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  • Gymnasium Egeln :: Berichte
    Rush Hour und kämpften uns quer durch Gegen 20 00 Uhr erreichten wir endlich unser Hotel Kings Cross Royal Scott und bezogen erschöpft unsere Zimmer Nach unserer ersten Nacht in London und einem ausgiebigen englischen Frühstück startete unsere Stadttour wie geplant um halb zehn Wir nahmen alle im Bus Platz und warteten auf unseren Stadtführer Nur wenige Minuten später traf ein mittelgroßer Mann mit kurzen schütteren grauen Haaren und einem strahlenden Lächeln ein John Harrison unser Guide Er führte uns vom ältestem Stadtteil The City über das Bankenviertel zur Tower Bridge und zum Olympiastadium bis hin zum Buckingham Palace dem Wohnsitz der Queen Königin Elizabeth Dort verfolgten wir auch die Wachablösung die im Sommer einmal täglich und im Winter nur jeden zweiten Tag stattfindet Begeistert machten wir uns alle auf den Rückweg wobei plötzlich drei Autos an uns vorbei rasten Das waren wohl die Royals meinte unser Stadtführer das heißt das war wahrscheinlich ein Teil der königlichen Familie und nur wenige Minuten später trafen wir auf die Schwester Camillas der derzeitigen Frau des Prinzen Charles Den Abschluss dieser gelungenen Rundfahrt bildete ein Stopp an der einzigen Stelle in der Stadt wo man noch Fotos mit den Bobbies machen kann Diese Chance wurde natürlich von allen ausgiebig genutzt und dabei mussten die Posten nicht wenig über sich ergehen lassen Unsere 10 Klassen in London Voll gestopft mit neuem Wissen und vielen frischen Eindrücken saßen wir schließlich wieder im Bus Semi hielt in der Nähe der Oxford Street eine der größten Einkaufsstraßen Londons Wir verabschiedeten uns von Mr Harrison und verbrachten dann den Nachmittag in kleinen Gruppen um London auf eigene Faust zu entdecken Dabei gab es viel zu sehen wie z B das Wachsfigurenkabinett Madame Tussaud s das Gruselkabinett London Dungeon das London Eye welches mit 135 Metern zurzeit das größte Riesenrad Europas ist den Tower of London mit einem Teil der Kronjuwelen der Königin und vieles vieles mehr Auch wenn es kleine Probleme mit der U Bahn gab schafften es alle bis 22 00 Uhr wieder im Hotel zu sein und wie im Fluge war auch der 3 Tag schon wieder vergangen Nach einem weiteren stärkenden Frühstück ging es am 4 Tag Richtung Westen zum Windsor Castle der Sommerresidenz der Königin wenn sie sich nicht in Schottland aufhält Nach einer langen Parkplatzsuche verließen wir den Bus um 11 30 Uhr Gemeinsam liefen wir ein Stück in die zierliche Stadt hinein von dort aus teilten wir uns wieder in die üblichen kleinen Gruppen und konnten so allein durch die engen Gassen schlendern und die Stadt selbstständig entdecken Schließlich trafen wir uns um 14 30 Uhr wieder am Bus und machten uns auf den Rückweg ins Zentrum Londons Diesmal hielten wir am Hydepark von wo aus wir unseren Tag selbst planen konnten das hieß erneutes Sightseeing einkaufen in der Oxford Street oder einfach nur im Hyde Park die warmen Strahlen der Sonne genießen Am Abend boten unsere Klassenlehrerin an nochmals in die Stadt zu fahren und sich London bei Nacht anzusehen Zusammen

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  • Gymnasium Egeln :: Daten & Fakten >> Allgemeines
    Städtchen Egeln gelegen in der Egelner Mulde ca 25km entfernt von der Landeshauptstadt Magdeburg Im Jahre 2005 beging unsere Schule Ostern 1925 als Oberrealschule in Aufbauform eröffnet das 80 jährige Schuljubiläum Heute werden ca 530 Schüler aus 13 Orten in 2 Gebäuden von mehr als 40 Lehrern unterrichtet Gebäude II Eingang des Gebäudes II Die jüngeren Jahrgänge besuchen das Gebäude II am Pestalozziplatz die ehemalige Stadtschule die 2005 als Schulgebäude

