Image zu erzeugen und somit das Vertrauen der Öffentlichkeit in den jeweils PR treibenden zu stärken Grundsätzlich erfolgt die Kommunikation in der PR nach einem Kommunikationsmodell Das erste wurde bereits in den 1920er Jahren entwickelt das jedoch nur von einer Nachrichtenübermittlung von Sender und Empfänger ausging ohne äußere Einflüsse oder Verschlüsselungen zu berücksichtigen Heute werden für die Kommunikation hingegen folgende Faktoren berücksichtigt Der Sender verschickt die Botschaft welche auf eine beliebige Art verschlüsselt wird Dies kann durch Worte oder bildhaft geschehen Das Medium über welches eine Botschaft transportiert wird gilt als Kanal Über diesen erreicht der Empfänger etwa der Kunde die Nachricht welche diese noch entschlüsseln muss Anschließend gibt dieser dem Sender ein Feedback Darüber hinaus gibt es außerdem Störfaktoren die als Rauschen oder Lärm bezeichnet werden Beispielsweise kann der Konsument durch die Werbung eines Konkurrenzunternehmens beeindruckt sein oder er wird von schlechten Nachrichten über ein bestimmtes Unternehmen abgeschreckt Die Online PR stellt eine Sonderform der Öffentlichkeitsarbeit dar weil diese ausschließlich über das Internet erfolgt Die Informationen werden hierbei an die Redaktionen von Online Medien weitergegeben aber auch in Presseportale oder Webverzeichnisse eingetragen Darüber hinaus werden in der Online PR auch verschiedene Soziale Plattformen wie etwa Facebook einbezogen Ein wesentlicher Unterschied zur klassischen Pressearbeit besteht darin dass das Unternehmen direkt mit seinen Zielgruppen kommunizieren kann weshalb seitens des Senders eine schnellere Reaktionszeit erforderlich ist als dies bei klassischen Medien der Fall ist Der PR Manager als Sender Weil im Bereich der Online PR schnell reagiert werden muss fungiert üblicherweise der PR Manager als Sender der sämtliche Aktivitäten durchführt und die Reaktionen unmittelbar erfährt Dies setzt voraus dass die Organisation oder das Unternehmen vorab seine PR Strategie gut geplant und sorgfältig vorbereitet hat was bei der klassischen Medienarbeit nicht der Fall ist Denn hier gibt es längere Reaktionszeiten was die Möglichkeiten zur internen Abstimmung erhöht Die Bausteine der Unternehmenskommunikation Grundsätzlich kann ein Unternehmen zur Unternehmenskommunikation alle Kanäle nutzen welche das Internet bietet Genutzt werden Datenbanken ebenso wie verschiedene Online Dienste Business TV oder Audiostreams sowie Mailings Newsletter und Social Media Kanäle In der Praxis wird sich das Unternehmen aber auf diejenigen Bausteine konzentrieren welche den größten Erfolg versprechen Die Unternehmens Webseite Das Herz der Online PR stellt natürlich die eigene Webseite dar auf welcher das Unternehmen seine Produkte und Dienstleistungen anbietet Diese Webseite unterteilt sich häufig in mehrere Bereiche Während im Shop oder auf der Seite die Angebote präsentiert werden gibt es einen eigenen PR Bereich in dem der Seitenbesucher Informationen und Service vorfindet Falls es sich anbietet kann der User auf weitere Themen Webseiten weitergeleitet werden Dies bietet sich vor allem an wenn ein

