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  • BV-Info 09/06
    beginnen kann Details wie z B Datum Ort und Dauer der ersten Arbeitskampfmaßnahmen wurden vor diesem Hintergrund diskutiert und geplant Gemeinsam mit den Obleuten werden wir in den kommenden Tagen auf einer Sondersitzung in Neu Isenburg über die genauen Abläufe sowie ihre besonderen Aufgaben informieren und abschließend beraten Der Bundesvorstand wird die Mitglieder der GdF zu gegebener Zeit über die Einzelheiten der geplanten Aktionen unterrichten Bei bestehenden Fragen sollten sich die Mitglieder jederzeit an ihre jeweiligen Obleute örtliche Arbeitskampfleitungen für weitere Informationen wenden Nutzt die kommenden Feiertage noch um Kraft zu tanken wir werden sie in der bevorstehenden Auseinandersetzung sicher brauchen Die Mitglieder der GdF hatten auf den zahlreichen Örtlichen Mitgliederversammlungen der letzten Wochen Gelegenheit sich von der komplizierten Tarifmaterie ein eigenes Bild zu verschaffen Sie haben darüber hinaus in den vergangenen Tagen ein Schreiben des GdF Bundesvorstandes erhalten in dem nochmals erläutert wurde dass die Tarifforderungen der GdF neben der üblichen Vergütungsanpassung eine Sicherung aller Vergütungsbestandteile auf dem derzeitigen Niveau auch für die Zukunft anstrebt Es sollte inzwischen jedem GdF Mitglied klar sein dass dieser Konflikt zu einer weit über die einzelnen Tariffragen hinausgehenden Grundsatzentscheidung über die Zukunft des Unternehmens DFS führen wird Die Geschäftsführung der DFS will allem Anschein nach diesem offenen Konflikt nicht mehr ausweichen wir sollten ihr daher ein deutliches Zeichen unserer Entschlossenheit entgegensetzen Mit unserer in jüngster Vergangenheit schon mehrfach erfolgreich unter Beweis gestellten Einigkeit können wir auch dieses Mal die Weichen für eine positive Zukunft in der DFS stellen Haltet Euch bereit ab Neujahr kann es jederzeit losgehen In diesem Sinne wünscht der Bundesvorstand allen Mitgliedern der GdF und allen anderen Mitarbeiter innen der DFS und Ihren Familien ein ruhiges und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr Der Bundesvorstand Connect Mitglied werden Beitrittsformular der flugleiter 02 16 Themen in dieser Ausgabe

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  • BV-Info 05/06
    ehemaligen Bundesjustizministerin Frau Dr Herta Däubler Gmelin übernommen Da in einem derartigen Verfahren enge zeitliche Vorgaben bestehen ist die GdF zuversichtlich das Schlichtungsverfahren noch vor Ende des zweiten Quartals abschließen zu können Rationalisierungsschutz Zu diesem Thema hat die GdF zugesagt die von der DFS geäußerten Bedenken hinsichtlich der Zulässigkeit der GdF Forderungen nochmals detailliert zu überprüfen Das Ergebnis dieser Überprüfung wird voraussichtlich zu Beginn der 21 Kalenderwoche vorliegen und der DFS dann umgehend zusammen mit einem Vorschlag zum weiteren Vorgehen übermittelt werden Da die DFS grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft signalisiert hat wird die GdF bis zur Klärung der Frage ob auf dem Verhandlungsweg ein weiterer Fortschritt überhaupt möglich ist auf Arbeitskampfmaßnahmen verzichten Altersversorgung Auch hier erklärt die GdF das Scheitern der Verhandlungen Nachdem wir die DFS Geschäftsführung davon in Kenntnis gesetzt haben dass es ab Anfang der kommenden Woche zu befristeten Arbeitsniederlegungen kommen kann um der GdF Forderung zur