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  • Gymnasium Egeln :: Daten & Fakten >> Historie
    der Bismarckstraße dem heutigen Birkenweg ein weithin sichtbares repräsentatives Schulgebäude Mit der Bauausführung wurden die Magdeburger Hochbaufirma Kahlbaum sowie die einheimischen Bauunternehmen Gassmann und Stengel beauftragt Die Zimmererarbeiten erfolgten durch die hiesige Firma Kückenthal Bereits im Herbst 1925 startete der Baubeginn während die feierliche Grundsteinlegung erst am 27 Juni 1926 stattfand Zu diesem Zeitpunkt waren die Fundamente bereits fertig und die Grundmauern ragten schon aus dem Boden heraus In einem Pfeiler auf der Südseite wo später die Turnhalle errichtet wurde war der Grundsteinplatz von den Bauhandwerkern vorbereitet worden In einem luftdicht verlöteten Zinkkasten wurden der Urkunde laut Egelner Tageblatt vom 28 Juni 1926 folgende Dokumente beigefügt Geschichtliches über Egeln Aktuelles über den Schulneubau verschiedene Bilder mit Stadtmotiven Inflationsgeld sowie gültige Reichsmünzen Nachdem die bauliche Übergabe des neuen Gebäudekomplexes bereits in den Sommerferien 1928 erfolgt war fanden die offiziellen Einweihungsfeierlichkeiten verbunden mit einem Tag der offenen Tür für interessierte Einwohner und Gäste erst Mitte September statt Dieser Tag gestaltete sich zu einem Festtag in der bisherigen Egelner Schulgeschichte Der Schulbau war überaus großzügig angelegt Auf einer Länge von 80 Metern war mit einem etwas hervortretenden Mittelbau einem ausgebauten südlichen Flügel sowie einem noch erweiterungsmöglichen nördlichen Flügel eines der modernsten Schulgebäude im weiten Umkreis entstanden Aus der Ferne bot sich den Einwohnern sowie den Besuchern der Stadt von den Bodewiesen her ein imposanter einmaliger Blick auf die mit Eisenklinkern verblendete Außenfassade mit weißer Fugung Dieses herrliche Panorama wurde leider in den 70er Jahren infolge der Genehmigung des Baus von Eigenheimen durch die damaligen Stadtverantwortlichen für immer geopfert Der Haupteingang zu dem Unterrichtsgebäude erfolgte in den Vorkriegsjahren von der Westseite her Die Klassenräume und das Lehrerzimmer wurden im zweistöckigen Mittelbau eingerichtet Mit Ausnahme des Physikraumes sind diese alle nach Westen zugewandt so dass selbst bei hochsommerlichen Außentemperaturen von über 30 C die Schüler nicht in den Genuss von Hitzefrei kamen Im nördlichen Flügel wurden das Schulleiterzimmer und ein großer Zeichensaal eingerichtet im Südteil die Turnhalle und die Aula untergebracht Diese beiden Räumlichkeiten sind durch einen separaten Eingang mit Treppenanlage so angelegt dass sie auch außerhalb der Unterrichtszeit für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden können Die Errichtung dieses gewaltigen Bauwerks hat der Stadt erhebliche finanzielle Lasten aufgebürdet Die mutige und weitsichtige Entscheidung der verantwortlichen Stadtväter spiegelte aber auch den nun einsetzenden Beginn der wirtschaftlichen Stabilisierung in ihrer Stadt wider Nach Angaben des Egelner Tageblatts vom 18 03 1928 kostete der Schulneubau allein 450 000 Mark Für die Inneneinrichtung die zum Teil aus aufgelösten Seminaren übernommen wurde mussten 55 000 Mark sowie für den Straßenneubau 120 000 Mark aufgebracht werden Besonders die naturwissenschaftlichen Kabinette für Chemie und Physik waren mit zahlreichen Schülerexperimentsarbeitsplätzen in separaten Vorbereitungsräumen zeitgemäß modernst ausgestattet worden So gab es unter den Egelner Bürgern auch viele Kritiker die aufgrund der hohen finanziellen Kosten dem Schulneubau abweisend gegenüberstanden Wäre ihre Meinung