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  • Auf der CeBIT ist das zum franzöischen Sagem Konzern gehörende Unternehmen vertreten um für die künftigen Möglichkeiten der Telemedizin zu werben Außerdem hätten sich noch nicht alle der 200 deutschen Krankenkassen auf Lieferanten für die Gesundheitskarten festgelegt wie ein Mitarbeiter sagte Sagem Orga habe bisher Verträge mit 60 Krankenkassen darunter die Techniker Krankenkasse abgeschlossen Um die Aufträge konkurrieren vier Systemanbieter Bisher laufen noch Tests in sieben deutschen Regionen Skepsis herrscht

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  • doch müssen weitere Schritte wie die Online Aktualisierbarkeit von Versichertendaten und das elektronische Rezept schnell folgen damit die höheren Kosten durch Einsparungen kompensiert werden können so Dr Johann Brunkhorst Leiter der Techniker Krankenkasse TK Landesvertretung Schleswig Holstein Rund drei Viertel der Bevölkerung begrüßen die Einführung der neuen Gesundheitskarte und erwarten dass damit der Kartenmissbrauch zurückgeht und sie später von weiteren Anwendungen wie der elektronischen Patientenakte profitieren Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Studie im Auftrag der TK Noch größer ist die Zustimmung bei den Teilnehmern aus den eGK Testregionen 87 Prozent zu der auch Flensburg gehört Skepsis gibt es vor allem bei den befragten Ärzten Vier von fünf befragten Ärzten sprechen sich dafür aus das System vor dem Start erst gründlich zu entwickeln Neue Anwendungen wie den elektronischen Arztbrief 84 Prozent und die Online Aktualisierung von Versichertendaten 73 Prozent kommen bei ihnen jedoch mehrheitlich gut an Nach mehr als zwei Jahren Testbetrieb in den sieben Testregionen soll die elektronische Gesundheitskarte ab diesem Sommer schrittweise bis Ende 2010 in Deutschland eingeführt werden Versicherte müssen lediglich ein Passbild einsenden um die neue Karte zu bekommen Die Krankenkassen schreiben die Versicherten rechtzeitig vor dem Start direkt an so Brunkhorst Zum Hintergrund Das Branchenbarometer E

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  • Zusätzlich wurden nicht repräsentativ 100 TK Versicherte und 51 Ärzte aus den Testregionen befragt Die Interviews liefen zu einem sensiblen Zeitpunkt kurz nach den Diskussionen um die Datenaffäre der Telekom betonte Karin Gangl vom FAZ Institut die die Studie in Berlin vorstellte Trotzdem waren die Ergebnisse aus Sicht der eGK Befürworter sehr positiv 74 Prozent der Befragten sind für die Karte Vor allem jüngere Menschen scheinen aufgeschlossen 85 Prozent der 18 bis 29 Jährigen halten die eGK für sinnvoll oder sehr sinnvoll Jenseits des 60 Lebensjahrs sind es 70 Prozent Erwartet wird eine schnellere Verfügbarkeit von wichtigen Gesundheitsdaten 92 Prozent sowie eine höhere Diagnosesicherheit 85 Prozent und Arzneimittelsicherheit 84 Prozent Bei den Ärzten in den Testregionen liegt die Zustimmung zur Karte dagegen nur bei 59 Prozent Schutz vor Kartenmissbrauch war hier der am häufigsten genannte Vorteil Wir haben mit dieser Befragung nicht nach positiven Argumenten gesucht Deswegen hat mich das gute Ergebnis sehr überrascht sagte TK Chef Professor Norbert Klusen Auf die Haltung der Bevölkerung zum Thema Datensicherheit wirft das Branchenbarometer eHealth so der offizielle Name ein neues Licht 74 Prozent der unter 29 Jährigen und 53 Prozent der über 60 Jährigen halten die eGK für sicher oder sehr sicher

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  • dabei zunächst zwei Dienste implementiert der Versichertenstammdatendienst und die Mehrwertkommunikation für Ärzte und Zahnärzte elektronischer Arztbrief Die Versichertenstammdatendienste die von den gesetzlichen Krankenkassen betrieben werden ermöglichen eine Online Prüfung und Aktualisierung der Versichertenstammdaten auf der Karte beispielsweise nach einem Umzug des Versicherten Änderung des Versicherungsverhältnisses oder eine Sperrung bei Verlust Die Mehrwertkommunikation Leistungserbringer erlaubt den zielgerichteten Austausch von medizinischen Informationen beispielsweise zwischen Ärzten Krankenhäusern oder Zahnärzten Der Aufbau der Telematikinfrastruktur

