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  • Nea Matzen
    Lehrgangsaufbau Inhalte Arbeitstechniken Fachjournalismus Mediengattungen Presse und Öffentlichkeitsarbeit Rahmenbedingungen Freie Journalisten Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Kolleg Das Deutsche Journalistenkolleg Unser Leitbild Unser Profil Unser Ausbildungskonzept Kompaktinfo Ihre Vorteile Unser Team Personen Geschäftsstelle Dozenten Studienbriefautoren Unsere Teilnehmer Meinungen Unser Qualitätsgedanke Kooperationen Nea Matzen M A Nea Matzen arbeitet als Journalistin Kommunikationsberaterin Dozentin und Historikerin Nach ihrer Ausbildung zur Zeitungsredakteurin und vierjähriger Praxiserfahrung studierte sie Geschichte und Journalistik Sie war bis 1999 freiberuflich für verschiedene Printmedien ZEIT taz Rheinischer Merkur Frankfurter Rundschau F A Z etc aber auch bei Hörfunk NDR 2 WDR und Fernsehen ARD aktuell Nachtmagazin DAS N3 tätig Seitdem ist sie Nachrichtenredakteurin und Planerin bei tagesschau de Parallel zu diversen Lehrtätigkeiten an den Universitäten Hamburg und Lüneburg der Akademie für Publizistik der ARDZDF Medienakademie sowie am International Institute for Journalism in Berlin GIZ und

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/kolleg/personen/nea-matzen (2016-04-25)
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  • M010 Radiojournalismus
    Rundfunks in Deutschland Rundfunksender sind in Deutschland nach einem dualen System gegliedert dessen rechtliche Grundlage der Rundfunkstaatsvertrag der zwischen Bund und Ländern in den Jahren 1987 und 1991 abgeschlossen wurde Nach diesem Vertrag gliedert sich der Rundfunk in einen öffentlich rechtlichen und einen privaten Bereich Der große Unterschied besteht darin dass öffentlich rechtliche Rundfunksender von allen Hörern über die GEZ finanziert werden während private Sender ausschließlich durch Werbung finanziert werden Letztere benötigen für den Betrieb eine staatliche Lizenz jedoch nicht zwangsläufig auch eine Frequenz für den terrestrischen Empfang Gibt es einen journalistischen Unterschied Öffentlich rechtliche Sender haben laut Gesetz nicht nur einen Informations sondern auch einen Bildungsauftrag Das bedeutet Öffentlich rechtliche Anstalten arbeiten üblicherweise mit mehr festangestellten und freien Journalisten und haben einen höheren journalistischen Anspruch an das Programm Sie bringen also auch größere Reportagen ausführliche Hintergrundberichte Features und ähnliche Formate oder auch Hörspiele die eher von einem relativ kleinen Publikum geschätzt werden Diese Formate werden meist auf eigene Sender innerhalb der Senderfamilie ausgelagert So unterhält etwa der Bayerische Rundfunk als eine der größten Hörfunkanstalten in Deutschland zehn eigene Programme die sich auf Jugendliche Pop Information Kultur oder Klassik spezialisiert haben Auch private Radiosender stellen weit mehr als Abspielstationen für Musik dar Abgesehen von den stündlichen Nachrichtensendungen behandeln die journalistischen Beiträge eher die Interessen ihrer Hörer Hintergründe zum politischen oder wirtschaftlichen Weltgeschehen werden nur in absoluten Ausnahmefällen präsentiert sehr beliebt sind hingegen Interviews mit Musikern und Reportagen wie sie häufig bei aktuellen Tourneen produziert werden Eine kleinteilige Struktur Weil die Lizenzen für den Betrieb von Radiosendern von den einzelnen Bundesländern vergeben werden ist die Hörfunk Landschaft in Deutschland sehr kleinteilig strukturiert Das Deutschlandradio mit seinen drei Programmen gilt als einziger Radiosender der deutschlandweit zu empfangen ist Dies hat sich in den vergangenen Jahren allerdings etwas gewandelt Denn zahlreiche Sender stellen ihr Programm auch als Livestream ins Internet sodass dies weltweit empfangen werden kann Genutzt wird diese Option vor allem von zahlreichen Lokalradios die sich auf eine bestimmte Musikrichtung spezialisiert haben wie etwa die Antenne Bayern Tochter Rock Antenne Daneben gibt es deutschlandweit diverse Bürgerfunk Kanäle sowie Ausbildungs und Hochschulradios Diese arbeiten jedoch meist mit Formaten ohne