ausschlaggebend gewesen dann hätte Egeln für immer auf eine höhere staatliche Schule verzichten müssen zur Inhaltsübersicht Acht Jahrzehnte Schulgeschichte im Wandel der Zeiten ein kurzer Überblick Seit dem ersten Abiturjahrgang 1931 haben bisher mehr als 3000 Schülerinnen und Schüler in Egeln ihr Abitur abgelegt Bekannte Wissenschaftler Politiker und Künstler u a der Bau und Verkehrsminister des Landes Sachsen Anhalt Dr Karl Heinz Daehre der Ex Innenminister Dr Manfred Püchel der Bildhauer Heinrich Apel der Verhaltensbiologe und diesjährige Festredner Prof Dr Rolf Gattermann gehören zu ihnen Gegründet als Aufbauschule hat das heutige Gymnasium seit 1925 mehrere bedeutende historische und strukturelle Veränderungen erlebt Schüler und Lehrkräfte haben dabei jeweils erfahren wie eng politische Entwicklungen in Gesellschaft und Schule miteinander vernetzt sind In diesen 8 Jahrzehnten die seit der Gründung vergangen sind hat sie als höhere Schule immer ihre Identität gewahrt Dabei ist es für viele Lehrkräfte nicht immer leicht gewesen unter dem Einfluss mehrmals wechselnder politischer und ideologischer Bedingungen einerseits das aus humanistischer Tradition Bewährte zu vermitteln und zugleich eine sachgerechte Auseinandersetzung mit der jeweiligen Zeit zu bestehen zur Inhaltsübersicht Die nationalsozialistischen Jahre 1933 1945 Schon 2 Jahre nach der Verabschiedung des 1 Abiturjahrgangs geriet ab 1933 die junge Oberrealschule unter den Einfluss der 12jährigen faschistischen Diktatur Diese schlimme Zeit hinterließ an dieser Einrichtung ihre Spuren Nachdem die Schulhoheit der Länder mit dem Gesetz zur Neuordnung des Reiches zentralisiert wurde sollte auch die Oberrealschule bedingungslos dem nationalsozialistischen Einfluss unterworfen werden Nationalsozialistische Erziehung und Bildung erfasste sowohl das Schulleben als auch die Inhalte besonders der geisteswissenschaftlichen Fächer sowie den Schulsport Vor allem wurden die zu vermittelnden Lehrstoffe der Fächer Deutsch Geschichte und Biologie Lebenskunde immer mehr in die Ideologie der NSDAP eingebunden Die Spielräume für humanistisches Gedankengut unterlagen zunehmend weiteren Einschränkungen Zum Tragen kamen diese Tendenzen besonders in den Prüfungsthemen für das Abitur ab dem Jahre 1935 Einerseits bestand bis zu diesem Zeitpunkt ein vielfältiges Angebot von außerunterrichtlichen Arbeitsgemeinschaften in den naturwissenschaftlichen Fächern Physik Astronomie und Chemie sowie in Deutscher Literatur und klassischer Philosophie Andererseits fand eine sehr rege Betätigung der Schülerinnen und Schüler auf musischem Gebiet als aktive Mitglieder des Schulchores und des Schülerorchesters unter der Leitung von Studienrat Dr Allihn statt Auch auf sportlichem Gebiet gab es zahlreiche Aktivitäten Die Schulsportfeste die regelmäßige Teilnahme an den Ausscheidungswettkämpfen für die Reichsjugendspiele und Vergleichskämpfe mit benachbarten Schulen im Handball waren alljährliche Höhepunkte Im Vorfeld des 2 Weltkrieges wurde jedoch die außerunterrichtliche Arbeit immer mehr von den Aktivitäten der Hitler Jugend beherrscht Wie der langjährige Freund und Förderer der Schule Medizinalrat Hans Georg Grimmer 1916 2000 Abiturient des Jahrgangs 1935 einst in seinen Erinnerungen an seine sechsjährige Schulzeit vom 02 06 1989 schrieb war das damalige Lehrerkollegium überwiegend national eingestellt Die Studienräte waren fast alle im 1 Weltkrieg Kriegsteilnehmer gewesen Mit Ausnahme von Schulleiter Brüggemann und Dr Allihn traten alle autoritär auf Studiendirektor Brüggemann war vor 1933 Mitglied der SPD und sah sich nach dem 30 Januar 1933 ständigen Querelen und Anfeindungen durch die