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  • Günter Bartsch | Seite 6
    der größten Einfallstore für Lohndrücker war der Wegfall der Begrenzung der Überlassungsdauer Unternehmen gründeten eigene Zeitarbeitsfirmen und verliehen Arbeitnehmer an sich selbst Blanker Hohn ist der im Gesetz vorgesehene Gleichbehandlungsgrundsatz der die gleiche Bezahlung und Behandlung wie im Entleihbetrieb vorsieht Denn das Prinzip Equal Pay und Equal Treatment lässt sich ganz legal aushebeln Mit eigenen Zeitarbeits Tarifverträgen Die schlechtere Behandlung und Vergütung der Leiharbeitnehmer ist deshalb zum Regelfall geworden Erfreulicherweise hat das Berliner Landesarbeitsgericht LAG jetzt in zweiter Instanz entschieden dass nicht jede Pseudo Gewerkschaft einen Tarifvertrag abschließen kann Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen CGZP ist demnach nicht tariffähig Nun ließe sich von Lobbyisten Seite natürlich einiges gegen die Entscheidung vorbringen Der Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister AMP geht die Sache dagegen mit schlichter Hetze gegen Equal Pay an Mit der heutigen Entscheidung ist der DGB seinem grundsätzlichem Ziel Equal Pay in der Zeitarbeit durchzusetzen verdammt nahe gekommen Damit ist klar benannt welchem Zweck die sogenannten Christlichen Gewerkschaften dienen Den Lohn zu drücken Weiter heißt es in der AMP Pressemitteilung Folgt man dem LAG müssten alle Personaldienstleister Equal Pay zahlen was im Bereich der Niedrigqualifizierten zum Wegfall von schätzungsweise 100 000 Arbeitsplätzen führen würde so Mumme Zeitarbeit würde sich mit einem Schlag derart verteuern dass die meisten Kundenunternehmen diese Dienstleistung gar nicht mehr bezahlen könnten Na klar wird da mancher sagen Wer schlecht ausgebildet ist verdient eben auch weniger Aber das ist natürlich Unsinn denn es geht bei Equal Pay ja lediglich darum dass den Leiharbeitern so viel bezahlt wird wie vergleichbaren Arbeitnehmern im Entleihbetrieb Geschieht das nicht ist es vor allem eines Ungerecht Und natürlich sprechen die Zeitarbeits Lobbyisten nicht davon wie viele anständige Arbeitsplätze in den vergangenen Jahren durch Niedriglohnjobs ersetzt wurden und zwar des Profits wegen Festangestellte wurden zum Beispiel bei Bayer Schering durch schlechter bezahlte Leiharbeiter ersetzt wie in der WDR Reportage Leiharbeit undercover 2008 zu erfahren war Wohlgemerkt Es geht hier um einen Konzern der kürzlich mit einem Gewinn von 6 9 Milliarden Euro das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte feierte Die hohen Gewinne ermöglicht indirekt auch der Steuerzahler der vielen Leiharbeitern ihr Einkommen aufstocken muss weil deren Lohn zum Leben nicht ausreicht Die Zeitarbeit wird hochgelobt weil sie seit ihrer Liberalisierung angeblich hunderttausende Arbeitsplätze geschaffen hat Eine Studie der Friedrich Ebert Stiftung mit dem Titel Fehl Entwicklungen in der Zeitarbeit 2008 bezweifelt dies Schließlich wisse niemand wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt hätte wenn es keine Zeitarbeit gäbe oder sie nicht so deutlich dereguliert worden wäre Eine Untersuchung zur Niedriglohnbeschäftigung habe aber gezeigt dass die Zunahme an Niedriglohnjobs auch auf die wachsende Bedeutung der Zeitarbeit zurückzuführen ist Mindestlöhne für Zeitarbeiter werden das Problem nicht lösen Das kann nur durch die Wiedereinführung der Höchstgrenze für die Arbeitnehmerüberlassung und die ausnahmslose Umsetzung des Gleichbehandlungsprinzips geschehen Noch besser aber durch die Abschaffung jeglicher Leiharbeit 8 Dezember 2009 12 37 Internet Ausstellung zum Konzentrationslager Oranienburg eröffnet Nach