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  • Erst- und Wiederholungsuntersuchungen
    gefragt werden Jedes Kind mit einer Verdachtsdiagnose Misshandlung oder Missbrauch sollte in kurzen Abständen wieder einbestellt werden In schweren Fällen ist die Einweisung in eine Klinik angezeigt Möglichkeit eines Hausbesuches einbeziehen Manchmal reicht die Diagnostik in der Arztpraxis insbesondere bei Verdacht auf eine Vernachlässigung des Kindes nicht aus In diesem Fall sollten sich der behandelnde Arzt durch einen Hausbesuch über die Wohnsituation und das familiäre Umfeld des Kindes informieren Kindergynäkologische

    Original URL path: http://www.gewalt-gegen-kinder-mv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=29&Itemid=46&widthstyle=w-fluid (2016-02-16)
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  • Erst- und Wiederholungsuntersuchungen
    wieder einbestellt werden In schweren Fällen ist die Einweisung in eine Klinik angezeigt Möglichkeit eines Hausbesuches einbeziehen Manchmal reicht die Diagnostik in der Arztpraxis insbesondere bei Verdacht auf eine Vernachlässigung des Kindes nicht aus In diesem Fall sollten sich der behandelnde Arzt durch einen Hausbesuch über die Wohnsituation und das familiäre Umfeld des Kindes informieren Kindergynäkologische Untersuchung Die Zeit bis zur Wiederholungsuntersuchung kann genutzt werden um durch Rückfragen beim vorbehandelnden

    Original URL path: http://www.gewalt-gegen-kinder-mv.de/index.php?view=article&id=29%3A52&tmpl=component&print=1&layout=default&page=&option=com_content&Itemid=46 (2016-02-16)
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  • Eröffnung der Diagnose gegenüber Eltern oder Begleitpersonen
    des Kindes vor weiteren Übergriffen oder einer Eskalation unbedingt sichergestellt sein Die vernetzte Kooperation mit der öffentlichen Jugendhilfe oder spezialisierten Beratungsstellen kann hierbei eine wichtige Hilfestellung sein Das Gespräch sollte unter geeigneten Bedingungen stattfinden Hierzu gehören Ausreichende Gesprächszeit Ruhige Gesprächsumgebung ohne Unterbrechungen durch An rufe oder durch das Praxispersonal Bereithalten von Informationsmaterial über spezielle Beratungsangebote für die Eltern Begleitpersonen Beginnen Sie das Gespräch mit den Befunden die Sie bei dem

    Original URL path: http://www.gewalt-gegen-kinder-mv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=32&Itemid=49&widthstyle=w-fluid (2016-02-16)
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  • Eröffnung der Diagnose gegenüber Eltern oder Begleitpersonen
    mit der öffentlichen Jugendhilfe oder spezialisierten Beratungsstellen kann hierbei eine wichtige Hilfestellung sein Das Gespräch sollte unter geeigneten Bedingungen stattfinden Hierzu gehören Ausreichende Gesprächszeit Ruhige Gesprächsumgebung ohne Unterbrechungen durch An rufe oder durch das Praxispersonal Bereithalten von Informationsmaterial über spezielle Beratungsangebote für die Eltern Begleitpersonen Beginnen Sie das Gespräch mit den Befunden die Sie bei dem Kind beobachtet haben Die Symptomatik des Kindes bietet Ihnen eine Möglichkeit mit den Eltern