Nazis ausgesetzt Ihr Ziel war es ihn als Schulleiter zu entfernen Diesem entging er in dem er seinem Leben im September 1935 ein gewaltsames Ende setzte Ein weiterer aufrechter Lehrer war Oberstudiendirektor Thiemann Wegen seiner demokratischen Gesinnung wurde er 1933 als Schulleiter der Magdeburger Luisenschule aus seinem Amt entfernt und vorübergehend im KZ Lichtenburg inhaftiert Danach erfolgte seine Strafversetzung an die hiesige Oberrealschule Als Fachlehrer unterrichtete er Musik Deutsch und Geschichte und war bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahre 1947 eine sehr geachtete Lehrerpersönlichkeit Dies bestätigte auch in einem Brief vom 03 08 1996 der ehemalige Schüler Hans Freiberg aus Kroppenstedt der von 1934 1938 unsere Oberrealschule besuchte Als Schüler jüdischen Glaubens wurde er einen Tag nach der nationalsozialistischen Reichskristallnacht am 11 November 1938 lt Ministererlass von der Schule verwiesen und im Keller des Magdeburger Polizeipräsidiums inhaftiert Nur die rote Schülermütze der Oberprima rettete ihn vor einer Inhaftierung in einem Konzentrationslager und ermöglichte ihm später die Ausreise mit dem Schiff nach Palästina In dem erwähnten Brief schrieb Hans Freiberg Mein Klassenlehrer Oberstudiendirektor Walter Thiemann war damals der Einzige der mir in schweren Zeiten Trost zusprach Leider musste Herr Thiemann schwer dafür bezahlen weil man einen Trostbrief an mich bei einer Hausdurchsuchung in Kroppenstedt bei uns fand Der 1939 von Hitlerdeutschland verursachte 2 Weltkrieg beeinflusste auch den Unterrichtsablauf in vielfacher Art und Weise Einberufung von Lehrern zum Kriegsdienst der Jungen der oberen Klassen als Marinehelfer Notabitur um den Nachwuchsbedarf der Wehrmacht und der akademischen Berufe decken zu können Pflege und Erntearbeiten der Mädchen auf landwirtschaftlichen Gütern Fliegeralarm in den beiden letzten Kriegsjahren 1944 und 1945 gehörten zum Schulalltag Noch vor dem endgültigen Kriegsende wurde die Schule im April 1945 geschlossen zur Inhaltsübersicht Nachkriegsjahre und sozialistische Umgestaltung 1945 1989 Am 01 Oktober 1945 wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen Viele neue Schüler kamen nach der Wiedereröffnung an die Schule Es waren u a ehemalige Schüler die 17 und 18jährig in den letzten beiden Kriegsjahren zur Wehrmacht oder als Marine und Luftwaffenhelfer eingezogen wurden Deren Notabitur erkannten viele Universitäten und Hochschulen nach dem Krieg nicht an Zu den Neuaufnahmen gehörten auch viele Jugendliche aus Flüchtlings und Vertriebenenfamilien Die ersten Nachkriegsjahre an der Schule waren damit ausgefüllt die notwendigen materiellen Voraussetzungen für einen geregelten Schulablauf zu schaffen Fehlendes Heizmaterial und der neuen Zeit entsprechende Unterrichtsmaterialien besonders für die geisteswissenschaftlichen Fächer erforderten von allen nun Verantwortlichen viel Phantasie und Organisationstalent Des Weiteren musste jegliches nazistisches und militaristisches Gedankengut aus den Lehrplänen und Schulbüchern entfernt werden Auch traten nach der politischen Überprüfung des Lehrkörpers auf Mitgliedschaft in der NSDAP diesbezüglich Veränderungen ein Einige Lehrer entfernte man umgehend aus dem Schuldienst Vorerst unterrichteten aber noch überwiegend Altlehrer mit humanistischer Ausbildung aus der Weimarer Zeit Als neuer Schulleiter wurde Herr Thiemann am 01 Oktober 1945 kommissarisch eingesetzt Am 01 Februar 1946 löste ihn Herr Erich Müller ab bevor mit Beginn des Schuljahres 1946 47 die Ernennung von Herrn Thierkopf aus Magdeburg zum neuen Direktor der Schule erfolgte Mit dem Gesetz zur Demokratisierung des Schulwesens