jahrelanger Arbeit haben wir jetzt die Internet Ausstellung über politische Häftlinge des KZ Oranienburg eröffnen können Ich war als Student beteiligt und u a für die technische Umsetzung zuständig 8 Dezember 2009 12 34 Kommentare Berlinpolis Ein Fehler aber viele fehlende Fakten Ausgerechnet Berlinpolis lud heute zu einer Diskussion über die Grauzonen des Lobbyismus also jener Thinktank der mit verdeckter PR für Bahn und Biosprit Schlagzeilen machte Für die Lobbykritiker unter den Diskutanten besonders Hans Martin Tillack vom stern und Ulrich Müller von Lobbycontrol war die Teilnahme natürlich mit dem Risiko verbunden Berlinpolis durch ihre Anwesenheit wieder zu mehr Legitimität zu verhelfen Wer aber dachte Berlinpolis Chef Daniel Dettling könnte sein Image mit der Veranstaltung wieder restlos aufpolieren sah sich getäuscht Dafür stellten die Teilnehmer zu viele kritische Fragen und Dettling ließ zu viele unbeantwortet Immerhin räumte er ein einen Fehler gemacht zu haben allerdings schob er den Schwarzen Peter auch gleich wieder anderen zu Laut Dettling zeigen Beispiele wie die Teilprivatisierung der Bahn und der Bau klimafreundlicher Kohlekraftwerke dass weder Politik noch Wirtschaft alleine in der Lage seien eine öffentliche Aufklärung zu leisten Die Angst der politischen und wirtschaftlichen Akteure sei Ursache und Folge gesellschaftlicher Gegenkräfte die auf Alarmismus Emotionalisierung auf einen Mix von Skandalisierung Moralisierung und Personalisierung setzten und damit kämen diese Kräfte gerade in den Medien sehr gut an So lange Politik und Wirtschaft im Schulterschluss mit Kräften aus der Gesellschaft diese Art von Angststarre nicht überwinden haben es die Gegenkräfte recht leicht einzelne Vorhaben und Projekte auszuhebeln oder sie zu verhindern Aber nicht nur sie auch PR Agenturen und Lobbyisten haben es leicht aus dieser Angststarre Kapital zu schlagen mit sogenannter verdeckter PR oder schlechter PR lässt sich mehr Geld verdienen als mit nachhaltiger und transparenter Politikberatung Mir ist nicht ganz klar geworden welche Gegenkräfte Dettling da meint Womöglich Umweltverbände Oder Bürgerinitiativen Jedenfalls ist Berlinpolis wenn man Dettlings Worten weiter folgt quasi Opfer dieser Angststarre geworden Das haben wir selbst 2007 und Anfang 2008 erlebt Die Fälle Bahn und Biosprit sind ja heute auch Hintergrund dieser Einladung Die damaligen Auftraggeber wir selbst waren Subauftragnehmer dieser Projekte hatten kein Vertrauen in ihre eigene Kommunikation und Argumentation Die beiden Fälle waren für uns jedenfalls ein Fehler Wir haben uns recht schnell wie Sie wissen von zwei verantwortlichen Gesellschaftern getrennt lange bevor diese Fälle durch Lobbycontrol und den Deutschen Rat für Public Relations veröffentlicht worden sind Cut Das hört sich beinahe so an als ob Dettling selbst mit Sache gar nichts zu tun hätte Das ist natürlich Quatsch Im Interview mit Jan Eggers von HR Info hat Dettling mehrmals geleugnet überhaupt einen Auftrag zu haben Zur Erinnerung ein paar Ausschnitte Eggers Jetzt mal ganz direkt gefragt Gehört die Bahn AG zu Ihren Auftraggebern Dettling Nein Eggers Also Da steht kein Auftraggeber dahinter Dettling Da steckt kein Auftraggeber dahinter nein Eggers Auch nicht hinter der Seite Zukunft mobil die Sie betreiben Dettling Auch nicht dahinter Eggers Auf den Punkt gebracht Sind Sie Bahn Lobbyisten Dettling Das sind wir nicht Wir sind Zukunftslobbyisten und stehen dem Thema Privatisierung Globalisierung sehr offen und positiv gegenüber Eggers Und bekommen von der Bahn und vom Verkehrsministerium

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  • Günter Bartsch | Notizen