journalistischen Anspruch Was ist das Besondere am Medium Radio Beim Radio handelt es sich um ein klassisches Nebenbei Medium das im Hintergrund läuft während die Hörer sich auf eine andere Tätigkeit konzentrieren Damit unterscheidet sich das Radio deutlich von Printmedien die der Leser meist mit voller Aufmerksamkeit nutzt Es handelt sich außerdem ebenso wie das Fernsehen um ein lineares Medium Das bedeutet dass der Hörer beliebige Teile nicht wiederholen kann wenn er etwas nicht richtig verstanden hat Bei Printmedien dagegen kann er denselben Satz oder einen kompletten Absatz mehrfach hintereinander lesen wenn ihm etwas unklar ist Sprachliche Besonderheiten im Medium Radio Diese Tatsache hat auch Auswirkungen auf die Sprache also auf das Verfassen und anschließende Sprechen der Beiträge Radiojournalisten müssen mit der Gewohnheit brechen Texte für einen Leser zu verfassen Der Verfasser sollte also auch dann wenn er komplexe Sachverhalte schildert grundsätzlich eine einfache

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  • M040 Agenturjournalismus
    Geschäft mit den Nachrichten Nachrichten und Presseagenturen verstehen sich also in erster Linie als Großhändler für Nachrichten Weil allein im deutschsprachigen Raum etwa 20 namhafte Agenturen die Medien mit Nachrichten beliefern hat sich die Agenturlandschaft breit gefächert aufgestellt Neben Agenturen die das ganze Portfolio von Nachrichten und Soft News für alle Ressorts liefert gibt es zahlreiche Anbieter die sich auf ein bestimmtes Ressort spezialisiert haben etwa Politik Wirtschaft oder Technik Einen Sonderfall in der Landschaft der Nachrichtenagenturen nehmen PR Agenturen ein Diese erstellen und verbreiten Informationen im Auftrag und auf Rechnung von Unternehmen sie werden also nicht von den Medien sondern von ihren Auftraggebern bezahlt In diesem Fall sind die Grenzen zwischen Journalismus und Werbung oft fließend Schließlich steht bei den Mitteilungen von PR Agenturen der werbliche Charakter im Vordergrund Andererseits liefern die PR Leute jedoch auch Anregungen zur Berichterstattung Einen eindeutig journalistischen Charakter haben Mitteilungen wenn Großveranstaltungen oder Events angekündigt werden die von den Medien und den Nachrichtenagenturen nicht berücksichtigt werden Hier besteht ein grundsätzliches Interesse an potenziellen Besuchern sodass eine Berichterstattung auch gerechtfertigt ist Seit wann gibt es Nachrichtenagenturen Die Geschichte der Nachrichtenagenturen ist untrennbar mit der Historie der modernen Publikumsmedien verbunden Als älteste Nachrichtenagentur im modernen Verständnis gilt die Agence Havas die auf Betreiben von Charles Louis Havas 1835 aus einem Zusammenschluss von mehreren Übersetzungs und Nachrichtenbüros in Paris entstand Aus dieser Agentur sollte später die Agence France Press hervorgehen 15 Jahre später begründete Paul Julius Freiherr von Reuter die Nachrichtenagentur Reuters Telegraphic Comp Incorporated die sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer weltweit tätigen Universalagentur entwickeln sollte Bereits 1849 hatte Bernhard Wolff das Wolff sche Telegrafenbüro mit Sitz in Berlin gegründet Bis zur Gleichschaltung der Medien unter den Nationalsozialisten galt diese Agentur als führender Anbieter von Nachrichten in Deutschland Ermöglicht wurde diese Gründungswelle durch die Entwicklung von modernen Telegrafen in den 1830er Jahren Erst dadurch war es möglich geworden Nachrichten in kürzester Zeit über eine große Distanz zu übermitteln Die Vorläufer der modernen Nachrichtenagenturen Die geordnete Übermittlung von Nachrichten reicht bis in die Antike zurück wo die Nachrichten noch durch Boten oder Brieftauben übermittelt wurden Nach dem Ende des Römischen Reiches entwickelten sich vor allem Handelsstädte wie Venedig zu überregional wichtigen Handelszentren Die Nachrichten wurden in erster Linie von reisenden Geschäftsleuten verbreitet Einen moderneren Nachrichtendienst organisierte die Augsburger Kaufmannsfamilie Fugger im 15 und 16 Jahrhundert Sie ließen an die Geschäftsbriefe von ihren Handelspartnern aktuelle Informationen über den