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  • F110 Technikjournalismus
    das Erneuerbare Energien Gesetz verabschiedet wurde und die Verbraucher für die Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Stromnetz attraktive Förderungen erhielten Weil jedoch vielen nicht klar war welche Lösung optimal für ihre Immobilie war bestand ein großer Informationsbedarf bei den Immobilienbesitzern über die Möglichkeiten Zwingend notwendig für einen Technikjournalisten ist Technikkompetenz die er sich üblicherweise durch ein technisches Studium erwirbt Die Fachrichtung ist dabei eher nebensächlich weil es für den Technikjournalisten ohnehin in erster Linie darum geht die Zusammenhänge und die Fachsprache leichter begreifbar und verständlich machen zu können Eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Thema ist allenfalls für Technikjournalisten möglich die sich nach einem IT Studium auf die Themen Computer oder Software oder nach einem Architekturstudium in Richtung Technik am Bau spezialisieren Ansonsten müssen Technikjournalisten im Idealfall das komplette Themenfeld abdecken können Welche Herausforderungen erwarten Journalisten im Technikjournalismus Die größte Herausforderung die einen Technikjournalisten erwartet besteht darin Themen für den Mediennutzer verständlich aufzubereiten Dabei stellt jede Mediengattung den Journalisten vor besondere Herausforderungen Während Online Medien und Fernsehsender mit Videos und ausführlichen Infografiken arbeiten können ist der Platz hierfür in Printmedien außerhalb von Fachzeitschriften oft zu begrenzt für bildhafte Erklärungen Der Printjournalist muss die Zusammenhänge also ebenso wie der Radiojournalist in erster Linie mit Worten erklären können Die Präsentation von Technikthemen Weil es sich bei Technik um eine relativ trockene Materie handelt hängt der Erfolg eines Beitrages wesentlich von der Präsentation ab Während mit einer knackigen Überschrift und einem geeigneten Bild die Aufmerksamkeit des Lesers auf den Bericht gelenkt wird ist der Aufbau eines Spannungsbogens um eine Geschichte zur erzählen ein beliebtes Stilmittel für den eigentlichen Beitrag Spannung kann beispielsweise dadurch erzeugt werden dass Konflikte beleuchtet werden Außerdem ist eine gut durchdachte Struktur vor allem bei längeren Beiträgen wichtig Welche Themen eignen sich Grundsätzlich ist für die verschiedenen Gruppen der Mediennutzer jedes Technikthema von Interesse häufig wissen sie das nur noch nicht Der Grund Sehr häufig berichten Technikjournalisten über Neuerungen oder Erkenntnisse aus Forschungslabors und den Entwicklungsabteilungen von Unternehmen Bekannt sind diese deshalb allenfalls Experten keinesfalls aber einer breiten Schicht der Bevölkerung In Publikumsmedien stehen deshalb meist konkrete Produkte im Vordergrund während in Fachmedien durchaus auch Diskussionen zu einem beliebigen Technikthema angestoßen werden können Diese Themen können bei einem entsprechenden Interesse natürlich auch den Weg aus den Fach in die Publikumsmedien finden Musterbeispiele dafür sind die Atomenergie und ihre Gefahren sowie die aktuellen Trends der Computertechnologie Erstere fand den Weg in die Publikumsmedien im Zuge des höheren Umweltbewusstseins während Computerthemen aufgrund der Tatsache dass die schnellen Rechner Einzug in nahezu alle Lebensbereiche gefunden haben für die Mediennutzer interessant sind Die passenden Themen für jede Zielgruppe Als Zielgruppe des Technikjournalismus gelten also Experten ebenso wie Laien Journalisten die für ein Fachpublikum berichten müssen deshalb in der jeweiligen Szene gut vernetzt sein und stoßen dadurch auf die Ideen für ihre Themen Technikjournalisten die für ein breites Publikum berichten werden hingegen oft von den Herstellern direkt auf neue Produkte aufmerksam gemacht und erhalten für die Berichterstattung Prototypen bevor die Produkte auf den Markt kommen Welche

