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  • Gletscherschmelze - Gletscher und Wissenschaft
    Gletschers Der Massenverlust an Eis wird als Ablation bezeichnet Der Zuwachs durch Schneefall Lawinen gefrorenen Regen oder Treibschnee ist die Akkumulation Ablation und Akkumulation bestimmen den Massenhaushalt des Gletschers Ist die Akkumulation größer als die Ablation vergrößert sich die Masse die Massenbilanz ist positiv Für die positive Massenbilanz bei welcher der Gletscher mindestens seine Größe hält ist vor allem die Witterung der Abschmelzperiode wichtig In der Regel führen kühle und niederschlagsreiche Sommer zu einem Massenzuwachs q20 Ein Gletscher verliert ständig an Masse Ein Gletscher beim Kalben Beim Verdunsten der Sublimation verliert der Gletscher Eis indem dieses direkt vom festen in den gasförmigen übergeht Gletscher tauen nicht nur durch exogene äußere Einwirkung bei Sonnen oder Wärmeeinstrahlung sondern auch endogen innere Kräfte nämlich durch die Last und den Druck der Eismassen der den Schmelzpunkt des Eises am Gletscherfuß verringert Schmelzwasser fließt deswegen nicht nur an der Oberfläche ab sondern auch subglazial unter dem Gletscher hindurch bis zur Gletscherzunge Auch das so genannte Kalben der Gletscher die ins Meer münden und bei denen das Schelfeis in Brocken abbricht und als Eisberg im Meer treibt verringert die Gletschermasse Besonders gefährdet sind die Gletscher auf Hochplateaus im Gebirge Der Wind weht dort so viel Schnee weg dass sich dort nur schlecht Schnee ansammeln und daraus Gletschereis entstehen kann Erst wenn durch diesen Verlust die Massenbilanz dauerhaft negativ ist kann jedoch von einer Gletscherschmelze einem Abschmelzen des Gletschers gesprochen werden q30 Gletscherschmelze durch Ruß und Staub Verunreinigtes Eis fördert die Gletscherschmelze da es weniger Sonnenlicht reflektiert Hierfür könnte ein weiterer wichtiger Faktor die Verschmutzung des Gletschereises mit schwarzem Ruß und Staub sein also mit all dem was Industrie oder Privathaushalte verfeuern Die schwarzen Partikel spielen deswegen eine große Rolle weil so verunreinigtes Eis weniger Sonnenlicht reflektiert Gletscher reflektieren normalerweise große Teile des Sonnenlichts nahezu 90 Prozent

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  • Entstehung von Gletschern - Gletscher und Wissenschaft
    sich die zarten Verästelungen der Schneeflocken Ausbuchtungen oder Zacken werden geglättet Diese Veränderung oder Metamorphose beginnt schon wenn der Schnee auf dem Boden liegt sich setzt und verstärkt sich unter Druck wenn immer mehr Schnee auf dem darunter liegenden Schnee lastet Die Metamorphose bedeutet letztlich also eine Verdichtung des Schnees das Volumen verringert sich und die Dichte nimmt zu Dichte von Neuschnee Altschnee Firn Daher ist die Schnee Metamorphose direkt ablesbar anhand der Dichte gemessen in Kilogramm pro Kubikmeter kg m² Hat trockener Pulverschnee noch eine Dichte von 30 50 und feuchter Neuschnee eine von 100 200 so weist trockener Altschnee schon eine Dichte von 200 400 auf feuchter Altschnee von 300 500 In diesen Wandlungsvorgängen verringern sich die Poren im Schnee um 60 Prozent bis schließlich aus der immer mehr verdichteten Schneedecke der so genannte Firn oder Firnschnee mit einer Dichte von 500 800 entsteht das heißt mehrjähriger verharschter Altschnee Firn althochdeutsch für vorjährig alt Schneeform Schneedichte kg m² trockener Pulverschnee 30 50 feuchter Neuschnee 100 200 trockener Altschnee 200 400 feuchter Altschnee 300 500 Firnschnee 500 850 Gletschereis mehr als 900 Beim Wasser hängt die Dichte wie auch bei anderen Stoffen nicht nur ab vom Druck sondern auch von der Temperatur Reicht die Sonne im Sommer nicht aus um den Altschnee vollständig wegzuschmelzen ist bereits der erste Schritt für die Gletscher Entstehung gegeben Schmelzmetamorphose Sinterung Rekristallisation Sublimation Zudem beschleunigt aber eine höhere Temperatur die Verdichtung bei der Schnee Metamorphose Besonders macht sich das bei einer Temperatur rund um die 0 C bemerkbar bei der Tau und Schmelzvorgänge in Gang gesetzt werden beides integrale Bestandteile der Gletscherbildung Teile des Schnees schmelzen und werden flüssig Dieses Wasser füllt dann die Schnee Poren und gefriert wenn die Temperaturen sinken mit der Folge dass die Schneedichte weiter zunimmt Schmelzmetamorphose In einem als