betrieblichen Altersversorgung Nachdruck zu verleihen hat die DFS wie wir soeben erfahren Ihrerseits die Schlichtung angerufen Dieses Schiedsverfahren wird unter Vorsitz von Herrn Prof Biedenkopf durchgeführt werden der bereits im letzten Herbst die Vergütungsrunde geschlichtet hatte Über Zeitpunkt und Dauer der Schlichtungsverhandlungen werden die Parteien in Kürze beraten Es tut sich also an allen Fronten etwas und die GdF Mitglieder werden auch weiterhin zeitnah über neue Entwicklungen informiert werden Neben den Infos der Tarifkommission sowie des Bundesvorstandes die am einfachsten über die Eintragung in den Verteiler auf der GdF Homepage unter Newsletter bezogen werden können stehen Euch selbstverständlich auch wie gewohnt die GdF Obleute sowie eure Vertreter in der Tarifkommission für Fragen zur Verfügung Sollte eine grundlegend neue Situation eintreten werden wir Mitgliederversammlungen in den jeweiligen ÖMV en durchführen auf denen wir Euch dann über die jeweiligen Verhandlungsstände sowie die weiteren Maßnahmen im Detail informieren werden Mit freundlichen Grüßen gez Der Bundesvorstand Connect

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  • BV-Info 04/06
    zu Anstatt die mühevoll über Jahrzehnte aufgebauten und seit langem bewährten Sicherheitsstandards sowie das Prinzip Sicherheit vor Wirtschaftlichkeit beizubehalten wird unter dem Vorwand eines angeblich bevorstehenden Wettbewerbs fahrlässig das Leben von Flugpassagieren Luftfahrzeugbesatzungen sowie der Bevölkerung Deutschlands aufs Spiel gesetzt Vollkommen ohne Not orientiert man sich in einem der dichtestbeflogenen Lufträume der Welt künftig an europäischen Sicherheitsmindeststandards Laut Pressemitteilung des Deutschen Bundestages hielt es insbesondere die CDU CSU Fraktion nicht für nötig auf die von der EU vorgeschriebenen Mindeststandards draufzusatteln Wir verwahren uns in höchstem Maße gegen die Behauptung des Verkehrsauschusses unsere Anregungen hätten in nennenswerter Weise Eingang in das neue Gesetz gefunden Vielmehr sind selbst die größten und grundlegendsten Bedenken der GdF völlig unberücksichtigt geblieben Ob die Behauptung der FDP Experten die deutsche Flugsicherung könne sich nun fit für den weltweiten Wettbewerb machen aus purer Unwissenheit erfolgt oder aber der Versuch ist die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen können wir nicht beurteilen Die GdF wird nun alles in ihrer Macht stehende tun um über den Abschluss eines Rationalisierungsschutz Tarifvertrages mit Hilfe von Standortgarantien Kündigungsschutz sowie Besitzstandswahrungsklauseln Eure momentanen Sozialstandards und die Arbeitsplätze in der DFS zu schützen Jeder potentielle Investor der gedenkt Anteile an der Deutschen Flugsicherung GmbH zu erwerben kann sich bereits heute auf unseren erbitterten Widerstand einrichten sollte er versuchen die derzeit noch bestehenden Sicherheits und Sozialstandards abzusenken Der 7 April 2006 ist ein schwarzer Tag für die Sicherheit am deutschen Himmel Mit freundlichen Grüßen Gez Der Bundesvorstand Connect Mitglied werden Beitrittsformular der flugleiter 02 16 Themen in dieser Ausgabe FSBD in Hannover Unfallbericht GermanWings CISM in der DFS Stippvisite in Myanmar Download der flugleiter als PDF The Controller 10 15 Themen dieser Ausgabe Collision overhead Senegal Dealing with distractions Spain 5 years later The Controller als PDF Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden mit Newsletter der