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  • F120 Umweltjournalismus
    Grundkenntnisse in den Naturwissenschaften mitbringen um die Zusammenhänge über die sie berichten müssen auch verstehen zu können Darüber hinaus ist eine kontinuierliche und konsequente Fortbildung notwendig Weil das Themenfeld äußerst breit gefächert ist reicht eine Weiterbildung in einigen Themenfeldern durchaus aus damit der Umweltjournalist eine Expertennische finden kann Zwar kann sich auch der Umweltjournalist im Zweifelsfall auf die Rolle des unwissenden neugierigen Laien zurückziehen jedoch sollte er diese Rolle nicht überstrapazieren Denn seine Informanten und Gesprächspartner merken sehr schnell ob der Journalist generell über Hintergrundwissen verfügt oder nicht In letzterem Fall ist die Gefahr des Instrumentalisiert Werdens besonders groß Darüber hinaus sollte der Umweltjournalist schon aus Eigeninteresse über juristische Grundkenntnisse verfügen Vor allem wenn Umweltjournalisten kritisch berichten müssen etwa nach einem Umweltskandal steckt hinter den Verursachern oftmals ein international agierender Großkonzern oder ein Tochterunternehmen Ist die Berichterstattung in diesen Fällen nicht wasserdicht kann das unangenehme Folgen für das Medium und den Journalisten haben Die richtigen Ansprechpartner kennen Neben offiziellen Stellen wie den Umweltministerien von Bund und Ländern sollte der Umweltjournalist außerdem die Strukturen der Umweltschutzorganisationen kennen um schnell die richtigen Ansprechpartner zu finden Weil im Umweltschutzbereich privates und ehrenamtliches Engagements in Vereinen sehr groß ist lässt sich abseits der großen Organisationen wie Bund Naturschutz oder Greenpeace zweifelsfrei einschätzen welche Organisationen als seriös eingestuft werden können Wie lässt sich der Umweltjournalismus gliedern Weil der Umweltjournalismus schier zahllose Facetten hat und nahezu jeden Lebensbereich der Mediennutzer erfassen kann ist eine konventionelle Gliederung schwierig Thematisch lässt sich der Umweltjournalismus in folgende Bereiche gliedern Naturjournalismus Der Naturjournalismus befasst sich in erster Linie mit der Natur sowie ihrer Pflanzen und Tierwelt Gepflegt wird der Naturjournalismus in verschiedenen Ressorts wobei Tourismus und Reisen eine wichtige Rolle spielen Themen können aber auch die Nationalparks sein in welchen die typische Fauna und Flora erforscht wird aber auch die Folgen des sich abzeichnenden Klimawandels durch die Einwanderung neuer Arten beobachtet werden Umweltpolitik In diesem Bereich dürften Umweltjournalisten am häufigsten gefragt sein weil sich das Thema Umwelt in der Politik vom lokalen Geschehen bis hin zu internationalen Übereinkünften finden lässt Lokaljournalisten müssen sich beispielsweise mit der Umweltthematik befassen wenn sich Stadt oder Gemeinderat mit der Ausweisung von neuen Bau und Gewerbegebieten befasst weil hier auch naturschutzrechtliche Aspekte eine Rolle spielen Auf nationaler Ebene war in der jüngeren Vergangenheit etwa das Erneuerbare Energien Gesetz ein dominierendes Thema im Umweltjournalismus Auf globaler Ebene sind es meist verheerende Katastrophen wie das Reaktorunglück im japanischen Fukushima die Umweltjournalisten Anlässe zur Berichterstattung liefern Wirtschaftsbezogener Umweltjournalismus Häufig befasst sich der Umweltjournalismus im Wirtschaftsteil mit der Frage wie gut sich Umweltschutz auch rechnet Auch zahlreiche Unternehmen stellen ihr ökologisches Engagement gern in den Fokus der Aufmerksamkeit In vielen Fällen handelt es sich dabei jedoch um Fälle von sogenanntem Greenwashing Beispielsweise sorgte die Regenwaldkampagne der Brauerei Krombacher für eine große Medienresonanz und positive Berichterstattung Ein nachhaltiger Schutzeffekt für den Regenwald konnte dadurch aber nicht erreicht werden Umweltwissenschaftsjournalismus Selbst dieses relativ eng gesteckte Feld des Umweltjournalismus umfasst eine relativ große Bandbreite Neu entdeckte Arten stehen hier ebenso auf der