    Original URL path: http://www.gewalt-gegen-kinder-mv.de/index.php?view=article&id=32%3A53&tmpl=component&print=1&layout=default&page=&option=com_content&Itemid=49 (2016-02-16)
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  • Verhalten während des Praxisbesuchs
    Begleitpersonen Vertrauen aufbauen Für eine erfolgreiche Prävention weiterer Gewalt ist es wichtig dass die Arztpraxis eine vertrauensvolle Situation gegenüber Eltern oder Begleitpersonen schafft Nur so können die behandelnden Ärzte ihre Vertrauensstellung im Sinne des Fallmanagements einsetzen Auf Folgendes sollte der behandelnde Arzt dabei achten Machen Sie deutlich dass Sie sich um die Gesundheit des Kindes sorgen Vermeiden Sie wertende Haltungen gegenüber Eltern oder potentiellen Tätern Bieten Sie keine Beratungen und Therapien an die Sie selbst nicht leisten können Führen Sie nach Möglichkeit eine gemeinsame Entscheidung zur Inanspruchnahme oder Information von Beratungsstellen und Allgemeinen Sozialen Diensten herbei Sofern eine Kontaktaufnahme zu den Allgemeinen Sozialen Diensten oder Beratungseinrichtungen notwendig wird sollten Sie Eltern oder Begleitpersonen über diesen Schritt informieren Ziel der Gespräche ist es bei Verdacht auf Misshandlung oder Missbrauch des Kindes Vorbehalte oder Bedenken seitens der Eltern bzw Begleitpersonen gegenüber der Inanspruchnahme einer speziellen Beratungseinrichtung oder der Allgemeinen Sozialen Dienste abzubauen Persönliche Kenntnis der empfohlenen Einrichtungen schafft Glaubwürdigkeit Die Arztpraxis ist in der Wahl Ihrer Kooperationspartner frei Die Empfehlung an die Eltern eine bestimmte Institution aufzusuchen muss jedoch überzeugend sein Für die Familie oder das Kind muss deutlich sein dass dort eine konkrete Hilfe erwartet werden kann Daher ist es das

    Original URL path: http://www.gewalt-gegen-kinder-mv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=30&Itemid=47&widthstyle=w-fluid (2016-02-16)
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  • Verhalten während des Praxisbesuchs
    Arztpraxis eine vertrauensvolle Situation gegenüber Eltern oder Begleitpersonen schafft Nur so können die behandelnden Ärzte ihre Vertrauensstellung im Sinne des Fallmanagements einsetzen Auf Folgendes sollte der behandelnde Arzt dabei achten Machen Sie deutlich dass Sie sich um die Gesundheit des Kindes sorgen Vermeiden Sie wertende Haltungen gegenüber Eltern oder potentiellen Tätern Bieten Sie keine Beratungen und Therapien an die Sie selbst nicht leisten können Führen Sie nach Möglichkeit eine gemeinsame Entscheidung zur Inanspruchnahme oder Information von Beratungsstellen und Allgemeinen Sozialen Diensten herbei Sofern eine Kontaktaufnahme zu den Allgemeinen Sozialen Diensten oder Beratungseinrichtungen notwendig wird sollten Sie Eltern oder Begleitpersonen über diesen Schritt informieren Ziel der Gespräche ist es bei Verdacht auf Misshandlung oder Missbrauch des Kindes Vorbehalte oder Bedenken seitens der Eltern bzw Begleitpersonen gegenüber der Inanspruchnahme einer speziellen Beratungseinrichtung oder der Allgemeinen Sozialen Dienste abzubauen Persönliche Kenntnis der empfohlenen Einrichtungen schafft Glaubwürdigkeit Die Arztpraxis ist in der Wahl Ihrer Kooperationspartner frei Die Empfehlung an die Eltern eine bestimmte Institution aufzusuchen muss jedoch überzeugend sein Für die Familie oder das Kind muss deutlich sein dass dort eine konkrete Hilfe erwartet werden kann Daher ist es das Beste wenn Sie Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der empfohlenen Einrichtung besitzen Die Kontaktaufnahme

    Original URL path: http://www.gewalt-gegen-kinder-mv.de/index.php?view=article&id=30%3A54&tmpl=component&print=1&layout=default&page=&option=com_content&Itemid=47 (2016-02-16)
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  • Zwischen den Praxisbesuchen
    des Kindes sollten Sie für folgende Tätigkeiten nutzen Holen Sie zusätzliche Informationen von den Allgemeinen Sozialen Diensten oder anderen Einrichtungen mit denen Sie zusammenarbeiten ein Knüpfen sie ein Netz für das gemeinsame Fallmanagement zwischen Ihrer Praxis Allgemeinen Sozialen Diensten oder anderen Hilfeeinrichtungen Dokumentieren Sie den Fall gesondert Lassen Sie sich einbeziehen in die Teilnahme an Erziehungskonferenzen oder ähnlichen Maßnahmen der Allgemeinen Sozialen Dienste Einholung zusätzlicher Informationen von Allgemeinen Sozialen Diensten Durch Kontaktaufnahme mit den Allgemeinen Sozialen Diensten und den Mütterberatungsstellen der Gesundheits und Sozialämter und den Schulärzten können weitere Einschätzungen zur Beurteilung einer Verdachtsdiagnose eingeholt werden Die Mitarbeiterinnen erhalten u a durch Hausbesuche Informationen über das soziale Umfeld der Kinder Die regional organisierten Stellen besitzen im Rahmen ihrer Tätigkeiten möglicherweise Fallkenntnis Information über Vormundschaftsverhältnisse einholen Familiengerichte stehen Ihnen für allgemeine juristische Auskünfte zur Verfügung Insbesondere bei Ehen mit ausländischen Partnern kann eine Information zu Sorgerechtsfragen hilfreich sein Eine Rückfrage beim zuständigen Familiengericht ist ebenfalls angezeigt wenn die Vormundschaft geklärt werden soll und die Begleitperson des Kindes eine entsprechende Bestallungsurkunde nicht vorweisen kann Art und Umfang der Informationsweitergabe persönlich vereinbaren Inhalt Umfang und Anlass der Weitergabe von fallbezogenen Informationen zwischen der Arztpraxis und den Allgemeinen Sozialen Diensten oder Beratungsstellen freier Träger