    Original URL path: https://www.gdf.de/index.php/de/10-aktuelles/bv-info/36-bv-info-04-06 (2016-04-30)
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  • BV-Info 03/06
    dass ihnen offenbar nur an Arbeitsplatzabbau Sozialabbau und der Abschaffung von lästigen Sicherheitssystemen gelegen ist Wir kennen die Argumentation der DFS Geschäftsführung zur Genüge die DFS muss billiger und effizienter werden um im vermeintlich kommenden Wettbewerb zu bestehen und expandieren zu können Einem Wettbewerb den keiner außer die DFS Führung je gewollt hat nicht der Initiator von SES die Europäische Kommission Zitat bei SES geht es weder um Privatisierung noch um Wettbewerb und schon gar nicht die Flugsicherungsdienstleister ANSPs der umliegenden Länder auch nicht die potenziellen Partner Organisationen im geplanten FAB Central Deutschland Benelux oder deren Mitarbeiter Einen Wettbewerb außerdem vor dem die DFS durch die langfristige Beleihung für mindestens 20 Strecken und Anflugkontrolle bzw 16 Jahre Tower sicher sein wird Die DFS Geschäftsführung nutzte im Zusammenspiel mit hohen Ministerialbeamten die geringe Informationsdichte und das Vertrauen der Abgeordneten um diesen angesichts des drohenden Konkurrenzkampfes um Lufträume eine Privatisierung der DFS als einzig selig machendes Allheilmittel unter zu jubeln Dabei haben unsere Kollegen aus den europäischen Nachbarländern längst massive Arbeitskampfmaßnahmen angekündigt um den Wettbewerb privatisierter ANSPs mit allen Mitteln zu verhindern In diesem Prozess konnte man endlich Regelungen gesetzlich verankern die aus Sicht der DFS Geschäftsführung in den vergangenen Novellen des Luftverkehrsgesetzes immer vielleicht auch an unserem beharrlichen Widerstand gescheitert waren Die komplette Flugsicherungstechnik wurde ebenso wie die Flugdatenbearbeitung und die Flugberatung aus dem hoheitlichen Bereich heraus geboxt damit fällt auch die Erlaubnis und Berechtigungspflicht für unsere Kolleginnen und Kollegen in diesen Bereichen Das heißt dass in Zukunft Mechatroniker mit Gesellenbrief nach kurzer Einweisung à la DFS Geschmack an Radaranlagen und P1 schrauben dürfen und Ingenieure mit frischem Diplom ohne hinderliche aufwändige Überprüfungen mit der Entwicklung Pflege und Überwachung unserer operativen Systeme betraut werden Was das für die Qualität Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft unserer Arbeitsgeräte bedeuten wird müsste uns allen klar vor Augen stehen Und dass bei der Flugberatung und Flugdatenbearbeitung in Zukunft ausschließlich angelernte Kräfte nach dem Runner Modell zum Einsatz kommen können wird Konsequenzen für die Qualität der Flugpläne und der Flugvorbereitung der Cockpit Crews haben Kann es noch schlimmer kommen Es kann denn jegliches Personal in der Flugsicherung kann in Zukunft durch die DFS von einer dritten Organisation Beschäftigungsgesellschaft Zeitarbeitsfirma etc geliehen werden denn nach dem FSG in seiner jetzigen desolaten Ver Fassung muss ein ANSP ausreichend qualifiziertes Personal lediglich einsetzen er muss es nicht beschäftigen und schon gar nicht selbst ausbilden Das heißt dass sich alle Kollegen und Kolleginnen die jetzt nicht unkündbar sind vom Pförtner wenn er nicht ohnehin längst schon outgesourct ist bis zum Fluglotsen ab dem Jahr 2007 nicht mehr zwangsläufig in einem Arbeitsverhältnis mit der DFS befinden sondern von einer beliebigen anderen Firma beschäftigt und lediglich an die DFS verliehen werden könnten zu entsprechenden Konditionen und ohne jede Arbeitsplatzsicherheit Für die Investoren sind diese Regelungen phänomenal sofern sie ausschließlich am cash flow und am share holder value interessiert ist Dies steht zu befürchten denn nur zum Kosten sparen und zur gesetzlichen Herbeiführung grenzenloser Flexibilität beim Personal sind die genannten Regelungen geeignet Sobald dieses Gesetz