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  • F130 Wirtschaftsjournalismus
    Das erforderliche Hintergrundwissen Weil auch ein wirtschaftswissenschaftliches Studium nur einen kleinen Teilbereich des späteren Aufgabenbereichs eines Wirtschaftsjournalisten abdeckt muss der angehende Journalist bereit sein das Wissen kontinuierlich zu erweitern auch wenn die Thematik jenseits seines Interessengebietes liegt Denn im journalistischen Alltag wird er sowohl mit Volks als auch mit betriebswirtschaftlichen Themen konfrontiert die er natürlich auch gleichermaßen kompetent bearbeiten können sollte Volkswirtschaftliche Themen im Wirtschaftsjournalismus Die Volkswirtschaft lässt sich grob als gesamtwirtschaftliche Leistung einer Nation beschreiben wobei der Wirtschaftsjournalist durchaus über die Landesgrenzen blicken sollte Nachdem etwa zunehmend politische als auch wirtschaftspolitische Entscheidungen in Brüssel getroffen werden kann etwa der Euro Raum als Wirtschaftsraum betrachtet werden in dem unterschiedliche Volkswirtschaften mit ihren landestypischen Unterschieden vereinigt sind Bei Themenfeldern die Volkswirtschaften betreffen muss der Wirtschaftsjournalist in der Lage sein Statistiken wie etwa Preisindizes zu lesen und kritisch zu hinterfragen Darüber hinaus ist bei diesen Themenfeldern auch der Blick über die Grenzen des eigenen Ressorts hinaus gefragt Schließlich werden wirtschaftliche Entwicklungen zunehmend von äußeren Faktoren etwa von politischen Entscheidungen bestimmt Und auch Ratingagenturen spielen eine zunehmend größere Rolle für die Wirtschaftliche Entwicklung Stufen diese ein Land in ihren Ratings ab hat dies direkte Auswirkungen auf den Zinssatz für öffentliche Kredite und Staatsanleihen was die Wirtschaft des Landes beflügeln oder abwürgen kann Zunehmende Bedeutung dürften in diesem Zusammenhang auch gesellschaftliche Tendenzen für das Wirtschaftsressort erlangen Dazu gehören die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen aber auch die aktuellen Trends der Wirtschaftssysteme So gewinnt der sogenannte Monetarismus vor dem Hintergrund der jüngsten Weltwirtschaftskrise an Bedeutung Nach der Philosophie dieser Wirtschaftstheorie lassen sich die Wirtschaftsabläufe durch das Regulieren der im Umlauf befindlichen Geldmenge beeinflussen Diese Trends kann der Wirtschaftsjournalist auch in Form von meinungsbetonten Darstellungsformen bearbeiten und dem Mediennutzer näher bringen Betriebswirtschaft im Wirtschaftsjournalismus Der Wirtschaftsjournalist benötigt darüber hinaus profunde betriebswirtschaftliche Kenntnisse Zu den regelmäßigen Pflichtterminen zählt etwa die jährliche Bilanzpressekonferenz von Großkonzernen Die Aufgabe des Wirtschaftsjournalisten besteht in diesem Fall darin eine Vielzahl von Informationen so zu reduzieren dass er das Unternehmen und seine Entwicklung verständlich darstellen kann Aus zahlreichen Unterlagen und Mitteilungen aus den Presseabteilungen der Firmen muss er die wichtigen Fragen gewissermaßen herausschälen und sie anschließend auch beantworten können Unerlässlich ist es deshalb für einen Wirtschaftsjournalisten auch Bilanzen lesen und richtig interpretieren zu können Um die Position eines Unternehmens auf dem Markt richtig einschätzen zu können muss er natürlich auch die Branche und den jeweiligen Markt kennen Beispielsweise schätzte die internationale Wirtschaftspresse die Lage