jeweiligen Ort beifügen Weil Handelsbeziehungen der Fugger weit über die Grenzen Europas hinaus reichten besaß die Handelsfamilie jederzeit aktuelle Informationen über die weltweite politische Lage Ein Teil der Nachrichten wurde über die sogenannte Fuggerzeitung an andere Geschäftsleute oder Adelige weitergeleitet Der Zweite Weltkrieg bringt einen Einschnitt Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bekamen die zuvor existierenden Nachrichtenagenturen in Deutschland zunächst keine Lizenzen Stattdessen gründeten die Alliierten in ihren jeweiligen Besatzungszonen eigene Agenturen Die Briten gründeten den German News Service der 1947 zum Deutschen Pressedienst umgewandelt wurde Die Rheinische Nachrichtenagentur wurde als Joint Venture zwischen der französischen Militärregierung und Zeitungsverlegern

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  • M030 Onlinejournalismus
    wollten schon in den 1990er Jahren auf eine eigene Online Präsenz nicht verzichten Hier wurden jedoch lediglich Beiträge zweitverwertet nachdem sie bereits im eigentlichen Medium veröffentlicht worden waren Inzwischen gehen diese Medien eher den umgekehrten Weg Sie veröffentlichen eine Nachricht zu einem aktuellen Ereignis und verweisen auf die ausführliche Berichterstattung im Medium Neue Chancen für Freelancer Das Internet hat zudem dazu beigetragen die Medienlandschaft vor allem im Lokaljournalismus zu vergrößern So gibt es inzwischen zahlreiche Online Magazine in diversen Städten die über das lokale Geschehen berichten Weil sie weniger abhängig von Anzeigenkunden und nicht in die örtlichen Seilschaften eingebunden sind können sie kritischer berichten und bringen auch Themen an die Öffentlichkeit die von den etablierten örtlichen Medien nicht berücksichtigt werden Weil sich die Investitionskosten für ein eigenes Online Magazin in einem überschaubaren Rahmen halten bietet der Online Journalismus jungen Journalisten hervorragende Chancen den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen Über den eigenen Tellerrand schauen Der Onlinejournalismus erfordert ein neues Denken im Umgang mit Text aber auch mit anderen gestalterischen und informativen Elementen wie Fotos Tonaufnahmen und Videos Weil sich innerhalb eines Beitrags all diese Formen einsetzen lassen können sich völlig neue Darstellungsformen entwickeln Beispielsweise ist es möglich den Beitrag mit einem Video zu verlinken in dem ein bestimmter Sachverhalt ausführlich erklärt wird Das richtige Handwerkszeug richtig nutzen Neben dem journalistischen Handwerkszeug müssen Onlinejournalisten auch die Tätigkeiten eines Grafikers sowie eines Webmasters kennen und teilweise ausüben Dank Plattformen wie Wordpress die das Erstellen einer Homepage nach einem Baukastensystem ermöglichen reichen zwar Grundkenntnisse in der Programmierung aus aber der Onlinejournalist muss ein Auge für die Gestaltung einer Webseite haben um diese für den Mediennutzer ansprechend zu gestalten Das Leseverhalten im Netz Als nützlich erweist es sich für den Onlinejournalisten wenn er das Leseverhalten der User im Netz kennt Üblicherweise überfliegen diese den Text zunächst wobei sie nur herausragende Informationen aufnehmen Nur wenn sie der Beitrag wirklich interessiert lesen sie ihn intensiver Deshalb ist ein ansprechender Teaser also ein kurzer Vorspann notwendig der den User gewissermaßen in den Text hineinführt Denn das große Informationsangebot kann für den einzelnen Online Journalisten auch von Nachteil sein Der User entscheidet sich innerhalb von wenigen Sekunden ob er das Angebot auf einer bestimmten Seite nutzt oder die Informationen von einer anderen Stelle bezieht Die Suchmaschinen nicht vergessen Und weil die eigene Seite in den Weiten des Internets auch gefunden werden soll darf der Onlinejournalist auch die Suchmaschinen nicht vergessen Er benötigt also eine sogenannte Meta Description die von den Suchmaschinen ausgelesen wird und den Inhalt kurz zusammenfasst Auch wichtige Keywörter nach welchen der User in Google Co sucht sollten im Text enthalten sein Hierzu gibt es allerdings einige Tools mit welchen der Onlinejournalist den Text überprüfen kann bevor er ihn online stellt Eine Struktur in das Medium bringen Weil viele Mediennutzer Webseiten von Mobilen Geräten wie Smartphones aus aufrufen muss der Onlinejournalist diese Nutzergewohnheiten beim Schreiben berücksichtigen Als optimale Textlänge für Texte im Netz gilt eine Wortanzahl zwischen 300 und 1 000 Zu Gunsten einer guten Verständlichkeit