    Original URL path: https://www.gdf.de/index.php/de/10-aktuelles/bv-info/32-bv-info-03-06 (2016-04-30)
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  • BV-Info 02/06
    unverbindliches und über den 31 03 2006 hinausreichendes Gesprächsangebot darstellt Um während laufender Friedenspflicht lediglich m Gespräch zu bleiben hätte es der ausgetüftelten Mechanik einer letztmaligen Validierung nach altem Muster und einer bis zum 31 03 2006 abzuarbeitenden Verhandlungsverpflichtung überhaupt nicht bedurft Reden kann man immer Um den Verhandlungsprozess wieder in Gang zu bekommen und die KollegInnen vor Ort schnellstmöglich zu entlasten haben wir Mitte Februar auf der Basis eines Beschlusses der GdF Tarifkommission der DFS Geschäftsführung eine Forderung für eine Neuregelung im Zeitraum vom 01 04 2006 bis 31 03 2007 übermittelt die aus drei Punkten besteht Anhebung aller EBGen und Tower um eine Kategorie in der Zeit Schaffung einer Kategorie 9 in Zeit mit einer Bruttoarbeitszeit von 32 Stunden wöchentlich und einer Regenerationspause von 8 Stunden wöchentlich Für alle FDB FB PK und ATM Spezialisten Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um eine Stunde Die GdF Tarifkommission hat deutlich gemacht dass sie eine weitere Verschleppung des Themas angesichts eines ständig steigenden Belastungsniveaus nicht hinnehmen wird Bleiben die zeitnah aufzunehmenden Verhandlungen ergebnislos werden Maßnahmen zur Durchsetzung der Forderung eingeleitet werden müssen Verhandlungen zur Neuregelung der Altersversorgung fanden seit geraumer Zeit nicht mehr statt Nach einer aufwändig inszenierten Auftaktveranstaltung Anfang des Jahres 2005 erhielten wir auf all unsere Nachfragen von der DFS Geschäftsführung stets dieselbe Antwort Man habe internen Klärungsbedarf man brauche noch etwas Zeit man komme auf das Thema zurück Das GdF Angebot uns ein Stück auf dem Weg mitzunehmen in den Prozess einzubinden und so die Transparenz zu erhöhen blieb unbeachtet Wenn man den Stellenwert des Themas Versorgung bedenkt seine monetäre Reichweite seine Bedeutung für die Zukunft des Unternehmens und die Schlüsselfunktion der Versorgungsansprüche für eine mögliche Investitionsentscheidung so ist nur schwer zu begreifen wie man dieses Thema ein Jahr lang brachliegen lassen kann An dieser Bewertung ändert nichts dass die DFS für sich reklamiert sie habe ja intern an dem Problem gearbeitet Ohne Einigung mit der GdF wird es kein neues Altersversorgungssystem geben und niemand kann ernsthaft glauben wir ließen uns die Ergebnisse eines arbeitgeberinternen Abstimmungsprozesses gleichsam als zwingend zu beachtende Verhandlungsparameter einfach vorsetzen Bei einer sehr komplexen Materie wie der Altersversorgung muss auch die informatorische Parität stimmen und hier existiert bereits eine Schieflage indem die DFS wenn sie denn so intensiv an dem Thema gearbeitet hat wie behauptet Herrschaftswissen akkumuliert hat das Verhandlungen auf