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  • doch auch hier gab es eine deutliche Lernkurve Anfangs mussten die eGK einiger Krankenkassen beziehungsweise Hersteller sogar ausgetauscht werden So gab es bei den Karten einer Krankenkasse allein 240 Fehlerfälle weil der verwendete Klebstoff den Chip innerhalb weniger Wochen beschädigte Bei den elektronischen Heilberufsausweisen vergingen in allen Testregionen zum Teil lange drei Monate zwischen Beantragung und Auslieferung was den Start der Tests verzögerte Weitere Verzögerungen gab es dann bei der Installation der Komponenten was wiederum zur Folge hatte dass nicht wenige Ärzte ihre PIN Nummern verlegt oder vergessen hatten All das war aber lösbar Gravierender sind die Schwierigkeiten beim Zusammenspiel zwischen Praxis EDV Herstellern und gematik Die Umsetzung der Funktionen in der Praxis EDV war laut gematik Bericht die bei Weitem häufigste Fehlerquelle Rund zwei Drittel aller an die gematik gemeldeten Fehler betrafen die Praxis EDV Die gematik will sich in Zukunft um einen engeren Kontakt mit den Praxis EDV Herstellern bemühen Hinzu kam dass den Praxis EDV Herstellern die Umsetzung der Funktionen sehr unterschiedlich gut gelang Beispiel Stapelsignatur eine PIN Eingabe für mehrere Rezepte Sie wurde zum Teil sehr spät bei einem relevanten Hersteller sogar gar nicht umgesetzt sodass jedes Rezept vom Arzt einzeln signiert werden musste Andere Unterschiede betrafen das Signieren selbst So ist es bei einigen Praxis EDV Systemen erforderlich dass E Rezepte in einem Arbeitsgang erstellt und signiert werden Die teilweise übliche Arbeitsteilung bei der das Praxispersonal das Rezept erstellt und der Arzt es signiert war damit nicht möglich Auch die Politik trug und trägt schließlich ihr Scherflein dazu bei dass die bisherigen eGK Tests nicht als Erfolg bezeichnet werden können So war etwa bei den Konnektoren eine ganze Reihe von Updates in kurzer Frequenz nötig die letztlich auf geänderte politische Vorgaben zurückgingen Nicht zu vergessen ist schließlich die Rolle der Politik bei datenschutzrelevanten Entscheidungen Am

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  • ergebnisoffen analysieren Mit Ergebnissen wird Anfang 2009 gerechnet Zur Erklärung Die gematik GmbH ist ein Beteiligungsunternehmen der Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens und wurde im Jahr 2005 gegründet Ihre Aufgabe ist die Einführung Pflege und Weiterentwicklung der elektronischen Gesundheitskarte eGK sowie der zugehörigen Telematikanwendungen für die Datenkommunikation zwischen Versicherten Leistungserbringern und Kostenträgern Die gematik entwickelt die für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte notwendigen übergreifenden IT Standards für den Aufbau und den

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  • Art Beim Datenschutz berücksichtigt die TI die besonderen Datenschutzanforderungen des Gesundheitsbereichs Die Telematikinfrastruktur sorgt für eine sehr hohe Verfügbarkeit der Daten für alle Beteiligten Patienten Ärzte Krankenhäuser Apotheken Krankenkassen Medienbruchfreie Verwaltungsabläufe können mit der TI unterstützt werden ein Beispiel ist hier das elektronische Rezept eRezept Die Telematikinfrastruktur löst alle technischen Kommunikationsaspekte neue Fachdienste müssen sich nur noch um logische Koordinationsaspekte kümmern das bedeutet leichte Integration bzw Erweiterung von Anwendungen Als

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  • um Ärzten Apothekern usw in Praxen und Kliniken Zugriffsrechte auf medizinische Informationen zu erteilen 291a Abs 3 Satz 4 Sie unterstützt damit das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Versicherten und stellt gleichzeitig ein fundamentales Sicherheitsmerkmal des Gesamtsystems dar Denn nur durch Besitz der elektronischen Gesundheitskarte und Kenntnis der PIN kann ein Versicherter einem Arzt Apotheker usw das Lesen Schreiben oder Löschen medizinischer Daten ermöglichen 291a Abs 5 Satz 2 Die Umsetzung des gängigen und sicheren PIN Verfahrens erfolgt nach Maßgabe des Fünften Sozialgesetzbuches SGB V im Einklang mit dem Bundesdatenschutzgesetz BDSG Zwischen allen Beteiligten besteht Konsens dass der hohe Schutz der Daten vor Missbrauch auch technische Maßnahmen zur Sicherung der Daten umfasst Hierbei haben sich auch in anderen Bereichen wie z B beim Geldverkehr oder der Nutzung von Mobiltelefonen PIN Verfahren als Standardverfahren bereits bewährt Gleichzeitig muss es möglich sein dass auch Menschen die nur eingeschränkt oder überhaupt nicht in der Lage sind eine PIN eigenständig zu bedienen die Vorteile der Gesundheitskarte zur Verbesserung der Qualität ihrer Behandlung nutzen können Die derzeit in den sieben Testregionen durchgeführten Tests dienen u a dem Ziel auch für solche Problemstellungen technische und organisatorische Lösungsvorschläge sowohl im Bereich der Patienten als auch im Bereich der Leistungserbringer

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