des Computerherstellers Apple noch bis zur Markteinführung des ersten iPhones komplett falsch ein Dem Computerhersteller der im eigentlichen Kerngeschäft keine große Zukunft mehr hatte war es gelungen ein trendiges und innovatives Lifestyle Produkt zu etablieren welches dem Unternehmen einen neuen Höhenflug auf den Aktienmärkten beschert hatte Welche Quellen können Wirtschaftsjournalisten nutzen Auf welche Quellen der Wirtschaftsjournalist zurückgreifen kann ist abhängig vom Thema Häufig liefern die Unternehmen oder Branchenverbände die Informationen die als Basis für die weitere Recherche dienen können Zu den beliebten Recherchequellen zählen neben dem Wirtschaftsministerium und dem Statistischen Bundesamt auch Gewerkschaften und Verbraucherschutzorganisationen Letztere werden etwa dann gefragt wenn

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  • F140 Wissenschaftjournalismus
    aus der Forschung berichtet Allerdings sahen sich diese frühen Wissenschaftsjournalisten vor allem als Übersetzer der wissenschaftlichen Fachsprache in verständliches Deutsch In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich deshalb ein großer Markt an Fachzeitschriften und populärwissenschaftlichen Magazinen welche Themen aus dem Wissenschaftsjournalismus aufgriffen Bis in die 1980er Jahre spielte der Wissenschaftsjournalismus in Publikumsmedien eher eine Nebenrolle Der Wissenschaftsjournalist im Wandel Im Zuge der stärkeren Akzeptanz bei den Mediennutzern hat sich auch das Rollenverständnis der Wissenschaftsjournalisten gewandelt Sie schildern die Ergebnisse und Entwicklungen nicht nur sondern hinterfragen kommentieren und bewerten diese auch vor allem in Hinblick auf den Umgang der Gesellschaft mit neuen Technologien Während das Angebot an Berichterstattung aus der Welt der Wissenschaft vor allem ab den 1990er Jahren weiter anwuchs formulierte der US amerikanische Literaturagent John Brockman in seinem Buch Die Dritte Kultur die gleichnamige These Demnach erreichten Technik und Naturwissenschaft eine kulturelle Bedeutung und würden damit die Rolle der Philosophie aus früheren Zeiten einnehmen Der überwiegende Teil der Berichterstattung erfolgt in den Publikumsmedien weitgehend auf Spartenseiten oder sendungen Voraussetzungen für den Beruf Für angehende Journalisten die sich auf den Wissenschaftsjournalismus spezialisieren wollen ist ein naturwissenschaftliches Studium fast zwingend notwendig Sie können sich zwar in den seltensten Fällen etwa als Medizinjournalisten auf den Bereich spezialisieren den sie studiert haben Jedoch ist ihnen dadurch die naturwissenschaftliche Denkweise nicht fremd sodass sie sich auch relativ schnell in eine neue Thematik einarbeiten können Die Typen des Wissenschaftsjournalismus Grundsätzlich lässt sich der Wissenschaftsjournalismus in drei Typen einteilen die sich weitestgehend durch den Anlass für den Bericht ergeben Für diese unterschiedlichen Typen werden meist auch verschiedene Darstellungsformen verwendet Der klassische Wissenschaftsjournalismus widmet sich vor allem den aktuellen Tendenzen und Erkenntnissen Hier werden vor allem Fakten in Nachrichtenform präsentiert Ein Grund dafür liegt auch darin dass es häufig noch keine konkreten Anwendungen gibt Zur allgemeinaktuellen Perspektive greift der Wissenschaftsjournalist wenn er wissenschaftliche Erkenntnisse als Hintergrund für ein anderes Thema liefert Bei der Reaktorkatastrophe von Fukushima beispielsweise kamen auch Wissenschaftler aus den verschiedensten Disziplinen zu Wort die darstellten mit welchen langfristigen Folgen durch das Unglück zu rechnen ist Sie konnten dabei auf die Erfahrungen und Erkenntnisse zurückgreifen die beim Unglück von Tschernobyl gesammelt wurden und werden Die zeitlose Publikumsperspektive die