    der größten Einfallstore für Lohndrücker war der Wegfall der Begrenzung der Überlassungsdauer Unternehmen gründeten eigene Zeitarbeitsfirmen und verliehen Arbeitnehmer an sich selbst Blanker Hohn ist der im Gesetz vorgesehene Gleichbehandlungsgrundsatz der die gleiche Bezahlung und Behandlung wie im Entleihbetrieb vorsieht Denn das Prinzip Equal Pay und Equal Treatment lässt sich ganz legal aushebeln Mit eigenen Zeitarbeits Tarifverträgen Die schlechtere Behandlung und Vergütung der Leiharbeitnehmer ist deshalb zum Regelfall geworden Erfreulicherweise hat das Berliner Landesarbeitsgericht LAG jetzt in zweiter Instanz entschieden dass nicht jede Pseudo Gewerkschaft einen Tarifvertrag abschließen kann Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen CGZP ist demnach nicht tariffähig Nun ließe sich von Lobbyisten Seite natürlich einiges gegen die Entscheidung vorbringen Der Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister AMP geht die Sache dagegen mit schlichter Hetze gegen Equal Pay an Mit der heutigen Entscheidung ist der DGB seinem grundsätzlichem Ziel Equal Pay in der Zeitarbeit durchzusetzen verdammt nahe gekommen Damit ist klar benannt welchem Zweck die sogenannten Christlichen Gewerkschaften dienen Den Lohn zu drücken Weiter heißt es in der AMP Pressemitteilung Folgt man dem LAG müssten alle Personaldienstleister Equal Pay zahlen was im Bereich der Niedrigqualifizierten zum Wegfall von schätzungsweise 100 000 Arbeitsplätzen führen würde so Mumme Zeitarbeit würde sich mit einem Schlag derart verteuern dass die meisten Kundenunternehmen diese Dienstleistung gar nicht mehr bezahlen könnten Na klar wird da mancher sagen Wer schlecht ausgebildet ist verdient eben auch weniger Aber das ist natürlich Unsinn denn es geht bei Equal Pay ja lediglich darum dass den Leiharbeitern so viel bezahlt wird wie vergleichbaren Arbeitnehmern im Entleihbetrieb Geschieht das nicht ist es vor allem eines Ungerecht Und natürlich sprechen die Zeitarbeits Lobbyisten nicht davon wie viele anständige Arbeitsplätze in den vergangenen Jahren durch Niedriglohnjobs ersetzt wurden und zwar des Profits wegen Festangestellte wurden zum Beispiel bei Bayer Schering durch schlechter bezahlte Leiharbeiter ersetzt wie in der WDR Reportage Leiharbeit undercover 2008 zu erfahren war Wohlgemerkt Es geht hier um einen Konzern der kürzlich mit einem Gewinn von 6 9 Milliarden Euro das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte feierte Die hohen Gewinne ermöglicht indirekt auch der Steuerzahler der vielen Leiharbeitern ihr Einkommen aufstocken muss weil deren Lohn zum Leben nicht ausreicht Die Zeitarbeit wird hochgelobt weil sie seit ihrer Liberalisierung angeblich hunderttausende Arbeitsplätze geschaffen hat Eine Studie der Friedrich Ebert Stiftung mit dem Titel Fehl Entwicklungen in der Zeitarbeit 2008 bezweifelt dies Schließlich wisse niemand wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt hätte wenn es keine Zeitarbeit gäbe oder sie nicht so deutlich dereguliert worden wäre Eine Untersuchung zur Niedriglohnbeschäftigung habe aber gezeigt dass die Zunahme an Niedriglohnjobs auch auf die wachsende Bedeutung der Zeitarbeit zurückzuführen ist Mindestlöhne für Zeitarbeiter werden das Problem nicht lösen Das kann nur durch die Wiedereinführung der Höchstgrenze für die Arbeitnehmerüberlassung und die ausnahmslose Umsetzung des Gleichbehandlungsprinzips geschehen Noch besser aber durch die Abschaffung jeglicher Leiharbeit 8 Dezember 2009 12 37 Internet Ausstellung zum Konzentrationslager Oranienburg eröffnet Nach jahrelanger Arbeit haben wir jetzt die Internet Ausstellung über politische