    Original URL path: http://www.gewalt-gegen-kinder-mv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=31&Itemid=48&widthstyle=w-fluid (2016-02-16)
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  • Zwischen den Praxisbesuchen
    erhalten u a durch Hausbesuche Informationen über das soziale Umfeld der Kinder Die regional organisierten Stellen besitzen im Rahmen ihrer Tätigkeiten möglicherweise Fallkenntnis Information über Vormundschaftsverhältnisse einholen Familiengerichte stehen Ihnen für allgemeine juristische Auskünfte zur Verfügung Insbesondere bei Ehen mit ausländischen Partnern kann eine Information zu Sorgerechtsfragen hilfreich sein Eine Rückfrage beim zuständigen Familiengericht ist ebenfalls angezeigt wenn die Vormundschaft geklärt werden soll und die Begleitperson des Kindes eine entsprechende Bestallungsurkunde nicht vorweisen kann Art und Umfang der Informationsweitergabe persönlich vereinbaren Inhalt Umfang und Anlass der Weitergabe von fallbezogenen Informationen zwischen der Arztpraxis und den Allgemeinen Sozialen Diensten oder Beratungsstellen freier Träger sind mit Mitarbeitern der entsprechenden Einrichtungen möglichst persönlich zu vereinbaren Seitens der kooperierenden Einrichtungen werden zunächst Informationen über die Entwicklung des Gesundheitszustandes des Kindes von Ihnen erwartet Die Informationsvereinbarung kann z B die Mitteilung über einen Abbruch des Kontaktes zwischen Ihnen und dem betreuten Kind umfassen Informationen behördlicher Stellen auch ohne Einverständnis der Eltern möglich Die Information von Behörden oder Beratungseinrichtungen freier Träger sollte grundsätzlich mit dem Einverständnis der Eltern des Kindes erfolgen Behördliche Stellen können auch ohne dieses Einverständnis einbezogen werden wenn das Wohl des Kindes aufs Höchste gefährdet ist Das aktuelle Ausmaß der gesundheitlichen Schäden erfordert die sofortige Herausnahme des Kindes aus seiner häuslichen Umgebung Beim Verbleib in der häuslichen Umgebung droht eine akute Gefahr für die Gesundheit das Leben z B durch Suizid und die geistige Entwicklung des Kindes Falldokumentation für eventuelle gerichtliche Beweissicherung Neben einer ausführlichen Dokumentation der Anamnese wird eine Dokumentation der Aussagen von Eltern Begleitpersonen einschließlich ergänzender Eindrücke empfohlen Die Dokumentation sollte durch Fotoaufnahmen der äußeren Verletzungen des Kindes ergänzt werden Eine gute Dokumentation der Befunde kann forensische bzw argumentative Bedeutung bekommen Die Befundfotos sollten möglichst mit Maßstab Datum und Identifikationsnummer versehen sein Entsprechende Dokumente sind möglicherweise Grundlage für eine gerichtliche Beweissicherung

    Original URL path: http://www.gewalt-gegen-kinder-mv.de/index.php?view=article&id=31%3A55&tmpl=component&print=1&layout=default&page=&option=com_content&Itemid=48 (2016-02-16)
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