als Bestandteil der antifaschistisch demokratischen Umgestaltung in der sowjetischen Besatzungszone setzte sich die SED das Ziel das bürgerliche Bildungsprivileg an den weiterführenden Schulen einzuschränken und vorrangig Arbeiter und Bauernkinder zu fördern Gleichzeitig begann auch die Neuordnung der Schulstrukturen Ab 1947 erfolgte der Übergang der Schülerinnen und Schüler von der Volksschule erst nach dem 8 Schuljahr in eine Schule mit Abiturausbildung Somit umfasste die seit 1945 in Oberschule Egeln umbenannte bisherige Oberrealschule nur noch die Jahrgangsstufen 9 12 Es erfolgte eine Spezialisierung in einen A und in einen B Zweig Der A Zweig setzte auf eine verstärkte Förderung der neusprachlichen Fächer Russisch Englisch und Französisch Im B Zweig standen die mathematisch naturwissenschaftlichen Fächer im Vordergrund Eine weitere Neuerung war 1952 die Einführung eines Zentralabiturs mit 5 verbindlichen schriftlichen Prüfungsfächern Der Beschluss der 2 Parteikonferenz der SED zum Aufbau der Grundlagen des Sozialismus in der DDR vom Juli 1952 hatte tiefgreifende Veränderungen auch im Bildungswesen zur Folge Der Führungsanspruch der SED setzte sich fortan immer mehr durch Dies betraf auch die FDJ Grundorganisation an der Schule die in ihren Aktivitäten in den Anfangsjahren noch eine gewisse Pluralität verzeichnete In den 70er und 80er Jahren wurde dann sogar von der SED Kreisleitung ein hauptamtlicher FDJ Sekretär an der Schule eingesetzt Als Nachfolger von Herrn Richter der 1955 an die Pädagogische Hochschule Potsdam wechselte wurde Herr Richard Müller zum neuen Direktor berufen Er leitete die Schule bis zum Jahre 1972 In dieser Zeit nahm die sozialistische Erziehung und Bildung der Schüler basierend auf den Beschlüssen von Partei und Regierung durch allseitige innerschulische und außerunterrichtliche Maßnahmen neue Züge an Die Indoktrination wurde besonders in den Fächern Staatsbürgerkunde Geschichte und Deutsch Literatur immer deutlicher sichtbar Durch die Einführung überarbeiteter zentraler Lehrpläne und neugestalteter Unterrichtsmaterialien wurden die bürgerlichen Lerninhalte und Verhaltensweisen stärker zurückgedrängt und durch sozialistische ersetzt Ende der 50er Jahre trat auch eine Zäsur in der Zusammensetzung des Lehrerkollegiums ein Durch das Ausscheiden fast aller älteren Lehrkräfte und durch die Zuweisung mehrerer junger Lehrerinnen und Lehrer die ihre Fachausbildung alle an verschiedenen Universitäten und Hochschulen der DDR auf der Grundlage neuer Lehrprogramme abgeschlossen hatten kam es diesbezüglich zu einem wesentlichen Generationswechsel 1959 erfolgte im Prozess der weiteren sozialistischen Umgestaltung eine erneute Veränderung der Schulformen in der DDR Während sich aus den 8klassigen Volksschulen bzw den seit 1956 existierenden Mittelschulen die neuen 10klassigen Polytechnischen Oberschulen POS entwickelten wurden die bisherigen Oberschulen in Erweiterte Oberschulen umstrukturiert Nach wie vor erfolgte der Übergang an die EOS nach der 8 Klasse und war auf etwa 12 der Gesamtschülerzahl eines Jahrgangs limitiert Die Unterteilung der Klassen in einen fremdsprachlichen A Zweig und einen naturwissenschaftlichen B Zweig wurde abgeschafft Die Klassenstufen 9 und 10 führte man später als Vorbereitungsklassen während die Klassenstufen 11und und 12 die eigentliche EOS bildeten Die Schule trug seit 1961 den Namen Erweiterte Oberschule Minna Faßhauer Die Verantwortlichen der Schulleitung kamen später des Öfteren in Verlegenheit wenn von Außenstehenden nach den Hintergründen der Namensverleihung gefragt wurde Im November 1990 erfolgte schließlich auf Antrag der Gesamtkonferenz die Ablegung