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  • Historisches Museum Frankfurt - Sammler und Stifter
    seiner geplanten Präsentation in der neuen Dauerausstellung Frankfurter Sammler und Stifter umfassend gesichtet und einer umfangreichen Restaurierung unterzogen Der gesamte Bestand der Sammlung Fellner ist in der neuen Dauerausstellung in den historischen Altbauten gezeigt Hier werden auch die Biographien der Sammler vorgestellt und das Profil ihrer Sammlungen beleuchtet Michael Fellner 1720 1798 kam aus Regensburg in die Freie Reichsstadt Frankfurt Bereits in der dritten Generation hatte sich die Familie fest in der Frankfurter Gesellschaft verankert Die Kinder des Sohnes Johann Christian betrieben Handel oder waren im Bankgeschäft tätig Nur Ferdinand der Älteste wählte einen schöngeistigen Beruf und wurde Künstler Von ihm stammen zwei der Kaiserbilder im Römer Sein jüngerer Bruder Carl Constanz Victor war beim Einzug der Preußen in Frankfurt 1866 Bürgermeister der Stadt Ein weiterer Bruder Christian Alexander 1800 1883 konnte es sich als Einziger leisten als Bürgerssohn sein Leben zu fristen Mit seiner Schwester Margarete Friederike wohnte Christian Alexander Fellner beschaulich im Hermesweg am Anlagenring Neben dem Pflanzenstudium Christian Alexander legte eine eigene botanische Sammlung an galt sein besonderes Interesse alten Waffen Er sammelte Säbel und Degen Pistolen und Gewehre Rüstungen und Kettenhemden Armbrüste und Schilde Helme und Hellebarden dazu auch die entsprechende Fachliteratur Die wertvolle Waffensammlung sollte

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  • Historisches Museum Frankfurt - Sammler und Stifter
    für die Münzen des Deutschen Reiches her Die daraus entstehende DEGUSSA legte in der Folge eine komplette deutsche Münzsammlung an Nach einem Münzvertrag von sechs süddeutschen Staaten im Jahre 1837 plante auch Frankfurt neues Geld zu prägen Ein neues Münzgebäude musste erbaut werden Dies geschah unter der Aufsicht von Friedrich Ernst Roessler Sohn des großherzoglich hessischen Münzrats Hector Roessler Die Prägung neuer Gulden und Kreuzer begann 1840 Nach dem Wiener Münzvertrag von 1857 wurden auch Vereinstaler in Frankfurt geprägt Neben der Städtischen Münze betrieb Roessler eine privat geführte Scheideanstalt Das Prägewerkzeug der Frankfurter Münze hat sich in Teilen erhalten Es gibt noch viele der Münzstempel und Patrizen Prägeringe und Gewichtssätze Mit Gründung des Deutschen Reiches 1871 wurde eine neue Währung eingeführt die Mark zu 100 Pfennigen Aufgabe der Scheideanstalt war es alte Münzen einzuschmelzen und Barren und Schrötlinge für die Prägung der neuen Münzen herzustellen Durch diese Vergrößerung des Geschäfts entstand 1873 die später so genannte DEGUSSA als Aktiengesellschaft Alle Frankfurter Münzen und die Gold und Silbermünzen des Deutschen Reiches bestanden aus Material das die Schmelze der DEGUSSA durchlaufen hatte Das Rohmetall wurde zunächst zu Barren gegossen und zu Schrötlingen das sind die unbeprägten Münzplättchen verarbeitet Die endgültige Ausprägung erfolgte

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  • Historisches Museum Frankfurt - Sammler und Stifter
    sich der Frankfurter Bankier Gerning als Sammler einen Namen gemacht Johann Christian Gerning besaß eine umfassende im 18 Jahrhundert von europäischen Entomologen Insektenkundlern immer wieder als Referenz benutzte Sammlung von Schmetterlingen 50 000 Exemplare in 160 Kästen Insekten und Vögeln unter denen sich auch die Schmetterlinge aus dem Besitz der Maria Sibylla Merian befanden Heute gehören die Insekten dem Museum Wiesbaden In Gernings Haus in der Schnurgasse später am Roßmarkt

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  • Historisches Museum Frankfurt - Sammler und Stifter
    Senckenbergmuseum und befinden sich nicht zuletzt im historischen museum Eduard Rüppell 1794 1884 Sohn eines Bankiers studierte in Frankreich der Schweiz England und Italien Durch die Bekanntschaft mit dem Schweizer Orientalisten Ludwig Burckhardt erwuchs in ihm der Wunsch Forschungsreisender zu werden Nach einer Ägyptenreise 1817 unternahm er auf eigene Kosten drei weitere Orientreisen Rüppell sind wesentliche Entdeckungen in Nubien Abessinien auf der Sinai Halbinsel und im Gebiet des Roten Meeres

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  • Historisches Museum Frankfurt - Sammler und Stifter
    unbekannt Das Prehn sche Kunstkabinett zog bereits in den 1980er und 1990er Jahren viele Interessierte an Die Neuaufstellung folgt den neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen Der wohlhabende Frankfurter Konditormeister Johann Valentin Prehn 1749 1821 stellte im Lauf mehrerer Jahrzehnte eine Universalsammlung zusammen die auch naturwissenschaftliche Objekte und ethnografische Raritäten enthielt Im Mittelpunkt standen über 800 Miniaturgemälde das Kleine Gemäldekabinett das er in 32 Laden kunstvoll anordnete Prehn lebte auf der Zeil der