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  • Julian J. Rossig
    Lehrgangsdauer Lehrgangsprinzip Betreuung Prüfungen Abschluss Gebühren Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Kolleg

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  • M050 Fotojournalismus
    der herkömmliche Fotograf Dieser fotografiert wenn er ein schönes oder interessantes Motiv sieht Ob er dies verwendet und wofür entscheidet sich erst zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt Der Fotojournalist hingegen fotografiert ausschließlich für journalistische Zwecke Das bedeutet Er hat ein vorgegebenes Thema und vielleicht auch schon die ersten Ideen für ein passendes Foto sobald er aufbricht um das Foto zu machen Der Fotojournalist will mit seinem Bild eine Aussage transportieren welche den geschriebenen Text in dessen Umfeld das Foto platziert wird unterstreichen und bekräftigen soll Am häufigsten werden die Bilder des Fotojournalisten zur Dokumentation und zur Illustration eingesetzt Wird das Bild zu dokumentarischen Zwecken verwendet soll ein bestimmtes Ereignis völlig neutral und wertungsfrei dargestellt werden Das kann die Vereidigung eines Politikers ebenso sein wie die Geburt eines seltenen Tieres im örtlichen Zoo Arbeitet der Fotojournalist zu dokumentarischen Zwecken sollte er also auch darauf verzichten kreative Stilmittel einzusetzen Wird das Bild zur Illustration verwendet kann ein sogenanntes Schmuckfoto ebenso verwendet werden wie eine Optik die einen komplexen Sachverhalt näher erläutert Welche Art von Foto gewählt wird ist nicht nur abhängig vom Thema sondern auch vom Ressort in dem es abgedruckt wird Die Macht der Bilder In der Vergangenheit waren es nicht Berichte über Gräueltaten die Veränderungen bewirkt haben sondern aussagekräftige Bilder Dazu gehört etwa das Foto des blutüberströmten und schreienden Kindes das nach dem Abwurf der ersten Atombombe förmlich auf die Kamera zuläuft Dieses Bild ging um die Welt und sensibilisierte die Bevölkerung für die zerstörerische Wirkung dieser Waffe deren Einsatz seitdem geächtet wird Und auch während des Vietnamkrieges waren es vor allem die Bilder die sterbende oder tote Soldaten zeigten welche in den USA zu einem derartigen innenpolitischen Druck führte dass sich die USA schließlich ihre Truppen aus dem südostasiatischen Land abzogen Die Anfänge des Fotojournalismus Als Anfang des Fotojournalismus in Deutschland gilt das Jahr 1842 als die Brandkatastrophe in Hamburg fotografisch dokumentiert wurde In den folgenden Jahrzehnten waren vor allem Bilder von Kriegsschauplätzen wie dem Krimkrieg oder dem Sezessionskrieg in den USA gefragt Allerdings konnte das neue Medium der Fotografie hier nur begrenzt genutzt werden Einerseits waren die Kameras noch zu unhandlich und zu schwer für einen schnellen Einsatz an der Front Andererseits war die Herstellung von Druckvorlagen bei Fotos noch mit einem sehr großen Aufwand verbunden Der moderne Fotojournalismus entwickelte sich ab den 1880er Jahren als damit begonnen wurde regelmäßig Fotos in Zeitungen abzudrucken um die Beiträge zu illustrieren Es sollte aber noch bis zum ersten Jahrzehnt des 20 Jahrhunderts dauern bis mit der Bildtelegraphie eine Methode zur Fernübertragung von Bildern entwickelt wurde Zu den ersten Fotos die auf diese Weise übertragen wurden gehörte ein Fahndungsfoto welches im Daily Mirror abgedruckt worden war woraufhin der Juwelendieb gefasst werden konnte Auf breiter Front konnte sich der Fotojournalismus in den Medien aber erst durchsetzen als Mitte der 1920er Jahre die ersten Kleinbildkameras auf den Markt gebracht wurden Endgültig etabliert hatte sich der Fotojournalismus schließlich als Mitte des 20 Jahrhunderts die ersten Bildagenturen gegründet wurden Das Handwerkszeug des Fotojournalisten Obwohl