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/lehrgang/aufbau/p070-online-pr (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • P090 Krisenkommunikation
    Flut an faulen Immobilienkrediten in den USA zur schwersten Krise seit Bestehen der Wirtschafts und Währungsunion im Euro Raum gesorgt hat weil diese Kredite in Finanzprodukte integriert waren die international gehandelt wurden Einer Krise mit den geeigneten Kommunikationsmitteln zu begegnen ist deshalb nicht nur für Staaten oder staatliche Behörden und Einrichtungen sondern auch für Unternehmen essentiell wichtig Was ist eine Krise Das Krisennavigator Institut für Krisenforschung der Universität Kiel definiert eine Krise als Summe der externen und internen Ereignisse durch die eine akute Gefahr für Lebewesen die Umwelt Reputation oder Vermögenswerte eines Unternehmens respektive einer Organisation darstellen Diese Definition ist relativ weit gefasst und entspricht im Wesentlichen der Einschätzung des Bundesinnenministeriums das einen Leitfaden zur Krisenkommunikation für Behörden und Unternehmen herausgegeben hat Hier wird unterschieden zwischen Wirtschaftskrisen Führungskrisen Krisen welche durch Führungsfehler oder Arbeitsbedingungen ausgelöst wurden Krisen welche durch Produktfehler und missbrauch oder Sabotage entstehen Bei Unternehmen kann eine Krise durch interne oder externe Faktoren hervorgerufen werden Zu den internen Gründen gehören Managementfehler Betriebsunfälle Streiks Kündigungen Standortschließungen Insolvenzen Produktionsfehler aber auch Betriebsunfälle Untreue oder Steuerhinterziehung Zu den externen Faktoren werden Produkterpressung Rufmord durch einen Konkurrenten oder Angriffe durch einen enttäuschten Ex Mitarbeiter gezählt Aber auch indirekt kann das Bild eines Unternehmens in der Öffentlichkeit negativ dargestellt werden etwa wenn andere Unternehmen aus dieser Branche in einen Skandal verwickelt sind Krise und kommunikative Prävention In der Krisenkommunikation geht es zuallererst einmal um die Schadensbegrenzung Eine Krise zuzugeben sobald sie eingetreten ist wirkt also in jedem Fall ehrlicher und engagierter als eine restriktive Kommunikationspolitik auch wenn noch keine Lösung aufgezeigt werden kann Werden hingegen keine Informationen herausgegeben nährt dies nur Spekulationen und kann im ungünstigsten Fall zu einem nachhaltigen Imageschaden des Unternehmens führen der sich mit einer offeneren Informationspolitik hätte vermeiden lassen Umgang mit Journalisten und Involvement Wie mit Journalisten und den Betroffenen umgegangen wird hängt in erster Linie von der Art der Krise ab Handelt es sich um eine interne Krise von der nur die eigenen Arbeitnehmer betroffen sind sollte zumindest diesen gegenüber von Anfang an die Situation offen kommuniziert werden Ist hingegen auch die Öffentlichkeit betroffen etwa weil aus einem Produktionsbetrieb schädliche Stoffe in die Umwelt gelangt sind sollte die Information auch über öffentliche Kanäle gestreut werden Wichtig ist dabei nur dass die Botschaft kommuniziert wird dass sich das Unternehmen des Ernstes der Lage bewusst ist und entsprechende Maßnahmen durchführen wird Hierfür stehen verschiedene Kommunikationsinstrumentarien zur Verfügung Ein narrativer Ansatz empfiehlt sich dann wenn der Mediennutzer eine Vorstellung von der Krise deren Ursachen sowie möglichen Folgen und Lösungsansätzen hat Ein semiontischer Ansatz also der Bericht in Form eines bildhaften Vergleiches wird eher gewählt wenn es sich um ein abstraktes für den Mediennutzer nicht nachvollziehbares oder begreifbares Problem handelt Beispiele hierfür sind die Reaktorunglücke in Tschernobyl oder Fukushima Denn mögliche Folgen dieser Unglücke zeigen sich oft erst Jahre oder Jahrzehnte nach dem eigentlichen Ereignis was den Vorstellungshorizont des Menschen weitgehend übersteigt Politische Krisen Einen Sonderfall in der Krisenkommunikation stellen politische Krisen dar Diese können verschiedene Ursachen haben Der Watergate Skandal etwa