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  • Historisches Museum Frankfurt - Sammler und Stifter
    erwarb die Stadt Frankfurt für das historische museum die mit 800 Objekten umfassendste Sammlung an hochwertigen Fayencen vorwiegend aus Frankfurter und Hanauer Provenienz Johanna Kratz Witwe des 1945 verstorbenen Fabrikanten Wilhelm Kratz aus Kronberg verkaufte sie der Stadt Dieses außergewöhnliche Material hatte der leidenschaftliche Sammler über Jahrzehnte hinweg mit großer Kennerschaft zusammengetragen Mit dieser Leidenschaft war er nicht allein Um 1910 entwickelte sich in der Stadt eine dichte Szene der

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  • Historisches Museum Frankfurt - Sammler und Stifter
    dessen heute nur noch teilweise erhaltene Sammlung ab 2012 in der neuen Dauerausstellung Frankfurter Sammler und Stifter zu sehen sein wird Die Schenkung der Sammlung durch Heymann 1925 an das Museum wird dort ebenso Thema sein wie die Zerteilung und der Verkauf der Sammlung in der NS Zeit durch die Stadt Frankfurt Julius Heyman war ein wohlhabender Bankier später Sammler und Privatier Er legte eine umfangreiche Möbel Gemälde Skulpturen Fayence und Kunsthandwerksammlung in seinem Privathaus an dessen Zimmer er im Stil der Gotik der rheinischen Renaissance des Spätmittelalters oder des Louis XVI Stils einrichtete Die Übertragung der Sammlung an die Stadt erfolgt 1925 mit der Auflage sein Wohnhaus unverändert zu lassen und es als Museum dem Publikum zugänglich zu machen Entgegen dem Stifterwunsch dieses jüdischen Bürgers schloss die Stadt 1938 das Museum teilte die Sammlung unter den städtischen Museen auf und bot sie im Kunsthandel zum Verkauf Die neue Präsentation der auf Heyman zurückgeführten Objekte des historischen museums zeigt in der Dauerausstellung Frankfurter Sammler und Stifter eine Depotanordnung die vom Sammler vorgesehene Einrichtung ist wegen der mutwilligen Zerstreuung der Objekte nicht mehr rekonstruierbar Bereits aus dem noch vorhandenen Sammlungsbestand ist aber die Vielfältigkeit und Qualität der Sammlung heute noch sichtbar

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  • Historisches Museum Frankfurt - Sammler und Stifter
    Frankfurt vielfältig als Maler Kopist und Restaurator als Kunstagent und Händler Nach der Lehre und den Wanderjahren ließ er sich 1772 endgültig in Frankfurt nieder Das Frankfurter Bürgerrecht erlangte er 1776 lieferte sein Meisterstück im Rathaus ab und heiratete noch im selben Jahr Anna Maria Alleinz Morgensterns eigenständiges Werk umfasst neben an Rugendas und Wouwerman angelehnten Schlachtengemälden und einigen Stadtveduten und Gefängnisinterieurs vor allem niederländisch beeinflusste Kirchenräume auf die er sich spezialisiert hatte Johann Friedrich Morgenstern 1777 1819 sollte sowohl als Künstler als auch als Restaurator in die Fußstapfen seines Vaters treten und sich überdies als Gutachter und Verfasser von Auktionskatalogen betätigen Sein Werk umfasst eine Reihe an Landschaften aus der Umgebung von Frankfurt vor allem aber Veduten und Gebäudeansichten seiner Vaterstadt Der 1811 in Frankfurt geborene Enkel Carl Morgenstern verwirklichte den Traum vieler deutscher Maler und besuchte von 1834 bis 1837 Italien um dort die Kunst der Alten zu studieren Er etablierte sich in Frankfurt als Landschaftsmaler betätigte sich jedoch kaum noch als Restaurator Carl starb 1893 in seiner Vaterstadt Johann Ludwig Ernst fasste wie er selbst schrieb 1798 den folgenschweren Entschluss zu seinem Vergnügen eine Sammlung von ihm gefertigter kleiner Kopien in verjüngtem Maßstab nach den besten Originalen berühmter Meister alter mittlerer und neuerer Zeit zu sammeln und sie in drei tragbare Schränkchen zu ordnen Bis zu seinem Tode 1821 schuf er für die Schränkchen über 150 Miniaturkopien danach übernahm Johann Friedrich die Regie und fertigte seinerseits gut 50 Kopien vom Enkel Carl stammt lediglich ein Bildchen Der Schwerpunkt des Miniaturkabinetts liegt typisch für Frankfurt bei den niederländischen Malern des Goldenen Zeitalters den großen Vorbildern der Morgensterns und bei deren deutschen Nachfolgern des 17 und 18 Jahrhunderts Eine besondere Vorliebe hegten die Morgensterns für Landschafts und Genregemälde zwei Gattungen die in der niederländischen Kunst an Bedeutung gewonnen hatten

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