dieses Namens Im Zuge der sozialistischen Umgestaltung des Bildungswesens in der DDR kam es auch an den EOS zur Einführung des polytechnischen Unterrichts wobei für die einzelnen Klassen 14 tägig in mehreren örtlichen Betrieben ein sogenannter Unterrichtstag in der Produktion UTP auf dem Stundenplan stand Eine weitere Neuerung war das von 1962 bis1970 an allen EOS die Abiturausbildung mit einer gleichzeitigen Berufsausbildung kombiniert wurde Einem dreiwöchigen Schulunterricht folgte anschließend jeweils eine einwöchige praktische Ausbildung in einem der größeren Industrie bzw Landwirtschaftsbetriebe im unmittelbaren Schuleinzugsbereich Dies waren konkret der VEB Industrieofenbau Egeln der VEB Hydraulik Tarthun der VEB Orbitaplast Westeregeln und das VEG Egeln Durch diese neue Form der Ausbildung erwarben die Oberschülerinnen und Oberschüler nach dem 12 Schuljahr mit der Reifeprüfung auch einen Facharbeiterabschluss Bereits ab dem Schuljahr 1969 70 wurde für die Klassenstufen 11 und 12 anstelle dieses Modells die wissenschaftlich praktische Arbeit WPA in die Stundentafel aufgenommen die 14 tägig einen Unterrichtstag in einem Betrieb vorsah Die von den Schülerinnen und Schülern anzufertigende und zu verteidigende Abschlussarbeit war bis 1991 Bestandteil des Abiturzeugnisses 1972 erfolgte die Berufung von Herrn Heinz Schümann als Nachfolger von Studienrat R Müller zum neuen Direktor Bis zur politischen Wende 1990 übte er dieses verantwortungsvolle Amt aus Mit insgesamt 18 Dienstjahren an der Spitze der Bildungsstätte kann er auf die längste Amtszeit aller bisherigen Direktoren Schulleiter in der 80jährigen Geschichte der Schule verweisen In dieser Zeit kam es 1982 durch die Abschaffung der Vorbereitungsklassen 9 und 10 zu erneuten bedeutsamen Veränderungen Trotz deutlicher Warnungen von erfahrenen Pädagogen und Wissenschaftlern ordnete das Volksbildungsministerium eine Reduzierung der Abiturausbildung bis 1990 auf die Klassenstufen 11 und 12 an Somit vollzog sich ab 1982 der Direktübergang von der POS an die EOS mit Ausnahme der Spezialschulen erst nach den Abschlussprüfungen in Klasse10 Dies bedeutete für die hiesige EOS nicht nur eine Verringerung der Gesamtschülerzahl von 250 auf 120 und damit auch der Anzahl der Klassen von 12 auf 6 sondern auch eine Verkleinerung des Lehrerkollegiums Ehemalige aus diesen Jahrzehnten bestätigten immer wieder anlässlich von Klassentreffen dass die Schule sie für ihr späteres Berufsleben geprägt hat Zu dieser Zeit hatten abgesehen von den ideologierelevanten Fächern vor allem die mathematisch naturwissenschaftlichen Bereiche einen hohen Stellenwert in der Abiturausbildung Nicht verschwiegen werden darf die intensive Arbeit der FDJ und GST Grundorganisation die jahrzehntelang zum festen Bestandteil der ideologischen Erziehung an jeder EOS gehörte Diese höheren Schulen sollten in vielfacher Hinsicht nach dem Willen der damals Herrschenden eine Art Kaderschmiede verkörpern Besonders traf dies für die Sicherung der militärischen Nachwuchsgewinnung der NVA zu Trotzdem wurde den Schülerinnen und Schülern in dieser Zeit auch eine breite Vielfalt von sportlichen musischen und künstlerischen Entfaltungsmöglichkeiten außerhalb des Unterricht angeboten Die Mitarbeit im Schulchor unter der Leitung von Frau Sander oder in einer Kunst AG geleitet von Herrn Hottelmann hatte Tradition an der Schule Auf sportlichem Gebiet ist noch vielen Ehemaligen das große Engagement des Sportlehrers Hans Winter der über zwei Jahrzehnte Leiter des Trainingzentrum Volleyball war in guter Erinnerung In den 70er und 80er Jahren wurde die EOS Egeln und damit auch die Stadt im Bezirks und im Republikmaßstab