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/lehrgang/aufbau/p090-krisenkommunikation (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • P060 PR Kampagnen
    Kampagne und der Schritte die notwendig sind um die Kampagne durchzuführen Berücksichtigt werden in der PR Konzeption außerdem die Maßnahmen die sich daraus ableiten wie diese umgesetzt werden sowie die abschließende Erfolgskontrolle Eine PR Konzeption wird so angelegt dass Ergebnis und Ziel gekoppelt sind Das bedeutet Wenn das Ziel fehlt wird der Lösungsansatz so lange verändert bis eine zufriedenstellende Lösung herbeigeführt werden kann Die PR Konzeption beinhaltet also Strategie und Taktik gleichermaßen während die Strategie den Rahmen des Konzeptes festlegt Es handelt sich bei der Strategie um eine mittel bis langfristige Grundsatzentscheidung die für die Dauer der PR Kampagne Gültigkeit hat Eine Feinjustierung der Strategie wird hingegen durch die Taktik also die einzelnen Maßnahmen vorgenommen Für die Ausarbeitung der PR Konzeption sind die PR Referenten lediglich in großen Unternehmen zuständig die eine eigene Werbeabteilung unterhalten Weitaus häufiger erfolgt die Planung durch externe Dienstleister wie Werbeagenturen die sich mit den Entscheidungsträgern des Unternehmens meist einmal pro Jahr zu einem Strategiemeeting treffen um die grundsätzliche langfristige Strategie zu besprechen Aus dieser langfristigen Strategie ergeben sich kurzfristigere Projekte wie einzelne PR Kampagnen Die langfristige PR Planung erfolgt üblicherweise nach einem Phasenmodell Sobald die langfristigen strategischen Ziele abgesteckt sind werden in der Konzeptionsphase Jahrespläne und ziele ausgearbeitet sowie die Konzepte für verschiedene Einzelprojekte erarbeitet Zugleich werden die begleitenden Maßnahmen vorbereitet und mit den beteiligten internen und externen Mitarbeitern abgesprochen In der Umsetzungsphase werden die einzelnen Elemente der langfristigen Planung schließlich in die alltägliche Arbeit integriert und die einzelnen Projekte durchgeführt In der letzten Phase erfolgt die Dokumentation Zur kurzfristigen Dokumentation dienen wöchentliche Presse Clippings ebenso wie regelmäßige Statusreports Langfristig dokumentiert wird das Konzept und seine Umsetzung durch einen Jahres Pressespiegel sowie durch Medien Resonanz Analysen Was eine Kampagne zur Kampagne macht Das wichtigste Kriterium welches eine Kampagne ausmacht ist der zeitlich befristete Rahmen Denn Kampagnen können für höchst unterschiedliche Zwecke genutzt werden und über völlig unterschiedliche Medien durchgeführt werden Darüber hinaus werden Kampagnen für höchst unterschiedliche Zwecke genutzt Die gängigsten Arten von Kampagnen sind Werbekampagnen über welche eine Dienstleistung oder ein Produkt schmackhaft gemacht werden sollen Imagekampagnen mit welchen Unternehmen und Organisationen ein besseres Image erreichen wollen sowie politische Kampagnen die üblicherweise vor Wahlen erfolgen und dazu dienen die Profile der Parteien zu schärfen und die Wähler zum Urnengang zu bewegen Weil die Mediennutzer in Deutschland weit größeren Wert auf eine möglichst neutrale Berichterstattung legen gibt es klassische Medienkampagnen in Deutschland eher weniger Weiter verbreitet sind diese im angloamerikanischen Raum wo sich einzelne Medien auch regelrecht hinter Kandidaten und politische Gruppierungen stellen Medienkampagnen können aber auch bewusst zur Desinformation genutzt werden wie es während des Kalten Krieges der Fall war Die Geheimdienste aus Ost und West hatten hier gezielt Falschinformationen in der jeweils anderen Macht Hemisphäre verbreitet Auch zu gesellschaftlichen Problemen werden von verschiedenen Akteuren regelmäßig gestartet Die wohl bekanntesten Kampagnen sind in Deutschland diejenigen der Umweltbewegung die mit dem übergeordneten Ziel die Umweltverschmutzung zu reduzieren immer wieder auf Umweltskandale aufmerksam machte dadurch die Bevölkerung im Laufe über Jahrzehnte für Umweltthemen sensibilisierte und letztlich