auch als Wissensjournalismus bezeichnet wird behandelt Themenfelder die zumindest bis zu einem gewissen Grad bekannt sind und beleuchtet diese in einem größeren Zusammenhang Ein Beispiel hierfür sind etwa die Schwerpunktthemen in zahlreichen Fachmagazinen Diese geben einen umfassenden Überblick über das jeweilige Thema der um aktuelle Nachrichten und Informationen ergänzt wird Welche Themen sind gefragt Nicht jede wissenschaftliche Disziplin wird im Wissenschaftsjournalismus gleichermaßen berücksichtigt In der Gunst der Mediennutzer liegen vor allem Disziplinen an der Spitze von welchen sie einen konkreten Nutzen haben oder Wissenschaften die sie besonders faszinieren So nimmt etwa die Medizin nahezu ein Drittel des Umfangs der Berichterstattung im Wissenschaftsjournalismus ein Zusammen mit der nahe verwandten Biologie wird fast die Hälfte des Umfangs abgedeckt Auf den weiteren Rängen folgen Technik Astronomie Raumfahrt und Umwelt als beliebteste Themengebiete Einen relativ großen Stellenwert nimmt aber auch die Forschungspolitik

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  • 2. Berichterstattungskompetenz
    Service Rund um den Journalismus Lexikon Bekannte Journalisten Organisationen Andere Journalistenschulen Fachzeitschriften Finanzielle Förderung Finanzielle Förderung Förderung durch den Arbeitgeber Bildungsgutscheine Förderprogramme der Bundesländer Begabtenförderung berufliche Bildung Wehrpflichtige Zeitsoldaten und Zivildienstleistende Nach der Ausbildung Berufseinstieg Bewerbungsmappe Initiativbewerbung Referenzen Vorstellungsgespräch Journalistische Jobbörsen Netzwerk Selbstständigkeit News Kontakt Ergebnisse 1 11 von 11 Suche brauchte 0 08 Sekunden Seite 1 von 1 1 20 Elemente pro Seite 5 10 20 30 50 75 Zeige 11 Ergebnisse Erste Zurück Weiter Letzte Name Inhalte 1 Campus Networking Networking Hier können Sie sich mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Deutschen Journalistenkollegs vernetzen Sie können hier Ihr eigenes Profil erstellen bzw ändern oder nach anderen http www journalistenkolleg de campus networking http www journalistenkolleg de campus networking 2 Service Lexikon Collaborative Journalism vom Guardian bedienen sich für ihre Recherche sozialer Netzwerke sie suchen http www journalistenkolleg de lexikon journalismus collaborative journalism 3 Service Lexikon New Journalism früher in der Beatgeneration der 1950er Jahre zu suchen Es entwickelten http www journalistenkolleg de lexikon journalismus new journalism 4 Service Lexikon Recherchieren Recherchieren Recherchieren ist die gezielte Suche nach Informationen beziehungsweise Dokumenten Für den Journalisten bedeutet das sich möglichst verschiedene Quellen zu erschließen etwa http www journalistenkolleg de lexikon journalismus recherchieren 5 Inhaltsangabe Erzählende Textsorten einen geeigneten Ort für die Reportage suchen kann Abseits http www journalistenkolleg de lehrgang aufbau a070 erzaehlende textsorten 6 Inhaltsangabe Journalistische Recherche ein Gespräch mit der Redaktion suchen Wer hier einen freundlichen Eindruck http www journalistenkolleg de lehrgang aufbau a010 journalistisches recherchieren 7 Service Organisationen Association of Young Journalists and Writers ihren Mitgliedern unter anderem bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz in den Medien http www journalistenkolleg de service organisationen association of young journalists and writers 8 Service Lexikon Präventiver Journalismus und Menschenrechte Reporter machen sich auf die Suche nach den Ursachen der Missstände

    Original URL path: http://www.journalistenkolleg.de/journalistenkolleg-journalistenschule/drei-kompetenzen-modell/berichterstattungskompetenz?p_p_auth=ZGj3SgOW&p_p_id=77&p_p_lifecycle=0&p_p_state=maximized&p_p_mode=view&_77_struts_action=%2Fjournal_content_search%2Fsearch&_77_showListed=true (2016-04-25)