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  • Gletscher und Eis: Ewig und vergänglich.
    eine mystische Symphonie der bizarren Formen Gigantismus und Vergänglichkeit Gestaltung und Vergang all dies wird im Bildband Gletscher und Eis Ewig und vergänglich thematisiert Das Wechselspiel von imposanten Eisgewölben gigantischen Zapfen und erstarrten Wasserfällen steht im Kontrast zu den Symbolen für die Vergänglichkeit der Naturgewalten schäumendes Schmelzwasser und ablaufende Strudel ernüchtern den Betrachter ohne jedoch ihre eigene Faszination zu verlieren Larit führt den Betrachter in die Welt der Gletscher des

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  • Gletscher der Alpen von Jürg Alean | Gletscher-Info.de
    Alpen informieren möchte dem empfehlen wir das Buch Gletscher der Alpen von Jürg Alean Ein Schwerpunkt des leicht verständlichen aber dennoch sehr informativen Buches ist die weltweit stattfindende Schmelze der Gletschermassen von der auch die Alpengletscher betroffen sind Im Buch wird nicht nur auf die Klimaerwärmung und die damit verbundene Gletscherschmelze eingegangen sondern es wird beispielsweise auch die Geschichte der Gletscher beleuchtet also wie die weiße Riesen entstanden sind Ebenfalls

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  • Das Eiszeitalter von Jürgen Ehlers | Gletscher-Info.de
    Fotos machen neugierig auf den Inhalt Schaut man in das Verzeichnis hat man zuerst den Eindruck ein trockenes Fachbuch erstanden zu haben Nüchtern in diverse Kapitel aufgeteilt präsentieren sich die Themen zur Eiszeit zu geologischen Erscheinungen und Besonderheiten rund um das Thema Gletscher Äußerst angenehm enttäuscht wird der Leser dann auf den folgenden Seiten Mit leicht verständlichen Texten die jedoch den inhaltlichen Anspruch eines Fachtextes haben erläutert der Autor interdisziplinär