gleicher Augenhöhe schwierig macht Unmittelbarer Verhandlungsbedarf so hören wir manchmal aus den eigenen Reihen bestehe doch nur für die ab dem 01 01 2005 neu ins Unternehmen gekommenen Mitarbeiter für die keine Nachwirkung gilt Dies sehen wir anders Wir werden weder abwarten wie im Bereich Versorgung eine Zwei Klassen Gesellschaft in der DFS etabliert wird noch ist es beruhigend wenn die DFS angesichts der Privatisierungsgelüste die schon jetzt vorhandenen Versorgungsansprüche zukünftig für eigentlich nicht mehr bezahlbar hält Der DFS liegt ein Schreiben vor in welchem wir die Aufnahme von Verhandlungen zur Fortschreibung der alten Versorgungsregelungen für alle Mitarbeiter angekündigt haben falls nicht kurzfristig nämlich noch im Monat März die beiderseitigen Gespräche wieder aufgenommen werden

    Original URL path: https://www.gdf.de/index.php/de/10-aktuelles/bv-info/31-bv-info-02-06 (2016-04-30)
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  • BV-Info 01/06
    der jüngsten Tarifrunde Die war zunächst für gescheitert erklärt worden bis es dem Schlichter Kurt Biedenkopf gelang die Standpunkte so weit anzunähern dass beide Seiten nach hartem Ringen im Schiedsgericht der Schlichter Empfehlung zustimmen konnten Die Übereinkunft bedeutet keineswegs dass es nun bis 2010 in der DFS keinen Arbeitskampf geben kann schließlich können auch Schlichtungen ohne Ergebnis enden und die gültige Schiedsvereinbarung regelt detailliert wie es dann weiter geht Ralph Riedle Geschäftsführer und Vorsitzender der DFS Tarifkommission Solche Vereinbarungen bedeuten dass dem Ernstfall eine Phase des Innehaltens und des neuerlichen Nachdenkens vorgeschaltet wird Dass DFS und GdF dies für eine längere Zeitspanne vereinbaren zeugt davon dass beide Seiten sich ihrer Verantwortung für die deutsche Luftverkehrswirtschaft bewusst sind Auch die GdF begrüßt die Übereinkunft als vertrauensbildende Maßnahme zwischen den Tarifparteien Die zukünftige tarifliche Zusammenarbeit zwischen GdF und DFS erhält mit diesen langfristigen Vereinbarungen eine verlässliche verfahrensmäßige Gestalt so der Vorsitzende Klaus Berchtold Mit freundlichen Grüßen GdF e V Bundesvorstand Connect Mitglied werden Beitrittsformular der flugleiter 02 16 Themen in dieser Ausgabe FSBD in Hannover Unfallbericht GermanWings CISM in der DFS Stippvisite in Myanmar Download der flugleiter als PDF The Controller 10 15 Themen dieser Ausgabe Collision overhead Senegal Dealing with distractions

    Original URL path: https://www.gdf.de/index.php/de/10-aktuelles/bv-info/29-bv-info-01-06 (2016-04-30)
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  • BV-Info 10/05
    Zeitpunkt die Präambeln der mit der GdF abgeschlossenen Tarifverträge aufzuheben Bislang war in die Tarifvereinbarungen auf Wunsch des Arbeitgebers stets der Vorbehalt aufgenommen worden die Regelungen seien vorerst bis zu einer endgültigen gerichtlichen Klärung der Tariffähigkeit der GdF ohne Präjudiz anwendbar Das arbeitsgerichtliche Statusverfahren wird neben der DFS u a auch von der Gewerkschaft ver di und dem DGB betrieben und wird daher durch den Ausstieg der DFS nicht ohne weiteres beendet Nachdem jedoch bereits das Arbeitgericht Offenbach in erster Instanz keinen Zweifel an der Gewerkschaftseigenschaft der GdF hatte sieht der Bundesvorstand dem Ausgang des Verfahrens sehr gelassen entgegen Der Bundesvorstand begrüßt den Entschluss der DFS sehr Für die