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  • A005 Themenfindung
    die entsprechende Kurseinheit alle Facetten Die Nachrichten filtern Im Alltag wird der Journalist üblicherweise mit einer wahren Flut an Informationen eingedeckt Parteien Vereine Verbände und Behörden besitzen ebenso wie große Unternehmen einen Pressesprecher oder eine eigene Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit Diese Stellen versorgen die Redaktionen ebenso mit Informationen wie Nachrichtenagenturen und diverse Online Presseverteiler Für die Redaktion oder den freiberuflichen Journalisten bedeutet das Er muss aus dieser Flut zunächst die für seine Zielgruppe relevanten Informationen herausfiltern und anschließend festlegen welche Stilform für die Darstellung gewählt wird Ressortübergreifendes Denken Auch andere Medien können Anregungen dafür liefern welche Themen aufgegriffen werden und wie sie im eigenen Medium präsentiert werden Bei wichtigen Themen die nahezu von allen Publikumsmedien aufgegriffen werden etwa die Berichterstattung zu Landtags oder Bundestagswahlen kann etwa die Form der Präsentation sein Statt beispielsweise nüchtern über den Wahlausgang zu berichten ist eine Reportage zum Wahltag ein beliebter Kunstgriff der Journalist begleitet den oder die Kandidaten am Wahltag und zieht anschließend die Geschichte von der menschlichen Seite her auf Dabei hat der Journalist außerdem die Gelegenheit ausführliche Hintergrundgespräche mit den Kandidaten zu führen und kann Ideen für die Berichterstattung in den nächsten Wochen sammeln Auch Nachrichten die im Hauptmedium nur eine Meldung wert sind können durchaus das Potenzial für ganze Beitragsserien haben Werden zum Beispiel Bundesbehörden neu strukturiert kann dies durchaus Auswirkungen auf die Berichterstattung in verschiedenen Medien haben wie es etwa Ende der 1990er Jahre mit der Reform von BGS und Bundeswehr der Fall war Neben den Lokalteilen waren Standortschließungen von personalstarken Standorten die in der Region auch einen Wirtschaftsfaktor darstellen durchaus auch längerfristig ein Thema in der regionalen Wirtschaft Im Politikressort hingegen bot dieses Thema neben einer ausführlichen Hintergrundberichterstattung eher wenig Potenzial Recherche gut geplant ist halb gewonnen Sobald das Thema feststeht gilt es einen Rechercheplan aufzustellen Die erste Anlaufstelle stellt der ursprüngliche Informant dar der vielleicht noch wichtige Details liefern kann Anschließend gilt es gegebenenfalls die Informationen auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen und die Fakten zu überprüfen Beliebte Anlaufstellen sind in diesem Zusammenhang Behörden und Fachstellen aber auch Verbände und sogenannte Nichtregierungsorganisationen Mit welchen stellen gesprochen wird hängt vom Thema und der Zuständigkeit ab Themen außerhalb der offiziellen Kanäle finden Das private Umfeld Wer journalistisch arbeitet sollte außerdem ein grundsätzliches Interesse an vielen Themen mitbringen Denn sehr oft stellt sich das private Umfeld als beste Quelle für neue Ideen heraus Gibt es bei Partys im Freundeskreis oder bei Familienfeiern Themen die das Gespräch beherrschen Vor allem Journalisten die für Lokal oder Regionalredaktionen arbeiten erfahren bei diesen Gelegenheiten was ihre potenziellen Leser Hörer und Zuschauer bewegt Mit gezieltem Nachfragen lassen sich hier möglicherweise schon eventuelle Ansprechpartner für die spätere Recherche ausmachen Durch die Mitgliedschaft in Vereinen lassen sich ebenfalls durchaus Themen finden welche nicht durch die offiziellen Nachrichtenkanäle geschleust werden Vielleicht hat das eine oder andere Vereinsmitglied ein außergewöhnliches Hobby das eine gute Reportage ergibt oder ein anderes Vereinsmitglied hat etwas Besonderes geleistet das eine Berichterstattung wert ist Gerade in der nachrichtenarmen Zeit lässt sich hier so manche gute Geschichte finden