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  • Eine kleine Geschichte der Gletscher: Die Alpengletscher im Klimawandel
    Schnalstal Gletscher Stilfser Joch Gletscher Eine kleine Geschichte der Gletscher Die Alpengletscher im Klimawandel Dr Sc Nat Amédée Zryd erklärt im Buch Die Alpengletscher im Klimawandel in einfachen gut nachvollziehbaren Worten die Zusammenhänge zwischen Gletscherschmelze Klimawandel möglichen Folgen und der Rolle des Menschen Das erste Kapitel von Eine kleine Geschichte der Gletscher Die Alpengletscher im Klimawandel von Dr Sc Nat Amédée Zryd beginnt so gar nicht wie man sich ein Buch über Gletscherforschung Klimawandel und die damit verbundenen Gefahren vorstellt Fast bildlich stellt man sich den in Gedanken versunkenen Gletscherforscher am Schreibtisch vor wie seine Augen von der Arbeit aufschauen und sein Blick über den Genfer See zu den Alpen wandert Schon hier spürt man die Leidenschaft und das Gefühl mit welcher Amédée seine Forschungen betreibt Der Leser wird von dieser emotional anschaulich dargestellten Szene geschickt ins eigentliche Geschehen überführt Schnell kommt der Autor zum Thema ohne dass der Leser jedoch ins kalte Wasser geschmissen wird Das Inhaltsverzeichnis lässt erahnen wie akribisch der Glaziologe die Zusammenhänge zwischen Klimaänderung Abschmelzen der Gletscher Einfluss des Zeitgeschehens und der Folgen aufzeichnet Strukturell ausgezeichnet aufgebaut arbeitet sich der Leser von der Geschichte und den Anfängen der Gletscher über Katastrophen die menschlichen Einflüsse bis hin

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  • Gletscherformen und Typen | Gletscher-Info.de
    über Pässe oder niedrige Gebirge hinweg verbinden Diese Verbindung wird Eisstromnetz genannt Charakteristisch für Talgletscher in den Alpen ist dass sich das Nährgebiet in einer Firnmulde befindet und das Zehrgebiet eine Gletscherzunge aufweist Die Menge des Schmelzwassers und die Fließgeschwindigkeit des Gletschers ist abhängig von der geografischen Lage und vom Jahresverlauf Ein Beispiel für einen Talgletscher in den Alpen ist der Aletschgletscher in der Schweiz Der größte Talgletscher der Erde außerhalb der polaren Gebiete ist der Fedtschenko Gletscher im Pamir in Tadschikistan Er weist eine Länge von 77 km auf und ist ca 3 km breit Der größte Talgletscher der Erde ist der Fedtschenko Glacier Vorlandgletscher und Alpenvorlandseen Vorlandgletscher auch Piedmont Gebirgsfuß und Tieflandgletscher genannt sind Gletscher die sich aus einem Gebirge oder aus dem Hochland bis in das tiefer gelegene Vorland erstrecken Häufig entstammen diese Vorlandgletscher einem Eisstromnetz oder eher selten einem großen Plateaugletscher wie z B dem Vatnajökull in Island Zu einer Vorlandvergletscherung oder Vorlandvereisung kommt es wenn sich die Zungen von mehreren Vorlandgletschern verbinden Beispiel für einen Vorlandgletscher ist der Malaspinagletscher in Alaska USA In der letzten Eiszeit der Würmkaltzeit die vor 12000 Jahren endete gab es auch im Alpenvorland Gletscher wie z B der Rhônegletscher der Rheingletscher der Inngletscher und der Iller Lech Gletscher An den Stellen an denen sich die Zungenbecken befanden liegen heute die großen Alpenvorlandseen Hanggletscher Hängegletscher und weitere Typen Hanggletscher treten in der Regel nur in Firnmulden auf Es sind kleine Ansammlungen von Eis an Berghängen meist ohne ausgeprägte Zungenbildung die über eine Wandstufe abbrechen können Eisbalkon Hängegletscher befinden sich an steilen Felswänden mit einer Neigung von über 40 Charakteristisch für diese Gletscher ist dass sie kein Zehrgebiet haben und die Zungen oft abbrechen Auch gibt es Gletscher die in tiefer liegenden Hang oder Talgletschern enden Ihr Nährgebiet besteht meist aus großen