Häftlinge des KZ Oranienburg eröffnen können Ich war als Student beteiligt und u a für die technische Umsetzung zuständig 8 Dezember 2009 12 34 Kommentare Berlinpolis Ein Fehler aber viele fehlende Fakten Ausgerechnet Berlinpolis lud heute zu einer Diskussion über die Grauzonen des Lobbyismus also jener Thinktank der mit verdeckter PR für Bahn und Biosprit Schlagzeilen machte Für die Lobbykritiker unter den Diskutanten besonders Hans Martin Tillack vom stern und Ulrich Müller von Lobbycontrol war die Teilnahme natürlich mit dem Risiko verbunden Berlinpolis durch ihre Anwesenheit wieder zu mehr Legitimität zu verhelfen Wer aber dachte Berlinpolis Chef Daniel Dettling könnte sein Image mit der Veranstaltung wieder restlos aufpolieren sah sich getäuscht Dafür stellten die Teilnehmer zu viele kritische Fragen und Dettling ließ zu viele unbeantwortet Immerhin räumte er ein einen Fehler gemacht zu haben allerdings schob er den Schwarzen Peter auch gleich wieder anderen zu Laut Dettling zeigen Beispiele wie die Teilprivatisierung der Bahn und der Bau klimafreundlicher Kohlekraftwerke dass weder Politik noch Wirtschaft alleine in der Lage seien eine öffentliche Aufklärung zu leisten Die Angst der politischen und wirtschaftlichen Akteure sei Ursache und Folge gesellschaftlicher Gegenkräfte die auf Alarmismus Emotionalisierung auf einen Mix von Skandalisierung Moralisierung und Personalisierung setzten und damit kämen diese Kräfte gerade in den Medien sehr gut an So lange Politik und Wirtschaft im Schulterschluss mit Kräften aus der Gesellschaft diese Art von Angststarre nicht überwinden haben es die Gegenkräfte recht leicht einzelne Vorhaben und Projekte auszuhebeln oder sie zu verhindern Aber nicht nur sie auch PR Agenturen und Lobbyisten haben es leicht aus dieser Angststarre Kapital zu schlagen mit sogenannter verdeckter PR oder schlechter PR lässt sich mehr Geld verdienen als mit nachhaltiger und transparenter Politikberatung Mir ist nicht ganz klar geworden welche Gegenkräfte Dettling da meint Womöglich Umweltverbände Oder Bürgerinitiativen Jedenfalls ist Berlinpolis wenn man Dettlings Worten weiter folgt quasi Opfer dieser Angststarre geworden Das haben wir selbst 2007 und Anfang 2008 erlebt Die Fälle Bahn und Biosprit sind ja heute auch Hintergrund dieser Einladung Die damaligen Auftraggeber wir selbst waren Subauftragnehmer dieser Projekte hatten kein Vertrauen in ihre eigene Kommunikation und Argumentation Die beiden Fälle waren für uns jedenfalls ein Fehler Wir haben uns recht schnell wie Sie wissen von zwei verantwortlichen Gesellschaftern getrennt lange bevor diese Fälle durch Lobbycontrol und den Deutschen Rat für Public Relations veröffentlicht worden sind Cut Das hört sich beinahe so an als ob Dettling selbst mit Sache gar nichts zu tun hätte Das ist natürlich Quatsch Im Interview mit Jan Eggers von HR Info hat Dettling mehrmals geleugnet überhaupt einen Auftrag zu haben Zur Erinnerung ein paar Ausschnitte Eggers Jetzt mal ganz direkt gefragt Gehört die Bahn AG zu Ihren Auftraggebern Dettling Nein Eggers Also Da steht kein Auftraggeber dahinter Dettling Da steckt kein Auftraggeber dahinter nein Eggers Auch nicht hinter der Seite Zukunft mobil die Sie betreiben Dettling Auch nicht dahinter Eggers Auf den Punkt gebracht Sind Sie Bahn Lobbyisten Dettling Das sind wir nicht Wir sind Zukunftslobbyisten und stehen dem Thema Privatisierung Globalisierung sehr offen und positiv gegenüber Eggers Und bekommen von der Bahn und vom Verkehrsministerium

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  • Günter Bartsch | Leiharbeit, um den Lohn zu drücken - was ist daran ungewöhnlich?