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  • A010 Journalistisches Recherchieren
    Presserat 1973 festgelegt wurden Als wichtigste Grundregel gilt die journalistische Sorgfaltspflicht an die der Journalist insbesondere bei der Recherche gebunden ist Diese beginnt bei der Überprüfung der Quellen und endet erst bei der Gegenrecherche mit welcher die genannten Fakten untermauert oder zur Diskussion gestellt werden Der Journalist muss in diesem Zusammenhang ein besonderes Auge auch darauf werfen wie bedeutsam eine Quelle ist und wie plausibel die Informationen sind die von dieser Quelle stammen Recherchiert ein Journalist zu einem Finanzthema etwa dem Verkauf und die Rückabwicklung der Hypo Alpe Adria wird den Worten eines leitenden Angestellten mehr Gewicht beigemessen als den Informationen eines einfachen Angestellten Der Grund Der leitende Angestellte hat einen besseren Einblick in Strukturen und Interna der Bank Ist es hingegen notwendig in einem Beitrag statistische Zahlen zu nennen greift der Journalist in der Regel zu den Daten des statistischen Bundesamtes zurück weil diese nach objektiven nachprüfbaren Methoden erhoben werden Die Prüfung der Quelle ist insofern wichtig weil Informanten möglicherweise ein Interesse daran haben den Journalisten auf eine falsche Fährte zu führen Im Alltag lässt sich durch die richtige Fragetechnik gut einschätzen wie seriös die jeweilige Quelle einzuschätzen ist Trotz aller Sorgfalt kann es aber selbst journalistischen Legenden wie Hans Leyendecker der in den 1980er Jahren zahlreiche politische Skandale aufdeckte passieren dass sich die Informationen der Quelle im Nachhinein als falsch herausstellen Recherche mit Plan Spätestens sobald der Journalist die ersten Informationen gesammelt hat sollte er daran gehen eine eigene Hypothese zu entwickeln Dabei überlegt sich der Journalist in welche grobe Richtung der Beitrag gehen könnte Auch wenn das Ergebnis meist anders aussieht als anfangs gedacht hilft die Hypothese dabei einen Rechercheplan zu entwerfen Ein entscheidender Punkt für den Rechercheplan besteht darin wann der Journalist mit welchem Informanten spricht Der Plan ist umso wichtiger je brisanter das Thema ist In den meisten Fällen entscheidet sich der Journalist dafür die Gegenrecherche also die Überprüfung der Fakten im letzten Arbeitsschritt zu machen Wie weit dürfen Journalisten gehen Auch wenn Journalisten vom Gesetzgeber weitgehende Rechte eingeräumt wurden müssen sie dennoch darauf achten die Rechte ihrer Recherchepartner nicht zu verletzen Dies könnte unter Umständen teure juristische Folgen für das Medium und den Journalisten haben Insbesondere betrifft das die Rechte am eigenen Wort und am eigenen Bild Sofern der Journalist nicht investigativ arbeitet ist es daher zwingend notwendig dass er sich als recherchierender Journalist zu erkennen gibt Insbesondere muss der Journalist in diesem Zusammenhang das Hausrecht sowie Privat und Intimsphäre seiner Recherchepartner beachten und akzeptieren Der Journalist kann außerdem vom sogenannten Informantenschutz Gebrauch machen In diesem Fall muss er seine Quellen nicht offenlegen und vor Gericht vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen In der Praxis kommt der Informantenschutz meist zum Tragen wenn Journalisten durch Insider Tipps bekommen die zur Aufdeckung eines Skandals führen Die Rechte des Journalisten Um ungehindert arbeiten zu können werden dem recherchierenden Journalisten eine Vielzahl von Rechten eingeräumt So sind etwa Behörden gegenüber Journalisten grundsätzlich auskunftspflichtig Schriftliche Aufzeichnungen dürfen Journalisten zudem beliebig lange sammeln und nutzen weshalb diese oft haarscharf an den strengen