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  • Landschaftsgestaltung durch Gletscher - Gletscher und Wissenschaft
    Erosion und Ablagerungen gedacht Doch Gletscher formen die Landschaft auch in einem erheblich größeren Maßstab Während der letzten Eiszeit vor 15 000 Jahren war fast die gesamte nördliche Halbkugel von Eis bedeckt und dieses gigantische Inlandeis lastete schwer so schwer dass zum Beispiel Skandinavien absackte und nach dem Abschmelzen der Gletscher Finnland sogar unter dem Meeresspiegel lag Um das Gleichgewicht unter den Kontinentalplatten Isostasie wiederherzustellen hebt sich seitdem die Erdkruste Nordeuropas um bis zu neun Millimeter pro Jahr Dieses Senken und Heben ganzer Regionen aufgrund von Vergletscherung wird Glazialisostasie genannt Diese hängt eng mit der Glazialeustasie zusammen Eustasie ist die Schwankung des Meeresspiegels wenn große Wassermengen verlagert werden Viel Meerwasser wurde während der Eiszeit zu Gletschereis so dass der Meeresspiegel teilweise 100 Meter niedriger war als heute und zum Beispiel die Nordsee austrocknete Glazialeustasie und Glazialostasie sind beide für Küstenverschiebungen verantwortlich Der gesamte Alpenraum Nordeuropa und das nördliche Mitteleuropa große Teile Nordamerikas sowie Nordasiens wurden durch die Vergletscherung in der letzten Eiszeit beziehungsweise durch das Abschmelzen der Gletscher umgeformt Moränenmaterial Glaziale Serie während der Vereisung im Alpenvorland Die Gletscher der Eiszeit haben Geröllhaufen Hügel Talsenken Seen und Bachläufe hinterlassen Diese feinere Gestaltung der Landschaftsoberfläche geschah und geschieht durch glaziale Abtragung Erosion und Aufschüttung oder Ablagerung von Sedimenten In diesem Zusammenhang ist der Begriff der Moräne zentral Als Moräne im engeren Sinne werden zum einen die Ablagerungen bezeichnet die der Gletscher zurücklässt wenn er sich zurückzieht Zum anderen ist Moräne das Gestein das der Gletscher mitführt Um beides besser abzugrenzen werden für die zweite Bedeutung meist die Begriffe Geschiebe Geschiebemergel oder Moränenmaterial benutzt q30 Glaziale Erosion Alles was sich dem Gletscher in den Weg stellt reißt er mit Das Geschiebe schleift dabei das Gelände in der so genannten glazialen Erosion ab und hinterlässt deutliche Spuren in der Landschaft Schmelzwasser wiedrum bohrt Löcher in das Gletschereis und schleift darin das Geröll zu Kugeln Überbleibsel dieser Gletschermühlen sind die Gletschertöpfe runde Schächte im Felsgestein q40 Moränen und Ablagerungen Aufbau eines Gletschers Luis María Benítez Lycaon Interiot Creative Commons Lizenz Durch die Bewegung des Gletschers wird Material in Form von Gesteinsschutt Moräne genannt transportiert oder abgelagert Die Gletscherkonferenz von 1899 beschloss in einer Moränen Nomenklatur die Moränen in bewegte Moränen Wandermoränen und abgelagerte Moränen zu unterscheiden Zu den Wandermoränen zählen die Unter Innen Ober Mittel und Seitenmoränen zu den abgelagerten Moränen gehören u a die Grund und Endmoränen Obermoränen stammen aus dem Zehrgebiet Innenmoränen aus dem Gletscherinnern Bei den Grundmoränen wird der Geröllschutt an der Gletscherbasis abgelagert Die Endmoränen bilden sich an der Gletscherstirn wobei sie der Form der Gletscherzunge angepasst sind Beispiele für Endmoränen sind u a in Brandenburg zwischen Chorin und Prenzlau sowie im Landkreis Osnabrück zu finden Feines Gletschergestein schleift den Untergrund regelrecht ab größere Brocken können Rinnen in den Boden schneiden die so genannten Gletscherschrammen Gebirgsgletscher schleifen Täler durch die starke Seitenerosion der Gletscher zu einer U Form ab Trogtal An den Talhängen lässt sich übrigens oft erkennen wie hoch die Gletscher einmal gewesen sind da die Hänge dort regelrecht

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