als Volleyballhochburg durch vielfache Erfolge u a bei Kinder und Jugendspartakiaden besonders im Bereich der weiblichen Jugend bekannt Von 1950 bis 1992 verfügte die Schule über ein eigenes Schülerheim mit 2 Gebäuden in der Meisterstraße unmittelbar angrenzend an das heutige Schulgebäude II am Pestalozziplatz Dieses modern eingerichtete Internat bedeutete in diesen 4 Jahrzehnten seines Bestehens mit der eigenen Küche besonders für viele Schülerinnen und Schüler aus dem Altkreis Wanzleben die in Egeln ihr Abitur erwarben eine zweite Heimstatt Langjähriger Leiter dieses Internats war bis zu dessen Auflösung Herr Rudolf Frank Der Wegfall von staatlichen Subventionen nach der Wiedervereinigung und vor allem der Bau eines neuen Gymnasiums in Wanzleben führten Anfang der 90er Jahre zur endgültigen Schließung dieser schulischen Einrichtung Seit nunmehr 30 Jahren besteht eine enge Schulpartnerschaft zum Gymnasium Svitavy in der Tschechischen Republik 1975 wurden unter dem Direktor Herrn Schümann zuerst auf der Basis sportlicher Vergleichskämpfe die freundschaftlichen Beziehungen aufgenommen Mit Stolz können wir feststellen dass sich diese anfänglich zum Teil verordnete Freundschaft auch nach der politischen Wende durch beide Seiten zu einer engen Schulpartnerschaft auf den verschiedensten Gebieten entwickelte zur Inhaltsübersicht Die Schulentwicklung seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1991 Die wechselvolle Geschichte der Schule in den 8 Jahrzehnten ihres Bestehens erreichte in den Jahren 1990 und 1991 einen allseitigen Umbruch Der nach dem Fall der Berliner Mauer im Herbst 1989 einsetzende Demokratisierungsprozess im Bildungswesen vollzog sich an der hiesigen Schule nur sehr zögernd Mit der Auflösung der Schulpartei und der FDJ Grundorganisation beschleunigte sich der Wandlungsprozess vom sozialistischen Zentralismus zum demokratischen Pluralismus Alles gleichzeitig im Bildungswesen zu ändern konnte aus mehreren Gründen nicht sofort realisiert werden Nach der Streichung des Faches Staatsbürgerkunde ab dem 2 Schulhalbjahr 1989 90 aus der Stundentafel wurden zuerst solche Belastungen endgültig aus dem Schulalltag verbannt wie die Abrechnung der Abiturergebnisse nach den Prädikaten gut und besser die straffe Durchführung des Parteilehrjahres und des FDJ Studienjahres mit der Abzeichenprüfung Für gutes Wissen sowie die Werbung für militärische Berufe Gravierende strukturell organisatorische inhaltliche und personelle Veränderungen brachte das am 01 September 1990 beginnende Übergangsschuljahr Die gesamte bisherige Schulleitung der EOS war mit dem Ende des Schuljahres 1989 90 zurückgetreten Durch die Wahl und die vorläufigen Ernennung eines neuen Schulleiters dessen endgültige Bestallung durch das Kultusministerium 1993 erfolgte konnte mit Unterstützung des Lehrerkollegiums der demokratische Umgestaltungsprozess zügig in Angriff genommen Bevor die neue Landesregierung das bisherige Einheitsschulsystem aus der DDR Zeit durch ein gegliedertes Schulsystem ablöste wurde mit der umgehenden Einrichtung von Leistungsklassen 9 und 10 an den EOS die seit 1982 verordnete zweijährige Abiturausbildung überwunden Die Eltern erhielten erstmals das Recht selbst über den Zugang zur Abiturausbildung ihrer Kinder zu entscheiden vorausgesetzt diese verfügen über die notwendigen Leistungsvoraussetzungen Durch die nun wieder aus den Schuljahrgängen 9 12 vorübergehend bestehende EOS erhöhte sich die Schülerzahl umgehend von 110 auf 252 Mit dem Zugang von neuen Kolleginnen und Kollegen aus den POS wuchs auch das Lehrerkollegium welches sich seit den 60er Jahren personell im Kern nur geringfügig geändert hatte zahlenmäßig an Der 31 August 1991 bedeutete den Beginn eines neues Kapitels in der Schulgeschichte Im Rahmen des 1050jährigen Stadtjubiläums wurde in einer würdigen Feierstunde das Gymnasium Egeln eröffnet Der nun mögliche Übergang nach dem 4 Schuljahr in diese neugeschaffene Schulform führte