    dort Beschäftigten an die eigene Redaktion auszuleihen Tarifverträge gelten für die Leiharbeiter nicht der Verlag spart sich also jede Menge Geld Der DJV führt eine Liste welche Verlage den Tarif umgehen Hier ein paar Argumente gegen Leiharbeit Nachtrag 13 1 09 Der FDP Abgeordnete Kolb teilte mir auf Anfrage mit dass sich im Kern an der Gesetzgebung nichts ändern soll Die rot grüne Regierung hat 2003 die Bedingungen für Zeitarbeit erheblich gelockert indem sie erlaubte vom Grundsatz gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit abzuweichen wenn Leiharbeitsfirmen ihre Mitarbeiter nach einem tarifvertraglichen Lohn bezahlen Daran wollen wir auch in Zukunft festhalten Missbrauchen Unternehmen jedoch die Regelungen der Arbeitübernehmerüberlassung zum Zwecke des Lohndumpings so ist dies nicht hinzunehmen Die FDP will die Zeitarbeit als wichtiges arbeitsmarktpolitisches Instrument erhalten Gerade deswegen gehen wir entschieden gegen Missbrauch vor Welche Maßnahmen zu ergreifen sind um weiteren Missbrauch bei der Arbeitnehmerüberlassung zu verhindern muss jetzt geprüft werden Dabei ist darauf zu achten dass wichtige positive arbeitsmarktpolitische Effekte der Zeitarbeit nicht beeinträchtigt werden Leiharbeitsfirmen werden sich also auch in Zukunft über das Equal Pay Prinzip hinwegsetzen können Die FDP hält damit an einer Politik fest dank der Menschen für die gleiche Arbeit im selben Betrieb unterschiedlich bezahlt und

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  • Günter Bartsch | Rezept zum "Reichweite runterfahren": Bezahlinhalte
    und unseren Inserenten schenken Und das ist ein hoher Preis den sie da bezahlen Die Abonnenentengebühr reicht für Druckerschwärzer für Papier und für den Postboten Die Redaktion war immer rein durch die Werbung finanziert Jetzt im Online brauche ich kein Papier keinen Postenboten und keine Druckerschwärze Der Nutzer macht das selber und trägt dafür die Kosten Also stehen die Informationen kostenlos zur Verfügung so wie es auf dem Datenträger Papier immer schon war Wir sollten die Leute die uns ihre Zeit schenken nicht abweisen und sagen In Zukunft darfst Du Deine Zeit nur investieren wenn Du dafür noch Geld bezahlst Unsere Reichweitenzuwächse online sind wesentlich größer als die Verluste auf Papier In der Schweiz haben die Zeitungen in der gegenwärtigen Krise zwischen 20 und 30 Prozent Rückgang Die Jungfrau Zeitung hat im Moment Stand Ende November ein halbes Prozent Rückgang Grund ist dass wir unsere Anzeigen zu einem Fixpreis multimedial verkaufen Wenn wir jetzt mit Bezahlcontent anfangen dann schwächen wir zwei Kanäle nämlich Web und Mobile Und das hätte dramatische Auswirkungen auf die Werbeerträge Ich begreife nicht dass sich Verleger so viele Gedanken darüber machen wie sie die Reichweite runterfahren Aufmerksamkeit rausschmeißen und Kunden verlieren können 7 Januar 2010 12

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  • Günter Bartsch | Harald Schmidt kritisiert Töpperwiens Lehmann-Stalking
    Rolf Töpperwiens auf Jens Lehmann kritisiert 2 Januar 2010 10 57 Kommentare Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen Tweets von guebartsch Neueste Artikel Hudeljournalismus Putin und die Deutsche Schule Moskau 14 000 Mark Schulgeld Betreff Presseanfrage Wikipedia Warum der Führerschein Fragenkatalog nicht online ist weiß ich leider nicht Distanz halten in Gaza Neueste Kommentare Günter Bartsch Hermann Scheer Es schlägt die Stunde der Scharlatane sabbeljan Hermann Scheer Es schlägt die Stunde

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  • Günter Bartsch | Wird Pharma-Kritiker Sawicki geschasst?