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  • M020 Fernsehjournalismus
    achten Sein Text muss eine harmonische Einheit mit den Bildern und Tönen des Beitrags bilden Er muss also schon im Vorfeld der Recherche die möglichen Drehorte im Auge haben und gegebenenfalls Drehgenehmigungen einholen Der Fernsehjournalist ein Multitalent Spätestens ab dem Zeitpunkt an dem das Thema und das passende Format ausgewählt sind muss der Fernsehjournalist damit beginnen crossmedial zu denken Er muss nicht nur die Informationen zusammenstellen und aufbereiten sondern auch mit den richtigen Bildern und Tönen untermalen damit der Mediennutzer nicht gelangweilt umschaltet Die wichtigste Fähigkeit die ein Fernsehjournalist besitzen muss ist das Handwerk des Filmischen Erzählens Das passende Format finden Zwar hat der Fernsehjournalist sehr viel mehr Freiheiten wenn es um die Gestaltung seines Beitrages geht jedoch wird er an anderer Stelle stärker in ein Schema gepresst als es bei anderen Mediengattungen der Fall ist Die formalen Vorgaben welchen er unterworfen ist haben neben den Sehgewohnheiten der Mediennutzer und den Sendeplätzen für journalistische Beiträge auch inhaltliche Vorgaben der Redaktion sowie die Platzierung der Beiträge zum Grund Während in reinen Nachrichtensendungen wie der Tagesschau lediglich Nachrichten oder Berichte gefragt sind dürfen in politischen Magazinen gerne auch Reportagen oder klassische Magazinbeiträge geliefert werden Die wichtigste Frage lautet vor dem Verfassen des Beitrages also in welcher Darstellungsform sein Beitrag am besten in welches Format passt Das ist auch insofern wichtig weil sich Stil und Sprache in welchen er den Beitrag verfasst in erster Linie nach der Darstellungsform richten Die Recherche des Fernsehjournalisten Während die Kollegen aus Print und Hörfunk auch auf gut Glück auf Recherche gehen können muss der Fernsehjournalist zunächst viel Zeit auf die Hintergrundrecherche verwenden Er muss nicht nur die Fakten und Zusammenhänge recherchieren sondern sich auch überlegen welche Informanten er vor die Kamera bringen möchte Der Grund Die Produktion eines Beitrages ist mit einem sehr großen Aufwand verbunden weil der Journalist üblicherweise mit zwei oder drei Kollegen im Team arbeitet die sich um Kamera Licht und Ton kümmern Der dramaturgische Handlungsbogen steht ebenso wie organisatorische Details schon vor dem Beginn der Dreharbeiten Der Fernsehjournalist arbeitet deshalb gerne mit einem Rechercheprotokoll das ihm dabei hilft eine Struktur in die Informationsflut zu bringen Im Idealfall hat der Fernsehjournalist auch bereits das erste Bild sowie das Schlussbild im Kopf bevor der Dreh beginnt Im nächsten Schritt arbeitet er schließlich ein Exposé aus das der Redaktionsleitung zur Genehmigung vorgelegt wird Die Chemie muss stimmen Sofern der Fernsehjournalist sich nicht selbst um Kamera und Ton kümmern muss werden für die Dreharbeiten gern Teams eingesetzt die gut aufeinander eingespielt sind Denn weil keiner der Beteiligten die genauen Verhältnisse vor Ort kennt muss bei journalistischen Drehs sehr oft improvisiert werden was umso reibungsloser funktioniert je besser sich die Mitarbeiter gegenseitig kennen Auch die Frage welche Einstellung und welche Perspektive gewählt werden entscheidet sich häufig erst vor Ort Im Alltag bedeutet das Auf der Fahrt oder am Drehort erhalten die Kollegen vom Fernsehjournalisten ein möglichst detailliertes Briefing weil er als einziger die Bilder für den Beitrag bereits im Kopf hat Wie viele Mitarbeiter sind im Einsatz Vielfach

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