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  • Gymnasium Egeln :: Daten & Fakten >> Lageplan
    Sitemap Kontakt Impressum Daten Fakten Lageplan Aktuelles Daten Fakten Allgemeines Historie Lageplan Schüler Eltern Fachbereiche Oberstufe Förderverein Termine Berichte Schulprofil Chöre Downloads Copyright 2004 by Gymnasium Egeln

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  • Gymnasium Egeln :: Schüler & Eltern >> Elternrat
    Schulprofil Chöre Downloads Gewählte Elternvertreter 2013 2014 Elternvertreter Schuljahr 2013 2014 Klasse Elternsprecher 6 1 Anja Krüger 6 2 Nicole Gallinat 7 Steffi Moldenhauer 8 1 Doreen Rudloff 8 2 Ines Trage 10 1 Jürgen Günther 10 2 Carmen Hohmann

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  • Gymnasium Egeln :: Schüler & Eltern >> Gesamtkonferenz
    Kontakt Impressum Schüler Eltern Gesamtkonferenz Aktuelles Daten Fakten Schüler Eltern Elternrat Gesamtkonferenz Schülerrat Fachbereiche Oberstufe Förderverein Termine Berichte Schulprofil Chöre Downloads Mitglieder der Gesamtkonferenz 2011 2012 Copyright 2004 by Gymnasium

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  • Gymnasium Egeln :: Schüler & Eltern >> Schülerrat
    Berichte Schulprofil Chöre Downloads Gewählte Schülervertretung 2013 2014 Gewählte Schülervertretung 2013 2014 Klasse Klassensprecher Stellvertreter 6 1 Amely Wolf Joscha Bergander 6 2 Johann Boos Amelie Gallinat 7 Ramon Lange Luisa Schäfer 8 1 Jannis Gallinat Lena Siegert 8 2 Steffen Trage Alicia Ihl 10 1 Julia Frank Nick Knopp 10 2 Josefin Köhnke Lars Gareis 11 1 Theresia Wöbke Robert König 11 2 Monique Fischer Luisa Meyer 12 1

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  • Gymnasium Egeln :: Fachbereiche >> Biologie
    beobachten zu beschreiben und zweckmäßig darzustellen zu vermitteln Wir üben das sprachlich richtige Darstellen von Kenntnissen und die Verwendung der Fachtermini Die Schüler erlernen das Durchführen Protokollieren und Auswerten einfacher biologischer Experimente und Untersuchungen unter Anleitung Sie werden befähigt Vergleiche und Zuordnungen nach vorgegebenen Merkmalen zunehmend selbständig auszuführen In den Klassenstufen 5 und 6 erhalten die Schüler Einblick in die Vielfalt der Arten und deren unterschiedliche Merkmale sollen aber auch Einsicht in Gemeinsamkeiten der Lebewesen haben In den Klassenstufen 7 bis 10 werden fundierte Voraussetzungen für die Einführungs und Qualifikationsphase geschaffen Folgende grundlegende Inhalte werden betrachtet Lebewesen bestehen aus Zellen Stoff und Energiewechsel des Menschen Immunsystem Informationsverarbeitung beim Menschen Entwicklung und Sexualität Beziehungen der Organismen im Ökosystem sowie Genetik und Evolution Außerdem werden die Schüler in grundlegende Arbeitstechniken und Methoden eingeführt besonders auch in solche die in allen Naturwissenschaften angewandt werden Dabei können uns unsere Lichtmikroskope Gebäude I sowie das Labor unseres Gymnasiums hilfreich sein Die Schuljahrgänge 11 und 12 Qualifikationsphase erfahren besondere Beachtung Zum Teil in der Mittelstufe erworbene Kenntnisse z B aus der klassischen Genetik und der Cytologie werden vertieft und erweitert Unter anderem gewinnen Schüler der Kursstufe Vorstellungen über biokatalytische Steuerrungen von Stoffwechselprozessen und erkennen dass Leben

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