    Medikamente aufklärt Dass Sawicki nun abgelöst werden soll deutet Attac als Klientelpolitik im Interesse der Pharmakonzerne Mehrere Zeitungen berichteten darunter taz Berlin will Pharmakritiker loswerden FAZ Immer Ärger mit dem Pillen Prüfer FR Stoppt Berlin den Pharmaschreck 16 Dezember 2009 17 54 Kommentare Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen Tweets von guebartsch Neueste Artikel Hudeljournalismus Putin und die Deutsche Schule Moskau 14 000 Mark Schulgeld Betreff Presseanfrage Wikipedia Warum der Führerschein

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  • Günter Bartsch | „Die PR-Firma aus der Hölle”: Burson-Marsteller
    awesome AIG secretly is Im zweiten Teil des Ausschnitts erwähnt Maddow das von AIG beauftragte PR Unternehmen Burson Marsteller und seine Kundschaft zum Beispiel Blackwater heute Xe nachdem Mitarbeiter des privaten Militär Unternehmens 17 irakische Zivilisten in Bagdad umgebracht hatte Babcock Wilcox nach der Kernschmelze des von der Firma gebauten Atomkraftwerks Three Mile Island Union Carbide nach dessen Chemie Katastrophe im indischen Bhopal Der rumänische Diktator Nicolae Ceaușescu Die Militär Junta die 1976 die argentinische Regierung stürzte Die Regierung von Indonesien angeklagt wegen Völkermords in Ost Timor Die Regierung von Nigeria angeklagt wegen Völkermords in Biafra Die Regierung von Kolumbien trying to make all those dead union organizers not get in the way of a new trade deal Maddow fasst zusammen When evil needs public relations evil has Burson Marsteller on speed dial It s not enough to merely bring down the world financial system and saddle us with having to save you Now you also have to saddle of us with the knowledge that we re paying the PR firm from hell Kurz darauf behauptete Burson Marsteller Chef Mark Penn in einem Schreiben an seine Mitarbeiter dass die PR Firma für viele der von Maddow genannten Kunden nicht mehr arbeite Was Maddow in einer späteren Sendung aufgriff siehe auch Transkript Penn behauptete also Burson Marsteller habe nie Geld von Blackwater erhalten We never took a dime from Blackwater Maddow hatte die Information dass Burson Marsteller für Blackwater arbeitete aber von einem Sprecher der Firma selbst Dieser hatte 2007 mitgeteilt dass BKSH heute Prime Policy Group also eine Tochterfirma von Burson Marsteller Blackwater dabei half sich auf eine bevorstehende Anhörung vor dem Kongress vorzubereiten siehe etwa bei Wired Wenn beides stimmt rätselt Maddow am Schluss des Beitrags dann kann das eigentlich nur eines bedeuten Is it possible that Burson Marsteller

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  • Günter Bartsch | Lobbycontrol greift Direktmarketing-Recherchen auf
    eines Auftrags von ProDialog entstanden sei aber nicht selbst Teil des Auftrags gewesen sei In Dettlings Reaktion auf meine Anfrage hörte sich das noch anders an Die genannte Website wurde weder von ProDialog beauftragt noch bezahlt Ganz so einfach war es offenbar doch nicht 9 Dezember 2009 16 37 Kommentare Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen Tweets von guebartsch Neueste Artikel Hudeljournalismus Putin und die Deutsche Schule Moskau 14 000 Mark

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