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/lehrgang/aufbau/p060-pr-kampagnen (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • P010 Grundlagen der Presse und Medienarbeit
    die Grenzen zwischen neutraler Information und Werbung sind allzu oft fließend Journalisten die mit dem Tätigkeitsfeld der Presse und Medienarbeit Berührungspunkte haben benötigen deshalb einige wichtige Schlüsselqualifikationen die im klassischen Journalismus in der Form nicht notwendig sind PR mehrdimensional verstehen Für eine erfolgreiche Presse und Medienarbeit muss sich der Journalist in verschiedene Rollen hineinversetzen können und folgt damit auch dem wissenschaftlichen Ansatz nach welcher die PR Wissenschaft interdisziplinär ausgerichtet ist und Berührungspunkte mit der Soziologie der Politikwissenschaft und der Soziologie aufweist So erwartet der Unternehmer in dessen Firma Presse und Medienarbeit betrieben wird in erster Linie eine möglichst stetige Medienpräsenz und vor allem gute Nachrichten Schließlich stellt die Presse und Medienarbeit ein wichtiges Element seines Marketing Mixes dar weil der Mediennutzer redaktionelle Beiträge besser und intensiver wahrnimmt als Anzeigen oder Werbespots Der Journalist hingegen erwartet im Sinne des Mediennutzers möglichst neutrale Informationen welche keine direkte Werbebotschaft enthalten Für die Berichterstattung im aktuellen Teil des Mediums benötigt er zudem einen aktuellen Anlass wie eine Bilanzpressekonferenz die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in der Branche oder innovative Neuheiten Für Servicemagazine oder die Wochenend Beilagen von Zeitungen werden aber auch gern zeitlosere Themen etwa Produktvergleiche oder vorstellungen verwendet Der PR Schaffende steht hingegen vor der Aufgabe diese auseinander gehenden Interessen zu bündeln und die Informationen entsprechend aufzubereiten Im Idealfall gelingt es ihm den Beitrag druck oder sendereif zu verfassen Dadurch erleichtert der PR Schaffende den Kollegen in den Redaktionen die Arbeit was wiederum die Chancen auf eine Veröffentlichung erhöht Strategie und Konzept Weil sich die Kommunikationskanäle ebenso rasch ändern können wie das Verhalten der Mediennutzer muss die Strategie der Presse und Medienarbeit beständig überprüft und gegebenenfalls nachjustiert werden Die Strategie wird aus dem Briefing heraus entwickelt in dem bezüglich der zu erreichenden Ziele ein Erwartungshorizont definiert wird und in dem idealerweise auch ein Budget etwa für Presseveranstaltungen definiert wird Im nächsten Schritt wird die aktuelle Situation analysiert Der Pressespiegel der vergangenen Jahre kann einen Aufschluss darüber geben welche Informationswege noch ausbaufähig sind und wo vielleicht neue Schwerpunkte gesetzt werden sollten Erst dann können systematisch neue Inhalte entwickelt werden die auf einen langfristig orientierten Zeithorizont ausgerichtet sein sollten um eine entsprechende Nachhaltigkeit zu erzielen Als hilfreich für die Presse und Medienarbeit erweisen sich Kernbotschaften die in den Beiträgen regelmäßig eingestreut werden können und womit das Unternehmen das gewünschte Image erreichen kann Als Paradebeispiel für einen hervorragenden Kommunikationsstrategen gilt etwa der verstorbene Apple Chef Steve Jobs Er nutzte den Kultfaktor den Apple Computer vor allem in der Kreativwirtschaft genossen und kündigte öffentlichkeitswirksam neue Produktlinien wie den iMac oder das iPhone an und zelebrierte deren Markteinführung regelrecht Natürlich sollten die Informationen zielgruppengerecht aufbereitet werden So legen Frauen oder Sportmedien etwa andere Schwerpunkte auf die Berichterstattung als die Wirtschaftspresse PR Instrumente Das wichtigste Handwerkszeug eines PR Schaffenden ist der Presseverteiler wobei ein persönlicher Kontakt zu Entscheidungsträgern in wichtigen Redaktionen die Tätigkeit erleichtert Zum persönlichen Kennenlernen empfiehlt sich ein Redaktionsbesuch während ansonsten die Informationen auch per Post Mail oder Telefon übermittelt werden können Einen Sonderfall bildet die Online PR weil

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/lehrgang/aufbau/p010-grundlagen-der-presse-und-medienarbeit (2016-04-25)
    Open archived version from archive

  • Rainer Pollmann
    Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Kolleg Das Deutsche Journalistenkolleg Unser Leitbild Unser Profil Unser Ausbildungskonzept Kompaktinfo Ihre Vorteile Unser Team Personen Geschäftsstelle Dozenten

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/kolleg/personen/rainer-pollmann (2016-04-25)
    Open archived version from archive



  •