GdF ist die Entscheidung der Geschäftsführung eine Bestätigung ihrer Ausdauer und ihrer bisherigen verantwortungsvollen und seriösen Tarifarbeit Zugleich geht die DFS mit der Anerkennung wieder auf ihre Mitarbeiter zu welche zu einem ganz überwiegenden Teil von der GdF vertreten werden Mit freundlichen Grüßen GdF e V Bundesvorstand Connect Mitglied werden Beitrittsformular der flugleiter 02 16 Themen in dieser Ausgabe FSBD in Hannover Unfallbericht GermanWings CISM in der DFS Stippvisite in Myanmar Download der flugleiter als PDF The Controller 10 15 Themen dieser Ausgabe Collision overhead Senegal Dealing with distractions Spain 5

    Original URL path: https://www.gdf.de/index.php/de/10-aktuelles/bv-info/28-bv-info-10-05 (2016-04-30)
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  • BV-Info 08/05
    Der Ausschuss der sich aus vier Mitgliedern der Fachbereiche dem Verhandlungsführer und dem Vorstand Tarif Recht zusammensetzt wird schnellstmöglich seine Arbeit aufnehmen Der zweite zu erwähnende Antrag beschäftigt sich mit der DFS Kapitalprivatisierung und den dafür notwendigen Änderungen des Flugsicherungsgesetzes Die BuDelKonf hat den nachstehend abgedruckten einstimmigen Beschluss gefasst und ihn den maßgeblichen Beteiligten DFS Ministerien zugeleitet Beschlussempfehlung Die Bundesdelegiertenkonferenz fordert den Bundesvorstand auf alle zu Gebote stehenden Maßnahmen zu ergreifen um die beabsichtigte Kapitalprivatisierung der Deutschen Flugsicherung GmbH DFS zu verhindern solange nicht die Wahrung des Grundsatzes Sicherheit vor Wirtschaftlichkeit und damit einhergehend der bisherigen Sicherheits und Qualitätsstandards durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen gewährleistet ist Begründung Die Diskussion um die Inhalte des erstmalig zu verabschiedenden Flugsicherungsgesetzes FSG ist bisher außerordentlich kontrovers geführt worden Gegen wesentliche der beabsichtigten Regelungen sind im Anhörungsverfahren von den Beteiligten insbesondere auch von der GdF massive Bedenken geltend gemacht worden Verbunden damit war die Erwartung dass zumindest im Hinblick auf die Wahrung des Grundsatzes Sicherheit vor Wirtschaftlichkeit und der bisherigen Sicherheits und Qualitätsstandards die vom Gesetzgeber zu schaffenden Rahmenbedingungen nicht hinter die bestehenden zurückfallen würden In ihren zahlreichen Stellungnahmen hat die GdF detailliert belegt dass eine Unterschreitung der bisherigen Sicherheitsstandards und die Etablierung rechtlich fragwürdiger Konstruktionen nicht mit der Verantwortung für die Sicherheit im Luftverkehr vereinbar sind Die GdF hat gleichfalls angekündigt dass sie sich gegen nicht verantwortbare Abstriche an Sicherheit und Qualität mit allen gebotenen Maßnahmen zur Wehr setzen werde Die von uns befürchtete Situation ist nun eingetreten Die von der Bundesregierung selbst eingebrachten und mehr noch die vom Bundesrat empfohlenen Änderungen am Entwurf des FSG lassen nach unserer Auffassung keinen anderen Schluss zu Eine Verabschiedung des Gesetzes in der Fassung des jetzt vorliegenden Entwurfs würde es ermöglichen durch die Wahrnehmung von Flugsicherungsaufgaben auf der Basis stark abgesenkter Qualifikationsanforderungen und Arbeitsbedingungen die durch erstere gewährleisteten

    Original URL path: https://www.gdf.de/index.php/de/10-aktuelles/bv-info/20-bv-info-08-05 (2016-04-30)
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