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  • M060 Crossmedia
    in der Vergangenheit schon stattgefunden Beispielsweise wenn ein freier Mitarbeiter einen Termin wahrgenommen hat und den anschließenden Bericht sowohl für die lokale Tageszeitung als auch den lokalen Radiosender wahrgenommen hat Doch was in der Vergangenheit die Ausnahme war ist inzwischen längst die Regel geworden Für den crossmedialen Journalismus ist es notwendig eine medienübergreifende Denkweise an den Tag zu legen und Methoden zu nutzen die sich in jedem journalistischen Themen und Fachgebiet verwenden lassen Was bedeutet Crossmedia im Alltag Meist wird Crossmedia mit Online gleichgesetzt was aber nur daran liegt dass sich Crossmedia in Online Medien am besten umsetzen lässt und erst in diesem Medium seine volle Wirkung entfaltet Deshalb haben die etablierten Medien wie Tages und Wochenzeitungen Magazine Radio und Fernsehsender ihr Online Angebot seit Mitte der 1990er Jahre auch erheblich aufgewertet In den Anfangszeiten des Internets hatte zwar kein Medium auf eine Online Präsenz verzichtet jedoch wurde diese zunächst lediglich zur Zweitverwertung von bereits publizierten Beiträgen genutzt welche die Mediennutzer erst aufrufen konnten nachdem diese im Hauptmedium veröffentlicht waren Die Tatsache dass das Internet fast überall und dank mobiler Endgeräte auch jederzeit verfügbar ist hat längst ein Umdenken ausgelöst Die Beiträge werden zuerst kurz mit einem Verweis auf die ausführlichere Berichterstattung im Hauptmedium angerissen Dafür bietet Crossmedia im Journalismus unter Einbindung des Internet zahlreiche Möglichkeiten die es zuvor eben nicht gab weil die Seitenzahl bei Printmedien ebenso begrenzt ist wie die Sendezeit in Hörfunk und Fernsehen Ergänzende Hintergrundinformationen können hier zusätzlich für den Mediennutzer bereitgestellt werden und selbst mit vollkommen neuen Erzählformaten kann im Internet experimentiert werden Zwei weitere große Vorteile die das Internet als Schnittstelle des crossmedialen Journalismus bietet Dieses Medium ist nicht so flüchtig wie Hörfunk und Fernsehen Die Mediennutzer müssen also nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt vor dem Gerät sitzen um den Beitrag zu sehen oder zu hören Sie können ihn vielmehr dann abrufen wenn sie Zeit und Muße dafür haben Sollte etwas in dem Beitrag unklar oder unverständlich sein kann er außerdem jederzeit erneut abgerufen werden Außerdem kann der Beitrag jederzeit korrigiert und aktualisiert werden falls sich ein Fehler eingeschlichen hat oder eine neue Erkenntnis aufgetaucht ist Diese nachträgliche Korrektur gibt es in dieser Form in den klassischen Medien nicht Hier muss ein Sachverhalt entweder zeitnah richtiggestellt werden oder noch einmal aufgerollt werden was wiederum wertvollen Platz kostet Was muss der Journalist können Generell wird vom Journalisten ohnehin erwartet dass er eine gewisse Neugierde mitbringt kreativ ist und sich schnell in neue Themen einarbeiten kann Für einen Journalisten der crossmedial arbeitet sind diese Eigenschaften unerlässlich Er braucht außerdem eine große Affinität zur Technik um seine Beiträge auch wirklich crossmedial bearbeiten zu können Ein Blick für gute Bilder und das Wissen um deren Produktion rundet das Eigenschaftsprofil des crossmedialen Journalisten ab Diese Hardware braucht ein crossmedialer Journalist Mit welcher Hardware ein crossmedial arbeitender Journalist vor Ort recherchiert hängt in erster Linie davon ab für welches Hauptmedium er tätig ist So kommt ein Journalist der für ein Printmedium recherchiert mit einem Laptop einer guten Fotokamera und einem

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  • Werner Bogula
    Methoden Service Lehrgangsordnung Bewerbung FAQ Projekte Nachwuchsprojekte Fachjournalist Podcast Fachjournalist Podcast Die Redaktion Kolleg Blog Schreibwettbewerb Campus Campus Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Kolleg Das Deutsche Journalistenkolleg Unser Leitbild Unser

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